Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 26.09.2011 von Michl [PADI MSDT, ? TG]
Wir waren vom 05. bis 15.09. als Gruppe von sechs Personen zu Gast bei Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching und hatten die Ehre, das faszinierende Programm der ´Shark Week´ genießen zu dürfen.
...ich möchte mich kurz fassen, da schon einige der OBJEKTIVEN ´Vorredner´ die unglaublich imposanten Erlebnisse in Wort und Bild wiedergegeben haben.
Darum kurz und bündig: Der Besuch und Aufenthalt bei Pico Sport und damit bei Frank Wirth und allen Mitarbeitern der Basis ist sehr zu empfehlen!
Die Tauchgänge zu den Blauhaien (...und natürlich Makohaien) der ´Condor Banks´ insbesondere, aber ebenso die Offshore- und Landtauchgänge um Pico und Faial waren unglaublich eindrucksvoll und werden wohl nicht so schnell in Vergessenheit geraten! ...hier möchte ich mich einfach meinen Vorrednern anschließen: Sensationelle Erlebnisse - Ein HAIlight!
Mit dem Wetter hatten wir etwas Pech, da unserem Aufenthalt der Hurrikan ´Irene´ vorausging und deren Ausläufer für den Monat September ungewöhnlich hohe Wellen verursachten. Daher MUSS einem im Vorfeld natürlich klar sein, dass man sich auf den Azoren, inmitten des Atlantiks befindet und dort andere Bedingungen herrschen, als in der ´All-Wetter-Bucht´ am Roten Meer.
Aber auch GERADE DIESE ´launenhafte´ Natur des Atlantiks machte für mich den Aufenthalt auf den Azoren und speziell auf Pico so faszinierend!
UND TROTZ der schlechten Bedingungen wurde uns vieles von Pico Sport mit Mühe und Engagement ermöglicht! Es wurden Alternativen und weitere Möglichkeiten geboten, um unseren Aufenthalt zu einem vollen Erfolg zu machen.
Dafür schon mal vielen Dank!
Ich kann die bisweilen negativen Berichte nicht nachvollziehen und wenn man dort ein wenig ZWISCHEN den Zeilen liest, wird einem klar, dass man sich am besten selbst - vor Ort - einen Eindruck der Arbeit von Pico Sport verschafft!
Wir werden auf jeden Fall wiederkommen und freuen uns schon jetzt darauf!
Die besten Grüße an Pico Sport - Frank Wirth - der ganzen Crew ...und einen besonderen Gruß an unseren Guide Guja!
Mit bestem Gruß an Guja!
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 26.09.2011 von Der auch die Haie liebt [CMAS/VDST***, 250 TG]
Wir haben uns als Familie mit unserer 10jährigen (auch tauchenden)Tochter heuer entschieden, einmal eine ganz andere Richtung bei unserem Tauchurlaub einzuschlagen: Mitte August für 2 Wochen ab nach Westen. Dabei sind wir nach Internet- und Fachzeitschriften-Recherchen auf die Azoren, und dann auch sehr schnell auf Pico-Sport gestossen.
Hier hat uns das große und interessante Angebot u. a. an Manta-/Mobula- und Haitauchen interessiert. Die im Vorfeld sehr intensive Korrespondenz mit Frank Wirth als Basisleiter hat uns bestätigt, bei dieser Basis einzuchecken - insbesondere, weil hier die Sicherheit auch und gerade beim Tauchen mit Kindern sehr groß geschrieben sein sollte!
Alle Vorbereitungen bzgl. der Tauchpakete und der Unterkunft wurden von Frank sehr schnell und umfassend abgewickelt. Wir haben dann vor Ort alles zu unserer großen Zufriedenheit vorgefunden: das Einchecken, die Transfers, die Unterkunft, das begrüßende Basispersonal ... hat uns den ´Einstieg in den Urlaub´ sehr leicht gemacht.
Hafen von Madalena mit Pico Sport (Mitte)
Frank mit Basisteam hat zu jeder Zeit versucht, unseren Bedürfnissen nach einer ´urlaubsgerechten´ Mischung aus Land- und Offshore-Tauchgängen gerecht zu werden. Auch den Möglichkeiten für eine Erkundung des Hinterlandes der sehr schönen Insel Pico wurden planungstechnisch ausreichend Freiräume eingeräumt. So wurde uns ganz pragmatisch - weil der Markt auf der Insel praktisch ´abgegrast´ war, ein basiseigenes Fahrzeug als Leihwagen zur Verfügung gestellt! Fakt ist, daß eine Basis mit den vorliegenden, sensationellen Angeboten an Tauchgängen und weltweit einmaligen Spots sehr gut geführt werden muß, um die notwendigen Guides (jeder TG muss geguided werden!) und die Kundenwünsche optimal zu kombinieren. Dann muß sich auch schon einmal der Kunde - aber auch die Basis - ein wenig vom ´ursprünglichen Urlaubskurs´ abbewegen, damit der Spaß für alle erhalten bleibt. Insbesondere muß aus Sicherheitsgründen immer Rechnung mit dem Wetter vor Ort (Wind, Strömung) gehalten werden. All diese teilweise nicht beeinflussbaren Rahmenbedingungen und die ´lästige Kundschaft´ wurden sehr gut gemanagt, sodaß wir in allen Fällen unter optimalen Bedingungen unsere Land- und Offshore-Spots anfahren und betauchen konnten. Gerade die sehr weit abgelegenen Spots ´Princess Alice´ für die Mobulas/Mantas und ´Condor Banks´ für die Haie konnten unter geradezu sensationellen Umgebungsbedingungen betaucht werden.
Zuvor gab es in der Basis zu diesen Ausfahrten immer ein intensives Briefing, in dem die Sicherheit eine wesentliche Rolle spielte. Dies war und ist für unsere Familientauchgänge mit unserer Tochter immer eine absolute Vorbedingung. Dass uns und gerade unserer Tochter die Möglichkeit geboten wurde, bei ´Princess Alice´ sagenhafte Schwärme von 12 - 15 Mobulas bewundern zu können, ist eine Erfahrung, von der wir noch lange schwärmen werden. Zudem stellte sich heraus, daß unsere Tochter damit die weltweit jüngste Taucherin ist, die dieses Erlebnis bei ´Princes Alice´ haben durfte - wir sind also quasi mit einer ´Weltmeisterin´ heimgekehrt! Dies haben wir u. a. dem hohen Sicherheitsniveau in der Basis von Frank und auf dem jeweilgen Boot zu verdanken.
Unsere ´Weltmeisterin´ (rechts) bei ´Princess Alice´
´Madame Mobula´ bei ´Princess Alice´
Ähnlich sensationell empfanden wir das Haitauchen an ´Condor Banks´, bei dem uns 15 - 20 Blauhaie begleiteten. Hier hat sich Robert als erfahrener Hai-Guide sehr professionell verhalten und die Gruppe absolut unspektakulär und ruhig mit den Haien zusammengbracht. Ein Zufall für uns war, daß sich der weltbekannte Haiforscher Dr. Erich Ritter ebenfalls bei Pico Sport im Rahmen seiner Aktivitäten von ´Shark School´ aufhielt und einzelne unserer Touren begleitete. Damit bekamen diese Ausfahrten einen zusätzlich wissenschaftlichen Stellenwert bei der Diskussion der Erfahrungen.
Blauhai bei ´Condor Banks´
Die Landtauchgänge (1 Checkdive zu Beginn) wurden immer mit dem basiseigenen Truck/Bus durchgeführt, alle immer auch von vorgeschriebenen Guides begleitet. Dies ist für uns als Familientaucher schon fast ´Luxus´, weil man sich quasi nur ins Schlepptau des Guides begeben muß und somit einen Großteil der Orientierung an den zu Beginn unbekannten Tauchplätzen abgenommen bekommt. Zu nennen sind hier z. B. Porto Sao Caetano, Porto Roque, Porto Calhau mit quasi Oktopus-, Drachenkopf, Muränen-Garantie und hübschen Nacktschnecken.
Muräne bei ´Porto Sao Caetano´
Nacktschnecken bei ´Sao Roque´
Hier hat sich insbesondere Patrick als ´Familienmensch und Kinderguide´ sehr positiv hervorgetan.
´Team mit Weltmeisterin´: (v. l.) Frank, Robert, Iris, Patrick
Weiterhin haben wir bei Pico Sport Ausfahrten zum Walbeobachten und Delphinschwimmen wahrgenommen. Auch hier wurden die Fahrten ordentlich geplant und von den Guides Leonie und Valentina sehr nett und wissenschaftlich fundiert begleitet. Was uns besonders überzeugte, war die grundsätzliche Haltung der Basis (und dies war beim gesamten Personal verinnerlicht), sich allen Meeresbewohnern mit dem notwendigen Respekt zu nähern: Abstand zu den Walen, nur wenige Personen zugleich im Wasser beim Delphinschwimmen (aber alle kamen auf ihre Kosten!), aber auch z. B. beim Haitauchen immer das Gefühl, daß der Hai als Lebewesen im Mittelpunkt steht und nicht das touristische maximale Erlebnis mit alles Tricks, um Schlagzeilen und Fotos zu ermöglichen!
Alles in allem haben wir mit unserem 2wöchigen Aufenthalt auf den Azoren - bei Pico Sport von Frank Wirth - eine sehr schöne Zeit mit sensationellen Taucherlebnissen und wunderbaren Eindrücken auch landschaftlich auf der Insel über Wasser verbracht. Dies wäre jederzeit ein Grund, hierher zurückzukommen.
Allen Skeptikern und nicht nachvollziehbaren Negativ-Redakteuren sei mit auf den Weg gegeben: Reden macht´s aus. Macht Euch vorher kundig, überlegt genau, ob der Urlaub, den ihr plant, realisiert werden kann und vor Allem: sprecht Eure Probleme direkt vor Ort an und verfaßt keine äußerst zweifelhaften Artikel nach der Heimkehr im Internet mit Beschreibungen, die gar nicht selbst erlebt wurden!!!
Wir werden die aktuellen Planungen von Frank für die zukünftigen Aktivitäten mit wachen Augen und Ohren verfolgen und wünschen der Basis alles Gute. Als bekennende/r Hai-Liebhaber wünschen wir insbesondere, daß die Aktivitäten der Basis – auch in Verbindung mit Erich Ritter und den Planungen mit der Uni Kiel - einen großen Erfolg verzeichnen. Unsere Freunde unter Wasser haben es verdient!!!!
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 11.09.2011 von ikki [PADI AOWD, 150 TG]
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Wir waren Ende August 2011 bei Pico Sport. Wir haben aus folgenden Gründen nur eine Flosse gegeben ...es keine Toiletten (Pardon: in den Bars nebenan schon; in der Basis gäbe es auch eine, aber die ist nicht für die zahlende Kundschaft, für zusätzliche Toiletten fehlen wohl die Genehmigungen (?)), keine Umkleidemöglichkeit oder Duschen gibt ...die Organisation nicht die Beste ist...wir mussten immer wieder bis zu einer Stunde warten, bis die Shark Diver dann versorgt und wir dran waren ..es keine Einführung zur Tauchbasis oder ähnliches gab, sondern kommt ´einfach mal´ ..immer die gleichen Landtauchplätze angefahren wurde, obwohl die Insel auf der anderen Seite durchaus auch noch schöne Plätze haben soll ..wenn Frank mal nicht die Aufgaben an seine Mitarbeiter freundlich delegierte, schaute er auch gerne allen Tauchern beim Schleppen zum Boot und Anrödeln mit Händen in den Hosentaschen zu ..man leider den Eindruck gewinnen musste, dass es nur ums Geld und nicht um die Taucher geht; 200 Euro hier, 150 Euro da...und das unter Bedingungen, die einfach grenzwertig sind (bis zu 11 Stunden auf dem Schlauchboot zu dem ca. 100 km entfernten Princess Alice sind schon mal drin). ..a propos Gruppen: tja bei Gruppen können Tauchpakete natürlich mit Princess Alice oder dem Blauhaitauchen verrechnet werden. Da ist die Tauchbasis sehr flexibel! Gegenüber uns und anderen wurde auf diese Flexibilität nicht verwiesen. Transparent ist was anderes! ..Und noch was: Wenn nun mal alle Guides bei Princess Alice sind, können ´normale Taucher´ nun mal nicht tauchen gehen...Pech, wenn das Tauchpaket wegen diesem Tag nicht abgetaucht werden kann...und auch Pech, wenn wegen eines Motorschadens bspw. Delfine nicht zu sehen sind..gezahlt wird trotzdem! ..es alles in allem sehr lieblos war und man sich nicht willkommen gefühlt hat! Dies war auf Santa Maria bei Wahoo Diving genau umgekehrt - übrigens die Mobulas kamen da auch von selber! Gut, dass wir dies gleich im Anschluss gemacht haben, sonst wären wir sehr enttäuscht zurückgeflogen! Wenn Azoren, dann nur noch auf Santa Maria!
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 07.09.2011 von tiefe [PADI/CMAS, 167 TG]
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Pico Sport Azoren Wir (drei Taucher) waren für 14 Tage im August 2011 auf der Insel Pico (Azoren). Unsere Tauchbasis: Pico Sport.Als weltweit gereiste und erfahre Taucher haben wir viele diverse Tauchbasen dieser Erde kennen und schätzen gelernt,aber leider auch gelernt zu kritiesieren.Hier einige Kritikpunkte auch an Pico Sport:Für die hohe Fequentation von Tauchern zur Hauptsaison existiert ein viel zu kleiner Umkleidebereich, ohne Gästetoiletten (1 Toilette vorhanden allerdings eigentlich dem ´Staff only´ vorbehalten) und keine Dusche(n), spätestens nach einem Tauchgang, mehreren Tauchgängen, hat der Taucher nur die Möglichkeit sich mit einem Schlauch draußen (ohne Kabine) abzuduschen. Auch besteht keine ordentliche Möglichkeit, das Tauch-Equipment in fest installierten Becken zu waschen nur in sog. von mir genannten ´Wäsche-Plastikwannen´. Tauchflaschen: In ehemalige Nitrox-Flaschen mit noch vorhandener Nitroxkennzeichnung wird normale Pressluft gefüllt!!!Falsche Kennzeichnung kann im Ernstfall Probleme nach sich ziehen. Tauchen:Lange Ausfahrten auf einem Zodiak für manchmal nur einen Tauchgang.Wer außer Tauchen seinen Tag auch noch mit anderen Dingen gestalten möchte,sollte präzise im Vorfeld planen. Das Tauchen mit Blau oder Makohaien: Anfütterung durch einen ´Fischkorb´ (Köder), der an einer am Zodiak fixierten Leine ins Wasser gelassen wird. Der Taucher hängt ebenso wie der ´Anlockkorb´ an einer Leine den kompletten Tauchgang!Auf diese Art und Weise bekommt der Taucher auf Augenhöhe Tiere zu sehen, was auf der einen Seite faszinierend ist, auf der anderen Seite kritische Fragen aufwirft, inwiefern es zu verantworten ist, dass hier Tiere erst angelockt werden durch Köder und Blutzufuhr (Blut von Köderfischen), dann heiß und wild, teils agressiv (Makohai)gemacht werden durch den Köder, der dann am Ende an sie verfüttert wird! Ist das noch artgerecht? Wir drei Taucher haben beschlossen, dass ist kein zukünftiges Tauchen nach unserem Geschmack, nach unserem Niveau!!!Kurz angemerkt: Nach dem gleichen Verfahren werden hier auch Drückerfische angefüttert-dem kundigen Taucher brauchen wir hier nicht mitteilen, dass die Drückerfische harmlos reagieren!Während unserer Zeit auf Pico trug sich auch ein Tauchunfall zu, wo ein Taucher erheblich durch einen agressiv gewordenen (durch die ´Anlockung´ wohl noch agressiver gemacht)Drückerfisch erheblich am Körper verletzt wurde. Von einem weiteren Tauchunfall-wieder verursacht durch einen Drückerfisch- wurden wir von unserem Guide höchst persönlichn informiert! Unserer Resümee: Das Tauchgebiet wird ´künstlich aufgepeppt´ durch Walbeobachtungen, das Schnorcheln mit Delfinen und Hammerhaien (bei z.B.zwei Schnorchelgängen haben wir keinen einzigen Hammerhai gesehen. Wir wissen, das ist reine Glücksache!). Die Tauchbasis Pico Sport ist für uns definitiv keine Tauchbasis, sondern eher eine Station für natur-oder tierinteressierte Touristen, die einmal in ihrem Leben auf 50m Nähe einen z. B. Pottwal beobachten oder mit Delfinen schnorcheln möchten. An jenem Touristen nicht am ´normalen Taucher´ scheint Frank Wirth sein Geld zu verdienen. Diese Rückschlüsse mussten wir leider aus einer mangelhaften Tauchbasis führen.Deren Holzvertäffelung auch eher an eine ´Weihnachtsmarktbude bzw.einen Glühweinstand´(gut: die Basen daneben sind auch im gleichen ´chalet-style´)erinnert!Sorry für diesen Zynismus. Last but not least ein paar wichtige Randerscheinungen: Wer mit der TAP auf die Azoren fliegt, darf keinen gewohnt europäischen Standard bzw.Service erwarten: unhygienische Zustände an Bord; Gepäck kommt eher mit 24Stunden Verspätung am Urlaubsort an (!!!) 24 Stunden ohne einen einzigen Koffer, dass kann einmal passieren, aber nicht bei einer komplett ausgebuchten Maschine). Trösten durften wir uns damit, dass andere weniger Glück hatten und mehrere Tage auf ihr Gepäck warten mussten). Also unserer Tipp: ´SOS-Paket´ im Handgepäck dabei haben.Dies wird in manchen Reiseunterlagen leider nur ganz kleingedruckt erwähnt, dass es bei der TAP oft zu Gepäckverspätungen kommen kann,Entschuldigung kommt!!! Zur Unterkunft ´La Madrugada´ (Ortsrand Santa Luzia, insgesamt 6 chalets):Achtung bei der Buchung des einzelnen chalets, die Nummer der chalets auf der homepage sind nicht mit den Nummern der chalets vor Ort übereinstimmend. Also wer ein chalet mit Meerblick buchen möchte, sollte sich unbedingt erkundigen, dass er auch das bekommt was er gebucht hat! Zur Duschsituation: Trozt großzügiger Badewanne wird hier das Duschen zum wahren Geduldsspiel: Entweder ist das H2O total heiß oder total kalt. Obwohl wir die ´Störung´ Frank Wirth (Inhaber)gemeldet haben, ergabt sich keine Besserung! Wir haben nie daran geglaubt, dass Wirth angeblich in unserer Abwesenheit einen Mechaniker geschickt haben will, der die Sache ernsthaft beheben wollte! Problem scheint bekannt, aber man läßt es schleifen. Der Gast hat ja glücklicherweise auch schon gezahlt!!! Der einzige Lichtblick bzw.´Sonnenschein´ bei unseren Tauchgängen war unserer Tauchguide: Guja.Eine sehr liebenswerte temperamentvolle Italienerin mit weltweiten Taucherfahrungen und großer Kompetenz!Sie ist zu gut für diese Tauchbasis-auch sie wird wieder normadengleich weiter ziehen...Ihr gilt unserer aufrichtiger Dank!!!
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 04.09.2011 von blueringedproduction [OW Instr., 1000 TG]
Jetzt ist die 4. Reise heuer vorbei und wir haben jeden Tag unserer 4 Drehperioden genossen. Begegnungen unter Wasser mit Blau, Sei, Grind und Pottwalen sowie Blauhaie, Mola Molas und was eben noch so im faszinierenden Meer um Pico herum schwimmt, haben unsere Zeit vor Ort verfliegen lassen. Es gibt wenige Plätze auf der Welt, wo man das erleben kann und darf! Ein ganz wichtiger Punkt ist aber dass wie und das gesamte Umfeld. Mit Robert Lehmann steht den Tauchern und Whale Watchern ja jetzt die ganze Saison einer der erfahrensten Meeresbiologen, der auch praktische Erfahrung hat, jederzeit mit Rat und Tat zu Seite. Wo auf der Welt geben sich die Fachleute der Walforschung (Ingrid N. Visser) oder Hai Forschung (Erich Ritter) die Klinke in die Hand und geben jedem Gast bereitwillig Auskunft. Hier ist eindeutig ein Management am Werk, dass nicht nur Wert auf Business sondern auch auf nachhaltige Information seiner Gäste legt! Und das ohne extra Kosten für den Gast. Vielen Dank!
Als krönender Abschluss können wir bei Abreise gleich in der Basis einchecken und müssen am Flughafen nur noch unser Gepäck abgeben - was will der reisende Taucher noch mehr.
Danke Pico Sports - Danke dem Team -
Mag. Claudia und Dr. Manfred Hochleithner
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 28.08.2011 von heute-schon-getaucht [aowd, 580 TG]
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Moin,Tach und Hallo.....war vor gut 10 Tagen auf Pico und muß sagen Blau&Makohai-Tauchen ist sensationell, weltweit einzigartig und beeindruckend - auch Mobula-Tauchen ist super (naja außer ca. 3 Std Schlauchbootfahrt). Wer gerne Felsen Steine und Geröll mit 1000 kleinen Drachenköpfe, vielen Muränen und hier & da mal nen Stachelrochen sehen will der ist auch an der Küste gut aufgehoben.... Ja OK zum C-Dive nagut.... Alles andere was Ablauf, Unterkunft, Staff usw. angeht kann ich nur sagen für mich war alles gut(kommt immer auf die pers. Einstellung und Sicht auf die Dinge an). Probleme+Wünsche wurden an- & ausgesprochen und es wurde schnell und unbürokratisch geholfen... Kurz gesagt, wenn ihr Haie von Auge zu Auge und Mobulas (1m - 4,5m) auf Armlänge wollt, kommt zu Frank.....4,8 Flossen
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 17.08.2011 von longi111 [Rescue, 334 TG]
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Ich war mit eine Gruppe von fünf Personen vom 16 bis 30 Juli bei den Sharkweek,s welche von Wirodive und Pico Sport ins Leben gerufen worden sind .Wir fuhren mit gemischten Gefühlen auf die Azoren da man eigentlich nicht viel über das Tauchen findet. Der erste Faktor war das Wetter worauf wir uns entschlossen vierzehn Tage zu buchen um keinen Engpass im Programm der Sharkweeks zu bekommen. Man hat mit zwei mal Princess Alice, drei Offshore Haitauchgänge, vier Küstentauchgänge, Delfinschwimmen und Walwathing eigentlich schon neun Tage im Programm .Da die Insel Pico auch sonst einiges zu bieten hat , z.B die Besteigung des Pico ,Wandern, Radfahren oder auch mit dem Mitauto eine Inselrundfahrt durchs Hochland hat man immer eine gute Alternative zum Tauchen .Die Anreise erfolgt über Lissabon nach Horta wo wir am Flughafen schon von einem Mitarbeiter von Pico Sport abgeholt und zum Hafen gebracht wurden. Die Überfahrt mit der Fähre dauert eine halbe Stunde , wo am Hafen von Madalena Eduarto ein Mitarbeiter von Pico Sport auf uns wartete, und uns herzlichst in Empfang nahm. Die Tauchbasis befindet sich nur 200 m vom Hafen entfernt, wo wir Frank den Basisleiter kennenlernten. Nach einem kurzen Briefing konnten wir gleich unser Tauchgepäck verstauen ,und machten uns auf den Weg zu unserer Unterkunft die weitere fünf Gehminuten von der Basis entfernt ist .Das Gästehaus Golfihno, welches recht einfach aber zweckmäßig ist, und wo für 25 Euro das Preis- Leistungsverhältnis passt. Danach wurde uns unser Guide Robert Lehman Meeresbiologe aus Deutschland vorgestellt welches sich für uns als Glücksgriff herausstellte, den er konnte all unsere Fragen bezüglich Unterwasserwelt beantworten. Zudem war er auch noch ausgebildeter Sharkguide . Zum eingewöhnen absolvierten wir am ersten Tag zwei Küstentauchgänge wo wir erste Eindrücke von der Unterwasserwelt der Azoren sammelten und wir vom Oktopus, Zackenbarsch bis zu den trächtigen Stachelrochen auch sonst noch einiges vor die Linse bekamen. Das Wetter war ebenfalls auf unserer Seite und Frank teilte uns mit das wir gleich unsere Princess Alice Taugänge absolvieren sollten .Die Überfahrt dauert drei bis vier Stunden ,wobei wir immer wieder Wal und Delfinbegegnungen hatten. Als wir den Toptauchplatz im Atlantik erreicht hatten wurden wir auch schon von den Mobulas an der Oberfläche begrüßt .Ein herrlicher Anblick. Der erste Tauchgang gestaltete sich so das wir auf das Platau gingen welches bei dreißig Meter beginnt. Als wir über die Ankerleine abtauchten mussten wir feststellen das wir unseren Anker nur einen Meter neben einen riesigen Seeteufel platziert hatten. Wir hatten keine Strömung und konnten so eine kleine Runde auf dem Unterwasserberg drehen wo reges Leben herrschte .Danach begannen wir mit dem Aufstieg und wurden auch schon von einer Gruppe Mobulas fünfzehn bis zwanzig Stück erwartet. Sie zogen immer wieder ihre Kreise um uns und näherten sich bis auf wenige Zentimeter. Es war einfach ein unglaublicher Anblick .Auch zogen immer wieder Barakuda schulen und Jacks …vorbei , der Tauchplatz entschädigt für die doch etwas mühsame Anfahrt und gehört sicher unter die Top Ten. Der nächste Höhepunkt für mich als Haifan ist natürlich das Blauhaitauchen was mit Robert besonders spannend war .Das ganze drum herum beginnt schon mit dem Herrichten des Bait (Fische zerstückeln ), Chummen warten man den ersten Hai zu Gesicht bekommt, was beim ersten Tier nach 63min klappte. Nachdem der Hai einige Minuten unterm Boot war machten wir uns fertig und gingen in zwei Gruppen aufgeteilt ins Wasser. Es war ein fantastischer Anblick, inzwischen hatten wir drei Haie und das bei 25 m Sicht und Sonnenschein. Die Haie näherten sich bis auf Armlänge und ich war über die Neugier der Blauhaie richtig überrascht. Insgesamt hatten wir bei unseren ersten Tauchgang acht verschiedene Tiere um uns .Wir hatten noch einen Tauchtag in unseren Paket mit den Blauhaien und wir waren der Meinung das es nicht mehr besser werden kann. Aber es wurde noch besser, und wir konnten von den Blauhaien nicht genug bekommen. Daher buchten wir zusätzlich noch einen Blauhaitauchgang wo uns Frank auch sehr entgegen kam und ich muss sagen ,das war absolut der Höhepunkt unseres Tauchurlaubes. Mit Haien so zu tauchen, ist der Hammer. Diesmal dauerte das Anködern nur drei Minuten, bis wir die erste Flosse sahen. Da wir nur zu fünft waren ,konnten wir alle gemeinsam ins Wasser. Sonst waren wir zu acht, und mussten in zwei Gruppen eingeteilt werden. Ins Wasser eingestiegen und untergetaucht hatten wir auch schon fünf Haie um uns. Die Tiere tasteten uns richtig ab, und die Situation beim Tauchen war immer entspannt. Gegen Ende des Tauchgangs hatten wir zwölf Tiere im Wasser und mussten leider nach 100 min das Reich des Blauhais verlassen. Da ich auch schon auf den Bahamas mit Tigerhaien und auf Guadelupe mit dem weißen Hai getaucht habe kann ich aus Erfahrung sagen , das Blauhaitauchen auf den Condor Banks ist wirklich Weltklasse . Auf der zweistündigen Rückfahrt sahen wir noch eine Gruppe mit Grindwalen die wir lange beobachten konnten, da sie absolut keine Scheu zeigten. Die Krönung unseres Tauchurlaubes kam zehn Minuten später. Da entdeckte Emanuel unser Skipper aus weiter Ferne Eine Walfontäne. Als wir dem Tier näher kamen, konnten wir voller Freude feststellen, das es ein 16 Meter Pottwal war. Und dieser machte uns ein Geschenk, das wir niemals im Leben vergessen werden. Nachdem er uns seine Flute beim abtauchen zeigte schoss dieser 30 Tonnen Meereskoloss 100 Meter vor uns aus dem Wasser wie eine Rakete. Dieser Anblick rundete diesen perfekten Tag noch ab. Ein Erlebnis das man nie mehr vergisst. Ja das sind die Azoren, immer für Überraschungen gut. Am gleichen Abend waren wir noch bei Frank zum Grillen eingeladen wo natürlich Fisch auf der Karte stand .Die Ausfahrt am nächsten Tag zur Geburtsstätte des glatten Hammerhai`s gestaltete sich etwas schwieriger da die Tiere ziemlich scheu sind. Wir versuchten auch dort unser Glück mit dem Chummen was uns einen Drückerschwarm mit mehreren hundert Tieren bescherte die unser Bait innerhalb von Minuten verspeisten ,danach war normales schnorcheln angesagt und es gelang mir ein paar mal an die Haie heranzukommen. Inzwischen habe ich von Robert unserem Tauchguide über Mail erfahren das man diese seltenen Tiere jetzt des Öfteren zu Gesicht bekommt. Das Delfinschwimmen was wir auch in unserem Programm hatten gestaltet sich so, man fährt mit dem Boot vor die Gruppe wo dann zwei Personen ins Wasser steigen und man merkt gleich ob die Tiere den Kontakt suchen oder weiter schwimmen , dennoch ist es sicher einzelartig die Möglichkeit mit Schulen von mehreren hundert Tieren zu schwimmen .Wir hatten Leute dabei, die diese edlen Tiere drei Minuten um sich hatten. Also mein Fazit ist, das wir den perfekten Urlaub hatten. Zwar anstrengend bei so einem Programm, aber dafür wurden wir entschädigt bei all dem was wir gesehen haben und erleben durften. Frank Wirth und sein Team leisten profesionelle Arbeit .Beim Tauchen steht die Sicherheit im Vordergrund die Briefing sind 1a und der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Die Sharkweek,s sind wirklich eine gute Kombination aus Abenteuer und Überraschung .Wir möchten uns bei Pico Sport insbesondere bei Robert und „Adlerauge „Emanuel für dieses Abenteuer bedanken .Die sechs Flossen verstehen sich von allein.
Prionace glauca
Mobula Flying
Blauhai
Blauhaitauchen
Princess Alice
close up
close up Blueshark
Delfinschwimmen
Stachelrochen
meine Frau der Seeteufel (und )ich
Prost Frank hom ma uns ans verdient...
übrt mich
Diving with Blue Shark,s it,s gerat
Action pur...
meine Frau der Seeteufel (und )
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 14.08.2011 von Mantaandreas [Padi-MSD, 400 TG]
Reisebericht PICO Juni 2011- Whale-Watching,-Delfinschnorchel und Tauchen mit der ganzen Familie – und das alles soll erholsam sein ? Klare Antwort nach 2 Wochen Pico: JA – DAS GEHT !!!
Dazu bedarf es nur einer guten Planung und einem geeigneten Partner vor Ort, auf den man sich verlassen kann: Pico-Sport ! Meine Frau, meine 8jährige Tochter und ich haben uns lange im Vorfeld bei der Auswahl unseres Urlaubsziels Gedanken gemacht. Dabei war uns besonders wichtig, bereits im Vorfeld verlässliche Partner für alle Fragen zu haben, die während der Vorbereitung so auftauchen. Angefangen von der geeigneten Kleidung, über die richtige Auswahl der Unterkunft, der Organisation eines fahrbaren Untersatzes, Ausflugsmöglichkeiten über Wasser, Fragen zu Tauch- und Schnorchelausrüstung, etc....
Jochen Kirchhoff von Kiddy-Reisen(www.kiddyreisen.de) und Frank Wirth von Pico-Sport (www.whales-dolphins.net) haben bereits im Vorfeld alle Erfahrung und Kompetenz unter Beweis gestellt und so schon die Vorfreude mächtig angeheizt. Hierzu aus meiner Sicht etwas ganz Wichtiges und Entscheidendes: Bereits in der guten alten Fernsehsendung Sesamstraße heißt es “...wer wie was wieso weshalb warum, wer nicht fragt bleibt dumm...“ Ich habe vor Ort einige Taucher und Schnorchler getroffen, die diese Holschuld nicht getätigt haben und daher keine Infos darüber hatten, was Sie erwartet. Daher kann ich auch nur jedem raten, sich bereits im Vorfeld intensiv über alle Fragen, Wünsche und Begehrlichkeiten mit Frank und seinem Team auszutauschen. Fast rund um die Uhr hat er geduldig alle aufkommenden Fragen beantwortet.
Die Anreise mit der TAP ist eine Sache für sich und wie ich immer wieder lesen, waren wir nicht die Einzigen, die Probleme mit Verspätung und Gepäck hatten. Dazu müsste sich mal die Lobby der Reiseveranstalter zusammentun, das ist aber ein anderes Thema und gehört nicht hierher. Aber auch bereits hier hat Frank Wirth per “Telefoncoaching“ beruhigt, mögliche Szenarien erörtert und auch so wieder den Anreisestress bei uns abgebaut. Vor Ort haben wird dann nach einem sehr freundlichen Empfang durch Team-Mitglied Eduardo eine saubere Unterkunft vorgefunden (Casa la Madrugada) und ein kostengünstiges Mietfahrzeug in Empfang genommen. Zu unserer großen Freude, vor allem der unserer Tochter haben sich in unserer großzügig angelegten Unterkunft dann 2 Tage später eine Familie mit Kindern eingefunden und zusammen mit der Tochter von Frank Wirth Maisha war für Spaß und Spiel unter den Kindern gesorgt. Hier auch nochmals Dank an Kiddy-Reisen, denn bereits im Vorfeld hat uns Herr Kirchhoff signalisiert, dass er sich darum bemühen werde, gleich geartete Gäste in unserer Nähe einzubuchen.
Zum Tauch- und Schnorchelbetrieb: Alles ist bestens organisiert und gleich morgens wird versucht, den großen Ansturm von Tauchern, Delfinschnorchler und Whalewatchern zu entzerren. Zeitversetzt erfolgen die einzelnen Brievings, damit sich jeder der Gruppen entsprechend vorbereiten kann. Da Frank Wirth sein komplettes Team aus Mitarbeitern/innen mit meeresbiologischer Ausbildung beschäftigt werden auch beim ausführlichen Brieving lles Fragen beantwortet und eventuelle Sonderwünsche – soweit realisierbar – erfüllt. MAN MUSS ES EBEN NUR SAGEN ! Da Frank Wirth die Gesamtverantwortung für den kompletten Ablauf in Madalena und Lajes hat und witterungsbedingte Umorganisationen relativ spontan ausführen muss ist er auch immer beschäftigt, aber dennoch hat er immer ein offenes Ohr für Fragen du Sonderwünsche wenn man damit direkt auf ihn zugeht. Ich erinnere nochmals an die Sesamstraße…
Meine Frau, meine Tochter und ich durften in den 14 Tagen außerordentliche Begegnungen mit Zahn- und Bartenwalen genießen und mit 4 verschiedenen Delfinarten schnorcheln UND interagieren. Wenn man die entsprechend interessierten Tiere und Schulen zum Schnorcheln findet, dann ist das ein Erlebnis, das ein Leben lang in Erinnerung bleibt – für groß und klein ! Der schonende Umgang mit den Tieren und der Respekt vor deren Lebensraum wird dabei stets geachtet und als Gast in der Welt der Wale und Delfine ist man zu 100% von deren Wohlwollen abhängig. Uns war es bspw. vergönnt mit ganz entspannten Rissos (Rundkopfdelfinen) zu schorcheln, die immer wieder zu unserem Boot zurückkamen und uns so – neben vielen anderen tollen Interaktionen – unvergessliche Momente beschert haben . Gerade auch für Kinder bemüht sich das ganze Team von Pico-Sport sehr und macht daher auch für ein 8jähriges Mädchen, dass mehrfach auf hoher See in den kalten Atlantik springt, durch den tollen Service das Schnorcheln mit Delfinen zu einem echten Event. Stellvertretend für das ganze Team se an dieser Stelle unserem Top-Guide Hella und unserem Lieblingsskipper Roger für Ihre tolle Art und Ihren unermüdlichen Kundenservice gedankt – AMAZING !!!
Der parallel laufende Tauchbetrieb ist ebenfalls entspannt. Wichtig ist hierbei, sich auch im Vorfeld über die richtige Auswahl des Pakets, der Tauchplätze und aller Änderungs- oder Ergänzungsoptionen im Klaren zu sein und sich rechtzeitig zu informieren. In meinem Fall ging es speziell und das Thema Haitauchen. Seit diesem Jahr wird auf Pico das Blau- und Makohaitauchen ermöglicht und nach dem Lehrplan Erich Ritters durchgeführt. Ich selbst habe dort das Ende der Ritter-Schulungen für das ganze Team beobachtet, mich mit Erich ausgetauscht und im Anschluss hautnah die Umsetzung erlebt. Da ich bereits über eine große Erfahrung zum Thema Haitauchen verfüge, war für mich das sehr ausführliche Brieving und die sehr strengen Sicherheitsauflagen fast schon wieder ein Novum. Aber alles dient dem Schutz der Kunden und ist daher zu 100% richtig und wichtig. Robert aus dem Pico-Sport-Team hat hierbei ein hohes Maß an Kompetenz und Verantwortung gezeigt. Bei unserer Ausfahrt haben wir dann Blauhaie und einen sehr aktiven Makohai getroffen. Auch hier wird das Prozedere vorher genau besprochen und während der Ausfahrt laufend durch Info ergänzt, also nichts dem Zufall überlassen. Wichtig ist ebenfalls, dass bei Tieren, die nicht zum Schnorchel oder Tauchen geeignet sind aus Sicherheitsgründen auch nicht getaucht oder geschnorchelt wird. Verständlich, denn gerade diese Haiarten sind extrem schnell und wie alle anderen Arten auch: Raubtiere, denen man mit Respekt und Verantwortung entgegentreten sollte. Natürlich ist es erforderlich, weite Strecken mit dem Zodiac bei rauer See zu absolvieren, aber zum einen wird auch das vorher besprochen und zum anderen lohnt es sich zu 100%.
Fazit: Gut vorbereitet durften wir 2 tolle Wochen auf Pico mit Pico-Sport erleben und die Eindrücke werden uns wohl ein Leben lang erhalten bleiben. Wer übrigens mal auf Facebook auf die Seite von Pico-Sport geht, kann genau verfolgen, welchen tollen Begegnungen es gibt und sich so auch schon im Vorfeld mit Leuten austauschen, die bei Pico-Sport waren und alles live erlebt haben.
Danke an Frank Wirth, dem ganzen Team von Pico-Sport und KiddyReisen – Wir kommen wieder !!!
Pottwal
Makohai
Schnorcheln mit Rundkopf-Delfinen
Interagieren hautnah
Interessierter Makohai
Fluke - TAIL !
Mittendrin !
Tolle Tiere....
Unglaubliche Begegnungen
Groooooßartig
Auge in Auge
Helping hands from Dreateam....auch und gerade für die youngster
Immer wieder schön !
Da hüpfen nicht nur unsere Herzen vor Freude
Seiwal beim blow
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( 6 von 6 Flossen )
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 11.08.2011 von Sharkbine [AOWD, 199 TG]
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Auch wir, mein Mann ,ich und vier Freunde waren zur gleichen Zeit wie Vanessa auf den Azoren. Ich kann dem Bericht von Vanessa ganz und gar nicht zustimmen. Wir hatten das Glück, Robert als Tauchguide zu haben. Er ist Meeresbiologe, und hat sehr viel Erfahrung mit Haien, da er viel mit dem Schweizer Haiforscher Dr.Erich Ritter zusammenarbeitet. Er ist alles andere als dusselig. Unsere Haitauchgänge waren super organisiert ,wie auch alle anderen Tauchgänge die wir gemacht haben. Das der Hai in unser Boot gebissen hat, dafür kann keiner was. Robert hat unter Wasser schon gemerkt, das dieser Hai (sein Name ist Rambo) etwas aufdringlich war, und hat deshalb den Tauchgang auch sicherheitshalber abgebrochen. Was aber nicht schlimm war denn Rambo kam erst zum Schluß. Da war der Tauchgang sowieso schon fast vorbei. Ich muss sagen ,für mich waren die vier Blauhaitauchgänge eine der schönsten und aufregendsten, die ich je gemacht habe. Was Pricess Alice anbelangt. Ein Top Tauchplatz auf den Azoren. 20 Stück Mobulas um uns herum. Das lässt jedes Taucherherz höher schlagen. Das man dort am Seil hängt, finde ich nicht verkehrt. Ich möchte dort nicht abgetrieben werden.Wir hatten das Glück, das wir zu Beginn unseres Tauchgangs keine Strömung hatten, und wir so aufs Plateau gehen konnten, wo wir auch gleich einem Seeteufel begegneten, der sichs dort gemütlich gemacht hat. Danach hielten wir uns auf zehn Meter auf, wo wir es genossen von den riesigen Mobulas umschwärmt zu werden. Wer da (stur) am Seil hängt wie Vanessa es beschreibt der ist selber schuld. Die Hin und Rückfahrt ist lang, aber ich kann nur sagen es lohnt sich. Wir waren zweimal dort. Außerdem hatten wir bei unseren Überfahrten das Glück Grindwale, einen Seiwal, einen Schnabelwal und einen springenden Pottwal zu sehen. Wo hat man das sonst noch, außer auf den Azoren. Ein Erlebnis das man nie mehr vergisst . Ich kann Frank dem Basisleiter, Robert unserm Tauchguide und Emanuel dem Skipper und natürlich dem Rest der Crew ein großes Lob aussprechen , und mich im Namen meiner Freunde bedanken für diesen Top Urlaub.Es wurden all unsers Wünsche erfüllt. Natürlich ist Kommunikation das wichtigste. Nur so kann man Unstimmigkeiten bereinigen,was Vanessa wahrscheinlich versäumt hat. So viel zum taucherischen.
Ich möchte auch noch kurz was über unsere Unterkunft schreiben. Auch da war Vanessa nicht zufrieden. Auch wir waren im Golfhino untergebracht. Das Appartment war schlicht und einfach, aber es war immer sauber. Es wurde jeden Tag geputzt , und wir hatten immer frische Handtücher. Was will man mehr für wenig Geld.
Aus meiner Sicht haben Frank und seine Crew 6 von 6 Flossen verdient.
Blickkontakt
Princess Alice
Spiegelbild
Mobula Anflug
Seeteufel
Blauhaitauchen
Blauhaitauchen
Blauhai am Boot
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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Pico Sport Scuba Diving & Whale Watching Geschrieben am 04.08.2011 von Divingvani [CMAS TL**, 2900 TG]
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Stellungnahme am Ende des Originalberichts --- hier klicken
Tauchen um die Azoren wie lange habe ich davon geträumt... Dieses Jahr sollte es Wirklichkeit werden und die Wirklichkeit ist sehr enttäuschend!! Ursprünglich wollte ich auf eine ganz andere Insel, zu einer ganz anderen Tauchbasis, aber mein Reiseveranstalter hatte diese nicht im Programm, leider. Beim nächsten Urlaub höre ich auf mein Bauchgefühl und suche mir einen Veranstalter der anbietet was ich suche. Ich habe mich Fehlleiten lassen und viel Geld dafür bezahlt!!
Mit den Flügen fing es an, mit der TAP zu fliegen stellt schon eine Herausforderung dar. Wie gut wenn man vorher schon mal mit der TACV geflogen ist, da ist man wohl abgehärteter was portugiesische Airlines betrifft. Es scheint auch der Norm zu entsprechen das das Gepäck 1-3 Tage später ankommt. Bei mir war es zum Glück nur 24std., ein Pärchen wartete drei Tage... So beginnt ein sorgloser, erholsamer Urlaub...
Auf der Insel Pico angekommen, nimmt ein angestellter der Basis den Gast in Empfang. Dieser war immerhin sehr mitfühlend über die Tatsache das ich ohne Gepäck angekommen bin, versicherte mir aber, das es garantiert kommen werde. Das einchecken in der Basis blieb ohne Gepäck hinfällig aber so konnte ich mir schon mal einen ersten Eindruck verschaffen. Ich lernte den Basisleiter Frank nur kurz kennen, denn er war recht gestresst, nicht wirklich Zeit. Kurz wurde mein gebuchtes Paket besprochen: 1x Delphinschwimmen, 2Tg´s Princess Alice, 10er Paket Bootstauchgänge. Am nächsten Tag sollte ich mit dem Delphinschwimmen beginnen, da ja kein Gepäck!! Da mir aber Badezeug, Shorty usw ebenfalls fehlte, bot man mir die preiswerten Badeartikel aus dem Tauchshop an. Nicht schlecht, so macht man aus der Not der Gäste noch ein Geschäft.
Meine Unterkunft war das Golphino. Wer auch immer der Fotograf für die Prospekte und Internetfotos war, er war grandios. Es war zwar alles tatsächlich so wie in den Prospekten aber die Realität, Live zeigte doch das die Unterkunft wirklich sehr schlicht war. Gemeinschaftsküche und Gemeinschaftsbad, WG Charakter... Es war relativ sauber, wenn man das Glück hatte zuerst im Bad zu sein. Den Kühlschrank habe ich nie genutzt, ich war mir sicher das sein innerstes lebt. Die Lage der Unterkunft ist unglücklich, man hat recht viel vom Strassenlärm. Hätte ich das gewusst, hätte ich eine andere, gerne auch teurere Unterkunft gewählt. Die Unterkunft an sich war schon sehr hellhörig, die Toilettengänge etc. der anderen Bewohner blieben einem nicht erspart. Aber gut, eine Urlaubsunterkunft ist eh nur zum schlafen und duschen gedacht... Aber das mit dem Schlaf kann an sich zu einem Problem werden, wenn man zufällig zwischen dem 19.07 und 24.07. Vorort ist. Egal wo man nachliest, Internet, diverse Reiseführer überall steht das am 23.07 im Ort ein großes Fest ist. Nur der 23.07!!!!!! Die Realität ist eine andere, dieses Fest erstreckt sich vom 19.07-24.07. Ganze 5(!!!!!) Tage. Die Party beginnt jeweils um 23 Uhr und findet bis 5Uhr morgens statt. Ein Bierstand nach dem nächsten, zwei Bühnen die schlechte Musik mit brachialer Lautstärke kompensieren und die Bars drumherum versuchen mit ihren Anlagen die Bühnen zu übertönen, wie bereits erwähnt bis 5Uhr morgens... Wer da seinen schlaf braucht ist fehl am Platz!! Auch hier, hätte ich das gewusst, wäre ich früher oder später angereist. Für mich sollte das ein Erholungsurlaub sein, ich war erschöpfter wie vorher!! Und wenn man dann morgens zur Basis geht, ist der Alkohol und Uringestank stehts present.... Der Zeitraum ist mal gar nicht zu empfehlen!!
Die Basis, ein Fall für sich, wenn man nicht unbedingt schlichten Gemüts ist, bekommt man den Business richtig mit. Geschäft, Geschäft...Cash-Flow, mache Geld, mache mehr Geld... Permanent hektisches treiben. Für Small-Talk bleibt nicht wirklich Zeit. Man hat nicht unbedingt den Eindruck das dort irgendwer seinen Job mit Liebe macht, der Win-Win-Gedanke ist dort allgegenwertig. Sicherlich ist das so überall, professionell ist es aber wenn´s der Gast nicht mitbekommt. Von 10 gebuchten und bezahlten Bootstauchgängen hatte ich ganze 5(!!!) , davon 4x derselbe Ilheus und 1x Baixa Sul, dann drei Landtauchgänge, auf 2 Tg´s habe ich wegen Übermüdung verzichtet. Es kam aber auch kein Angebot was ich stattdessen machen könnte. So verdient man Geld!!! Mein erster Landtauchgang sollte ein Checktauchgang sein, ok! Die anderen Landtauchgänge wurden damit begründet das der Atlantik zu wild sei. Ich muss dazu sagen das ich selber mehrere Jahre im Atlantik als Guide und Tauchlehrerin unterwegs war und ich kam mir bei Pico Sport sowas von verarscht vor... Der Atlantik war nicht zu wild, kein Schaumkrönchen weit und breit, keine Nennenswerten Dünung oder Schwell... Nein, es war schlicht und ergreifend kein Boot mehr da!! Whalewatcher gehen vor, die bringen 60Euro pro Nase an den Tauchern verdient man nix... Daher ist es dort gang und gebe das die Whalewatcher vor den Tauchern abgefertigt werden danach wird entschieden ob es Boots.- oder Landtauchgänge gibt (bzw ob der Atlantik Wild oder Geschmeidig ist). Princess Alice, etwas für Hartgesottene, schreibt der Reiseveranstalter. In meiner Naivität bin ich davon ausgegangen das die taucherische Herausforderung dort angesprochen wird! Falsch, die Bootsfahrt ist gemeint!! Auf einem Whalewatcher Zodiak ging es 3,5 Stunden lang Richtung offenen Atlantik, zusammengefercht mit Ausrüstung und Hi-Tech Kameras in seinem Tauchanzug. Wobei die Hinfahrt noch erträglich ist, da man einer gewissen Erwartungshaltung unterliegt. Dort angekommen hatten wir richtig Glück, kaum Strömung, gute Sicht, aber tauchen ist es nicht wirklich. Man hängt stur am Bojenseil und beobachtet Mobulare, 45-60 min. Mehr ist das nicht und ist auch nicht gewünscht. Ich persönlich hätte mir gerne genauer die emporsteigende Felsnadel (Princess Alice) angesehen, war aber Verboten!! Die Felsnadel liegt bei 38m und man musste 5min vor Deko wieder auftauchen und am Seil hängen bleiben. Heisst also aufschlagen und auftauchen. 1min vor Deko würde auch reichen... Das was ich also wirklich sehen wollte, habe ich nicht gesehen und ich gehöre leider zu den Leuten die wirklich gerne tauchen, 45-60min an einem Seil zu hängen ist mir schlicht und ergreifend zu langweilig, Mobula hin oder her. Diese oder Mantas kann man auch bequemer woanders haben... Aber das ist meine persönliche Meinung!! Tja, eine Oberflächenpause im nassen Anzug auf einem Zodiak, mitten auf dem offenen Atlantik, der Sonne ausgeliefert zu sein, bezeichnet wohl das was für Hartgesottene gemeint ist. Daher wird relativ schnell der zweite Tauchgang in Angriff genommen der genauso wie der erste verläuft. Und dann nochmal 3,5std zurück im nassen Anzug, da kann auch ein Hartgesottener zur Zicke mutieren... Wieder im Hafen eingetroffen, erfahren wir das das Boot eigentlich einen Motorschaden hat und die Fahrt deswegen solange gedauert hat... Prima!! Das nenn ich Verantwortungsbewusstsein, manchmal ist es besser die Gäste im ungewissen zulassen... Das Delphinschwimmen war eine sehr wichtige Erfahrung für mich und obliegt meiner ganz persönlichen Meinung. Ich würde mir Delphine niemals in einem Becken oder Aquarium anschauen, weil ich ihre Gefangenschaft zu tiefst verachte. Mit freien Delphinen schwimmen zu können fand ich faszinierend und als es soweit war, fand ich mich selber furchtbar. Die Delphine sind zwar frei aber dafür werden sie gnadenlos gehetzt. Irgendwer gibt telefonisch durch wo die Tiere sind, dann gehts mit dem Schlauchboot auch gleich dorthin, haben wir die Tiere gefunden, werden sie schnell eingeholt, sind sie auf unserer Höhe, dürfen die ersten zwei ins Wasser. In diesem Fall hatten die Delphine gar kein Interesse an uns und zogen weiter, sie hatten Junge dabei. Dann heisst es wieder rauf aufs Boot und die Delphine wieder einholen, dann gehen die nächsten zwei ins Wasser, wieder ziehen die Tiere vorbei, der Vorgang wiederholt sich bis alle Leute an Board durch sind und dann fängt es wieder von vorne an, bis jeder dreimal im Wasser war. Ich bin beim zweiten mal nicht mehr mit ins Wasser gegangen, ich fands grausam, allerdings war ich auch die einzige an Board die das so empfand... wie gesagt meine ganz persönliche Meinung. Wenn die Tiere Spass an uns haben und mit uns spielen möchten, ist das eine Sache, aber wenn ich sehe das sie Junge bei sich haben und fortwährend wegschwimmen,dann breche ich zugunsten der Tiere ab. Aber in der Branche ist nichts so wichtig wie die Illusion der Gäste und der Geldbeutel des Anbieters... Schade! Haitauchen läuft ungefähr ähnlich ab, das ganze halt mit Gerödel und Anfütterung. Ein paar andere Gäste wollten mich überreden mitzufahren aber ich habe dankend abgelehnt. Ich bin eh kein Freund von Anfütterung, schon gar nicht wenn ich dabei auf einem Schlauchboot sitze. Gab meine Bedenken auch bekannt. Und prompt kam das Schlauchboot mit einer zerbissenen Kammer zurück, weil der dusselige Guide Fischöl über die Boardwand kippte... aber hauptsache die Gäste haben den Blauhai in der Kammera... Business, Business, Business...
Zu meiner Zeit war dann auch ein IMAX / 3D Film Team Vorort, es war interessant dabei zu zusehen wie der Basisleiter dann aus sich raus kommt, freundlich, redselig, informativ und für das Filmteam war der Atlantik auch nie zu wild, schließlich blockierten die Jungs ja ein komplettes Boot. Logisch, werden die Filmchen und Bildchen was, ist das eine hervorragende Werbung. Aber Hochglanz Bildchen oder Filmchen a la Deep Blue sind nicht alles, eher nur eine Illusion, die Realität Vorort sieht anders aus.
Die Azoren waren im nächsten Jahr angedacht für die Tauchlehrer unseres Vereins, leider konnte ich Pico nicht empfehlen. Da tun es auch die Kanaren. Dasselbe in Grün, dafür preiswerter und eine angenehmere Anreise. Ich glaube wenn er gewusst hätte das ich die Vorhut von 9 anderen Tauchlehrern war, davon 6 Profifilmer, hätte er sich vielleicht mehr Mühe gegeben, mir wäre vielleicht 4x Ilheus erspart geblieben, sowie diese ollen Landtauchgänge... aber nur vielleicht. So konnte ich mir aber als ´einsame alleinreisende´ Taucherin ein richtig objektives Bild machen.
Vielleicht hatte ich auch eine viel zu große Erwartungshaltung, ich hatte schöne und auch Anspruchsvolle Tauchgänge erwartet, an Land einen Erholungsurlaub gewünscht. Nichts von dem hatte ich! Ganz ehrlich, da hatte ich selbst auf Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro sowieso, bessere Tauchgänge. Die Basen hatten es auch besser drauf mir eine Illusion zu verkaufen, vom Business und Geschäftsgebahren habe ich da nie etwas mitbekommen.
Hätte ich blos auf mein Bauchgefühl gehört und wär auf die andere Insel geflogen, Lehrgeld teuer bezahlt! Schade...
Stellungnahme zum Bericht - von Robert M. Lehmann, Pico Sport
Liebe Vanessa,
hier schreibt Robert, der dusselige Guide. Normalerweise schreibe ich nicht im Internet und schon gar nicht anonym, da ich es nicht für eine sinnvolle Form der Kommunikation halte. Doch wenn es mich selbst betrifft, ziehe ich mir natürlich den Schuh an und muss darauf reagieren. Ich werde an dieser Stelle nicht auf jeden einzelnen Punkt deiner Geschichte eingehen. Nur ein paar Kommentare dazu.
Ich bin vor Ort der verantwortliche Meeresbiologe und Sharkguide.
Ich habe gerade deinen sehr umfassenden Text gelesen und bin wirklich schwer enttäuscht. Es ist unglaublich schade, dass du uns nichts vor Ort von deinen Problemen erzählt hast und uns damit leider nicht die Chance gegeben hast die wirklich gravierenden Unstimmigkeiten aus dem Weg zu räumen. Das ist eigentlich für mich der normale Weg um Probleme zu klären. Hinterher lassen sich Probleme schlecht lösen. Warum hast du die Möglichkeit nicht vor Ort ergriffen, wenn alles so schlimm war? Du bist mit einem Lächeln abgereist ohne einen Ton zu sagen.
Ich selbst habe im Golphino einige Wochen übernachtet. Ich sage mal für 25 Euro die Nacht ist es ok. Da kann man nun mal kein 5 Sterne Hotel erwarten, das sollte jedem klar sein. Und man kommt ja auch nicht auf die Azoren um einen Spa-Urlaub zu genießen, oder? Der Kühlschrank lebt sicherlich nicht von innen und die Anlage wird jeden Tag gereinigt. Wenn du dann darauf hingewiesen wirst, bitte im Zimmer nicht zu rauchen, da es verboten ist und du ein Problem damit hast, tja da fällt mir nichts zu ein...
Das Fest ging 4 Tage und ist in Portugal ganz normal. Auch für mich war es anstrengend, aber das alles ist im Internet nachzulesen.
Hektisches Treiben in der Hochsaison ist glaub ich normal, oder??? Ich habe meinen Job in Deutschland nicht mit Liebe gemacht, deswegen bin ich hier... Und ich liebe es hier jeden Tag! Das wird mir immer wieder von allen Gästen bestätigt.
Nur wenn ich dich jeden morgen schon mit schlechter Laune und Kippe im Mund gesehen habe, hatte ich wenig Lust mit dir zu kommunizieren. Hätte ich gewusst wie gern du das gemacht hättest, hätte ich mir auch dafür Zeit genommen. Ich rauche ja selber und zu zweit macht es noch mehr Spaß;-)
Warum hast du nicht gefragt, was du anstatt des Tauchens machen kannst. Wenn du so müde warst, hätte ich dir Schlafen empfohlen. Ansonsten wissen Frank, Eduardo, ich und alle anderen aus dem Team was man auf der Insel so machen kann, und das ist ein extrem vielfältiges Angebot... Bei uns arbeiten über 10 Leute, da hättest du locker jemanden fragen können.
Wir haben 9 Boote im Wasser liegen und 2 Tauchtrucks, da besteht immer die Möglichkeit zum Tauchen. Wenn wir die Entscheidung treffen nicht! Tauchen zu gehen, hat das einen Grund. Der ist mir persönlich auch der Wichtigste: SICHERHEIT! Wenn du von Madalena aus nach draußen schaust und Schaumkronen siehst ist es schwer Bootstauchgänge zu machen, aber von Land aus geht es immer, man muss nur in eine geschütze Ecke fahren, fertig. Das Whalewatchen hat mit dem Tauchen nichts zu tun, das hast du richtig erfasst. Doch tatsächlich verdienen wir aber mit den Tauchern mehr, das ist also eine Fehleinschätzung von deiner Seite. Da wir daran interessiert sind Geld zu verdienen, machen wir immer alles möglich um Kunden zufrieden zu stellen und eben solche Texte wie von dir zu vermeiden.
Wenn der Atlantik zu wild ist, ist das eben so und diese Entscheidung muss man nun mal akzeptieren. Die treffen nicht wir sondern das Meer. Das ist Natur! Du hast auf La Gomera als Guide gearbeitet, eine völlig andere Umgebung als hier. Wir sind eine isolierte Erhebung mitten im Nordatlantik, das ist etwas anderes als auf den Kanaren und nicht vergleichbar. Sorry.
Hey Princess Alice ist für Hartgesottene und zu Recht einer der TOP 10 Tauchplätze dieser Erde. Die Anfahrt ist strapaziös, dafür wird man so was von belohnt!!! Sichtweiten bis 50m, bis zu 50 Mobulas (nicht Mobulare) die um einen kreisen, riesige Fischschwärme, Tauchen über 100km von der nächsten Küste im Blauwasser an einem Tiefseeberg - Wahnsinn!!! Das wir dort sehr sichere Tauchgänge durchführen müssen sollte dir klar sein, denn schließlich bist du 3 Stunden vom nächsten Krankenhaus/Druckkammer entfernt, da wird nichts riskiert. Am Grund von Princess Alice (35-40m) gibt es nicht viel zu sehen ´nur´: Seeteufel, Muränen, Makohaie, Grouper, Schweinsfische, Greater Amberjacks, Stachelrochen, usw.... Deswegen fährt niemand dort hin;-) Alles sind wegen den Mobulas da, und die kreisen zwischen 10 und 0m... Wenn du gern tief tauchst, hätten wir zu den schwarzen Korallen fahren können. Aber ein Tieftauchgang ist da draußen völlig unangebracht und vor allem sinnlos. Ich selber mag tiefe Tauchgänge, aber nicht mit extremer Strömung und schon gar nicht an einem solch exponierten Platz und vor allem nicht mit Luft! Dafür sind Trimix und andere Tauchplätze da. Das solltest du als erfahrene Tauchlehrerin eigentlich wissen.
Die Strömung in Princess Alice setzt innerhalb einer Sekunde ein (Upwhelling) und steht mal schnell bei 4-5m pro Sekunde... Hui, das ist selbst für mich zu krass und manchmal bin ich sehr froh das Seil zu haben. Jedes andere Unternehmen, welches in Princess Alice operiert, handhabt das genauso wie wir um eben keinen Unfall zu provozieren. Viel Spaß beim Abtreiben mitten im Atlantik... 4500 km bis Amerika, 2500km bis zu Arktis und über 1000km bis nach Portugal. Super! Wo kann man denn so viele Mobulas bei der Sicht so nah und so bequem sehen? Der Platz würde mich sehr interessieren... Mehr ist das nicht? Wow, du scheinst ganz schön mit tollen Erlebnissen gesättigt zu sein, dass du diesen einmaligen Tauchgang nicht zu schätzen weißt. Extrem Tauchen willst du als erfahrene Techtaucherin? - aber keine 3 Stunden Anfahrt und Abfahrt in Kauf nehmen... Ok. Schwach.
Ich hatte an Bord nicht den Eindruck, das du zur Zicke mutiert bist, aber ok.
Das Boot hatte keinen Motorschaden, wir sind nur 20 Minuten länger gefahren als sonst, weil die Einspritzung auf der Rückfahrt nicht optimal war. Am nächsten Tag war alles wieder ok. Niemand würde mit einem Motorschaden über 200 km auf dem Meer zurücklegen. Außerdem hatte ich die Verantwortung und würde das niemals tun!
Niemand hetzt hier Delfine! Du zahlst für die Möglichkeit mit einem Delfin zu schwimmen, ob es tatsächlich gelingt entscheidet das Tier und dein Verhalten im Wasser. Das man zu den Delfinen fahren muss und da auch die Leute absetzt ist ja wohl logisch oder? Die kommen nur in selten Fällen von allein an Strände (Das ist also nicht ausgeschlossen). Ein Delfin spielt auch nicht mit Menschen, dafür sind wir viel zu uninteressant... Er schaut und wundert sich was wir sind, mehr nicht. Er checkt uns ab und scannt uns. ´Spielen´ ist ein sehr menschlicher Begriff und sollte für Delfine im Zusammenhang mit Menschen nicht verwendet werden. Wenn die Marineros und die Skipper merken, dass die Delfine absolut keine Lust haben und einen Kontakt nicht zulassen, wird abgebrochen und niemand geht ins Wasser, es kommt auch selten vor, das gar keiner ins Wasser kommt. Bei uns arbeiten alles naturverrückte Delfin-, Wal- und Haimenschen... Da würde keiner Delfine hetzen!!!
Ich würde sofort kündigen, wenn ich merke, dass es so abläuft wie du es beschreibst! Ich habe in meiner Vergangenheit viele Fehler mit Tieren gemacht, weil ich es nicht besser wusste und ich bin hier um das wieder gut zu machen.
Jetzt zu meinem persönlichem Lieblingspunkt: Haitauchen. Ich beschäftige mich seit vielen Jahren mit Haien und allem was dazu gehört, d.h. ich weiß wovon ich spreche.
1. Wir füttern hier nicht an! das verändert auf Dauer das Verhalten der Haie und ist von mir persönlich und von unserer Company nicht gewünscht. Wir ´Chummen´, d.h. wir locken Haie durch Geruch an, mehr nicht. Immerhin sind wir offizielle Sharkschool mit Dr. Erich Ritter.
2. Erich hat im Frühjahr den ersten Kurs für Sharkguides auf den Azoren gegeben und bei uns arbeiten drei der weltweit ersten zertifizierten Sharkguides. Wir wissen also was wir tun. Auch unsere Skipper haben daran teilgenommen und arbeiten mit uns als Team.
3. Du beschreibst mich als dusseligen Guide. Ok. Du warst nicht an Bord, genauso wenig wie Fischöl, also stelle ich diesen Kommentar auf die selbe Stufe wie den Geruch von Fischöl;-)
4. Es ist richtig das ein 3,5m langer männlicher Blauhai ins Boot gebissen hat und ein Mini-Loch von etwa 1cm produziert hat. Dieser Hai war nicht ´tauchbar´ und ich habe den Tauchgang abgebrochen. Das er auch noch ins Boot beißt ist eben passiert. Der selbe Hai hat danach noch auf zwei anderen Ausfahrten versucht das Boot zu versenken;-) Deswegen hat er jetzt den Namen ´Rambo´. Ein lustiger Geselle eben. Das passiert nun mal mit Schlauchbooten. Flicken drauf - fertig. Ab jetzt gehen wir mit Besen gegen die doofen Haie vor;-) Außerdem haben wir noch 8 andere Kammern... Hui.
Es war kein IMAX Team. Es handelt sich um eine 3D Filmproduktion für einen 3 Teiler.
Du vergleichst die Kanaren mit den Azoren. Ok. Wo kann man denn auf den Kanaren 27 Wal- und Delfinarten sehen? Wo kann man da mit Blauhaien und Makohaien Tauchen und mit Hammerhaien schnorcheln? Wo sieht man da 25 Mobulas in einer Schule um einen herumfliegen? Ich selbst habe ein Jahr auf den Kanaren gelebt und getaucht. Ich sag mal: Kein Vergleich! Aber so steht eben jeder Spot für sich und seine Tiere. Vergleichen lässt sich das nicht.
Du bist offensichtlich mit falschen Erwartungen hier her gekommen und hast leider nicht das Gespräch gesucht und warst an einer Problemlösung nicht interessiert. Es tut mir leid, das ich davon nichts geahnt habe. Schade das, das dann hier in dieser Form dargestellt wird. Wenn man mit, ich glaub wir hatten 18 Mobulas um uns herum nicht zufrieden ist, dann kann man auch die Flossen an die Wand nageln... Sorry.
Aber komm doch mal zum Haitauchen wieder, da lernst du viel, kannst wirklich mitreden und erlebst eine in Europa einmalige Sache... Ist aber nur 10 m tief und mit Leine...
Beste Grüße aus Pico und over and out,
Robert M. Lehmann
PS: Ich hoffe ich muss nie wieder einen solchen Text kommentieren, wo sich der Schreiber eigentlich mit jedem seiner Aussagen selbst in die Ecke stellt. Probleme sind da um sie zu lösen und nicht im Internet zu verbreiten... Dafür habe ich kein Verständnis. Ach ja und die Definition von objektiver Berichterstattung ist eine andere.
Böser Rambo!!!!
Langweiliges am Seil hängen...
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