Tauchplätze Kenia

Mombasa Nordküste - verschiedene Plätze

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 Datenbank - Tauchplätze - Kenia - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 41356
Mombasa Nordküste - verschiedene Plätze
Geschrieben am 01.03.2008 von toto1495 [Padi AOWD, 140 TG]

Aloha,

auch ich war mit meiner Freundin bei den Peponis im Februar 2008 um je ein 10er Paket abzutauchen.

Der sehr persönlich gehaltene Service der Basis ist super und es macht Freude mit dem gesamten Team zu arbeiten (vom Guide bis zum Bootskapitän).

Die Tauchplätze an sich sind sehr Fischreich innerhalb des Marineparks und so sind Schildkröten,Muränen,Clownfische,Blaupunktrochen, Kaiserfische,kleine Zackenbarsche und viele andere Riffbewohner fast täglich in ihren Riffabschnitten anzutreffen.

Wer glück hat sieht im nördlichen Riff die Weißspitzenriffhaie auf einer Sandbank in der Strömung liegen - 2 von 3 Tauchgänge haben wir sie gesehen.

Auch die Fahrt nach Vuma mit den Grotten in 18m Tiefe,die große Zackies beherbergen sind eine Fahrt wert.Zumal wir hier 5 Napoleons auf einmal sahen und beim zweiten Tauchgang ein Wahlhai zu uns kam.

Die Sicht und die Wassertemperatur ist etwas unberechenbar,je nach Wind,Tide,Strömung,Mond und Wetter.

Meistens waren es 26 Grad und 15 Meter Sicht

Bei beginnender Ebbe auch 28 Grad und 10 Meter Sicht.

Bei einsetzender Flut war das maximum von 25 Meter Sicht und kühlen 23 Grad im Wasser schon fast grenzgänig für Tropenanzüge.

Alles in allem eines der besten Tauchreviere,wo ich je war.Mehr Großfisch als in Südägypten und viel mehr Fischschwärme als auf Kuba,nur bei der Sicht und den Temperaturen im Wasser sollte man das Mittelmeer als Reverence nehmen,da die Temperaturen und die Sicht mich sehr an Kroatien und die Türkei erinnert haben.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41179
Mombasa Nordküste - verschiedene Plätze
Geschrieben am 18.02.2008 von Did [Padi OWD, 70 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo, zum 7 Mal hat es uns im Januar wieder zu
einem Neuen Urlaubstripp nach Mombasa Nordküste,
Hotel Bahari Beach gezogen. Seit Jahren freuen wir uns immer wieder auf das aufeschlossene
Peponi-Team um Chris und Sven, die uns immer wieder zu den herrlichsten Außenrifftauchplätzen führen.Ob die herrlichsten Korallenbänke , Moränen,Zackenbarsche , Krokodilfische, Feuerfisch , fressende Turtels beobachten , in den Vuma Höhlen tauchen und dabei die Mantas bewundern , den Riffhaien beim ewigen Tanz auf der Sandbank zusehen ,den Delphinen versuchen die Show zu stehlen (bei den meisten Tauchgängen erlebt)und oft wie wir es erlebt haben, bis zu 9 Walhaien (in 14 Tg) teilweise bis an die Rückenflosse zu gelangen ,wenn sie sich dann fragend rumdrehen und wundern , dann in die Tiefe abgleiten , das Wrack zu erkunden , das ist das Feeling was bestimmt jeder Taucher
sucht und hier bei diesem deutschsprachigen Peponi-Team immer wieder in familiärer Atmosphäre erleben lässt.Dazu passt das Ambiente
des Bahari-Beach hervorragend, von wo man auch sämtliche möglichen Ausflugtripps erleben kann.
Nichts kann uns von von einem 2009er Tauchtripp
bei Paponi-Divers Mombasa abhalten und ich lade auch alle interessierten Padis oder die es werden wollen ein mal den Indischen Ozean zu ertauchen.
Grüße an alle Taucher , genug Luft , und Gute Sicht , Did und Christian

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Datenbankeintrag 17160
Mombasa Nordküste - verschiedene Plätze
Geschrieben am 24.03.2005 von Harald [AOWD, 164 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war in der Zeit vom 03.03. bis zum 20.03.2005 an der Nordküste Mombasa an folgenden Plätzen tauchen:

Shark Point:
Leichte bis starke Strömung, Tiefe maximal 22 Meter. Die Qualität des Tauchgangs hängt stark von den Sichtverhältnissen ab. Sind diese gut (also 10 bis 15 Meter), kann man an diesem Platz sehr viel erleben. Neben den Sharks (Weißspitzenriffhaie) gibt es viele Muränen, Drückerfische Krokodilfische etc.
Der Tauchgang geht zu beginn entlang des Riffs auf entweder 15 oder 20 Meter Tiefe. Hier gibt es eine ganze Reihe von Hart- und Weichkorallen. Nach einiger Zeit kommt man zu dem Platz, an dem wir immer die Haie hatte. Tiefe hier ca. 16 Meter. Man taucht dann weiter auf ca. 13 Meter, wo einiges an Kleintieren zu sehen ist. Mit etwas Glück gibt es auch große Schildkröten.

Bewertung: zwischen 2 und 6 Flossen ist hier alles möglich...


Christmas Reel:
Tauchplatz für erfahrenere Taucher. Tiefe bis knapp 40 Meter; Safty-Stop im Freiwasser. Sicht um die 5 bis 10 Meter; fast keine Strömung.
Der Tauchplatz ist eine Art spitz zulaufende Hügelformation, an dessen Ende ein Kreuz steht. Dies ist hier wohl mal von Fischern errichtet worden, die einen Kollegen verloren haben.
Der Bewuchs mit Korallen ist sehr spärlich, ab und zu gibt es einige Schwämme. Wenig Fisch, aber wenn, dann auch größere Exemplare (z.B. Barsche).

Bewertung: 4 Flossen


Wreck MS Globe Star:
Das Wrack liegt zwar nur 7 Meter tief, allerdings auf Sandboden, der die Sicht sehr stark einschränkt. Außerdem hatten wir eine sehr starke Dünung, die das Tauchen aufgrund der scharfen Wrackkanten nicht ganz ungefährlich macht. Zu sehen gab es neben viel losem Seegras nur wenig Kleinstfische.

Bewertung: 2 Flossen


Mushroom:
Tiefe ca. 20 Meter mit leichter bis mittlerer Strömung. Sichtweiten um die 5 bis 10 Meter. Für die Nordküste viele Hart- und
Weichkorallen und somit auch viele Fische, u.a. auch Drückerfische, Zackenbarsche, Muränen.

Bewertung: 4 Flossen


The Wall:
Steilwand mit maximaler Tiefe von 30 Metern. Hauptsächlich Felsen, einige Fächerkorallen. Die ´Wall´ ist nicht sehenswert, viel besser fand ich den letzten Teil nach der Wall zum austauchen. Hier gab es einiges an Korallen und somit auch einiges an Fischen und Kleintieren.

Bewertung: 3 Flossen


Shelly Corner:
Maximale Tiefe ca. 20 Meter. Tauchplatz an sich ziemlich unspektakulär, allerdings hatten wir große Schwärme kleiner Glasfische, die ich in diesem Ausmaß bisher nicht erlebt habe. Im weiteren Verlauf gab es teilweise sehr kalte Wasserströmungen, was den Leuten mit einem Shorty teilweise das Leben recht schwer gemacht hat.

Bewertung: 4 Flossen


Nyali-Reef (Süd):
Tauchplatz direkt vor Mombasa. Tiefe um die 20 Meter. Ein großer Felsen, der erst mit und dann gegen die Strömung betaucht wurde. Sehr viel loses Seegras und sehr viel Dreck. Fast keine Fische und Korallen. Auf dem Felsen gab es einige Schwämme; teilweise Krebse in großen Muscheln. Sicht um die 5 Meter. Mein bisher schlechtester Tauchgang überhaupt. Schade ums Geld...

Bewertung: 1 Flosse


White Sands:
Tauchplatz mit ca. 25 Metern Tiefe. Abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Weich- und Hartkorallen. Teilweise kleine Felsvorsprünge, unter denen sich Langusten tummeln. Davor oft große Schwärme mit Glasfischen. Einer der besseren Tauchplätze.

Bewertung: 5 Flossen


Fazit:
Wer als Taucher an die Nordküste Mombasas kommt, sollte durchaus den einen oder anderen Tauchgang machen. Ob es denn dann unbedingt 20 Stück wie bei mir sein müssen, lasse ich mal dahingestellt. Die Tauchplätze sind von ihrer Qualität und vom Tauchanspruch her recht unterschiedlich, allerdings liegen die Sichtweiten meistens zwischen 5 bis 10 Metern (mit eher 5 als 10 Metern).
Für meine nächsten Tauchurlaube werde ich Kenia definitv nicht wieder in die engere Wahl ziehen, da die Plätze mit den Spots in Thailand, Indonesien, Philippinen oder dem Roten Meer nicht mithalten können. Von daher verstehe ich auch nicht die Taucher, die seit mehreren Jahren 2 Mal pro Jahr an die Nordküste pilgern, weil sie dort ihren Tauchhimmel gefunden haben. Aber das scheint dann wohl Geschmackssache zu sein...

Beurteilung der Tauchplätze Nordküste Mombasa insgesamt:

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13248
Mombasa Nordküste - verschiedene Plätze
Geschrieben am 30.04.2001 von Helga Teppner

8 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ubongo, Malaika(shark point), Diani Reef(sand place), Watamu Reef

Schon Weihnachten 1995 habe ich in Kenia meinen Padi Open water gemacht. Damals hatte die Tauchschule des African Safari Clubs unter der Führung von Roland Imfeld und seiner Frau Edmee gerade eröffnet. Ich gehörte zur ersten Ausbildungsgruppe mit fünf Schülern.Die Tauchlehrer waren hoch motiviert, die Tauchplätze großartig, die Sichtverhältnisse genial ( Wasser glasklar und Sicht schier endlos)
Beim Tauchplatz Small / Big Ubongo gab es auf 17/18m gr. Kugelfische, Steinfische, Zackenbarsche, Krokodilfisch, Imperator-kaiserfische und vereinzelt Delphine. Beim Tauchplatz Malaika (shark-point) ist ein Strömungstauchgang empfehlenswert mit zahlreichen Riffhaien (weißspitzen), Drückerfischen, Muränen, Nashornfische, Trompeterfische und Seegurken. -
Genau ein Jahr später (weihnachten 1996) war die stimmung auf der basis schon eine ganz andere.
Mehrmals waren die ausrüstungen im trockenschuppen von ratten angefressen worden, die tauchlehrer waren genervt und überlastet und berichteten von einem enormen profit-druck von der club-leitung der zu lasten des einzelnen tauchers ging. Nichtdestotrotz waren die Tauchplätze immer noch großartig:
Shark point, alles wie gehabt, Haie, Krokodilfische, Skorpionfische, Nashornfische, Doktorfische auf 19m. Beim Tauchplatz Sand place am Diani Reef gab es auf 18m Schwärme von Barracudas, Schaukelfische, Schnapper und Blaupunktstachelrochen zu sehen.
Beim Watamu Reef zwischen 25 und 33m(ist so ziemlich die tiefste stelle hier) war die sicht schlecht(max. 1m), das sonst so klare blaue wasser war an diesem tag grün und trüb von algen und plankton. Kaum am grund angelangt, hatte ich das gefühl, als käme eine dunkle wand von oben auf mich zu. es dauerte schon eine weile, bis wir realisierten, was wir erlebten. unser achtköpfiges tauchteam hatte eine begegnung mit einem walhaipäarchen, geschätzte größe (auch von beobachtern vom boot aus) 12 und 15 m. das ist verdammt viel "fisch am stück", wenn man ihm so unverhofft gegenübertrifft. Das Paar folgte einer gigantischen Plankton-Wolke, die die strömung vorantrieb.Ich habe später noch viele interessante Tauchgänge in anderen Ländern erlebt, aber nie kam es an diesen Tauchgang mit der Walhai-Begegnung heran. Das Gefühl, wenn der erste Schreck und die Angst vor der Größe einem unbeschreiblichen Glücksgefühl weicht, mit diesem friedlichen Riesen einen Moment lang die Nähe zu teilen, ist für mich heute der Inbegriff von Frieden.
Dies alles waren meine ersten(gesamt und in Kenia) 8 Tauchgänge!!!!Kann man mehr erwarten?

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