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Tauchboote Papua-Neuguinea

Paradise Sport

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 Datenbank - Tauchboote - Papua-Neuguinea - 2 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 18247
Paradise Sport
geschrieben am 27.05.2005 von Ruth Höner [Padi Rescue, 355 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Mike Ball Dive Expedition in der Milne Bay, Papua Neuguinea

08. - 18. April 2005, gebucht über Manta Reisen Schweiz

Über ein Jahr dauerte unsere Vorfreude auf unsere grosse Papua Neuguinea-Reise!

Aber dann, nach insgesamt 22 Std. Flug via Bangkok - Singapur - Port Moresby kamen mein Ehemann und Tauchpartner Martin und ich endlich in der Hafenstadt Alotau an. Schon im Hafen fiel die ´Paradise Sport´ auf: Ein riesiger, ganz aus Aluminium speziell fürs Tauchen konstruierter Katamaran. Die Einheimischen im Hafen waren zwar neugierig und musterten uns interessiert, im Gegensatz zu Asien bettelte oder bedrängte uns aber niemand.
Die nächsten 10 Tage waren ausgefüllt mit Tauchen, Essen und Schlafen.

Wir durften phantastische Tauchgänge erleben, hier die Highlights:
Riesige pazifische Mantas an der Manta Cleaning Station
Nautilus-Tauchen
Black Jack Flugzeugwrack auf 48m
Pygmäen-Seepferdchen am Double Tower.

Ab und zu gab es auch Landausflüge:
Besuch Boga Boga Village und Hot Springs
Besuch Skull-Cave, in welcher Berge von Menschenschädeln liegen.

Tauchbetrieb
Auf der Paradise Sport wird im Buddyteam eigenständig getaucht. Auf Wunsch kann man sich von einem Tauchguide begleiten lassen. Sogar Solotauchen ist erlaubt. Wird nicht gerade in Strandnähe getaucht, bringen die Jungs die Taucher mit dem Zodiac zum Riff und holen sie dort wieder ab.

Die Crew sorgte Tag und Nacht für uns und es fehlte uns an nichts. Nach jedem Tauchgang standen frisch gewaschene Frottiertücher zur Verfügung. Die Kabinen verfügen alle über Pa-norama-Fenster und sind sehr komfortabel.
Das Essen in Buffetform ist typisch australisch mit viel Fleisch. Ein Crew-Mitglied, ein junger Neuseeländer, filmte während des ganzen Trips, so dass wir nun stolze Besitzer eines phan-tastischen und profimässig gestalteten DVD-Films sind.

Fazit:
Eine Tauchkreuzfahrt der Superlative, wahrscheinlich die beste (oder eine der besten) der Welt. Leider hat das Wetter nicht immer mitgespielt, so dass es einige Tage regnerisch und wolkenverhangen war.
Wer die weite Anreise und die hohen Kosten nicht scheut, kann hier phantastische Tauchgänge erleben. Obwohl in der Milne Bay keine Grossfische zu erwarten sind, waren wir vom Tauchgebiet und der Paradise Sport total begeistert. Sicher wäre anfangs Jahr das Wetter idealer.

Kombination mit dem Hochland und/oder einem Hotelaufenthalt:
Wir haben die Tauchkreuzfahrt mit einer Hochland-Tour nach Tari und Goroka sowie mit einem Aufenthalt im Tufi Dive Resort (siehe separater Bericht) kombiniert.

In Tari findet man noch das ´echte´ Neuguinea, wild und für uns Europäer unwahrscheinlich faszinierend. Der Huli-Clan lebt noch immer sehr ursprünglich. Auf die Frage, was das Wichtigste im Leben eines Hulis sei, erhielten wir die Antwort:

1. Pig, 2. Land, 3. Woman.

Das ist Papua Neuguinea, wie es heute (noch) lebt!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 16760
Paradise Sport
geschrieben am 22.02.2005 von rhinopias [CMAS/SSI advanc, 500 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Paradise Sport Mike Ball

03.09. – 20.09.2004


Vom 3 bis 20.September waren meine Frau und ich zum zweiten Mal auf der Paradise Sport von Mike Ball zu Gast.
Nach unserer ersten Kreuzfahrt im Jahr 2001 in der Milne Bay hatten wir dieses Mal zunächst die einwöchige Kavieng-Tour gebucht und direkt anschließend die nur zwei Mal jährlich stattfindende 10-tägige Kavieng – Kimbe Bay-Überführung angehängt.

Die Paradise Sport ist unbestritten ein Fünf-Sterne-Tauchschiff, auf dem es an nichts fehlt. Für maximal 20 Gäste, auf den beiden Törns waren es jeweils 18, sorgt eine perfekte dreizehnköpfige Crew. Nachdem ich bereits viele Tauchschiffe erlebt habe, kann ich mir nur schwerlich vorstellen, dass es noch etwas besseres als die Paradise Sport gibt.

Nach bereits zwei Tauchgängen am Ankunftstag,standen an den Folgetagen dann regelmäßig fünf, gelegentlich sogar sechsTauchgänge an verschiedenen Plätzen zur Auswahl. Die Tauchplätze wurden wegen der vielen Wiederholungstauchgänge so gewählt, dass nach drei Tauchgängen bis zum Mittag noch ein flacher muck-dive und ein Nachttauchgang möglich waren.

Die Vormittagstauchgänge in Kavieng wurden meistens in den Kanälen zwischen den vielen kleinen entlegenen Inseln durchgeführt. Angesichts von bis zu vier Knoten Strömung eher etwas für Taucher mit entsprechender Erfahrung. Aber auch weniger Strömungserfahrene können Dank der möglichen Begleitung durch einen der Tauchguides, von denen je nach Bedarf bis zu drei im Wasser waren, die unglaubliche Unterwasserwelt genießen.
Die Tauchguides kennen die verschiedenen Plätze übrigens hervorragend und gerade die vielen Fotografen waren dankbar, dass sie Dank dieser Kenntnisse Zwergseepferdchen, Schaukel- oder Mandarin-(Leier)Fische nicht lange suchen mußten.

Die Unterwasserwelt ist, wie bereits gesagt, außergewöhnlich. Ich habe noch nie eine solche Vielfalt an Korallen gesehen. Korallenbleiche ist trotz ständiger Wassertemperaturen von 29 Grad ein Fremdwort !

Das Fischleben ist ebenfalls fantastisch. Gerade an den strömungsexponierten Plätzen findet man große Schwärme aller Art und auch die Makrofotografen kommen mit vielen Seltenheiten auf Ihre Kosten.

Aber es gibt auch eine kritische Anmerkung.
Kavieng wird von vielen Anbietern, auch von Mike Ball, als ´shark capital of the world´ beworben. Das mag so in der Vergangenheit gewesen sein. Aber seitdem sharkfinning auch in PNG ein Problem ist, findet man eben die vielen Haie selbst an einst dafür bekannten Plätzen wie Valerys Reef gar nicht mehr. Während der 17 Tage an Bord und insgesamt 70 Tauchgängen habe ich zwar mehrfach Grauhaie, zwei Schwarzspitzenhaie einen Ammenhai und einige Weißspitzen gesehen. Wer aber nur wegen der Haie nach Kavieng kommt, wird eher enttäuscht sein. Der beste Platz mit Haibegegnungen in größerer Zahl war noch in der Kimbe Bay bei den Fathers Reefs zu verzeichnen.

Wer sich übrigens neben der grandiosen Unterwasserwelt auch noch für die kulturelle Seite des Landes ein wenig interessiert, wird von den Begegnungen mit den immer freundlichen und neugierigen Einheimischen der entlegenen Inseln begeistert sein und die doch sehr hohen Kosten einer solchen Reise leichter verkraften.

Für mich und meine Frau war es nicht der letzte Aufenthalt auf der Paradise Sport in PNG.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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