Basen/Shops Ägypten - Marsa Alam und südlich

Marsa Nakari Ecolodge, Marsa Alam

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 Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Marsa Alam und südlich - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 69507
Marsa Nakari Ecolodge, Marsa Alam
Geschrieben am 19.10.2011 von LittleWhale [AOWD, 59 TG]

Wir können uns den vorherigen positiven Bewertungen zum Marsa Nakari voll und ganz anschließen.
Den allerersten Familien-Tauchurlaub verbrachten wir (RD 107 Tg, AOWD 59 Tg, Junior-AOWD 65 Tg (12 Jahre alt)) im Oktober 2011 im Marsa Nakari in einem Royaltent.
Das Marsa Nakari ist ein kleines, individuelles Tauchercamp für Menschen, die die Ruhe und Abgeschiedenheit suchen und denen es im Urlaub vorwiegend um das Tauchen geht. Non-Limit-Tauchen bedeutet im Nakari, dass man sich jederzeit einen Tank nehmen kann, sich am Whiteboard einträgt und mit seinem Buddy tauchen gehen kann. Zusätzlich werden tägliche Ausfahrten angeboten, die größtenteils ebenfalls im Tauchpaket enthalten sind. Neben unseren Tauchgängen am wunderschönen, vielfältigen Hausriff haben wir Ausfahrten nach Abu Ghusoon (mit Mittagessen, daher kleiner Kostenbeitrag), Marsa Egla (im Tauchpaket enthalten) und zum Dolphin-House (Kostenbeitrag) mitgemacht. Diese Ausfahrten waren super organisiert, die Tauchgebiete traumhaft. Bei den Ausfahrten wurden immer 2 Tauchgänge absolviert, ausführliche Briefings durch die Guides waren selbstverständlich.
Bei unserem ersten Tauchgang in Marsa Egla trafen wir völlig unerwartet auf eine Gruppe von 5 Delphinen, die uns plötzlich umkreisten. Es war einfach großartig. Auch das Wracktauchen in Abu Ghusoon und die Canyons am Dolphin House waren ausgesprochen schön.
Unser Sohn war bei allen diesen Ausfahrten der Buddy unseres Guides Karim, der ihm viele Dinge unter Wasser zeigte und immer darauf achtete, dass unser Sohn sich wohlfühlte und neues entdecken konnte.
Das Hausriff wurde uns am ersten Tag bei 2 Checkdives von Mustafa gezeigt. Auch hier gehörten ausführliche Briefing dazu und auch Mustafa ist super auf unseren Sohn eingegangen. Zum Tauchen am Hausriff gibt es mehrere Möglichkeiten: vom Strand aus rein und dort wieder raus. Mit dem Zodiac raus und wieder abholen lassen (Boje hochschießen) oder mit dem Zodiac raus und zum Strand zurücktauchen.
Wir hatten für unseren Sohn vorab einen kleineren Tank reserviert, da die 12L-Tanks doch etwas lang und groß für einen 12-Jährigen sind. Auch das war kein Problem für das Staff im Marsa Nakari. Es standen zu jeder Zeit kleinere Tanks für unseren Sohn bereit.
Wir verbrachten eine traumhafte Zeit im Marsa Nakari. Das Staff ist sehr zuvorkommend und immer darauf bedacht gewesen, unsere Wünsche zu erfüllen. Das Essen war super lecker, abwechslungsreich und immer frisch zubereitet.
In unseren Tauchpausen war relaxen angesagt und es wurden nette Gespräche geführt. Das Camp war nicht komplett ausgebucht. Es waren ca. 30 Gäste zu der Zeit dort. Da diese international waren, sollte man Englisch gut beherrschen. Auch die Briefings wurden auf Englisch durchgeführt. Unser Sohn war das einzige Kind im Camp. Er hielt sich zwischen den Tauchgängen im Diving Shade auf und unterhielt sich mit dem dortigen Staff. Zwischendurch durfte er mit dem Zodiac mitfahren, wenn Taucher rausgefahren oder abgeholt wurden. Langeweile kam bei ihm zu keiner Zeit auf.
Unser Royaltent wurde täglich gereinigt und die Gemeinschaftswaschanlage war immer sauber.

Wem es im Urlaub primär um das Tauchen und nette Kontakte geht und auf den Luxus und Lärm in 5-Sterne-Anlagen verzichten kann und will, ist im Marsa Nakari bestens aufgehoben.

Für uns war es ein rundum gelungener, entspannter Urlaub fernab von allem was Stress verursachen könnte. Wir können das Marsa Nakari uneingeschränkt weiterempfehlen und bestimmt werden wir dort nochmals unseren Urlaub verbringen. Danke an die Crew für die tolle Zeit. Gebucht haben wir diese Reise bei Beluga-Reisen. Ein Bericht ist in der Rubrik Reiseveranstalter zu finden.

Marsa Nakari
Marsa Nakari

Diving Shade Marsa Nakari
Diving Shade Marsa Nakari

Diving Shade Marsa Nakari
Diving Shade Marsa Nakari

Unser Junior mit Delphinen
Unser Junior mit Delphinen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Datenbankeintrag 64788
Marsa Nakari Ecolodge, Marsa Alam
Geschrieben am 03.03.2011 von Elli [DM, 290 TG]

War super entspannend. Alles gut organisiert, nette Leute, gutes Essen, saubere Unterkunft.
Waren im Juli dort, die Hitze war auch erträglich.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 58002
Marsa Nakari Ecolodge, Marsa Alam
Geschrieben am 27.03.2010 von Mönchsfisch7 [CMAS*, 50 TG]

Da der letzte Bericht über Nakari schon zwei Jahre zurück liegt, möchte ich an dieser Stelle einfach noch mal etwas dazu sagen:
Ich kann dem vorigen Bericht voll und ganz zustimmen! Nakari ist nach wie vor eine recht kleine, aber feine Lodge, eher für Individualisten geeignet, die Wert auf Kontakt mit den Ägyptern legen und Interesse an Land und Leuten haben.
Die Unterkünfte sind zweckmäßig gehalten, da der Schwerpunkt natürlich auf dem Tauchen liegt, alles ist gut organisiert, das Basen-Team achtet sehr auf Sicherheit, ist zuverlässig und sehr, sehr hilfsbereit.
Da ich als Single unterwegs war, war ich auf fremde Buddies angewiesen, was aber überhaupt kein Problem darstellte. Entweder tauchten wir in der Gruppe oder, was in der Nebensaison eben auch mal vorkam, ich hatte einen Guide für mich allein :-)
Im Gegensatz zum Hauptcamp Marsa Shagra, wo es wohl recht lebhaft zugeht, ist Nakari eher geeignet für ruhesuchende Taucher jenseits des Disco-Alters... ;-)
Es geht sehr international zu, ich war die meiste Zeit die einzige Deutsche im Camp, dagegen kommen viele Dänen, Franzosen und Italiener hierher, die aber alle sehr nett und aufgeschlossen sind. Wir waren aufgrund der geringen Anzahl an Gästen eher wie eine große Familie.
Die Hauptsprache der Basis ist Englisch, Deutsch wird nicht gesprochen, darauf sollte man sich einstellen. Italienisch wird ebenfalls beherrscht, Französisch nicht.
Üblich ist hier die Buchung von Tauchtagen, wo im Buddyteam unlimitiertes Tauchen möglich ist.
Angeboten in diesem Paket werden dann pro Tag zwei begleitete Truck-Dives entlang der Küste um Marsa Alam herum - sehr schöne Spots!
Das Hausriff bietet viele Möglichkeiten zum Tauchen - es gibt immer wieder Neues dort zu entdecken und wer möchte, kann Ausfahrten mit dem Speedboat oder dem großen Boot zu weiteren tollen Spots unternehmen, die ja quasi vor der ´Haustür´ liegen (Elphinstone, Dolphinhouse etc.). Um hier die Haie und Delphine zu sehen, sollte man die Jahreszeiten beachten, denn nicht immer halten sich die Tiere dort auf (das Basenteam fragen!).

Ich habe in Nakari wunderbare zwei Wochen verbracht, abseits von Remmidemmi und in bester Gesellschaft - ein ganz runder Urlaub, nicht zuletzt aufgrund des Engagements der ganzen Mannschaft dort, die einem (fast) jeden Wunsch von den Augen ablesen!

Diving-Shade
Diving-Shade

Ecolodge Marsa Nakari
Ecolodge Marsa Nakari

Restaurant und Gemeinschafts-Sanitäranlagen
Restaurant und Gemeinschafts-Sanitäranlagen

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 42214
Marsa Nakari Ecolodge, Marsa Alam
Geschrieben am 12.04.2008 von Heiko67 [AOWD, ? TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auf Empfehlung unseres lokalen Tauchshops haben wir im März 2 Wochen in den Ecolodges Marsa Shagra und Marsa Nakari verbracht – und es war ein Traumurlaub! Und wer diesen Satz schon einmal gelesen hat, ja stimmt, den habe ich auch als Einleitung für Marsa Shagra verwendet. Allerdings ist es nicht möglich, Marsa Shagra und Marsa Nakari in einem Abwasch abzuhandeln. Ich habe ja schon ausführlich über Shagra geschwärmt, aber Nakari verdient unbedingt einen eigenen Artikel! Nakari ist der kleinere Ableger von Shagra (neben Wadi Lahami) und wird von Hasan und Lene geleitet. Beide haben sich als Paar in einem anderen Resort gefunden und wollen nun ihren Traum von einem richtigen Taucherparadies verwirklichen. Mit Marsa Nakari wurde ihnen nun die Gelegenheit dazu gegeben. Und sie machen das verdammt gut! Nakari ist erst seit dieser Saison ganzjährig geöffnet und ist noch ein richtiger Geheimtipp. Das machte sich auch sofort bei unserer Ankunft bemerkbar. Zugegeben, der erste Eindruck ist – trotz ehrlicher Beschreibung im Reisekatalog – ein Schock. Man macht sich als zivilisationsgeschädigter Mitteleuropäer ja nicht wirklich Gedanken über die Wüste, aber Nakari liegt eben genau darin – rund rum ist einfach nichts. Gar nichts. Doch - weiter südlich sieht man dann doch ein Hotel, ist aber zu weit weg, als dass es den Eindruck von „Nichts“ zerstören könnte (ok, die Jogger abends aus eben diesem Hotel empfinden das offensichtlich nicht so, aber die haben ja eh ein anderes merkwürdiges Empfinden von wasauchimmer…). Jedenfalls kamen wir aus dem relativ gut gefüllten Shagra an einen Ort, wo sehnsuchtsvoll schon Susanna aus Schweden auf uns wartete, damit sie endlich mal einen Tauchgang mehr machen konnte, sonst waren noch zwei Schnorchler da (die übrigens von Nakari so angetan waren, dass sie dort ihren Tauchkurs begonnen haben). Sonst war aber kein weiterer Gast da. Und das(!) ist nun wirklich einsam. Aber genau solche Plätze haben sich erfahrungsgemäß immer als die besten herausgestellt. Man war sofort eine eingeschworene Gemeinschaft und auch alle, die danach kamen (ja, es kamen noch ein paar Leutchen, blieb aber wirklich übersichtlich) passten einfach wie die Faust aufs Auge. Es hat saumäßig Spaß gemacht! Lene und Hasan haben wirklich ihr Bestes gegeben, um uns den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu gestalten, sämtliche Wünsche wurden uns dankbar von den Augen abgelesen (obwohl ja kaum Wünsche übrig blieben). Bei so wenigen Gästen muss man die Tagesplanung einfach abstimmen, da wurde aber auch alles irgendwie möglich gemacht. Deswegen eben ein kurzes Wort zum Hausriff von Marsa Nakari. Im Vergleich zu Marsa Shagra kann es nicht so ganz mithalten. An vielen Stellen ist es stark versandet, was auf unterschiedliche Gründe zurückzuführen ist, die das Problem aber nicht verbessern. Ebenso wie Shagra ist Nakari eine offene Bucht und auch hier sind verschiedene Tauchprofile möglich, die bessere Wahl ist wohl das Hausriff Süd mit dem Zodiac, nachmittags ist aber dann Nord wieder besser wegen der leichten Strömung. Richtig phantastisch ist aber die Landschaft direkt in der Bucht an Süd. Viele Buchten, Durchgänge, Säulen, Blöcke, einfach irre! Diese Landschaft lohnt sich immer und ist gerade für einen Nachttauchgang bestens zu empfehlen. Am besten macht man tagsüber Ausflüge mit Zodiac oder Truck und genießt vorher und hinterher noch entspannt das Hausriff. Was die Ausflüge angeht, auch hier wird wieder unglaublich viel Vielfalt geboten, in einer Woche ist das nicht zu schaffen, Langeweile ist somit ausgeschlossen. Ein Muss ist mit dem Zodiac der Ausflug nach Habili Nakari, mehrere unglaublich dicht mit Weichkorallen bewachsene Säulen, viel Schwarmfisch und bei unserem Besuch der fetteste Kugelfisch der Welt, laut Debelius dürfte der nur 34 cm werden, der hatte locker 70 cm!!! (ja ja, Taucherlatein, aber ich lag daneben und der reichte mir von Hüfte bis Kopf - und wehe, jetzt macht sich einer über meine Größe lustig…). Und um noch eins drauf zu setzen, am letzten Tag gab es noch einen Walhai am Außenriff von Nakari! Natürlich haben wir den selber nicht gesehen – ist ja klar, aber es gab genug Beweise von den Leuten auf dem Ausflugsboot, was gerade herein kam. Wir sind noch mit dem Zodiac raus und haben gesucht und wenn ich jetzt erzähle, wir haben 100 %ig noch die Flosse auf dem spiegelglatten Meer gesehen – na ja, glaubt wohl eh keiner… Ob man unbedingt zum Dolphin House (Shaab Samadai) muss, na ja, muss man selbst entscheiden. Delphine waren nicht da, wäre ich als Delphin auch nicht, viel zu voll. Der Tauchplatz ist aber sehr schön, viele Blöcke, sehr schöne Weichkorallen und ein phantastisches Tunnelsystem. Aber auch eben viel Betrieb und dazu sehr teuer. Was man unbedingt machen sollte, ist ein Ausflug nach Abu Ghusun, ein sehr netter und entspannter Wrack-Tauchgang; irgendwo mitten in der Wüste Richtung Süden links ab – sehr schräg. Aber was Nakari wirklich besonders macht ist die Gemeinschaft. Man ist mitten im Nichts, alle haben das gleiche Interesse und somit findet man sich auch schnell zusammen. Und wir hatten richtig Spaß! ;-) Es war eine lustige Multikulti-Gemeinde, die sich abends beim Lagerfeuer am Strand getroffen hat, einfach klasse, um den Tag noch einmal Revue passieren zu lassen. Und besonders schön war, dass es sich die Betreiber des Camps nicht nehmen ließen, auch dabei zu sein! Nix da mit Feierabend, Hasan und Lene und die Angestellten haben sich nicht wie üblich zurück gezogen, natürlich waren sie dabei. Und das ist genau das, was Nakari so besonders macht, das familiäre Gefühl. Nicht gekünstelt, sondern echtes Interesse. Die Gespräche drehen sich nicht nur um Banalitäten, die Betreiber sind echt interessiert an der Meinung der Gäste. Hasan und Lene wissen beide, dass sie den Ruf der Ecolodge vertreten – und sie wissen auch, wie gut das in Shagra umgesetzt wird. Ihr Anspruch ist, das um einiges besser zu machen. So wird jeder Gast ausführlich nach seiner Meinung und nach Verbesserungsvorschlägen befragt – und es wird umgesetzt! Auch in Nakari gab es für das Wasser Einwegbecher, nach Hinweis darauf wurde das umgehend abgestellt. Und das ist nur ein Beispiel. Natürlich müssen sich Hasan und Lene auch im Unternehmen erst einmal beweisen und können Veränderungen nur langsam angehen, aber der Wille zählt! Deswegen werden wir die beiden unbedingt weiter unterstützen! Marsa Nakari ist uneingeschränkt zu empfehlen, wir hatten eine traumhafte Woche dort und freuen uns jetzt schon, zurück zu kommen. Und das werden wir – definitiv! Daniela und Heiko sagen Danke für die unglaublich schöne Zeit und wünschen Lene und Hasan das Allerbeste – bis bald!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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