Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 10.07.2011 von jörg schlisske [aow, 220 TG]
Die Basis liegt sehr schön direkt am Strand. Etwas gewöhnungsbedürftug ist die Wasserschutzmauer, die sich von der Basis ca. 1/3 der Insel entlangzieht um die Insel selbst vor den Wellen und evtl. vorkommenden Stürmen zu schützen. Das sieht man seit dem Tsunami immer öfter auf den Malediven. Ich war mit meiner Frau, meiner Tochter und Sohn dort im Urlaub. Meine Frau Tina und Tochter Sarah haben schon lange nicht mehr getaucht. Die eine aus Respekt und die andere wollte eigentlich nie wieder tauchen weil sie immer unter ständigen Ohrenschmerzen litt. Um es kurz zu machen: Ohne die geilen Tauchguide`s Oli ud Theo wäre das warscheinlich auch so geblieben. Die Jungs sind nicht nur absolute Profis in Sachen Tauchen, sondern haben auch die besondere Gabe, den richtigen Ton und die richtigen Worte zu finden um auch beim verunsichertesten Tauchtouristen Lust und ein sicheres Gefühl auf zu bauen. Man fühlt sich gut ´aufgehoben´. Kein hochnäßigen und luslosen Tauchlehrer, sondern motivierte Jungs (und Mädel) die es lieben die Schönheit des Tauchens einem zu vermitteln. Nette lustige Gespräche vor und nach dem Tauchgang gehören ebenso dazu, wie das abendliche lustige beisammen sein an der Strandbar und höchstem 1-2 bierchen. Zwar waren wir von dem Hausriff enttäuscht, da von Korallen nicht mehr viel zu sehen war, aber das machten dann die Bootstauchgänge weg. Umbedingt sollte man ins Labyrint betauchen. Bei diesem Tauchgang kann man Canyontauchen in vollen Zügen genießen. Der große Fischreichtum und die bunten Weichkorallen entschädigen für das graue, aber fischreiche Hausriff. Allein wegen den Jungs lohnt es sich nochmals auf die kleine Insel zu fahren. Weiter so Jungs! Ihr seit 100% unterbezahlt! (egal was ihr bekommt!!!) Liebe Grüße aus dem Schwabenland senden Jörg, Tina, Sarah und Timo.
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Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 28.06.2011 von Andrea [AOWD, 6 TG]
War im Vorjahr schon mal auf dem gleichen Atoll und kann nur sagen die Tauschbasis ist nicht wieder zu erkennen. Insgesamt sind nun 5 Instructors da, die alle Sprachen abdecken. Ob Tauchgänge an Hausriff, Scooter Tauchgänge oder Boottauchfahrten konnte man mind. 2x am Tag buchen. Auch Nachttauchgänge waren jederzeit möglich. Gute Ausrüstung kann man vor Ort zu akzeptablen Preisen mieten. Ich hatte bei meinen Tauchgängen etwas Pech, und konnte keine Mantas sehen. Na vielleicht beim nächsten Mal. Ansonsten sind die umliegenden Tauchplätze sehr vielfältig. Das Team ist supernett und hochmotiviert. Schnuppertauchen für Anfänger kostenlos wurde auch täglich angeboten.
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Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 02.06.2011 von tommes59 [cmas***, 400 TG]
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UPDATE Meedhupparu Divepoint ( irgendwann mal ´the grab´...) Ende Mai 2011 Die Tauchbasis wird seit 4 Wochen von einem deutschen Basenleiter geführt. Mit im vielsprachigen Team sind ein türkischer - und eine koreanische Tauchlehrerin. Der Service der Basis rund um die Tauchausrüstung ist komplett. Mann/Frau gibt seine Ausrüstung ab und findet sie morgens auf dem Boot wieder. NITROX in in Betrieb. PADI Ausbildung (evt weitere, nicht geprüft) Die Tauchorganisation ist einwandfrei. Alle Tauchgänge werden vom Tauchguide geführt. Sparsame Atmer können dann am Ende noch ein wenig in der Nähe des Bootes verweilen. VormittagsTG idR von 0900 - 1100h, NachmittagsTG idR 1430 - 1730h Das Wetter war nicht gut, deshalb ist eine Aussage über die Tauchplätze nicht objektiv. Es gibt Staffelpreise je nach Anzahl der TG (z B. Einstiegspreis bis 3TG 52$ jeTG ) Bootsfahrt 15$/Tag?!?), Ausrüstung 5$ pro Teil/Tag, Nitrox frei, Scooter vorhanden 20$/TG Alle Preise zzg Steuer) Bei unserem Besuch war nicht viel los Das Personal bemüht sich. Das Absackerbier trinkt man der direkt nebenan gelegenen all incusive Strandbar (Grillbar) Das größte Manko ist für mich der nicht vorhandene Internetauftritt der Basis (Vorabinformation) Mein persönliches Fazit: Die Basis bringt einen ordentlichen Service. Die Qualität der Taucherlebnisse hängt weniger von der Tauchbasis- als vom Wetter und den Tauchplätzen ab. Das All inklusive Hotel ist mit seinen Bungalows einwandfrei auf einem super Level Es gibt drei Hotels im Hotel: die Bungalowanlage für normale Kunden, ein abgetrennter Bereich nur für Russen (die sind ziemlich unter sich) - und die Hochpreis-Wasserbungalows Mein Einschätzung liegt zwischen 4 und 5 Flossen Gruß Thomas
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Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 19.12.2010 von Bernd [Barakuda B, 400 TG]
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Hallo liebe Leute, wir waren jetzt 3 Wochen auf Meedhupparu (23.11.-14.12.2010). Wir sind zum achten mal auf den Malediven gewesen, aber so ein zeitweise uebles Wetter (Regen satt und aus maledivischer Sicht auch kalt) hatten wir noch nie dort, war einfach Pech. Wir haben in den 3 Wochen nur 14 Tauchgaenge hinbekommen.
Ich moechte hier nur kurz Bezug nehmen auf den Eintrag vom ´17.11.2010 von Hops [Padi A Instr, 333 TG]´. Was ein ´Padi A Instr, 333 TG´ bei einem Schnuppertauchgang will, ist mir schleierhaft. Ebenso schleierhaft ist mir die negative Schilderung der Tauchbasis. Der ´pertfekt deutsch sprechender blonder Mann´ ist aus Deutschland und heisst Julian. Unsere Erfahrungen mit der gesamten Tauchstation und der Bootscrew waren ausschliesslich positiv. ´Inkompetenz und Arroganz´ haben wir weder bei Julian noch bei den anderen Mitarbeitern der Basis erlebt. Die waren alle sehr lieb und hilfsbereit, wie ueberall auf den Malediven, wo wir bisher waren. Speziell Julian hat sich noch ´ins Zeug gelegt´, als das Wetter am Ende unseres Urlaubs endlich besser wurde, um das wiedergutzumachen, was der Wettergott vorher angerichtet/verhindert hatte. Da haben wir dann auch noch sehr eindrucksvolle Tauchplaetze sehen koennen. Soooooo viel Fisch auf einen Haufen haben wir noch nirgendwo gesehen und ich tauche (mit Unterbrechungen) seit ca 45 Jahren. Haie waren leider gar nicht zu sehen aber 2 X Manta und sonst das Uebliche beim Tauchen.
Die DAN-Versicherung + 2.- Euro Flaschenservice je Tauchgang zusaetzlich sollte man mit einplanen. Dafuer kann man aber auch nur mit Badehose zum Tauchboot gehen und es wieder so verlassen. Alles Uebrige machen die Jungs, inklusive Klamotten spuelen usw. Fuer die Vormittagstauchgaenge muss man sich bis 18:00, fuer die Nachmittagstauchgaenge bis 12:00 eintragen. Die Leute von der Tauchbasis waren auch da flexibel, konnte man also z.B. wetterbedingt auch kurzfristig canceln oder sich noch kurzfristig dazumelden.
Weitere Anmerkungen: Das eigentliche Hausriff liegt am Nordsteg der Insel. Wir haben es nur schnorchelnd begutachtet, ist nicht so toll. Dafuer konnten wir dort jeden abend am Nordsteg XXL-Rochen sehen, die garantiert in keine Bratpfanne passen wuerden. Ohne Bootsfahrten lohnt das Tauchen auf Meedhupparu aber eher nicht. Deshalb auch nur 5 Flossen bei der Bewertung, die Basis als solche hat eher die 6 Flossen verdient. Wir moegen eigentlich mehr so kleinere ´kuschelige´ Inseln. Klimaanlage, Pool und Disco brauchen wir nicht so dringend oder besser: gar nicht. Aber wer es lieber hat, dass etwas mehr ´los ist´, der ist auf Meedhupparu sicher nicht falsch.
Die Mauer am Suedteil der Insel stoert optisch etwas. In der Nacht vom 6. auf den 7.12. waren Neumond, Tidenhoechststand und stuermischer Wind aus der unpassenden Richtung zusammengekommen. Da konnte man dann eindrucksvoll sehen, wozu das Ding gut ist.
Im Nordosten der Insel von einem Zaun umgeben liegt ein Areal mit Wasserbungalows in gepflegter Gartenumgebung, soweit man das sehen kann. Wer es mag, kann sich lt Informationsblatt fuer 385.-$ Aufpreis pro Nacht dort einmieten (danke bestens!). Sonst kommt man dort nicht rein, bzw. wird genauso schnell hoeflich wieder rauskomplimentiert. Vermutlicherweise sind es auch diese etwas mehr zahlenden Leute, die in einem Golfwagen herumkutschiert werden. Die Fahrzeuge kamen jedenfalls oft aus dieser Richtung. So gross ist die Insel eigentlich auch nicht, aber wer das mag...
Der Transport mit dem Wasserflugzeug war ein ausgesprochen schoenes Erlebnis. Fuer unsere gut 20 kg Uebergepack mussten wir hier nichts extra zahlen. Allerdings haben sie uns beim Rueckflug dann schon 5 Stunden vor dem Heimflug in Male abgesetzt.
Ueber den Roomservice, die Bar (Cafe Mass) und unseren Kellner im Speise-Restaurant (Mr. Hamdun oder so aehnlich) koennen wir uns nur lobend aeussern. Wir hatten auch noch einen sehr schoenen Tisch (71) direkt an der Aussenseite des Restaurants gelegen. Im Innenbereich vom Speise-Restaurant sieht es eher etwas nach Massenbetrieb aus. Das Essen war fuer uns voellig OK, es gibt aber sicher auch Inseln, wo das noch besser ist.
Fazit: Defizite beim Service haben wir ueberhaupt nicht feststellen koennen. Das sollte also niemanden davon abhalten, Meedhupparu in Betracht zu ziehen.
Barbara + Bernd
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Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 28.01.2010 von Armin1971 [VDTL**, 57 TG]
Hallo Zusammen, ich tauche grundsätzlich nur im Urlaub und da habe ich bisher nur zwei Tauchlehrer in einer Basis kennengelernt. Diesmal wollte ich ganz was anderes ausprobieren und meine Frau und ich sind am 12.01. nach Meedhupparu auf die Malediven geflogen. Jeder schwärmte uns von dieser Inselgruppe vor. Naja. Ich bin am ersten Tag, ein Dienstag angekommen und wollten erst einmal den ersten Tag uns eingewöhnen. Am Mittwoch ging ich dann zur Tauchbasis und hier sagte mir dann die ´motivierte´ Angestellte, dass der nächste Check-Dive am Freitag (2 Tage später) wäre. Da war ich schon mal leicht angepisst (bitte um Entschuldigung !!!). Also am Freitag drauf, das ganze Gerödel zur Tauchschule und dann zum Service-Point. Das Hausriff, wenn man überhaupt davon sprechen kann, entpuppte sich als Unterwassermüllhalde. Aber, es gab zumindestens eine Müräne, die aus einem abgebrochenen Abwasserrohr mir entgegenblickte. Check-Dive war damit erledigt. Ich überlegte mir wirklich, ob ich nochmal zum Tauchen gehen sollte. Entschädigt hat aber hier die super nette Art von Yoki, einer netten Japanerin, die erst seit einem Monat auf der Basis arbeitete. Englischkenntnisse sind hier (obwohl angeblich auch Deutsch gesprochen würde), durchaus von großem Vorteil. Russisch oder Polnisch wären deutlich besser !!! Die nächsten drei Tauchgänge waren wahnsinnige Strömungstauchgänge, selbst erfahrenere Taucher (100 TG +++) hatten auf den ersten 7 Metern 100 bar durchgejubelt. Somit fiel dieser TG unter die Kategorie ´KURZ´. Der fünfte und letzte TG war echt in Ordnung. Yoki (Mensch mit Kiemen) hat mir dann auch mal ihren Octi verpasst. Der Service rund um die Tauchausrüstung ist recht gut. Mit Schlappen kommen, Gerödel ist am Boot incl. Wasserflasche und Handtuch, nur selbst anziehen muss man sich noch. Gereinigt wird auch alles durch die Crew im Servicebereich. Dieser macht einen super guten Eindruck. Ich gebe ungern schlechte Bewertungen ab, aber hier meine Flossenverteilung: Begrüßung und Check-Dive, null. Yoki 1 Flosse, Bereitsstellung des Gerödels 1 Flosse, Aussuchen des TG-Gebietes null, Sauberkeit und technischer Zustand 1 Flosse, Tauchshop in der Schule (nicht vorhanden) null, Deutschkenntnisse (obwohl angepriesen) nicht vorhanden auch null, Unterwasserwelt gibt es besseres halbe Flosse. Also max. 4 Flossen mit gutem Willen !!! Empfehlenswert ??? Ich nicht mehr.
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Meedhupparu, Dive Point Geschrieben am 08.02.2009 von Ulli
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Dive Point Meedhupparu
Im Gegensatz zu den meisten anderen Inseln der Malediven ist die Tauchbasis auf Meedhupparu kein selbstständiges Unternehmen, sondern gehört direkt zum Management der Adaaran Hotelgruppe. Auf den Inseln Rannalhi, Hudhuranfushi und demnächst Vadoo ist dies genau so. Ob dies ein Vor- oder Nachteil ist, kann ich nicht klar entscheiden, tendiere aber (auch aufgrund der Erfahrungen mit den anderen Basen) eher zu letzterem. Alle Basen tragen den einheitlichen Namen Dive Point. Dive Point Meedhupparu wird von einer deutschen geleitet (deutsch, englisch), ihr Mann (türkisch, englisch) ist für den technischen Teil verantwortlich. Dazu gibt es noch einen Österreicher und einen russischen Tauchlehrer. Ein fünfter Mitarbeiter soll zum Team dazukommen, war aber noch nicht auf der Insel. Ob dadurch noch eine weitere Sprache dazukommt, weiß ich nicht. Für deutschsprachige Taucher sollte aber auch so schon für eine gute Verständigung gesorgt sein.
Die Tauchbasis (Empfang, Infotafel, Schulungsraum, Toiletten) befindet sich am Strand vor dem Südsteg, direkt neben dem Wassersportcenter und der Grillbar. Der technische Teil (Equipment, Waschbecken, Kompressor, Werkstatt) befindet sich in einem großen Gebäude direkt am Südsteg und dem Ableger der Tauchboote. Das Holz der Stege erwärmt sich in der Sonne sehr stark, so dass man besser immer Schuhe/Schlappen mit zum Tauchen nehmen sollte. Trotz der Nitrox Aufkleber gibt es zurzeit leider kein Nitrox auf Meedhupparu, da die Anlage nun schon seit vielen Monaten defekt ist und anscheinend nicht repariert wird. Getaucht wir mit 12l Aluflaschen, die üblicherweise einen INT Anschluss haben, der auf Wunsch (meist auf dem Boot) herausgeschraubt wird, so dass man seinen DIN Atemregler verwenden kann. Die Flaschen waren immer gut gefüllt - wenn jemand tatsächlich einmal unter 200bar (vor dem Tauchen :-) hatte, dann war immer eine Reserveflsche vorhanden.
Um hier tauchen zu können, gilt es erst einmal die Formalitäten auszufüllen und seine Tauchtauglichkeit nachzuweisen, bzw. seine Gesundheit zuzusichern. Dann erhält man eine ausführliche Einweisung und eine Box für das eigene, bzw. auszuleihende Equipment. Ein Checktauchgang ist Pflicht und dieser wird auch immer als Hausrifftauchgang durchgeführt. Die verlangten Übungen in den ersten Minuten dürften keinen Taucher vor Probleme stellen; die restlichen (insgesamt maximal 60) Minuten verbleiben dann für einen normalen Tauchgang. Sollte die Strömung (wie meist üblich) leicht in die rechte Richtung (vom Steg aus) verlaufen, wird der Hausrifftauchgang natürlich zuerst links herum durchgeführt. In diesem Fall sollte man sich schon einmal auf den unerfreulichen Anblick von Müll und Schutt am Steg gefasst machen. Ich hatte das Glück zuerst rechts herum tauchen zu können. Dieser Teil war mir zwar vom Schnorcheln schon (etwas) bekannt, bietet aber durchaus eine ansprechende Kulisse für einen schönen, ersten Tauchgang. Sollte man den Check alleine machen, empfehle ich mit den Tauchguide zu bitten, zuerst rechts herum zu tauchen. Ich habe noch einen weiteren (Nacht)tauchgang am Hausriff gemacht. Ansonsten schienen mir Hausrifftauchgänge eher unüblich zu sein. Allerdings befanden sich zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts auch nur sehr wenige Taucher auf der Insel.
Nach erfolgtem Check kann man sich für die Bootstauchgänge eintragen, die täglich um 8:30 und 15 Uhr stattfinden. An der Basis hängen entsprechende Zettel, auf denen auch das Ziel angegeben ist und aufgrund einer Nummer auf der großen Karte identifiziert werden kann. Die Fahrtzeiten zu den meisten morgendlichen Tauchplätzen liegt zwischen 45 und 60 Minuten. Nachmittags werden meist nähere Ziele unter 30 Minuten angefahren. Selbstverständlich stehen die Tauchlehrer jederzeit für Fragen (nicht nur) über die Ziele zur Verfügung und versuchen auch Sonderwünsche zu berücksichtigen.
Erfreulicherweise gibt es keine besonderen Fristen, so dass man im Zweifel auch noch kurz vor der Abfahrt hier erscheinen und mitfahren kann. Auch scheint es keine Mindestteilnehmerzahl zu geben, so dass ich einmal einen Nachmittag „ganz alleine“ getaucht bin. Um sein Equipment braucht man sich normalerweise nicht zu kümmern. Es erwartet die Taucher auf dem Boot und wird anschließend „automatisch“ gewaschen und aufgehängt. Für diesen Service bezahlt man pro Tag zusätzlich 2 US$. Selbstverständlich darf man sein Gerödel auch selber reinigen. Nach dem Zusammenbau und der Prüfung der Ausrüstung auf dem Boot wird losgefahren. Kurz vor Erreichen des Ziels erfolgt eine genaue Tauchplatzbeschreibung, wobei immer zusätzlich auf die grundlegenden Richtlinien hingewiesen wird (max. 60 Minuten inkl. Sicherheitsstopp, 3 Minuten auf 5m, bei 60 bar.). Getaucht wird immer mit 12l Flaschen (größere sind nicht verfügbar. Diese sind aber zumindest mit 200 bar gefüllt und da die Tauchplätze nur selten weit unter 20m hinuntergehen, können auch weniger geübte Hobbytaucher wie ich damit bis zu einer Stunde „Spaß“ haben.
Bei kleineren Gruppen wird üblicherweise zusammen getaucht. Natürlich dürfen aber Buddyteams auch zusammen tauchen. Dabei ist das Mitführen und Setzen der Signalboje während Sicherheitsstopp und Auftauchen obligatorisch. Alle von mir gemachten Tauchgänge waren Strömungstauchgänge, wobei das Boot die Taucher nach Ende des TG nach und nach einsammelt und dann zurückfährt. Die Zeiten sind insgesamt so gewählt, dass man alle Malzeiten auf der Insel wahrnehmen kann. Der Treffpunkt an der Tauchbasis ist üblicherweise 15 Minuten vor der geplanten Bootsabfahrt. Während meines Aufenthaltes waren aber alle Taucher immer schon überpünktlich an Bord, so dass das Boot teilweise schon um 8:10 (statt 8:30) abfuhr.
Aufgrund der Fischerei im Baa-Atoll wurde ich vorher schon darauf hingewiesen, dass es hier wenige Tauchplätze mit Hai-lights geben würde. Zudem war die Manta Saison bereits zu Ende. Dennoch bestätigten mir auch die anderen Taucher, dass bei den morgendlichen Tauchgängen keine Niete dabei war und durchaus auch mal Haie zu sehen waren. Dies soll nun nicht im Umkehrschluss bedeuten, dass die etwas näheren Nachmittagsplätze schlecht gewesen wären. Nachmittags herrschte aber teilweise eine Tauchflaute, so dass ich einmal (als einziger Taucher) verzichtete und ein anderes Mal ganz alleine auf dem Boot war. Aber auch dieser Tauchgang war sehr schön.
Für viele gehört zum Tauchen auch immer ein gewisses Miteinander, ein Gedankenaustausch oder auch nur das Dekobier nach dem Tauchgang. Ob dies an den handelnden Personen, der geringen Zahl der Taucher oder irgendwelchen anderen Gründen lag, mag ich nicht entscheiden. Ein längeres Zusammensitzen mit den Tauchlehrern kam eher selten vor. Von manchem Taucher habe ich Kritik über die Mitarbeiter der Basis in Bezug auf Engagement oder Gemeinschaftssinn gehört. Dies lasse ich als Einzelmeinung aber ansonsten unkommentiert.
Die Tauchpreise auf Meedhupparu sind leider nicht besonders günstig. 50$ für ein Tauchgang (nur Flasche und Blei) + 13$ für eine Bootsfahrt sind kein wirkliches Schnäppchen. Im Preis der Bootsfahrt sind immerhin eine 1,5l Wasserflasche und ein zusätzliches Handtuch dabei. Preisvergünstigungen gibt es ab 6 und 10 Tauchgängen, wobei dies erfreulicherweise automatisch so abgerechnet und nicht vorher so gewählt werden muss. Zwar gibt es auch ein Non Limit Tauchpaket, welches aber für Vieltaucher mangels Möglichkeiten mehr als 2-3 TG pro Tag zu machen, wenig interessant ist. Leider gibt es auch keinerlei Vergünstigungen für Buchungen ab Deutschland.
Fazit
Meedhupparu ist (bisher) keine typische Taucherinsel. Ob die in dieser Hinsicht geringen Angebote der Basis Dive Point die Ursache oder eine Folge davon sind, kann ich nicht beurteilen. Eine seit Monaten defekte Nitrox Anlage, nur zwei Bootstauchgänge pro Tag, geringe Förderung vom Hausriftauchen und eine (in den Augen mancher Taucher) etwas lethargisch wirkende Besetzung werden sicherlich nicht dazu beitragen, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird.
Dabei ist ansonsten technisch und fachlich absolut nichts gegen die Basis einzuwenden. Im Gegenteil: Ich habe die Tauchlehrer als kompetent und den Service insgesamt als sehr gut kennengelernt. Auch die Tauchspots waren schön gewählt, fisch- und Korallenreich und das Tauchen ansich war so entspannend, wie ich mir das im Urlaub wünsche. Deshalb würde ich hier - trotz der etwas hohen Preise - jederzeit wieder tauchen und der Basis noch knappe 5 Flossen geben.
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