Ocean Rover Geschrieben am 09.05.2012 von Gerold [PADI AOWD, ? TG]
Das war unsere 2te Reise mit der Ocean Rover und es war genau so gut wie beim ersten Mal. Wir waren diesmal auf der Halmahera Tour vom 14.04. - 28.04.2012 unterwegs. Der Tauchberieb war wieder super gut organisiert und es bestand die Möglichkeit zu 55 Tauchgängen in 14 Tagen Reise. Auch ließ die Betreuung an Bord durch die Manschaft keine Wünsche offen. Die Tauchplätze in Halmahera bieten neben Großfischen (Barracuda, Büffelkopfpapgeifischen, Haien, Marlelen, etc.) auch viele Critters und schöne Rifftauchgänge. Alles in allem eine Super Tour und für Tauchfanatiker (wie uns) schwer zu empfehlen. Roman, wir kommen wieder das war nicht unsere letzet Tour mit dir, versprochen.
Porzelankrabben
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Ocean Rover Geschrieben am 17.02.2011 von grog [CMAS**, ? TG]
Ich war Mitte Februar 11 Tage zu Gast auf einer ´Nord-Sulawesi-Tour´ mit der ´Ocean Rover´.
Zur Einordnung meines Erfahrungsberichts möchte ich erwähnen, dass ich einen Vergleich nur zu wenigen anderen, ebenfalls eher komfortablen Booten ziehen kann (Seven7Seas, Nautilus Two, Sheena).
Die ´Ocean Rover´ ist ein (ganz untypisch für die Region) aus Stahl gebautes Schiff, dem man an allen Ecken und Enden anmerkt, dass es mit großer Sachkunde auf Betriebssicherheit optimiert wurde - alle erdenklichen Sicherheitseinrichtungen und Rettungsmittel sind vorhanden, alle wesentlichen Systeme teilweise mehrfach redundant ausgelegt, bei Wellengang lernt man Details wie die Auslegung horizontaler Flächen mit rutschmindernden Matten oder die Schnapphaken für die Türen zu schätzen - da klappert und wackelt praktisch nichts. Selbstverständlich sind auch O2-Vorräte und andere speziell für Taucher wichtige Einrichtungen vorhanden. Einziger Wermutstropfen dieser Bemühungen um Sicherheit ist, dass sich keine Kabinenfenster öffnen lassen - was es schwer macht, in der Kabine für frische Luft zu sorgen.
Insgesamt ist die ´Ocean Rover´ für 16 Gäste und 13 Besatzungsmitglieder ausgelegt, bei unserer Tour waren allerdings nur 5 Gäste dabei, weshalb es mir etwas schwer fällt einzuschätzen, wie viel Platz bei Vollbelegung für den Einzelnen geblieben wäre - für 5 Gäste war selbstverständlich sehr, sehr viel Platz im Salon und auf dem Sonnendeck.
Die Kabinen sind ordentlich groß (etwa so groß wie jene auf der Nautilus Two), das jeweils dazugehörige Badezimmer ist groß genug, und bis auf die unzureichende Belüftungsmöglichkeit auch sehr praktisch eingerichtet - besondere Erwähnung verdient die ´normale´ (sprich: ´klopapiertaugliche´) Toilette und der ordentlich gefliesste Boden, der keineswegs zu rutschig ist. Während unserer Tour fiel immer wieder mal die Wasserpumpe für das Leitungswasser in der Kabine aus - das Symptom konnte jeweils schnell wieder durch ´Schalterumlegen´ behoben werden - ich hoffe dennoch für die nächsten Gäste, dass auch die Ursache bald beseitigt werden kann. Ansonsten gab es aber ausreichend kaltes und auch warmes Wasser für die Dusche.
Bettwäsche und Handtücher werden im Rahmen des Kabinenservices während des 1. TG des Tages gewechselt, sofern der Gast den Wunsch danach anzeigt. Leider - fand ich - hatten auch frisch gewaschene Bettbezüge und Handtücher einen etwas merkwürdig muffigen Geruch an sich - aber sauber waren sie definitiv.
Das Frühstück auf der ´Ocean Rover´ war gut - viel besser als z.B. auf der Nautilus Two, aber nicht so sensationell wie z.B. auf der ´Sheena´ (dazu hätte es z.B. noch echter Fruchtsäfte und anderer Brotsorten bedurft). Es gab neben richtiger Butter, diversen Käse Sorten, Speck/Würstchen erstaunlicherweise auch ´Nutella´ als Brotaufstrich, ebenso diverse Fruchjoghurtsorten und Eier nach Wunsch zubereitet. Allerdings muss ich vor ´scrambled eggs´ warnen, ausgerechnet diese simple Zubereitungsweise führte zu unerfreulich schmeckenden Ergebnissen. Hingegen war das ´Omelette mit Schinken und Käse´ richtig lecker.
Mittag- und Abendessen waren unspektakulär gut, ebenso wie beim Abendessen fand ich schade, dass wenig lokale, dafür viel ´international konsensfähige´ Küche geboten wurde - ich hätte viel lieber Mut zu scharfen Curries als den Versuch gesehen, Hamburger oder Pizza fern ihrer Heimat nachzukochen. Aber es gibt wohl nicht wenige Gäste, die sich über das von mir präferierte Küchenprogramm beschweren würden. Am Nachmittag wurden selbstgemachte Kuchen oder Teilchen und Fruchtsäfte angeboten. Sehr positiv fand ich das rund-um-die-Uhr bestehende Angebot an (im Reisepreis inbegriffenen) Softdrinks und Snacks - so gab es z.B. jederzeit gekühltes Tafelwasser mit Kohlensäure(!), Cola, Sprite und diverse Sorten Fruchtnektar, Heißgetränke, auch süße und salzige Kekse waren jederzeit verfügbar. Zwei Biersorten und Wein waren für Geld erwerblich.
Der Tauchbetrieb war tatsächlich auf die konsequente Ermöglichung von ´5 Tauchgängen pro Tag´ ausgelegt, davon machte allerdings keiner der 5 anwesenden Gäste Gebrauch, daher sprachen wir mit dem Tourleiter, Andrea (Italiener mit guten Englisch- und Französischkenntnissen), einen eher auf 4 TG ausgelegten Zeitplan ab. Die Ocean Rover fährt relativ nah an die Tauchplätze heran, die letzten Meter wurden dann (binnen 2 bis 10 Minuten) in einem der zwei Schlauchboote mit Glasfaserboden zurückgelegt. Mich persönlich hat gestört, dass die Ocean Rover hauptsächlich nachts vor dem ersten Tauchgang Strecke machte - von anderen Tauchsafaris kannte ich es bisher so, dass tagsüber zwischen den Tauchgängen gefahren wird - was ungestörten Schlaf ermöglicht, den ich bei Motorenlärm einfach nicht finde - erst recht solange noch ´jet-lag´ dazukommt.
Die üppige Verfügbarkeit von 3 Guides für nur 5 Gäste führte natürlich dazu, dass man die Suche nach den wundersamen kleinen bunten Meereskreaturen praktisch vollständig den Guides überlassen konnte - auch nicht schlecht. Mit ´Großfisch´ ist auf der Nordsulawesi-Tour natürlich weniger zu rechnen, aber dafür fährt man ja auch woanders hin. Für meinen Geschmack gehen die Einheimischen Guides ziemlich rustikal mit Ihrer Unterwasserwelt um - wenn es viel mehr Tauchtourismus in der Region gäbe, würde das vermutlich zu einem Umweltproblem.
Mit einer einzigen Ausnahme war meine (EAN 32, Aufpreis 11€ pro Tag) Flasche immer gut gefüllt, der auf dem Tauchdeck gebotene (sehr gute) Service hat etwas geradezu ´bemutterndes´, mir ist das ja schon fast etwas peinlich, wenn man mir vorher jede Schnalle schliessen möchte und nach dem TG ein warmes Handtuch umhängt... ;-)
Sehr positiv erwähnen muss man die geradezu extrem ´fotografenfreundliche´ Infrastruktur des Schiffes - so viel klimatisierte Ladestation mit üppigem Angebot an Steckdosen unterschiedlicher Spannung findet man wohl selten. Leider wurde der ganze Salon so stark gekühlt wie es für die Ladestation vielleicht sinnvoll ist - ich und andere Gäste fanden es im Salon echt zu kühl. Glücklicherweise hängt in der Kabine ein Bademantel, den man für Salonaufenthalte dann echt gebrauchen kann... :-) Im Salon steht auch ein PC, den Gäste mitbenutzen können, dieser ist auch an den großen Plasma-Fernseher angeschlossen, und an einen WLAN-Router, der es ermöglicht, dass Gäste ihre Bilder einfach über die Festplatten des PCs austauschen können. (Einen InterNet-Zugang gibt es aber nicht.)
Wer mag, kann sich für aktuell 25US$ 50 Minuten Massage auf dem Sonnendeck gönnen. Die war gut, aber auch nicht sensationell.
An dieser Stelle muss ich unseren Tourleiter Andrea nochmal explizit loben, der unglaublichen Eifer an den Tag legte, um seine Gäste glücklich zu machen. Wer zu faul war, selbst im Bestimmungsbuch nachzuschlagen, konnte ihn auch bestens zur Identifikation der Meereskreaturen befragen ;-)
Auf jeden Fall ist die Ocean Rover eine Empfehlung wert.
Kabine (Oberdeck)
Salon (1)
Salon (2)
Dive-Deck
Schlauchboote der Ocean Rover vor Küstenlandschaft
Sonnen-Deck
Brücke
Frühstück
Mittagessen (Übrigens: Auf Warmhaltevorrichtung gelagert!)
Ein Abendessen (Ausschnitt)
Der Tagesplan
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Ocean Rover Geschrieben am 14.06.2009 von BlueWDiver [AOWD, 340 TG]
Ocean Rover Tour, 21.5. – 3.6.2009 Nachdem wir bereits gute Erfahrungen mit dem Tauchen in Süd-Sulawesi gesammelt hatten haben wir uns entschlossen, auch einmal den nördlichen Teil von Sulawesi taucherisch zu erkunden. Hierzu haben wir uns zu einer 12 tägigen Tour mit der Ocean Rover entschieden. Wie sich heraus stellen sollte war dies die absolut richtige Entscheidung. Anschließend haben wir zur Erholung noch eine Woche im Gangga Island Resort verbracht. Auch wenn wir hier noch einige Tauchgänge unternommen haben (12), so stand hier aber vor allem die Erholung im Vordergrund. Während unserer Tour mit der Ocean Rover wurden insgesamt 50 Tauchgänge angeboten. Um dieses Pensum zu schaffen musste schon ein recht straffer Zeitplan eingehalten werden. Morgens wurde man um 6:30 geweckt, die meisten waren jedoch bereits vorher beim Frühstück, und man hatte bis 7:00 Zeit um das erste kleine Frühstück zu sich zu nehmen. Dies bestand in der Regel aus Toast, diversen Marmeladen, Früchten wie Bananen, Snakefruit, Melonen etc., Nutella (vielleicht für viele Deutsche wichtig ) und natürlich Kaffee, Tee oder diversen Säften. Kurz vor 7:00 Uhr fand dann bereits das Briefing für den ersten Tauchgang des Tages statt. Dieser war immer sehr interessant, da man nach wenigen Minuten Tauchen das Sonnenlicht auch die ersten Stellen unter Wasser erreichte. Das machte die Sicht auf die vielen Korallen und Fische besonders interessant. Die Dauer der Tauchgänge variierte immer leicht, war jedoch im Schnitt eine Stunde. Manchmal 10-15 Minuten mehr, manchmal weniger. Je nach Strömung und Tiefe. Anschließend wurde man mit dem „großen“ Frühstück verwöhnt. Hier gab es zusätzlich noch Eier nach Bestellung (Spiegelei, Omlette, Rührei…), gebratenen Reis, gebratene Nudeln oder was man sich auch immer noch zusätzlich gewünscht hat. Wir hatten uns für die Reise immer Mi Gorent gewünscht und es wurde uns auch immer extra zubereitet, auch wenn es einmal nicht in der normalen Zusammenstellung geplant war. Dazu die üblichen Verdächtigen wie Bacon , Würstchen etc… Also wer hungerte war definitiv selbst schuld. Wer tagsüber nach einem Kaffee lechzte hatte jederzeit die Gelegenheit sich auf dem Sonnendeck aus einem Vollautomaten zu versorgen. Tee, Gebäck und auch salziges wie Pringles waren im Preis inklusive. Weiterhin inkludiert sind alle Softgetränke: Lychee Saft, Orangensaft, diverse lokale Fruchtsäfte, Cola, Sprite etc. alles im Preis enthalten. Lediglich Bier (Bintang und Heineken) sowie Wein (zwei Weißweine und zwei Rotweine stehen zur Auswahl) kosten extra. Nach einer kurzen Pause fand um kurz vor 10:00 das Briefing für den nächsten Tauchgang statt. Man hatte also immer einen recht strammen Zeitplan. Mehr als eine Stunde für ein kleines Nickerchen blieb da nicht. Vorausgesetzt natürlich man nimmt jeden Tauchgang mit. Wir nahmen uns schon ein paarmal die Freiheit einen Tauchgang auszulassen um ein wenig die Augen zu pflegen. Die Mahlzeiten werden alle in Büffet Form angeboten und sind durchweg extrem schmackhaft und lecker zubereitet. Es ist wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und auch Vegetarier werden mit einem abwechslungsreichen Speiseplan berücksichtigt. Die Planung für die Tauchgänge: Kleines Frühstück 7:00 Morgentauchgang Großes Frühstück 10:00 Vormittagstauchgang Mittagessen 13:00 Mittagstauchgang Kaffeestückchen 16:00 Nachmittagstauchgang 18:00 Nachttauchgang (nicht immer angeboten) Abendessen Das Boot wird vom Österreicher Roman Szalay mit viel Herz geleitet. Unterstützt wird er dabei von einer 12 köpfigen indonesischen Crew die wirklich alles Erdenkliche tut um einem den Aufenthalt so angenehm wie irgend möglich zu machen. Normalerweise plant die Crew das Abendessen vor dem Nachttauchgang ein. Da wir aber mehrheitlich lieber nach dem Nachttauchgang essen wollten wurde der Plan kurzerhand unseren Wünschen angepasst. Besonders angenehm: mit Stella hat sich an Bord nicht nur um unsere Zimmer gekümmert, sie hat uns auch für 25$/Massage mit einer wunderbaren einstündigen Massage zu einem noch entspannteren Tauchgang verholfen. Getaucht wird von der Ocean Rover ausschließlich von zwei Dinghys aus, die einen schnell an die nahe gelegenen Tauchplätze bringen. Die Transferzeit übersteigt hierbei nie die 8 Minuten Grenze. Sollte es notwendig sein wechselt die Ocean Rover zwischen den Tauchgängen kurz die Position um die Anfahrtswege der Dinghys so kurz wie möglich zu halten. Dies ist auch sehr angenehm, da man die Ausrüstung schon auf der Ocean Rover anlegt. Auf Wunsch kann man die Flasche aber auch kurz vor dem Verlassen der Dinghys anlegen. Wer gerne fotografiert oder wie ich filmt, der findet hier ideale Bedingungen vor. Die Ocean Rover ist mit viel Platz und sehr komfortablen Tischen für die Pflege der Fotoausrüstung ausgestattet. Dort befinden sich jede Menge Stecker mit 220V und 110V sowie weitere Verteilerdosen wenn man denn wirklich nicht damit auskommt. Auch deutsche Normen sind hier gut abgedeckt, so dass man den Adapter ruhig zu Hause lassen kann. Es stehen bei Bedarf auch welche vor Ort zur Verfügung. Und das Aufladen der Akkus ist wichtig. Denn zu filmen und zu fotografieren gibt es wirklich jede Menge. Allerdings seien die Fans von großen Fischen gewarnt: die sind hier eher selten. Um die Insel Ruang hatten wir beim Tauchen extreme Strömung, wurden auf dem Boot aber mit großen Schulen von Pilotwalen und Delphinen belohnt. Dies war aber wirklich die einzige Ausnahme. Ansonsten ist ein Bumphead oder ein Napoleon schon so ziemlich das größte was einem begegnet. Aber wer auch die kleinen Dinge des Lebens zu schätzen weiß, der kommt hier voll auf seine Kosten: Pegasus, Nudis in allen möglich und unmöglichen Farben, Formen und Größen, Garnele, Krebse, Frogfish in jeder Form und Größe, Kacadoo Waspfish, Stargazer, pygmea seahorse, pygmea pipefish, Critter in jeder Form … einfach traumhaft. Wer diese Schönheiten nicht selbst findet und wahrnimmt, dem helfen die sehr guten und kundigen Guides gerne weiter. Einziges Lowlight auf der Tour war der Bunaken Nationalpark. Meine Empfehlung: wenn Ihr eine Tour plant sprecht Roman darauf an. Er schätzt Bunaken auch nicht sehr, lässt ihn aber noch aufgrund der Kundennachfrage im Programm. Wenn Ihr eine Mehrheit findet ist er aber sicher flexibel genug um andere Tauchplätze anzufahren. Mit Bangka und der Nordküste gibt es bei Gott genügend Auswahl mit fantastischen Alternativen. Bunaken leidet leider unter der Einleitung von Abwässern aus Manado. Alles in allem für uns eine sehr gelungene Tour die wir nur empfehlen können.
Delfine und Pilotwale bei Siau
Sea Pipehorse
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Ocean Rover Geschrieben am 22.04.2009 von Gerold [PADI AOWD, 565 TG]
Wir waren vom 9.04. bis 19.04.2009 mit der Ocean Rover unterwegs. Die Nord-Sulawesi-Tour ist immer wieder ein Highlight. Gestartet wurde in der Lembeh-Strait und dann ging es über Bangka, Biaro, Tagulandang, Siau bis zum Unterwasservulkan bei Mahangetang. Auf dem Rückweg über Nenung, Bangka und in den Bunaken NP und dann zurück in die Lembeh-Strait.
Es war eine super Zeit auf der Ocean Rover. Die Tauchplatz entsprachen unseren Erwartungen und die Diveguides Marnex, Dante, Fendy und Frengey haben die super Augen und haben uns viele tolle Tiere gezeigt.
Vielen Dank auch an den Rest der Mannschaft vom Skiper Seffri, den Köchen Ramli und Demus, Nelson der uns mit dem Dingi zu den Tauchplätzen gebracht hat und uns auch bei Strömung an der richtigen Stelle wieder aufgelesen hat, James und Odi die immer für ´Gut Luft´ gesorgt haben und Arun die uns mit ihrer freundlichen Art versorgt hat. Und natürlich auch an Benny unseren Cruise Dirketor, der sich als Seele vom Boot zeigte und mit der Auswahl der Route und der Tauchplatze für einen gelungene Tauchurlaub beitrug.
Es ist sicher nicht das letzte Mal, das wir mit Ocean Rover vom Roman unterwegs waren.
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Ocean Rover Geschrieben am 18.09.2008 von Jens [600 TG]
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Der letzte Urlaub lag noch nicht weit zurück und schon zog es uns erneut mal wieder in den asiatischen Raum. Bereits vor zwei Jahren waren wir von der Unterwasserwelt von Sulawesi so begeistert, dass wir diesmal länger und gezielt in dieser Gegend tauchen wollten. Ein Highlight bei der letzten Tour war die Lembeh Strait. Ein Mekka für die Makrofotografie. Unzählige Critters in allen erdenklichen Farben und Formen. Hier wollten wir dieses Mal eine ganze Woche verbringen. Im Anschluss daran haben wir uns für eine 10-tägige Safari auf der Ocean Rover entschieden. Mehr dazu später. Am 29.06.2008 flogen wir mit der Singapore Airline von Frankfurt nach Singapur. Dort machten wir einen Stopover von zwei Tagen. So hatten wir genügend Zeit, die Ecken der Metropole zu erkunden, für die wir beim letzten Mal leider keine Zeit mehr hatten. Nach dem Erkunden zahlreicher chinesischer und indischer Tempel, Moscheen und Kirchen ging es am 02.07.2008 weiter nach Manado. Für eine Woche gingen wir ins NAD Lembeh Resort, ein zweckmäßig eingerichtetes Taucherresort in der Lembeh-Strait. Es gibt zwei Zimmerkategorien und auch einzelne Deluxe-Bungalows. Das Resort bietet keinen Luxus, ist einfach, aber sauber und es gibt gutes Essen und wirklich schöne Tauchgänge nur wenige Fahrminuten mit dem Boot entfernt. Die Tauchguides kennen sich vor Ort sehr gut aus, was ein großer Vorteil beim Entdecken der vielen Critters in dieser Gegend ist. Die Tauchschule bietet verschiedene Tauchpakete an und man kann per Aufpreis auch mit Nitrox tauchen. Wer gut essen und tauchen will und keinen großen Komfort braucht ist vom Preis-Leistungsverhältnis im NAD Lembeh Resort mit Sicherheit gut aufgehoben. Das Personal ist freundlich und hilfsbereit. Wir waren 7 Tage in dem Resort. Leider hat es in dieser Zeit auch täglich geregnet und nicht nur mal eben ein kurzer Regenschauer, sondern die meiste Zeit viele Stunden am Tag und die komplette Nacht durch. Da man beim Tauchen aber ohnehin nass wird nahmen wir dies mit Fassung und hofften täglich auf besseres Wetter. Die Tauchgänge waren dafür aber so toll, dass uns das nasse Wetter irgendwann egal war. In dieser Woche sahen wir unzählige Nacktschnecken, Krabben ( u. a Soft-Coralcrabs, Zebrakrabbe ), viele Garnelenarten ( u.a. Imperatorgarnelen ) Colemanshrimps, Schaukelfische, Anglerfische, Teufelsfische, Fledermausfische, Sepias ( auch flammende Sepias ) Schlangenaale, Kugelfische, Clownfische, Mandarinfische, große Muränen und Geistermuränen, Octopusse ( u. a. Coconut-Octopus und Mimikoctopus ) Knurrhähne, Himmelsgucker, ein Renopia, Geisterpfeifenfische, Skorpionsfische, Grundeln, Blennis, Seepferdchen, Pygmy-Seahorses und einen erst relativ neu entdeckten Lembeh Sea-Dragon ( sieht aus wie eine Mischung aus Seepferd und Seenadel und ist Stecknadelgroß! ) So viele wunderschöne und unterschiedliche Unterwasserwunder haben wir in einer Woche eigentlich gar nicht erwartet. Aber der Urlaub sollte ja noch lange nicht zu Ende sein. Nach der Woche ging es auf die neue Ocean Rover - ein wirkliches Luxus Tauchschiff. Viele kennen die Ocean Rover sicherlich noch, als sie unter thailändischer Flagge gefahren ist. Diese Zeit ist vorbei und die Ocean-Rover befindet sich unter neuer österreichischer Leitung in indonesischen Gewässern, genauer gesagt Nord-Sulawesi, wo die Ocean-Rover ihre Touren in den schönsten Tauchgebieten rund um Nord Sulawesi macht. Es werden die Tauchgebiete der Lembeh Strait, Bangka, und Bunaken Nationalpark sowie die im Norden liegenden Tauchplätze bei den Sangihe Inseln angefahren. Wir hatten das große Glück, direkt bei der ersten Tour dabei zu sein. Die Ocean Rover ist ein speziell auf die Bedürfnisse von Tauchern und Fotografen ausgerichtetes komfortables Safariboot und bietet jeglichen Komfort, den man sich vor und nach dem Tauchen wünscht. Gebaut nach den aktuellsten Sicherheitsvorschriften besitzt Sie einen stabilen Stahlrumpf, ist 30 Meter lang und bietet ausreichend Platz für maximal 16 Passagiere. Die 8 großzügigen und komfortablen Doppelkabinen verfügen alle über ein Doppelbett mit einem Einzelstockbett darüber, besitzen ein Panoramafenster und verteilen sich auf das Haupt- und das Oberdeck. Alle Kabinen sind mit einem Bad mit Dusche und WC, Haarföhn, ausreichend Ablageflächen und Stauraum, sowie einer individuell regulierbarer Klimaanlage ausgestattet. In dem großen klimatisierten Salon werden täglich drei Hauptmahlzeiten in Buffetform serviert. Zusätzlich kann man sich an Snacks und frischem Obst bedienen. Softdrinks, Wasser, Tee und Kaffee sind im Reisepreis enthalten. Im Salon gibt es die Möglichkeit, Kameras und Lampen zu laden. Es stehen ausreichend Stationen mit 110 und 220 Volt zur Verfügung. Ein 42 Zoll Flachbildschirm für Diashows sowie ein Computer zur Bildbearbeitung lassen keine Wünsche offen. Jetzt hatten wir allen Komfort und super Wetter, was wir im NAD Lembeh Resort vermissten. Die Crew der Ocean Rover holte uns im NAD Resort ab, so dass wir unsere Tauchsachen gar nicht erst in den Tauchrucksack packen mussten. Wir konnten sie direkt von der Tauchbasis ins Schlauchboot packen und auf die Ocean Rover bringen. Sehr freundlich und herzlich wurden wir dann auf dem Schiff von Roman, dem neuen Eigner mit einem Welcome-Drink und Erfrischungstüchern empfangen. Auch das Wetter wurde seitdem wir auf der Ocean Rover waren schlagartig besser und es regnete für den Rest des Urlaubs nicht mehr. Die 12 köpfige Crew ist sehr auf das Wohl der Gäste bedacht. Vier Tauchguides ermöglichen unvergessliche Taucherlebnisse in Kleingruppen mit maximal 5 Tauchern pro Guide. Getaucht wird von zwei Schlauchbooten aus, mit denen man den Tauchplatz exakt anvisieren kann. Den ersten Tauchtag auf der Ocean Rover machten wir am 10.7.2008 in der Lembeh Strait, bei Angels Window, AW Shucks, Hair Ball 1 und Aer Prang. In Bitung, der Hafenstadt direkt in der Lembeh-Strait befindet sich übrigens auch der Ankerplatz der Ocean-Rover. D.h. der erste und letzte Tag der Tauchtour wird immer in der Lembeh-Strait getaucht. Im schwarzen Sand begegneten wir bizarren Crittern, die uns schon die Woche zuvor so faszinierten. Am Tag darauf wurde die Sicht immer besser und der Sand auch wieder hell. Es ging nach Biaro, wo die schöne Unterwasserlandschaft von vielen intakten Weichkorallen geprägt ist. Hier begegneten wir bereits größeren Fischen wie dem Napoleon, unser mittlerweile auf Kleinstlebewesen fixierte Auge entdeckte aber auch Krebse, Garnelen und Nacktschnecken. Am dritten Tag erreichten wir Tagulandang Pier wo wir zwei wunderschöne Tauchgänge rund um das Pier machten. Da es unter dem wunderschön bewachsenen Pier jedoch so schön war und beim ersten Tauchgang kein Weitwinkel auf der Kamera war, machten wir den zweiten Tauchgang direkt unter dem Pier. Am Steg warteten vor dem Abtauchen bereits einige Leute auf die Fähre, die von dort abfahren sollte. Beim Auftauchen warteten dann bereits hunderte Menschen auf die Fähre. Es muss ein wirklich ungewohnter Anblick für die Einheimischen gewesen sein, wie wir direkt vor dem Pier auftauchten. Die Menschen winkten uns zu und es war irgendwie komisch von der Stille des Meeres plötzlich von einem Stimmengewirr und dem Lärm der Mopeds umgeben zu sein. Die folgenden zwei Tage tauchten wir in Bangka und Pulisan. Dort hatten wir super Sichtweiten, begegneten Barrakudas und Schildkröten, aber auch kleinen Lebewesen, wie Nacktschnecken, Krebse, Boxerkrabben, und Pontohi-Seahorses. In Pulisan hatten wir Steinfische, Anglerfische, Jawfische, Blennis, Schaukelfische, Seeschlangen und Krebse. Am nächsten Tag tauchten wir vormittags am Lekuan 1, dann am Lekuan 2, wo wir Schildkröten, Lobsten, unzählige Schwarmfische, einen Hai und viele Krabben und Nacktschnecken sahen. Gegen Mittag besuchten wir am Fukui die fünf Riesenmördermuscheln, die uns bereits bei unserer Tour vor zwei Jahren in Erinnerung geblieben waren. Gegend Nachmittag ereichten wir Bunaken, wo wir super Sichtweiten vorfanden. Am nächsten Tag wurde weiter rund um Bunaken getaucht. Wir sahen riesige Drückerfischschwärme mit tausenden von Tieren, gelegentlich Seeschlangen und Schildkröten, einmal auch einen Adlerrochen aus weiter Ferne. Ansonsten fanden wir die sonst so hoch gelobten Bunaken eher langweilig. Abgesehen von der guten Sicht sieht man nämlich nicht besonders viel. Am Tag darauf ging es dann über Punten zurück zu unserer geliebten Lembeh Strait, wo wir bei Batu Sandar und Telek Kambahu 1 zwei wunderschöne Tauchgänge mit Pegasusfischen, paarenden Nacktschnecken, Eidechsenfischen, Anglerfischen, Schaukelfischen usw. hatten. Unser Highlight des Tages und lang ersehnt war jedoch der Nachttauchgang bei Retak Larry. Vom Himmelsgucker, bis zum Schlangenaal, Nacktschnecken mit Imperatorgarnelen, robusten Geistepfefenfischen, Octopus bis hin zu Krebsen sahen wir so viel. Das eigentliche Highlight war jedoch der lang ersehnte Bobbit-Wurm, den wir bereits vor zwei Jahren mit Roman sahen. Standorttreu lebt der bis zu zwei Meter lange Bobbit-Wurm im schwarzen Sandboden und kommt nur gelegentlich ein Stück hervor um zu fressen. Auch dieses Mal hatten wir das große Glück, den Bobbit-Wurm mit seinen regenbogen schillernden Farben und dem bizarren Aussehen zu bewundern. Welch ein schöner Abschluss für einen so schönen Tauchurlaub mit über 50 Tauchgängen! Die Tauchtage auf der Ocean Rover waren leider vorbei. Der folgende Tag wurde zum Entsättigen und Relaxen genutzt. Wie gut, dass eine ausgebildete Masseuse auf dem Schiff zum Bordpersonal gehört. Die Massage war phantastisch, jetzt merkte man jedoch erst einmal wie anstrengend die viele Taucherei war und wie viele Muskeln verspannt waren. Am 19.07.2008 frühstückten wir ein letztes Mal auf der Ocean Rover und dann ging es nach Manado, wo wir über Singapur zurück nach Frankfurt flogen. Ab September 2009 bietet die Ocean Rover auch Touren in die schönen Tauchgebiete von West Papua, Raja Ampat an. Ein erstes Ziel für nächstes Jahr...
Mehr UW-Fotos unter www.jenshilz.de
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Tauchplatzkarten in Hülle und Fülle - aus der ganzen Welt gibt es auf unserer Kartenseite. Hier sind viele in- und ausländische Tauchplätze verzeichnet, und mit unseren Karten kann man sich prima auf den Tauchgang vorbereiten.
Black Pearl (23.05.2012) War im Januar für eine Woche auf der Black Pearl und hab einen kleinen Abriss der Reise auf meiner Webseite www.World2Visit.net hochgeladen.(Anmerkung Redaktion: In englischer Sprache) Kann mich dem (mehr) M/Y Seven7Seas (19.05.2012) St. Johns Safari Mai 2012 Einfach perfekt. Boot, Crew, Guides verdienen die volle Flossenzahl. Besonderen Dank an Wolfi für die gelungene Wahl der Tauchplätze. Gruß Kaleun (mehr) M/Y Firebird (19.05.2012) Ich war vom 19. - 26.04.12 auf der Firebird( 2. Mal).Hurghda bis Tiran. Kein neues Boot aber gut und zweckmäßig ausgerüstet. Genügend (!) Ablageplatz für Ausrüstung und die Kleinteile wie Lampen (mehr)
Forum Biologie
Auszug aus diesem Forum:
Westpazifik, Philippinen: unbekannte Schnecke vom 28.03.2012 : Hallo ins Forum, wie heißt diese Schnecke / Strudelwurm? gesehen: Philippinen/Panglao Danke für die Antworten! Link dazu: ... [mehr] Planktonschäden durch Jet-Antriebe? vom 24.03.2012 : Wimre kam das Thema im Zusammenhang mit der Einführung der Schnellfähren Rostock Trelleborg auf. Dass das durch den Jet-Antrieb ... [mehr] Indopazifik, Indonesien: unbekannter Fisch vom 24.03.2012 : http://s7. directupload. net/file/d/2839/mrddmzbw_jpg. htm Bali. Der Kollege stand da die ganze Zeit in der Strömung und sagte ... [mehr]
Pindito, Irian Jaya, Indonesien
Das luxuriöse in traditioneller Holzbauweise gebaute Tauchschiff mit einer Kapazität von bis zu 16 Tauchern lässt keine Wünsche offen. Touren führen zu den Waigeon und Missol Inseln sowie Komodo.
Drei zufällige Tauchlinks: Sydney Underwater Bushwalking Soc.. Aktiver Tauchclub für Schwule, Lesben und deren Freunde in Sydney DK Sjökorna DK SJÖKORNA bildades 1974 av ett gäng biologistudenter vid Göteborg Universitet. Sedan länge finns dock alla tänkbara yrken och utbildningar representerade i klubben. Ocean Dive/Tauchschule Beckum Ocean Dive/Tauchschule Beckum