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Basen/Shops Norwegen Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen
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  Kontaktdaten dieses Eintrags:  |
| Kontaktdaten: |  | |  | |
| Anschrift: | Høvåg Hyttegrend
4770 Hæstad/Høvåg
Norwegen
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| Telefon: | +49 30 69 20 68 51 | Fax: | |  | |
| Basenleitung: | Frank Resagk |  | |
| Öffnungszeiten: | 10:00-20:00 Uhr |  | |
| Sprachen: | |
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| Services | Ausrüst.-Verkauf | Werkstatt | Regler-Revisionen | Neoprenarbeiten | Behind.-gerecht | Tauchclub | Filmentw. Analog | Filmentw. Digital | Kartenzahlung |  | |
| Ausstattung | | Kompressoren: | 200 u. 300 bar | Trockenraum | Spülbecken | Schulungsraum | Schließfächer | Lampenlademögl. | Aufenthaltsraum | Hausriff | | Boote: | 7,5 m Landungsboot | Entf. Tauchgewässer: | 10 m |  | |
| Leihausrüstung | | Anzahl: | 10 | Alter: | 3-5 | | Marken: | div. | Kameraverleih | Videoverleih | Computerverleih | Rebreatherverleih |  | |
| Flaschen | | Anzahl: | 30 | Flaschengrößen: | 4,7,10,12 | | Flaschenanschluss: | DIN | Flaschenmaterial: | Stahl |  | |
| Gase | Nitrox | Trimix | Argon | Rebreathersupport |  | |
| Ausbildung | | Anzahl TLs: | 2 | Anzahl Divemaster: | 1 | | Ausbildung nach: | CMAS, Barakuda, IANTD, PADI | | Ausbildung bis: | Tauchlehrer | Schnuppertauchen | Nitroxausb. | TEK-Ausb. | Rebreatherausb. | Fotoausb. | Kinderausb. | Behinderten-Ausb. | Pool für Ausb. | | Ausb.-Gewässer: | Hausbucht |  | |
| Tauchangebote | Halbtagestouren | Tagestouren | Mehrtagestouren | Nachttauchen |  | |
| Sicherheit | | Sauerstoff: | Wenoll | Erste Hilfe Ausr. | | Nächste Kammer: | Kristiansand | | Nächst. Krankenhaus: | Kristiansand |  | |
| Letzte Änderung: 27.10.2007 | Hier klicken um die Daten zu ändern |
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Datenbank - Basen/Shops - Norwegen - 87 Berichte zu diesem Eintrag!
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 03.08.2008 von Udo Jansen [Divemaster, 331 TG]
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Norway-Team-Frank unterwegs Unterwegs für’s Norway-Team-Frank sind Marion Scheil und Udo Jansen. Zunächst folgte der Besuch der Tauchbasis von Sylvia und Frank in Hovag Hyttegrend. Wir fuhren von Dänemark aus mit der Mastercat von Masterferries ( jetzt Fjordline ) von Hanstholmen nach Kristiansand in Norwegen. Folgten dann der sehr guten Wegbeschreibung von Franks Internetseite „ www.norwayteam-frank.de “ und waren nach gut 25 Minuten in Hovag Hyttegrend. Das letzte Stück ging durch ein kleines Waldstück, wo uns an einer kleinen Wiese ein Reh mit zwei Rehkitzen über den Weg liefen. Da war endlich unser ersehnter Urlaubsort für die nächsten 4 Tage „ Hovag Hyttegrend “.Wir stellten uns auf unseren reservierten Womo - Stellplatz mit traumhaften Blick auf den Fjord. Zur Begrüßung bekamen wir erst eine herzliche Umarmung und dann ein Stück Kuchen und natürlich einen Kaffee/Tee. Bevor wir uns noch ( durch die gemütliche Atmosphäre bedingt ) fest quatschten, fuhr Frank uns das Tauchgerödel vom Stellplatz zur Basis runter. Die Kisten mit dem Tauchzeug stellten wir in die dafür vorgesehenen Boxen. Am nächsten morgen gingen wir nach dem Frühstück mit „Brötchenservice“ zuerst mal in die Hausbucht, an der rechten Seite entlang. Diese fällt bis auf gut 25m ab. Dort findet man bei Wassertemperaturen von gut 15 °C ( also so warm oder auch kalt wie in Holland ) Nacktschnecken, Lippfische und Taschenkrebse. Die Sichtweiten sind allerdings wesentlich besser als in Holland, da man hier keine Lampe benötigt, außer um mal in ein Loch zu leuchten Die Außentemperaturen waren mit gut 25°C auch bestens, besser als zu diesem Zeitpunkt in Deutschland….. Mittags ging es dann mit Franks Tauchboot in den Fjord….Auch dort fanden wir Nacktschnecken , große Taschenkrebse und Fische. Es ist eigentlich für jeden etwas dabei. Zudem findet man in der näheren Umgebung auch tolle Wracks, welche betaucht werden können. Frank hat auf seiner Internetseite alle Informationen zu den Wracks zusammengefasst, man kann seine Tauchausflüge einfach und unkompliziert mit Frank abstimmen. Und sollte es wider erwartend so sein, dass einem das Wetter eine Ausfahrt zu solch einem Wrack nicht möglich macht, kann Frank auf unzählige Plätze im geschützten Bereich des Fjords ausweichen. Selbst die Fahrt zu den Tauchplätzen macht schon Spaß, hier fängt die Erholung schon an Bord an , immer entlang der Scherenküste und vorbei an schönen roten Holzhäusern die malerisch an den Fels gebaut wurden. Ein Angler, der mit auf dem Boot war, konnte es kaum erwarten wieder mit raus zu fahren, da er sich direkt in diesen Anblick verliebt hatte. In der näheren Umgebung (Fahrzeit mit dem Boot zwischen 5 und 20 Minuten) sind Tiefen bis zu 40m möglich, immer auch davon abhängig welche Qualifikation der einzelne Taucher hat. Aber soweit runter muss man gar nicht, auch weniger geübte Taucher oder diese die einfach nur gemächlich Tauchen wollen finden Plattfische , Krebse , Nacktschnecken und Fische an den vielen sehr schönen Steilwänden die mit Seedalien, Tote Manneshand und Röhrenwürmern gespickt sind. Ein weiterer Vorteil an Franks Tauchbasis ist, das es dort keine Tauchzeitbegrenzung gibt. Also wer genug Luft in seiner Flasche hat, sollte es Frank nur vorher sagen „desto länger kann er seine Angel ins Wasser halten“ , dann kann er sich darauf einstellen. Somit sind auch Tauchzeiten von 1 Stunde kein Problem. Es war wieder mal schön so richtig entspannte Tauchgänge zu machen und sich an der tollen Unterwasserwelt zu erfreuen. Da wir selbst UW- Foto und auch UW – Video machen, ist es für uns natürlich schön wenn es auf dem Boot und auch unter Wasser gemütlich zu geht und noch wichtiger wenn man genügend zum Filmen und Fotografieren findet. Auf zu den Lofoten: Nach vier Tagen ging es für uns wieder auf die Straße, wir fuhren weiter zu den Lofoten. Es ging entlang der Europastraßen über Oslo Richtung Trondheim. Von Trondheim nach Bodo haben wir natürlich den obligatorischen Zwischenstopp am Polarzirkel gemacht. Das Wetter wie immer traumhaft, Sonne satt . Dauer dieser Fahrt ganze 2 Tage, denn es sind gut 1300 km und man darf im Schnitt nur 80km/h fahren, besser schleichen. Kurz vor Bodo fuhren wir dann links ab zu den Saltstraumen (stärkster Gezeitenstrom der Welt). Das ist eine Meerenge wo immer bei Gezeitenwechsel Unmengen von Wasser hindurchgedrückt werden. Das ist schon ein Schauspiel, wie sich die riesigen Wasserstrudel bilden, die bis zu 10m im Durchmesser haben. Ein schönes Erlebnis am Rande war, dass dort am Ufer ca. 3m von uns plötzlich ein Otter auftauchte der kurz nach Luft schnappte und dann wieder im umher schwenkenden Kelp verschwand. Das Wasser ist ganz klar und wir würden hier natürlich auch tauchen gehen, allerdings bin ich nicht immer noch erkältet. Tauchen kann man hier bei Gezeitenwechsel. Die Flaschen füllt man im Ortsansessigen Tauchladen oder auch am Campingplatz. Von Bodo aus haben wir dann mit der „ Nachtfähre “ um 01:00 Uhr morgens auf die Lofoten übergesetzt. Nur haben die dort irgendwie vergessen Nachts das Licht aus zu machen. Der Transfer mit der Fähre dauert gut 4 Stunden und kostet für ein Womo unter 6m Länge gut 716 Nkr. Selbst Nachts kann man wunderbar Bilder machen. Es ist auch schwer irgendwie mal ein Auge zu zumachen. Man denkt die ganze Zeit warum schlafen , ist ja hell draußen….. So 05:00 Uhr Morgens, endlich auf den Lofoten angekommen führte unser Weg direkt zur Stadt „ A “. Die hatten wohl nicht genug Geld für mehr Buchstaben ….. Dort an der Touristinfo haben die einen sehr großen Parkplatz, wo wir uns mit unserem Womo für ein paar Stunden Schlaf hinstellen konnten. Direkt neben der Touristinfo befindet sich auch ein Toilettenhäuschen , welches auch nachts geöffnet hat. Die Anlaufstelle für alle Ankömmlinge. Nach einem gemütlichen Brunch schauten wir uns natürlich erst mal die Stadt „A“ an. Eine kleine gemütliche Stadt mit Museum und einer kleinen Backstube. Und das Wetter, was soll ich sagen , strahlend blauer Himmel wie schon die ganzen letzten Tage. Dann fuhren wir wieder gemütlich auf den Lofoten herum, vorbei an kleinen und größeren Fischerdörfern. Man muss zwangsläufig die Kamera griffbereit haben denn es finden sich sehr viele Motive die es lohnt abzulichten. Weiter ging es nach „Fiskebol“, von dort aus dann mit der Fähre rüber nach Melbu. Wir sind dann von der Fähre aus links herum eine alte Küstenstraße entlanggefahren. Das lohnt sich schon, weil man dort einen tollen Blick auf Wasser, Felsen und Berge hat. Es ging weiter nach „Stokmarknes“. Dort befindet sich das Hurtigruten – Museum. In der Ausstellung kann man alles wissenswerte über den Begin der Hurtigruten bis zum heutigen Tag finden. Zudem kann man dort ein altes ausgedientes Fährschiff, die „MS-Finnmarken“ besichtigen. Nach einigen Tagen in dieser Region ging es weiter auf die Inselgruppe der „Westeralen“. Ziel war hier „Andenes“, bekannt durch die Möglichkeit an Walsafaris teilnehmen zu können. Zuerst fuhren wir allerdings nach „Bleik“ etwa 10km vor „Andenes“. Dort haben wir eine „Puffintour“ gemacht. Also rauf aufs Boot und ab zu den Papageientauchern. Mann sollte sich in dieser Region etwas wärmer anziehen, denn auf dem Schiff wird es bei einer Außentemperatur von 9°C schon ganz schön frisch. Aber es lohnt sich Die „Puffins“ umkreisen den Felsen wie ein Insektenschwarm. Geschätzte 25 Tausend Paare brüten dort am Vogelfelsen, das Schiff fährt mit einigem Abstand an der Insel vorbei und man hat die Möglichkeit Seeadler, Kormorane und andere seltene Vögel zu sehen. Am nächsten Morgen ging es dann zur Walsafari nach „Andenes“. Zuerst bekam man eine Einführung mit Rundgang und Museum, danach zum Schiff und auf zu den Buckelwalen. Die Fahrt zum Canyon dauert gut 1 Stunde. Und wir hatten Glück das wir dort 3 Wale zu sehen bekamen. Nur mal so nebenbei , sollte man keinen Wal zu sehen bekommen, kann man bei der nächsten Tour wieder umsonst mitfahren, denn die bieten eine Walgarantie. Man sollte sich nur Zeit mitbringen, denn es kann auf Grund der Wetterverhältnisse auch schon mal dazu kommen das eine Ausfahrt abgesagt werden muss. Wir hatten Glück, bei ruhiger See konnten wir die Wale aus geringer Entfernung beobachten, und vor allen darauf warten, das sie abtauchen. Ihr Oberflächenaufenthalt beträgt gute 8 Minuten, die Tauchzeit gute 45 Minuten. Die gesamte Ausfahrt betrug ca. 3,5 Stunden und wenn man dann noch Glück hat kann man auf der Fahrt selbst auch noch Robben oder Schweinswale sehen. Nun ging es Richtung „Bleik“ und „Stavean“ an der Westküste entlang wieder runter, dauert zwar länger ist aber dafür wesentlich schöner. Von „Sortland“ ging es Richtung „Loding“ , „Offersoy“ und „Evenes“ nach Narvik. Offersoy: Wir machten uns also auf den Weg nach „Offersoy“. Dieser Ort ist für’s Norway-Team-Frank der ideale Ausgangspunkt um Ausflüge zu den Orca’s anzubieten. Da die Orca’s den Heringsschwärmen folgen bleibt einem nichts anderes als im November in diese Region zu kommen. Frank kommt dann extra im November hoch nach „Offersoy“ und bietet seinen Gästen dann die Möglichkeit an diesem einmaligen Erlebnis teilzunehmen. Sobald wir mal die Möglichkeit haben werden wir das auch mal machen. Jetzt im Sommer sind hier meist nur Angler unterwegs. Habe hier mal Eindrücke der Häuser, die dann im November gebucht werden können. !!! Elchalarm !!! Weiter ging es über „Evenes“ nach „Narvik“. Auf diesem Stück hatten wir das Glück eine Elchkuh mit Kalb zu sehen. Diese kreuzten die Fahrbahn (zum Glück weit genug vor dem Wagen) und verschwanden dann wieder in den Wäldern. Und damit nicht genug. Kurz von „Evenes“ schon wieder Elche. Zuerst sah man nur einen, doch dann waren es drei die in einer Lichtung unterwegs waren. In „Narvik“ selbst waren wir im Rotkreuz Museum. Hier wird recht anschaulich die Zeit des zweiten Weltkrieges in und um „Narvik“ gezeigt. Schon mal ganz interessant zu sehen was damals so alles passiert ist. Als Taucher interessiert es einen natürlich auch wo die Wracks liegen und welche davon betaucht werden können. Im Hafen von „Narvik“ liegen gleich zwei Wracks, eines davon kann man von der E6 aus sehen da die Überreste aus dem Wasser ragen. Das andere liegt rechts daneben, beide sind durch Bojen markiert. Von hier aus geht es wieder Richtung „Saltstraumen“(nochmal 3 Elche...) , dann die Küstenstraße entlang nach „Moirana“. Von hier aus quer durch das Land nach „Umea“ in Schweden. Am nächsten Tag geht es weiter runter in den Süden in die Region der Glasbläser, um noch etwas zu shoppen. Von Schweden aus sind wir mit der Nachtfähre von „Trelleborg“ nach „Travemünde“ gefahren. Nach einem entspannten Frühstück ging es wieder auf die Bahn und ab nach Hause. Wir sind in unserem Urlaub gut 6300 km gefahren , haben 9 Elche, 11 Seeadler, einen Otter einige Robben, einen Schweinswal und ca. 25347 Papageientaucher gesehen. Dazu natürlich die 3 Buckelwale. Und auch nicht zu vergessen die schönen Tauchgänge bei Sylvia und Frank in Süd-Norwegen beim Norway-Team-Frank. Nähere Informationen zum tauchen bekommt Ihr auf der Internetseite von Sylvia und Frank „ www.norwayteam-frank.de “. Also zögert nicht länger und macht Euch selbst auf den Weg nach Norwegen, denn entgegen vieler Vorurteile ist es dort nicht kalt und es liegt nicht überall Schnee..... Gruß Marion und Udo              
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 23.07.2008 von jribbecke [CMAS**, 162 TG]
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Wir hatten es uns schon lange vorgenommen - Tauchurlaub in Norwegen. Aber bei uns dauert alles etwas länger. Wir - das sind Günter und Jörg aus Berlin. Wir tauchen oft (und oft ist zu selten) in den kalten, tiefen und dunklen Berliner Gewässern. Günter war schon mal mit Familie hier bei Frank und Sylvia und ist somit Wiederholungstäter. Diesmal musste ich mit. Um es vorweg zu nehmen - Tauchen bei Frank ist immer eine gute Entscheidung, man kann eigentlich nur wenige Fehler machen. Aber dazu später. Wir hatten das außergewöhnliche Glück, Ende Mai 2008 eine Woche bei herrlichem Sonnenschein hier zu sein. Ein einziger Tag mit etwas mehr Wind, was uns abenteuerhungrigen Tauchern sehr gefiel. Die Bojenleine riss und einmal Maske/Schnorchel gingen verloren, aber ein richtiger Taucher hat alles ersatzweise am Mann. Da wir fast die gesamte Zeit die einzigen Taucher auf der Basis waren (am besten taucht es sich nämlich wenn die Kinder in der Schule sind), gab es keine Kompromisse. Wir wußten, was wir wollten - Wracktauchen. Wir waren 3mal an der Seattle, ein sehr schönes Wrack. Mit etwas Training und Nitrox als Dekogas kann man auch etwas tiefere Pressluft-Tauchgänge machen und die Deko in Grenzen halten. Es war sehr schön am Wrack. Man staunt immer wieder, wie lange Holz im Wasser überdauert und wie schnell Stahl verrottet. Die Pflichtübung Pressluftflaschen zählen haben wir auf dem Rückweg natürlich absolviert - die Stickstoffnarkose hielt sich in Grenzen und ich glaube, die Anzahl stimmte sogar. Wer irgendwo reinkriechen möchte sollte vorher überlegen, an manchen Stellen ist der Stahl schon recht dünn! Zwischendurch haben wir Gudrun, DO24 und einige Fische-Gucken-Tauchgänge gemacht. Dies war kein Pflichtprogramm (höchstens um die Restsättigung wieder etwas runter zu bekommen) sondern alles sehr nett, außer Gudrun. Weite Anfahrt, 100km schwimmen bis zur Boje und dann 0-Sicht. Aber das sind wir ja aus Berlin gewohnt. Was wir leider nicht geschafft haben war ein Tauchgang zur Mosel. Das macht Jan (ein norwegischer Partner von Frank), der aber keinen freien Platz hatte und gerade sein Haus malerte. Das schaffen wir aber beim nächsten mal. Wir haben bei Ihm unsere Stages gefüllt und konnten einen Blick in sein Internet-Online-Versand-Auslieferungs-Lager (http://shop.nortechdive.no/) werfen. Unsere Augen wurden immer größer und die persönliche Wunschliste immer länger. Besonderer Höhepunkt des Tages war immer das Mittagessen und Aufwärmen in der Sonne an gemütlichen Fjord-Raststätten oder auf einer Schäreninsel. Besonderer Dank geht daher an Sylvia, die immer für eine leckere Füllung der Verpflegungscontainer sorgte. Und da man ja am Abend auch Hunger hat - Angel mitbringen oder Frank fragen - Fischabend ist das geheime Losungswort. Tip: Immer am Abend um 21.30 kommt ein Schwarm vorbei. Da kann man auch als Nichtangler innerhalb einer Viertelstunde mit 5x reinwerfen 5 Fische angeln. Nun zur angekündigten Fehleranalyse (ist wichtig, da man ja sicher noch mal herkommt): 1. Mehr Getränke könnte man schon bei haben. Unsere waren schon nach 2 Tagen alle und Einkauf ist etwas weit zu fahren. Grund waren wohl die Zollbestimmungen. 2. Wir hatten viel zu viel Verpflegung bei (nach Norwegen muß man ja alles mitnehmen, weil alles so teuer ist). Hälfte reicht auch - Dank Sylvi und des norwegischen Fischreichtums. 3. Wer nicht den ganzen Tag mit der Haube rumlaufen möchte - auch in Norwegen sind Mütze und Sonnencreme überlebenswichtig. Die Halsmanchette am verbrannten Nacken schmerzt etwas. Wir haben uns vorgenommen, wieder in Norwegen zu Tauchen. Vielleicht an den Wracks in Nord-Norwegen oder bei den Orcas. Bisschen sparen... Gruß Günter und Jörg       
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 21.06.2008 von Turtle [250 TG]
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Wir waren im Juni zum zweiten Mal bei Frank und Sylvia zu Gast. Die Organisation über Sylvia verlief gewohnt schnell und zuverlässig. Hervorzuheben ist auf jeden Fall die Art wie bei Frank getaucht wird. Auf der Basis wird nichts bestimmt sondern nur vorgeschlagen. Was ein Jeder daraus macht... seine Sache. Getaucht wird nach Absprache, alles ist möglich. Frank gibt (genügend Erfahrung vorausgesetzt) weder Tauchgangsdauer noch Tauchtiefe vor. So sind hier, schon durch die Tauchplätze vorgegeben, Dekotauchgänge normal. Realisiert wird, was der Gast möchte. Von der Betreuung von Tauchneulingen bis hin zur Betreuung von Mischgastauchgängen. Dies ist heute, wo in den meisten Basen eine totale Bevormundung herrscht, ein Taucherparadies. Abstriche muss machen, wer Wert auf Luxus legt. Die Unterkünfte sind einfach und zweckmäßig ausgestattet. Sie richten sich eher an den Camping- und Naturfreund als an den AI - Pauschalurlauber. Dieses ist in den anderen Beiträgen aber alles schon zur Genüge beschrieben worden. Noch ein paar Tipps; ein scharfes Messer und eine eigene Kaffeemaschine sind Gold wert! Unser Fazit: Hier findet man Natur und Tauchen pur und die ideale Umgebung, um die Seele baumeln zu lassen! Für uns - einfach super. Bedanken möchten wir uns bei Sylvia und Frank für die netten Abende, die wir gemeinsam an der Feuerstelle verbracht haben. Nach unserem zweiten Urlaub sind wir überzeugt Freunde gefunden zu haben und freuen uns schon sehr auf das nächste Wiedersehen. Wir wünschen euch für die Umsetzung eurer Vorstellung von einem „anderen“ Tauchen (weit weg vom „Rudeltauchen“) und Urlaub in und mit der Natur viel Erfolg, denn das ist eure Besonderheit! Nicole und Volker  Ausblick von unserer Hütte Start zum Bootstauchgang... Nicole erhält dankbar Hilfe beim ´Wiedereinstieg´ Auf zur DO 24 Ein schöner Seehase! Seesterne in allen Farben!
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 16.10.2007 von Klaus51 [TL 2, 1573 TG]
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5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Anfang September waren wir auf der Basis von Frank und Sylvia.Schon im Vorfeld war die Organisation ganz große Klasse.Auf Nachfrage war sofort ein Angebot da, Klasse!!Super!! Nun, es stand zwar NICHT im Kleingedruckten, das die Toiletten aus einem 2 Plumpsklos bestehen, aber das war nicht schlimm, schließlich kann man sich ja an alles gewöhnen. Leider haben wir keinen Kuchen bekommen, hatten aber selber welchen bei. Da wir Schlafsäcke bei hatten, mußten wir uns keine Bettwäsche auf Kosten ausleihen. WLan brauchten wir nicht für 20.-€ mieten, da wir ja Urlaub hatten. Was kann schon so wichtig sein? Die Auswahl der Tauchplätze durch Frank war Super, wie er das machte, habe ich bis heute nicht begriffen.Immer ging er auf individuelle Wünsche ein, super Frank wirklich!! Na ja, am Schluß bekamen wir für die Füllungen auch keine richtige Rechnung, warum auch immer. Ein Schelm ist der , der dabei böses denkt. Etwas seltsam war der Wunsch von Frank, unbedingt etwas ins Tauchernet zu setzen. Diesen Wunsch kommen wir aber hiermit nach. Insgesamt eine einfache Basis, mit einfachen Hütten und einer sehr einfachen Toilette. Vielleicht kann man das doch ins Kleingedruckte schreiben. Füllungen der PTG s verlief problemlos mit einem Kompressor im Wald. Wir kommen vielleicht wieder.
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 12.10.2007 von Michi und Conny [Tauchlehrer, 2050 TG]
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 29.09.2007 von Peggy [CMAS **, 138 TG]
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 26.09.2007 von rita [cmas**, 328 TG]
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 25.09.2007 von Orcaot
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ausfahrt ins Ungewisse Schiffwracksuche in den Schären vor Kristiansand Es war Ende August in Südnorwegen und während der Sommer in diesem Jahr um Deutschland einen Bogen gemacht hat, konnten sich die Skandinavier in diesem Jahr über einen warmen Sommer erfreuen. Ich verbrachte wie jedes Jahr meinen Urlaub in Norwegen. Dieses Jahr bei Frank&Sylvia von NORWAY-TEAM-FRANK, in der Hüttenanlage von Høvåg Hyttegrend. Frank lag mir schon eine ganze Weile in den Ohren mit „Olli, ich habe 2 Wracks, wo ich nur die ungefähre Position habe, die wir betauchen müssen“. Gesagt, getan und Ende August ging’s los nach Südnorwegen zu Frank&Sylvia. Die Wracks liegen in der Einfahrt von Kristiansand, beim Leuchtturm „Grønningen Fyr“. Dabei handelt es sich um die Wracks „Breiva“ und „Bjarke“. Da mir nur ungefähre Tiefenangaben bekannt waren, kam mein Doppelgerät zum Einsatz. Der Rest des üblichen Tauchgerödels wurde auf dem Landungsboot verstaut und ab ging es. Mit von der Partie Schorch, ein erfahrener Taucher, den auch der Reiz des ungewissen gepackt hatte. Nach kurzer Zeit erreichten wir den alten Leuchtturm von 1919. Beim Absuchen des Tiefenprofils kamen wir schnell zu einer Stelle, wo wir dann auch abtauchten. In einer Tiefe von 20-35m suchten wir die Unterwasserlandschaft ab und wurden auch fündig. Bereits nach kurzer Zeit stießen wir auf Metallreste, die auf ein größeres Wrack deuten ließen. Das es sich dabei um ein Schiff gehandelt haben sollte, ist schwer vorstellbar. Da an dieser Stelle jedoch der Wind die volle Angriffsfläche hat und die Wellen tosend an die Küste rauschen, ist es nicht allzu verwunderlich, dass nicht mehr übrig geblieben ist. Leider ist das Tauchen nur bei ruhiger See möglich, da sich alles in unmittelbarer Nähe der Klippen abspielt. Wir alle waren uns einig, dass es ein schöner Tauchspot ist. Noch ein Besuch beim Leuchtturm und ein spezieller Dekoschluck. Leider neigt sich der Tag recht bald dem Ende entgegen und wir müssen die Rückfahrt antreten. Während des Rückweges konnten wir in div. Farben den Sonnenuntergang beobachten. Es war einer dieser Sonnenuntergänge, mit einer Fabenvielfalt, wie es sie nur in nordischen Ländern gibt. Warm, bunt, wild, atemberaubend von einer einmaligen Schönheit. Norwegen eben, das Land der Mitternachtssonne und des Polarlichts. So ging ein wunderbarer Tag zu Ende, der alles in sich verbarg, was dieses Land für mich ausmacht: Unerforschtheit, Wildnis, Abenteuer, Schönheit, offene Menschen und immer wieder neue Dinge, die entdeckt werden wollen. Die Fahrt zu Frank&Sylvia kann ich nur empfehlen, da Beide individuell vieles versuchen, was der Gast als Urlaubs- und Tauchwünsche vorträgt.
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 22.09.2007 von abtauchender [CMAS ***, 560 TG]
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7 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Urlaub in Norwegen 2007 beim Norway Team Frank Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Dieser Spruch ist so wahr und immer wieder aktuell. Wir, Andreas, Mike und ich (Ingo) hatten uns im vergangenen Jahr dazu entschlossen wieder mal nach Norwegen zu reisen, um dort zu tauchen. Da wir mit der Tauchbasis und der Übernachtung in Scottevig zufrieden waren, entschlossen wir uns, der Tauchbasis zu folgen und unseren Urlaub im 5 Kilometer entfernten Hóvag Hyttegrend zu verbringen. Auf der diesjährigen Messe „BOOT“ in Düsseldorf machten wir dann alles klar. Wir buchten beim „Norway Team Frank“ eine Unterkunft und auch Tauchpakete. Im Nachhinein war das für uns eine schlechte Wahl, dazu aber gleich mehr. Die Fähre buchten wir online über „Masterferries.com“ und wir können diese Fähre von Hanstholm nach Kristiansand nur empfehlen. Die Fähre ist wirklich super schnell unterwegs. Am 31. August war es dann endlich soweit und unser Tauchurlaub konnte beginnen. Um 12: 30 Uhr holte mich Andreas in seinem Mercedes ML ab und wir luden dann wenig später auch noch Mike ein. Das Wetter war eher mäßig, aber auf der Fahrt ist Sonne auch nicht so wichtig. Sonne kann man haben, muss man aber nicht (würde wohl Rüdiger Hoffmann sagen). Die Fahrt zog sich etwas in die Länge, obwohl wir keinen Stau hatten. Ungefähr 50 Kilometer vor Hanstholm entschlossen wir uns, im „Hotel Hanstholm“ unser Abendessen telefonisch vorzubestellen, da die Küche bis zu unserer Ankunft wohlmöglich geschlossen hätte. Alles klappte prima! Wir bekamen unser vorbestelltes Essen und das Zimmer war sauber und bot auch genug Platz zum Übernachten. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen, machten wir uns auf dem Weg zur Fähre. Gegen 15 Uhr, also nach ca. zweistündiger Überfahrt, erreichten wir norwegisches Land. Die Zöllner winkten uns durch. Wir hatten ehrlich gesagt auch nichts zu verzollen, und erreichten ca. 16 Uhr die Hüttenanlage. Auf der Fahrt erzählte uns Andreas, dass auf der Webseite vom „Norway Team Frank“ Außentoiletten abgebildet waren und ob wir davon was wüssten. Mike und ich schauten uns entgeistert an und hielten das für einen Scherz von Andreas. Scherze sind im Urlaub ja ziemlich wichtig damit die Stimmung nicht verflacht. Nachdem wir genug darüber gescherzt hatten, holte uns die Realität ein. Die Begrüßung war eher rustikal. Sylvia sagte zur Begrüßung: „Schon wieder ein paar Taucher“ und von Frank wurden wir mit den Worten empfangen: „Ich habe jetzt keine Zeit ich bin hier auf Arbeit und nicht im Urlaub. Super Begrüßung, denn wir waren hier im Urlaub und nicht auf Arbeit“. So unterschiedlich können die Blickwinkel sein. Wir bekamen unsere Unterkunft (eine Hütte) gezeigt und mussten feststellen, dass es dort weder Toilette noch Dusche gab. Ja, hätten wir mal das Kleingedruckte gelesen, denn das war dann unser Fehler. Angeblich wurden wir auf der „BOOT“ darauf hingewiesen, woran sich aber keiner von uns Dreien erinnern konnte. Sylvia wurde auch nicht müde uns immer wieder darauf zu verweisen, dass es in ihren Reisebeschreibungen drin stand, also im Kleingedruckten, und wir doch selbst schuld sind, wenn wir uns das nicht durchlesen. Außerdem ist es doch nur eine Hüttenanlage. In der Zwischenzeit war ich mir schon nicht mehr sicher ob wir dann überhaupt Strom hätten. Ich konnte mir unter einer Hüttenanlage nichts vorstellen. Und folgender Satz von Sylvia klingt mir jetzt immer noch in den Ohren: „Unzufriedene Gäste müssen wir uns hier nicht antun“. Das entlockte mir dann doch den Satz, das Problem vielleicht besser über einen Anwalt klären zu lassen. Nach solch einer Äußerung glaubt man dann auch nicht mehr, dass der Kunde oder Urlauber König ist. Im Übrigen, natürlich gab es Strom und auch Licht, Kühlschrank, Heizung und Kochgeräte. Die Außentoilette entpuppte sich als Plumpsklo, welches sicherlich schon etwas moderner aussah, also nicht nur einfach ein Holzbalken. Die Duschen waren dann ca. 50 Meter von unserer Hütte entfernt, und konnten nur benutzt werden, wenn man 10 Kronen berappte. Wenn man dann nicht schnell genug war, konnte es einen passieren, dass man eingeschäumt im Trockenen stand. Das passierte uns natürlich nicht, da wir ja noch jung und dynamisch sind. Der eigentliche Hammer kommt aber jetzt. Als wir uns unsere Betten anschauten, durften wir feststellen, dass es weder Bettwäsche noch Bettzeug gab. Das war im Kleingedruckten nicht vermerkt, sollte dann aber auf der Webseite stehen und der Link dazu steht wiederum im Kleingedruckten. Tatsächlich, wenn man nur lang genug und unermüdlich, die eher schlecht strukturierte Webseite durchsuchte, fand man in der Preisliste auch einen Hinweis auf die Ausleihe von Bettzeug und Bettwäsche. Versucht doch mal selbst, diese Stelle auf der Webseite zu finden, ohne Euch zu verklicken. Viel Spaß dabei! Warum der Hinweis nicht direkt im Kleingedruckten zu finden war, konnte uns Frank auch nicht erklären. Nachdem dann Frank von seiner Arbeit zurück war, denn er war ja nicht im Urlaub, bot er uns nach längerer Diskussion dann großzügigerweise an, die Hälfte der Bettzeug- / Bettwäschekosten zu übernehmen. Wir willigten dann etwas entnervt ein, nur um endlich unseren Urlaub fortzusetzen. Zum Schluss bekamen wir dann noch die Duschmarken (10 Kronen/Stück) und für 150 Kronen einen W-LAN Zugang. Apropos W-LAN Zugang! Wir bekamen den Schlüssel, aber man verschwieg uns, dass es nicht überall auf dem Gelände funktionierte. Bei uns in der Hütte funktionierte er nicht. Mit etwas Glück bekam man auf der Terrasse ein schwaches Signal und das trotz bester W-LAN Karte. Bezahlen sollte man natürlich trotzdem für die schlechte Leistung. Auf Nachfrage bekam man von Frank natürlich noch den guten Rat, es in der unmittelbaren Nähe der Basis zu probieren, da sich dort der Access Point befindet. Na ja, für ein paar kleine Scherze sind wir ja immer zu haben, ob er das auch so meinte!? Langsam kehrte richtiges Urlaubsfeeling ein. Das Wetter war durchgehend sonnig und warm, hingegen es in Deutschland junge Hunde regnete. Die Temperaturen lagen über zwanzig Grad und die Wassertemperaturen um vierzehn Grad. Wir hatten wirklich viel Spaß, beim kochen joggen und tauchen. Die Tauchgänge an der Dornier waren wirklich schön und auch die Wracktauchgänge waren ganz angenehm. Die Dornier sollte man bei nächster Gelegenheit besuchen, denn in den vergangenen drei Jahren hat sich der Zustand des Fliegers stark verschlechtert. Andreas musste leider einen Bootstauchgang ausfallen lassen, da er seinen Tauchcomputer vergessen hatte mit an Bord zu nehmen. Bezahlen musste er ihn aber doch, auch wenn er nicht im Wasser war. Die Tauchbasis hatte sich natürlich vorher abgesichert und das schriftlich fixiert. Die nicht verbrauchte Flaschenfüllung durfte er aber auch nicht bei einem separaten Tauchgang verwenden. Ein Schelm, wer da denkt, man wird hier abgezockt. Der Tauchbasisleiter Frank verstand unsere Logik nicht und wir seine natürlich auch nicht. So durfte Andreas also eine Flaschenfüllung bezahlen, obwohl er die volle Flasche hätte verwenden können. Die beiden normalen Bootstauchgänge waren eher unspektakulär. Mike hätte seinen Fotoapparat auch draußen lassen können, denn irgendwie waren die Fische schneller im Kelp verschwunden, als das Objektiv scharf stellen konnte. Die Tauchgänge von Land waren insgesamt gesehen wirklich schön und auch die Wracktauchgänge nebst Tauchgängen an der Dornier waren lohnenswert. Ein Besuch in Kristiansand ist auch zu empfehlen. Nicht weit entfernt, gibt es auch noch alte Kanonen aus dem zweiten Weltkrieg zu besichtigen. Wenn man nach Kristiansand fährt muss man unbedingt beachten, dass es dort eine Mautstelle gibt und man auch ein paar Kronen dabei hat. Wir hatten leider keine Kronen dabei und so musste Andreas an der Mautstelle nur eine nette Mitarbeiterin bezirzen, die uns dann ungehindert durchfahren ließ. Danach holten wir uns auf der Bank etwas Geld ab, um auch zahlungsfähig zu sein. Am Freitagabend kam dann die Abrechnung. Die W-LAN Kosten konnten wir dann noch halbieren, so dass es nur noch 10,50 Euro waren. Wie oben schon erwähnt, musste Andreas die nicht genutzte Flaschenfüllung bezahlen. Hinzu kam dann noch die Rechnungen für die Duschmarken, Flaschenfüllung und den Brötchen. Dann wies er uns darauf hin, dass wir am Samstag bis elf Uhr die Hütte verlassen haben müssten. In unseren Unterlagen stand 12 Uhr! Außerdem sollten wir die Hütte fegen und staubsaugen. Da fragten wir uns ernsthaft warum bei uns „Endreinigung inklusive“ bei uns nicht gelten sollte, denn das stand ja im Kleingedruckten,. Schon mal vorweg, wir fegten nicht und Staubsaugen war bei uns auch nicht drin. Nach der Bezahlung verschwand Frank mit den Abrechnungsbelegen in der Hand. Später trafen wir Frank dann an der Basis, wo wir unser Tauchequipment zusammenpackten. Ich sprach dann Frank noch mal auf unsere Rechnungsbelege an und er antwortete mir, dass es seine Belege sind. Nachdem ich ihm sagte, dass wir die Rechnungsbelege auch bräuchten, versprach er uns die Belege am Samstag mit den Brötchen nachzureichen. Am Samstag bekamen wir dann unsere Brötchen und einen Rechnungsbeleg der jeder Beschreibung spottete. Ein handgeschriebener A5 großer Zettel, ohne Unterschrift, Briefkopf und Anschreiben. Jeder Finanzbeamter würde sich vor Lachen krümmen, wenn er so was sieht. Pünktlich um elf verließen wir Hóvag und da wir noch viel Zeit bis zur Abfahrt unserer Fähre hatten, fuhren wir nach Scottevig und deren Tauchbasis. Wir waren positiv überrascht wie viel dort los war. Eine größere Gruppe von Norwegern wollte dort tauchen gehen. Wir kamen dann mit der Basenleiterin ins Gespräch und sie machte einen durchweg kompetenten und freundlichen Eindruck auf uns. Wir schwelgten in Erinnerungen. Wie schön war es doch vor drei Jahren in Scottevig. Wir fuhren dann nach Kristianssand und verweilten noch etwas in der Innenstadt. Dann machten wir uns zum Fährhafen auf und verließen Norwegen mit zweistündiger Verspätung. So gegen 20:30 Uhr erreichten wir dann Dänemark, von wo wir dann nach Deutschland weiterreisten. In einem netten Hotel (Schlüterhof) übernachteten wir dann und am kommenden Morgen ging es zurück nach Berlin. Fazit: Der Urlaub war wirklich schön, was einfach an unserem sonnigen Gemüt lag. Wir verstanden uns prächtig und ließen uns nicht von den Unzulänglichkeiten beeindrucken. Das Land ist immer wieder eine Reise wert, die Einheimischen sehr freundlich und wer keinerlei Komfort möchte, ist auch mit der Hüttenanlage in Hóvag sicherlich zufrieden. Natürlich hätte der Urlaub noch schöner sein können, wenn sich ein Reiseveranstalter nicht hinter seinen Kleingedruckten verstecken würde. Hätten wir das mit den Außentoiletten, externen Duschen, fehlenden Bettzeug und fehlender Bettwäsche vorher gewusst, dann hätten wir uns darauf einstellen können bzw. wären woanders abgestiegen. Im Nachhinein brachte uns diese Erfahrung die Gewissheit, nie wieder beim Norway Team Frank zu buchen. Andreas und Mike haben sofort ihre Konsequenz gezogen. Sie wollten eigentlich über diesen Reiseveranstalter im Jahr 2008 eine Orca Tour machen. Ich denke mal, dass es den Reiseveranstalter nicht in den Ruin treiben wird, doch ob der Reiseveranstalter daraus seine Lehren zieht und dann auch die Richtigen, das steht in den Sternen. Ich bin mir sicher, dass es auch zufriedene Urlauber beim Norway Team Frank gab und auch gibt. Nicht alle haben eine so hohe Erwartungshaltung wie wir, auch wenn wir nicht glauben, dass unsere Erwartungen übertrieben waren. Alle diejenigen, die dort hinfahren, sollten aber mit wachen Augen und einer gesunden Skepsis den Urlaub genießen. Schaden jedenfalls kann es nicht. Übrigens, kann man die Hütten auch direkt beim Anlagenbetreiber der Hütten buchen. Vielleicht ist das sogar günstiger und tauchen könnte man auch auf der Basis in Scottevig. Dieser Bericht beschrieb wirklich ungeschminkt unsere Erfahrungen beim Reiseveranstalter Norway Team Frank. Es wurde nichts hinzu gedichtet und auch nichts verschwiegen. Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, in diesem Sinne, mit sportlichen Gruß Ingo Zachert
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Norway Team Frank / Dive & Adventure, Südnorwegen geschrieben am 21.09.2007 von Frank [CMAS/VDST TL**, 1150 TG]
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TIPP: | Termine rund ums Tauchen findest Du in unserem Kalender. Ob Seminare, TV-Tipps, Messen - alles ist hier verzeichnet. |
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08.09.2008 07:21 Taucher Online : 93 Heute 1322, ges. 28662505 Besucher
 
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