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Basen/Shops Indonesien - Bali

Northbali Divecenter , Singaraja-Bali

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 Datenbank - Basen/Shops - Indonesien - Bali - 26 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 51790
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 22.06.2009 von omna [PADI Rescue, 255 TG] 

Für dieses Jahr hatten wir uns etwas für uns besonderes ausgesucht. Es sollte mal was anderes als das Rote oder das Mittelmeer sein. Die Wahl fiel schnell auf Bali und dort hat uns die Beschreibung des Northbali Divecenter total angesprochen. Kleine Basis, kleine Gruppen. Um es kurz zu machen, denn in den anderen Berichten wurde schon genug geschwärmt, unsere Erwartungen wurden mehr als erfüllt.Wir sind in einer kleinen, aber feinen Anlage gelandet. Eigener Pool, eigener Massageraum (sehr empfehlenswert), saubere Hütten und ein gutes Restaurant. Alle Beschäftigten vom Gärtner bis zur Basisleiterin waren immer freundlich und hilfsbereit. Kleine Scherze wurden immer mit einem Lächeln oder Gekicher quittiert.
Fast alle Tauchgänge werden vom Boot aus gemacht. Es gibt einige kleine Wracks, ein paar Naturschutzprojekte und viele bunte Fische. Am beeindruckensten sind allerdings die ganz flachen Tauchgänge in Puri Jati und Secret Bay.
Zur Abwechslung gibt es Tempel oder auch mal eine Fahrt durchs Land. Wer nichts von Ballermann und Co hält, der ist hier bestens aufgehoben, denn Partymeile gibt es keine.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50700
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 06.05.2009 von Jacqueline & Erich [auch, ? TG]

Vom 14. bis 27. April 2009 durften wir Gast bei Jörg im Northbali Divecenter sein. Wir haben uns ´sauwohl´ gefühlt und wieder nette Menschen kennengelernt: Micha die Basismanagerin, Wayan mit all seinen Helferinnen in der Küche, Edi und Ali die Guides und alle von denen wir leider die Namen nicht behalten konnten;-/
Taucherisch absolut genial, Essen fantastisch, Zimmer sauber, hübsch und zweckmässig (man/frau ist ja eh den ganzen Tag draussen.)
Danke allen, die uns einen so schönen und relaxten Urlaub beschert haben!!

Jacqueline & Erich

ps. wir kommen wieder, das ist ein Versprechen, keine Drohung;-))

Micha die Basisfee
Micha die Basisfee

Wayan der Zauberer in der Küche
Wayan der Zauberer in der Küche

Tauchplatzkarte
Tauchplatzkarte

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 48062
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 18.12.2008 von Gabriela und Beat [RD / DM, 160 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir haben vom 24.11. bis 19.12. 2008 unseren Urlaub bei Jörg und seiner Crew in Nordbali verbracht.

Fazit:
Es waren 4 super Wochen die keinen Wunsch offen liessen.
Das was auf der Homepage aufgezeigt wird, entspricht 100 Prozent den Tatsachen.

Im Detail.

Die Hotelanlage:

Klein, ruhig gelegen, super gepflegt mit tollem Roomservice.

Das Essen:

Auf der Speisekarte sollte jeder was nach seinem Geschmack finden. Es wird von Vajan und seiner Crew lecker zubereitet.

Das Tauchen:

Getaucht wird maximal in 4er Gruppen. Die Wahl der Tauchplaetzte ist den Tauchern ueberlassen. Die Guides Ali, Edi und Florian machen ihre Arbeit sehr professionell. Ich habe noch nie erlebt, dass die Guides für alle Taucher zwischen den TG auch noch die Flaschen der Tauchgäste wechseln. Chapeau.

Highlight ist sicher das Naturschutzgebiet Menjangan mit seinen etwa 10 Tauchplätzen. Auch das Wrack in Tulamben ist ein Must. Die ca. 15 lokalen Tauchplätze laden ebenfalls zu spannenden TG ein.

Nochmals, wir waren zu mehr als 100 Prozent zufrieden.

Gabriela und Beat







    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 47936
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 11.12.2008 von Iris und Gerhard [AOWD, 700 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 14.11. bis 7.12.2008 im North Bali Divecenter. Vom Flughafen holte uns ein Fahrer des Ressorts ab, die Fahrt dauerte ca. 4 Stunden.

Wir wohnten im Seahorse-Bungalow. Dieser war ausgestattet mit einem Doppelbett mit Moskitonetz, zwei Nachtkästchen mit Schublade und Lampen, einem Tisch und einem Stuhl, einem großen Regenschirm, einem 3-türigen Schrank mit einem Fächerteil, einer Kleiderstange und einem Kleiderbügel, einer Deckenlampe mit Ventilator sowie gegenüber dem Bett eine neue Klimaanlage mit Fernbedienung. Deutsche Schukosteckdosen waren im Zimmer ausreichend vorhanden. Im halbüberdachten offenen Bad war eine Dusche, eine Toilette (bei Regen mit Fußwäsche), ein Spiegel und kleine Regalfächer über dem Waschbecken, eine Hakenleiste an der Wand und ein kleiner tragbarer Wäscheständer, keine Steckdose. Auf der überdachten Terrasse standen zwei Bambussessel mit Kissen und ein niedriger Bambustisch. Da wir den Ventilator über dem Bett nachts laufen ließen, konnten wir ohne das beengende Moskitonetz schlafen und wurden kaum von den Moskitos belästigt.

Das Wasser im Swimmingpool war angenehm warm, roch nicht nach Chlor, der Pool wurde täglich am Boden und den Wänden gereinigt. .Davor standen vier Holzliegen mit Polsterauflagen.

Das Essen im Restaurant war köstlich, abwechslungsreich und es wurden so weit wie möglich alle Sonderwünsche der Gäste (kein Knoblauch, scharf oder nicht scharf, Fruchtshakes mit oder ohne Zucker, frische Kokosnuss etc.) berücksichtigt, da alles stets frisch zubereitet wurde. Vielen Dank dafür nochmals an Wayan und seine fünf immer freundlichen Mitarbeiterinnen, die auch die Zimmer stets tiptop sauber hielten, das Bett täglich liebevoll mit Blüten verzierten und dann auch noch für die gesamte Wäsche zuständig waren. Ihren verzweifelten Kampf gegen die vielen Fliegen beim Essen und, nach Einbruch der Dämmerung, gegen die unzähligen Moskitos gewannen sie durch das Fehlen eines Ventilators leider nie.

Das Tauchen verlief problemlos, es waren maximal vier Taucher plus Guide auf dem Boot, unsere Flaschen waren immer mit 200 bar, Nitrox 29, gefüllt .Nitrox ist for free, die Nitroxflaschen sind begrenzt vorhanden. Das Tauschgerödel wurde von den Guides vorbereitet, in Kisten verpackt und aufs Boot oder in die Pkws gebracht und nach dem Tauchen gewaschen, zum Trocknen aufgehängt und anschließend verstaut Die Bootsbesatzung half beim Anziehen und nahm auch das ganze Equipment vom Wasser aus ins Boot. Nochmals vielen Dank für dieses entspannte Tauchen an die Guides Edy, Ali und Florian und die Bootscrews. Pinda gehört jetzt leider nicht mehr zum Team.

Besonders gerne tauchten wir an den super bewachsenen Dropoffs im ½ Autostunden entfernten Nationalpark Menjangan und dem 2 ½ Autostunden entfernten wunderschön bewachsenen Wrack der Liberty in Tulamben, mit Abfahrt um 5:00 Uhr morgens. Die Ausflüge dorthin mit jeweils zwei Tauchgängen waren im Nonlimit-Tauchpaket enthalten und wurden auf Wunsch beliebig oft angefahren. Vielen Dank nochmals an die immer freundlichern Guides Edy und Ali, die gleichzeitig Fahrer waren und gerade bei den Tulamben-Ausflügen einen über 12-stündigen Arbeitstag hatten, das Gerödel der Gäste mussten sie dann auch noch waschen und verstauen.

Da das Ressort mit maximal 16 Tauchgästen sehr überschaubar ist und keine anderen Restaurants oder Einkaufsmöglichkeiten in der Nähe sind, läuft alles familiär ab mit allen Vor- und Nachteilen. So ist es leicht, auch nette Leute kennen zu lernen.

Die Zuchtperlenfarm unmittelbar neben der Tauchbasis kann gegen Eintrittsgebühr besichtigt werden. Die Führung ist hoch interessant. Die kleine Straße zur Perlfarm verläuft direkt hinter dem Bambuszaun des Ressorts und die Arbeiter fahren mit ihren Mopeds morgens ab 5:00 Uhr zur Arbeit und anschließend mit Motorbooten zu den ausgedehnten Austernbänken in Sichtweite der Bungalows.

Die herrlichen Tauchgebiete Menjangan und Tulamben, der überaus entspannte Tauchablauf (wir hatten in den drei Wochen je 45 TG) und die immer freundlichen und hilfsbereiten Mitarbeiter haben sechs Flossen verdient.

Iris und Gerhard

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46785
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 20.10.2008 von Thomas Biermann [Staff Instr., ? TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchurlaub vom 26.09.-11.10.2008 in Bali von Nicole & Thomas

Glücklicherweise wurde uns von einem guten Bekannten das „North Bali Divecenter“ in Nord Bali empfohlen……..

Wir als „Hobby-Tauchlehrer-Pärchen“ widmen unsre Freizeit wie auch jeden Jahresurlaub der Taucherei weltweit. Somit können wir behaupten, schon einiges bezüglich Tauchgebiete und vor allem „Taucher-Hotels“ gesehen und erlebt zu haben. Also machten wir uns am 26.09.2008 mit ganz unterschiedlichen Erwartungen auf den Weg gen Bali zu Jörg; Inhaber des Bali Divecenter. Soviel vorweg:

UNSERE ERWARTUNGEN WURDEN ÜBERTROFFEN!!!!! Wir behaupten einfach mal, dass dies der erste TauchURLAUB für uns war, welcher seinem Namen alle Ehre machte:

Ab dem Flughafen Denpasar wurden wir mit den hauseigenen Fahrzeugen, quer über die ganze Insel, zum Divecenter chauffiert. Allein hierbei kann man sich schon ein wunderbares Bild über die Vielfältigkeit der Insel machen. Dort angekommen (wir erreichten die Basis abends, kurz vor der Dämmerung), wurden wir direkt mit einem Begrüßungs-Juice (natürlich aus Früchten frisch vom Baum gepflückt und direkt im Mixer verarbeitet) sehr nett von Chef Jörg empfangen. Direkt hatten wir das wohlige Gefühl hier willkommen zu sein, so als hätte man nur auf uns gewartet. Dennoch wurden wir nicht gleich mit Regeln und Tagesabläufen und Listen überfordert, sondern wir durften wirklich einfach erstmal ankommen!!!! Nachdem wir unsre Bungalows mit den Koffern bestückt und begutachtet hatten, wollten wir endlich die balinesische Küche kennen lernen. Unser Eindruck vom Bungalow: Super! Ausreichend geräumig, traumhaftes Badezimmer, genügend Stauraum und Sitzmöglichkeiten vor dem Bungalow und super sauber;
vom Essen: super Lecker, super anders, super frisch und super genug!!!!!! Die grundsätzliche Beschreibung könnt ihr auf der Hompage www.balidivecenter.com nachlesen.

Ebenso beeindruckte uns das Spa-Angebot. Ich glaube wir haben fast alles (Kräuter-, Hot Stone- und Gesichtsmassage, mit und ohne Peeling oder auch Creme-Bad mit Blüten) ausprobiert. Dies sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen. Nach einem Tauchtag absolut das Richtige!!!!!!!!! Einfach Genial.

Die Basis befindet sich in direkter Nachbarschaft mit einer „Auster-Perlen-Farm“ welche man sich unbedingt auch mal angucken sollte. Hier kann man auch natürlich gerne frische Perlen aus dem Meer kaufen und sich die Aufzucht der Austern und Produktion der Perlen ansehen. Die Austern-Felder befinden sich auch direkt im Meer vor dem Hotel und können auch von dort betaucht werden.
Die Tauchplätze sind alle samt sehr lohnenswert. Die Korallenvielfalt ist der Wahnsinn und für Fotografen ist es ein unbedingtes MUSS. Gerade im Makrobereich. Toll!!! Aber auch Großfisch haben wir gesehen.

URLAUB selbst vor und nach dem Tauchen:

Die typischen Fragen „wann müssen wir morgen am Boot sein“ und „wo gehen wir morgen tauchen“ haben wir uns direkt abgewöhnen müssen, denn hier fragt nicht der Gast sondern der Chef oder die Tauchguides „wann und wie oft möchtet ihr morgen tauchen und was wollt ihr gerne mal sehen?“. Die Wünsche für den nächsten Tag werden sogar auch noch gerne erst nach dem Abendessen besprochen und wir haben keinen Tag erlebt, an dem unsre Wünsche nicht auch realisiert wurden! Auch kann man Touren mit den Guides planen, wenn es mal nichts mit Tauchen zu tun hat! Weiteres Highlight ist, dass man sich um wirklich garnichts bezüglich des Aufbaus und des Packens der Tauchausrüstung kümmern muss! Ebenso wenig um das Ausspülen und Aufhängen der Ausrüstung nach dem Tauchen. Fragt uns nicht wie die Guides das alles so schnell raus hatten, aber es wurde bei 16 Tauchgästen nichts an Ausrüstungen verwechselt!!! Einfach klasse und volles Verwöhnprogramm!!!!!! HUT AB!!!
Und vor allem zu dem günstigen Preis. Einzigartig auf der Welt.

Die 16 Gäste wurden nie in eine Gruppe gestopft. Pro Guide werden 4 Taucher(es sei denn man möchte eine größere Gruppe) mit ins Wasser genommen und im Norden Balis haben wir selten andere Gruppen anderer Hotels gesehen. Die Tauchplätze werden mit den Autos oder mit dem Boot angefahren. Wir fühlten uns echt wie VIP-Taucher, eben als besondere Gäste und rund um die Uhr als wohl behütet. Es ist einfach irgendwie richtig familiär. Hier ist es einfach nichts ungewöhnliches, dass Jörgs Frau (eine Balinesin) einfach mal für alle Gäste einen Kuchen backt und die kleine süße Tochter, welche erst 2 ½-Jahre jung ist, jeden Gast mit Hand und herzzerreißendem Augenaufschlag begrüßt!!!!!!

Wir könnten noch weiter schwärmen, aber guckt es Euch doch einfach selbst an. Es war einfach Super!!! Und Fakt ist, dass wir auf jeden Fall noch einmal hin müssen!!!!

Nicole & Thomas

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46572
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 12.10.2008 von Francoise & Susanne [CMAS **, 280 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren in diesem Sommer 3 Wochen auf Bali in der Basis von Jörg.
Buchung und Zimmerwahl ging unkompliziert über das Internet.
Wir wollten uns uns 3 Wochen verwöhnen lassen und so haben wir den Bungalow ´Schaukelfisch´ mit VP und tauchen was das Zeug hält ausgewählt. Unsere Erwartungen wurden in den nächsten 3 Wochen deutlich übertroffen, in der Basis trifft alles das zusammen was sich ein Taucher nur wünschen kann.
Kleines gemütliches Hotel mit erstklassiger Küche, sehr gut informierten Guides und ein liebevoller Basisbesitzer mit sehr netter Familie.
Nach 16 Stündigem Flug kamen wir völlig ko in Denpasar an. Vor dem Flughafen hat Jörg schon auf uns gewartet und da wir sein Gesicht schon vom Foto kannten haben wir uns auch sofort gefunden. Auf halber Strecke sind wir noch in einem kleinen Insider- Restaurant essen gewesen und danach ging die Fahrt entspannt weiter. Im Hotel angekommen waren sofort viele helfende Hände zur Stelle die uns die Koffer in die Zimmer gebracht und uns das Hotel gezeigt haben.

Am ersten Morgen wurde unser Tauchzeug auf Vollständigkeit überprüft und alles akribisch aufgeschrieben. In den nächsten drei Wochen haben wir es nicht ein einziges Mal erlebt, daß Sachen von uns vertauscht waren oder etwas von unserer Tauchausrüstung auf dem Boot fehlte. Unser erster Tauchgang ging zum Magic Forrest und wurde durch Jörg begleitet und von Edy als Guide geführt. Der zweite Tauchgang ging dann zum Geisterschiff und wurde wiederum von Jörg und Edy begleitet. Zu unser grossen Begeisterung konnte Edy auch gleich mit einem kapitalen Anglerfisch dienen.
Am Ende des Tauchtages brauchten wir uns um rein gar nichts kümmern, unsere Ausrüstungen wurden gewaschen und alle überordentlich versorgt.
Am Abendessenstisch gesellte sich noch ein weiterer Gast zu uns. Wir haben uns auf anhieb gut verstanden und auch sofort Pläne für die weitere Woche geschmiedet.
Menjangan, Vulkantour auf Java, Nitroxkurs für Ralf und der Besuch der USS Liberty, in Tulamben. Später haben wir Jörg noch unsr Programm für die nächsten Tage unsterbreitet und abgestimmt.
Als Vorbereitung auf den Vulkan haben wir einen Flachwassertauchgang in der Secret Bay gemacht. Erinnerte etwas ans Tümpel tauchen, wären da nicht die vielen schönen Kleinigkeiten gewesen.
Am nächsten Morgen ging es dann um 4.00Uhr los zur Fähre nach Java, hat alles prima geklappt und so waren wir gegen 7.00 Uhr am Plateau vom Ijen und der Fußmarsch auf den Vulkan begann. Da wir in der Schweiz leben und Bergtouren für uns nichts Neues sind war der Aufstieg für uns nicht das Problem. Zur Freude der Schwefelschlepper hatten wir ausreichend Kekse und Zigaretten dabei. Danke Jörg für den guten Tipp. Am Gipfel angekommen waren die Aussicht und der Gestank einmalig aber trotzdem haben wir es uns nicht nehmen lassen auch noch in den Krater abzusteigen. Die armen Kerle die hier schuften werden sicherlich nicht alt.
Der Blick auf den Kratersee und die Natur rundherum war schon einmalig. Den Besuch werden wir sicherlich nicht so schnell vergessen.
Am nächsten Tag haben wir einen Tagesausflug zum Naturschutzpark Menjangan gemacht und zwei super Tauchgänge erlebt, für diesen Ausflug haben wir das grösste Boot (mit Toilette) genommen. Am Nachmittag musste dann Ralf noch seinen Nitroxkurs machen da wir am nächsten Morgen zur USS Liberty wollten. Zum Abendessen war er dann stolzer Zertifizierter Nitroxtaucher.
Der Besuch in Tulamben war wiederum sensationell, das Wrack der USS Liberty beginnt auf ca. 5 Meter und geht bis ca. 30 Meter tiefe, also genau richtig für Nitrox. Das Wrack ist sehr imposant und die Fische sind die Taucher gewöhnt und so haben wir alles gesehen was das Herz begehrt, Angler-, Schaukelfisch, Kammgarnelen, einen riesigen Barrakuda und einen mächtigen Schwarm Makrelen. Beide Tauchgänge waren sensationell. Zum Abschluss sind wir noch schön essen gewesen und haben auf dem Rückweg auch noch die Kaufhäuser unsicher gemacht. Am Abend haben wir unser tags zuvor bestelltes Spezial Menü genossen.
Wajan, du und deine Crew kochst super lecker.
Am Abend hat sich wie jeden Abend Jörg zu uns gesellt und unseren Bericht angehört.
Der nächste Tag war für Ralf Abreisetag, er ist noch ein paar Tage nach Kuta zum Kulturschock gefahren.
Nun waren wir nur noch zu Zweit in der Basis. Unsere Tauchgänge waren einer schöner als der andere und unser Fotoalbum ist jeden Tag weiter gewachsen.
Die Abende haben wir zur Bildbearbeitung und Kontaktpflege mit unseren Familien genutzt. Der Superservice in der Basis beinhaltet einen Internetzugang über WLAN, bei eigenem PC. So konnten wir jeden Abend einen Bericht an die Daheimgebliebenen senden.
Am nächsten Abend wollten wir gemütlich den Geburtstag von Susanne feiern und haben uns ein schönes Abendessen ausgesucht. Jörg wusste vom Geburtstag und hat, als Überaschung, eine Balinesische Tanzgruppe eingeladen die uns traditionelle Tänze vorgeführt hat. Als Abschluß gab es noch eine wunderschöne Balinesische Schwarzwälder Kirschtorte, die wir mit allen Beteiligten Personen noch verspeist haben.
Am nächsten Morgen kamen dann auch neue Gäste und so füllte sich die Basis langsam aber sicher. Trotz der mittlerweile vollen Basis hat Jörg sich noch jeden Abend beim Essen zu den Gästen gesetzt und hat versucht alle Wünsche unter einen Hut zu bringen und homogene Tauchgruppen zu bilden, was nicht immer möglich ist.
Alles in allem hatten wir drei wunderschöne Wochen die wir in der sehr familiären Basis total genossen haben und sicherlich auch so schnell nicht vergessen werden. Wir sind nach Strich und Faden verwöhnt worden, unsere Ausrüstungen sind absolut super gepflegt worden und am Ende extrem gut vom Salzwasser befreit. Selbst in den Jacketblasen haben wir beim Nachwaschen zuhause kein Salz mehr gefunden.
Der Reiz dieser Tauchbasis liegt in der Abwechslung die Geboten wird. Hier kann man bei den Landausflügen Land und Leute kennen lernen. Wir haben alles ausprobiert was Jörg uns angeboten hat, und waren jeden Abend zufrieden. Täglich waren wir unterwegs und immer hatten wir eine tolle Begleitung. So waren wir z.B. 3 mal in Tulamben, 4 mal in Menjangan, auf dem Vulkan, zur grossen Tempeltour und keinen Tag werden wir so schnell vergessen.
In zwei Jahren werden wir erneut nach Bali zum tauchen aufbrechen. Wir freuen uns schon heute auf Jörg, seine Familie und die gesamte Crew des Northbali Divecenter

Françoise 286 TG, CMAS**
Susanne 286 TG, CMAS**

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 46450
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 07.10.2008 von Richters [AOWD, 130 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nadja AOWD 57TG
Kerstin AOWD 110TG
Sascha AOWD 130TG


Unser Urlaub begann mit einer 16 stündigen Anreise von Frankfurt über Singapur nach Denpasar. Nachdem wir endlich balinesischen Boden unter den Füßen und das Gepäck in den Händen hatten schauten wir uns am Ausgang des Flughafens nach unserem Fahrer in Richtung North Bali Divecenter um. Mit Namenschild und einem breiten Grinsen im Gesicht strahlte uns Edi an. Er stellte sich als unser Fahrer und wie sich zeigen sollte auch als einer unserer Diveguides für die nächsten Tage vor. Trotz dezentem Schlafdefizit waren die 31/2 Stunden Fahrt in den Norden kurzweilig und immer wieder aufregend denn Straßen, Fahrstil, Linksverkehr aber vor allem die tolle Aussicht ließen die Zeit schnell vergehen. Bis wir an der Basis angelangt waren, hatten wir mit Edi schon viel Spaß gehabt.
Nachdem wir ´Seahorse´ und ´Jaques´ bezogen hatten begrüßte uns Jörg. Er machte uns kurz mit den Gegebenheiten seines Paradieses vertraut: ´ Essen gibt es hier wann immer ihr wollt. Ebenso Getränke. Der Pool ist hier, das Büro dort. Während wir euer Equipment einräumen überlegt euch doch wo ihr morgen Tauchen wollt und wann es losgehen soll.´ Wir entschieden uns für das Hausriff.

Wenn man wie wir seit einigen Jahren ausschließlich im Roten Meer taucht, dann ist das Hausriff bei Jörg eine interessante Erfahrung um nicht zu sagen ein wenig erschreckend - im ersten Moment. Es gab viel Sand und Steine entlang des Steges zu sehen. Es tauchten immer mal wieder einzelne kleinere Korallenblöcke mit Fischen und Schnecken auf aber sonst... Einwenig enttäuscht da vom Roten Meer verwöhnt beendeten wir diesen Tag mit nur einem Tauchgang.
Sollten die Tauchplätze alle so spartanisch ausfallen?
Am nächsten Tag fuhren wir mit einem von Jörgs Booten zu ´Tempel Wall´ und ´Geisterschiff´. Hier zeigte sich schnell, dass unsere Befürchtungen völlig unbegründet waren. An beiden Tauchplätzen gab es eine Vielfalt von Korallen, Anemonen, Schnecken und Fischen. Ein kunterbuntes Treiben wobei der Tempel auf ca. 25 Metern nur ein Highlight ist. Unser Urlaub war somit gerettet. Es gab viel zu sehen, viel zu entdecken und noch viel mehr, was am Abend im Bestimmungsbuch Indopazifik nachgeschlagen werden musste. An den folgenden Tagen besuchten wir Plätze wie Gondol, Close Encounters (Boot) und Secret Bay, Tulamben, Puri Jati (Auto)
Secret Bay oder wie Jörg sagt ´Tümpeltauchen´ war im ersten Moment wirklich einfach nur eine trübe Brühe aber nach 5 min. hatten wir unser erstes Seepferdchen entdeckt. Nachdem der Blick für die kleinen Details geschärft war gab es hier u. a. Anglerfische, viele verschiedene Schnecken und auch einige Feuerfische zu bewundern. Nicht immer stimmt eben der erste Eindruck!
Und dann kam Menjangan: Passend zum 50. Tauchgang von Nadja präsentierte sich uns ein 2m großer Weißspitzenriffhai der gemütlich entlang der Steilwand seine Runden zog.
Menjangan ist eine Insel die als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Die Tauchplätze rund um die Insel zeichnen sich durch ihre Artenvielfalt und Fischreichtum aus. Das Tauchen unterliegt Auflagen und die Zahl der Boote ist beschränkt. Die Überfahrt vom Festland zur Insel dauert ca. eine Stunde genauso wie die Fahrt von der Basis mit dem Auto zu den Booten.
Tauchen rund um Menjangan ist ein MUSS. Pinda, Ali und Edi haben uns einige schöne Stellen gezeigt und uns die ein oder andere Begegnung mit Schildkröten, Haien, Drückerfischen und Co beschert.
Wer einen Blick für´s Details hat wird überall an den von Jörg angesteuerten Tauchspots ´Kleinzeug´ in allen Varianten finden und die Vielzahl von Korallen und Anemonen genießen und darüber hinaus wird der ein oder andere Tauchgang dann auch dann auch mit einem Hai oder einer Schildkröte belohnt. Urlaub bei Jörg ist aber mehr als nur tauchen (max. 4 Taucher in einer Gruppe und selten mehr als ein Boot pro Tauchplatz!). Neben den Tauchtouren bietet Jörg auch verschiedene Inselausflüge an. Wir hatten uns unter anderem für eine Tagestour durch den Norden Balis entschieden um auch etwas von der Insel zu sehen. Der Ausflug führte uns zunächst an den Gitgit Wasserfall. Der Fußweg dorthin wird von Reisfeldern und fliegenden Händlern gesäumt die alle ihre Ware zum ´besten Preis´ anbieten. Wer Kimonos, Gewürze, Masken, Nippes usw. kaufen oder betrachten will ist hier richtig. Nächster Stopp ist der Tempel am Lake Bratan mit einem tollen botanischen Garten. Auf der Fahrt zurück kann man an einem Kaffee pausieren von dessen Terrasse man einen atemberaubenden Blick über die Insel hat. Wer am Wasserfall noch nicht genug Mitbringsel für zu Hause besorgt hat erledigt dies auf einem der Märkte die auf dem Weg liegen. Der Tag mit Pinda war ein Genuss und die Fahrt ein echtes Erlebnis.
Fazit unseres Urlaubs lautet: Wir haben uns rundum wohl gefühlt und kommen bestimmt wieder. Danke auch an Wayan (Küche und Shakebar)mit Team, die Mädels vom Spa und die vielen Anderen, die unseren Urlaub so angenehm gestaltet haben. Ihr seid Klasse!!!
Noch ein paar Zeilen zu dem Bericht von t.hoelzl. Wir hatten zu keinem Zeitpunkt Probleme mit der Ausrüstung (Nadja hatte mit Ausnahme des Anzugs komplette Leihausrüstung) Die Flaschen beim Tauchen hatten immer mind. 190bar (Bei Tauchtiefen von teilweise nur ca.10m z.B. Secret Bay sollte das doch eine Weile reichen). Die Tauchguides sprechen alle fließend englisch und auch auf deutsch kann man sich problemlos verständigen. Wer sich lieber auf hochdeutsch unterhalten möchte, kann noch bis Januar mit Flo, dem Exilbayern, tauchen.
Wenn man aber unbedingt etwas ´negatives´ finden will, dann seien an dieser Stelle die Mücken erwähnt. Die waren manchmal echt nervig. Ansonsten können wir uns nur Edi und Pinda anschließen ´Bali is Paradies´

Nadja, Kerstin und Sascha

Pool
Pool

Gitgit Wasserfall
Gitgit Wasserfall

Seepferdchen Secret Bay
Seepferdchen Secret Bay

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 44350
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 12.07.2008 von t.hoelzl [PADI DM, 180 TG]

2 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Als dritte Station auf unserer Balireise buchten wir uns (nach Padangbay und Tulamben) im Northbalidivecenter ein. Auch hier haben wir uns bewußt nach einer deutschen Tauchbasis umgeschaut. Meine Frau Martina und ich kamen mit einem Taxi an. Wenn wir gewollt hätten, hätte uns die Basis auch den Transfer organisiert. Der Empfang in der Basis war sehr herzlich und uns wurde sofort mit dem Gepäck geholfen. Wir hatten uns im Vorfeld schon für die einfache Zimmerkategorie entschieden und so bezogen wir das Bungalowzimmer „Enzo“. Die Zimmer sind einfach, zweckmäßig eingerichtet und haben Moskitonetz und Klimaanlage. Eben das Nötigste, was man als Taucher erwartet, aber auch nicht mehr. Wir hatten das Tauch-All-Inclusive-Paket für 410 Euro gebucht, das 8 Nächte und 7 Tauchtage beinhaltet. Wahlweise kann man auch einen halben oder ganzen Tauchtag in einen Ausflug umwandeln. Die Preise sind für Bali relativ hoch, im Süden und Osten ist das Tauchen aufgrund der höheren Konkurrenz wesentlich günstiger. Im Norden sind die Preis wohl allgemein höher und die beschriebeneTauchbasis im Mittel des Preisgefüges

Jedes Teil unserer Ausrüstung wurde genau aufgeschrieben und dann in einem eigenen offenen Spind aufgehängt. Jeden Morgen stand dann schon alles bereit, bzw. war schon zusammengebaut. Teilweise war auch schon alles aufs Boot verladen, wenn wir vom Frühstück kamen.

Bereits am Nachmittag der Anreise ging ich zum ersten Mal ins Wasser und besuchte einen der nahe gelegenen Tauchplätze. Am späten Nachmittag kamen dann auch unsere Freunde Ruth und Claudio an, die mit dem Motorrad um die Welt reisen und neben den genannten Orten, vorher noch auf Flores getaucht waren. Sie griffen auf die Leihausrüstung der Basis zurück, was sich in den nächsten Tagen immer wieder als Manko herausstellen sollte.

Auf Bali wird viel mit kleinen Auslegerbooten getaucht. Die Basis besitzt jedoch drei Schiffe ohne Ausleger. Zwei mit Einzylinder-Chinesendiesel und Handanlasser für vier Leute und ein größeres mit „richtigem“ Motor und auch einer Toilette für Tagesausflüge nach Menjangan.

Die Basis bietet auch Nitrox an, was keinen Aufpreis kostet. Gefüllt wird mit Sauerstoffflaschen und nicht wie sonst mit Membrananlagen. Laut Aussage von Basisleiter Jörg bekommt man aber Nitrox32. Ein Messgerät zum Nachmessen des Sauerstoffanteils habe ich leider die ganze Woche nirgends entdecken können und so hoffe ich mal, dass es stimmt.

Der erste gemeinsame Tauchgang war am nahe gelegenen Ghost Ship. Die Leihausrüstung war bereits montiert und auf dem Boot, als wir dieses bestiegen. Als wir ins Wasser wollten, stellte Claudio fest, dass der Inflator vom Jacket nicht funktioniert. Also gab der Guide seines ab und tauchte mit dem defekten Teil, das sich mit dem Mund noch aufblasen ließ. Der Gute war damit aber natürlich ein wenig überfordert und ruderte unter Wasser (maximale Tiefe 30 Meter) gehörig herum. Zum zweiten Tauchgang am Nachmittag gab es dann funktionierende Jackets, aber leider teilweise nur 170 Bar in der Flasche.

Am nächsten Tag ging es mit dem Minibus zur Secret Bay, wo im flachen Wasser Seepferdchen, Angler-, Schaukel- und Geisterfetzenfische und ein paar Nacktschnecken auf uns warteten. Hier zahlt es sich auch aus, dass nur in Gruppen von maximal vier Leuten getaucht wird. Wir trafen dort nämlich eine Gruppe von 12 Tauchern einer bekannten deutschen Tauchbasis, die gemeinsam ins Wasser stieg. Wirbelten wir beim fotografieren schon den Sand auf, möchte ich nicht wissen, was die noch gesehen haben. Leider machte sich auch hier die schlechte Leihausrüstung negativ bemerkbar. Ein durchlöcherter Anzug mit 3 mm wärmt nicht sonderlich gut. Bei 29 Grad an den Außentauchplätzen mag das noch angehen, bei 25 Grad in der Secret Bay ist es nach einer Stunde schon mehr als unangenehm.

Tags darauf tauchten wir nicht und machten stattdessen die angebotene Vulkantour. Dafür geht es mit dem Geländewagen und der Fähre nach Java. Unterwegs bekamen wir noch eine Lehrstunde, wie korrupt die Polizisten auf Bali bzw. Java sind. Insgesamt 10 Mal musste unser Fahrer kleine Scheine aus dem Fenster reichen. Der Berg selbst ist wunderschön, die Schwefelträger bemitleidenswert und die Wanderung von 1800 auf 2300 Meter nicht sonderlich schwer. Die lange An- und Abfahrt verleidet allerdings die Tour und es wäre wohl besser gewesen, wir hätten uns die Tour gespart. Vielleicht wäre es interessanter gewesen, hätte uns der Fahrer unterwegs ein wenig mehr erzählt.

Nun stand die Insel Menjangan auf dem Programm. Nach zwei Stunden Anfahrt gingen wir auf der Nordseite ins Wasser und erlebten (hurghadalike) eine tolle Steilwand. Eel Garden ist ein lockerer Korallengarten, dazwischen Sandaale ohne Ende und für eine Sekunde der Schatten eines Hais. Als wir die Tanks für den dritten Tauchgang wechselten, war mal wieder der INT-Adapter für das DIN-Gewinde nicht dicht. Aus seiner Tasche zog der Guide dann einen verrosteten Inbusschlüssel, der aber durch den ausgeleierten Sechskant des Adapterstückes rutschte. Mit einem Stück Blei und einem Schraubenzieher wurde es dann langwierig herausgeklopft und ein anderes eingeschraubt. Natürlich war das wieder nicht dicht. Das Dritte funktionierte dann und unter Wasser blubberte es nur ein wenig im Genick vor sich hin, was Claudio und Ruth aber mittlerweile schon gewohnt waren. Auf der Rückfahrt lief dann noch die Kühlung vom Motor leer und nach mehreren Entlüftungsaktionen konnten wir die Heimfahrt antreten.

Am Tauchplatz Temple Wall sind mehrere Statuen versenkt und die wollten wir fotografieren. Das Briefing lief dabei ab wie fast jeden Tag: „This place we call Temple Wall, the maximum deepth is 25 meters. We will dive right shoulder along the reef and at the end we will do a safety stop at 5 meters for three minutes. Any questions?” Also ab ins Wasser. Ein wenig überrascht, dass wir auf 31 statt 25 Meter waren, verbrachten wir dort dann rund 15 Minuten und hofften, das wirklich Nitrox 32 im Tank war. Am zweiten Tauchplatz wieder das Adapterspiel vom Vortag, wobei das schon der zweite Versuch erfolgreich war.

Am nächsten Morgen war relativ starker Wellengang und so fuhren wir 2 Kilometer mit dem Bus zum Dorfstrand, wo es ruhig war und wir bereits tags zuvor von Board gingen. Als das Boot nach 20 Minuten noch nicht hier war, rief der Fahrer an und verkündete, dass das Boot einen Defekt hatte. Nach weiteren 20 Minuten riefen wir dann in der Basis an und erfuhren, dass ein anderes Boot bereits unterwegs sei und jeden Moment ankommen müsste. Nach mittlerweile 65 Minuten ging es dann endlich schon leicht angesäuert los. Am Tauchplatz erwartete uns relativ viel Strömung und weil der Tauchplatz mit der Strömung tiefer wurde, mussten wir viel paddeln. Obwohl Claudio 50 Bar anzeigte, meinte der Guide, er muss unbedingt noch die Ankerleine erreichen, um dort nach oben zu gehen. Für einen Sicherheitsstop reichte es dann natürlich nicht mehr für alle, ohne Luft atmet es sich nämlich recht schwer. Fast oben trieben wir auf einmal mitsamt dem Boot ab. Die Betonplatten des Ankerplatzes konnten dem Boot bzw. der Strömung nicht mehr standhalten und hingen dann plötzlich wie ein Senklot am Bug des Bootes. An Board mussten wir dann 15 Minuten einen seichten Platz suchen, wo wir unseren Ballast auf Grund setzen konnten, damit wir das Ankerseil lösen konnten. Die Stimmung mittlerweile noch angespannter. Am nächsten Ankerplatz dann Mittagspause und Tankwechsel. Natürlich wieder ein Adapter undicht. Plötzlich hielt der Guide den Drehknauf der Flasche in der Hand, die Flasche blies ab und natürlich kein Ersatztank an Board. Also Ende und Rückfahrt. Am Dorfstrand dann noch kein Bus da und auf die Frage, wann der denn käme dann die eigentlich erschreckenste Aussage der ganzen Woche. Das Boot fährt erst zurück und gibt Bescheid. Er habe kein Handy dabei. Nicht auszudenken, was bei einem Motorschaden auf See oder einem Tauchunfall wäre. Dies haben wir zu einem späteren Zeitpunkt dann auch mit dem Basisleiter besprochen. Er meinte, dass jeder Guide ein Handy hätte und unser es wahrscheinlich einfach vergessen hätte. Ein schwacher Trost bei einem Notfall.

Mit Puls 180 kamen wir in der Basis wieder an und hatten beschlossen, das Tauchen nun abzubrechen. Den letzten Tag wollten wir lieber am Pool verbringen, obwohl uns das Highlight Puri Jati noch sehr gereizt hätte. Wäre Jörg gerade anwesend gewesen, hätten wir ihn wahrscheinlich gerupft. Den sahen wir dann erst zwei Stunden später als sich die größte Wut gelegt hatte. Da Claudio an dem Tag auch Geburtstag hatte fingen wir auch an dem Abend keine Diskussion mehr an. Stattdessen schickten wir das Geburtstagskind zur Massage und erfreuten uns anschließend an der örtlichen Grundschulkombo, die Jörg als Überraschung präsentierte. Zwei Stunden gab es balinesische Musik und Tänze zum Abendessen.

Jeder Vorfall als einzelner in dieser Woche wäre sicherlich kein großes Drama gewesen. Sicherlich kann immer wieder etwas defekt gehen. Was es ausmacht ist die Summe der Kleinigkeiten, die uns die Woche eigentlich komplett verdorben hat. Vielleicht hatten wir auch wirklich nur Pech. Allerdings wäre vieles davon sicherlich vermeidbar gewesen, wenn Jörg ein wenig mehr hinter seinen Leuten wäre und für anständige Ausrüstung sorgen würde. Die ist in meinen Augen einfach nur ein Flickwerk. Claudio hatte beispielsweise die ganze Woche an seinem Automaten einen gelben Schlauch, der bekannterweise für den Oktopus gedacht ist und ein ganzes Stück länger ist als normal. Wie angenehm das für den Kiefer auf Dauer ist, kann sich jeder selbst ausmalen. Dazu dann einen alten ausgeleierten Anzug mit zwei defekten Reißverschlüssen. Dafür dann 12 Euro pro Tag? Für eine erst zwei Jahre alte Tauchbasis ist das Material in einem schlechten Zustand.

Sicherlich liest Jörg diesen Eintrag und vielleicht ändert er grundlegend etwas. Vielleicht hatten wir aber auch wirklich nur extremes Pech. Ich hoffe es.

Schulband zum Abendessen
Schulband zum Abendessen

Defekte Reißverschlüsse
Defekte Reißverschlüsse

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42729
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 06.05.2008 von Heinz Erich Zappel [IDC - Staff, 1200 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vor Kurzem für eine knappe Woche im North Bali Divecenter in Penyabangan (www.balidivecenter.com) zu Gast. Etwas abgelegen vom Rest der Insel haben wir hier neben sehr viel Ruhe und einer sehr schönen Anlage auch wunderbare Tauchgänge unternommen. Die Organisation der Basis lief ohne größere Schwierigkeiten und unser persönlicher Guide Pinda war wirklich Spitze. Besonders zu erwähnen wären hier die Tauchgebiete Secret Bay und Puri Jati - ganz anders als gewohnt. Hier gibt es vor allem viel Sand einmal mit und einmal ohne gute Sicht! Jetzt fragt sich der aufmerksame Leser:´Was soll ich da - das habe ich im Zweifelsfall auch zu Hause!?´ Aber weit gefehlt! So viel Kleinzeug wie z.B. kleine und große Anglerfische (wir hatten im Secret Bay einem 4 Stück auf einem Haufen), Drachenköpfe, Clownsfische die innerhalb der Stacheln von Seeigeln (KEIN SCHERZ!) anstatt in einer Anemone leben, riesige Kugelfische und, und, und. In Puri Jati hatten wir sogar zwei Mimikoktopusse, Garnelen, Krebse, Feilschnecken beim Fressen u.s.w.
Bei diesen Tauchgebieten ist man, trotz Erfahrung, auf einen guten Guide der sich auskennt angewiesen, da es ansonsten wirklich auch durchaus langweilig werden könnte.

Großfischbegegnungen sind hier allerdings wirklich selten, wenn man von pizzatellergroßen Fledermaus-fischen absieht. Die Tauchgebiete im Nationalpark Menjangan sind zwar etwas teurer, da auch die Anfahrt etwas länger dauert, aber die Riffe sind wunderschön und bunt bewachsen bzw. bevölkert.

Makrofans kamen wir ganz auf unsere Kosten und können das Tauchgebiet und die Basis wirklich jedem empfehlen. Einen ausführlichen Reisebericht samt Bildern entsteht in Kürze unter www.dive-escort.de.


Danke nochmal für alles!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41803
Northbali Divecenter , Singaraja-Bali
Geschrieben am 24.03.2008 von Holger und Mirja [Padi MSD, 80 TG]

0 von 0 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo!
Wir waren Ende letzten Jahres bei Jörg und seinem Team tauchen.
Meine Freundin der Angsthase sollte (wollte) das erster Mal tauchen. Die ruhige Art von Jörg und das Training im Pool gaben Ihr die nötige Sicherheit um schnelle Erfolge zu erzielen und sogar beim Fotografieren nicht wie ein Jojo durchs Wasser zu schieben.

Die Einsamkeit direkt am Wasser und die daraus resultierende Entspannung (Max. 14 Gäste - bei uns zw. 4 und 8) taten nach der hecktischen Kuta-Zeit sehr gut (Urlaub vom Urlaub im Urlaub).

Auch die flexieblen Angebote wie Tauchen in der Nähe, Tauchen im Naturschutzgebiet (weitere Bootsanreise), 3 Tauchziele mit einem der zwei Fahrzeuge(eines zum Wracktauchen) oder einfach mal einen Ausflug machen.

Unsere maximale Taucheranzal war 4 + Guide, aber meistens waren wir 2 + Guide.
Insgesamt ist es sehr familiär und es wird versucht jeden realistischen Wunsch zu erfüllen - auch die Köche zeigen gerne mal ihre ´Geheimnisse´.

Alles weiter positive ist schon mal beschrieben worden und die Infos auf der Website stimmen alle - ich glaube da ist sogar eine Menükarte abgebildet gewesen...

Ich kann nur jedem Anfänger diese Tauchschule und Jörg als Lehrer empfehlen und tauchende Balibesucher sollten dort ihren Urlaub ruhig und günstig beenden - zuvor sollte man sich dan Kuta antun und etwas Sightseeing auf der Insel. Alles was näher an der Tauchschule dran ist, kann man durch Ausflüge auch von der Tauchschule aus gestartet werden.

Ach ja: Das Team ist sehr freundlich und hilfsbereit und spricht teilweise deutsch.

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