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Basen/Shops Fidschi

Ovalau Watersports, Ovalau

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Tauchziele in der näheren Umgebung:
0.8 kmFiji allgemein3.1 kmOvalau
33.8 kmWakaya Passage
Tauchfotos aus der Nähe: Ovalau

 Datenbank - Basen/Shops - Fidschi - 6 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 42055
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 03.04.2008 von amy&tom

Wir waren im Oktober 2007 bereits zum zweiten Mal in Levuka, natürlich hauptsächlich um zu tauchen, obwohl es eine sehr lange Reise ist, lohnt es sich doch sehr. Die Vielfalt welche die Tauchspots zu bieten haben ist unglaublich.
Z. B. Die Levuka Passage bei der die Fischabfälle der Thunfischfabrik Pafco aus der Pipeline gepumpt werden. Aus diesem Grund sind dort besonders Grossfische wie über 2 m. grosse Grouper, viele Barraccudas, diverse Haiarten und Wände von Batfischen anzutreffen. Natürlich gibt’s dort auch Korallen, aber eigentlich gibt es für Korallen bessere Tauchplätze wie zum Beispiel die Waitouvu Passage mit dem sandigen Untergrund und den Pinnacles, wo es viele wunderschöne und farbige Hartkorallen hat.

Am Goldfischblock gibt es unzählige Arten von Kleintieren, Nudibranches, Flatworms oder Blue Dragons (welche ja auch zu den Schneckenarten gehören) und als Highlight natürlich die beiden Blue Ribbon Eels.

Navo ist für seine vielen Dive Throughs bekannt. Mit etwas Glück sieht man dort auch Grey Reef Sharks und auf etwa 8 m hat es auch wieder sehr viele Korallen und Krebse welche sich darin verstecken.

Der wohl bekannteste Tauchspot ist wohl die Wakaya Passage, bekannt für seine Korallenvielfalt und die Mantas welche man oft beim Tauchen oder auch während der Oberflächenpause beim schnorcheln sehen kann.
Hammerhaie welche sich auch oft blicken lassen sind natürlich das grosse Highlight.
Bereits bei der Überfahrt kann man mit etwas Glück verschiedene Walarten (je nach Saison) und oder Delfine sehen. Manchmal kann man mit diesen sogar schnorcheln, aber bereits die Delfine so nahe im Bugwasser spielen zu sehen ist ein tolles Erlebnis.

Noby und Andrea sind mittlerweile seit 15 Jahren in der Lomaviti Group zu Hause und sind seit 7 Jahren Besitzer der Ovalau Watersports Tauchschule, daher wissen sie wirklich viel über die beheimateten Tierwelt und geben dieses Wissen auch gerne weiter. Ebenfalls achten die beiden auch immer gut auf die Gezeiten um den Tauchern eine gute Sicht und auch die Fischvielfalt (welche auch Gezeitenabhängig ist) zu bieten.

Obwohl Ovalau wohl nicht die typische Südseeinsel mit Palmstränden und weissem Sand ist, hat die Insel doch einiges zu bieten, wie Village Stays, geführte Wanderungen zum Vulkan und natürlich vieles mehr wie schnorcheln, kajaken, Fahrad fahren, und ist daher auch für nicht Taucher einen Besuch wert. Ovalau ist für mich das wahre Fiji.

Die Fijianer auf Ovalau sind wohl das freundlichste Volk das wir bis jetzt auf unseren Reisen angetroffen haben. Bereits auf der Fahr vom Flughafen nach Levuka, winken besonders die Kinder aber auch Erwachsene freundlich zu, rufen „Bula“ und lachen.
Hier fühlt man sich auch fern von der Heimat wie zu Hause. Und darum wird dies wohl auch nicht unser letzter Besuch gewesen sein.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39423
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 09.11.2007 von häbi77 [SSI OWD, 40 TG]

Bula,
wir waren Anfang August 07 in Ovalau Levuka und haben einige TG bei Andrea und Noby von Ovalau Watersports gemacht.

Tauchbasis:
Die Basis ist sehr familiär und man wird sofort herzlich aufgenommen.
Die Ausrüstung ist gebraucht aber in gutem Zustand.
Grossfisch, Makroleben und wunderschöne Riffe, alles ist hier vorhanden.
Die Bootscrew ist sehr gut und immer hilfsbereit.
Kurze Strecken zu den Tauchplätzen ermöglichen eine Aufwärm- und Teepause in der Basis.

Unterkunft:
Wir waren bei John und Marilyn Milesi im
Levuka Homestay. Super freundlich und familiär mit tollen Zimmer und super Terrasse. Super Frühstück und tolle Infos zur Insel und Ausflügen.

Fazit:
Ein super Ferienziel für Taucher ohne Massenrummel mit tollen Tauchplätzen und alles freundlich und familiär. So sollten es sein für ein Super Ferienerlebnis.

Besten Dank an
Andrea und Noby von Ovalau Watersports und die ganze Crew und auch an John und Marilyn Milesi vom
Levuka Homestay

Ihr habt euch mehr als nur 6 Flossen verdient.

Mehr Bilder unter http://picasaweb.google.com/Haeberlings2
Mehr Bilder unter http://picasaweb.google.com/Haeberlings2

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 26583
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 02.05.2006 von Jan [75 TG]

Hallo,

ich war Ende März/Anfang April auf den Fijis unterwegs und habe dabei auch Station in Ovalau Levuka gemacht. Habe einige TG bei Andrea und Noby von Ovalau Watersports gemacht.

Zur Insel Ovalau:

Es ist nicht die Südseeinsel die man sich vorstellt. Wer schöne Strände erwartet ist dort fehl am Platze. Hat jedoch den Vorteil das kaum Touris da sind. Unterkünfte sind daher auch recht günstig.

Zur Tauchbasis:

Ovalau Watersports ist die einzige Tauchbasis am Ort. Geführt wird sie von Andrea und Noby zwei netten Deutschen die schon seit Jahren auf den Fijis leben. Die Basis ist sehr familiär und man wird sofort herzlich aufgenommen.
Die Ausrüstung ist natürlich gebraucht aber in gutem Zustand. Es werden auch Tauchausfahrten gemacht wenn nur ein Gast da ist. Und häufig war ich der einzig zahlende Gast.
Größtes Plus: bei den Tauchgängen mit Andrea und Noby kann man seine Luft voll ausnutzen und muss nicht verfrüht wieder aufsteigen. Tauchgänge von über 80min waren durchaus drin. Und die Flaschen waren immer voll.
Wer das Makroleben liebt ist bei Noby richtig aufgehoben. Er findet einfach wirklich alles und zeigt es einem. Dinge die man noch nie gesehen hat und auch in keinem Buch findet. Für Tieftauchgänge ist man bei Andrea richtig aufgehoben. Die Levuka Passage geht bis 57m runter und wird auch so tief betaucht. Allerdings nicht für Anfänger geeignet!!!
Die Bootscrew ist hervorragend und der Captain findet jedes Riff immer sicher und schnell.

Zu den Tauchspots:

Die Tauchspots sind gut ausgewählt und es ist für jeden etwas dabei. Auch wenn im Vergleich zu anderen Tauchspots auf Fiji nicht so das üppige Korallenwachstum vorhanden ist (obwohl es gibt auch solche Spots)ist Ovalau für anderes Berühmt. Und das war auch der Grund warum es mich auf dieses Eiland verschlagen hat. GROSSFISCH!
Kaum ein Tauchgang ohne das man von Barakudaschwärmen umringt wird. Riffhaie sind ebenfalls an der Tagesordnung.
Besonders hervorzuheben sind die Wakaya Passage vor der Privatinsel Wakaya (wo Nicole Kidman ein Haus (Villa) hat). Super Tauchspot mit Steilwänden, schweizer Käse Riffen und jede Menge Fisch. Häufig anzutreffen sind hier auch Hammerhaie und Mantas. War auch beides wärend meiner zwei Tauchgänge dort anwesend.
Ebenso die Levuka Passage mit Unmengen an Fisch, häufig Eagle Rays und manchmal angeblich auch Bullenhaien (Liegt wohl an der Pipe, wo Fischabfälle von einer Fischfabrik ins Meer geleitet werden). Aber auch schöne Korallen mit viel Makroleben und häufig auch Seasnakes.

Fazit:

Ein hervorragendes Ziel für Taucher die keinen Massenrummel mögen und auch gerne mal was Größeres sehen wollen oder auch das Makroleben lieben.
Man sollte sich allerdings vorher bei Andrea und Noby nach den Gezeiten informieren. Am besten wenn Tagsüber auflaufendes Wasser ist. Dann ist die Sicht besser. Bei ablaufenden Wasser kommt die warme Brühe aus den Lagoonen und die Sicht geht rapide runter.
Wer großes Glück hat kann sogar mit Delphinen und Pilotwalen snorcheln. Die kommen ofters durch die Passage. Wir hatten neben dem Boot eine riesige Delphinschule in der noch eine Gruppe Pilotwale waren. War überwältigend mit den Walen zu schwimmen während um einem herum die Delphine durchs Wasser zischten! Für sowas wird der Tauchtrip auch mal kurzerhand verlängert!

Alles in allem eine super Basis in einem super Tauchgebiet. Würde aber empfehlen auch andere Inseln zu besuschen, da die Fijis vielfältig sind und unter wie über Wasser eine Menge Abwechslung zu bieten haben. Im Vergleich zur Karibik oder dem Roten Meer sind die Fijis auf jeden Fall eine Klasse für sich. Gerade was den Fischreichtum und Weichkorallen betrifft.

Also für die hervorragende familiäre Betreung von Andrea und Noby ohne Massentourismus volle 6 Flossen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 21786
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 03.11.2005 von Mantafan [450 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

wir haben im Sep./Okt. 2005 eine über BWT gebuchte Fidschi Reise gemacht. Auch wenn hierzulande das Vorurteil besteht, daß die Fijis extrem teuer wären, so wurden wir eines besseren belehrt. BWT bietet individuelle Reisen zu vergleichsweise günstigen Preisen an und die lange Anreise ist das Geld wert. Wir waren insgesamt vier Wochen dort und können BWT nur empfehlen. Je nach Vorlieben und finanzieller Mittel kann man aus zahlreichen Resorts auswählen und diese beliebig kombinieren. Zudem erhält vorab schon jede Menge Reisetipps und persönliche Anfragen per Mail werden umgehend und umfangreich beantwortet. Insbesondere Maren Mucha konnte uns jederzeit über alles Auskunft geben. Auch vor Ort trafen wir mehrmals den deutschen Leiter des Reisebüros Jürgen Schweinberger, wobei er uns immer in jeder Hinsicht behilflich war und auf persönlichen Kontakt viel Wert legt.

Wir verbrachten unseren Urlaub in drei verschiedenen Resorts, da Fiji einfach zu vielfältig ist, um vier Wochen nur in einem oder zwei Resorts zu verbringen. Aus diesem Grund ist auch unser Reisebericht dreigeteilt.

Zweiter Aufenthaltsort war die Insel Ovalau. Von der Hauptinsel aus ist diese durch einen 12minütigen Flug zu erreichen. Gewohnt haben wir im Ovalau Holiday Resort und getaucht haben wir mit Andrea und Noby vom Ovalau Watersports.

Insel:
Die Insel kann man per Auto in ca. drei Stunden umfahren, etwas vorgelagert ist die Privatinsel Wakaya, die sog. Insel der Reichen. Das Betreten dieser ist untersagt, aber Prominente wie Bill Gates, Tom Cruise, Sharon Stone etc. sind dort regelmäßige Gäste. Zudem kann man vom Boot aus das Haus von Nicole Kidmann ansehen. Auf Ovalau befindet sich die ehem. Hauptstadt Levuka, das Zentrum erinnert an eine Kleinstadt aus einem Westernfilm. Die Insel weist nur wenig Tourismus auf, die Leute sind sehr, sehr freundlich und überall wird man mit „Bula“ begrüßt.

Unterkunft & Verpflegung:
Von den acht Nächten im Ovalau Holiday Resort waren wir sechs Nächte lang die einzigen Gäste. Dennoch stand uns jeden Abend das volle Programm zum Essen zur Verfügung. Wir konnten jedes Mal aus zwölf (!!) verschiedenen Hauptgerichten auswählen (Lobster, Krebs, Shrimps, Schwein, Rind, Lamm und Huhn). Die Frau des Besitzers, Lalita, ist ein Traum von einer Köchin. Nirgendwo sonst hat es uns so super geschmeckt, jedes Gericht war einfach super. Leider waren die Portionen zumeist zu groß, als dass man alles hätte schaffen können. An den zwei Abenden, als noch vier weitere Gäste im Resort waren, wurde die Speisekarte sogar auf 20 verschiedene Gerichte erweitert.

Die Bures (Bungalows) sind alle identisch und weisen einen Wohnraum mit Doppelcouch, zwei Einzelsitzer und einen Tisch auf. Zudem gibt es eine Küche mit Esstisch sowie zwei Schlafzimmer. Eines mit Doppelbett und offenem Schrank sowie ein weiteres mit Doppel- und Einzelbett sowie offenem Schrank. Für zwei Personen ist somit mehr als nur genügend Platz vorhanden, eher war es Raum im Überfluß.

In die ca. 3,5km entfernte Tauchbasis wird man per Shuttleservice vom Besitzer kostenlos hin- und hergefahren.

Tauchen:
Mit Noby haben wir insgesamt sechs und mit Andrea vier Tauchgänge gemacht. Unserer Meinung nach ist der Top-Tauchplatz die Wakaya-Passage. Mit etwas Glück kann man dort jede Menge Großfisch sehen. Wir hatten Mantas, Hammerhaie etc. Hierbei erwies sich Andrea als richtiger Glücksfall, die schaut beim Tauchen ständig überall rum und falls es etwas zu sehen gibt, findet sie es ganz sicher. Zudem gibt es noch für erfahrene Taucher die Möglichkeit des Tauchplatzes Pipeline. Aus der nahe gelegenen Fischfabrik werden durch eine Pipeline in ca. 56m Tiefe Fischreste entsorgt. Entsprechend Strömung und Sichtverhältnisse vorausgesetzt sollte man dort jede Menge Großfische antreffen können wie Adlerrochen, Bullenhaie etc. Wir betauchten diesen Platz an unserem letzten Tag, einem Sonntag. Leider war die Fischfabrik geschlossen und es wurde daher nichts entsorgt, aber wir wollten es dennoch versuchen. Die Sichtverhältnisse waren super, aber leider keine Strömung vorhanden. Dies war vielleicht der Grund, warum lediglich eine große Schule Fledermausfische sowie ein mächtiger Grouper anwesend waren. Als wir das erkannten, haben wir schon beim Abstieg den Tauchgang abgebrochen, da es sonst nur Luftverschwendung gewesen wäre, tiefer zu gehen. Dafür wurden wir aber dann dennoch am Riff mit schlafendem Ammenhai etc. entschädigt. Die unmittelbar am Riff vor Levuka befindlichen Tauchplätze weisen zumeist eine große Anzahl von Hartkorallen auf. Beim der Rückfahrt zur Tauchbasis wurden wir einmal von einer Delphinschule mit ca. 30 Stück am Boot begleitet.
Im Gegensatz zu einem meiner Vorredner (oder –schreiber) betrugen die Tauchzeiten mit Noby zwischen 60 und 68 Minuten, wobei Noby von Anfang bis Ende mit dabei war ohne über Kälte zu klagen. Offensichtlich ist er mittlerweile abgehärtet. Die Tauchzeiten mit Andrea betrugen, abgesehen vom Tauchgang an der Pipeline, 70-80 Minuten und waren alle super.

Das dritte Resort bzw. Tauchbasis befand sich dann im Süden der Hauptinsel, ab das wird in einem eigenem Reisebericht beschrieben.

Die Rückreise beinhaltet eine Übernachtung in Seoul/Korea, was wir für sehr angenehm empfanden, da man dann mit der Zeitverschiebung eher wieder klarkommt.

Im Nachhinein gesehen würden wir die Reise sofort wieder machen, auch wenn die An- und Abreise sehr zeitaufwendig ist. Allerdings würden wir dann in Ovalau etwas länger bleiben und als drittes Resort wahrscheinlich ein anderes nehmen bzw. an einem anderen Ort oder eine andere Insel.

Bei Rückfragen stehe ich gerne per Mail zur Verfügung

Mantafan

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 19859
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 08.08.2005 von Andrea & Marcel [PADI AOWD, 100 TG]

0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Februar - März 2005

Über TaucherNet sind wir auf Andrea und Noby gestossen. Obwohl nur ein Bericht drin stand, klang er so verlockend, dass wir beschlossen, 2 Wochen auf Ovalau zu verbringen. Wir wollten während einer längeren Reise die Gelegenheit beim Schopf packen, Sonne zu tanken und ausgiebig in der Südsee zu tauchen inklusive Tauchkenntnisse vertiefen.

Insel und Tauchspots:
Ovalau ist eine eher untypische Südsee-Insel. Wer weissen Sandstrand sucht, wird direkt auf der Insel enttäuscht. Vorgelagert findet sich aber bspw. Caquelai, eine einfach ausgerüstete Insel, die mit Robinson- und Südseefeeling glänzt. Ein paar Tage dort haben uns zum Schluss des Aufenthaltes ganz gut gefallen. Je nach Jahreszeit können Hurrikane in der Südsee auftauchen und auch wenn sie Fiji weit verfehlen (keine Panik), können sie sich auf die Meeresdünung (engl: swell) und die Sicht auswirken. Dadurch konnten wir die ersten paar Male „nur“ innerhalb des Riffs tauchen, aber mit Noby als Spezialist für Kleinstlebewesen war dies auch sehr spannend und lehrreich. Spitze waren sicher unsere Tauchgänge bei der Levuka Passage, wo Adlerrochen und Barracudas zum Standardbild gehörten. Speziell war auch die Wakaya Passage, wo wir nebst vielfältigen Korallenarten auch immer Grossfische sahen, z.B. Mantarochen, Barracudas, Tuna, Stachelmakrelen etc. Weiter gibt es gemäss Unterwasseraufnahmen auch Hammer- und Bullenhaie, die wir aber selber nie live gesehen haben. Die Tauchspots sind abwechslungsreich, vor allem sehr unberührt (keine Zerstörung durch Menschenhand respektive Massentourismus) und bieten alles von schönen Korallen, Kleinstlebenwesen, Tieftauchgängen, Canyons, Grossfischen und vieles mehr. Riffhaie sahen wir bei 90% unserer Tauchgänge. Die Sicht war unterschiedlich und wie oben erwähnt von den Hurricanes abhängig, betrug aber meistens 20 bis 30m! Es lohnt sich mehrere Tauchgänge ab Ovalau zu machen. Gut wäre mindestens 1 Woche sprich 5 Tage tauchen und 2 Tagen relaxen inkl. An- und Abreise.
Besonderes: Auf unseren Fahrten zu den verschiedenen Tauchspots sahen wir unterschiedliche Wale und Delphine. Weiter durften wir den Anblick einer 20m hohen Wand voll Red Snappers geniessen sprich ca. 200-300 Stück an einem Ort......
Für Bilder als Beispiele dieser Beobachtungen, die wir nie mehr vergessen, siehe http://www.owlfiji.com/gallery.htm.

Instruktoren und Material:
Noby und Andrea sind schon seit längerer Zeit im Osten von Fiji tätig und kennen die Tauchgebiete hervorragend. Gerade bei den tieferen Tauchgängen ist für Andrea die Sicherheit im Vordergrund und wir fühlten uns jederzeit bestens aufgehoben. Dank der guten Vor- und auch intensiven Nachbereitung jedes Tauchganges lernten wir von Noby und Andrea auch viel über Flora und Fauna z.B. die unterschiedlichsten Muschelarten. Die Ausrüstung war gebraucht, gut gewartet und in gutem Zustand. Alle Tauchgänge finden vom Boot aus statt. Noby und Andrea können dabei auf ihr eigenes Tauchboot zurückgreifen, das speziell für diesen Zweck hergestellt wurde. Mit Ned haben Sie einen erfahrenen Kapitän zur Seite, der über unglaubliche Kenntnisse der lokalen Gewässer, Strömungen, Gezeiten und Wetterveränderungen verfügt. Jale, ein erfahrener Tauchguide, Fischer, Langbootkapitän und extremer Langzeitschwimmer ;) (fragt Ihn selbst nach dieser Story) begleitete uns meistens bei den Tauchgängen und war eine zusätzliche Hilfe für Entdeckungen unter Wasser. Ned und Jale sind ein einzigartig eingespieltes Team und ergänzen sich bei der Navigation durch die Riffe grossartig. Bei den Oberflächenpausen ist immer für Wasser, Früchte und Sandwiches gesorgt. Wir denken heute noch an unsere Avocado Brote, frische Bananen und Papaya zurück. Betreffend Grösse der Tauchgruppe waren wir nie mehr als 5 Gäste für einen Tauchgang. Meisten durften wir die Begleitung von Andrea, Noby, Ned und Jale für uns alleine geniessen und uns wurde nie ein Wunsch verwehrt.

Die Unterkunft
Noby und Andrea können verschiedene Unterkünfte zu einem Pauschalpreis anbieten. Wir haben uns für das Ovalau Holiday Resort entschieden. Es liegt ein paar Kilometer ausserhalb von Levuka, die Fahrt in den Ort ist aber kein Problem, am Morgen fuhr uns meist der Besitzer und sonst gibt es jede Menge Taxis, die einen Pauschalpreis verlangen. Unser Bungalow war einfach und sauber, die Besitzer äusserst nett und hilfsbereit und das Restaurant lecker. Einzige Betrübnis, der Pool war nicht gesäubert und daher nicht einladend und im Meer kann man auch nicht baden. Preis/Leistung stimmte für uns beim „Doppelzimmer“ und beim Essen.

Fazit: Wir fühlten uns bei Noby, Andrea, Jale und Ned wie ein Teil der „Familie“. Wäre Fiji nicht so weit weg von Europa, wären wir morgen schon wieder da!!! Auch ein nächstes Mal würden wir wieder 2 Wochen auf Ovalau inkl. Caquelai verbringen wollen, würden aber wohl nebst Tauchen und einer Einführung ins Kavatrinken auch noch einen Ausflug ins Inselinnere planen. Toll ist auch der Service, den Andrea bei der Planung und Organisation vor und während des Aufenthaltes bietet.
Wir könnten noch so viel erzählen....alles weitere siehe http://www.owlfiji.com.
Ein riesengrosses MERCI aus der kleinen Schweiz und wir vermissen die Südseeathmosphäre bei Euch! Bula!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7440
Ovalau Watersports, Ovalau
Geschrieben am 06.06.2004 von Axel

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

ovalau watersports,
po box 149, levuka
Ovalau, Fiji islands,

phone 3440166
email: dive@owlfiji.com
web : www.owlfiji.com

besitzer: Andrea und Noby Dehm

los gehts: BULA (hallo auf fidschi)

ein bericht für alle die denken, sie hätten schon alles gesehn .........oder tauchen am schönen ende der welt

ich werde es mein leben lang nicht vergessen, wie wir im tauchboot 20 km übers offene meer zu unserem tauchplatz brausten, Noby und ich mussten uns festhalten, es war eine irrsinnige geschwindigkeit, welche die 2 aussenboader enfesselten, jedoch Nat unser einheimischer Kapitän, schien dieses tempo zu geniessen, mit einem breiten grinsen im gesicht steuerte er uns gelasssen durch diese unglaubliche inselwelt.
der himmel schien mit dem meer zu verschmelzen und ein paar minuten lang fühlte ich mich ganz in eine andere schönere welt versetzt. am horizont kleine palmen bestandene inseln und die gewissheit, dass geradeaus abertausende von kilometern, nur das offene meer zu finden ist.

Fiji, obwohl weit entfernt, ist eigentlich leicht zu erreichen, Korean Airlines fliegt diese inseln regelmässig an, der preis schwankt je nach saison zwischen 870,00 und 1.070,00 Euro. der flug dauert ca. 28 stunden, jedoch hat man in Seoul genügend aufenthalt um sich auszuruhen . Die inseln werden auch oft, wie ich es gemacht habe, als station einer grösseren rundreise von Australien oder Neuseeland aus angeflogen(alle flugtickets vorher hier in deutschland besorgen).

der nachteil, der int. flughafen Nadi liegt auf der `falschen` Seite der insel und man muss mit 2 (kostengünstigen) flügen zuerst nach Suva, der haupstadt der Fijis und dann nach Ovalau weiterfliegen. man kann auch wie ich es gemacht habe, mit bus und fähre und dann wieder mit dem bus in ca 7 bis 8 stunden und auch für kleines geld nach Ovalau übersetzen und dann eben wieder mit dem selben bus und mit karacho auf schlamm verschmutzen wegen und unbefestigten brücken nach levuka brausen.(indiana jones lässt grüssen).

Levuka, die alte haupstadt der Fijis bietet neben dem typischen südsee charme auch einige restaurants (lecker) und übernachtungsmöglichkeiten, auch das bekannte `Royal Hotel` , das älteste noch betriebene hotel in der Südsee, welches ausser eben einiger Royals noch Sir Peter Ustinov und mich beherbergt hat. das hotel ist sauber und bequem und die preise mitsamt dem süsswasser swimmingpool sehr angenehm.

Als ich mich am 18. 2. 2004 Noby und Andrea vorstellte, zeigten sie mir die eintragung einer jungen deutschen in ihr gästebuch, die erst hier den open water und ihren ersten spasstauchgang gemacht hat. es stand zu lesen: neben den üblichen `verdächtigen` ,wie white tips und grauen riff haien, habe ich bei meinem ersten tauchgang grosse barrakudas und stachelmakrelen und hammerhaie und als sahnehäubchen einen grossen manta gesehn. So einen ersten tauchgang hätten sich viele gewünscht.

Noby und Andrea machten einen sehr zuverlässigen und sympathischen eindruck, nicht wie viele andere tauchschulen im (entfernten) ausland, die von irgendwelchen freaks betrieben werden, die anscheinend in Deutschland nicht mehr klar kommen. die ausrüstung und das boot sind gepflegt und ich hatte die ganze zeit über einen guten eindruck, sie helfen einem natürlich auch, wenn man probleme hat, gesundheitlich oder so, impfungen oder medikamente zur verbeugung sind für Fiji nicht notwendig.

mein problem: auf grund der aircondition, klimaanlagen in den hotels und/oder restaurants, hatte ich wieder meine typische stirnhöhlenentzündung und konnte nur 4 tauchgänge machen.

auf der nachbarinsel gibt es das Jean-Michel Cousteau dive resort und die Fijis als ganzes werden eben von den Cousteaus als einer der besten tauchplätze der gesamten welt beschrieben. natürlich an den richtigen stellen, wie z.B. die weltberühmte Wakaya Passage (zu der gibts einen bericht unter tauchplätze). ich hatte 2 tauchgänge an diesem platz und obwohl ich gerade aus australien kam und dort schon einiges unter wasser gesehen hatte, war ich sehr angetan, vor allem von den sichtweiten und der relativ unzerstörten unterwasserwelt, ich hatte auch gleich wieder die `üblichen verdächtigen` neben mir im wasser, leider hatten die riesen drückerfische gerade ihre besondere zeit (sie verteidigen ihr territorium gegen fremde eindringlinge)und mit 10 meter anlauf , deutlicher körpersprache und weit aufgerissenem maul und furchtbaren zähnen uns von allen seiten angegriffen. gottseidank ist nichts passiert, ausser das ich einen hammerhai übersehen hatte, der ca. 5m hinter mir vorbei schwamm. (sagte mir Noby nach dem tauchgang).

Fiji ist eine erfahrung wert, sowohl als reiseland als auch als super tauchgebiet, man sollte sich jedoch vorher ausreichend erkundigen, es gibt auch regenzeiten und monate wo nichts los ist, hier sollte man am besten nicht alleine fahren. Andrea hilft einen mit auskunft und beratung und kann auf Fiji auch die anreise vorbereiten. und wem das alles noch nicht genug aufregend war, sollte mal an einer KAVA Zeremonie teilnehmen (die nichts mit Kaffe zu tun hat), aber da das nicht unter tauchen oder reisen fällt, sollte man sich dazu woanders erkundigen, am besten vor ort.

übrigens, der grund warum ich den beiden keine 6 flossen verliehen habe, die sie eigentlich verdient hätten, war:
1/2 flosse abzug wegen zu frühen tauchzeiten, 8uhr30
1/2 flosse abzug ,weil Noby immer nach 50 minuten denn tauchgang abbrach, angeblich wegen kälte und das bei 31 grad wassertemperatur und einem 5mm tauchanzug und noch jeder menge luft.

danke euer axel
ich fahr da bestimmt wieder mal hin

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Infos

Wracktauchers Paradies. Die Solomonen. Taucht ein in Olis Solomonen-Wrackführer. Dort gibt es Wracks in Hülle und Fülle, und auch zu der Historie der untergegangenen Schiffe ist jede Menge zu lesen. Tauch ein in die Solomonen


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