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Erleben Sie eine Malediven Tauchsafari und die herrliche Unterwasserwelt des Indischen Ozeans an Bord der Nautilus One.
Nicht ohne Stolz dürfen wir unser Safariboot zu den Besten in den Malediven zählen. Es erwarten Sie tolle Tauchgänge in den schönsten Korallenriffen der Malediven. Mit unzähligen Rifffischen und Großfischen wie Hai, Manta und Wahlhai. Man kann sogar Walen begegnen!
Auch für Nichttaucher und Fischer ist es ein unvergeßliches Erlebnis an Bord der Nautilus One die traumhaft schöne Inselwelt der Malediven auf den Spuren von Robinson Crusoe, kennen zu lernen.
Es würde uns sehr freuen Sie persönlich an Bord der Nautilus One begrüßen zu dürfen,
Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 02.04.2008 von Haribo [OEBV 4*, 500 TG]
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1-wöchige Tauchsafari Anfang März 2008 auf der Naulius I ab/bis Hanimadhoo.
Anreise: MUC-DBX-MLE hat problemlos funktioniert. Empfang durch die lokale Reiseleitung und Übergabe des Tickets für den Weiterflug mit der kleinen Propellermaschine (Flug 40 Min.) war ok. Da die Inlandslinie alle 2h fliegt haben wir nur 30 Min. warten müssen.
Schiff extrem geräumig. Da wir nur 10 Gäste waren, haben wir uns fast am Deck ´verloren´. Kabinen geräumig, Klimaanlage funktioniert tadellos aber durch die großen Dachluken haben wir in der Nacht keine gebraucht.
Crew war extrem freundlich, Zimmerservice 5x täglich, Essen traumhaft. Seit Jahresanfang wurden alle Preise auf Euro umgestellt und es werden jetzt Euro und Dollar gleichermaßen genommen. Es ist daher nicht mehr nötig EUR in USD zu wechseln.
Tauchen: Die Tauchplätze im Norden haben mir sehr gut gefallen. Leider relativ schlechte Sicht. Die Thilas sind sehr tief (Riffdach meist 15-20m), was die Tauchzeit am Riff meist auf 30-40 Min limitiert hat, da kein Nitrox möglich ist. Dank der großen Flaschen bin ich nach dem Sicherheitsstop im Freiwasser nach ca. 50 Min. fast immer mit mehr als 100 Bar aus dem Wasser und auch die unerfahrenen Taucher hatten nie Probleme mit Luftmangel.
Leider sehr wenig Großfische. 1 TG mit 15-20 grauen Riffhaien war super. Am nächsten Tag am gleichen Platz leider nur 1 kleiner. Am Mantapoint ist nur 1 Manta 10m über uns rasch mal vorbeigeschowmmen, sodass ihn nicht mal alle Teilnehmer gesehen haben. Keine Adlerrochen oder Stachelrochen. Wahlhaie gibt es im Norden angeblich sowieso keine. Dafür immer wieder Delfine und Schildkröten. Die Korallen waren dafür wirklich schön. Der Tagesablauf war relativ entspannt: 06:30 wecken, 07:00 Tauchgang dann Frühstück. Um ca. 11:00 Uhr nächster Tauchgang dann Mittagessen. Kurze Rast unter dem tollen Sonnensegel und um 15:00 der letzte TG. Dann war noch ausführlich Zeit für ein Bier vor dem Abendessen. Unsere 2 Guides haben uns sehr selbständig tauchen lassen. Toll für Fotografen und erfahren Taucher. Anfänger müssen aber auch selber auf Deko und Luft achten. Werde sicher wieder auf die Nautlius fahren.
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Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 29.04.2007 von Thomas [Rescue, 500 TG]
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Hallo Auch ich war vom 21.04.07 bis zum 28.04.07 auf der Nautilus, und es war einfach nur genial. Es ist ein tolles Schiff das allen Taucheransprüchen gerecht wird. Man auf Deck und in den Kabinen ausreichend Platz. Die Crew ist einsame Spitze. Die Jungs sind immer hilfsbereit, sehr freundlich und zu jederzeit zu einem Gespräch bereit. Ich war im Oktober auf einem anderen Boot unter Österreichischer Leitung und da hatte man das Gefühl man sei nicht willkommen, da wollte die Crew einfach nur ihre Ruhe haben. Das Essen war immer ausreichend und abwechslungsreich. Einmal gabs ein Barbecaue auf einer einsamen Insel, das war sehr schön. Einen Abend machten sie ein Maledivisches Büffet, auch das war klasse. Zum Tauchen: Ziad der Guid machte immer ein schönes Briefing. Die Tauchspots waren sehr schön. Aber das beste war natürlich ´Villhamendo Thila´ da kam er----- auf 30 Meter ´ DER WALHAI ´ das war ein unvergessliches Erlebniss. Er zog ganz easy an uns vorbei. Ein Traum wurde Wahr. Das einzigste ist vielleicht das die Klimaanlage nicht so gut funktioniert hat, aber damit kann man leben. Ich komme auf jeden Fall wieder. Euch allen immer gut Luft und schöne Tauchgänge. Thomas
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Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 12.01.2007 von Michaela [AOWD, 190 TG]
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Wieder mal ein super Urlaub ! Wir waren über Weihnachten / Neujahr (23.12.-06.01.) auf der Nautilus One. Es war wieder toll - wie wie wir es schon gewohnt sind ! Die Crew war wie immer sehr nett, zuvorkommend und immer zu Späßen aufgelegt - das Essen sehr gut und für eine Safari überraschend abwechslungsreich, noch besser als bisher - das Tauchen aufregend und erlebnisreich. Nur das Wetter hat leider nicht so ganz mitgespielt, da wir die ersten 3 Tage nur Regen hatten, dann wechselhaft. Wir haben unsere Zeit zwischen den Tauchgängen mit Kartenspielen oder Lesen im Salon verbracht. Die gute Stimmung hat das ganze noch unterstützt. Erst die 2. Woche präsentierte das typische Malediven-Flair. Wir haben wieder mal alles gesehen: angefangen von riesigen Napoleon über Mantas, Haie, Adlerrochen ohne Ende bis hin zum ´kleinen´ Walhai beim Tauchgang -> großartig ! Am 24. sorgten wir für richtige Weihnachtsstimmung: ein kleiner Christbaum war vorhanden, die Crew hat das Boot in ein Lametta-Girlanden-Zelt verwandelt und mit nicht zählbaren Lichterketten geschmückt. Vor dem Essen haben wir traditionsgemäß ´Stille Nacht´ gesungen - soweit es unsere Textkenntnisse zuliesen. Die Silvesterparty war auch nicht ohne - bis morgens um 5.00 Uhr haben wir gefeiert, getanzt und gelacht. Vielen Dank an die komplette Crew und an alle ´Mitgereisten´, mit denen wir uns super verstanden haben. Eine Safari auf der Nautilus One kann ich nur jedem Taucher empfehlen, der familiäre Atmosphäre und Entspannung sucht und dabei gerne viel Tauchen möchte. Die Guides sind wirklich immer bemüht, ganz besondere Tauchplätze anzufahren, um das Taucherherz höher schlagen zu lassen. Es hat uns wieder sehr gut gefallen und wir werden sicher wieder kommen !
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Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 05.11.2006 von dive9 [Padi, 220 TG]
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Haben im Oktober 2006 eine 2wöchige Tauchreise auf der Nautilus One erlebt. Sind mit Qatar Air über Doha angereist was wunderbar geklappt hat. Wurden von unseren Tauchguid (Rudi) am Flughafen nett empfangen und gleich auf die Nautilus One gebracht. Das Schiff ist sehr geräumig und bietet für 16 Personen super Platz. Die Crew können wir in höchsten Tönen loben. Das Schiff wurde sauber gehalten und das Essen war traumhaft. Es wurde zwischen Huhn, Rindfleisch und Fisch variiert. Es gab div. Nudelgerichte und täglich 2x Nachspeise, von Pudding über div. Früchten war alles dabei. An einem Abend wurden wir zu einem Barbecue auf eine Insel gebracht. Was die Crew hier mit viel Liebe gezaubert hat, haben wir noch nie erlebt. Auch der vorletzte Abend wurde uns mit einem köstlichen maledivischen Essen und Musik beschert. Die Tauchplätze waren vom ersten Moment an super. Haben von Weißspitzen.- Grauhaien, Mantas, Stachelrochen, Adlerrochen, Delfinen, Walhai und all möglichen kleineren Fische alles gesehen. Die Riffe und Korallen selbst sind teilweise nicht so schön, aber der Fischreichtum was man hier sieht, macht alles wett. Hatten einige male eine mittelstarke Strömung, die aber auch gut zu bewältigen war. Die 2 Wochen waren fast zu kurz. Wir werden daher sicher bald wieder die Nautilus One auf den Malediven besuchen.
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Super ! Wir waren jetzt schon das 2.Mal auf der Nautilus - leider diesmal nur 1 Woche. Aber es war - wie erwartet - wieder echt super toll ! Es war eine Sondertour - mit an Bord war Erich Pröll. Es wurden nämlich Werbeaufnahmen gedreht für die Nautilus und wir durften dabei sein. Wir haben sehr viel erlebt, wozu man als ´normaler Tourist´ gar nicht die Möglichkeit hat. Zuerstmal haben wir uns beim Speerfischen und Handangeln versucht. Allerdings (oder den Fischen zuliebe glücklicherweise) mit wenig Erfolg. Spaß hatten wir dennoch - und das nicht zu wenig. Dann einen ganzen Tag lang mit einem einheimischen Fischer-Dhoni raus auf´s offene Meer und Thunas fischen - das war echt aufregend und hat richtig viel Spaß gemacht. Obwohl wir anfangs nicht so für´s Fischen waren, weil wir uns die Tiere lieber beim Tauchen lebendig anschauen. Trotz unserer ersten Bedenken war es aber ein ganz toller Tag mit super netten maledivischen Fischern, die sogar für uns alle mit den primitivsten Mitteln zwei ganz leckere Mahlzeiten auf dem Fischerboot zauberten. Gegessen wurde natürlich ganz maledivisch mit den Fingern. Ein weiteres Highlight war ein abendliches Festessen auf einer einheimischen Insel, wo die Malediven-Frauen für uns gekocht haben. Nein - Kochen ist gar nicht mehr der richtige Ausdruck - wir haben ´getafelt´. Auf einem wunderschön mit viel Liebe dekoriertem Tisch wurde so reichlich aufgetischt: Fisch, Hühnchen, Reis, Fladen-Pfannkuchen, alle möglichen Süßspeisen ..... und, und, und. Ganz nach Tradition haben wir auch hier wieder mit den Fingern gegessen. Alle Malediver (Männer u. Frauen) haben sich wirklich ´ins Zeug gelegt´. Die Gastfreundschaft ist nicht zu übertreffen. Einfach traumhaft. Natürlich durfte ein Barbecau-Abend auf einer unbewohnten Insel auch nicht fehlen - wie auch schon beim letzten Urlaub: ausgezeichnet ! Ach ja: so ganz nebenbei waren wir auch noch ein bischen Tauchen. Wieder einmal haben wir viel gesehen: Haie, Schildkröten, riesige Fischschwärme .... Betaucht wurden teilweise auch unbekannte Plätze, einfach mal so, auf Empfehlung einiger Fischer. Die Belohnung waren Mantas, tolle Riffe und viele, viele bunte Fische. Noch zu erwähnen ist die Crew der Nautilus. Sie haben uns den Aufenthalt wieder mal so richtig schön gestaltet. Alle sind so unheimlich nett, dass man gar nicht mehr nach Hause fahren möchte. Rund um: es war wieder mal ein super toller Urlaub. Wir freuen uns schon auf´s nächste Mal. Es ist schon gebucht im Januar (Achtung: 1 Kabine ist noch frei). Hoffentlich vergeht die Zeit bis dahin ganz schnell !
Falls jemand noch weitere Infos möchte, kann er uns gerne mailen: ruediger-seitz@t-online.de. Wir beantworten gerne Eure Fragen.
Michaela + Rüdiger Seitz
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Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 17.07.2003 von Fritz
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Ergänzung zu meinem Bericht vom 24.2.03:
Gemäß jüngster Rücksprache mit dem Veranstalter wurde gleich nach Erscheinen meines Berichtes die Crew zurechtgewiesen und die Müllentsorgung sollte nun umweltgerecht funktionieren! Gegen die verschiedenen Flugtage ist man seitens des Veranstalters leider machtlos! Diveguide Rudi ist mittlerweile auch schon länger nicht mehr auf der Nautilus one tätig.
Es hat sich also einiges geändert, sodaß dieses Schiff nun uneingeschränkt empfohlen werden kann - das Problem mit den verschiedenen Flugtagen haben ja alle anderen wohl auch...
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Nautilus One, Kreuzfahrt geschrieben am 24.02.2003 von Fritz
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Reisebericht Tauchkreuzfahrt Malediven mit Nautilus one vom 24.1.03 bis 1.2.03
Nach einem eindrucksvollen Landeanflug landete unsere Boeing 737-800 über-pünktlich am Airport Hulule, wo uns nach Kontrolle des Gepäcks und der Pässe ein Agent des Reise-veranstalters empfing und uns zum Bootssteg brachte. Hier erfuhren wir, dass unser Tauchdhoni defekt war und so wurden wir mit dem kleinen Dhingi zur Nautilus one gebracht. Hier stellte sich unser Guide Rudi vor und erklärte uns kurz die Abläufe an Bord. Ausserdem erfuhren wir, dass der Checkdive heute nicht durchgeführt werden könne weil eben das Tauchdhoni bei der Reparatur war. Schade - wir hätten gerne den Check an diesem angebrochenen Nachmittag hinter uns gebracht! Wir bezogen also gemütlich die Kabinen, sahen uns alle Decks des Bootes an und machten uns mit den anderen Gästen bekannt. Die Nautilus one ist ein wunderschönes Holzboot maledivischer Bauart mit einem riesen Raumangebot für die Gäste. Der Salon ist sehr gemütlich und verfügt über eine schöne Bar mit einem Zapfhahn für kühles San-Miguel Bier vom Faß, welchen wir sogleich testeten, da wir an diesem Tag sowieso nicht mehr tauchen konnten.
Unsere Tour konnte leider auch nicht gestartet werden, da erstens wie erwähnt das Dhoni kaputt war und zweitens weitere Gäste erst am nächsten Tag eintrafen. Also machten wir uns einen gemütlichen Abend und betteten uns dann auf dem Sonnendeck unter dem Sternenhimmel. Nach einer erholsamen Nacht bemerkten wir am Morgen, dass das Dhoni schon da war - also stand einem Checkdive nichts im Wege. Nach diesem relativ uninteressanten Tauchgang wurden die letzten Gäste mit dem Dhoni vom Flughafen geholt. Nachdem diese an Bord waren, sich mit allen anderen bekannt gemacht und ihre Sachen verstaut hatten, sollte der nächste Checkdive, diesmal für die Neuan-kömmlinge, stattfinden. Dies verzögerte sich wieder, weil das Dhoni wegen erneut notwendiger Reparaturen wieder weg musste - leider ohne jegliche vorherige Info, sonst hätten wir und einige anderen Gäste wenigstens die ABC-Ausrüstung vom Dhoni geholt um schnorcheln zu können! Spät aber doch kam das Dhoni wieder und der Tauchgang konnte stattfinden, der Platz war eher unspektakulär. Durch die Verzögerung fand dann auch der 3. Tauchgang des Tages etwas spät statt, wir gingen erst kurz vor 17 Uhr ins Wasser! Der nächste Tag begann mit einem Early-Morning-Dive am Guraidoo Corner - so stellten wir uns die Malediven vor: starke Strömung und jede Menge Haie! Nun übersetzten wir ins angeblich so tolle Felidhoo-Atoll und machten dort einen schönen Mittagstauchgang und nach ausreichender Oberflächenpause einen tollen Driftdive zum Abschluß dieses Tages. Am 4. Tag starteten wir wieder mit einem Early-Morning, diesmal am Alimatha Kandu: es war dies ein Tauchgang der Superlative mit vielen Haien, Adlerrochen und sogar zwei Schwertfischen! Nach diesen tollen Tauchgängen wollten wir mehr vom Felidhoo-Atoll! Aber es kam ganz anders: der Kompressor streikte, alle Reparaturversuche der Crew schlugen fehl und Ersatz war nicht vorhanden. Auf unseren Vorschlag, die Flaschen bei der Tauchbasis auf der Insel Alimatha (neben der wir direkt lagen) zu füllen konnte leider nicht eingegangen werden. Angeblich hatten die selber genug Flaschen zum Befüllen, jedoch hätte ich mich wenigstens über den Versuch der Kontaktaufnahme mit der Basis gefreut... Jetzt hieß es schnell die Schnorchelsachen vom Dhoni holen bevor es uns wieder Richtung Male verließ. Ein Mechaniker mit Ersatzteilen sollte dem Boot entgegeneilen. Für diesen Tag war es also vorbei mit Tauchen, wir schnorchelten noch ein wenig zwischen toten Korallen bevor sich die Nautilus one wieder Richtung Süd-Male-Atoll in Bewegung setzte. Durch diesen Zwischenfall fiel leider das Barbecue auf einer unbewohnten Insel, auf das sich alle schon sehr gefreut hatten, aus.
Als wir am nächsten Morgen erwachten, war das Dhoni gottseidank wieder hier und einem Early-Morning Tauchgang, wieder im Süd-Male-Atoll, stand nichts im Wege. Es war ein schöner Tauchgang, doch nach recht kurzer Oberflächenpause wurde es noch besser: im Lhosfushi Kandu kreisten unzählige Haie um uns, wir sahen viele Napoleons und sogar einen kleinen Manta. Nach einem guten Mittagessen und einer kurzen Siesta ging es in den nächsten Kanal, wo wir neben vielen Haien und Schildkröten wieder einen Marlin bestaunen durften. Da wir einen am Vortag versäumten Tauchgang "aufholen" wollten, starteten wir bei Dämmerung noch einen schönen Nachttauchgang am Kuda Giri. Am nächsten Tag - Donnerstag - machten wir wieder "nur" 3 Tauchgänge im Süd-Male-Atoll: Embudhoo Corner mit Schildkröten, einigen Haien und Muränen und Embudhoo Express, wo eine andere Gruppe von Tauchern unmittelbar vor uns die vielen Grauen Riffhaie leider aus der Fotodistanz "gedrängt" haben, wir aber dafür einen Verband von 5 (!) aus-gewachsenen Napoleons bestaunen durften. Besonders hervorzuheben war an diesem Tag der Tauchgang am Villi Gilli Corner - bereits in Sichtweite von Male - der am Abflussrohr begann (an dem auch wirklich braune Wolken austraten), aber dann immer spektakulärer wurde: erst umkreisten uns mehrere Schildkröten immer wieder und ganz nahe, und dann plötzlich war er da: Ein ca. 8 m langer Walhai schwamm ganz gemütlich unmittelbar (auf Armlänge!) an uns vorbei.
Dieses Ereignis entschädigte uns natürlich dafür, dass wir schon in der Umgebung von Male "herumschippern" mussten, weil die ersten 3 Gäste das Schiff am nächsten Tag sehr früh Richtung Flughafen verlassen mussten. Dadurch blieb den Dreien leider auch die Begegnung mit dem Walhai verwehrt... Abends wurden wir dann nach Male übergesetzt, wo wir den Fischmakrt besuchten, Eis aßen und uns mit T-shirts und Postkarten eindeckten. Wieder zurück auf der Nautilus gab es dann ein tolles Abschlussessen mit vielen leckeren maledivischen Gerichten! Nach herber Kritik einiger Mitreisender an den - zugegeben anstrengenden - häufigen Kanaltauchgängen, wurde am Morgen des nächsten Tages am Wrack der Maldive Victory getaucht. Die Strömung war hier so stark, dass ein Kanaltauchgang dagegen ein Spaziergang gewesen wäre, aber wir habens wenigstens versucht... Das Wrack jedenfalls ist eindrucksvoll und der Tauchgang war für mich besonders interessant, da ich hier das Kreislaufgerät "Dräger Dolphin" getestet habe. Nach einem ausgedehnten Frühstück gings dann zum "Easy-Diving" ans Nassimo Thila, wo zwar die Korallen recht intakt waren und sich auch viele Fische einfanden - jedoch waren mir zu viele Taucher von anderen Booten unterwegs und Erinnerungen an Hurghada wurden wach...
Der nächste Tauchgang war auch unser Letzter: Am Lankan Finolhu Beyvu Faru machten wir einen würdigen Abschlusstauchgang bei sehr starker Strömung mit unzähligen Schildkröten (von denen eine sogar an meiner Flosse knabberte) und Napoleons, einem Weissspitzenriffhai und einem großen Schwarm Makrelen, der uns in die Mitte nahm.
Nun wurden Ausrüstungsteile gespült und zum Trocknen aufgehängt, sodaß am nächsten Tag alles trocken in der Tauchtasche verstaut werden konnte. Nachdem abends alle unsere Digitalfotos auf den mitgebrachten Laptop lieber Mitreisender hochgeladen wurden, begaben wir uns nach ein paar Abschlussbieren auf das Sonnendeck um zum letzten Mal die Nacht unter dem herrlichen Sternenhimmel zu verbringen. Am nächsten Vormittag wurden wir dann mit dem Dhoni nach Hulule gebracht, von wo sich unser Flieger pünktlich Richtung Heimat erhob...
Generell war die Crew stets um unser Wohlergehen bemüht, das Schiff ist wunderschön und wurde stets sauber gehalten. Diveguide Rudi ist zwar fachlich sicher kompetent, doch sagte er selber, dass er gerne wieder die Malediven verlassen will - und das merkt man auch, er macht einfach "Dienst nach Vorschrift", ohne dabei jemals unfreundlich gewesen zu sein; aber es fehlte eben die Begeisterung und das Engagement! Er versäumte es leider auch, auf Rettungs- möglichkeiten wie Rettungsringe, Leinen, Funk, Sauerstoff usw. hinzuweisen. Auf meine Nachfrage ob es denn Rettungsinseln gäbe erklärte er mir nur dass diese nicht nötig wären denn wir hätten genügend Schwimmwesten an Bord. Meiner Meinung nach müssten doch Dinge wie z.B. Sauerstoffgerät und Erste-Hilfe-Koffer jedermann ohne Aufforderung gleich am Beginn jeder Tauchsafari gezeigt und erklärt werden!
Das Essen war schmackhaft und immer ausreichend, aber trotzdem war die mitgebrachte Salami sehr begehrt! Frisches Bier vom Fass wie auf der Nautilus gibt es auf Safaribooten sicher nicht oft, und das auch noch zu wirklich fairen Preisen. Echtes Glück hatten wir auch mit den Mitreisenden, mit denen wir uns von Anfang an prächtig verstanden!
Den angefahrenen Tauchplätzen merkte man ausnahmslos die verheerende Auswirkung von El Nino 1998 an - vor Allem oberhalb von 15 Metern fanden wir kaum lebende Korallen. Gekommen sind wir allerdings wegen der Fische, in erster Linie der Großen - und hier wurden unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen!
Ein dickes Minus gibt es dafür, dass sowohl die einheimische Crew als auch der deutsche Tauchguide überhaupt nicht auf ihre Umwelt achten. Zigarettenkippen werden ins Meer geworfen und der Gipfel war, dass nachts Müllsäcke vom Heck des Bootes einfach über Bord geworfen wurden! Rudi´s Erklärung war, dass er anfangs immer wieder mit der einheimischen Crew darüber gesprochen hätte, diese aber nur über seine Einwände lachten - also gab er auf und warf von nun an seine Abfälle auch ins Meer, denn "Was glaubst du denn wohin die den Aschenbecher ausleeren?" - PROSTMAHLZEIT, soviel also zum Schutz eines so sensiblen Ökosystems...
Als sehr störend empfanden wir auch, dass die An- bzw. Abreise aller Gäste nicht an einem, sondern an DREI (!) aufeinander folgenden Tagen erfolgte, wodurch natürlich das Ausmaß der Route erheblich gekürzt wurde. Natürlich waren die Tauchplätze um Male auch schön, aber man geht doch auf ein Schiff um die weiter entfernten Spots kennen zu lernen, oder?
Dieser Bericht ergeht auch an den Reiseveranstalter, von dem ich mir erhoffe dass etwas gegen die Umweltsünden unternommen wird. Dann würde ich dieses Schiff jederzeit wieder buchen, hoffentlich mit einem kleinen Preisabzug für die Unannehmlichkeiten dieser Tour...
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