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Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth geschrieben am 17.05.2008 von Matthias Reisinger [PADI DM, 82 TG]
Ich habe im Mai 2008 2 TG am Nany Pier in Exmouth unternommen. ´Ningaloo Reef Dreaming´ ist eine der professionellsten Tauchbasen, deren Dienste ich in in Anspruch nehmen durfte. Ich würde nur in einem Punkt den Vorkommentaren Recht geben, dass hier ein etwas ´militärischer´ Umgangston beim Briefing herrschte. Dafür wusste aber jeder Taucher genau, wie man sich orientieren sollte. Die Navigation war trotz bescheidener Visibility einfach, die Strömung okay und die Wassertemperatur im Mai bei 25-26°C. Die Guides waren aber sehr motiviert, hilfsbereit und freundlich. Ich tauchte mit eigenem Equipment aber war über die zur Verfügung gestellte Ausrüstung angenehm überrascht. Ein Doppeltauchgang am Pier kostet AUD 170 mit Equipment und AUD 180 ohne. Tauchzeit wurde auf 50 min limitiert und penibel kontrolliert. An Unterwasserleben sieht man viel Großfisch. Giant Trevallys, Potato Cods, Barracudaschwärme, Weißspitzenhaie, Wobbegongs. Aber auch im Makrobereich gibt es viel zu entdecken. Durch das relativ kleine Pier hat man keinen Stress und genügend Zeit. Für Tauchanfänger ist der TG nur bedingt zu empfehlen, da der Einstieg ca. ein 2m hoher Giant Stride Entry ist, die Sicht nur mäßig und man unter dem Pier mitten in den Fisch-Schulen schon auch mal Klaustrophobie entwickeln kann. Einer meiner allerschönsten Tauch-Highlights. Zu Recht ein Weltklasse-Dive Spot
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth geschrieben am 04.02.2008 von Stephan [SSI Adv.Advent., 76 TG]
Bei unserer Ankunft in Exmouth WA haben wir uns bei den drei folgenden Tauchunternehmen über Ihr Angebot informiert.
- Exmouth Diving Center (www.exmouthdiving.com.au) - Ningaloo Reef Dreaming (www.ningaloodreaming.com) - Ningaloo Whaleshark-n-Dive, ehemals Village Dive (www.ningaloowhalesharkndive.com.au)
Dabei hat uns vom Interesse, der Freundlichkeit und der Beratungskompetenz Ningaloo Whaleshark-n-Dive, vor Exmouth Diving Center und Ningaloo Reef Dreaming überzeugt.
Der entsprechende Kommentar ist bei den einzelnen Unternehmen nachzulesen.
Datum der Tauchgänge: 16. Januar 2008 Anzahl der Tauchgänge: 1 (120 A$) Tauch-Spots: Point Murat Navy-Pier Lufttemperatur: 35º C Wassertemperatur: 26º C Sicht: 5-10 m
Für den Tauchausflug wird man von einem Minibus bei der Übernachtungsmöglichkeit abgeholt und auch wieder dahin zurückgebracht. Der Tauchausflug erfolgt mit dem Minibus. Zuerst wird man ins Office gefahren, wo die ganzen administrativen Formalitäten erledigt werden (Tauglichkeitsformular, Zertifikat, Logbuch). Anschliessend erfolgt ein ausführliches Briefing. Da sich der Tauch-Spot auf dem Navy-Gelände befindet sind die Vorschriften sehr streng. Beispielsweise darf der Holzsteg des Piers nicht betreten werden. Man muss zudem einen Personalausweis, Pass oder eine Identitätskarte mit Foto mitnehmen, um überhaupt am Wachtposten zum Navy-Gelände vorbeizukommen. Nach dem Briefing wird das Equipment verteilt. Im Preis ist die komplette Ausrüstung inkl. Computer inbegriffen. BCD und Anzüge waren alle sehr neu oder wenig gebraucht (sehr positiv). Beim Office wird die ganze Ausrüstung zusammengebaut und auf den Anhänger verladen. Jeder hat seine eigene Kiste mit seinem Equipment.
Der Navy Pier gilt zu recht als einer der schönsten Tauch-Spots (oder der Pier-Tauch-Spots). Der Fischreichtum reicht von Schwarzspitzenriffhaien über Riesenzackenbarsche, Stachelrochen, Muränen, Barracudas, ganzen Schulen der verschiedensten Fische bis zu schönen Soft-Korallen und Nacktschnecken. Bei schlechter Sicht und starker Strömung ist es sicher kein einfacher Tauch-Spot, da man den einzelnen Pfählen und Querträgern ausweichen muss. Zudem fehlt unter dem Pier das Sonnenlicht und man taucht im Schatten.
Von Jahr zu Jahr wechselt der Tauchanbieter, der Zugang zum Navy-Pier erhält. Es ist jeweils nur ein Unternehmen, das die Zulassung erhält.
Point Murat Navy Pier
Schwarzspitzen-Riffhai
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
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Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth geschrieben am 03.01.2008 von Karin [PADI AOWD, 76 TG]
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Hallo,
Nach meinem Bericht zu Village Dive folgt hier nun noch der Bericht zu den ´Ningaloo Reef Dreamers´ in Exmouth.
Als mir eine Broschüre von diesen in die Hände fiel, ist mir als Erstes aufgefallen, dass sie 3 statt 2 Tauchgänge pro Tag anbieten und etwa 10 AUD günstiger sind als die anderen Tauchbasen. Dies machte mich aber etwas skeptisch - zu recht.
Ich hatte ja super Erfahrungen mit Village Dive gemacht. Nun stand ich aber vor einem Problem. Ich wollte das NAVY PIER betauchen. Dies ist ein altes PIER im Gebiet der US Navy - einer der 10 schönsten Tauchspots der Welt und das zu Recht - es war super klasse! Die Navy gibt immer bloss eine Lizenz an eine Tauchbasis aus, die dann das alleinige Tauchrecht am Pier hat - und dies waren als ich da war die Ningaloo Reef Dreamers. Also kam ich nicht daran vorbei dort den TG zu buchen.
Anmelden konnte ich mich direkt bei der kleinen Basis in der Nähe des Super Markets im Dorfzentrum. Man sagte mir ich müsse unbedingt meine ID mitbringen am nächsten Tag. Na gut....
Wir wurden am Morgen per Minibus beim Hostel abgeholt von einer etwas zickigen Französin - mit ziemlich Verspätung. Dann gings zu einer Hütte am Rande des Dorfes. Dort gab es ein etwas sehr makabres Tauch-Briefing, man musste viel Papierkram ausfüllen (wegen der US Army)und sich dann seine Ausrüstung zusammenstellen. Am Pier kann man nur zu Bestimmten Zeiten tauchen wegen der aufkommenden starken Strömung. Eine schlecht Englisch sprechende Taucherin hatte ihre ID vergessen und wurde richtig gehend ´zusammengestaucht´ - völlig Kundenunfreuntlich und anangebracht, durfte danach aber zurück ins Hotel ihre ID holen gehen - denn ohne darf man nicht tauchen.
Ich fand in einer Flosse eine riesige Spinne, hätte fast einen Herzinfarkt gekriegt. Der Tachinstructor fand nur ´cool!´ - fand ich weniger. Ausrüstung anprobieren, zusammenbauen, im Anhänger verstauen und los gings. Die Fahrt zum PIER dauert ca. 30 min. Zuvor wird in der Stadt bei einer öffentlichen Toilette noch ein Halt gemacht. Wenn man in das Army Gebiet fährt kommt ein Officer in den Bus und kontrolliert alle IDs!
Am Pier hiess es dann schnell anziehen, die Treppe runtergehen und ins Wasser springen. Die Gruppe bestand aus ca. 13 Leuten mit nur 1 Guide. Meine erste Stufe war undicht und somit musste ich nochmals an Land, alles auswechseln und wieder rein ins Wasser. Man hatte uns gesagt man müsse mit min. 50 Bar wieder an Land sein. Das ist kein Problem, da der tiefste Punkt nur gerade so 13 m ist. Der Tauchgang selber war - trotz vieler strampelnder und kämpfender Tauchanfänger - eine Sensation. Von Makro (Nacktschnecken, winzige Fische etc.) bis Grossfisch (Riffhaie, rieisige Drückerfische etc.), Schwärmen von Fischen, Oktopussen bekommt man alles zu sehen! Man taucht unter und zwischen den Pfeilern des Piers durch. Dies darf man auf keinen Fall verpassen - auch wenn ein sehr teurer Spass!
Mein Tauchbuddy und ich brauchten sehr wenig Luft und durften am Ende noch etwas länger allein unten bleiben, eine super Gelegenheit für Fotos. Leider überschritten wir die maximale Tauchzeit von 60 min (war uns beim Briefing entgangen)um einige Minuten und kassierten einen enormen ´Zusammenschiss´ der Französin - unser Fehler. Ich finde ja sehr gut, dass man auf Sicherheit so Wert gibt (wird auch von der Army so vorgegeben), aber der Umgangston war unter jedem Niveau.
Auf dem Rückweg wurde man beim Hostel abgesetzt. Ums Equipment musste man sich also nicht kümmern.
Fazit: Das Navy Pier ist ein super Tauchspot, den man nicht verpassen sollte :-) Unbedingt ID mitnehmen!!! Die Tauchbasis wirkte unfreundlich und nicht sehr professionell, also einfach viel Geduld mitbringen.
Bewertung :
( 3 von 6 Flossen )
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TIPP:
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