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Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Marsa Alam und südlich - Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam



Basen/Shops Ägypten - Marsa Alam und südlich

Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam

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 Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Marsa Alam und südlich - 5 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 44013
Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam
geschrieben am 27.06.2008 von mr_misu [AOWD, ? TG]

Wir haben zwei Wochen im Juni in der Tauchbasis verbracht und können dem unten bereits geschriebenen soweit auch voll zustimmen. Es ist wirklich ein schönes Hausriff, die Truck/Bootsausflüge sind auch nicht schlecht, wenn man robust genug ist für die holprigen Fahrten. Vor allem ist es schön die Möglichkeit zu haben sich jeder Zeit eine Flasche zu schnappen (Din und Int waren immer genug vorhanden) und dann ab ins Wasser...und das no Limit :-)
Die Unterkünfte waren soweit auch Ok, wir waren sowohl im Zelt als auch in den klimatisierenden Charlets. Es war alles immer wirklich sauber...
Nur eine Sache empfanden wir als schrecklich, die Mückenplage besonders im Zelt. Das hat uns den Urlaub etwas vermiest, weil wir deshalb nicht schlafen konnten.
Das Essen war soweit genießbar, aber immer schon kalt wenn es auf den Teller kam. (außer Suppen und was man sonst gut warmhalten kann)

Wenn jemand noch mal ne Frage hat einfach ne PN schicken...

LG Jessica & Benjamin

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42212
Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam
geschrieben am 12.04.2008 von Heiko67 [AOWD, ? TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auf Empfehlung unseres lokalen Tauchshops haben wir im März 2 Wochen in den Ecolodges Marsa Shagra und Marsa Nakari verbracht – und es war ein Traumurlaub! Zuerst einmal muss ich vorausschicken, dass wir eigentlich die tropischen Regionen bevorzugen und Ägypten in den letzten Jahren eher aus finanziellen Gründen in der Nebensaison besucht haben. Dieses Mal war es in den Osterferien, da hätte man auch gut für das Geld in die Tropen reisen können. Es sollte aber nun mal ein ausschließlicher Tauchurlaub sein, Bedingung war ein Hausriff. Und das hatten wir – und was für eines!!! Da bin ich dann auch schon gleich mittendrin im Thema, das Hausriff von Marsa Shagra ist einfach der Hammer! Wir waren vor ein paar Jahren im Utopia, das war schon ein sehr schönes Riff, kann aber mit diesem nicht mithalten. Es stimmt einfach, Ägypten wird mit jedem Kilometer weiter Richtung Süden immer schöner. Die Vielfalt wird größer, die Zahl der Taucher nimmt ab, die Fische werden mehr und sind auch weniger scheu. Bestes Beispiel sind die großen braunen Zackenbarsche, oben bei Hurghada eh nicht mehr zu finden (höchstens auf dem Teller) und sonst sofort verschwunden, so posieren sie im Süden schon fast für das Foto. Die Vielfalt der Fische ist natürlich typisch für das Rote Meer, man hat aber den Eindruck, dass die Riffe noch nicht so abgetaucht sind, Zerstörungen sind kaum zu beobachten (was Nakari betrifft, da verweise ich auf den entsprechenden extra Eintrag –vorweg nur, das Riff ist schön, nur Shagra ist schöner) und die Korallenvielfalt ist unglaublich. Marsa Shagra ist eine offene Bucht und bietet verschiedene Möglichkeiten, sie zu betauchen. Zodiac-Ausfahrten (kostenlos) zum Hausriff Nord oder Süd haben sich als die beste Variante ergeben, da direkt in der Bucht die Sicht häufig nicht so toll war. Ob jetzt Süd oder Nord die bessere Wahl ist, keine Ahnung, das wechselt irgendwie täglich, beide Seiten sind jedenfalls sehr schön. Aber das ist ja auch noch nicht alles, was einem in Shagra und Nakari geboten wird. Zum Programm gehören auch diverse Ausflüge mit dem Zodiac an Außenriffe (10.- € zusätzlich, bzw. 20.- € für Elphinstone ab Shagra und weißnichtmehr für Dolphin House ab Nakari) plus täglich mehrere Ausflüge mit dem Truck (kostenlos). Ein Highlight der Truck-Dives ist ein Besuch in Abu Dabbab, dafür zahlt man aus Richtung El Queseir gerne über 60.- €. Der Platz ist berühmt für die heimische Seekuh (Dugong), nebenbei fette Schildkröten mit Schiffshaltern und Gitarrenrochen und das Riff ist auch noch sehr schön, selbst der Strand ist toll (den übersieht man gerne bei der Aufregung um die Seekuh). Wir hatten bei 2 Besuchen auch zweimal das Glück, die Seekuh zu finden, das zweite Mal waren wir sogar 20 Minuten mit ihr ganz alleine (sozusagen zu dritt), ein fast außerirdisches Gefühl. Man muss einfach ein wenig Abstand halten und das Tier nicht bedrängen, dann lässt sie (war ein Weibchen) sich auch nicht stören. Natürlich zieht es einen auch mal näher ran für das unvermeidliche Foto, aber das ist wohl auch ok. Man sollte den Ausflug unbedingt früh morgens machen, spätestens ab 10 Uhr ist die Bucht voll mit Schnorchlern, die Chance auf eine Begegnung mit der Seekuh sinkt deutlich. Besondere Highlights sind noch Sharm Abu Dabbab, ein Grotten- und Höhlensystem mit Ausstieg in einen traumhaften Korallengarten, Marsa Assalai (hin, bevor das Hotel da steht) und Sharm Shuni (da die Nordseite, ist wie ein IMAX-Kino). Zieht man den Vergleich zum Utopia, da hat man eigentlich nach einer Woche alles gesehen, nicht so in Shagra. Wir waren fast 1 ½ Wochen in Shagra und haben bei weitem nicht alles durch. Ganz besonders hervorzuheben ist auch das tolle Team (besonderen Dank an Sharif und seine hervorragende Betreuung und seine wertvollen Tipps), das fängt beim ausführlichen Briefing und einem ausnahmsweise entspannten Check-Dive an (mal ehrlich – das macht doch keiner gerne, egal wie oft schon hinter sich gebracht) und geht weiter bis zu einfach netten Tauchgängen mit wechselnden Guides (O-Ton Nagy (übersetzt): Hey – ich hatte 3 Monate Urlaub, habt ihr Bock mit mir zu tauchen? --- und genau so war dann auch der TG, einfach nett). Lustig auch, dass man, wenn man dann nach Nakari wechselt, die gleichen Leute immer mal wieder trifft, macht das ganze doch sehr persönlich. Und das ist auch der ganz große Vorteil in Shagra (und vor allem Nakari), dieser persönliche Umgang. Man fühlt sich einfach nett aufgehoben, wie unter Freunden. Tja, was soll ich sonst noch berichten? Die Unterkünfte in Shagra sind sehr schön, wir hatten ein Chalet mit eigenem Bad, das war schon sehr komfortabel. Die Zelte sind um einiges günstiger und haben auch noch die ultimativ perfekte Lage am Traumstrand (der wirklich richtig schön ist und zu langen Spaziergängen einlädt), die Waschräume und Toiletten werden penibel sauber gehalten, für das nächste Mal könnte ich mir ein Zelt durchaus vorstellen. Das Essen ist klasse und es stellt sich auch keiner an, wenn man sich was mit aus dem Saal nimmt, es wird einem sogar noch eingepackt. Da sind wir dann aber auch schon beim einzigen Negativ-Punkt: warum das Ganze jetzt eine Ecolodge ist, mmh… das weiß ich nicht so genau. Leider wird genauso viel Mist gemacht, wie in allen anderen Hotels in Ägypten. Solarenergie sucht man vergebens, Plastikbecher und Verpackungswahn sind alltäglich und für Extra-Tip wird auch täglich die Wäsche gewechselt. Da ist also noch einiges an Entwicklung nötig. Aber das liegt dann auch z. T. in unserer Verantwortung als Gäste, je mehr wir darauf hinweisen und Eco-Standards verlangen, desto eher wird vielleicht auch ein Wechsel vollzogen. Fazit ist jedenfalls: Marsa Shagra sieht uns wieder! Und Marsa Nakari auf jeden Fall, dafür lest aber bitte den entsprechenden Artikel.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 38547
Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam
geschrieben am 05.10.2007 von bundeskater [CMAS **, 110 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

REISEBERICHT ECOLODGE MARSA SHAGRA
Das Camp
Apropos vegetarisches Essen, das gab es auch in Marsa Shagra. Wir hatten, wie auf der Website gewünscht, vorher angekündigt, dass wir Vegetarier sind. Es gab dann jeden Tag genügend Auswahl an fleischloser Kost. Das vegetarische Essen war nicht schlechter als das fleischige. Am Ankunftstag haben sie mit dem Buffet solange gewartet bis auch wir endlich gegessen hatten.
Wir hatten ii der Ecolodge Shagra Village (so der offizielle Name auf der Webseite) die Beduinenzelte als Unterkunft gebucht. Sie waren schließlich ein Grund für das Camp gewesen, wir wollten mal etwas anderes probieren als Hotelübernachtungen mit Klimaanlage.
Unser Zelt stand in der ersten Reihe und wir hatten von unseren Betten frei Sicht auf Sonnenaufgang und Meer. Nachts bekamen wir dann Besuch von netten Einsiedlerkrebsen. Es war richtig romantisch. Die Zelte waren zwar spartanisch eingerichtet boten aber ein viel besseres Raumklima als die Huts genannten einfachen Hütten. Die Chalets, besser ausgestattete Bungalows, hatten Klimaanlage, wären sonst aber auch heißer als die Zelte gewesen und waren eine halbe Weltreise von Meer und Essen entfernt. Für Riesen wären die Betten bestimmt etwas klein aber für uns genau passend. Wir werden aber das nächste Mal Schlafsäcke mitnehmen. Morgens um 4 ist es mit rund 22°C im Vergleich zum Tag doch recht kühl, außerdem roch die Bettwäsche immer leicht muffig nach Mottenpulver – eigentlich der einzige Minuspunkt an der Unterkunft. Die Zelte wurden aber immer aufgeräumt, die Betten gemacht und der Teppich von den Boys ausgefegt. x
Die Gemeinschaftsduschen und Toiletten waren sehr sauber. Es saß immer ein ägyptischer Boy vor dem Häuschen und hat bei Bedarf und auch öfter geputzt..
Die Mahlzeiten konnten in einem gerade erst neu errichteten Speisehaus oder auf der Terrasse davor eingenommen werden. Für uns Vegetarier war auch immer genügend Auswahl vorhanden. Wir hatten aber auch vorab, wie auf der Webseite (http://www.redsea-divingsafari.com) gewünscht, dies vorab angekündigt. Das Essen ist einfach aber lecker.
Für den Tee / Kaffee am Nachmittag war der Kiosk zuständig. Dort bekam man auch das kostenlose Wasser in Flaschen. Der Kiosk war gleichzeitig der Souvenirshop. Die T-Shirts gab es leider nur ab Größe L aufwärts – nichts für schlanke / kleine Menschen. Aber es gab noch Mützen, Tassen und Kapuzenpullover. Postkarten vom Camp gab es nicht, dies erspart den Gästen eine Menge Arbeit…
Nun aber zum wichtigsten am Urlaub, dem Tauchen.
Tauchen
Am ersten Tag, morgens um 9.00 Uhr war Brevetvorzeigen angesagt. Ein kurzer Blick ins Logbuch, Karte abgeben und Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Eine Tauchtauglichkeitsbescheinigung wurde nur bei angegebenen körperlichen Gebrechen benötigt. Daraufhin erhielten wir unsere Kiste und unser Blei. Hassan führte uns über die Basis und erklärte die Spielregeln:
Es gab eine Tafel, auf die sich für die Hausrifftauchgänge eingetragen werden musste. Die Tafel diente dazu, dass niemand verloren geht. Dort wurde die Riffseite und die Tauchart (Strand rein und auch wieder raus, Zodiac rein und Strand raus, usw.) sowie die voraussichtliche Tauchdauer notiert. Nach Ende des Tauchgangs musste man sich wieder von der Tafel wischen.
Unter einem anderen Unterstand konnte man sich für die Exrafahrten mit dem Zodiac oder für die Truckausflüge sowie für Elphinstone eintragen.
Das Equipment wurde in den zugeteilten Plastikboxen gelagert. Anzüge und Jackets konnten aufgehängt werden. Am ersten Tag war es so voll, das wir uns beinahe geärgert hätten, dass wir unsere Bügel nicht mit hatten. Aber an den anderen Tagen gab es keine Probleme. Zum Spülen gab es ein Becken für Atemregler, Kameras und dergleichen. Für Jackets, Anzüge und Flossen gab es zwei Becken, wovon eins in Benutzung war und das andere später immer mit frischem Wasser gefüllt wurde.
Getaucht werden konnte von 5.30 bis 20.30. Zodiacs fuhren bis 17.00. Flaschen gibt es ohne Reservierung als 12l Alutank mit DIN oder INT Ventil und Luft. Nitrox gab es gegen Bestellung für 2 Euro pro Flasche. 15l Luft kosteten 3 Euro extra. Wir hatten bei einem Tauchgang zwei Flaschen mit leicht beschädigtem Ventilhals. Die Flaschen wurden nach Meldung des Fehlers sofort außer Betrieb genommen.
Der Check-Tauchgang erfolgte bei uns in einer Vierer-Gruppe – mit Marie und Bernd. Mit beiden haben wir dann noch viele Tauchgänge absolviert. Check Tauchgang ist eigentlich das falsche Wort, es wurde nur der Bleibedarf getestet. Daraufhin hat Hassan gefragt, ob wir alleine tauchen wollen oder ober er uns das nördliche Riff zeigen solle. Wir haben ihn dann mitgenommen. Irgendwann ist er mit Bernd umgedreht, da Bernds Luftvorrat zur Neige ging; wir haben mit Marie dann noch gemütlich das Riff betaucht und unseren ersten Hai (Carcharinhus melanopterus oder Triaenodon obesus) gesehen.
Dieser für uns angenehme Check-Tauchgang ist leider auch ein Kritikpunkt am Camp. Denn es durften zu viele untalentierte oder nicht genügend ausgebildete Riffpflüger und Sandaufwirbler alleine durch das Hausriff tauchen. Eine stärkere Kontrolle wäre hier wünschenswert. Auch sollten Taucher vor ihrem allerersten Nachttauchgang eine Einweisung erhalten wie man sich nachts unter Wasser verhält. Nicht alle Fische mögen die Lichtkegel der Lampen so gerne wie die Rotfeuerfische. Ein bisschen Strenge würde dem Riff gut tun und den anderen Tauchern das Tauchen angenehmer machen. Eventuell müssten Anfänger und/oder untalentierte Taucher einen Guide zugeteilt bekommen, der Ihnen am Anfang beim Tarieren hilft und ihnen die elementaren Regeln des Tauchens (neu) beibringt.
Schön ist, dass man immer Taucher mit den gleichen Interessen findet. Die erste Woche haben wir mit Marie und Bernd nicht nur tauchend verbracht. Nach deren Abreise haben wir Volker und Claudia kennengelernt und mit ihnen die Zeit über und unter Wasser genossen.
Das Hausriff
Der Einstieg erfolgt wahlweise vom Strand oder per Zodiac in der Bucht oder weiter draußen am Saumriff. Im späteren Tagesverlauf ist der Einstieg vom Strand aus eine trübe Sache. Aber schon im Flachwasser tummeln sich dort viele Fische.
Die Nordseite
Tauchgänge an der Nordseite sind insbesondere in den sehr frühen Morgenstunden schön. Dann ist das Wasser noch klar und der Tauchverkehr hält sich in Grenzen. Da das Nordriff für die angekarrten Besuchergruppen wohl interessanter als das Südriff ist, kann es am Nachmittag schon einmal zu Taucherstaus kommen. Man sollte auch immer auf die Tafel schauen, in welchen Bereich sich die bekannten Riffpflüger tummeln und diesen Bereich dann meiden…
Wenn man sich am äußersten nördlichen Punkt mit dem Zodiac absetzen lässt, dann hat man garantiert Ruhe vor anderen Tauchern, leider ist dort die Riffkante nicht so schön, es ist die Sturmseite. Aber es besteht die Hoffnung auf viele Haie im Blauwasser.
Nach 45 Minuten erreicht man dann einen schönen Korallengarten. Hier sind dann auch wieder viele bunte Fische zu bewundern. Ansonsten ist die Nordseite nicht ganz so spektakulär wie das Südriff. Aber Haie haben wir auch auf jedem Tauchgang am Nordriff gesehen. Bis hinein ins Flachwasser (< 1m). Sehr schön ist auch der Schwarm Großmaulmakrelen (Rastrelliger kanagurta), der regelmäßig vor dem Nordriff kreuzt.
Hier am Nordriff haben wir unseren einzigen Torpedorochen - Bogenstirn oder Panther-Torpedorochen – (Torpedo panthera) getroffen. Riesenmuränen (Gymnothorax javanicus)sieht man immer wieder in verschiedensten Größen an beiden Riffseiten.
Unsere Nachttauchgänge haben wir beide am Nordriff gemacht und es war jedesmal schön. Wir hatten eine spanische Tänzerin (Hexabranchus sanguineus), eine graue Muräne (Siderea grisea), viele Krebse, Krabben und Garnelen sowie die obligatorischen Rotfeuerfische (Pterois miles und Pterois radiata) und Seeigel.

Das Südriff
Das Südriff fängt mit einer Sandfläche an, auf der sich Kugelfische, Rochen, Seezungen und Seenadeln tummeln. Blaupunktrochen (Taeniura Iymma) hat es in der Bucht ohne Ende. Nachdem wir im März in Dahab nur einen gesehen hatten, haben wir uns über die Massen doch sehr gefreut. Am Anfang des Riffs liegt immer ein standorttreuer Krokodilfisch (Papilloculiceps longiceps).
Hier im Südriff befinden sich die Unterschlupfe der Haie. In einer Höhle wohnen drei junge Weißspitzenriffhaie (Triaenodon obesus). Wenn die Sicht hier gut ist, dann kann man sie beim schlafen bewundern. Manchmal drehen sie auch Kreise in der Höhle. Es ist einfach schön anzusehen, wie die Räuber in jungen Jahren gemeinsam wohnen. In einer anderen Höhle sieht man ab und zu einen größeren Hai schlafen.
Vor dem Riff kreuzen gerne Schwarzspitzen (Carcharinhus melanopterus) - oder Weißspitzenriffhaie (Triaenodon obesus) und beobachten die Tauchergruppen.
Am Südriff haben wir auch einen Napoleon (Cheilinius undulatus) getroffen. An beiden Riffseiten sind immer wieder Suppen- oder Grüne -Schildkröten (Chelonia mydas) und Echte Karettschildkröten (Eretmochelys imbricata) in allen kleinen und mittleren Größen anzutreffen. Die Schildkröten zeigen keine Scheu vor den Tauchern und lassen sich ausgiebig beim Fressen oder Putzen beobachten.
Den schönsten Korallengarten haben wir am südlichsten Punkt, den das Zodiac anfährt von Volker und Claudia gezeigt bekommen. Ein unberührtes Stück Korallenlandschaft mit noch mehr Weich und Hartkorallen als in der Bucht selber. Dort haben wir auch einen Schwarm Füsiliere angetroffen. Dieser Platz sollte auf alle Fälle in den frühen Morgenstunden angetaucht werden, dann hat man das Licht im Rücken.
Truckausfahrten
Wir haben zweimal die Truckausfahrten in Anspruch genommen. Einmal mit zwei Tauchgängen und einmal mit einem. Wir hätten gerne mehr Ausfahrten gemacht, doch haben wir die zeitliche Koordination nicht richtig hin bekommen. Morgens traf man sich zur Ausfahrt um 7.00 Uhr. Da wir aber immer einen frühen Tauchgang in der Bucht gemacht haben, saßen wir noch beim leckeren Frühstück. Die Nachmittagsausfahrt begann um 13.00 Uhr und kam sich mit dem Mittagessen nach dem zweiten Tauchgang in die Quere. Für die Nachmittagsfahrt wäre 14.00 für uns besser gewesen.
Die Dauer der Tauchgänge ist auf 60 Minuten begrenzt. Es sind je zwei Truckausfahrten pro Tag im Paket enthalten. Wir hatten bei beiden Ausflügen Virginie als Guide.
Zodiac Ausfahrten
Wir haben einmal eine Ausfahrt mit zwei Tauchgängen gebucht (Aufpreis 10€ pro Person und Tauchgang zum normalen Tauchpaket). Eigentlich sollte es zum Tauchplatz Nemo-City gehen. Doch der Guide hat leider morgens den Tauchplatz geändert und es uns nicht mitgeteilt. Wir haben es erst auf dem Boot erfahren. Die andere Zodiacfahrt ging zum Elphinstone Riff (Shaab Shagra).
Abreise
Leider geht jeder Tauchurlau zu Ende, so auch dieser. Wir waren rundum zufrieden mit dem Camp und werden mit Sicherheit wiederkommen. Die Ausfahrten zu Sharm und Shab Abu Dabbab haben uns nicht überzeugt, sie waren nicht besser als die Truck-Trips. Unserer Meinung nach hätten wir das Geld lieber in einen zweiten Elphinstone Riff (Shaab Shagra) Tauchgang investieren sollen.
Die große Überraschung kam dann aber beim Bezahlen. Als wir an der Basis die Extra-Tage abrechnen wollten, fragt uns der Basenleiter, ob wir wiederkommen wollen? Als wir das bejahten, gab es pro Person und Tag 10 Euro Rabatt. Ein Tauchtag kostete anstelle 35 nur noch 25 Euros. Im Gegensatz zu vielen AI-Hotels konnten wir noch ein leckeres Mittagessen einnehmen und brauchten nicht schon um 10.00 aus dem Zimmer zu sein.
Die Rückfahrt nach Hurghada ging rasend schnell. Unser Fahrer hatte uns gefragt ob er 140 km/h fahren dürfte. Da wir damit kein Problem hatten, Autofahren liegt in Ägypten sowieso in Allahs Hand, 120 oder 140 ist dann auch egal. Hurghada Flughafen war wie erwartet die Hölle, viel zu viele Raucher.
Wir kommen auf alle Fälle wieder, das nächste Mal aber länger und über den Flughafen Marsa Alam.

Schwarzspitzenriffhai
Schwarzspitzenriffhai

Schubbern tut gut
Schubbern tut gut

Mhhh. lecker Korallen
Mhhh. lecker Korallen

Drei kleine Weißspitzenriffhaie in ihrer Höhle
Drei kleine Weißspitzenriffhaie in ihrer Höhle

Guten Morgen -Sonnenaufgang vom Zelt aus
Guten Morgen -Sonnenaufgang vom Zelt aus

Innenansicht des Zeltes
Innenansicht des Zeltes

Einfach paradiesisch
Einfach paradiesisch

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 34700
Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam
geschrieben am 14.05.2007 von Thomas [CMAS**, 120 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren mitdrei Silbertauchern vom 16.4 bis 23.04.2007 in der Marsa Shagra Eco Lodge.
Übernachtet haben wir im Zelt - einfach aber gut und sauber.
Essen gab es im neu eröffneten Restaurant, ausreichend und lecker.
Kaffee, Tee, Wasser und Softdrinks sind im Preis mitdrin, Bier geht extra (2,20 €).
Die sanitären Anlagen wurden rund um die Uhr wirklich sauber gehalten, sodaß auch Frauen diese besuchen konnten.

Nun zum Tauchen:
Hausriff wirlich spitze!
Hai-lights: Schildkröten, Adlerrochen,Napoleons, Muränen, große Krokodilfische aber auch sehr schöne Korallenformationen mit entsprechenden Makrobewohnern.

Taxiboote bringen oder holen die Taucher den ganzen Tag (ohne Aufpreis).

Nitrox bis EAN 36 kostet 20,-€ pauschal für 5 Tauchtage, muß allerdings immer einen Tag vorher geordert werden.
Der Chief of Nitrox ist dabei absolut pingelig, was die Analyse betrifft. Soll heißen: er analysiert und protokolliert bis auf die zweite Nachkommastelle. (absolut positiv gemeint)

Ausflüge:

Bootsausflüge wie Elphinstone und andere Tauchspots an der Küste sind lohnenswert.
Speziell Elphinstone morgens um sechs hat immer seinen Reiz.
Wir hatten das Glück, beim Schnorcheln (Oberflächenpause) am Elphistone neben mehreren Delfinen auch mit Longimanus und Scwarzspitzenriffhaien zu schwimmen.
Desweiteren trafen wir dort auf mehrere große Napoleons, Fuchs- und Seidenhai waren auch dabei.

Abschließend haben wir drei dort eine geile Taucherwoche verbracht.
Wiederholung nicht ausgeschlossen.

Thomas, Uwe und Jürgen

Longimanus
Longimanus

Camp
Camp

das neue Restaurant
das neue Restaurant

Longimanus
Longimanus

Barrakudas (Abu Dabab)
Barrakudas (Abu Dabab)

Krabbe bei Nacht
Krabbe bei Nacht

Krabbe bei Nacht
Krabbe bei Nacht

nackte Schnecke bei Nacht
nackte Schnecke bei Nacht

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 18009
Marsa Shagra Ecolodge, Marsa Alam
geschrieben am 13.05.2005 von Michael Frommont [Padi Rescue, 270 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Marsa Shagra Ecolodge ist ein Zeltcamp. Die Zelte sind recht einfach aber vollkommen ausreichend.
Es gibt auch einige Huts und Chalets.
Die Zelte und Huts haben Gemeinschaftstoiletten und Duschen. Die aber Top-sauber sind.Die Chalets haben ein eigenes bad und eine eigene Toilette.
Die Anlage liegt etwa 45km vom Airport Marsa Alam weg.
Das Essen ist sehr gut. Frühstüch, Mittagessen, Kuchen und Abendessen. Alle Softdrinks sowie Wasser inkl., Bier 0,5l kostet 2€.
Die Angestellten in der Basis sind alle superfreundlich. Man sollte allerdings Englisch können um seine Bedürfnisse zu erfragen.
Nitrox wenn benötigt 32, 36 kostet pro tank 6€ extra.
Speedboottouren kosten 5€ extra.
Elphinestone Reef mit Speedboot kostet 20€ für einen, 35€ für 2 Tauchgänge. Fahrzeit etwa 25 min.
Dolphin House 2 Tauchgänge als Ganztagesausflug kosten 50€.
Das Tauchpaket beinhaltet 5 Tage non Limted Hausriff tauchen. Strandtauchgänge bzw. Zodiaktauchgänge und Trucktauchgänge.
Ein Extra Tauchtag kostet 35€.
T-Shirt 15€, Sweater 30€
Alle Preise verstehen sich zuzügl. 10% TAX Gebühr.
Zum tauchen: Ich kann jetzt nur von meinen Erfahrungen schreiben. Elphinestone Reef nur für Könner superstarke Strömung ansonsten gut aber nicht spektakuläres gesehen. Andere haben Hammerhaie, Mantas etc. gesehen.
Dolhine House: Delphine nur aus der Entfernung über Wasser gesehen ansonsten sehr schöne Korallen
und Felsformationen. Fahrzeit mit Truck ca. 45 min. anschliessend mit Boot 45min.
Hausriff: Superschönes Hausriff klasse Korallenlandschaft Napoleons, Schildkröten, Haie,
Krokodilfische, Steinfische,Kofferfische noch und nöcher. Tolle Nachtauchgänge!Mit dem Truck werden versch. andere Tauchplätze angefahren z.b Marsa abu dahab (Dugongplatz) mit viel Glück sieht man dort eine ca. 2,5m große Seekuh, Schildkröten eigentlich immer (sehr grosse).
Fazit: Eine für Taucher sehr gute Anlage viel Tauchen (29 tauchgänge in 6 Tagen) gutes und ausreichendes Essen und Abens findet man immer jemanden zum Tauchaustausch.

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