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Ostsee / Strande geschrieben am 20.08.2007 von conrad_eifel [PADI OWD, 20 TG]
Die Mole bei Stande gilt als Anfängertauchplatz. Das ist ohne Zweifel richtig. Mit einem sehr flachen Einstieg in Maximaltiefen von knapp 3 Metern würde ich das ganze schon fast als Schwimmer- und Schnorchlerbereich bezeichnen. Sei´s drumm, für erste Taucherfahrungen sicherlich nicht schlecht.
Was aber wirklich stört, ist der rege (Segel-)Schiffverkehr. Dabei fahren die nautischen Freunde schon mal ganz gerne in die Mole hinein und - so wurde berichtet - verwenden die Taucherbojen als Wendepunkte. Bei den Untiefen kann das schon mal ganz schön ganz knapp werden.
Die Unterwasserwelt ist für Ostseeverhältnisse schon ganz OK. Wir haben massig Krebse, Seesterne, Kleinfische und Quallen (auch Feuerquallen) gesehen. Mit etwas Glück sollen wohl auch größere Fische zu sichten sein.
Die Mole ist leicht zu finden: Einfach nach der Abfahrt ´Strande´ den ersten ausgeschilderten Parkplatz nehmen. Dort für wirklich günstiges Geld parken und anrödeln. Bis zum Wasser sind es das noch rund 50 Meter zu Fuß.
Die nächste Tauchbasis liegt in Schilksee, heißt Baltic Dive Center (http://www.balticdivecenter.de), und verleiht geflüllte Flaschen und sonstige Ausrüstung.
Bewertung :
( 4 von 6 Flossen )
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Ostsee / Strande geschrieben am 02.07.1999 von Carsten
16 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 19 von 19 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Dieser Tauchspot, ca. 15 Autominuten nördlich von Kiel, liegt an
einem Yachthafen. Ein großer (gebührenpflichtiger) Parkplatz
ist 50 m vom Strand entfernt vorhanden. Also, Ausrüstung angelegt,
zweimal der Länge nach über den Strand hingefallen und schon
steht man in der Ostsee. Die Wassertiefe nimmt nur langsam zu, bei ca.
12 m ist Ende im Gelände. Allerdings lohnt sich das Aufsuchen dieser
Tiefe nicht besonders, da es dort außer Sandgrund nix zu sehen gibt.
Obendrein befindet man sich dann schon recht weit vom Einstieg entfernt
und sollte besonders auf Fischernetze achten. Eine Gartenschere, mit der
man die Netze kaputtschnibbeln kann, sollte sicherheitshalber immer mitgeführt
werden.
Es gibt in dem Revier zahlreiche Muschelbänke und Seegraswiesen,
und wer ein Auge für´s Detail hat, kommt auf seine Kosten. Krebse,
Plattfisch, Quallen und unzählige Seesterne tummeln sich hier. Wenn
ich in Strande ins Wasser hüpfe, suche ich regelmäßig den
"Tunnel" auf. Dieser unterirdische Bach, der in die Ostsee mündet,
befindet sich rechter Hand am Yachthafen und ist ca. 4 m tief. Da es sich
an dieser Stelle um Brackwasser handelt, sieht man mit ein bißchen
Glück relativ viele Fischlein. Ich war bisher ca. 80 m im Tunnel drin
(dann war die Schnur zuende). Wer hier tief hineintauchen will, sollte
ein Reel und eine redundante Ausrüstung sein Eigen nennen, da der
Grund leicht aufwirbelt ("Scheiße, wo war der Eingang?!?")
und es bei "Flut" (der Tiedenhub beträgt in der westlichen
Ostsee meines Wissens ca. 50 cm) keine Möglichkeit gibt, im Tunnel
aufzutauchen. Also quasi Höhlentauchen für Arme *g*. Fazit: Ein
guter Spot, der auch nach zahlreichen Tauchgängen nicht langweilig
wird. Für den Flossenjünger, der bei einem Landtauchgang in der
deutschen westlichen Ostsee etwas Abwechslung sucht, ist der Tunnel das
Richtige. Aufgrund der geringen Wassertiefe sind obendrein ausgedehnte
Unterwasserspaziergänge möglich. Bisher habe ich meine Buddel
nicht unter 90 bar leergeatmet. Eher friert man sich die Kleinteile ab...
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TIPP:
Schon wieder eine Abkürzung mit der Du nichts anfangen kannst? Schau mal in diese Datenbank!
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