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Datenbank - Basen/Shops - Kuba - Maria la Gorda, Pinar del Rio



Basen/Shops Kuba

Maria la Gorda, Pinar del Rio

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 Datenbank - Basen/Shops - Kuba - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 36023
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 05.07.2007 von Tom [212 TG]

Hallo!

Ich war im Mai zuerst zwei Wochen in Cuba (Cayo Largo und Maria la Gorda) und anschließend noch eine Woche in Mexiko (Playa del Carmen) – eine tolle Reise! Unsere Überlegungen waren eine Karibiktauchreise mit unterschiedlichen Inseln bzw. Destinationen zu machen, was sich hier mit der letztlich gewählten Variante sehr gut realisieren ließ. Geflogen sind wir nämlich mit Martinair die sowohl Havanna, wie auch Cancun anfliegen und auch keinen Kombi-Zuschlag verlangen. So konnten wir zunächst nach Havanna fliegen, schließlich nach zwei Wochen einen Anschlussflug für die Strecke Havanna-Cancun nehmen und dann am Ende ganz locker ab Cancun direkt zurückreisen. Organisiert hat die Reise für uns Nautilus (www.nautilus-tauchreisen.de ), die uns diese Kombination angeboten und letztlich auch empfohlen haben. Hier möchte gleich vorweg anführen, dass alles super geklappt hat, selbst Transfers um 4.30 Uhr für einen Flug in Cuba. In Cuba hatten sie eine deutschsprechende Reiseführerin, die uns zweimal die notwendigen Transferzeiten zukommen hat lassen, und in Mexiko hat die „Reiseleitung“ die zuständige Tauchbasis vor Ort übernommen. Auch das hat prima geklappt, aber dazu später mehr…

Unsere erste Station war Maria la Gorda. Der Transfer nach Maria la Gorda hat gut geklappt und führt durch eine schöne Gegend –aus dem Fenster schauen lohnt sich!
Das Hotel Maria la Gorda liegt mal so was von alleine, drum herum ist wirklich gar nichts! Aber genau das wollten wir – erst mal schön Ruhe!!! Wir hatten die Bungalows reserviert, was sich als richtig erwiesen hat. Diese liegen zwar etwas zurückversetzt aber sie sind besser eingerichtet als die Zimmer am Strand. Ansonsten gibt es einen sehr schönen Strand, zwei Restaurants, eine Mietwagenstation und natürlich die Tauchbasis. Die Basis ist recht klein und befindet sich neben den Zimmern am Strand. Der Kompressor ist aber weiter hinten untergebracht, so dass keine Lärmbelästigung entsteht. Der Chef der Tauchbasis führt die Anmeldung durch, wobei hier alles etwas lockerer passiert, so hatte ich zu mindestens den Eindruck. Direkt von der Tauchbasis weg führt ein langer Steg zu den beiden Booten der Basis, beide recht groß und geräumig. Wenn dann alle Taucher da sind, ist es zwar weniger geräumig, aber das war alles im Rahmen. Flaschenschleppen muß man nicht, das erledigen die Tauchguides alles selbst mit einem kleinen Wagen. Es gibt drei Tauchfahrten pro Tag, einmal pro Woche wird auch ein Nachttauchgang angeboten. Die Ausfahrten werden teilweise na ja etwas „cubanisch“ organisiert, aber wenn man rechtzeitig da ist, kann man dem etwas aus dem Weg gehen. Hier mal ein genereller Rat, der sich hier in Cuba als besonders trefflich erwiesen hat, denn „so wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es dann auch zurück“! Will heißen, wer freundlich ist, wird freundlich behandelt und wer hier da ein wenig geduldig ist, der hat sicher keine Nachteile! Wir haben leider DEUTSCHE Taucher erlebt, die zwischenzeitlich deutsche Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit eingefordert haben und damit nicht sehr gut gefahren sind. Wie gesagt, es ist alles sehr cubanisch und teilweise habe ich mir auch gedacht „Arrgh, dass könnte man aber anders machen“, aber meine Güte – ich will wirklich keinen Streß im Urlaub! Die Tauchguides sind alle lustig drauf, suchen aber jetzt nicht von ganz alleine das Gespräch, was sicherlich auch an der Verständigung liegt, denn wirklich vielmehr als das Taucherenglisch sprechen sie nicht – nur spanisch. Das Tauchgebiet ist dann aber wirklich klasse – sehr gut erhalten, unberührt und insgesamt sehr beeindruckend! Die Landschaft ist super, mit vielen Steilabfällen und dementsprechend einer tollen Wand!!! Super, da geht es dann einfach nur nach unten und man steht vor der schön bewachsenen Wand… Dazu ist das Wasser sehr klar! Fische sind mittelviele dort-mal mehr, mal weniger. Insgesamt alles recht kleine Fische, dazu viele Barakudas, Zackis, Schildkröten, Tarpune und wir haben zwei Haie gesehen. Lobster sieht man einige, Schwärme und ein paar fette Krabben! Austauchen kann man meist angenehm im Flachwasser.
Wir haben beide 8 Tauchgänge gemacht, jeweils an unterschiedlichen Plätzen – alle waren sehr gut, wirklich super!

Maria la Gorda hat uns gut gefallen. Ich denke ein guter Ort mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis!!!

Zur Bewertung:
Die Basis bekommt 5 Flossen, das Tauchgebiet 6 Flossen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34227
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 22.04.2007 von Michael & Margaretha [PADI RD, 200 TG]

Anfang April 2007 haben wir 5 Tauchtage in Maria La Gorda verbracht.

Das Tauchen hatten wir dabei ans Ende unseres Cuba-Urlaubs gelegt mit 3 Tage Havanna und 5 Tage Mietwagen-Rundfahrt – eine sehr gelungene Aufteilung eines Zweiwochenurlaubs wie wir im Nachhinein feststellen durften - wenn man Cuba über und unter Wasser sehen möchte. Cuba zu besuchen, ohne in Havanna Zwischenstopp zu machen ist ja völlig undenkbar. Trinidad, Cienfuegos und vor allem Viñales nicht gesehen zu haben, wäre zumindest jammerschade. Gebucht war die Reise über Nautilus Tauchreisen, wo wir gut beraten und unterstützt wurden - alles hat dann auch wunderbar geklappt.

Nachdem der letzte Eintrag über Maria La Gorda hier auf taucher.net bereits eineinhalb Jahre zurückliegt und manche Details entweder bisher nicht aufgeführt wurden oder sich in der Zwischenzeit geändert haben, versuchen wir uns mit einer umfassenden Neubeschreibung.

Maria La Gorda liegt - fast - an der äußersten westlichen Spitze von Cuba (wie man merkt, weigern wir uns einfach, das schöne Wort Cuba im Deutschen mit K zu schreiben :-). Die Anlage liegt isoliert von jeglicher Zivilisation, so dass der Aufenthalt – ob man nun will oder nicht – zu „Ruhe pur“ wird am Strand und beim Tauchen.

Es gibt einen älteren Block von Zimmern direkt am Strand, zweckmäßig aber ordentlich eingerichtet - und eine neuere Anlage von Cabañas (Blockhäusern), die in den Wald gebaut sind, groß und sehr schön eingerichtet. Für Zimmer mit Meeresblick ist ein Aufpreis von 5 CUC pro Nacht zu bezahlen. Die Zimmer sind mit einem Safe ausgestattet (2 CUC pro Nacht) und verfügen sowohl über 110 V Steckdosen als auch 220 V Steckdosen (wichtig für europäische Taucherlampen!), allerdings jeweils mit amerikanischen Steckern (Adapter nicht vergessen! ... von Nautilus war sogar einer als Geschenk bei den Reiseunterlagen :-).

Zwischenbemerkung: Die Zusammenhänge der diversen Währungen lohnen im Vorfeld eines Cuba-Urlaubs eines gewissen Studiums. Die Touristenwährung Peso Convertibile (CUC) wurde im Jahr 2004 eingeführt – und wird daher in einigen Reiseführern noch nicht erwähnt! Der CUC ist fest an den US-Doller (USD) gekoppelt ( 1 CUC = 1, 11341 USD und floated somit gegenüber dem Euro – er liegt derzeit bei 1 CUC = ca. 0,85 EUR. Beim Geldwechseln zahlt man in Cuba grundsätzlich 8% Wechselgebühr (deutlich mehr beim Wechsel von US Dollar in bar !), um die man nie herumkommt – da die Währung CUC weder ein- noch ausgeführt werden darf. Für Kreditkartenzahlung läuft die Abrechnung über den USD und man muss immer die Kartengebühren von 3% zusätzlich bezahlen. Alles klar ? Beispiel: Eine Rechnung von 100 CUC wird bei Kreditkartenzahlung mit 100 CUC + 3% = 103 CUC eingegeben, die dann als (103 CUC x 1,11341) + 8% = 123,86 USD über die Kreditkartengesellschaft abgerechnet wird – mit aktuellem Wechselkurs plus Auslandsgebühr bei ca. 95 EUR landet.
Fazit: Kreditkarten sind ein gutes Zahlungsmittel wenn man die 3% Aufschlag in Kauf nehmen kann - in Hotels gut akzeptiert sind, an Tankstellen und Restaurants oft aber nicht immer. Bargeld in EUR kann gut getauscht werden. Bargeld in USD mitzunehmen macht wenig Sinn.

Auf der Anlage Maria La Gorda gibt es eine Mietwagenstation, eine Arztstation, die auch Tauchergesundheitsattests ausstellt, eine Massageeinrichtung, ein Beachvolleyball-Feld, ein Mini-Fußballfeld, das Restaurant mit Buffet für Frühstück sowie Mittag-/Abendessen bei Halb-/Vollpension, ein Restaurant a la carte, eine Bar und einen kleinen Laden (der allerdings außer Snacks und Getränken keine Lebensmittel verkauft – Wasser gibt es für etwas überteuerte 2 CUC).

Das Essen im Buffet-Restaurant ist recht gut - Rührei und Omelette-Zubereitung am Morgen, Schweine- und Hähnchenfleisch am Abend - was man zu schätzen weiß, wenn man die Versorgungssituation von Eiern und Fleisch in Cuba kennt.

Der Strand mit Palmen schmal aber ist lang und gepflegt. Es gibt einige Strandliegen – auch wenn diese fast alle angeknaxt sind. Wegen der Sandfliegen sollte man sein Antimückenspray nicht vergessen.

Die Tauchbasis befindet sich mitten in der Anlage. Alle Tauchgänge sind Bootstauchgänge, die mit einem der vier Boote in 10 bis 25 Minuten angefahren werden. Es gibt drei Ausfahren pro Tag um 8:30 / 11.00 / 15.30 Uhr und man ist jeweils ca. zwei Stunden später wieder zurück. Ab und zu werden auf Nachfrage auch Nachttauchgänge angeboten. Man hat so die gute Möglichkeit, sich den Tauchtag nach eigenem Gusto einzuteilen - auf maximale Tauchgänge, ideale Strandzeiten oder maximales Ausschlafen. Man taucht einfach eine halbe Stunde vor der Abfahrt an der Basis auf, um sich für die Ausfahrt anzumelden.

Der Empfang an der Basis ist eher sachlich-unterkühlt: Wenn man endlich auf sich aufmerksam gemacht hat bekommt man das Registrierungspapier zum Ausfüllen und Unterschreiben - fertig. Naja, die Bootszeiten hängen ja aus - wo das Spülbecken steht und wo die Ausrüstung aufgehängt wird, das sieht man ja auch selber. Die Leihausrüstung macht einen guten Eindruck. Die 12 L Stahlflaschen werden durch das Personal aufs Boot gebracht. Da die Basis ohne Kisten, Taschen o.ä. arbeitet, muss man sehen wie man seine Tauchausrüstung sinnvoll aufs Boot bekommt. Den Tauchanzug legt man bereits an Land an, so dass sich ein Netz o.ä. für den Kleinkram empfiehlt.
Die Tauchguides auf dem Boot sind ebenfalls eher zurückhaltende Entertainer. Lediglich Martín versucht stets, die Gäste bei guter Laune zu halten. Das Briefing ist knapp aber in Ordnung - auf Spanisch und Englisch - man muss nur dran denken, dass in Cuba das ´s´ kaum ausgesprochen wird, dadurch heißt es für den Tauchplatznamen ´... de näm o’ de plä’ i’ de garden o’ gorgonia’ ...´ :-).
Die Wassertemperatur Anfang April lag bei 27 Grad, gerade noch ok für den 3mm Tropenanzug. Sehr schön: die Flaschen werden schnell und klaglos von INT auf DIN umgerüstet, so dass man seinen schweren Adapter zu Hause lassen kann.

Mit seinen tollen Sichtweiten, schönen Canyon Landschaften und intakter Vegetation mit Schwämmen, Korallen und Gorgonien ist das Tauchen bei Maria La Gorda sehr schön. Für Großfische ist man wohl in Cayo Largo oder Jardínes de la Reina besser aufgehoben - aber insgesamt gilt Maria La Gorda als einer der besten Tauchreviere auf Cuba.

Michael & Margaretha

Strand mit dem älteren Zimmerblock
Strand mit dem älteren Zimmerblock

Neuere Anlage von Cabañas
Neuere Anlage von Cabañas

Tauchbasis auf dem Hotelgelände
Tauchbasis auf dem Hotelgelände

Tauchplan
Tauchplan

Einer der zahlreichen Canyons
Einer der zahlreichen Canyons

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21654
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 29.10.2005 von W. Regen [CMAS***, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

ich habe bereits einen Bericht über Cayo Largo geschrieben, da ich eine Kombination aus Havanna, Maria la Gorda und Cayo Largo gemacht habe. Gebucht habe ich bei Nautilus Tauchreisen, die alles prima organisiert haben. Speziell die Reiseunterlagen möchte ich an dieser Stelle loben, diese fand ich wirklich außergwöhnlich gut.

Zu Maria la Gorda, die Anlage hat wirklich einen besonderen Charme, sehr schön direkt am Strand gelegen, Palmen und ganz ruhig. Schön sind die Bungalows, die recht neu aussehen, die allerdings in den Wald hinein gebaut sind, man also keinen direkten Strandzugang hat. Dies wurde mir von Nautilus auch so erklärt, weshalb ich ein Zimmer in Strandnähe genommen habe, was meines Erachtens die richtige Wahl war.

Die Tauchbasis befindet sich mittig in der Anlage, ganz nett gemacht, mit einem großen Steg zu den beiden Booten. Die Basis hat ausreichend Equipment, das sich auch in gutem Zustand befindet. Ich habe mir selber welches geliehen und mit mir noch eine Gruppe Franzosen und es war immer noch genügend Equipment vorhanden. Wir haben einen schönen Nachttauchgang am Hausriff gemacht und auch die Lampen waren einwandfrei und ausreichend vorhanden. Die Flaschen werden von den Guides über eine Rampe auf den Steg und zum Boot gefahren, man selber muß sich um nichts kümmern. Das Hauptboot ist ziemlich groß und die Tauchplätze werden schnell erreicht, was für mich ein Riesenvorteil darstellt. Man fährt nur maximal 25 Minuten zu den Tauchplätzen!!!!

Die Tauchplätze sind wirklich super, Steilwände, Durchbrüche, Grotten, Höhlen und Canyons... Ein Traum für Karibikfans. Grouper und Barakudas sieht man zahlreich bei jedem Tauchgang. Übrigens sieht man bereits beim Schnorcheln vom Strand aus des öfteren Barakudas!

Mir hat es sehr gut gefallen, ich werde ziemlich sicher wieder kommen. Die Anlage ist sehr ruhig, mit vielen Palmen und einer schönen Taucher-Atmoshäre, das war mir sehr wichtig.

Bei Fragen, helfe ich gerne weiter,

schöne Grüße
Euer
W.Regen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10723
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 02.09.2004 von Zetti [589 TG]

7 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

iebe Taucherfreunde,

ich war gerade in Cuba und schreibe wie immer gerne meinen Bericht für das taucher.net. Letztendlich sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden, aber vielleicht kann ich dem einen oder anderen ja auch helfen. Ich habe auch vorher nachgelesen und trotz dem einen oder anderen negativen Bericht habe ich die Kombination Maria la Gorda und Cayo Levisa gebucht.

Zu Beginn war ich zwei Tage in Havanna im Hotel Plaza. Von dort aus kann man recht gut die Altstadt selber zu Fuß besichtigen. Am zentralen Park „Parque Central“ wird man zwar oft angesprochen „Hey my friend, where are your from? Oh Germany, I have a friend in Germany...“ aber da gewöhnt man sich dran. Letztendlich sollte man es den Leuten nicht verübeln, gerade wenn man Havanna ein bisschen zu Fuß erkundet sieht man wie diese Menschen wohnen und da sollte man alles ein wenig anders einordnen. Ich habe in einem Restaurant eine Ehepaar getroffen, das wohl der Spezies „der meckernde Pauschaltourist“ angehört (dazu noch ein anderer Fall später). Man kann Cuba und sicherlich speziell Havanna so und so sehen, aber sehenswert ist die Stadt und das Land in jedem Fall, wenn man die richtige Einstellung und Erwartung hat. Dies habe ich weiter unten auch mehrmals gelesen, aber dies ist für dieses Land wirklich Grundbedingung! In Havanna sollte man den „Plaza de Armas“, „El Morro“, „El Prado“, „La Rampa“, das Capitol, die Zigarrenfabrik „Partagas“ die beiden Hemingway Lieblingsstätten „La Bodeguita“ und „Floridita“, sowie den Malecon, das Hotel Nacional und den Plaza de la Revolucion gesehen haben. Wie gesagt, bis auf die letzten drei kann man alles locker zu Fuß machen. Sicherlich ist Einiges schon „tourisiert“, aber das ist in Ordnung, wenn man weiß welche Bedeutung die verschiedenen Plätze für Cuba haben.

Am dritten Tag wurde ich im Hotel abgeholt, die Organisation hat prima geklappt, und zu dem Hafen Palma Rubia gefahren. Die Fahrt dorthin ist schon sehr schön und Gustavo, mein Fahrer, musste mehrmals anhalten, damit ich die tolle Landschaft fotografieren konnte. Der Bootstransfer auf die Insel dauert nur ca. 25 Minuten, kein Problem. Wenn man auf die Insel zufährt, denkt man zuerst, wo denn da die Bungalows sein sollen, aber dies klärt sich schnell. Von dem Anlegesteg führt ein angelegter Weg durch die Mangroven auf die andere Seite. Und dort befindet sich der traumhafte Strand dieser Insel mit den wunderschönen Bungalows. Ich habe bei Nautilus gebucht und dies hat sich hier als Vorteil erwiesen, da Nautilus-Gästen wohl zugesichert wird, dass sie bei Verfügbarkeit in den neuen Bungalows untergebracht werden. So auch bei mir geschehen und ich war wirklich überrascht, wie schön die neuen Bungalows sind! Nur wenige Schritte vom Strand entfernt, befinden sich diese mit einer tollen Terrasse. Der Strand ist ein Traum, wunderschön, puderzuckerweiß und das Wasser ist türkisblau. DAS Restaurant befindet sich zentral am Empfangsbereich. Dort ist auch gleich eine kleine Bar, an der man abends ziemlich gut bei einem Mojito und cubanischer Musik relaxen kann. Einen Tag hatte es geregnet, da konnte man nicht länger am Abend draußen sitzen, da die Mücken zu heftig waren, ansonsten kein Problem. Die Preise sind ok, ein Bier 1,50 USD, eine Cola 1,-- USD und ein Cocktail 2,50 – 3,50 USD. Das Essen ist mittags so lala, mal besser mal schlechter, dafür abends umso besser. Der Tauchchef Wilfredo erzählte mir, dass die meisten Gäste Halbpension buchen und mittags sich nur einen kleinen Snack an der Bar kaufen, weshalb nicht zu viel von dem „guten Essen“ für das Mittagessen verwendet wird. So ist das wohl im Sozialismus....!!!! Die Tauchstation ist direkt am Anlegesteg auf der anderen Seite der Insel. Wer eine große Basis mit Sitzecke, großer Ausgabetheke etc. erwartet liegt hier falsch. Darauf ist man auf Cayo Levisa nicht ausgerichtet. Die Basis bietet Equipment und „Verfügbarkeit“ für ungefähr 15 Gäste. Da viele der Gäste individuell nach Cayo Levisa reisen und dort nur eventuell tauchen ist das aber auch in Ordnung. Auffallend ist nagelneue Bauer-Kompressor, der wie ein Heiligtum präsentiert wird. Die Tauchausfahrten dauern ca. 20 Minuten, alles ganz locker. Am liebsten möchte man jedoch gar nicht hineinspringen, so türkis ist das Wasser. Unter Wasser fällt mir gleich die Vielfalt der Fische auf. Grunzer und viele Barben umzingeln mich quasi gleich. Und ich scheine in ein Gebiet eines beachtlichen Barakudas gelandet zu sein, der mich den ganzen Tauchgang nicht mehr aus den Augen lässt. Die Korallen sind alle intakt, keine Beschädigungen und Zerstörungen – wie auch? Mächtige Tarpone sehe ich noch die nächsten Tage und auch viele Zackis, sehr schön! Das Tauchgebiet ist nicht sonderlich anspruchsvoll aber es bietet gemütliches Ferientauchen. Die Tiefen liegen bei ca.20-30 Metern, also alles sehr entspannt.

Nach 6 Tagen werde ich wieder von einem Taxi abgeholt und nach Maria la Gorda gebracht. Der Transfer ist von der Umgebung nicht so klasse wie der nach Cayo Levisa, aber man merkt deutlich, dass man in die untouristischeren Bereiche kommen. Jedesmal wenn wir durch einen Ort fahren, kommt es mir vor als ob mich die Dorfbewohner „bewundern“. Nicht negativ, sondern eben nach dem Motto „huch, da ist ein Tourist“. Aber das kann auch täuschen. In Maria la Gorda fühlte ich mich in dem auch gleich bestätigt. Die Dame an der Rezeption ließ sich recht viel Zeit bei allem, da ich wohl gerade ihre Lieblingsfernsehserie gestört habe. Aber egal, schließlich ist man hier zum Urlaub! Ich hatte das Hotelzimmer gebucht, die von der Ausstattung her schlechter sind, als die neuen Bungalows. Dies wurde mir aber auch von Nautilus vorher gesagt, aber das Argument für die Zimmer, dass man direkt vor Haustür den Strand hat, war mir persönlich wichtiger. Dem würde ich jetzt so auch zustimmen. Die neuen Bungalows sind nämlich zwar ausgesprochen schön, sind aber auf der anderen Seite der Hotelanlage in den Wald hineingebaut. Irgendwie würde ich mir dort ein wenig abseits vorkommen?!?! Aber wie gesagt, sicherlich sind diese schöner, auch von innen. Ein deutsches Pärchen hat mir einmal deren Zimmer gesagt und, ähnlich wie in Cayo Levisa, war ich eigentlich von dem Komfort sehr positiv überrascht. Die Zimmer dagegen sind einfach, das merkt man speziell im Bad, es geht alles und das Wasser ist auch warm, aber es ist eben alles nicht modern. Die Einrichtung finde ich aber der Location angemessen, man merkt, dass man in der Karibik ist. Der Strand ist schön, nicht so traumhaft schön wie auf Cayo Levisa, aber zweifelsohne sehr schön. Viele Palmen verschönern das Bald, aber wie einige Vorgänger auch geschrieben haben, würde ein bisschen mehr Pflege nicht schaden. Es wäre nämlich ziemlich einfach, diesen Bereich sehr schön zu gestalten. Das Restaurant (welches im VP-Programm inkludiert ist) ist mittags genau wie in Cayo Levisa nicht so gut - vermutlich aus dem gleichen Grund. Dagegen ist das Restaurant in der Nähe der Lobby, welches man mittags bezahlen muss, sehr gut wie ich finde. Es gibt Pizza, Pasta, Fisch und Fleisch. Alles recht gut und zu normalen Preisen. Abends ist das normale Restaurant des VP-Programms hingegen ganz gut. Alles in Buffet-Form. Die Tauchbasis befindet sich recht zentral in der Anlage und ich habe mich länger mit den Tauchguides unterhalten. Diese arbeiten immer zwei Wochen und haben eine Woche frei. Ich würde darauf wetten, dass sie mir von Gästen erzählt haben, die unten stehende negative Berichte geschrieben haben. Gut, jeder geht mit Dingen unterschiedlich um, aber man fragt sich schon, was der eine oder andere bucht. Dies ist KEIN Tourismuszentrum mit deutscher Tauchbasis und perfekter Infrastruktur. Dies ist klar und das muss oder sollte man wissen. MAN IST IN CUBA! Es klappt alles, nur eben nicht mit der sprichwörtlichen deutschen Zuverlässigkeit bzw. Perfektion. Wen dies stört, der braucht das Land nicht zu betreten. Und es gilt, wie man in den Wald hinein schreit so schallt es auch zurück. Die Tauchbasis macht einen guten Eindruck, alles ist in Ordnung, das Equipment ist ok. Wer auch immer unten geschrieben hat, das alles kaputt sei, hat sich sicher nicht die Mühe gemacht, es genau zu prüfen. Ich habe den letzten Tag mit Leihequipment getaucht und ich hatte mir Schlechteres von Cuba erwartet. Es handelt sich um einwandfreies Scubapro-Equipment. Das Tauchschiff ist für ca. 25 Taucher konzipiert und die braucht es auch. Es sind doch immer recht vieleTaucher oder Schorchler an Bord. Unterwasser ist es wirklich eine ganz tolle Region. Im Gegensatz zu Cayo Levisa ist das Gebiet aber doch recht anspruchsvoll, man taucht viel an Dropp-Offs, durch Canyons oder in Höhlen. Für geübte Taucher ist das natürlich wunderbar. Die Gruppen wurden nicht immer ideal eingeteilt, aber ich habe dem Guide Orlano (so glaube ich hieß er) einmal kurz etwas gesagt und dann hatte er die Gruppe geändert. Der Fischreichtum hätte ein wenig mehr sein können, obwohl es immer noch recht viel war, aber von Cayo Levisa war ich eben wohl zu verwöhnt!

Zurück wurde ich wieder abgeholt, dieses Mal mit einem Kleinbus, da noch andere Gäste abgereist sind. So konnte ich mir noch mal einige Meinungen anhören, die alle identisch waren mit meiner. Wer sich informiert und das Zielgebiet richtig auswählt wird eine sehr schöne Zeit haben. Wer dies hingegen nicht macht, wird sicherlich einige negative Überraschungen erleben. Ich würde gerne nochmals nach Cuba reisen, dann vielleicht in den Osten, aber erst in 3-4-Jahren. Ich hoffe, bis dahin, sind noch nicht zu viele Amis dort und das besondere cubanische Flair bleibt erhalten. Ich kann jedem Cuba (der sich informiert) Cuba sehr empfehlen. An dieser Stelle sei auch erwähnt, dass ich gut beraten wurde. Dieses Lob gebührt dem Veranstalter.

In diesem Sine, hasta luego
Zetti

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 8007
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 15.07.2004 von malamut68 [PADI AOWD-RD, ? TG]

5 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Optisch ist es dort sehr schon, traumhafte Sonnenuntergänge, nette Bar, Essen gut. Es ist auch alles nicht so teuer.
Die Zimmerl sind auch ganz schön.

Nach Tauchen und Kultur in Trinidad und selbstgefahrener Rundreise wollten wir die letzte der vier Wochen im taucherischen Topgebiet Kubas verbringen.

Leider wurde uns diese Suppe etwas versalzen.

So sehr Mensch den heroischen Kampf der Kubaner gegen einen übermächtigen Feind auch bewundert und um die Alternativlosigkeit angesichts der maßlosen Reparationsansprüche der Exil-Kubaner und US-amerikanischen Zuckerbarone weiß, so sehr zeigt der Sozialismus in Maria La Gorda seine häßliche Fratze.

Das Hotel ist lieblos geführt, die Entsalzungsanlage funktioniert dank vorbildlicher Wartung nicht mehr. Der Duschknopf an Bord des Tauchbootes ist die einzige Süßwasserquelle weit und breit, da mit dem Diesel auch immer Wasser gebunkert wird.
Duschen mit Salzwasser ist echt der Bringer....
Es gibt keine brauchbare Möglichkeit sein Gerät zu reinigen, in die Siffe im Becken an der Tauchbasis wollten wir auf jeden Fall unser Zeug nicht werfen. Das Brackwasser ist braun/grün und wird einmal in der Woche gewechselt. Wir haben die Klamotten in der Dusche mit ´frischen´ Brackwasser gereinigt und für die ATR´s Mineralwasser gekauft, zu 1USD die 0,5l-Flasche (es gab in unserer Woche keine größeren, leider alle :-(().
Der Strom fällt alle drei bis vier Stunden aus. Es ist halt einfach idiotisch, Klimaanlagen in jedem Zimmer zu montieren und zu ´vergessen´ die Wattzahl des Aggregates zu berücksichtigen. Bei der Top-Wartung gibt das eh bald den Geist auf.

Trotzdem wir unser Gerät schlecht pflegen konnten, waren wir froh welches zu haben. Die Leihausrüstung ist erbärmlich gewartet. In den zweiten Stufen ist der Grünspan, die ersten Stufen pfeifen, bei den Jackets bleiben die Inflator hängen und die Clips gehen auf.
Das selbstgegossene Blei ist so ungenau, das Mensch nur rumprobieren kann und dann sein Blei wie ein Löwe verteidigt.

Während der 15 TG´s erlebte ich bei anderen TaucherInnen:
-Auffinden eines Bleigurtes (Schnalle gebrochen)
-Auf Vollgas hängenbleibender Inflator
-Beim Buddycheck gibt die zweite Stufe keine Luft her, Guide steckt dem Aussie den Okti in den Mund, der beginnt auf 18m tiefe abzublasen...
- Inflator geht gar nicht, Buddy bläst mit dem Mund auf.
- Jemand wird mit einem 7mm Long John ins Wasser geschickt weil nichts anderes da ist.

Die TG´s sind zum Teil recht schön, Mensch sieht tatsächlich mal Fische, aber über 30cm sind nur Krabben dabei, alles weggefischt.

Nerven braucht Mensch für die ´Höhlentauchgänge´. Rudel von 14 TaucherInnen werden durch Höhlenkanäle welche vom Riffrand auf 12m z.T. senkrecht auf 32m führen gelotst. Reichlich aufgewirbelter Sand sorgt für beste Sicht. Taucherinnen mit Panik-attacken werden an der Hand weiter geführt und der Guide taucht als erster und schaut Fischli an während sich die Überlebenden am Ende der Höhle sammeln.

Der Manager der Tauchbasis ist unfreundlich, inkompetent und des Englishen nur äußerst rudimentär mächtig. (Kurioserweise konnte er besser English, als er einen schweizer Taucher zur Schnecke machte weil er ohne mit ihm gebucht zu haben einfach mit tauchte) Wir haben zu viert je 10 TG´s gebucht, welche wir nach Absprache mit dem Hotelmanagement mit Kreditkarte bezahlen konnten (gibts normal net). Nach fünf TG´s wurde einer unserer Mittaucherinn aufgrund eines Frauenleidens dauerschlecht. Die Guides machten mit uns aus, daß er ihre TG´s vertaucht. Mit dem sog. Basisleiter gab´s dann das übliche Problem: Die Guides sind nett und bemüht (wenn auch Kamikazetaucher und pausenlos mit Angeln beschäftigt) aber sobald ´el Cheffe´ um Mittag nach Rum stinkend auftaucht, ist alles anders. Unser Kollege mußte die fünf Tauchgänge zum Einzelpreis bezahlen, die seiner Frau verfielen! Auch wir mußten unsere fünf ´zusätzlichen´ TG´s zum Einzeltauchgangpreis bezahlen!
Am Schluß gab´s dann auch noch Probleme mit der Kreditkarte, aber das ist ein ganz anderer Roman...

Was mich verwundert, daß keiner der Vorposter die ´HE-HENG´s´ erwähnt hat? Das sind fliegende Sandflöhe, welche es unmöglich machen den Strand zu benutzen. Die Stiche juckten noch zwei Wochen nachdem wir wieder zu Hause waren..

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7140
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 16.05.2004 von Annette [Naui, AOWD, 160 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im Februar/ März verbrachten wir 2 1/2 Wochen in Maria la Gorda. Eine Anlage, in der man sich einfach nur erholen kann.
Bei der Tauchbasis machten wir 15 Tauchgänge. Auch wenn die Crew lieb und nett ist, haben wir doch noch nie eine Basis erlebt, die schlechter organisiert ist, und bei der der Sozialismus mehr rauskommt - keiner fühlt sich für irgendetwas verantwortlich. Leider mußten wir die Erfahrung machen, dass sich um "frische Taucher" mit wenig Erfahrung so gut wie gar nicht gekümmert wird. Unsere Empfehlung wäre, Taucher mit Erfahrung und eigener Ausrüstung können schöne, relaxte Tauchgänge machen, denn die Divespots sind sehr schön, wenn auch fischarm!!!

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 4093
Maria la Gorda, Pinar del Rio
geschrieben am 08.07.2003 von Hasan T. [PADI OWD, 20 TG]

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ein kleiner Besuch in Maria la Gorda,

Unsere selbst organisierte Rundreise durch Kuba führte uns für einen Tag zum fast westlichsten Zipfel. Da wir bereits wußten, das man dort tauchen kann, hatten wir unsere Ausrüstung im Leihwagen.

Von Pinal del Rio fährt man ca. 130 km mit dem Auto nach Maria la Gorda. Es sind 2,5 bis 3 Stunden Autofahrt auf guten Landstraßen und durch kleine Dörfer. Die letzten 20 km sind als Karrenwege ausgezeichnet, waren aber sehr gut befahrbar.

Die Tauchbasis befindet sich in einer Hotelanlage, mitten in der Wildnis. Also ganz das Gegelteil von Varadero oder Havanna. Der ganze Komplex besteht ca. aus 20 Häuschen, einem kleinen Restaurant, einer Bar, der Tauchbasis, einem super Sandstrand und ringsherum 100 km Nichts und Wasser.
All-Inklusive ist sehr empfehlenswert, da die Preise an der Bar gut gesalzen sind.
Die nächste Möglichkeit etwas einzukaufen ist, wie schon beschrieben, ein paar Stunden weit entfernt.

Getaucht wird um 9.30 und um 15.30 Uhr. Ingesamt ist das Tauchen sehr komfortabel. Man fährt die einzelnen Punkt mit großen Tauchbooten an. Die Fahrt zum Tauchpunkt ist sehr bequem und dank
dem uppig ausgestattem Motor der zwei Boote sehr kurz. Die Flasche (DIN oder INT) wird einem vor die Füße serviert. Man muß sie nur noch montieren und ins Wasser springen. Leihausrüstung (hauptsächlich Cressi) ist vorhanden,
aber sehr einfach gehalten. Die Flossen hätte man wahrscheinlich auch in Kinderabteilung im Supermarkt wiederfinden können. Also alles mitnehmen!

Da wir nur einen Tauchgang gemacht haben, kann ich sehr wenig zu den einzelnen Tauchpunkten sagen. Nur der Eine, "Aquarium" genannt, hat uns total überwälltigt. Nur in 8 Meter Tiefe war eine riesige Menge und Vielfalt an Meererlebenwesen zu beobachten.
Wir tauchten mit ca. 15 Personen und 4 Guides ca 65 Minuten lang und wurden dann,
wegen kleiner Strömung an einer anderen Stelle vom Boot aufgesammelt.

Ein Tauchgang hat ca. 40 Dollar gekostet und mußte im vorraus bezahlt werden, da wir keine Gäste im Hotel waren.
Natürlich gab es Mengenrabatt aber ein paar Tauchgängen.

Ich kann Maria la Gorda denen wärmstens empfehlen, die nur tauchen wollen und sonst garnichts.
Mal eben abends in die Stadt, Disco oder Ähnliches ist nicht möglich.
Hier ist Ruhe pur!!!
Den kulturellen Teil vom Urlaub kann natürlich auch noch nach dem Tauchen genießen.
Macht wahrscheinlich auch mehr Sinn.

Übrigens haben wir erfahren, es sei Fidel Castros lieblings Tauchplatz gewesen.
Mittlerweile macht ihm das Alter wohl zu schaffen und er läßt die Touristen den Vorrang.

Bewertung:

Ruhe und Erholung 10 von 10 Punkten
Tauchen 10 von 10 Punkten
Nightlife 0 von 10 Punkten
Ausrüstung 4 von 10 Punkten
Bequemlichkeit beim Tauchen 8 von 10 Punkten
Natur und Unberührtheit 9 von 10 Punkten

Viel Spaß!






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