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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - Mayafushi



Tauchplätze Malediven

Mayafushi

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 Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 13385
Mayafushi
geschrieben am 10.04.2002 von Lars [OWD, 60 TG]

18 von 19 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich komme gerade von Maayafushi und im wesentlichen stimmt der u.a. Bericht noch.
Ein paar ÄÖnderungen oder Ergänzungen habe ich aber doch noch:

Die Tauchschule wird inzwischen von Antonio (Italien), Alex (Österreich) und Sharref (Malediven) betrieben. Alle drei hatten ein sehr gutes Verhältnis zu ihren Gästen und waren immer bemüht auf Wünsche einzugehen. Dies galt vor allem auch für die Tauchplätze. Taucherisch blieben in den 2 Wochen keine Wünsche offen.

Das Hausriff von Maayafushi ist in einem sehr guten Zustand und wir konnten schon beim Schnorchel Schildkröten, Adlerrochen, Haie und vieles mehr beobachten.

Meine persönlichen Lieblingstauchgänge waren. Malhos Thila, Manta Point, Bathal Maga kan Thila, und natürlich Maaya Thila. Mit Ausnahme des letztgenannten muß man für die Anfahrt zu allen Tauchplätzen min 30-40 min rechnen, meißtens sogar mehr.

In der ersten Woche waren wir etwa 10-12 Taucher und die drei Guides sind immer alle mitgetaucht, so dass enspanntes T&auchen in kleinen Gruppen möglich war.
In der zweiten Woche waren morgens etwa 20 Taucher dabei, was aber auch kein großes Problem war, da Antonio in so einem Fall schnell ein weiteres Boot besetzt hat. Nahmittags waren übrigen selten mehr als 5 Taucher dabei.
zweimal pro Woche werden Nachttauchgängen veranstaltet. Immer jedoch an Maaya Thila. (An dem habe ich allerdings 4x getaucht und immer noch neues enddeckt)

Leihgebüren pro Ausrüstungsgegenstand liegen bei 6 US Dollar pro Tag. Es ist also durchaus überlegenswert, ob man eigene Sachen kauft oder günstiger zuhause auzsleiht und mitbringt. Mein kurz zuvor gekaufter Computer hat sich zu 50 % schon amortisiert. Auf jeden Fall ABC- Ausrüstung mitbringen, da man sonst fürs schnorcheln am Hausriff auch blechen darf.
Die komplette Ausrüstung auf Maayafushi erlebt gerade ihre erste Saison und ist in dementsprechend gutem Zustand.

Noch ein paar Worte zur Insel: Wir hatten einen Standartbungalow ín der Mitte der Insel. Uns reichte der vollkommen, da man, wenn man nicht gerade schläft eh beim Tauchen, am beach oder an der sehr schönen Bar ist.

Die meißten Gäste der Insel sind aus Italien und auch die meißten Hotelangestellten sprechen besser italienisch als englisch waren aber ausnahmslóssehr nett und zuvorkommend (US Dollar für Trinkgeld mitnehmen!)
Die Animation erfolgte ebenfalls auf italienisch und internationale Gäste wurden fast nicht einbezogen. Allerdings war die Animation eh so dümmlich, das von uns auch niemand ein Interesse daran hatte. Die beste Animation findet eh am Manta Point statt!
Das Essen war ebenfalls italienisch orientiert wurde aber immer mit Fisch u.a. aufgelockert. 3x pro Woche gibts Buffet (Italienisch, Maledivish und Gegrilltes). Mir hats immer gut geschmeckt.
All inclusive gilt übrigens für fast alle alkoholischen und nichtalkoholischen Getränke nicht jedoch zB für Espresso, da man so vor allem bei den Italienern weiter kassieren kann. Abzocke! Wasser durfte man auch nicht mit aufs -zimmer nehmen, sondern nur im Rstaurant trinken oder man kaufte eine Flasche Wasser für 3,50 Dollar. Vielleicht eine etwas unsinnige Regelung, da man den ganzen Tag viel trinken soll (vor allem für Kinder). Dies wäre der einzige kleine Kritkpunkt der mir einfällt, ansonsten genial!

Gutes Wetter hatten wir auch jeden Tag (kein Regen, jeden Tag über 30 Grad) und so wars ein super Urlaub.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13169
Mayafushi
geschrieben am 11.02.1999 von Susanne und Juergen

9 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Mayafushi 08.01.99 -22.01.99

Vorwort: Dieser Bericht baut auf unseren ersten Reisebericht vom April 1998 auf. Wir wollen moeglichst nichts wiederholen, nur ueber die neuen und angenehmen Dinge von Maya berichten. Der alte Bericht sollte sich auf der gleichen Seite befinden, die Ihr gerade lest. Wenn nicht, besucht bitte: http://members.aol.com/skempke153/Home.html Hier findet Ihr alle Infos, die Ihr braucht.

Was gibt es so neues von Maya zu berichten? Wir denken, eine Menge. Aber nun erst mal zum Anfang unserer Reise, den Vorbereitungen.

Wir sind diesmal mit Kreutzer-Reisen und Condor von Hamburg via Muenchen nach Male geflogen. Wir haben uns fuer diese Variante entschlossen, weil man, wenn man mit der LTU von Hamburg fliegt, einen Tag weniger auf der Insel hat, und zwei Wochen ja sowieso schon kurz genug sind.

Gebucht haben wir unsere Reise beim ABR-DER Reisebuero in Fuerth. Hier noch einmal unseren besonderen Dank an das Team von ABR-Fuerth, das uns hervorragend beraten hat. Alles hat super geklappt und wir sind puenktlich in Hulule angekommen. Am Internationalen Airport sollte man sich den Durst verkneifen und erst am Air Taxi Flughafen etwas trinken. Wenn wir uns recht erinnern, kosten die Getraenke dort weniger als die Haelfte.

Der Flug im Air-Taxi war wie immer sehr schweisstreibend, aber man hat einen hervorragenden Ausblick und sollte unbedingt Videokamera oder Fotoapparat bereithalten. Man kann so, wenn man etwas Glueck hat, seine Insel schon von oben knipsen.

Das Gepaeck gibt man am Internationalen Airport bei Air Taxi auf und bis es im Bungalow auf Maya ist, braucht man es nicht mehr zu tragen (Ausnahme: beim Einchecken am Air-Taxi Flughafen).

Auf Maya hat sich auch einiges getan. Muhtu ist nicht mehr Reiseleiter, sondern Meggy, eine Hollaenderin, ist die neue Reiseleiterin. Aber auch sie ist nur noch bis Anfang Februar da. Wer dann kommt? Bemerkung: Eine persoenliche Betreuung durch einen Reiseleiter von Kreutzer-Reisen gibt es nicht, sie sind nur telefonisch zu erreichen. Braucht man aber auch nicht. Das gesamte Personal ist so zuvorkommend, dass man nichts vermisst.

Die Insel hat sich nicht veraendert, es wurde aber einiges fuer den Gast getan. Man kann Maya jetzt auch mit Halbpension buchen. Der Coffeeshop, Cafe- Maya (Speisekarte), direkt am Restaurant angebaut, bietet Snacks und auch komplette Gerichte an. Ob es sich lohnt, nur Halbpension zu buchen, muss jeder fuer sich entscheiden. Ich als Taucher halte nicht von morgens 8.00 Uhr Fruehstueck bis 20.30 Uhr Dinner durch. Das sind 12 1/2 Stunden. Und wenn wir dann eine Kleinigkeit mittags im Coffeeshop zu uns nehmen, koennen wir auch gleich Vollpension buchen. Das wird vielleicht sogar guenstiger.

Die Bungalows haben jetzt einen Haarfoehn und eine Minibar. Die Preise fuer Softdrinks und Bier sind identisch mit den Barpreisen, das finden wir ein sehr gutes Angebot, die harten Sachen sind etwas teurer.

Der zweite Coffeeshop, also das ist der alte, ist voellig neu aufgemacht. Das ist dem Inselarchitekten wirklich gelungen. Eine Oase zum Entspannen. Hier kann man gemuetlich sitzen, einen Kaffee, Espresso oder Cappuccino trinken, was spielen, Karten schreiben oder einfach nur so da sitzen und kloenen. Es gibt auch Kleinigkeiten wie Toasts und Sandwiches zu essen.

Der neue Tanya-Shop und auch der Insel-Shop sind noch nicht fertig. Es kann aber nicht mehr lange dauern. Die Geschaefte werden sehr schoen, mit grossen Fenstern, schoen hell und gross. Es ist auch geplant, dass im 3-Monatsrythmus ein Arzt auf Maya stationiert wird. Die Praxis wird sich dann neben den neuen Shops befinden.

Neben telefonieren und faxen, kann man jetzt auch eMail‘s verschicken . Faxen und telefonieren kostet die Minute US$ 7, eine eMail US$ 2.

Der Safe an der Rezeption ist nach wie vor kostenlos und auch zu empfehlen. Zuviel Vertrauen wird manchmal enttaeuscht.

An der Bar arbeitet ein Super-Team, der Ober-Statistik-Schreiber Silver, Anand und Muhtu. Die andern beiden Namen konnten wir uns leider nicht merken. Aber alle sind sehr zuvorkommend und freundlich. Die Barpreise sind gleich geblieben. Sehr schoen.

Das Essen hat sich auch nicht geaendert. Nach wie vor wird alles in Buffetform abgehalten. Man hat fuer den gesamten Zeitraum immer den gleichen Tisch und Kellner, so kann man sein Wasser usw. immer auf dem Tisch stehen lassen.

Aber jetzt zu dem, was alle am meisten interessiert, dem Tauchen. Auf der Basis hat sich einiges getan. Dieter und Adria haben kraeftig aufgeraeumt und die Basis macht jetzt einen sehr ordentlichen Eindruck. Das war damals im April nicht so mein Eindruck. Es wirkte darmals etwas angestaubt, gelinde ausgedrueckt. Aber jetzt, alle Achtung, ist sie super in Schuss. Zur Zeit arbeiten auf der Basis: Dieter und Adria, Mohamed (King of the Air), Nazim, Frederic und Ileana. Ein sehr gut eingespieltes Team.

Beim Einchecken merkt man sofort, dass auf Sicherheit fuer den Taucher viel Wert gelegt wird. Logbuch, Pic und Tauchtauglichkeitsbescheinigung muessen beim Einchecken vorgelegt werden. Jeder Taucher muss eine DAN-Versicherung fuer die Zeit seines Aufenthaltes abschliessen. Kostet pauschal US$ 10 und ist eine sehr gute Sache. Wer schon eine DAN Versicherung hat, muss seine Karte vorlegen, damit die Mitgliedsnummer auf der Karteikarte eingetragen werden kann. Auch wird nach einer Signalboje (Wurst) gefragt. Wer keine hat, bekommt von der Basis kostenlos eine zur Verfuegung gestellt. Danach folgt eine detaillierte Einweisung auf der Basis, damit man weiss, wie alles ablaeuft. Fuer die Aufbewahrung des Equipments gibt es einen extra Raum, hier stellt man seinen Plastikkorb rein, den man vorher beim Einchecken bekommen hat. Es kann rund um die Uhr getaucht werden.

Der obligatorische Checktauchgang findet am naechsten Vormittag statt. Die Zeiten fuer die Ausfahrten haben sich nicht geaendert. Es werden taeglich 2 x 2 Ausfahrten angeboten. Bei Bedarf aber auch mehr oder weniger. Die Preise sind fast stabil geblieben. Fuer maledivische Verhaeltnisse ist es aber immer noch guenstig.

Nach dem Tauchen wird jetzt Orangensaft auf dem Dhoni von der Tauchschule ausgeschenkt. Eine sehr gute Idee.

Im Januar war das Wetter zum Tauchen nicht besonders. Durch den Regen und Wind war das Meer ziemlich bewegt. Dadurch konnten fast keine Ausfahrten an das Aussenriff gemacht werden. Hammerhead konnte in den 14 Tagen auch nicht angefahren werden. Nachttauchgang am Maya Thila fand auch nur ein Mal statt. Das war schon frustrierend. Also nie wieder im Januar nach Maya. Jetzt, im Februar, ist das Wetter wieder besser. Wir werden das naechste Mal im Februar oder Maerz fahren. Da ist das Wetter bestaendiger und man hat dann auch noch Chancen auf Mantas und Walhaie.

Das vielbeschriebene Thema Coral Bleaching hat tatsaechlich verheerende Schaeden an den Riffen hinterlassen. Manche Tauchgaenge waren fuer meinen Tauchkumpel Joerg und mich so frustrierend, dass wir schon nach 10 Minuten auf den Computer geschaut haben und beide den selben Gedanken hatten: wann koennen wir auftauchen? Zwei Riffe sind mir da besonders in Erinnerung geblieben, das Riff am Halaveli Wrack und das Riff am Zauberwrack. Beide sind eine Katastrophe, sehen aus, als wenn da eine Planierraupe ruebergefahren ist. Aber es gibt noch viele schoene Tauchplaetze. Die Putzerstation am Mantapoint zum Beispiel ist super, nicht nur Mantas, sondern auch Schwaerme von Wimpelfischen, dazwischen Orientalische- und Harlekin- Suesslippen, stehen in der Stroemung und man kann bis auf 1 - 2 Meter ran und filmen und fotografieren.

Wir hatten fast auf jedem Tauchgang Haie, Schildkroeten, Barrakudas, Napoleons, grosse Zackis, Muraenen, das hat sich nicht veraendert. Nur die Suesslippen und Papageienfische sind weniger geworden. Dafuer gibt es jetzt riesige Schwaerme von Rotzahndrueckern. Fischschwaerme sind immer noch da.

Was fehlt, ist die Farbenpracht, die es frueher gab. Jetzt faellt eine Seeanemone mit einem Clownsfisch drin sofort auf. Frueher hat man schon mal dran vorbeigeschaut, weil es ein Ueberangebot fuer das Auge gab. Und das ist es, was man vermisst, das Ueberangebot. Wo man frueher lose drueber hinweggeschaut hat und trotzdem alles gesehen hat, muss man heute halt ein wenig genauer hinsehen.

Es ist zwar schade, dass die Hartkorallen und einige Fischsorten nur noch zu einem kleinen Teil vorhanden sind und ich habe hier vorher auch viel lieber getaucht als jetzt, aber das ist nicht zu aendern. Es gibt noch genug Spots, die etwas zu bieten haben, nur das Ueberangebot ist nicht mehr da.

Auf die Angabe von Prozenten, was es nicht mehr gibt, haben wir mit Absicht verzichtet. Wodurch das Korallensterben entstanden ist, haben auch schon andere genug beschrieben. Ein objektiver Bericht zum Thema Coral Bleaching steht auch auf den Seiten von BTI-Maledives (BTI).

Das hoert sich jetzt an, als wenn wir es schoen schreiben wollen, dem ist aber nicht so und wir koennen uns der Meinung vieler, die sagen: „Das Tauchen auf den Malediven lohnt sich nicht mehr, alles nur noch Schrott“, nicht anschliessen. Um das Tauchen jetzt attraktiv zu gestalten, sind Inselmanagement und Tauchschulen gefordert. Mit etwas Geschick, attraktiven Aktionen und der Auswahl guter Spots lohnt es sich dann immer noch, hier zu tauchen. Dieser Punkt betrifft die aber die ganzen Malediven und nicht nur Maya.

So, dass war aber genug zum Thema Coral Bleaching.

Auf Maya wird immer mehr deutsch verstanden und gesprochen.Von den Einheimischen, die auf Maya arbeiten, sprechen Muthu, Mohamed und Shorty sehr gut deutsch.

Eine kompetente Ansprechpartnerin ist auch Barbara. Sie hat immer ein offenes Ohr fuer die Gaeste.

Am Rande der Insel, im Staffbereich, befindet sich ein Aufzuchtbecken fuer Schildkroeten. Die Kleinen sind im Moment 2 Monate alt und kommen noch im Laufe dieses Jahres in die Lagune in einen groesseren Kaefig. Wenn sie dann gross genug sind, werden sie in die Freiheit entlassen. Die Eier kommen von einer unbewohnten Insel, Madivaru. Diese Insel gehoert zum Management von Maya, und es werden Robinsonausfluege nach Madivaru angeboten. Wir hatten leider keine Gelegenheit, uns diese Insel anzusehen.

Abends gibt es ein kleines Animationsprogramm. Abwechselnd wird Tischtennis- und Dartmeisterschaft, Kokosnusswettspalten, Krabbenrennen, Cocktailabend mit Buduweru, Surfvideo mit Birgit und Tauchvideo mit Dieter angeboten. Samstags ist nach wie vor Discoabend mit DJ Sappe.

Der Zeitunterschied (Winterzeit) Deutschland zu Male ist 4 Stunden, Maya hat noch einmal eine Stunde mehr. Ausnahme: waehrend des Ramadans wird die Malezeit genommen.

Neu eingefuehrt wurde auch der Infoabend. Am Tag der Ankunft auf Maya trifft man sich mit der Gaestebetreuung um 19.30 Uhr in der Bar, dann geht es in den Coffeeshop. Hier stellt sich dann das gesamte Team von der Tauchschule und Birgits Surf- und Segelschule vor. Die Gaestebetreuung erklaert alle Inselablaeufe und steht danach fuer Fragen zur Verfuegung.

Alles in allem hat es uns wieder gut auf Maya gefallen. Vom tauchen waren wir sicherlich etwas enttaeuscht, aber die Natur ist halt nicht zu aendern. Wir wollen uns hier noch einmal herzlich bei allen bedanken, die uns schoene 2 Urlaubswochen beschert haben und hoffen, alle naechstes Jahr wieder zu treffen.

Siehe auch : Susanne und Juergens Homepage. (Page 1)

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