Orca Dive Center Hamata ist eines der zwei südlichsten Außenposten der Orca Basen in Ägypten und zählt zu den Topadressen für Taucher. Das Dive Center kann auf die einmaligen Riffe des Südens verweisen, die fast alle auf Tagestouren erreichbar sind. Zudem verfügt die Basis, die dem Hotel Zabargad Dive Resort*** angeschlossen ist, über ein einmaliges Hausriff, das Non-Stop betaucht werden kann und etwa zehn Kilometer lang ist. Es ist über den basiseigenen Steg erreichbar; die Tagesboote legen von einem Nachbarsteg ab, der mit dem kostenlosen Shuttlebus in fünf Minuten erreichbar ist. Das Ende 2001 im maurischen Stil errichtete Hotel liegt drei Kilometer südlich des winzigen Beduinendorfes Hamata, unmittelbar am Meer. Die Anlage besticht durch eine großzügige Aufteilung und der modern, wie geschmackvoll eingerichteten Bungaloweinheiten. Die parkähnliche Konzeption des Hotels mit einem zentralen, sehr großen Pool vermittelt Weitläufigkeit und ein geschmackvolles Ambiente. Vom Airport Hurghada sind es 400 Kilometer oder 5 Stunden Fahrzeit; vom Flughafen in Marsa Alam sind es 180 Kilometer oder 2,5 Stunden Fahrzeit.
Beschreibung:
Das Hotel Zabargad liegt direkt am Strand in 3 km Entfernung zur Ortschaft Hamata, dort befindet sich auch die Anlegestelle der Boote.
Das Hotel fügt sich durch den maurischen Baustil geschmackvoll in die Landschaft ein. Die insgesamt 110 Zimmer, hauptsächlich ebenerdig, sind in mehrere Bungaloweinheiten unterteilt.
Das Hotel hat einen kleiner Empfangsbereich mit Rezeption (Safes inklusive), einen Souvenirshop und ein klimatisierbares Restaurant mit Außenterrasse.Im Zentrum der weitläufigen Anlage befindet sich der große Swimmingpool mit Sonnenterrasse. Die gemütliche Taucherbar für Snacks und Drinks zwischendurch, sowie das Beduinenzelt direkt am Meer sind ein beliebter Treffpunkt für alle Gäste.
Bericht 151 bis 156, Seite 16 von 16: [ Erste131415 16 ]
Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 11.04.2002 von Haubentaucher [PADI OWD, 18 TG]
13 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Vom 1.-8.4.2002 waren zwei Freunde, meine Frau und ich im Hotel Zabargad in Hamata. Es wurde ja schon so einiges geschrieben, ich beschränke mich daher auf den aktuellen Zustand bzw. Dinge die mir noch wichtig sind.
Beim Transfer entlang des Roten Meeres nach Süden kommt man an vielen Bausünden vorbei, die zur Zeit aus der Erde gestampft werden. Das Hotel Zabargad ist dagegen eine schnuckelige Anlage. Transferzeit beträgt vom Flughafen ca. 2,5 Stunden, wenn ein dussliger Touri im Shams Alam noch seelenruhig in den Bus sitzt und erst bei der Abfahrt mäkelt, seine Koffer seien noch gar nicht dabei, kann es auch länger dauern...
Das Hotel ist immer noch nur halbfertig. Wege sind nur zum Teil angelegt, teilweise werden sie auch wieder abgebaut und die Steine an anderer Stelle verlegt. Der Swimming Pool ist immer noch nicht fertig - soll es aber "bald" sein. Der Manager hat m.E. irgendetwas von Mai erzählt, aber hier in Ägypten ticken die Uhren bekanntlich anders. Muß man halt mit leben, wie`s ist. Das geht aber eigentlich ganz gut.
Preise inkl. Steuern: Wasser 1,5l 4.50LE diverse Pizzen als Mittagssnack zwischen 10.50 LE und 15 LE, sind aber lecker und angemessen groß. Bier? Hmm, trink ich nicht O:-)
Zum Tauchbetrieb: Unter 30 Tauchgängen muß man mit einem Guide tauchen, kostet 11€ pro Tag, ob da dann mehr als 2 TG/Tag drin sind, wage ich zu bezweifeln, aber das reicht ja auch. Check-Dive (Maske ausblasen, Wechselatmung) ist für alle obligat, ist aber zum Anfang des ersten TG schnell erledigt.
Preise: Boots-TG 50€, (Mittagessen an Bord 17 LE, 1,5l-Wasser 4 LE - abgerechnet wird täglich am Ende der Fahrt in LE) 2,60€ "Riff-Steuer" pro Tag. Hausriff (auch Nacht-TG) 18€ Deko-Versicherung 7$ 15-Liter-Flaschen ohne Aufpreis statt den 12ern (für die Schluckspechte wie mich O:-). Leihausrüstung: Jacket für sechs Tage 24,60€ Atemregler mit Octopus, Fini 24,60€ Komplett mit Anzug und Compi (gebucht von Deutschland) 125€ für 6 Tage
Preise im Orca-Katalog günstiger als vor Ort - groß zum Handeln kamen wir da nicht. Allerdings können die vorausgebuchten TG-Voucher entgegen dem anfangs ausgeteilten Handout problemlos mit anderen TG (Boot/Riff/...) verrechnet werden.
Tiefenlimit 40m
Das Hausriff erreicht man bequem angerödelt zu Fuß - wahlweise kann man auch dekadent sein Jacket, Flasche, Blei per Pick-Up die paar Meter an den Strand karren lassen. (Wir einem geradezu aufgenötigt.)
Der angepriesene Steg ist noch nicht fertig, ja nicht einmal angefangen, geschweige denn überhaupt genehmigt. Es kann also noch ziemlich lange dauern, bis sich das tut. Bis dahin erfolgt der Einstieg über das Riffdach an der Leine entlang. Man kann sich auch in den Hafen-Karren lassen und dann mit dem Schlauchboot Little Orca das Innenriff oder das Hausriff betauchen. Wir haben aber keine Erfahrungen damit sammeln können. Es soll aber einen kleinen Aufpreis kosten.
Der Einstieg ist bei entsprechendem Wellengang (und da .a. bei Flut)nicht ganz leicht, manchmal gar unmöglich. Die unten genannte Option, die Flossen beim Übergang von gelbem auf rotes Seil anzuziehen und dann rückwärts reinzugehen, habe ich jetzt erst gelesen, kann mir das aber nicht ganz vorstellen. Am besten geht man soweit, bis dann tief im Wasser steht, klammert sich dann am Seil fest, zieht die Flossen an und schwimmt gleich fort. (Oder aber man zieht sich am Seil mit dem LA im Maul auf den letzten Betonklotz bei 5m Tiefe und zieht dort seine Flossen an, geht auch gut.) Trotz Vorsicht sind bei entsprechender See immer mal wieder Leute hingepurzelt und haben sich die Hände aufgeschnitten :-/ (Selbst Tauchguides sind nicht davor gefeit...)
Ist das Hausriff wegen Wellen usw. nicht betauchbar (legt die Basis fest), darf man dafür ohne Aufpreis aufs Boot zum Tauchen.
Bei mehreren Bootstagen kann die Ausrüstung an Bord verbleiben, nach Aussage der Basisleitung sind Diebstähle nicht zu befürchten. Die Boote fahren morgens zwischen 8 und 9 Uhr ab. Es erfolgen 2 TG. Es gibt auch ein Early Morning Boot (Abfahrt 5.30), das dann 3 TG macht und Shaab Sataya, Shaab Malahi, Gotha Sataya und/oder Abu Diab anfährt.
Von der Guides/Tauchlehrern ragt Birgit und Größenklassen heraus. Sie macht ein super Briefing, zeigt ihren Schützlingen unter Wasser sehr, sehr viel und bemüht sich ohne Ende. Meine Frau hat die Theorie/Pool-Ausbildung in Deutschland gemacht, und hier dann die Freiwasser-TG. Zuerst war sie mit Ayman eingeteilt, aber als sie dann nicht gleich mit dem Druckausgleich klarkam, wurde er voll ungeduldig und brach den TG ab, und meinte, mit Birgit würde sie sich sicher besser verstehen. Birgit dagegen blieb am nächsten Tag einfach ruhig und hat meiner Frau die Zeit zum Abtauchen gelassen, die sie braucht.
(Ansonsten kann ich wirklich jedem empfehlen, zumindest die Theorie in Deutschland zu pauken, sonst hat man vom Urlaub nicht viel - es gibt keine Theorielektionen, die Hilfestellung von Ayman war nach Aussage einer anderen Schülerin, die den ganzen Kurs dort machte, ein wenig zu wenig.)
Von den anderen Guides haben wir bei Ayman noch ein Bootsbriefing genossen, das war ordentlich. Zweimal waren wir mit Kimo unterwegs, auch ein netter Kerl, aber unter Wasser machte er immer einen etwas lustlosen Eindruck. Trieb halt so etwas entfernt herum und zeigte fast nichts. (Riesenkontrast zu Birgit)
Eigentlich ein super Hotel und super Basis - Abzug aber, weil für Sachen (Pool, Wege, Steg) geworben wird, die noch lange auf sich warten lassen...
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Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 10.03.2002 von Jürgen&Manu
5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo zusammen! Wir waren vom 18.03.-25.03.2002 in Hamata, das Wetter meinte es einfach gut mit uns,wir hatten bis auf den ersten Tag ein traumhaftes Wetter,blauer Himmel und ein glattes Meer, somit super Tauchplätze. Wie schon oft erwähnt ist das Hotel echt noch nicht fertig,man kann von der 1.Baustufe sprechen,aber Zimmer sind sauber,nett eingerichtet und das Essen ist wirklich auch gut sowie das Servicepersonal. Der Pool ist noch in Arbeit, wie vieles auch. Wenn das Hotel mal fertig ist,wird dies sicher eine Traumhafte Anlage und entspricht dann auch den 4 Sternen mit dem hohen Preis wo man zahlt.Im Moment ist es einfach überteuert. Auf jeden Fall ließ uns das alles schnell vergessen als wir mit Tauchguid Birgit unterwegs waren, wir fuhren die besten Tauchplätze an und die Stimmung war einfach genial. Das Briefing macht Birgit so super, das man glaubte wenn man abtaucht, man war schon mal da. Keine Frage zu viel, im Gegenteil für alles eine Antwort ohne Stöhnen. Einfach super.Ich kann euch nur empfehlen mit Birgit aufs Boot zu gehen, da habt ihr auf jeden Fall Spaß, da Birgit ihren Job von Herzen macht. Danke Birgit für eine super schöne Woche in Hamata, die alles andere vergessen ließ. Alles Gute Dir und deinen Kollegen. Tschüß sagen Jürgen&Manu
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Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 17.02.2002 von Thomas
8 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Vom 05.11-12.11.2001 waren mein Tauchkollege und ich im Hotel Zabargad in Hamata. Da ich schon des Öfteren in den südlichen Teil Ägyptens fliege, wusste ich schon ungefähr was mich dort erwartet. Nach 4 ½ stündigem Flug landete unser Flieger als erster auf dem neuem Flughafen in Marsa Alam. Dort wimmelte es nur von Reportern und Kamerateams des Ägyptischen Fernsehens. Der Flughafen ist modern gebaut. Die Flughafenbusse sind nagelneu und sehr geräumig, jedoch ist der Raum zu den Passkontrollen etwas eng. Hier befindet sich auch eine Wechselstube. Nach viertelstündiger Wartezeit durften wir endlich zum Kofferband. Im Gegensatz zu Hurghada befinden sich die beiden Bänder in getrennten Räumen und überall waren Kameras und Fotoreporter.
-Nach der Begrüßung durch die Reiseleitung wurden wir zum Bus gebracht. Nach etwa einer halben Stunde ging die Fahrt endlich los. Mit weiteren 4 Bussen fuhren wir im Konvoi in die Richtung der Hotels. Marsa Alam liegt noch ungefähr 50 km vom Flughafen entfernt. Die genaue Fahrtzeit zum Hotel Zabargad beträgt ungefähr 2 Stunden. Als wir mit den restlichen 2 Bussen am schon hell beleuchteten Hotel angekommen sind, wurden wir von einer Volkloreband begrüßt und ein Band das im Eingang der Rezeption gespannt war wurde vom Hotelmanager mit einer Schere durchtrennt (das ganze nannte sich ?soft opening?) und zur Begrüßung gab es wieder Cocktails. Wir mussten auch feststellen dass die Rezeption erst halb fertig und die Zufahrt noch nicht geteert war, aber das war halb so schlimm. Die großen Zimmer sind einfach eingerichtet, mit moderner Klimaanlage inkl. Fernbedienung, ein großer Kühlschrank, Steckdosen sind genug vorhanden, 2 schöne bequeme Betten, ein Kleiderschrank, und mehreren Ablagen. Das Bad mit Dusche, leider noch ohne Duschvorhang (das Bad stand deshalb abends meistens unter Wasser), großes Waschbecken und gut funktionierender Toilette. Was will man mehr! Ein Fernseher war zu dem Reisezeitpunkt noch nicht vorhanden aber wer trotzdem fernsehen will kann sich im Restaurant in die Fernsehecke begeben und dabei ne Wasserpfeife rauchen. Wer angst um seine Wertsachen hat, muss damit leben denn zum Reisezeitpunkt gab es weder einen Save auf dem Zimmer bzw. in der Rezeption. Wolfgang der Basisleiter klärte uns noch schnell über das Hotel (das noch ne kleine Baustelle ist) und über das Tauchen auf.
-Das Essen im Restaurant ist zwar nicht so reichhaltig, aber dafür sehr abwechslungsreich. Wer hier sein Stella sucht, muss mit dem Sakara Bier vorlieb nehmen. Die Preise: Bier 12,50 Pfund, Wasser 3,50 Pfund, Softdrinks 3,75 Pfund, alles noch ohne die 17% Steuer. Wein ist auch erhältlich. Man hat auch einen schönen Blick auf das Meer. Wenn dann später einmal die weiteren Fenster eingebaut sind, fliegen auch die Servietten nicht mehr durch die Gegend. Das Essen wird morgens und am Abend in Buffetform serviert. Tee, Milch, Kaffee und Milch muss man sich aber noch selber holen. Wer mittags oder am Nachmittag die Zeit im Hotel verbringt, muss nicht bis auf das Abendessen warten. Gegen Bezahlung gibt es mittags im Restaurant auch was zu Essen. Eine Snackbar bzw. Beachbar gab es leider noch nicht. Wer Geld wechseln will, kann das frühestens um 8 Uhr früh erledigen, denn dann erst ist der Portier zur Stelle.
So, jetzt zum wichtigsten:
Die Orca Tauchbasis liegt nicht weit entfernt von den Zimmern und besitzt einen großen Trockenraum mit zwei Waschbassins. Der Raum wird abends um 23.00 Uhr abgeschlossen und morgens gegen 6.00 wieder geöffnet. Wer einen Nacht bzw. early morning dive machen will muss einfach vorher Bescheid sagen, dann wird der Raum auch aufgesperrt. Zwei neue Kompressoren füllen die 200 12 Liter und 40 15 Literflaschen lautlos über Nacht auf und meistens sind auch die 200 bar Fülldruck in der Flasche. Es kommt auch vor, dass man seine Flasche öfters wechseln muss (wer will schon mit 160 bar abtauchen). Die Anmeldung geht schnell und problemlos. Ich musste nicht mal ein Logbuch geschweige die Tauchlizenz vorlegen. Nur ankreuzen, daß ich im Besitz dieser Sachen bin. Unter 30 Tauchgängen wird ein Guide zur Verfügung gestellt. Kosten pro Tauchtag 11.- ?. Man kann auch schon vor der Reise ein Tauchpacket buchen. 5 Tage mit Boot und Blei kosten da 200.- ?, Hausriff inklusive. Es reicht auch, wenn nur das Hotel und der Flug im Voraus gezahlt werden, denn wenn man sich mit den Leuten auf der Basis anfreundet, können noch ein paar Prozente rausgeholt werden. Wer will, kann auch eine Versicherung für die Druckkammer in Marsa Alam abschließen (für den Fall das doch was passiert, Transferzeit liegt bei 1 ½ Stunden) und diese Versicherung beträgt nur $6. Wenn man sich mal überlegt wie hoch die Kosten bei einer Selbstbeteiligung liegen, zahlt man doch lieber diese geringe Gebühr. An der Basis bekommt jeder seine eigene Kiste und das Blei inkl. Gurt. Dann kann man sich entweder auf eines der beiden Boote ?Alia I? und ?Silver Wave? in die Liste eintragen lassen oder man geht zum Hausriff. Wir haben uns für das Hausriff entschieden und waren damit die ersten nach den Guids die dort getaucht haben. Am besten rödelt man sich an der Tauchbasis an und geht zum Einstieg. Am Ufer steht eine kleine Holzplattform und ein Gestell zum Ablegen von Flossen und Kameras zur Verfügung, der versprochenen Steg und das Schlauchboot existieren leider noch nicht (steht aber so im Prospekt). Es fehlen leider noch einige Voraussetzungen, wie z.B. eine Strandüberwachung, das Gebäude wurde aber während meines Urlaubs teilweise gebaut. Für den ersten Tauchgang stand ein Checktauchgang an erster Stelle. Aber erstmal reinkommen. An einer gelben Leine die mehrere Pfosten miteinander verbindet, hangelt man sich über das Riffdach. Die Flossen werden dann erst angezogen wenn das Seil von gelb in orange Farbe übergeht. Man muss um über die Riffkante zu kommen, 2m mit den Flossen rückwärts gehen und sich mit der ersten Welle ins Wasser gleiten lassen und abtauchen. Das ganze funktioniert aber nur, wenn die Ebbe nicht zu stark ist und das Meer einigermaßen ruhig ist. Kurzer Tipp: Wertvolle Video-Fotoausrüstung lieber im Hotel lassen wenn das Meer aufgewühlt ist, sonst könnt ihr das Zeug in die Werkstatt schaffen. Das Hausriff haben wir erstmal nach dem Checkdive mit unserem Guide Bob in Richtung Norden erkundet und da kam uns schon gleich ein großer Barakuda entgegen. Das Riff fällt max. auf 60m Tiefe ab und die Grenze welche von der Basis festgelegt wurde, liegt allgemein bei 40m Tauchtiefe. Das Riff selber ist schön bewachsen mit Hart und Weichkorallen und die Vielfalt der Fische schließt auf ein intaktes Riff. Muränen, Schildkröten, Haie und auch Großfische sind hier übrigens keine Seltenheit. Den zweiten Tauchgang machten wir am Nachmittag, diesmal Richtung Süden. Allgemein ist das Hausriff sehr schön. Leider gibt es zur Zeit noch kein Schlauchboot mit dem man das Riff weiter erkunden könnte. Von den Tauchgängen am nächsten Tag konnten wir leider nur einen machen, da die Wellen an Höhe zugenommen hatten. Die Pfosten waren durch den starken Seegang umgekippt und ich hatte mir meinen Anzug ziemlich aufgerissen. Ps: bei solchen Aktionen lieber Handschuhe anziehen, ist besser für die eigene Sicherheit.
-Am nächsten Tag ging es endlich auf das Boot ?Silver Wave?. Um da erst mal hinzukommen braucht man a: Kopfschutz, b: Sand- und Windschutz für die Augen, c: gute Nerven und d: ein intaktes Kreuz. Warum????????? Nachdem das Hotel keine Bucht besitzt, müssen alle, die auf eines der Boote wollen, in einen umgebauten LKW steigen und ca. 5 Minuten zum Anlieger fahren aber als Taucher hält man ja normal was aus.
-Die Boote ?Silver Wave und Alia1? sind groß und komfortabel eingerichtet. Jedes der Boote hat Funk und Sauerstoff für den Ernstfall an Bord und für 14 Pfund kriegt man auch ein deftiges Essen. Die beiden Boote liegen in einer geschützten Bucht an einem Kai den man über einen schmalen und holprigen Weg erreicht. Die Tauch- ausrüstung muss abends immer mit von Bord genommen werden. Sie wird auf einen Pick Up verladen, der die Sachen dann zur Basis bringt. Der Grund dafür ist die fehlende Sicherheit, denn zu den Booten hat jeder Zugang. Einen gewaltigen Unterschied hatten die Boote doch. Die Silver Wave war sehr schnell unterwegs aber dafür sehr laut und die Alia1 langsam. Dafür hat man keine Motorengeräusche gehört. Zum Glück haben wir die Silver Wave bekommen und mussten erst um 8.45 Uhr am Boot sein. Im Gegensatz zu den anderen, welche schon um 8.15 Uhr rausfuhren. Die Riffe, die die Boote ansteuern, sind teilweise noch nicht in den Seekarten eingezeichnet und haben noch keine Namen. Eines der Riffe wurde z.B. der Namen von dem Bier Sakara gegeben (Shab Sakara) und wir durften uns auch Namen ausdenken. Zuerst fuhren wir Abu Galawa 2 an (ein Traum und wir waren die einzigen dort). Als wir uns mit Tee gestärkt hatten, fuhren wir weiter zu Shab Haman, an dem wir Haie und 2 Napoleon schon beim Abtauchen sichteten. In den nächsten Tagen ging es noch zu ?Abu Galawa 1?, wo der berühmte Schlepper liegt, zu Shab Marsour, Siyul Island und Shab Sakara. Eines schöner als das andere, leider wurde es immer windiger, die Wellen immer höher und die Sicht immer schlechter, aber das was wir uns vorgenommen hatten, war geschafft.
-Noch ein paar kurze Infos zum Hotel: Taucherbar ist vorhanden aber wird noch ausgebaut. Der Pool wird spätestens im Mai fertig sein sowie der Rest vom Hotel. Das Strom und Wasser für ungewisse Zeit ausfallen, ist eigentlich normal für Ägypten. Wasser ist früh am morgen noch etwas kalt, weil sich der Tank auf dem Dach erst erwärmen muss, aber Essen gut Bett gut und das Tauchen traumhaft. Was will man mehr? Einen Shop gibt es natürlich auch. Leider ist die medizinische Versorgung nur provisorisch und der Mobilfunk geht auch noch nicht, aber wenn ein Land innerhalb von nur 2 Jahren einen Flughafen in die Wüste stellen kann, wird das andere auch nicht lang auf sich warten lassen. Der Steg am Hausriff wird laut Orca spätestens ende März fertig und der jetzige Einstieg ist wirklich nur bei ruiger See zu genießen. Der Mobilfunk geht allgemein nur bis kurz vorm Flughafen. Und das Wasser ist dort unten eigentlich in jedem Hotel nicht so sauber (die haben halt keine Filter in den Leitungen).
Aber ich werde mir das Hotel im Mai 2002 noch einmal antun, denn dieser Platz da unten am A..... der Welt ist wirklich zu empfehlen.
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Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 13.02.2002 von Erwin Köhler
5 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 13 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Kein Jubelbericht...aber WAHR! Weihnachten und den Jahreswechsel habe ich mit meiner Tauchpartnerin im neueröffneten 3 ½ Sterne Hotel Zabargad bei Hamata (südliches Rotes Meer, kurz vor der Grenze zum Sudan) verbracht - oder sollte ich eher sagen erlitten...
Seitens des Veranstalters ORCA REISEN GmbH erfolgte keinerlei Hinweis auf die zahlreichen Mängel und den jämmerlichen Zustand der gesamten Anlage. In Gesprächen mit anderen Gästen wurde mir mitgeteilt, daß ein Teil der Gäste entsprechende Informationen, verbunden mit einem Angebot von Preisnachlaß bekommen hatten. Zu diesem erlauchten Personenkreis gehörten wir jedoch nicht.
1. Der Bungalow
Schon vom ersten Tag an klemmte die Eingangstür und ließ sich nur öffen indem man sich von außen mit dem Körper gegen die Tür warf. Später klemmte die Tür so stark, daß ein Öffnen von Innen (ziehen) unmöglich war. Das Verlassen des Zimmers erfolgte durch das Fenster, öffnen der Tür von Außen (s.o.), schließen des Fensters und schließen der Tür. Dieser Mangel und zahl-reiche weitere Mängel wurden am 25.12.01 der Tauchbasis `ORCA Diving Center Zabargad` gemeldet - diese wurde beim Vorstellungsgespräch als "örtliche Reiseleitung" deklariert. Am 31.12.01 wurde dieser eine Mangel behoben - alle anderen blieben bis zum Urlaubsende erhalten.
Die Tür zur Toilette ließ sich nicht schließen - dazu hätte man am Türblatt etwa 1 cm abhobeln müssen. Es gehört nicht zu unseren Gewohnheiten bei offener Tür die Notdurft zu verrichten (wie oben erwähnt sind wir Tauchpartner, keine Ehepaar, Lebensgemeinschaft o.ä.) und anschließend die Düfte im Zimmer zu genießen. Es gab keinen Halter für das Klopapier, keine Halter für die Handtücher, keine Möglichkeit die Badesachen zu trocknen und keine Duschmatte. Der laut Prospekt `komfortabel eingerichtete` Bungalow glänzte durch das Fehlen von Tisch und Stühlen, Nachttischlampen, Telefon (zumindest für Anrufe innerhalb der Anlage) - selbst ein Schild `Bitte nicht stören` war nicht vorhanden. Als Sahnehäubchen wurde immer wieder der Strom abgestellt. Für Taucher wichtig: bereits ladende Akkus sprangen wieder in die Entladefunktion um und waren zum gewünschten Zeitpunkt leer. Kein Strom hieß aber auch kein Wasser, also nur einmal Wasserspülung auf der Toilette, kein Duschen...
Positiv war der Putzmann - alles war tiptop sauber. Sogar nach dem überraschenden Gewitter-guß am 30.12.01, als in allen Zimmern nachmittags das Wasser zentimeterhoch stand, war abends davon fast nichts mehr zu sehen (der Ärmste hat wirklich gewirbelt).
2. die Anlage als Ganzes (am Eingangstor prangen 4 (!)Sterne)
Da die Anlage auf 200 Bungalows konzipiert ist, von denen erst ¼ `fertig` gestellt ist, kann man wohl getrost von einer einzigen großen Baustelle sprechen. Die Wege sind größtenteils unbefestigt, besonders im Bereich von Treppen nicht oder nur unzureichend beleuchtet. Zahlreiche ungesicherte (keine Abdeckung, kein Flatterband, keine Beleuchtung) Schächte für die Pumpen sorgen für ein erhebliches Unfallrisiko. Auch die Verle-gungsarbeiten in Sachen Elektroleitungen waren nicht ohne Risiko: Abends wurden Gräben ausgehoben - selbstverständlich auch quer über die Wege und völlig ungesichert - ein Wunder, daß nachts niemand gestürzt ist. Desweiteren dürfte bei dem vorgelegtem Bautempo der `große Swimmingpool` erst in vielen Monaten fertig gestelltein.
Es fehlt in der Anlage ein Aufenthaltsraum in dem man gemütlich sitzen und seine Taucher-erlebnisse austauschen kann. Die Wasserpfeifenecke kann man dazu nicht benutzen - spätestens nach einer halben Stunde hat man erhebliche Kreuzschmerzen und an der Bar neben der Tauchbasis hält man es im eiskalten Wind auch nicht lange aus - trotz Kapuzen-Sweatshirt.
3. Hauptrestaurant
Der große Raum hat die Atmosphäre eines Bahnhofswarteraums (obwohl ich auch da sehr nett eingerichtete kenne) - ein kleines Bildchen an einer Wand ist doch arg wenig um Gemütlichkeit zu erzeugen.
Das Essen wurde offensichtlich im Laufe des Tages erstellt, abends überwiegend kalt auf die Warmhalte-Geräte gestellt und dort erwärmt - mit etwas Glück und fischen direkt über der Flamme kam man so zu lauwarmen Essen. Meistens war es trotzdem schnell kahlgefressen und es wurde fast nie nachgelegt - wenn man von den `Sättigungsbeilagen` mal absieht. Die Toilet-ten im Restaurant bildeten den würdigen Rahmen für diese 3 ½ Sterne Anlage: Ohne jegliche Tür (das hat den Vorteil daß sie nicht klemmen können), die Wasserspülung abgestellt. Als Sahne-häubchen wurde in den letzten Tagen Dosenbier ausgeschenkt...
Positiv waren die schon fast übereifrigen Kellner: kaum hatte man die Gabel hingelegt, schon verschwand der Teller.
4. `Snack`Bar
Ich bin immer noch nicht sicher, ob mit der im Katalog erwähnten `Snack Bar` die Bar neben der Tauchbasis gemeint ist, schließlich waren da noch zahlreiche andere Gebäude, die wohl auch mal Bars oder sowas werden sollen. Da diese Bar jedoch die einzig geöffnete war, gehe ich davon aus, daß sie gemeint ist. Die erste Vermutung war, daß mit snack das norddeutsche `schnacken` = reden gemeint war... aber am vorletzten Urlaubstag (05.01.02) tauchte wirklich eine Speisekarte auf. Da es kein Telefon gab, ging der Snack-Bar-Kellner ins Hauptrestaurant, gab dort die Bestellung auf und brachte von dort das Essen rüber in die Snack-Bar - trotz Verpackung mit Aluminium-Folie nahezu eiskalt. Auch hier: Keine Türen zu den Toiletten, dafür funktionerte die Wasserspülung - aber es fehlten die Klobrillen.
Nochmals erwähnt: 3 ½ Sterne Anlage laut ORCA REISEN Prospekt
5. Rezeption
Die eigentlichen Aufgaben der Rezeption wurden ordentlich erledigt, aber der Geldwechsel läßt sich einfach nur mit Betrug beschreiben... Wechselkurse wurden willkürlich festgelegt, Hinweise auf die offiziellen Wechselkurse abgewimmelt mit dem Hinweis, man könne sein Geld ja auch woanders wechseln gehen... Aber wo denn? In Hamata? Mit dem Taxi nach Marsa Alam fahren? In meinen Augen eine Unverschämtheit!
6. Reiseleitung
Bei der Abholung am Flughafen Marsa Alam habe ich die Reiseleitung gefragt, ob ich Geld besser am Flughafen wechseln soll oder im Hotel - da wurde mir ausdrücklich empfohlen das Geld im Hotel wechseln zu lassen.
Einige Zeit vor dem Abflug hatte ich bei ORCA REISEN angerufen und gefragt, ob ich in Zabargad mit Karte bezahlen kann - das wurde fälschlicherweise verneint. Auch bei diesem Telefonat kam der Zustand der Anlage mit keinem Wort zur Sprache - die fehlende schriftliche Information habe ich schon Anfangs erwähnt. Die eigentliche Reiseleitung ist in Safaga, telefonisch nicht zu erreichen (da es kein Telefon gibt) und kommt nur 1mal pro Woche ins Hotel um die Beschwerden entgegen zu nehmen und beheben zu lassen, soweit das überhaupt geht. Ihr habe ich bei der ersten Gelegenheit (am 28.12.01) eine handgeschriebene Mängelliste übergeben. Am nächsten Tag erfolgte ihrerseits das Angebot gegen Aufpreis nach Shams Alam umzuziehen, da die Mängel nicht behebbar seien. Wir lehnten dieses Angebot ab, da wir dort schon waren und wir dieses weit im Süden gelegene Ziel gebucht hatten um die südlichen Riffe zu betauchen - die von Shams Alam aus unerreichbar wären. Wir haben klar zu verstehen gegeben, daß wir den Luxus nicht brauchen, aber wenn wir ihn schon bezahlen müssen, dann wollen wir ihn auch haben - oder einen erheb-lichen Preisnachlaß.
Kleinere Mängel wurden mündlich bei der Tauchbasis gemeldet - aber wie man bei uns im Südhessischen sagt: Da hätte ich genausogut mit meinem Schuhschrank reden können...- das Ergebnis war das Gleiche.
7. Tauchen
Das Hausriff läßt sich nur bei nahezu völlig ruhiger See gefahrlos erreichen und betauchen - ich wurde Zeuge eines Unfalls...Da man nie sagen kann, die See bleibt während des Tauchgangs ruhig, bleibt ein erhebliches Restrisiko: Bei ruhiger See rein, bei rauher See raus. Die gelbe Leine stellt wohl eher eine psychologische Hilfe dar, wenn man wirklich sich daran festhalten wollte gab sie nach. Das `exquisite` Hausriff ist ganz nett, der terrassenförmige Abfall war an den von mir betauchten Stellen nicht zu erkennen, dafür ausgedehnte Sandflächen mit gelegentlichen Korallenblöcken - aber für ein Hausriff wirklich nicht schlecht. Sollte der Zugang mittels des angeblich geplanten Stegs möglich sein - durchaus zu empfehlen.
Trotz Angebot im Katalog war es nicht möglich mit NITROX zu tauchen oder einen Rebreather Kurs zu belegen. Die Schiffe haben keinerlei Funkverbindung zur Basis, im Falle eines Tauchunfalls ein erheb-liches Sicherheitsrisiko. Die Kisten mit den Tauchsachen rutschten bei rauher See ungesichert an Bord herum, teilweise (MS Karine) sogar die Preßluft-Flaschen.
Die Organisation der Fahrten war alles andere als professionell: Wenn in der ganzen Region 3 Schiffe fahren, die alle unter der Leitung der Basis sind, dazu noch ein Safari-Boot (MY Admera), dann sollte es doch machbar sein, daß nicht 2 der 3 Boote zum gleichen Riff fahren, bzw. daß am 02.01. sogar am gleichen Platz getaucht wird. Für Rudeltauchen fahre ich nicht in so entlegene Gebiete. Bei der Rückkehr zur `Marina` gab es immer wieder das gleiche Bild: alle Boote kommen nahezu zeitgleich zurück - das heißt, die Hälfte der Leute mußte im eisigen Wind auf die nächste Fahrt des Transfer-Gefährts (Bus wäre wirklich übertrieben - wir nannten es nur Kameltransporter) warten. Da die Boote vorher mindestens 1 Stunde lang Blickkontakt hatten, wäre das ohne jegliche Probleme zu vermeiden gewesen, man bräuchte nur etwas langsamer fahren...
Positiv möchte ich jedoch vermerken, daß die angefahrenen Riffe wirklich toll sind!
8. Flug
Dieser Bereich stellt einen Teil der verkorksten Urlaubs dar. Die Vorliebe von CONDOR für organisierte Verspätungen (alle Maschine treffen sich in München und fliegen erst dann los, wenn auch die letzte eingetroffen ist) und das Chaos im Müchner Flughafen sind allgemein bekannt. Ich hatte mir schon vor geraumer Zeit vorgenommen nie wieder über München zu fliegen und CONDOR ist im Bereich Service für mich eine der schlechtesten Fluggesellschaften...
Also Hinflug: Ungefragt saßen wir im Raucherabteil, ich vergaß, daß CONDOR keine Nicht-raucher-Flüge hat, wie es bei vielen anderen Fluggesellschaften üblich ist. Landung pünktlich in München, warten auf die Maschine aus Bremen. Warten heißt im Münchner Flughafen irgendwo rumstehen, denn nicht einmal für die die Hälfte der Wartenden gibt es Sitzplätze. Es wurde über Lautsprecher wegen der ungewöhnlich langen Wartezeit ein Frühstück angekündigt - das einfach nicht stattfand.
Rückflug: Landung pünktlich in München, diesmal warten auf die Maschine aus Fuerteventura. Landung in Frankfurt: Ein Gepäckstück mit Tauchausrüstung fehlt.
Service während der Flüge, oh weh, das kenne ich von zahlreichen Fluggesellschaften aber ganz anders! Zusammenfassend kann ich nur sagen, daß es für mich in keiner Weise nachvollziehbar ist, wie ORCA REISEN GmbH dazu kommt, Zabargad als 3-Sterne Anlage anzubieten. Damit ruinieren sie leichtfertig ihren Ruf ein hervorragender Tauchreise-Veranstalter zu sein. Wenn die Anlage weiterhin im Angebot behalten werden soll, würde ich dringend zur Ehrlichkeit raten, ansonsten wären die langfristigen Verluste sicherlich größer als der kurzfristige Gewinn. Viele Gäste waren in Zabargad am überlegen, ob sie rechtliche Schritte gegen ORCA REISEN GmbH einleiten sollen, etliche werden es auch tun - zufriedene Gäste waren nicht zu finden, auch die nicht, die weniger als wir bezahlt hatten.
Bewertung der Tauchplätze 6 Flossen! Bewertung der Anlage 2 Flossen
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Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 19.12.2001 von abernun.de
3 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
diese basis ist zwar von orca aber es gibt da nicht viel zum tauchen. ich war ende november dort. die basis ist zwar fertig aber es ist von dort aus nur mit dem lkw möglich zu einem boot zu kommen. das boot sollte etwa 5 km weit weg an einem steg liegen, aber das wusste dort keiner so ganz genau. auch an einen steg an der basis ist noch lange nicht zu denken. der basisleiter hat einen fussmarsch über das riffdach nicht empfohlen. es gab aber eine gelbe leine die an die riffkante führte. nur waren die wellen vorn etwa einen meter hoch und es sollte eine strömung geben. (m.E. lebensgefahr!!)
die hotelanlage ist ausserdem noch in einer sehr (auch für ägyptische verhältnisse) frühen bauphase. es gibt nur ein sattelitentelefon welches 3$ die minute kosten sollte. mobiles telefonieren war auch nicht drin. strom kommt von einem lauten aggregat und das wasser, na ja wer cola mag.
wir sind zwar nicht anspuchsvoll aber nach zweimaligen "zimmer"wechselt in einer nacht, haben wir dann umgebucht und sind ins mövenpick nach el quseir zum gleichen preis. ist wirklich ne wiedergutmachung gewesen.
bilder der "baustelle" könnt ihr auf anfrage von mir haben.
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Orca Dive Center Hamata, Zabargad Geschrieben am 05.12.2001 von Peter
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Orca Red Sea Hamata, Hotel Zabargad, Hamata
Die brandneue Basis im ebenfalls brandneuen Hotel Zabargad in Hamata, ca. zwei Transferstunden von Marsa Alam wird von Wolfgang Clausen geführt. Seinen Bruder Volker kennt man als Tec-Spezialisten und Leiter der gleichnamigen Basis in Safaga. Ausgestattet ist die Basis mit Rezeption, zwei großen und komfortablen Trockenräumen. Verliehen werden Scubapro-Anzüge (5mm), Ocanic-Computer und -Regler, Scubapro-Westen und ABC-Ausrüstungen. Ausgebildet wird wahlweise nach CMAS oder PADI (aber lieber CMAS). Nitrox und Rebreather weren im November noch nicht möglich, sind aber bald geplant. Ausbildung zum Nitrox Basic Diver ist dennoch machbar, spannend und interessant. Im CMAS-Grundkurs wurde aus meiner Freundin Julia innerhalb von fünf Tagen eine wirklich gute Taucherin, die problemlos alle "Profi"-Tauchgängen mitmachen konnte. Talent - aber sicher auch der Verdienst von Steffen und Birgit, die die Ausbildung durchführten. Ferner gehören zum Tauchpersonal Thomas und Bop, ein ägyptischer Guide mit speziellem Humor. Dazu kommt ägyptisches Basis-Personal für Kompressor, Flaschen, Handling. Getaucht wird entweder vom Boot oder am Hausriff. Weil es für den Steg dort noch keine Genehmigung gibt, muss man (an einer gut verlegten Leine) über das Riffdach einsteigen. Das ist bei hohen Wellen nicht ganz einfach, aber durchaus machbar. Jeder Landtauchgang, den man in der Gegend von Quesier macht, ist komplizierter. Sogar Nachttauchgänge sind möglich. Das Hausriff ist ansonsten in beide Richtungen zu betauchen und wirklich exquisit. Wem das alles zu kompliziert klingt, der kann sich mit einem kleinen Dinghi ("Little Orca") auch vom Hafen Ras Qulan von der Seeseite ans Hausriff bringen lassen. Dort starten auch die morgendlichen Ausfahrten nach dem üblichen Ägypten-Muster (zwei Tauchgänge). Je nachdem, wie viele Taucher auf der Basis sind, stechen Boote in See. Durchschnittlich waren wir in unseren zwei Wochen mit 10 Mann an Bord - vor Ort an den vorgelagerten Riffen ist man dann in 99 Prozent aller Fälle das einzige Tauchboot. Die interessansten Riffe und Fische habe ich unter "Tauchgebiete" in der Dadtenbank beschrieben. Das Essen an Bord kostet 17 Pfund pro Person, Tee gibt es umsonst. Etwas problematisch erwies sich für einige weniger seefeste Taucher das Wetter, bzw. der Wellengang. Sprich: Es wurde ordentlich gebrochen - allerdings wohl ein Problem, dass sich im Sommer und Frühjahr wegen besserer Bedingungen erledigt. Und: Es bleibt ja immer noch das Hausriff. Die Riffe selbst sind leicht zu betauchen, Strömung hatten wir selten bis nie, kann aber auftreten. Obwohl Orca eine Sondergenehmigung für Tauchgänge bis 40 Meter hat, erreicht man diese Tiefe eher selten. Die meisten Tauchplätze (neue werden laufend erkundet) kratzen so gerade mal an die 20er-Marke. Fazit: Die Basis ist hochprofessionell geführt, das Personal nett und geht gerne auf Wünsche der Kunden ein. Man merkt, dass Clausen und sein Team in Hamata Größeres vorhaben - diese Basis ist keine Eintagsfliege und wird noch vielen Tauchern Freude bereiten. Auch wenn´s am Anfang am schönsten ist. Flossen-Abzug gibt es nur wegen der noch nicht vorhandenen Einrichtungen. Sobald Steg, Nitrox und Rebreather da sind, ein klarer Fall für eine Höchstwertung. Tauchpreise stehen auf der homepage www.orca.de.
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Bericht 151 bis 156, Seite 16 von 16: [ Erste131415 16 ]
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Aktuelle Basenberichte:
Atlantis Diving, Marsalforn/.. (24.05.2012) Hallo, Ich möchte mich kurz fassen. Viel gibt es für mich auch nicht zum schreiben, ausser ein dickes DAUMEN HOCH für diese BASIS. Top Infrastruktur, Top Material, sehr Hilfsbereit, und sie wissen (mehr) Wolfgang`s Tauchshop, Prora,.. (23.05.2012) Hallo, anbei ein kleiner Bericht über meinen Tauchgang am 1705.2012 auf Rügen: Um 9:30 Uhr war das Treffen an der Basis von Wolfgang Frank in Prora. Nach der Anmeldung und dem obligatorischen (mehr) Daivoon Dive Center (Big Blu.. (23.05.2012) ... Eine Woche voller Spaß und Spannung...... ..... Leider viel zu schnell vorbei...... In der kleinen Basis geben sich Michi und Götz größte Mühe eine sehr familiäre Athmosphäre zu schaffen..... (mehr)