Basen/Shops Philippinen

Malapascua Exotic Island Resort

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 Datenbank - Basen/Shops - Philippinen - 10 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 66306
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 01.06.2011 von Sandflötenhai [AOWD, 150 TG]

Wir waren im Mai für eine Woche dort und können uns nur positiv äußern.
Insbesondere die Freundlichkeit, wie überall auf der Insel, hat uns angenehm überrascht. Wir wurden von Anfang an mit Namen angesprochen, sehr selten bisher.
Alle Guides sind gut ausgebildet (DM und höher), sprechen verständliches bis gutes Englisch und sprechen auch viel. Sowohl über Wasser als auch unter Wasser, d. h. vor dem Tauchgang immer ein Briefing (mal kürzer mal länger, aber eben immer), sie zeigen viel.
Es stehen mehrere Boote zur Verfügung und im kleinen Basenshop kann man den Plan für den nächsten Tag sehen, ehe er draußen nochmals groß angeschrieben wird. Wenn man schnell genug ist und freundlich, kann man als erster sein Ziel bestimmen und dem schließen sich dann andere Taucher an. Oder auch nicht, dann taucht man halt nur zu zweit mit Guide.
Die Leihausrüstung war in Ordnung, nicht sehr neu, aber in Ordnung. Allerdings musste ich mir jeden Tag das BCD neu suchen. Es wurde nicht über die gesamt Zeit persönlich zugeteilt.
Vier Uhr früh heißt es aufstehen zu den Treshersharks. Sollte man unbedingt gesehen haben und die Zeit in Kauf nehmen. Hausriff und East Garden sind wie alles gut für Makro und alles Kleine. Ab und zu Strömung, hält sich aber im Gegensatz zum Wrack in Grenzen. Größere Fische, außer beim early-morning, nicht gesehen. Auch ist es nicht besonders bunt.
Wir würden jederzeit wieder hinfahren, auch und insbesondere wegen der Menschen. Wir haben uns völlig frei auf der Insel bewegt, wurden überall besonders von den Kindern begrüßt (nicht angebettelt!). Für die ausführliche Bewertung des angeschlossenen Hotels habe ich eine andere Internetplattform gewählt. Taucherisch ist hier besonders hervorzuheben: Fuchshaie (Treshersharks), Schnecken, Frogfish und Mandarinfische. Auf diese vier Sachen kann man eigentlich Garantie geben.
Fazit: Jederzeit wieder trotz beschwerlicher Anreise.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 63562
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 08.12.2010 von Tauchtours [PADI MSDT, 1000 TG]

Ich war einer kleinen Gruppe im Exotic im November 2010. Das Resort mit seiner traumhaften Lage direkt am Strand, sucht seinesgleichen. Der Service absolut perfekt, die Zimmer, wir hatten in der Gruppe vom Standardzimmer mit Klima bis zum Super Deluxe von jeder Kategorie etwas dabei, war alles gut bis perfekt, natürlich gibt es Unterschiede, in Standard kein warm Wasser aber dafür einen traumhaften Ausblick über den Strand bis zum Super Deluxe, in dem man sich verlieren kann. Das Essen ist über jeden Zweifel erhaben, hier findet jeder etwas und der Geschmack ist toll.
Das Tauchen war ebenso perfekt, wir hatten fast immer mit unseren 8 Leuten ein eigens Boot und unser Guide Paul, nochmal ein riesiges Dankeschön für den perfekten Service, hat uns zu tollen Tauchplätzen geführt und uns einen tollen zweiten Teil unseres Urlaubes bereitet. Ich kann mich manchen Berichten hier wirklich nicht anschließen, das hier unsicher und gar gefährlich getaucht wird, es wird einfach etwas mitdenken gefordert von den Tauchern und ein gewisses Maß an Eigenverantwortung, aber zu keiner Zeit war hier auf der Basis oder im Resort irgendjemand lustlos oder gar fertig, wie hier manche schreiben.
Es war wirklich alles perfekt besser geht es kaum. Vielen Dank nochmal an das gesamte Team.

Pygmi
Pygmi

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 63542
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 07.12.2010 von Icehawk11 [CMAS**, 20 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war vom 14.11. - 28.11. in diesem Resort und habe dort auch mit der ansässigen Basis getaucht.

Das Resort:
Die Begrüßung war sehr nett mit Begrüßungscocktail. Anschließend direkt die Formalitäten zum Tauchen. Ärztl. Attest und Logbuch hat nicht wirklich jemanden interessiert.

Meine Unterbringung war in der einfachsten Kategorie (für mich ist das ausreichend): Zimmer mit Ventilator und Dusche mit kaltem Wasser. Das Zimmer war vollkommen OK, es bestand aus einem großen frz. Bett und einem Einzelbett, einer 3-teiligen Ablage und einem Nachttischschränkchen. Das All-in-one-Bad reichte Platz mäßig, das einzige was gefehlt hat war eine Ablage für die Hygieneprodukte.
Das 2 Parteien-Haus (wo bei ich von den Nachbarn nichts gehört habe) war das erste zwischen Strand und Resort. Man hörte immer das Meeresrauschen, wenn, ja wenn man dort nicht auch jeden am Resort vorbeigehenden gehört hätte. Je nach Beginn des Early-Morning-Tauchgangs war dann auch schon um 4.00 Uhr die Nachtruhe vorbei, da die Tauchboote mit Tauchflaschen bestückt wurden. Obwohl die Musik im Restaurant (direkt daneben) immer sehr dezent war, ist der Bass einwandfrei in der Hütte zu hören gewesen. Aber spätestens ab 23.00 Uhr war dann wirklich Ruhe. Fast! Denn die frei herumlaufenden Hunde heulten ab dann den Mond an...
Fazit: Einfach und OK, für mich aber teilweise etwas zu laut.

Restaurant:
Einfach super. Frühstück war für meine Begriffe vollkommen ausreichend. Man konnte aus 4 fertigen Menüs wählen oder es sich selbst zusammenstellen. Die Lunch/Dinner-Karte ist sehr umfangreich und unterscheidet zwischen Asiatisch und Europäisch. Das Essen war immer frisch und wurde warm serviert. Ich habe fast nur die asiatische Karte ausprobiert und alle Gerichte waren sehr gut. (Da ich Halbpension gebucht hatte konnte ich Vorspeise, Hauptspeise und Nachspeise nehmen). Die Bedienungen waren immer nett und freundlich.
Fazit: Sehr zu empfehlen!

Tauchbasis:
Da ich meine eigene Ausrüstung habe, war mir die Leihausrüstung egal, jedoch sah die nicht immer gut aus. Jeder bekam seine eigene Kiste für sein Equipment und dieses wurde nachdem man es fertiggestellt hat auch aufs Boot getragen. Man musste sich immer am Vortag entscheiden wohin man möchte und konnte aus einer Auswahl von ca. 15 Tauchspots frei wählen. Diese wurden dann Abends auf eine Tafel geschrieben, so dass man sofort wusste mit welchem Boot und mit welchem Guide man unterwegs ist. Nach einem Briefing gings aufs Boot, die Ausrüstung wurde zusammengebaut und dann wurde zum Tauchspot gefahren.
Fazit: Abläufe gut koordiniert und perfekt.

Die Tauchspots:
Sehr viele Korallen. Sehr viel Sand. Keinerlei Fisch! Wer Fische schauen will ist hier definitiv falsch. Aber Highlights gab es dennoch: Seepferdchen, von Pygmäen bis zu den Großen. Anglerfische, von winzig bis riesig. Sepien: richtig große Brummer. Garnelen, Schnecken usw. gabs auch. Des öfteren hört man diverse Explosionen, so viel zum verbotenen Dynamitfischen.
Monad Shoal: Der Tauchspot für die Thresher-Sharks. Perfekter Tauchgang für 36% Nitrox. Ich war 3x beim Early-Morning da und habe einen Hai gesehen. 1x war ich da mittags und wurde mit Teufelsrochen (insg. ca. 10 Stück) und einem Manta belohnt. Leider war die Sicht recht schlecht.
Gato Island: Sehr schöner Tauchspot mit fast 99% iger Wahrscheinlichkeit Weißspitzenriffhaie zu sehen.
Calangaman Island: Sehr schöne Steilwand mit Riffdach so gut wie kein Fisch!
Lighthouse: Mandarinfische und Seepferdchen pur. So viele bei einem Tauchgang habe ich noch nicht gesehen.
Wrack Dona Marylin: 16m - 35m. Viel Strömung, schlechte Sicht. Da es meine erstes großes Wrack war, war es dennoch interessant.
Hausriff: Sand und künstliche Riffe (Jeepneys). Diese sind aber wunderschön bewachsen und sogar von recht vielen Fischen bewohnt.
Fazit: Fische – Fehlanzeige. Ein paar Highlights gibts aber.

Im Großen und Ganzen hat mir der Urlaub dennoch gefallen.

Das Resort mit Restaurant
Das Resort mit Restaurant

Der Strand
Der Strand

Mandarinfische
Mandarinfische

Seepferdchen
Seepferdchen

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 58975
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 16.05.2010 von Stev

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Waren Ende April ’10 für 7 Tage auf Malapasqua im Exotic Island Resort + Diveshop.

Die Insel ist klein und traumhaft schön mit tollen weißen Stränden. Das Resort ist sehr ruhig und gemütlich angelegt. Es gibt zwar eine Einheimische Siedlung in der Nähe, aber hier hört man absolut nichts. Standartzimmer klein aber fein mit Aircon oder Fan und nur kaltem Wasser. Vorteil ist hier, das sie direkt am Strand mit Meerblick liegen. Super Deluxe Zimmer sind riesig und wirklich in allem ‘‘Deluxe‘‘. Sie liegen weiter hinten in der Anlage, haben dafür aber auch warmes Wasser zum duschen. Insgesamt ist die gesamte Anlage sehr gepflegt.
Absolute Klasse ist hier das Restaurant. Das beste Essen was wir auf den Philippinen bekommen haben. Preise sind moderat und nicht übertrieben ( Hauptmahlzeit zwischen 200 – 300 Peso ).

Die Tauchplätze sind alle nicht der Hit. Es ist ok, aber es gibt hier weder viele intakte Korallen, oft bedingte Sicht und absolut kein Fisch! Man hört auch während den Tauchgängen Explosionen unter Wasser. Selbst das Wrack der Donato Marylin hat oft schlechte Sicht, Strömung und ist mit einer Mindesttiefe von 18m auch nichts für Anfänger. Das Highlighte ist Monad Shoal, 30 Minuten von der Insel entfernt, wo man ein 75% Chance hat Fuchshaie zu beobachten. Wenn die Haie da sind, dann leider oft nur sehr kurz, da das unter Wasser ein absolutes Touristenspektakel ist. Es sind dann 50 Taucher und mehr, die da in 20m Tiefe hocken und warten. Es gibt über 10 Basen auf der kleinen Insel und alle fahren früh morgens um 5 Uhr auf dieses Unterwasserplato. Tauchplätze sind im allgemeinen eher tiefer und haben auch öfter etwas Strömung. Es gibt in der Gegend viele verschiedene Arten von Schnecken zu sehen.

Von den Exotic Divers waren wir leider nicht so begeistert.
Die Basis ist sehr geräumig mit viel Platz für Ausrüstung. Organisation ist Top und es werden am Tag bis zu 9 verschiedene Möglichkeiten an Tauchplätzen angeboten. Langweilig wird einem hier nicht. Es gibt 5 große einheimische Tauchboote die auch alle den ganzen Tag pausenlos unterwegs sind. Die Basis hat nichts familiäres, sondern eher auf großen Tauchtourismus aus. Es gibt einen schönen Schulungsraum und der deutschsprachige Tauchlehrer Rene gibt sich echt Mühe bei seinen Kursen.

Jetzt zu den Dingen die wir nicht toll fanden: Es gibt kaum Leihautomaten oder Jackets an denen keine Luft austritt – und das nicht wenig (Inflator, 2 Stufen, ect.). Tiefenmesser in den Konsolen sind oft nicht vorhanden und wenn doch funktionieren sie nur selten. Flaschen verlieren an den Ventilen und Handrädern permanent Luft. O-Ringe schauen teilweise aus als wären sie die letzten 5 Jahre nicht gewechselt worden. Auch hier tritt permanent Luft aus! Die Guides sind müde und ausgepowert. Man hat nicht das Gefühl das sie hier Freude an dem haben was sie tun. Verständlich bei einem Tagesablauf der früh um 4 Uhr beginnt und mit 4 Tauchgänge pro Guide jeden Tag abläuft und immer wieder zwischen den Tauchgängen Flaschen schleppen. Es gibt zwar gegen Geld Nitrox… leider nicht für die Guides.

Die Guides können zwar tarieren, finden vielleicht auch einen Fetzenfisch… aber damit hört es auch auf. Sie tauchen weder sicher noch bezweifle ich das sie Ahnung von der Theorie haben. Zum Beispiel ist ein Anfänger nach 30 Minuten aus 20m direkt an die Oberfläche geschossen, da seine Flasche leer war. Der Guide reagierte in dem er 2 andere Anfänger allein unten ließ und den Taucher von der Oberfläche wieder an seinem Oktopus runter holte um den Tauchgang weiter zu machen. Der Hammer ist, das das gleiche beim zweiten Tauchgang genau wieder passierte.
Es ist normal das der Guide beim Abtauchen auf 25m Tiefe peitscht, während Leute aus seiner Gruppe ( auch Anfänger ) nicht tiefer wie 5m kommen da sie Probleme mit dem Druckausgleich hatten. Sie erkennen nicht das ein fettleibiger Engländer seid ner halben Stunde in kompletter Montur in der prallen Sonne sitzt. Der Kopf knallrot und nass geschwitz als wäre er gerad vom tauchen gekommen. Es stand ein Tieftauchgang mit starker Strömung an! Das sind Dinge die wir selbst gesehen haben und Erfahrungen die wir mit verschiedenen Guides machten. Situationen werden nicht erkannt und das ist bei den Tauchbedingungen einfach nur gefährlich!!!!

Wir denken, das wenn man seinen Buddy dabei hat und man ein sicherer Taucher ist, kann man hier gern tauchen gehen. Wenn man aber noch unsicher ist und noch etwas auf Hilfe angewiesen ist, der ist hier leider absolut fehl am Platz!!!!! Dafür nimmt sich hier keiner die Zeit und das Einfühlungsvermögen… geschweige denn die Erfahrung im richtigen Umgang mit Problemen fehlt total.

Liebe Grüße…
Julia und Stev.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 57759
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 14.03.2010 von Divejunkie69 [AOWD, 749 TG]

Im November 2009 habe ich dieses Hotel mit angeschlossener Tauchbasis besucht. Ich kann mich meinem Vorredner weitgehend anschließen. Das Hotel scheint mir das Beste auf Malapascua zu sein. Die Zimmer sind sicher einfach, aber absolut ausreichend ausgestattet und sauber. Die Anlage liegt direkt an einem Puderzuckerstrand, dem Bounty Beach, und verfügt über ein wunderbares Restaurant. Taucherisch plante ich diese Destination wegen der Fuchshaie, welche ich auch im Schnitt bei jedem 2. TG zu sehen bekam. Die Basis ist gut organisiert, hat äußerst freundliches und kompetentes Personal und eine ganz besonders nette Leitung (Zoe). Ich habe mich hier sehr wohl gefühlt. Das Hotel bekommt von mir gemessen am Preis-Leistungsverhältnis 5 Flossen, der Strand und die Insel 6, die Tauchbasis ebenfalls 6 und die Tauchplätze, welche häufig recht zerstört sind gerade mal 4. Allerdings konnte man im Makro-Bereich eine Menge sehen. Insgesamt vergebe ich hier 5 Flossen als Gesamtwertung.

Die Anlage wurde mir von Beluga Reisen empfohlen und ich kann sie jedem weiter empfehlen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49966
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 02.04.2009 von AH [CMAS**, 170 TG]

Hotel:

Superschöne Anlage, extrem freundliches, aufmerksames Personal. Wir wurden ab dem Moment unserer Ankunft mit dem Namen angesprochen. Die Lage direkt am Strand mit offenem Lokal (Sandboden) ist einfach ideal. Das Essen hat uns immer super geschmeckt.

Wir waren in einem Standard-Fan-Bungalow untergebracht. Die Einrichtung war extrem einfach und der Bungi war auch schon a bisserl älter. Aber dafür war die Lage - 1. Reihe zum Strand unschlagbar. Die teuren Zimmer sind teilw. weiter weg vom Strand in der Anlage.

Tauchen:

Es war die größte Tauchbasis in unserem Urlaub aber absolut perfekt organisiert. Sehr nette Mädels im Office und super Guides (vor allem Toto) die sich sehr viel Mühe gaben auch noch so kleines Getier zu finden. Jeder Angestellte der Basis hatte ein T-Shirt mit seiner Funktion und seinem Namen an - finde ich eine super Idee!

Zu unserer Reisezeit Anf. März hatten wir bei manchen Tauchplätzen leider richtig schlechte Sicht (ca. 10 M). Sehr gut gefallen hat uns GatoIsland - hier hatten wir bei jedem Tauchgang frei schwimmende Haie. Ebenso war der Dustdive zu den Mandarinfischen klasse.

Garnicht gefallen hat uns der TG zu den Fuchshaien - wir haben sie nämlich nicht gesehen - 40 Min. Verharren am Grund bei schlechter Sicht und sonst rundrum einfach Nichts war jetzt nicht so nach unserem Geschmack. In den 6 Tagen in denen wir auf den Insel waren hat es (soweit wir das mitbekommen haben) bei Monad Shoal leider nur einmal eine Fuchshai-Sichtung gegeben.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 47177
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 03.11.2008 von Jens Kleindienst [DM 491718, 300 TG]

Der Tauchshop im Malapascua Exotic Dive Resort ist in jeder Beziehung hervorragend geführt. Die Tauchgänge werden vorausschauend geplant und in extrem kleinen Gruppen – gestaffelt nach Zertifizierung und Taucherfahrung der Gäste – durchgeführt. Auch das Resort ist hervorragend. Es war sehr angenehm, wie sich alle Mitarbeiter im Resort stets für die Zufriedenheit der Gäste verantwortlich fühlten. So wurde ich beispielsweise immer von der Bedienung im Restaurant daran erinnert, meinen „packed lunch“ und ausreichend Wasser für den Tagesausflug am nächsten Tag zu bestellen.

Überschattet wurden die Tauchgänge von der Dynamitfischerei um Malapascua. Meist waren bei den Tauchgängen mehrere Explosionen zu hören. Während eines wunderbaren Sonnenuntergangs-/Nachttauchgangs, bei dem wir Mandarinfische bei der Paarung beobachten konnten, erfolgten mehre Explosionen in unserer unmittelbaren Nähe (ca. 200 Meter entfernt). Die durch Dynamitfischerei verursachten Schäden an den Riffen sind leider unübersehbar.

Obwohl offenbar auch die Fuchshaie immer seltener zu sehen sind, wird mein vierter Tauchgang in Monad Shoal unvergesslich für mich bleiben. An zwei verschiedenen „Cleaner Stations“ konnten wir vier Fuchshaie aus unmittelbarer Nähe beobachten. Von vier Tauchgängen in Monad Shoal konnten wir bei zweien Fuchshaie sehen.

Der Sonnenuntergangs-/Nachttauchgang am Leuchtturm, bei dem man Mandarinfische bei der Paarung beobachten kann, ist ein absolutes Muss!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41057
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 10.02.2008 von tomdrood [AOWD, 60 TG]

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Exotic Island Dive & Beach Resort, Malapascua

Vom 28. Jänner bis zum 3. Februar 2008 verbrachten wir die dritte Station unseres Urlaubs im Exotic Island Dive & Beach Resort auf Malapascua. Unsere ersten beiden Stationen hatten wir gerade im EASY DIVING AND BEACH RESORT in Sipalay und im Cabana Resort in Moalboal (Tauchbasis: Savedra-Divers) hinter uns gebracht. Wir waren bereits bei der Ankunft auf Malapascua erschlagen von der Schönheit des Strandes und der Insel im Allgemeinen.

Zur Anlage: Die Anlage ist wunderschön an den weißen Sandstrand gebaut und bietet ein sehr nett anzusehendes Restaurant und tolle Zimmer (solange man nicht ausquartiert wird; dazu später mehr). Das Personal ist super nett und ständig bemüht, einem alle Wünsche zu erfüllen. Leider kann das Essen im Resort mit dem ganzen Ambiente nicht im Entferntesten mithalten. Das Frühstück war eher sehr bescheiden, abgesehen davon , dass es die Hälfte der Frühstücksspeisekarte meist nicht gibt. Auch das erste Abendessen war klar unterer Durchschnitt, was dazu geführt hat, dass wir gleich am zweiten Abend auswärts gegessen haben. Ein absoluter Glücksfall. Denn im „Ging-Gings“ haben wir den restlichen Urlaub kulinarisch wirklich hervorragend verbracht. Nicht nur dass das Essen dort nur ein Drittel dessen kostet, was es im Resort gekostet hätte, es war auch sensationell. Am besten ist es, wenn man am Vortag bereits gegrillten Fisch (egal welchen) bestellt. Immer ein Gedicht und für 3 bis 6 Euro werden zwei Erwachsene locker satt (manchmal sogar drei oder vier!).

Leider haben wir am vorletzten Tag erfahren, dass ab nächsten Tag das Resort voll gebucht sei und wir deshalb für die letzte Nacht in ein anderes Zimmer „downgegraded“ werden müssten. Grundsätzlich kein Problem, aber wenn am Ende – also als es darum ging die Essens- und Getränkerechnung zu bezahlen – nicht der Hauch eines Entgegenkommens von Seiten des Managements gezeigt wird, ist das weniger ok. Wir sollten das mit unserer Reiseagentur klären. Naja, Kundenservice ist was anderes. Schade eigentlich, denn das Resort hätte das finanziell wohl nicht nötig.

Zum Tauchen / zur Tauchbasis:

Von der Leiterin (Zoe) wurden wir gleich sehr nett empfangen und in die Gepflogenheiten eingewiesen. Die Basis ist topausgestattet und organisiert und verfügt über ausnahmslos sympathisches und kompetentes Personal!
Die Tauchplätze selbst sind zum Großteil nicht weit vom Resort entfernt. Mit kleinen Auslegerbooten benötigt man zwischen 10 und 30 Minuten zu den Spots. Lediglich Gato Isl. und ein Wrack sind weiter entfernt, die Anreise lohnt aber! Die Spots selbst sind großartig. Vor allem die Makrofans kommen voll auf ihre Rechnung, aber auch Haie (u.a. Fuchshaie) und Mantas bekommt man mit ein wenig Glück zu sehen.

Gesehen haben wir unter anderem: einen Babyfuchshai, (sich paarende) Mandarinfische, Riesenkrabben, Geisterpfeifenfische, Weißspitzenriffhaie, Schildkröten, Seeschlangen, Seepferdchen, jede Menge Nacktschnecken, Fledermausfische, Harlekingarnelen, etc.

Zu verdanken hatten wir das alles unserem Superguide Toto!!!!! Wenn ihr dort seid, unbedingt ihn verlangen. Er findet alles und ist unglaublich bemüht jeden einzelnen Tauchgang für die Taucher zu einem Erlebnis werden zu lassen! Danke, Toto!!!

Hier sind alle gut aufgehoben, die weißen Sandstrand mit fantastischen Tauchgängen genießen wollen und dazu noch am natürlichen Leben der Filipinos (auf dem Rest der Insel, d.h. außerhalb der Resorts) teilhaben möchte. Wir werden sicher wiederkommen.

Ganz wichtig zum Schluss: Der im taucher.net-Forum bekannte und allseits hochgelobte Harry von www.clownfishtravel.com war unser Ansprechpartner für die Reise und entpuppte sich als die beste Wahl, die man sich als Reisender (und Taucher) wünschen kann: ausführliche Infos und Tipps vorab, reibungslose Ressortbuchung und Transferorganisation, sowie flexible und zuverlässige Organisation von Touren vor Ort.

An dieser Stelle nochmals ein dickes „Danke!“.

Dagmar & Tom

(Wer noch über die anderen Stationen lesen will: mehr dazu unter: EASY DIVING AND BEACH RESORT, PHILIPPINEN, NEGROS, SIPALAY und Savedra, Panagsama Moalboal, Cebu)

Für das Resort selbst gibt es 5 von 6 Flossen, die Basis bekommt aber volle:

Mandarinfische
Mandarinfische

Geisterpfeifenfisch
Geisterpfeifenfisch

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31274
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 14.11.2006 von Herbiter [Dive Master, 25 TG]

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Dies ist ein reiner Bericht über Exotic Divers in Malapascua, also keine Beurteilung vom Resort oder der Insel.

Da ich keine westliche Person bei der Basis gesehen habe, gehe ich davon aus, dass die Basis ein philippinisches Management hat. Als ich mich beim Shop für einige Tauchgänge angemeldet habe, wurde zwar nach der Qualifikation, nach dem Datum des letzten Tauchgangs und der Anzahl der Tauchgänge gefragt aber niemand wollte den Tauchschein oder das Logbuch sehen. Der 1. Tauchgang war ein „Early morning dive“ um 6 Uhr nach Monad Shoal um die Fuchshaie zu sehen. Leider wurden wir nicht informiert, dass der Tauchplatz Monad Shoal ein Plateau auf ca. 23 Meter Tiefe ist und es keine Möglichkeit gibt im flacheren Wasser auszutauchen. Nach 30 Minuten auf den Knien wartend war die Nullzeit zu ende und damit auch der Tauchgang. 30 Minuten ohne einen Flossenschlag, ca. 8 Meter Sicht und ohne etwas zu sehen, schlechter kann man wohl einen Tauchgang nicht führen. Nitrox wäre für diesen Tauchgang wohl angebracht gewesen, um die Nullzeit zu erhöhen.

Der 2. Tauchgang war am Hausriff. Hausriff??? Eine paar Eisengerüste, Betonblöcke und ein Jeepeny auf dem Sandgrund, dies war das Hausriff, nah super.

Die meisten Tauchplätze um die Insel welche angefahren wurden, waren mässig also nicht etwas wofür es sich lohnt von Europa anzureisen. Eine Ausnahme bildet Cato Island. Cato bietet beinahe alles: Korallen, Seeschlangen, Cuttlerfish, Weissspitzenhaie, wirklich nett. Beim meinem 3. Cato Tauchgang waren nur Koreaner plus ein Skandinaver und ich auf dem Bot. Leider war der Tauchführer nicht in der Lage die Koreaner zu führen und das Chaos war perfekt. Jeder macht was er wollte: Filmen, fotografieren und mit kleinen Eisenstangen (eine verbreitete Unart auf den Philippinen) die Unterwasserwelt zu bearbeiten. Dies führte dazu, dass man bei diesem Tuchgang nicht voran kam und alles sich auf einem Umkreis von ca. 100 Metern abspielte vor und zurück, hoch und runter aber kein ruhiges kicken.

Die Dona Marlin war auch nett zu betauchen. Leider kann ich aber keine Auskunft über die anderen Fracks geben (es soll etwa 5 Stück geben) da Exotic Divers jene nicht angefahren hat. Kurze Zusammenfassung: Cato Island und die Dona Marlin sind super Tauchplätze, für Monad Shoal sollte man unbedingt Nitrox verwenden und die Wahrscheinlichkeit, dass man dort Mantas und Fuchshaie sieht ist gross. Man kann sagen, dass Exotic Divers ca. 50% der Tauchgänge in de Sand gesetzt hat, sei es durch ungenügende Informationen, mangelnde Führungseigenschaften oder einfach mit dem falschen Luftgemisch.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 23880
Malapascua Exotic Island Resort
Geschrieben am 12.03.2006 von arkadius [AOWD, 70 TG]

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Philippinen 2006 – Reisebericht


Nachdem wir im Januar 2005 das Tauchen auf Koh Tao, Thailand erlernt und während der Saison in den Seen Deutschlands und Hollands vertieft haben, stand wieder ein asiatisches Ziel auf dem Urlaubs-Programm.

Nach dem Studium div. Beiträge und Basenberichte im taucher.net fiel unsere Wahl auf die Philippinen.

Der im taucher.net-Forum allseits hochgelobte Harry von clownfishtravel wurde dann auch unser Ansprechpartner für die Reise und entpuppte sich als die beste Wahl, die man sich als Reisender (und Taucher) wünschen kann: ausführliche Infos und Tipps vorab, reibungslose Resortbuchung und Transferorganisation, sowie flexible und zuverlässige Organisation von Touren vor Ort.

An dieser Stelle nochmals ein dickes „Danke!“.

Unser erstes Ziel war:
Malapascua – Exotic Island Dive & Beach Resort

Die winzige Insel nördlich der Insel Cebu wird mit einem Auslegerboot innerhalb von 30min vom kleinen Hafen in Maya (Nördlichste Spitze Cebu´s) angefahren.
Das Exotic Island Dive & Beach Resort liegt direkt am Strand und hat gerade mal 16 Bungalows Kapazität, sowie ein geräumiges und gepflegtes Restaurant mit einer hervorragenden Espresso-Maschine.
Die Zimmer sind sehr nett aufgemacht und haben alle eine kleine Terrasse.
Kleiner Kritikpunkt: da das Resort klein ist und alle Gebäude recht nah aneinander liegen, bekommt man akustisch so ziemlich alles mit, was um einen herum passiert... sprich: wenn man nicht gerade zu einem Early-Morning-Dive um 6:00h antritt, sind Ohrenstopfen ratsam, wenn man halbwegs bis 8:00h oder 9:00h durchschlafen möchte!

Die Tauchbasis ist, wie die ganze Insel, klein, aber fein. Die drei Spülbecken sind groß genug für das Gerödel einer kleinen Gruppe von Tauchern und ... überdacht (was sich später als Segen herausstellen sollte!). Die Crew ist immer hilfsbereit und trägt meistens das Gerödel auf´s Boot, nachdem man sein Jacket in der Basis für den ersten Dive selbst zusammengebaut hat. Alles ruhig, entspannt und ohne jegliche Hast!
Da wir mit eigenem Equipment getaucht sind, kann ich nur bedingt was zu dem Leihzeug sagen, aber was ich sah, war tadellos.
Übrigens werden die Tech-Dive Kurse seit dem 01.01.06 nicht mehr angeboten, da die Lizenz ausgelaufen ist und die Anfragen zu selten waren.
Nitrox wird gegen 6,- $ Aufpreis angeboten.
Die Guides, vornehmlich Einheimische (Grüße an Toto und Tong!), kennen die Riffe, wie ihre Jackettaschen und entdecken und zeigen alles, was die Natur zu bieten hat, ohne aufdringlich zu wirken.

Das Tauchen:
Kurz: Von kleinen „Critters“ und Makros bis Großfisch und Schildkröten, war alles da, was das Herz begehrt.
Hier ein paar Details:

Das nur 200m entfernte kleine Hausriff eignet sich hervorragend für Ausbildungs- oder Nachttauchgänge, ist aber für passionierte Taucher eher anspruchslos.
Was jedoch völlig egal ist, denn in der Nähe (15-50min Bootsfahrt) gibt es um die 20 Tauchspots, die auch Profis absolut zu begeistern wissen.

Monad Shoal ist eine kleine versunkene Insel (Plateau) mitten im Blau, die sich in ca. 25m Tiefe befindet und für Fuchshai-Sichtungen berühmt ist. Um das Plateau fällt der Grund zwischen 45m und 350m hinab. Vereinzelt verstreute Weichkorallen zieren den ansonsten durch tote Hartkorallen geprägten Grund. Napoleon- und Papageienfische huschen vorbei, während man in Lauerstellung auf Grund auf die scheuen Fuchshaie wartet. Die Sicht kann bei guten Verhältnissen 15m, bei schlechten gerade mal 7-10m betragen...
Insg. sind wir viermal diesen Spot angefahren und konnten zweimal Fuchshaie aus der Nähe beobachten! Sehr sehr imposante und verdammt schnelle Tiere, die da aus der Tiefe hochkommen, um sich an der Putzerstation säubern zu lassen.

Bei Gato Island, einem Naturschutzgebiet konnten wir schlafende Weißspitzenriffhaie, Seeschlangen auf Futtersuche, sowie eine gänzlich intakte Rifflandschaft bewundern. Durch die relativ eng liegenden Korallenblöcke, die z.T. beinahe als Swimthrougs zu bezeichnen sind, ist eine perfekte Tarierung absolute Pflicht, um nicht irgendwo dran zu kommen!

Am Lighthouse, das nur 15min Bootsfahrt entfernt liegt, kann man bei einem Sunsetdive Mandarinfische bei der Paarung beobachten... unglaublich süß die Biester! ;-)

Sicherlich ein absolutes Highlight war ein Tagestrip zu der kleinen (200m x 80m großen) Insel Calangaman Island, die sich südlich von Malapascua befindet. Nach einem wunderschönen Walldive (Nunez Shoal) an einer bis auf knapp 400m abfallenden Wand, an der verdammt reger Fischverkehr herrscht, wird Calangaman Island für ein ausgedehntes BBQ angefahren... Wer den Jens Peters Philippinen Reiseführer kennt, dem ist sicherlich das Bild auf dem Cover aufgefallen, das eine hübsche Insel ziert... ratet mal, welche Insel es ist! ;-)

Unglücklicherweise hatten wir das Pech, während der letzten Tage auf Malapascua den letzten Taifun der Saison abzubekommen. Starker Regen, extrem hohe Luftfeuchtigkeit, frischer Wind und ein entsprechend hoher Wellengang steigerten nicht gerade das Tauchvergnügen... wobei UNTER Wasser war´s ja egal! Nur das DANACH war nicht so entspannend... Der Einstieg ins Boot war manchmal mehr oder minder abenteuerlich, wobei man nie das Gefühl hatte, die Crew wäre überfordert, oder die Lage könnte gefährlich werden... trotz einer manchmal starken Oberflächenströmung! Alles lief entspannt, geordnet und ruhig ab... und gelacht wurde trotzdem viel, denn das Wetter war alles andere als stimmungsaufhellend!

Das größte Boot der Tauchbasis hatte eine zum Bug hin geschlossene Kabine in der bis zu 8 Personen gut Platz fanden, so dass man auf dem Trip zurück seinen Pulli halbwegs trocken halten konnte. So kam man auch verhältnismäßig trocken und warm in der Tauchbasis an und konnte seine Sachen in den überdachten (!!! ;-) ) Becken spülen.

Unser zweites Ziel während unseres Urlaubs war die Insel Panglao, südwestlich von Bohol.
Nach einem entspannten Transfer von Malapascua nach Cebu, ging es in 1,5 Std. mit einer Schnellfähre nach Tagbilaran (Bohol).
Kleiner Tipp für die Fähre: wenn ihr mit eigenem Equipment reist und davon auszugehen ist, dass ihr Übergepäck zahlen müsst, dann haltet Kleingeld parat... sonst wartet ihr bis zu 20min auf den Rest eures 500 Peso Scheines und blockiert damit den ganzen Verkehr! Ein paar 20 Peso Scheine für die Gepäckjungs sind vorteilhaft, wenn man sichergehen will, dass alles auch ankommt und gut behandelt wird!
Insg. sollte man ausreichend Zeit für den Check-In mitbringen, da man sich nach einem ausführlichen Gepäckcheck („Alles aufmachen bitte!“) an 4-5 verschiedenen Schaltern anstellen muss und von der Hafengebühr über eine Sitzplatznummer bis zur Gepäckaufgabe alles regeln muss (und das OBWOHL wir unser Ticket schon vorher hatten!).
Und lasst euch für das bezahlte Übergepäck AUF JEDEN FALL einen Beleg geben, da es sonst mit dem Gepäckchef beim Einladen auf die Fähre noch mal zu Diskussionen kommen kann, der einem einfach nicht glauben schenken mag, dass man das Übergepäck auch bezahlt hat! ... am Ende seid ihr um 1cm Papierstapel reicher und habt eine schöne Erfahrung mit der philippinischen Bürokratie gemacht! ;-)

Panglao Island – Alona Beach - Bohol

Panglao ist deutlich touristischer und größer als Malapascua (wen wundert´s!?), hat jedoch den gleichen entspannten Charme. Und auch bei ausgebuchten Kapazitäten auf dem Alona Beach kann von „voll“ keine Rede! Vereinzelt schlendern Menschen über den weißen Sand und jeder findet sein ruhiges Plätzchen... trotzdem ist es nicht mit der Abgeschiedenheit und „Einsamkeit“ auf Malapascua zu vergleichen.

Das „Alona Tropical Beach Resort“ gehört zu den großen Resorts auf dem Alona Beach. Es hat eine von Gärtnern sehr gepflegte Anlage, einen Pool (für die Nicht-Taucher unter uns!) und ein angeschlossenes sehr sehr gutes Restaurant.
Wir bewohnten einen Bungalow mit Meeresblick ohne Aircon, was aber auch so gewünscht war und bei gekippten Fenstern und eingeschaltetem Ventilator war es auch mehr als angenehm. Das Zimmer war nett, schlicht und ohne Schnörkel, hat eine Terrasse und ist für den Kurs sehr zu empfehlen.
Das Frühstück haben wir mitgebucht und es nicht bereut... Das Essen insg. war stets frisch, schnell zubereitet und geschmacklich in der Oberliga der philippinischen Kochkunst angesiedelt!

Die Insel selbst ist wunderschön mit dem Moped zu bereisen... gleiches gilt für Bohol mit den sehr sehenswerten Chocolate Hills! Auf keinen Fall entgehen lassen...

Tauchen:

Harry empfahl uns die Genesis Divers, deren Basis ca. 100m vom Resort entfernt liegt. Eine ebenfalls kleine und feine Basis mit einer sehr lustigen und gleichzeitig verdammt kompetenten Mannschaft! (Nur so nebenbei sei auch hier die beste Pizza des Alona Beaches bei den Genesis Divers erwähnt! ;-))
Das Equipment war, was ich mitbekommen und gesehen habe, in Ordnung, wobei einige Anzüge und Lampen definitiv erneuert werden könnten!
Nitrox wird gegen 6,- $ Aufpreis angeboten.
Alles geht entspannt und ohne Eile ab... verspätet sich mal ein Taucher für einen Bootstrip, so wartet man eben 10-15min locker ab und hilft ihm beim Rödeln mit Rat und Tat.
Bis auf das sehenswerte Hausriff, welches 200m vom Strand entfernt beginnt (Nacht-TG nur dort!) und mit einem Dingi angefahren wird, werden alle anderen Spots in 20-30min mit dem typischen Auslegerboot angefahren.
Leider war zu dem Zeitpunkt, als wir da waren, das „neue“ große Boot noch nicht fertig, so dass wir manchmal mit bis zu 11 anderen Tauchern auf einem kabinenlosen Boot Vorlieb nehmen mussten. Von Enge war trotzdem nichts zu spüren... Lediglich die Gischt machte die Trips schon bei mittelstarker See zu einem feuchten Vergnügen... ;-) Was der Laune jedoch keinen Abbruch tat!
Die Guides waren zwar alle nicht Einheimische, aber dafür genauso vertraut mit „ihren“ Divespots und der Natur unter Wasser, so dass die „Entdeckungsreisen“ jederzeit souverän und mit viel Spaß durchgeführt wurden.

Über die extrem lustigen Abende mit einigen Guides möchte ich aus Gründen der Pietät nichts schreiben! ;-) Da muss sich jeder sein eigenes Bild machen...

Divespots:

Bis auf „Snake Island“, wo z.T. unberechenbare Strömungen und sonst. Bedingungen um diese Jahreszeit herrschen können, konnten alle Spots angefahren werden, wobei ich „Balicasag Island“ mit seinen 3-4 Spots entlang einer bis auf 45m abfallenden Wand jedem Taucher an´s Herz legen möchte. Der Spot mit dem Namen „Diver´s Heaven“ drückt es perfekt aus.
Riesige Barracuda-Schulen, Karett-Schildkröten, Frogfishes, Rochen, Nacktschnecken, Muränen und Schulen über Schulen von Long-Finned-Bannerfishes (sah aus, als ob alle Schulen Wandertag hätten! ;-)) ... alles da, was das Taucherherz begehrt!
Eine detailreiche Beschreibung der Spots würde den Umfang des Berichtes sprengen... am besten selbst hinfahren und tauchen! Es lohnt sich auf JEDEN FALL!!!
Während wir da waren, hat eine Gruppe sogar einen Walhai gesehen...leider nicht wir! ;-)

Die meisten Tauchspots sind Walldives mit geringer Strömung und auf für Tauchanfänger (mit Einschränkungen) zu empfehlen.

Kurz noch ein Wort zu der Wassertemperatur: die vorherrschenden 26-27°C im Januar/Februar sind normal und für einen 3mm Anzug ok bis „auszuhalten“, wobei ein Über- oder Unterzieher (ggf. mit Kopfhaube) das Tauchvergnügen definitiv verbessern kann. Die Guides sind meistens mit mind. 5mm Anzügen mit Haube getaucht und bei einem im Schnitt 60min dauernden TG ist diese Kombi für Friernasen auch durchaus sinnvoll.

Fazit:

Beide Inseln und Basen sind uneingeschränkt zu empfehlen! Harry sorgte für extrem entspannte Transfers und Touren und einen superschönen Abend ;-)!
Die Tauchspots sind nicht immer unbedingt für Beginner geeignet, aber wer sich traut und sicher unter Wasser ist, wird mit einer wunderschönen und zumeist intakten Unterwasserlandschaft belohnt, in der vom Makro-Fan bis zum Großfisch-„Jäger“ jeder auf seine Kosten kommt.

Köln, 11.03.2006

Arkadius Raschka

Calangaman Island
Calangaman Island

Exotic Dive Resort, Malapascua
Exotic Dive Resort, Malapascua

Sonnenuntergang Alona Beach, Panglao
Sonnenuntergang Alona Beach, Panglao

Alona Beach / Genesis Divers, Panglao
Alona Beach / Genesis Divers, Panglao

Tropical Beach Resort, Panglao ... hübsch, aber groß...
Tropical Beach Resort, Panglao ... hübsch, aber groß...

Malapascua, ziemlich leer und wundervoll...
Malapascua, ziemlich leer und wundervoll...

Exotic Tauchboot, Malapascua ... groß und gut...
Exotic Tauchboot, Malapascua ... groß und gut...

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