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Datenbank - Basen/Shops - Portugal - Manta Diving Madeira, Canico



Basen/Shops Portugal

Manta Diving Madeira, Canico

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



Kontaktdaten:  
Lage/Weg:Das Manta Diving Center ist die einzige Basis im UW-Naturschutzpark Madeiras. Atlantische Fauna und Flora mit dem tropischen Einfluss des Golfstroms machen das Tauchen zum Erlebnis. Großes fischreiches Hausriff mit 4 verschieden Tauchplätzen bis 34 m tief, direkt an der Tauchschule.Ganzjährig zw. 18 und
24°C W-Temperatur.
   
Beschreibung:Ideal für Anfänger und Fortgeschrittene sowie auch für Schnorchler und Familien. Weitere Spots mit dem Boot zwischen 5 und 20 Minuten Fahrtzeit. Das Manta Diving Center ist 5-Sterne DIN-Euronorm zertifiziert, Barakuda IT-Center und 4-maliger Gewinner des Tauchenaward zur "Besten Basis am Atlantik "
Akt. Angebote:DAS WOLLEN WIR EINFACH LOSWERDEN :-):

Immer noch Rochensaison: Sichtungen von 50 - 70 verschiedenen Tieren pro Tauchgang. Fantastisch!!!
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Walhai: Bei uns am Lavafinger (Hausriff) am 25.06.2008.
Letzte Änderung: 26.06.2008Hier klicken um die Daten zu ändern

 Datenbank - Basen/Shops - Portugal - 47 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 37113
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 15.08.2007 von mausdroide [CMAS*, 140 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im Juli war ich mit 4 Taucherkollegen für eine Woche auf Madeira.
Wir hausten im Hotel Ondamar und hatten für eine Woche 10 Tauchgänge gebucht. Eigentlich hatten wir das Hotel Galomar gebucht, da dies jedoch zu wenig ausgelastet war, hat man uns in das ein Stern bessere Ondamar einquartiert. (Zum Glück ohne Aufpreis)
Also das Hotel war wirklich sehr praktisch. Man hat alles was man braucht. Beim Nachtessen kann man sogar immer zwischen 3 verschiedenen Restaurants auswählen (Buffet, Italiener oder Grill)
Das Receptionspersonal war stehts freundlich, doch es ist ratsahm, sich alles 2 Mal bestätigen zu lassen und notfalls lieber einmal mehr nachzufragen, da es schnell zu missverständnissen kommen kann.

Zum Tauchen:
Nachdem wir das Tauchgepäck mit dem Lift und ein paar Treppen zur Basis geschafft hatten, wurde uns alles sehr ausführlich und freundlich erklärt und gezeigt.
Die Trockenzelle ist wirklich etwas zu klein geraten. Man musste sich immer einen Platz suchen für sein Gerödel, hat dann aber auch einen gefunden. Ob der Anzug darin trocknet oder nicht, spielt ja nicht wirklich eine Rolle, denn wenn man sicher 2x am Tag ins Wassergeht, ist er sowieso immer nass und am besten lässt man ihn dann gleich draussen in der Sonne hinhängen.

Die Tauchplätze sind ok.
Das Hausriff ist nicht sonderlich spektakulär, aber sehr praktisch, da man gleich von der Basis reinhüpfen kann. Bei der Arena hatten wir ordentlich Fisch und auch leichte Strömung.
Die Höhle ist natürlich auch sehenswert und es ist doch immer wieder ein Spass in einer Luftblase aufzutauchen, auch wenn wir die darin hausende Robbe nicht gesehen haben. In Sachen Korallen und Bewuchs gibt es allerdings nicht viel zu sehen am Hausriff. Was bestimmt auch mit der Brandung im Winter zu tun hat.

Wovon wir sehr entäuscht waren war, dass das Boot nur jeden 2. Tag rausgefahren ist. Und es hat nur beschränkt für 12 Taucher Platz.
Wir sind am Montagabend angereist. Als wir am Dienstagmorgen das Boot für den Nachmittag buchen wollten war dies natürlich schon ausgebucht. Man musste sowieso immer schauen, dass man noch irgendwie Platz darauf bekam.
Da das Boot so selten rausfuhr, mussten wir mehrere Hausrifftauchgänge machen, welche man aber nach 2x auch gesehen hat.
Dazu kam, dass das Boot immer die zwei gleichen Tauchplätze anfuhr, die ganze Woche durch! Stefan meinte sie hätten nur 4 Tauchplätze welche sie mit dem Boot anfahren und weil es ziemlich windig war und es relativ hohe Wellen hatte, liessen sie die welche weiter weg waren gleich aus.
Ich fand das wirklich sehr schade...
Schön war, dass es wirklich sehr zutrauchliche Zackis hat in einem ordentlichen Ausmass. Manchmal fühlten wir uns fast bedrängt und verfolgt.

Was super war, man kann auf der Basis Scooter mieten. Da uns das Hausriff irgendwann zu langweilig wurde, haben wir das gemacht. War wirklich mal witzig! Nur das zurücktragen nach dem Tauchgang war nicht so toll. Vom Wasser zur Basis muss man (Je nach Tauchplatz) doch einige Stufen in Angriff nehmen. Und dies mit der nassen Ausrüstung und dem Scooter! Aber es ist auch für nicht so sportliche Typen (wie mich) machbar.

Sehr praktisch ist auch, dass es in dieser Hotelanlage in der ja die Tauchbasis angeschlossen ist mehrere Verpflegungsmöglichkeiten auch über Mittag gibt. Somit hat man zwischen den Tauchgängen nie viel Zeit verloren.

Ich finde diese Anlage ist wirlich super für Anfänger und Familien bei denen nicht alle Mitglieder tauchen. Da das Schwimmbad gleich bei der Basis angehängt ist. Dadurch hab man jedoch auch manchmal mehrere Zuschauer :-)

Das Basispersonal war kompetent und freundlich. Hat sich um die Anfänger gekümmert und uns selbständig machen lassen.

Für erfahrene und Vieltaucher würde ich es nicht so sehr als Taucherparadies empfehlen. Da gibt es doch zum selben Preis doch schönere Tauchgebiete.
Wenn man aber nach einem Jahr Bodenseetauchen mal einfach wieder ins Meer hüpfen will und zwischen durch etwas am Pool entspannen oder mal die Insel erkunden will ist es wirklich genial.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32384
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 12.01.2007 von Oliver [CMAS***, 600 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Meine Motivation, als naturgemäß eher etwas schreibfauler Zeitgenosse, diesen Bericht hier zu schreiben, war die Lektüre von ´divingdyke´ aus dem November.
Ich selbst - um das vorauszuschicken, war im Manta Diving Center schon zirca 12-15 mal als Gast (und ich betone das Wort Gast - denn ich habe mich nie als Kunde, sondern eben als Gast dort gefühlt..) und ich habe dort i.e. 180 TG absolviert.
Aber der Reihe nach:
Personal (nein eher Tauchpartner, Tauchvorbilder, Sportler mit Liebe zu diesem Sport, einem gesunden Selbstbewusstsein und einem sehr hohen Maß an Verantwortung den Gästen gegenüber, welche sie bewusst wahrnehmen)
Egal ob mit oder ohne Stefan´s persönliche Anwesenheit - seine Handschrift, ist in der Basis bei seinen Teammitgliedern zu merken: Sicherheit& Spass bei dem Angebot, wenn Bedarf besteht, auch eine relaxte und erlebnisreiche Führung zu geniessen, hatte ich immer erfahren. Ich hatte immer einen Ansprechpartner (und zwar wenn ich es wünschte), eine helfende Hand und kompetente Ansprechpartner in technischen Fragen. Wenn es also jemanden z.B. stört, das ein Dienstleister in Gegenwart des Kunden ein Mobilephone benutzt, dann sollte die Frage erlaubt sein ob man nicht besser dann im Robinson Club taucht, denn dort sind solche Praktiken wirklich tabu, denn ´Animation´ der Kunden, ist neben dem Tauchalltag hier Pflicht! Ich denke wenn ´Pedro´ als eher schüchterner, portugiesischer Twen hier angesprochen worden wäre, hätte er sich gefreut und geöffnet um sich selbst mehr einzubringen.

Ruhetag
Einen optimalen Tag - der den Bedürfnissen Aller (den Gästen und der Dienstleister) gerecht wird kann es nicht geben. Der Tauchunternehmer lebt dort wo andere Urlaub machen - und die Basis ist nahezu ganzjährig geöffnet. Am An-und Abreisetag zu schliessen ist kaum eine Lösung denn da wollen Gäste entweder ihre bis zum letzten Tag getrocknete Ausrüstung abholen, oder Neuankömmlinge einchecken um gleich am nächsten Morgen loslegen zu können.....

Basis / Räumlichkeiten
Wenn ich an eine Basis reise, dann erkundige ich mich VORHER über dessen räumliche Verhältnisse und kritisiere nicht NACHHER die seit Jahren bestehenden baulichen Fakten!! Im Manta Diving Center hat man über Jahre am Atlantik mit hohem Aufwand eine Basis installiert, welche einen sinnvollen Kompromis zwischen Machbarkeit, Sicherheit, landschaftlicher Integration und Zweckmäßigkeit darstellt. Hat ´divingdyke´ jemals einen Atlantik - Wintersturm dort selbst miterlebt? Ich denke - selbst die massivste Betonplattform ist gegen diese Kräfte machtlos und Wiederholer wissen, das Stefan unzählige Anläufe unternommen hat (und weiter unternimmt) z.B. eine optimale Lösung für seinen Bootsanleger auf der Poolseite konstruieren zu lassen.
Trockenraum? Ich kenne einen abschließbaren Raum zum sicheren Verwahren der Ausrüstung bis zum nächsten Tag, trockne meinen Anzug am Nachmittag im Freien und hänge diesen dann in diesen Raum. Sonne beim Anziehen? Demnächst sollten wohl alle Tauchbasen mit großzügig überschatteten Freiräumen aufwarten müssen um überhaupt noch eine Zulassung zu bekommen.... ;-) P.S. ich schmunzle doch immer ein wenig in mich hinein, wenn Taucher zum Anlegen der Ausrüstung ca. 30 Minuten brauchen und dann schweißnaß und mit hochrotem Kopf ins Wasser gehen (andere Story).
Spülbecken - ist groß und wird natürlich zum Ausspülen der technischen Ausrüstung verwendet, ein Anzug kann bequem unter ständig laufendem Süßwasser gespült werden, und zwar an zwei verschiedenen Außenduschen und zusätzlich in 2 Herren und 2 Damenduschen des Lido, was ich als besonders angenehm immer empfinde!

Tauchbedingungen:... also wenn schon beschrieben wird, dass bei widrigen Verhältnissen, welche überall vorkommen können (ich hatte auf den Malediven und am Roten Meer schon wesentlich grössere Wellen erlebt, als an einem ´echt schlechten Tag´ am Atlantik)beobachtet wurde, wie ein älterer Taucher Probleme beim Ausstieg über die Leiter hatte....naja - vielleicht wäre da die Frage angebracht ob man nicht selbst (eben als Beobachter) hätte schnell eine helfende Hand reichen sollen. Klar - der Ausstieg ist nicht immer ganz easy, wird aber in den Breefings an diesen Tagen auch immer klar und mit dem nötigen Respekt vor dieser Situation angesprochen, aber mit der richtigen Technik, ein wenig Entschlossenheit und der Unterstützung der Guides ist dies mitnichten ein Ding, was nur durchtrainierte Topsportler stemmen können.
Auch klar ist immer, das das Boot bei unsicheren Bedingungen eben nicht eingesetzt werden kann. Stefan - oder sein verantwortlicher Bootsführer (Rainer) müssen am Vorabend bzw am Morgen des geplanten Tauchgangs entscheiden ob eine Fahrt aus dem Hafen von Funchal nach Canico (ca. 25-35 Minuten), mit dem Verbleib des Bootes über Mittag vor der Tauchschule und der Rückfahrt am Nachmittag wettertechnisch machbar ist. Da kann es durchaus in den Herbst und Wintermonaten passieren, das in 14 Tagen Urlaub gar keine Bootsfahrt machbar ist. Aber - schon mal die Arena bei schlechtem Wetter (Wind/Wellen/Strömung) betaucht? Die Fischschwärme dort, mit jagenden Barracudaschulen, großen Zackenbarschen, Rochen, Flötenfischen usw. entschädigen zig-fach für den etwas anspruchsvollen Ausstieg später in der Bucht.
Tauchen ist die Auseinandersetzung mit den Elementen, Gast zu sein in einer Welt voller eindrucksvoller Erlebnisse und wenn eben die Bedingungen für die Durchführung eines sicheren und bequemen TG´s aus meiner Sicht nicht gegeben sind, dann sollte ich diese Verantwortung nicht versuchen auf Andere anzuschieben, nein - wenn bei schwerer See die Tauchschule mit einem dementsprechenden Breefing auf diese potentiellen Gefahren hinweist und die Plätze für Taucher mit angepasster Erfahrung und Konditionierung freigeben, dann trage ich selbst den Großteil dieser Verantwortung, bespreche das mit meinem Buddy und habe die notwendige Erfahrung, dann das Richtige zu tun um z.B. beim Ausstieg wertvolle Hilfe anbieten zu können.
Der Kommentar, ... das ein Taucher sich die ´Chose´ beim Ausstieg eben angesehen hatte und dann entschied, hier an dieser Basis, zu diesen momentanen Bedingungen eben nicht zu tauchen zeigt ganz deutlich: dieser Gast hatte seine Erfahrung, Konditionierung und seinen Mut eben RICHTIG eingeschätzt und ERKANNT, das er kaum einen sicheren TG hier, bei den herrschenden Bedingungen durchführen kann. Ich habe grössten Respekt vor diesen Leuten!
Öffnungszeiten:
Es werden die Gäste aufgefordert sich in die TG-Liste einzutragen um optimal den Bootseinsatz oder den Einsatz des TL-Teams planen zu können. Es gibt sicher Tage an denen Nachmittags kein Gast mehr an der Basis ist, kein Theorieunterricht herrscht oder keine technischen Arbeiten oä an der Basis zu leisten sind. Ich finde es ok wenn hier der Unternehmer entscheiden kann ob es Sinn macht den Tag noch abzusitzen oder die Basis eben mal früher zu schliessen.
Ich habe in all den Jahren bei Stefan´s Team immer das Gefühl gehabt, ein wichtiger Gast zu sein, welcher mit Freundlichkeit, Kompetenz und einem sicherem Gespühr für die richtige Dosis an Betreuung versorgt worden ist! Dieses Gefühl mit einer positiven Summenzeile müssen wohl noch einige mehr erlebt haben, denn sonst würde das Manta Diving Center nicht wiederholt als beste TS im Atlantik wiedergewählt worden sein.
Oliver Bogatu, Düsseldorf

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31605
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 30.11.2006 von divingdyke
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Madeira

Kann/Darf man von der Besten Basis des Atlantiks etwas mehr erwarten??
Wieviel Service kann man für das gute Geld, das man für den Tauchgang bezahlt erwarten??


Aber der Reihe nach:

Personal
Chef Stefan war während meines Besuches nicht vor Ort, sondern in Deutschland.
Ersatzweise war sein Rentner-Vater Erich vor Ort, die Basenleitung hatte Rainer.
Beide sehr freundlich und kompetent.
Aber dann gab’s da noch Pedro. Der fiel nur durch finstere Blicke auf und dadurch, dass er immer gerade die Hände in den Hosentaschen hatte, wenn es irgendwas zu tun gab
(dazu später noch mehr). Er verbrachte seine Zeit gern mit dem Handy und mit gemütlichem Tratsch mit seinem Kumpel, dem Bademeister der Lido-Anlage…

Ruhetag
Ich gestehe dem Personal durchaus einen Ruhetag zum Ausgasen zu.
Dass das aber hier ausgerechnet der Sonntag sein muss, wo sowieso fast nichts läuft, weil kaum Ausflüge sind, keine Kurse im Vital Center statt finden, kaum Linienbusse fahren, finde ich nicht so gut. Warum nicht den Ruhetag an den Haupt An- und Abreisetag legen??.

Basis / Räumlichkeiten
Die Lido-Anlage, in der sich auch die Basis befindet besteht aus unzähligen Treppenstufen, was ziemlich mühsam ist.
Den Trockenraum hatte ich nach den vielen negativen Bemerkungen schlimmer erwartet.
Unangenehmer fand ich, dass alles auf unterschiedlichen Ebenen ist, die Anzüge hier, einige Stufen höher die Flaschen, dann wieder mit dem ganzen auf die andere Ebene zum Anrödeln, alles in der Sonne – kaum Schatten beim Anrödeln.
Leider nur ein grosses Behältnis zum Spülen, daher durften dort nur Lungis etc. gespült werden, keinesfalls Anzüge. D.h. wenn man aus dem Wasser kam. ging’s in voller Montur unter die Dusche.

Für die natürlichen Gegebenheiten kann die Basis nichts, das ist klar.
Ich denke aber, dass man mit kreativen Ideen doch zu der einen oder anderen Verbesserung kommen könnte.

Die Tauchbedingungen
Der Atlantik im Winter kann schon mal etwas rau sein, das ist klar.
Das Hausriff bietet diverse Einstiege (und überhaupt: rein geht immer), leider nur einen Aussteig, und der war nicht immer einfach zu handeln.
Direkt am Anfang hab ich erleben müssen, wie ein älterer Taucher mit grosser Kamera bewaffnet ziemlich hilflos an der Leiter hing und nicht wusste, wie er raus kommen sollte, derweil ihn die Wellen heftig beutelten.
Es dauerte einige Zeit, bis sich ein Tauchkollege erbarmte, der dann das Gerät ablegte, um die Leiter wieder runter zu klettern und Hilfe zu leisten.

Klar, man könnte die Kamera bei solch einem Tauchgang auch mal weg lassen. Aber ich habe auch bei anderen immer wieder gesehen, dass Tauchkollegen helfend einspringen mussten, Gerät ablegen und runter klettern mussten, um Kollegen zu helfen..
Das Basenpersonal war entweder nicht zu sehen oder stand (speziell Pedro) mit den Händen in den Hosentaschen daneben und passte auf, dass seine Hosenbeine bloss nicht nass wurden.

Ich habe das Boot während der 14 Tage nur einmal im Einsatz gesehen, auch das sah ziemlich mühsam aus. Anrödeln, in voller Montur rein springen, zum Boot paddeln, über die Leiter rauf klettern. Zurück das gleiche.

Keine Frage; der erfahrene, sportlicher Taucher, der auch zu Hause keine Mühen scheut um über Stock und Stein in den Baggersee zu klettern, wird auch hier zufrieden sein.
Aber mancher mag;s halt gern etwas bequemer.

Ich weiss, dass auch andere gern mehr getaucht hätten, aber den Ausstieg gescheut haben.
Ein Taucher hat sich die Chose beim Aussteig betrachtet und erst gar nicht eingechecht.

Die Öffnungszeiten wurden übrigens „nonchalant“ gehandhabt. Wenn keiner mehr tauchte, wurde eben früher zugemacht. Ein Taucher, der nach 16:00 kam und die Basis geschlossen vor fand, tauchte halt nie mehr auf.

Alles in allem also einiges an entgangenem Umsatz. Fazit: etwas mehr Kundenservice, dann werden auf jeden Fall mehr Tauchgänge gemacht. Mehr Zufriedenheit für Basis und Gäste.

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Datenbankeintrag 29630
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 09.09.2006 von Christof [CMAS 3-Stern, 260 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Für unseren diesjährigen Sommer Tauch-Urlaub hatten wir Madeira auserchoren. Folgende Kriterien haben wir für die Wahl einer geeigneten Tauchbasis angelegt:

* Deutsche Führung
* Lage direkt am Wasser
* Selbständiges Tauchen möglich (möglichst CMAS o.ä.)
* Attraktives Hausriff ohne feste Tauchzeiten
* Möglichkeit Bootsausfahrten zu machen

Im Vorfeld haben wir verschiedene Basen recherchiert und uns zunächst auf deren Homepages schlau gemacht. Danach war uns recht schnell klar, dass es wohl Manta Diving werden würde.

Zur Sicherheit haben wir die Basis vorab per Mail kontaktiert, insbesondere um sicher zu stellen, dass wir dort selbständig tauchen können und um den Preis für ein Tauch-Paket zu erfragen. Unsere Anfrage wurde schnell, vollständig und zu unserer Zufriedenheit beantwortet, sodass unserem Besuch bei Manta Diving nichts mehr im Wege stand. Vom 25.08.-05.09.2006 haben wir dort je 16 Tauchgänge gemacht.

Nach der Anmeldung und gewissenhaften Überprüfung von Brevets, Tauchtauglichkeit und Anzahl der Tauchgänge folgte zunächst ein Rundgang durch die Basis mit Erklärung der Abläufe. An der Basis steht Sauerstoff zur Verfügung. Zu Beginn des obligatorischen begleiteten Eingewöhnungs-Tauchganges wurden zwei Übungen abgefragt.

Während der Öffnungszeiten können Flaschen geliehen werden. Neben Pressluft steht auch Nitrox zur Verfügung. Unter der Woche hat die Basis von 9-17 Uhr geöffnet, Sonntags nur Vormittags. Dienstags wurde ein zusätzlicher Nacht-Tauchgang angeboten. Alle paar Tage gab es eine Bootsausfahrt, zu der man sich ebenfalls vorab eintragen konnte (beschränkt auf 10 Plätze).

Im wesentlichen gibt es drei Tauchplätze am Hausriff: Lavafinger, Arena sowie die Höhle. Mit dem Boot wurden (gegen Aufpreis) zwei weitere Tauchplätze (T-Riff und Garajau) angefahren. Während der ersten Tage war es recht windig, sodass wir nur eine Bootsausfahrt mitgemacht haben.

Wer alleine Tauchen gehen möchte, erhält auf Wunsch von Stefan, Reiner oder Ralf ein stets gutes Briefing zum gewählten Tauchplatz. Tipp: Erkundigt Euch vorher danach, ob Eingewöhnungs- oder Schnupper-Tauchgänge für andere Gäste stattfinden. Ansonsten kann es vorkommen, dass die Basis nicht besetzt ist und Ihr ein wenig warten müsst.

Unter Wasser bietet sich das typische Bild der ´Makronesischen Inseln´. Teilweise bizarre, spärlich bewachsene Lava- Felsformationen mit unzähligen kleinen Höhlen und Spalten, in denen sich insbesondere Drachenköpfe und vergleichbar viele Einsiedlerkrebse tummeln. Verschiedentlich findet man Anemonen, Zylinderrosen, atlantische Korallenarten etc. Ansonsten gibt es einige Fischschwärme, insbesondere Brassen, Grunzer, Riffbarsche, Mönchsfische und Drückerfische, wobei letztere gelegentlich recht aufdringlich waren. Neben ein paar größeren standorttreuen Zackenbarschen haben wir u.a. Oktopusse, Sepien, Trompetenfische Papageienfische etc. gesehen. Gelegentlich trifft man auf Stech-, Schmetterlings- und Adler- Rochen. Unser Highlights waren ein frei schwimmender Balearenaal, eine riesige Makrele sowie ein Hundshai während eines Nachtauchganges. An einem Tag gab es Delfine in der Bucht - die wir jedoch leider nicht gesehen haben.

Damit ist Madeira sehr ähnlich zu den Kanaren - wobei es hier jedoch keine Engelhaie gibt und wir auch keine Nacktschnecken gesehen haben. Die Tauchplätze sind einfach zu betauchen. Gezeiten bedingt kann es zu wechselnden Strömungen kommen, die jedoch für einen ´normal sportlichen´ Taucher gut zu bewältigen sind. An den ersten Tagen war es extrem windig. Während eine Bucht weiter nicht an Tauchen zu denken war, war dies hier problemlos möglich.

Für die Reinigung des Equipments stehen eine Dusche und eine große Kunststoff-Wanne zur Verfügung. Hier fehlt aus unserer Sicht noch ein zweites Becken zur exklusiven Verwendung für Automaten und Kameras - was wir vor Ort als Verbesserungswunsch vorgebracht haben.

Mittwochs findet im Vista Azul (oberhalb der Basis) der Taucher-Stammtisch statt, wo man ... na ja, was man da halt so macht ;-) Am gleichen Ort findet Donnerstags eine Diavorführung über die Unterwasserwelt Madeiras statt. Dies beides kompensiert die ansonsten nicht allzu sehr zum gemeinsamen Klönen und Dekobier anregende Infrastruktur.

Tipp: Peter Wirtz (seines Zeichens Prof. Dr. der Biologie und Autor mehrerer bekannter Unterwasser-Bücher) bietet an der Basis für schmales Geld gemeinsame Tauchgänge mit anschließender Besprechung des Gesehenen an. Leider war Peter genau zu dieser Zeit nicht verfügbar, sodass wir hiervon keinen Gebrauch machen konnten. Falls es uns noch mal dort hin verschlagen sollte, werden wir dies (sofern möglich) auf jeden Fall nachholen.

Fazit:

Manta Diving ist eine gute Basis mit ruhigen, kompetenten und sympathischen Mitarbeitern. Wer ähnliche Anforderungen hat wie wir, ist hier gut aufgehoben. Wir geben 5 Flossen. Den Flossenabzug gibt es für die fehlenden getrennten Spülmöglichkeiten und die nicht durchgängige Besetzung der Basis während der Öffnungszeiten.


Allzeit Gut Luft
Christof + Gudrun

Basis in der Draufsicht
Basis in der Draufsicht

Basis vom Boot aus
Basis vom Boot aus

Das Boot
Das Boot

mehrfach ausgezeichnet von der Tauchen
mehrfach ausgezeichnet von der Tauchen

neugieriger Drückerfisch
neugieriger Drückerfisch

einer von unzähligen Einsiedler-Krebsen
einer von unzähligen Einsiedler-Krebsen

Schwamm (?)
Schwamm (?)

Scheren-Garnele
Scheren-Garnele

Standort-treuer Zackenbarsch
Standort-treuer Zackenbarsch

verletzte Muräne
verletzte Muräne

Keulenanemone (jeweils in beachtlichen Größen)
Keulenanemone (jeweils in beachtlichen Größen)

Schwarzer Degenfisch (nur jenseits der Sporttauch-Grenzen anzutreffen)
Schwarzer Degenfisch (nur jenseits der Sporttauch-Grenzen anzutreffen)

Spitzkopf-Kugelfisch
Spitzkopf-Kugelfisch

Felskrabbe
Felskrabbe

Spülmöglichkeit (verbesserungsfähig)
Spülmöglichkeit (verbesserungsfähig)

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 28820
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 07.08.2006 von Herbert_senior [CMAS*, 24 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auf Grund der Berichte in Tauchen und der überschwenglichen Einträge in diesem Forum (Erfahrungsberichte?)
entschloss ich mich für Madeira & Manta-Diving im Galo-Resort in Canico de Baixo.
Besonders, da die Basis als ´Beste Tauchbasis im Atlantik´ hervorgehoben wurde. Eine Aussage, die die Erwartungen von Haus aus sehr hoch schraubt.

Dazu nun folgendes:

A) Basis-Mannschaft: Sehr kompetent und immer bemüht alle möglichst zufrieden zu stellen. Dies trifft sowohl für Stefan, Reiner, Ralf und besonders Paul (spricht leider nur Englisch :))zu.
Dass bei dem oft großem Andrang gelegentlich Stress aufkommt, ist durchaus verständlich und kaum zu vermeiden. (6 Flossen)

B) Ausrüstung: Kompressoren in hervorragend gepflegten Zustand mit Nitrox Membrananlage. Leihanzüge, Jackets und Automaten, gerade ausreichende Anzahl aber durchaus i.O. Verbesserungspotenzial besteht bei den Flossen, besonders für etwas kälteempfindliche TaucheInnen, da nur Schnorchelflossen (keine Füßlinge) verfügbar sind. Da könnte sicher noch etwas getan werden. (5 Flossen)

C) Der Equipmentraum: der Basis ist ein weiterer Schwachpunkt. Wie ein ´Vorredner´ schon sagte, kommt hier kein direktes Sonnenlicht hin, und baulich bedingt gibt es auch fast keinen Durchzug.
Die Kisten mit Jackets, Flossen etc. sind auf einem Regal aus Stahlrohren bis unter die Decke untergebracht. So wird durch die Enge leider auch das kleine Fenster, das noch eine minimale Durchlüftung ermöglichen würde verstellt. Dass die
Sachen ueber Nacht trocknen ist sehr
unwahrscheinlich.
Zwar ist auf der oberen Terrasse, neben der Flaschenausgabe noch eine zusätzliche Möglichkeit, tagsüber seine Sachen aufzuhängen, aber die
werden nach Feierabend in den Equipmentraum gebracht.
Der von mir vorgeschlagene Lüfter in diesem Fenster, soll wegen der Brecher während der Winterstürme nicht machbar sein. (2 Flossen)


D) Tauchspots: Naturgemäß sehr felsig und Geröll, einige größere Zackenbarsche (ca 1.3m), Muränen und Rochen. Ein echtes Highlight (wenn man Glück hat) die Mönchsrobbe in der Höhle (gut 2m).
Blickte mir beim Auftauchen in der Höhle aus Armlänge ins Gesicht.
Die Ausfahrt zum Bootstauchgang empfiehlt sich auf jeden Fall, da bekommt man mehr zu sehen als im Haus´riff´. (4 Flossen)

E) Anlage&Umfeld: Grundsätzlich ist die Basis über den Lift einfach zu erreichen, leider jedoch derart eng in die Badeanlage des Hotels
eingebunden, dass sich die Taucher, um zu den Einstiegen zu gelangen, in voller Montur, teilweise durch die sich sonnenden Badegäste
drängeln müssen. Ein- und Ausstiege könnten auch ´taucherfreundlicher´ sein. Dazu kommt, dass die Anlage insgesamt durch unzählige unregelmäßige
Stufen sehr unfallträchtig gebaut ist. Dies wäre aber Aufgabe des Hotels.
(3 Flossen)

Fazit: Es ist mir schleierhaft, wie diese Super-Wertung ´Beste Tauchbasis im Atlantik´ zustande kommen konnte.
Wie müssen dann die restlichen aussehen? Sicher, die Crew ist sehr gut, aber eine Tauchbasis reduziert sich eben nicht nur auf die Crew. Und der Atlantik umfasst bekanntermaßen nicht nur
Madeira.

Sonstiges: Auch auf kulinarische Highlights sollte man in Caixo de Baixo nicht hoffen. Gerade 3 Restaurants waren o.k. (wir haben sie in diese 14 Tagen der Reihe nach alle probiert), das Gallo (im Galomar oberhalb der Basis),
das Art&Inn (auf halber Strecke zwischen Galomar und Alpino-Atlantico),
und das Resturant (Name vergessen :-( )links oberhalb der Bushaltestelle
nach Funchal.
Der ´Supermercado´ im Galomar ist reiner Nepp.
Eine Flasche Wasser (1,5 ltr) kostet dort 2,-€, im Ort Canixo Cetro gerade mal 80 €ct. Die recht mürrische Bedienung gibst aber kostenlos dazu ;-)

Also beim besten Willen gerade mal 4 Flossen. (Schade, hätte gerne mehr gegeben)

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für Nur für registrierte Benutzer registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 28324
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 16.07.2006 von Georg  [AOWD, 140 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

0 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren im Juni für 1 Woche im Hotel Galomar und zum Tauchen bei Stefan im Manta Divinc Center in Canico - nicht zum ersten und wahrscheinlich nicht zum letzten mal.
Die Basis ist vorbildlich organisiert und geführt.
Stefan, Reiner und Erich waren immer Ansprechpartner und sehr hilfsbereit.
Die Ausrüstung ist in aussergewöhnlich gutem Zustand - hier stimmt einfach alles.
Das Tauchen an den Tauchplätzen direkt an der Basis ist völlig entspannt und trotzdem immer ein Erlebnis.
Wir hatten Glück und bei jedem TG mehrere Stechrochen auf Brautschau.
Auch die Zackenbarsche sind immer wieder interessant.
Die Insel ist natürlich auch über Wasser ein ganz besonderes Erlebnis.

Wir freuen uns auf das nächste mal.

Michaela und Georg

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27105
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 26.05.2006 von Smarties [CMAS*, 99 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Uns zog es eine Woche nach Madeira, und hier wollten wir an einem Tag auch tauchen gehen. Ich hatte mir bereits vor dem Urlaub die Mantadivers ausgesucht und nahm Kontakt auf. Da noch Nebensaison war, konnten wir ohne Voranmeldung aufschlagen. Wir fuhren einen Tag vorher vorbei, und checkten schon mal ein. Verlangt wurden natuerlich das Brevet, aerztliches Attest und ein Blick ins Logbuch gehoerte auch dazu.
Am darauf folgenden Tag war es dann soweit. Morgens um 9.20 h sollten wir da sein. Nachdem alle Taucher ihre Ausruestung fertig hatten und die Gruppen eingeteilt waren (Erfahrene und Unerfahrene), ging es ab ins Wasser. Vorher wurden noch ein paar Handzeichen ueberprueft, und natuerlich das sehr ausfuehrliche Briefing gemacht. Buddycheck wurde nicht verlangt, nur der Hinweis darauf, wer Lust haette … hm … Trotz dass eine Taucherin die Handzeichen nicht kannte, wurde sie erstmal in der Gruppe der Erfahrenen gelassen. Als sie dann auch nicht abtauchen konnte, wurde sie den Unerfahrenen zugeteilt. So reduzierte sich unsere Gruppe von 6+Guide, auf 5+Guide. Der Guide meinte vorher noch, normalerweise wird mit max 4 Leuten + Guide getaucht, aber es erschienen mehr als geplant und so wurde die Gruppe groesser als gedacht. Nun gut. Mit uns insgesamt 6 klappte es dann auch sehr gut. Zuvor wurde aber jeder der Taucher im 5 m Bereich noch mal gecheckt. Maske fluten und Luftweg wurden verlangt. Dann ging es los, rund um den Lavafinger. Hier zeigte uns der Guide einige Ecken und Stellen, die wir sonst sicherlich uebersehen haetten. Die Tauchfuehrung klappte auch sehr gut.
Den zweiten Tauchgang (es sind uebrigens mindestens 2 TG „Pflicht“, drunter geht’s nicht), durften wir alleine machen. Hier erhielten wir vorher auch ein Briefing ueber die uns noch unbekannte Stelle. Leider wusste natuerlich keiner der Guides, dass es dort zu diesem Zeitpunkt ziemlich zog, also eine maechtige Stroemung herrschte, so dass wir umkehrten und den uns bekannten Tauchplatz aufsuchten.
Die Tauchbasis ist nicht sehr gross, bietet aber das Uebliche. Wie z.B. Nitrox und alle moeglichen Kurse. Einen Equipmentraum gibt es auch. Direktes Sonnenlicht kommt hier nicht hin, ob die Sachen ueber Nacht also trocknen ist fraglich. Es gibt aber ausserhalb des Raumes noch zusaetzlich die Moeglichkeit seine Sachen aufzuhaengen, zumindest tagsueber. Die Jackets sollen im Equipmentraum nicht aufgehaengt werden, sondern in die Boxen verstaut werden, ich nehme an auf Grund des Platzmangels.
Was mich etwas aergerte war der mehrfache Versuch uns zum Nitroxkurs zu animieren und ebenso zu weiteren Tauchgaengen. Ich dachte eigentlich, EIN Nein langt …
Sonst aber gefiel mir die Basis gut, auf Sicherheit wurde Wert gelegt, was ja mit das Wichtigste ist, mit Ausnahme des nicht verlangten Buddychecks. Ich denke aber, wenn ich noch mal nach Madeira komme, wuerde ich wieder mit Mantadiving tauchen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23520
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 17.02.2006 von Suse [OWD, 32 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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Hallo,
ich kann mich den bisherigen Berichten nur anschließen und sehr positiv von den ´Mantas´ berichten. Waren im November dort. Wasser hatte immer noch 21 Grad bei windigem Wetter. Mit halbtrockenem 5er Neopren bin ich gut klargekommen.

Die Basis-Organisation ist wirklich top. Als Anfängerin war ich gut aufgehoben und durch Erich und Rainer bestens betreut. Da wir nicht in der Hauptsaison getaucht sind, waren wir teilweise nur zu zweit. Ausführliches Briefing, hilfsbereite Crew. Wunderschöne UW-Welt am Hausriff! Zackis, Muränen, Röhrenaale, Schnecken usw. Auch bei windigem Wetter konnten wir tauchen, weil es direkt am Hausriff mehrere Einstiege gibt, die je nach Wetterlage nutzbar sind. Lagerraum für eigenes Equipment, Spülbecken, Außenduschen alles bestens. Auch mit Boot waren wir in wenigen Minuten am Tauchspot, wurden bestens gebrieft und betreut.

Ich finde: uneingeschränkt empfehlenswert!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21850
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 07.11.2005 von andi schuster [PADI rescue, 100 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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Wir waren im Sept./Okt. auf Madeira bei den Mantadivers. Mietmaterial und Basis sind in sehr gutem Zustand und professionell geführt. Alle Staffmitglieder waren immer hilfsbereit und nett. Richtig Toll war der Checkdive mit anschließendem ´lass-doch-2-kg-blei-das-nächste-mal-weg´-Test. Auch sehr professionell war der günstige Nitrox-Kurs den wir belegten.
Für uns genial waren die Möglichkeiten am Hausriff an drei verschiedenen Plätzen zu Tauchen. Kommen, wann man Lust hat, Flaschen abholen, anrödeln, ein paar schritte und abtauchen - dazu an jedem Platz entsprechendes für die Augen und das Gemüt: Fische, Schneckli, Seesterne, Rochen, Muscheln, Seeigel, Zackis, und und und...
Die Möglichkeiten mit dem Schiff auch andere Tauchplätze zu besuchen lohnt sich. Auch dort: professionelle Tauchbegleitung von Anfang bis Ende.
Danke für euren Einsatz und bis zum nächsten Mal!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 19915
Manta Diving Madeira, Canico
geschrieben am 10.08.2005 von DeepestBlue [AOW, 110 TG]
Der Barakuda International Aquanautic Club und seine Lizenztauchbasen weltweit garantieren international anerkannte Ausbildung auf höchstem Niveau und erstklassigen Kundenservice.

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War im Juli 05 auf Madeira und habe nur ein paar Tauchgänge nebenher gemacht.

Die Basis ist sehr gepflegt und gut gemanagt.
Die Mietausrüstung ist praktisch neu und in einem erstklassigen Zustand. Das zeigt sich dann allerdings auch im Preis. (ca. 250 Euro für 6 Tauchgänge mit Leihausrüstung)
Die Crew ist ebenfalls sehr kompetent, freundlich und angenehm.

Die Tauchspots fand ich sehr schön. Viel Schwarmfisch, Zackis ... Außerdem sehr schöne Unterwasserformationen.
Die Tauchorga war sehr familienverträglich (keine langen Bootstrips, nur jeweils ein Tauchgang pro Bootstrip).
Ein wenig überschaubar erscheint mir die Anzahl der Spots die regelmäßig angetaucht werden (3 Ziele von Land aus, 2 Ziele per Boot).

Die überschaubare Anzahl der Spots, die Preise und weil 6 von 6 für perfekte Leistungen vorbehalten bleiben sollten, 5 von 6 Flossen für eine Basis in der das Tauchen viel Spaß gemacht hat.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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