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Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth

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 Datenbank - Basen/Shops - Australien - 6 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 62927
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 03.11.2010 von tdalhoefer [OWD, 30 TG]

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Ich war im Oktober diesen Jahre an der Westküste Australiens unterwegs und dabei auch in Exmouth und Coral Bay zum tauchen und schnorcheln. In Exmouth habe ich mich im Visitors Center zum Thema Tauchen informiert, wo man generelle Auskünfte erhält und auch alles buchen kann. Eine Beurteilung zu den verschiedenen Anbietern erhält man dort aber nicht. Im Ort habe ich mich dann nochmal bei einer Einheimischen erkundigt die mir ´Ningaloo Whaleshark-n-dive´ empfahl - oder eben ´Ningaloo Reef Dreaming´ wenn ich unbedingt den Navy Pier tauchen wolle. Sie liess alerdings keinen Zweifel daran was sie sonst von dieser Basis hielt.
Ich habe dann also den Navy Pier bei Ningaloo Reef Dreaming gebucht: 2 TG inklusive pick up vom Hotel und Ausrüstung kosteten Aus$ 200. Schon beim buchen begann ich zu verstehen was meine Auskunftgeberin gemeint hatte: der Typ am Tresen war einfach unendlich selbstverliebt und arrogant. Anyway, es hiess ja überall der Pier sei so ein Top Spot, also Augen zu und durch...
Die Vorbereitung verlief dann so wie schon mehrfach beschrieben. Als ´militärisch´ oder streng würde ich sie aber nicht bezeichnen. Eher als lasch und oberflächlich. Der Instruktor wies mehrfach darauf hin, dass der DM der den Tauchgang begleitet an diesem Tag seinen 100 TG absolvieren würde und wir ihm möglichst viele Probleme machen sollten... Eigentlich hätte ich hier die Notbremse ziehen sollen.
Die Tauchgänge selber war dann aus meiner Sicht katastrophal. Der Pier liegt direkt an der Spitze der Halbinsel und die Strömung wechselt ihre Richtung mit der Tide. Lediglich wenn diese ihren Peak erreicht (Ebbe oder Flut) ist es für einen Moment ´relativ´ ruhig. Die Sicht ist mit 5-7 Metern eher begrenzt. In diesen Bedingungen sind wir dann getaucht: 12 Taucher und 1 Guide!!! Da die Mehrzahl der Taucher weniger als 10 TG geloggt hatte und es für den Guide nur eine Richtung gab (nach vorne), zerriss die Gruppe quasi bereits beim Abstieg. Auf diesem Niveau blieb es dann bis zum Ende das 2. TG. Ein Trauerspiel. Von einem De-briefing nach den TG kann keine Rede sein.
Das Leihequipment war bestenfalls Durchschnitt - trifft allerdings auf fast alle Basen zu die ich in Exmouth gesehen habe.
Von dem Grad an Professionalität den ich beispielsweise letztes Jahr in Marsa Alam/Agypten (Subex Basis) erlebt habe, ist das alles Lichtjahre entfernt. Unter Sicherheitsesichtspunkten (die unseren Sport a dominieren sollten) ist es schlicht unverantwortlich was in dieser Basis läuft. Diesen Eindruck haben mir vor Ort auch viele andere Taucher bestätigt.

Fazit: Wer unbedingt den Navy Pier tauchen will, kommt momentan um diese Basis nicht herum. Empfehlenswert ist sie aber auf gar keinen Fall. Man sollte auch etwas Erfahrung mitbringen um selber auf sich aufpassen zu können. Der Pier selber ist schön - auch wenn ich keinen besonders guten Tag erwischt hatte. Das dies einer der Top 10 Tauchspots der Welt sein soll (so wird er verkauft) halte ich allerdings für unangemessen. Lediglich die Möglichkeit mit etwas Glück Haie, Delphine, Mantas, Schildkröten und Wale bei einem Tauchgang zu erwischen macht ihn wohl zu etwas besonderem.
Wer auf den Pier verzichten kann sollte sich lieber an ´Ningaloo Whaleshark-n-diving´ halten. Die Ausrüstung ist zwar auch hier nicht mehr die neueste, aber Service und Sicherheitsstandards stimmen.

Navy Pier - Exmouth
Navy Pier - Exmouth

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 51616
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 15.06.2009 von Dscherid [AOWD, 50 TG]

Waren Juni 2008 in Exmouth mit Ningaloo Reef Dreaming unterwegs.

Sicherheit, Boot und Ausrüstung war alles in Ordnung.

Wer irgendwo auf der Welt schon getaucht ist wird allerdings merken, dass die Westküste Australiens eine Dienstleistungswüste in Hinsicht auf Taucher ist.

Es waren zu kurze Dives, die Divemaster sind zu schnell vor geprescht und es war schlecht organisiert. Leider sind wir zu spät nach Coral Bay gefahren. Die Basis dort ist extrem gut geführt. Insgesamt war es aber ok, da es schönes zusehen gibt.

Da wir noch mit Village Dive unterwegs waren, kann man sagen das das wohl ein Exmouth Problem ist.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49495
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 10.03.2009 von burgerkiller [PADI AOWD, 30 TG]

Wir haben im März 2009 das Ningaloo Reef besucht und beschlossen, mit Ningaloo Reef´N Dreaming zu tauchen, da diese Basis die Erlaubnis für das Navy Pier hat. Wir hatten drei Tauchtage eingeplant: Muiron Islands, Navy Pier und Ningaloo Reef. Zu erwähnen ist, dass man bei der Basis 10% Ermäßigung bekommt, wenn man alle Tauchgänge komplett bucht und dabei das Pier dabei ist. Wir wollten eigentlich vor Ort unser Rescue Diver Brevet machen. Da es Nebensaison war, hatten wir mit unserer Anfrage bei den PADI Basen vor Ort keinen Erfolg. Man hat uns aber bei NRD angeboten, dass wir den Kurs dort machen können und schon erste Schritte in die Wege geleitet. Auf unsere Anfrage, ob den SSI Kurse auch von PADI akzeptiert werden hieß es, kein Problem. Na gut, wir haben dann trotzdem nochmal im Netz nachgeforscht und herausgefunden, dass dem nicht so ist. Der SSI Rescue Diver ist ´nur´ ein Kurs und wird von PADI nicht als Brevet anerkannt. In der Tauchbasis hat man davon allerdings nichts wissen wollen, woraufhin wir den Kurs abgesagt haben.

Der erste Tauchtag fing mit einer Verspätung des Abholbusses von fast einer Stunde an. Das wäre nicht so schlimm gewesen, hätte man uns nicht vorher gesagt, dass sie bei unserem Hotel zuerst vorbeifahren und wir extra früher an der Rezeption sein sollten. Weit gefehlt, wir waren die letzten auf der Route. Wir sind dann zu elft zum gut ausgestatteten Tauchboot gebracht worden, auf dem uns der Skipper erstmal erklärt hat, dass es doch nicht zu den Muiron Islands, sondern ans Riff an der Westküste von Exmouth geht. Dieser Trip ist zwar grundsätzlich billiger, aber es steht auch ausdrücklich in den AGBs, dass es dem Skipper freisteht aufgrund von Sicht oder Wetterverhältnissen umzuplanen. Eine Rückerstattung des Differenzbetrages gibt es nicht. Tatsächlich war die Sicht am Riff Klasse, die Tauchlehrer sehr nett und bemüht, an der Ausrüstung gab es nichts zu meckern und demenstsprechend viel Spaß hat es auch gemacht. Man muss aber auch erwähnen, dass man beim Schnorcheln vom Strand aus fast das gleiche sieht. Obwohl noch keine Saison für Walhaie war, hat der Skipper trotzdem beschlossen, ein Aufklärungsflugzeug in die Luft zu bringen und Ausschau zu halten. Wir haben dann auch tatsächlich einen Walhai erwischt und sind satte 60 Minuten (Obergrenze des Erlaubten) mit ihm geschwommen. Das kostete laut Skipper 100$ Extra, im Shop waren es dann nur noch 50$, also mit der Preispolitik ist man sich in der Basis nicht so einig.

Das Navy Pier im zweiten Tauchgang ist wirklich einen Besuch wert. So viel Fische sieht man wohl sehr selten. Schwärme von Giant Trevallies, Batfishes, Barrakudas, alle möglichen Sorten von Schnappern, großen Barschen, Weißspitzen Haien, Wobbegongs, Feuerfische, farbenprächtige Schnecken etc. Aufgrund der ganzen Struktur des Piers und der vielen Fische ist die Sicht nicht sehr gut, 6m waren es bei unseren zwei Tauchgängen, selten sind es 10m. Von dem etwas härterem Briefing (manche bezeichneten es als militärisch) sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, wenn man diesen Tauchgang machen möchte. Schliesslich hängt die Lizenz für die Basis davon ab, ob sich alle richtig verhalten und keiner Mist baut. Diesen Tauchspot als einen der Top 10 zu klassieren halten wir für durchaus angemessen.

Vor dem letzten Tauchtag hat uns dann leider kurzfristig eine Erkältung von der Klimaanlage einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wir mussten kurzfristig am Morgen des Tauchtages absagen, woraufhin wir von einem Instructor der Basis mitgeteilt bekamen, dass wir eine Rückzahlung erhalten würden, falls wir ein medizinisches Attest bereitstellen könnten, was wir eigentlich schon recht ungewöhnlich fanden, aber soweit so gut. Unsere Tauchuntauglichkeit wurde uns medizinisch bescheinigt und wir sind zur Basis, leider hieß es dort etwas ganz anderes. Also war man sich wieder nicht über die Preispolitik einig. Jedenfalls ist es nach einigem Hin und Her darauf hinausgelaufen, dass wir das Geld nicht wiederbekommen würden, aber man hat uns einen Gutschein für einen Ersatztauchgang angeboten, der aber zeitlich befristet war und demnach eher wertlos, weil wir eh am übernächsten Tag den Rückflug antraten. Diese Diskussion am Schluss war durchaus lächerlich und hat bei uns den Eindruck erweckt, dass hier wohl nicht das Tauchen, sondern das Geld im Vordergrund steht. Da habe ich bei anderen Tauchbasen eine ganz andere Atmosphäre erfahren.

Zusammenfassen lässt sich über diese Basis sagen, dass die Angestellten sehr bemüht und freundlich sind, man sich aber über die Preispolitik uneinig ist. Das Equipment ist auf aktuellem Stand und man wird kostenlos vom Hotel abgeholt und wieder hingefahren. Wir hatten Glück, nicht mit einem voll ausgebuchten Boot (20 Taucher) rauszufahren, schon mit 11 war der Platz eher begrenzt, aber das ist wohl bei allen Basen hier so. Das ganze wirkt sehr professionell, aber meiner Meinung nach zu sehr auf das Business konzentriert. Ich werde sicher wieder nach Exmouth kommen, aber dann mit einem anderen Tauchcenter abtauchen.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42978
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 17.05.2008 von Matthias Reisinger [PADI DM, 82 TG]

Ich habe im Mai 2008 2 TG am Nany Pier in Exmouth unternommen. ´Ningaloo Reef Dreaming´ ist eine der professionellsten Tauchbasen, deren Dienste ich in in Anspruch nehmen durfte. Ich würde nur in einem Punkt den Vorkommentaren Recht geben, dass hier ein etwas ´militärischer´ Umgangston beim Briefing herrschte. Dafür wusste aber jeder Taucher genau, wie man sich orientieren sollte. Die Navigation war trotz bescheidener Visibility einfach, die Strömung okay und die Wassertemperatur im Mai bei 25-26°C. Die Guides waren aber sehr motiviert, hilfsbereit und freundlich.
Ich tauchte mit eigenem Equipment aber war über die zur Verfügung gestellte Ausrüstung angenehm überrascht.
Ein Doppeltauchgang am Pier kostet AUD 170 mit Equipment und AUD 180 ohne. Tauchzeit wurde auf 50 min limitiert und penibel kontrolliert.
An Unterwasserleben sieht man viel Großfisch. Giant Trevallys, Potato Cods, Barracudaschwärme, Weißspitzenhaie, Wobbegongs. Aber auch im Makrobereich gibt es viel zu entdecken. Durch das relativ kleine Pier hat man keinen Stress und genügend Zeit.
Für Tauchanfänger ist der TG nur bedingt zu empfehlen, da der Einstieg ca. ein 2m hoher Giant Stride Entry ist, die Sicht nur mäßig und man unter dem Pier mitten in den Fisch-Schulen schon auch mal Klaustrophobie entwickeln kann.
Einer meiner allerschönsten Tauch-Highlights. Zu Recht ein Weltklasse-Dive Spot

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40973
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 04.02.2008 von Stephan [SSI Adv.Advent., 76 TG]

Bei unserer Ankunft in Exmouth WA haben wir uns bei den drei folgenden Tauchunternehmen über Ihr Angebot informiert.

- Exmouth Diving Center (www.exmouthdiving.com.au)
- Ningaloo Reef Dreaming (www.ningaloodreaming.com)
- Ningaloo Whaleshark-n-Dive, ehemals Village Dive (www.ningaloowhalesharkndive.com.au)

Dabei hat uns vom Interesse, der Freundlichkeit und der Beratungskompetenz Ningaloo Whaleshark-n-Dive, vor Exmouth Diving Center und Ningaloo Reef Dreaming überzeugt.

Der entsprechende Kommentar ist bei den einzelnen Unternehmen nachzulesen.

Datum der Tauchgänge: 16. Januar 2008
Anzahl der Tauchgänge: 1 (120 A$)
Tauch-Spots: Point Murat Navy-Pier
Lufttemperatur: 35º C
Wassertemperatur: 26º C
Sicht: 5-10 m

Für den Tauchausflug wird man von einem Minibus bei der Übernachtungsmöglichkeit abgeholt und auch wieder dahin zurückgebracht. Der Tauchausflug erfolgt mit dem Minibus. Zuerst wird man ins Office gefahren, wo die ganzen administrativen Formalitäten erledigt werden (Tauglichkeitsformular, Zertifikat, Logbuch). Anschliessend erfolgt ein ausführliches Briefing. Da sich der Tauch-Spot auf dem Navy-Gelände befindet sind die Vorschriften sehr streng. Beispielsweise darf der Holzsteg des Piers nicht betreten werden. Man muss zudem einen Personalausweis, Pass oder eine Identitätskarte mit Foto mitnehmen, um überhaupt am Wachtposten zum Navy-Gelände vorbeizukommen. Nach dem Briefing wird das Equipment verteilt. Im Preis ist die komplette Ausrüstung inkl. Computer inbegriffen. BCD und Anzüge waren alle sehr neu oder wenig gebraucht (sehr positiv). Beim Office wird die ganze Ausrüstung zusammengebaut und auf den Anhänger verladen. Jeder hat seine eigene Kiste mit seinem Equipment.

Der Navy Pier gilt zu recht als einer der schönsten Tauch-Spots (oder der Pier-Tauch-Spots). Der Fischreichtum reicht von Schwarzspitzenriffhaien über Riesenzackenbarsche, Stachelrochen, Muränen, Barracudas, ganzen Schulen der verschiedensten Fische bis zu schönen Soft-Korallen und Nacktschnecken. Bei schlechter Sicht und starker Strömung ist es sicher kein einfacher Tauch-Spot, da man den einzelnen Pfählen und Querträgern ausweichen muss. Zudem fehlt unter dem Pier das Sonnenlicht und man taucht im Schatten.

Von Jahr zu Jahr wechselt der Tauchanbieter, der Zugang zum Navy-Pier erhält. Es ist jeweils nur ein Unternehmen, das die Zulassung erhält.

Point Murat Navy Pier
Point Murat Navy Pier

Schwarzspitzen-Riffhai
Schwarzspitzen-Riffhai

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 40424
Ningaloo Reef Dreamers, Exmouth
Geschrieben am 03.01.2008 von Karin [PADI AOWD, 76 TG]

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Hallo,

Nach meinem Bericht zu Village Dive folgt hier nun noch der Bericht zu den ´Ningaloo Reef Dreamers´ in Exmouth.

Als mir eine Broschüre von diesen in die Hände fiel, ist mir als Erstes aufgefallen, dass sie 3 statt 2 Tauchgänge pro Tag anbieten und etwa 10 AUD günstiger sind als die anderen Tauchbasen. Dies machte mich aber etwas skeptisch - zu recht.

Ich hatte ja super Erfahrungen mit Village Dive gemacht. Nun stand ich aber vor einem Problem. Ich wollte das NAVY PIER betauchen. Dies ist ein altes PIER im Gebiet der US Navy - einer der 10 schönsten Tauchspots der Welt und das zu Recht - es war super klasse! Die Navy gibt immer bloss eine Lizenz an eine Tauchbasis aus, die dann das alleinige Tauchrecht am Pier hat - und dies waren als ich da war die Ningaloo Reef Dreamers. Also kam ich nicht daran vorbei dort den TG zu buchen.

Anmelden konnte ich mich direkt bei der kleinen Basis in der Nähe des Super Markets im Dorfzentrum. Man sagte mir ich müsse unbedingt meine ID mitbringen am nächsten Tag. Na gut....

Wir wurden am Morgen per Minibus beim Hostel abgeholt von einer etwas zickigen Französin - mit ziemlich Verspätung. Dann gings zu einer Hütte am Rande des Dorfes. Dort gab es ein etwas sehr makabres Tauch-Briefing, man musste viel Papierkram ausfüllen (wegen der US Army)und sich dann seine Ausrüstung zusammenstellen. Am Pier kann man nur zu Bestimmten Zeiten tauchen wegen der aufkommenden starken Strömung. Eine schlecht Englisch sprechende Taucherin hatte ihre ID vergessen und wurde richtig gehend ´zusammengestaucht´ - völlig Kundenunfreuntlich und anangebracht, durfte danach aber zurück ins Hotel ihre ID holen gehen - denn ohne darf man nicht tauchen.

Ich fand in einer Flosse eine riesige Spinne, hätte fast einen Herzinfarkt gekriegt. Der Tachinstructor fand nur ´cool!´ - fand ich weniger. Ausrüstung anprobieren, zusammenbauen, im Anhänger verstauen und los gings. Die Fahrt zum PIER dauert ca. 30 min. Zuvor wird in der Stadt bei einer öffentlichen Toilette noch ein Halt gemacht. Wenn man in das Army Gebiet fährt kommt ein Officer in den Bus und kontrolliert alle IDs!

Am Pier hiess es dann schnell anziehen, die Treppe runtergehen und ins Wasser springen. Die Gruppe bestand aus ca. 13 Leuten mit nur 1 Guide. Meine erste Stufe war undicht und somit musste ich nochmals an Land, alles auswechseln und wieder rein ins Wasser. Man hatte uns gesagt man müsse mit min. 50 Bar wieder an Land sein. Das ist kein Problem, da der tiefste Punkt nur gerade so 13 m ist. Der Tauchgang selber war - trotz vieler strampelnder und kämpfender Tauchanfänger - eine Sensation. Von Makro (Nacktschnecken, winzige Fische etc.) bis Grossfisch (Riffhaie, rieisige Drückerfische etc.), Schwärmen von Fischen, Oktopussen bekommt man alles zu sehen! Man taucht unter und zwischen den Pfeilern des Piers durch. Dies darf man auf keinen Fall verpassen - auch wenn ein sehr teurer Spass!

Mein Tauchbuddy und ich brauchten sehr wenig Luft und durften am Ende noch etwas länger allein unten bleiben, eine super Gelegenheit für Fotos. Leider überschritten wir die maximale Tauchzeit von 60 min (war uns beim Briefing entgangen)um einige Minuten und kassierten einen enormen ´Zusammenschiss´ der Französin - unser Fehler. Ich finde ja sehr gut, dass man auf Sicherheit so Wert gibt (wird auch von der Army so vorgegeben), aber der Umgangston war unter jedem Niveau.

Auf dem Rückweg wurde man beim Hostel abgesetzt. Ums Equipment musste man sich also nicht kümmern.

Fazit: Das Navy Pier ist ein super Tauchspot, den man nicht verpassen sollte :-) Unbedingt ID mitnehmen!!! Die Tauchbasis wirkte unfreundlich und nicht sehr professionell, also einfach viel Geduld mitbringen.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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