Northern Explorers Ltd., Mittelnorwegen Geschrieben am 15.01.2012 von MaikNorge [CMAS**, 333 TG]
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Northern Explorers Ltd., Mittelnorwegen
21.06.-28.06.2011
2 Wochen Urlaub und das Fernweh (Norwegen) hat mich wieder gepackt. Wenn ich jetzt so drann denke...mann noch bis April. Telefonnummer rausgesucht, angerufen, ich komme in 1er Woche und melde mich kurz vorher nochmal, da ich als Alleinfahrer die genaue Ankunft nicht sagen konnte - ja i.O. Ich die Sachen gepackt und über Vogelfluglinie,Oslo(ÜF 685NOK Oslo-Lufthaven Thonhotel), Trondheim, RV17 und 50km vorher angerufen. Am anderen Ende ein wenig Erstaunen, das war wohl etwas zu kurzfristig? Nein kein Problem, komm zum Hafen, da treffen wir uns. Nach einer kurzen Begrüßung ging es dann gleich zur hübschen neuen Unterkunft(Basis,Boot) und weiter zu Sven nach Hause. Die Fahrt war lang, also nichts wie ab zur Hütte und ne ordentliche Mütze voll Schlaf, nicht ohne Termin für den ersten Tauchgang. Tag2: Das Wrack im Hafen, echt einfach zu betauchen, vom Steg reinfallen lassen, an der Leine ziehen und man ist nach ein paar Flossenschlägen da. Schön bewachsen mit weiss ich nicht was allem. An der Hafenmole ne Annemone, Rotbarsche, nen Butt und Seelachse. Sven hat für die darauffolgenden Tage immer Vorschläge je nach Wetter gemacht und ich habe mir was schönes rausgesucht oder selbst was vorgeschlagen. Wir hatten toll bewachsene Wände, unterschiedlichste Seesterne, Seeigel, Kelpwald (einfach geil), Plattfische, Knurrhahn, Seeteufel, Seelachs, Dorsch, groooße Taschenkrebse, Nordische-Steinkrabben, Seedahlien. Mehr als ich erwartet habe! Das war alles sehr flexibel, so ging es dann auch zum Wandern an den Forellensee und zum Fischen auf Heilbutt. Zum Heilbuttfischen am 2ten Tag hat uns dann Julian begleitet, leider hatten wir da nicht so viel Glück wie am 1ten Tag und so waren wir Nachmittags wieder zurück. Da kam dann die Frage nach nem Nachmittagsfüller-Tauchen? Ja Zeit ist ja noch, also die Sachen gepackt und den Kopf unter Wasser. Die gefangenen Forellen, den Heilbutt und die Muscheln haben wir uns schmecken lassen! Mann erzählt ja auch über Die und Das z.B. Elche, gibts die hier? Ja, Abends die Straße runter und nicht so schnell, die sind hier überall, hmm na ja gucken kann man ja mal, es waren 3 und die Kamera hat geglüht während die Elche wieder angefangen haben zu fressen. Der Abschied fiel dann auch ensprechend schwer, aber was solls das war ne richtig schöne Woche und 1e hatte ich ja noch.
Vielen Dank dafür! Takk for oss.
Bewertung :
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Northern Explorers Ltd., Mittelnorwegen Geschrieben am 01.12.2011 von klausroesing [CMAS***, 390 TG]
Unsere Norwegen-Expedition war erwartungsgemäß anstrengend aber wahnsinnig erlebnisreich. Erlebnisdicht wäre der passende Ausdruck, wenn es den gäbe. Wir sind fast genau 4.750km mit den 3 PKWs und dem Hänger gefahren, alles Tempo 80, manchmal 13 Stunden am Stück. Dabei gab es grandiose Landschaften, die bei 80km/h auch gelassen zu genießen waren. Riesig!
Neun kaltwassertaugliche Taucher hatten sich zusammengefunden, um eine Norwegen-Tauchtour zu unternehmen. Keine Pauschalreise, sondern ein Abenteuer mit 3 PKW, Anhänger und kompletter Tauchausrüstung. Über Kiel und Fähre Oslo Fahrt nach Mittelnorwegen (Flatanger), dort erste Etappe mit Meerestauchgängen. Dann Fahrt nach Norden, nördlich des Polarkreises, nach Saltstraumen. Hier Tauchgang im mächtigsten Gezeiten-Mahlstrom der Welt mit Wassergeschwindigkeiten bis 20 kn (ca 40km/h): tolle Meeresfauna! (siehe http://www.youtube.com/watch?v=jXBIzprryZ4). Weiterfahrt nach Narvik, das im 2. Weltkrieg traurige Berühmtheit durch eine erbitterte Seeschlacht erlangt hatte. Hier haben wir die versenkten Kriegs- und Handelsschiffe betaucht. Danach Weiterfahrt auf die Lofoten und Westeralen. Dort Wal-Tour und Vogel-Robben-Beobachtung. Übernachtung in Augenhöhe und eine Armlänge entfernt von einem belebten Vogelfelsen. Bei tagheller Nacht (Sommer nördlich des Polarkreises) war die ganze Nacht über ständiges Mövengeschrei. Dezibel wie am Flughafen. Wir haben trotzdem gepennt, so kaputt waren wir (natürlich im positiven Sinn, glücklich erschöpft nach der Wal-Tour). Danach Rückweg nach Süden, Zwischenstopp auf den Lofoten, Tauchen und tolle Landschaft genießen. Letzte Station wieder in Mittelnorwegen am Namsfjord. Gegessen haben wir viel Fisch und Mengen an Jakobsmuscheln. Wassertemperaturen zwischen 4 und 8 Grad.
Wir haben Norwegen komplett durchkreuzt, Elche satt, Orcas , Pottwale (leider auch einen toten Pott), haben den Polarkreis 2x überschritten (einmal rauf und einmal runter) und natürlich die norwegische Unterwasserwelt mit all ihrer Schönheit gesehen. An der Meeresküste, in Fjorden, im mächtigsten Malstrom der Welt Saltstraumen, in Häfen, auch auf den Lofoten. Geile Steilhänge in Fjorden, wo es 400m abgeht, bewachsen mit schneeweißen Anemonen, schneeweißen Fächerröhrenwürmern und blauweißen Seescheiden, so weit das Auge reicht. Fette Seewölfe mit Gebissen, die leicht einen Besenstiel knacken können. Kelpwälder, deren Blätter zwei Meter über den Köpfen der Taucher das Sonnenlicht grün filtern. Ich könnte ewig weiter schwärmen.
Ein absoluter Glücksgriff ist uns mit der norwegischen Tauchbasis gelungen, Northern Explorers mit Anja und Sven. Wir hatten die beiden auf der Boot in Düsseldorf kennen gelernt. Weil sich unsere ursprüngliche Absicht, mit einem Schiff an der Küste bis zu den Lofoten zu fahren und dabei den ein oder anderen Tauchgang zu unternehmen, nicht mit den uns zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln realisieren ließ, beauftragten wir Sven mit der Ausarbeitung eines landgestützen Alternativprogramms. Was dabei herauskam, übertraf unsere Erwartungen im besten Sinne. Helle, saubere Unterkunft bei der Basis direkt am Meer, super liebe Betreuung durch Anja und Sven, kompetente Tauchbegleitung durch Sven, Berücksichtigung all unserer Wünsche. Auch während der Tour war Sven immer für uns da, sorgte für Unterkünfte, Verpflegung, Tauchlogistik, einfach alles, was wir brauchten. Auf der Basis wurden wir zusätzlich von Anja umsorgt und lecker bekocht. Es blieben keine Wünsche offen, weder bezüglich Unterkunft und Verpflegung, noch was die taucherische Betreuung betraf.
Demnächst wollen wir mit Sven Grönland erkunden. Über und unter Wasser.
Wer Bilder sehen will, hier der Link zu meinem Album:
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Norwegen im August f2011
Unsere Urlaubsreise führte uns in diesem Jahr zu Northern Explorers. Die Anreise erfolgte per Auto vom Bodensee über Kiel, Oslo nach Utvorda. Somit fuhren wir ca. 1.800 km mit dem Auto und die Strecke der Fähre betrug nochmals ca. 600 km, bis wir an unserem Urlaubsort ankamen.
Mit im Gepäck waren neben Tauchausrüstung und Proviant auch ein Vorrat an Dekobier, da das norwegische Bier geschmacklich, wie auch preislich nicht unseren Vorstellungen entsprach.
Die Fahrt mit dem Auto durch Norwegen via E6 war sehr interessant, da sie uns unter anderem über die Hochebene (ca. 1.000 Höhenmeter) führte und uns eine unwirklich anmutende Umgebung nahe brachte. Allerdings waren die ersten 3 Stunden nach Verlassen der Fähre wirklich „quälig“, da man es aus Deutschland nicht gewohnt ist, sich mit nur 80 - 100 km/h fortzubewegen, dafür entschädigten uns schon auf der Hinfahrt einige Elche für die Strapazen der langen Anreise.
Bei Anja und Sven angekommen, verbrachten wir die ersten Tage in einem Wohnwagen, bevor wir in ein sehr schönes und geräumiges Appartement direkt an der Tauchbasis in Bjorgan ziehen durften. Die Ausstattung ließ keine Wünsche offen, so standen uns neben einer voll ausgestatteten Küche, auch eine Waschmaschine sowie deutsches Fernsehen (über Satellit) zur Verfügung.
Gleichzeitig war eine Gruppe aus dem Frankfurter Raum vor Ort, die das größere Appartement bewohnte und mit denen wir die ersten Tauchausfahrten machten.
Zu unserer großen Überraschung fand sich noch ein Filmteam des NDR ein, welches für die Eigenproduktion Nordseereport vor Ort war und einige Aufnahmen von den Tauchern, als auch Interviews mit Sven und Anja machte.
In Abhängigkeit von Wind und Wetter, verschaffte uns Sven unvergessliche und aufregende Tauchgänge im Fjord sowie an der Atlantikküste.
Die Auswahl der Sehenswürdigkeiten war groß; so gab es z. B. direkt im Hafen Statland ein sehr schönes Wrack (Hamo) zu betauchen, wo wir auch einen ganz tollen Nacht-Tauchgang unternahmen und mit Polarlicht wieder an der Wasseroberfläche begrüßt wurden, was zu dieser Jahreszeit mehr als außergewöhnlich ist.
Die weiteren Tauchspots waren unter anderem Kelpwälder, Canyons, wunderschöne Steilwände mit Anemonen und ein weiteres Wrack, die HMT Gaul.
Auf dem Weg zu den Tauchspots wurden wir häufig von Schweinswalen, Kegelrobben und Seeadlern begleitet. Ein tolles Naturschauspiel.
So brachten wir es in den 17 Tagen auf 23 Tauchgänge. An den wenigen tauchfreien Tagen besuchten wir eine deutsche Festung aus dem zweiten Weltkrieg in bzw. bei Utvorda, die noch komplett erhalten ist. Ein anderer Ausflug führte uns zu einem höhergelegenen Süßwassersee, den wir mit einem Kanu erkundeten während Sven mit Angel bewaffnet für unser Abendessen sorgte. Die Forellen waren sehr lecker. Vielen Dank an dieser Stelle an Georg und seinen Tischräucherofen.
Unser Essen war natürlich sehr fischreich, so grillten wir an einem gemeinsamen Abend viele Jakobsmuscheln, die wir an dem Tag selber einsammelten, weißen Heilbutt, Lachs und als Fleischbeilage eine Runde Elch.
Auch der Besuch im Restaurant Fossekailn in Nordstatland war dank der leckeren Speisen und des gemütlichen Ambientes sehr schön. Das sollte man sich nicht entgehen lassen.
Die letzten Tauchgänge unternahmen wir nur noch zu viert, d.h. mit Sven und Erwin, einem Unterwasserfilmer, dem wir bei seiner Arbeit mal über die Schulter schauen durften.
Dadurch sahen wir auch einen Seeteufel, den wir sonst total ignoriert hätten.
Abschließend bleibt zu sagen, dass wir einen tollen Urlaub in einer kleinen, aber sehr ordentlich geführten Tauchbasis mit individueller Betreuung vor, zwischen und nach den Tauchgängen verbracht haben.
Unser Dank gilt den beiden sehr sympathischen und hilfsbereiten Basenbetreibern, Anja und Sven, die sehr um ihre Gäste bemüht sind. Nicht zu vergessen, möchten wir uns auch bei Julian bedanken, der teilweise als Dolmetscher fungierte und uns immer auf dem Laufenden hielt.
Wir kommen gerne wieder und können die Basis nur wärmstens empfehlen.
Dafür gibt es 6 Flossen mit Auszeichnung.
Den Kontakt zu Anja und Sven haben wir per E-Mail und dann persönlich auf der Boot in Düsseldorf hergestellt, wo sie auch im nächsten Jahr wieder zu finden sein werden.
Bis zum nächsten Mal,
Stephie & Alex
Schweinswal
Blick auf die Basis
Rippenqualle
Hamo
Süßwassersee
Sonnenuntergang
Utvorda Festung
Seeteufel
Seenelken
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Northern Explorers Ltd., Mittelnorwegen Geschrieben am 27.10.2011 von SimonSTH [CMAS**, 139 TG]
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Dieses Jahr im August waren wir mit insgesamt sieben Personen bei Anja und Sven zu Besuch in Norwegen. Die Anreise war sehr unproblematisch: von Frankfurt nach Trondheim mit einem Direktflug (LHA) und von dort mit einem Busshuttleservice operated by Northern Explorers bis nach Utvorda :) Insgesamt waren wir 10 Tage bei Anja und Sven, wobei wir die ersten Tage an einem sehr schönen Haus im Fjord untergebracht waren. So konnten wir uns die Antfahrt für die Tauchgänge im Fjord sparen. Von dort aus starteten wir zu zahlreichen Tauchgängen im Fjord , bei denen wir unteranderem vier Wracks be- und untersuchten. Allerdings liegt eins recht tief (ab ca. 50m und tiefer) und wurde daher von uns nur aus der Ferne betrachtet. Nach ca fünf Tagen zogen wir dann in die eigentliche Basis, die direkt am Meer liegt. Auch von hier aus unternahmen wir täglich zwei bis drei Tauchgänge. Highlights waren sicherlich die vielen Jakobsmuscheln, die wir fürs Grillen sammelten, der große Hummer, den wir während eines Nachttauchgangs aufspürten … und natürlich nicht behelligten, die Kelpwälder, die gerade im zerklüfteten Uferbereich wirklich toll aussehen, die ´Kathedrale´ sowie der große Anglerfisch, an dem leider ein paar aus unserer Gruppe vorbeigetaucht sind… Insgesamt war es ein wirklich toller Urlaub! Wer auf Warmwasser und bunte Fischschwärme verzichten kann, wird in Norwegen bei Anja und Sven eine erstaunliche Vielzahl von quasi unberührten ´Unterwasserattraktionen´ sowie wunderschöne Landschaften, Elche, frischen Fisch vom Fischer und nicht zuletzt nette Leute vorfinden. Vi sees! (Bis bald)
Simon
Die Tauchbasis
Großer Hummer
Jakobsmuschel
Kelpwald
Anglerfisch
Bewertung :
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Northern Explorers Ltd., Mittelnorwegen Geschrieben am 13.10.2011 von Alttaucher [CMAS ***, 713 TG]
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Bei der Tauchbasis Northern Explorers Statland handelt es sich um die Basis und die Crew von Flatanger Vannsport. Diese befindet sich in Björgan (ca. 25 km von Statland entfernt). Zugeben, die Anreise gerade mit Familie ist eine Herausforderung. Aber eine Herausforderung die es lohnt anzugehen. Habe 2007 acht Tage und 2009 vierzehn Tage Tauchurlaub in Björgan verbracht. Dabei habe ich sehr engagierte, kompetente Menschen (Sven, Sten und Petter) kennenlernen dürfen. Taucherisch bleibt kein Auge trocken sprich: es wird jeder Wunsch erfüllt der machbar ist. Ob endlos lang, tief und kalt oder aber wunderschöne Naturtauchgänge inmitten riesiger Kelpwälder, die Tauchziele sind das Beste was ich bisher in Norwegen finden konnte. Vom gepflegten Freiwasserabstieg fernab vom Festland einem Unterwasserberg auf 30 mtr. entgegen, besetzt mit fußballgroßen Seenelken, Felswänden die über und über mit der Totmannshand bedeckt sind, wogenden Kelpwäldern in denen offenbar Farbkästen explodiert sind. An jedem Tauchplatz Plattfische, Muscheln jeglicher Form und Größe, Kleinfischschwärme, jagende Köhler und Pollacks in Größen die jedem Angler den Schweiß auf die Stirn treiben. Weiter geht es mit Steilwandtauchen, Sandflächen auf denen Nagelrochen auf Taucher zu warten scheinen, geheimnisvolle Wracks. Und das Allerbeste: auch Nichttaucher finden jeden Tag neue Beschäftigung. Angeln, wandern, Kanu fahren, die Aufzählung lässt sich endlos fortführen. Auf Wunsch werden diverse Outdooraktivitäten mit Guide angeboten. Sehr zu empfehlen die Angeltour auf Bachforellen. Dazu kommen diverse Unterkünfte bis hin zum 3 Sterne Ferienhaus für 8 Personen gleich neben der Basis.
Ich will jetzt nicht weiter endlos Lobhudeleien schreiben sonst heißt es noch „ wieder so ein gekaufter Artikel“. Nein weit gefehlt, ich denke eher zu untertreiben. Schade nur das ich wahrscheinlich nie wieder einen Platz bekomme werde weil ihr Kaltwasserspezi´s die Basis ausbuchen werdet.
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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