ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 30.10.2011 von Roberto [CMAS***, 380 TG]
Ende September bis Anfang Oktober 2011 war ich 2 Wochen zum Tauchen auf Sardinien. Nach einer Woche Wracktauchen im Golf von Cagliari (siehe meinen Bericht zu Morgan Diving Center) war ich dann eine knappe Woche zur Ausbildung bei Protec.
Die positiven Vorberichte kann ich im Wesentlichen bestätigen, daher hier nur Stichpunkte: - auf Tec- und Höhlentaucher spezialisierte, kleinere Basis - sehr saubere, gut organisierte Räumlichkeiten - sehr kompetenter und freundlicher Staff (Toddy, Bruno, Urs) - Schulung und Briefing mit Notebook und großem Flachbildschirm - die Kommunikation im Vorfeld hat gut geklappt, ich habe exakte Antworten von Toddy bekommen, hat manchmal aber ein paar Tage gedauert (Toddy war ziemlich mit Ausbildung beschäftigt)
Ich habe den IANTD Cavern Kurs bei Bruno gemacht. War anstrengend und anspruchsvoll, ich habe viel gelernt. Bruno war ein hervorragender Lehrer, freundlich und geduldig, aber auch fordernd, alle Skills mussten auch zu seiner Zufriedenheit erfüllt werden. Die Trainingstage gingen meist bis abends 19:00 oder auch mal später. Protec legt viel Wert auf einen hohen Ausbildungsstandard und Sicherheit beim Tauchen.
Insgesamt habe ich mich sehr wohl gefühlt (auch ausserhalb des Tauchbetriebs, z.B. bei einem Grillabend) und kann Protoc sowohl zum Tauchen als auch zur fortgeschrittenen Ausbildung absolut empfehlen.
Generelles zu meinen Bewertungen: Viele hier im Forum scheinen bereits 6 Flossen für eine Basis zu vergeben, wenn sie einen schönen Urlaub mit bunten Fischen und freundlichen Tauchguides hatten. Ich sehe die Flossenbewertung eher als Punktesystem, d.h. auch bei einer von mir mit z.B. 4 Flossen bewerteten Basis kann man gut und sicher tauchen. Aber es gäbe eben noch mehr, z.B. Nitrox, Trimix, Tec-Tauchen etc. Ähnlich wie man in einem 3*-Hotel gut Urlaub machen kann, aber ein 5*-Hotel bietet halt noch mehr Annehmlichkeiten (ob man die nun braucht oder nicht…).
Bewertung :
( 6 von 6 Flossen )
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 05.07.2010 von Neptun [CMAS***, 430 TG]
Ich habe eine Woche vom 16. bis 23. Juni 2010 auf der Tauchbasis Protec verbracht und in den ersten 4 Tagen den Cavern-Kurs absoviert.
Die Tauchbasis wird vom Gründer und Inhaber Thorsten Wälde (genannt ´Toddy´) geführt. Bereits mein eMail-Kontakt mit ihm im Vorfeld meiner Reise war sehr positiv: er hat sehr schnell, fundiert und freundlich meine Fragen beantwortet und mir schon durch seine netten Worte Vorfreude auf den Cavern-Kurs geweckt. Auch die Buchung der Unterkunft im ´angeschlossenen´ Hotel La Playa und die Organisation des Transfers vom Flughafen Olbia nach Cala Gonone und zurück hat Toddy zuverlässig übernommen und alles klappte reibungslos. Der Transfer war beidesmal verläßlich und pünktlich zur Stelle.
Tauchbasis: Die Tauchbasis ist relativ klein und nicht für Massenandrang ausgelegt. Toddy hat sich auf die Nische Tek-Tauchen und Höhlentauchen spezialisiert und bietet in diesem Bereich hochkarätige Tauchgänge, Ausrüstung und Ausbildung an, inclusive Mischgas- und Kreiseltauchen. Hier kümmert er sich lieber um eine kleine Anzahl an Gästen, dafür aber umso intensiver. Die Basis ist sehr gut organisiert, aufgeräumt und sauber gehalten. Im Geräteraum habe ich eine eigene Kiste und einen eigenen Seesack zugeteilt bekommen, sauber mit Klebestreifen mit meinem Namen beschriftet. Auch mein V-Blei mit meinem Namen bekommt seinen eigenen Platz. In diesem Geräteraum ist auch ein Regal mit Ablagefächern und vielen Steckdosen eingerichtet zum Laden von Tauchlampen. Im kleinen Schulungsraum ist ein sehr großer LCD-Bildschirm mit Laptop installiert, der für die Schulungen verwendet wird. Der Kompressorraum ist groß, sauber und penibel aufgeräumt. Toddy hat auch eine kleine Werkstatt für Atemregler und Flaschen/Ventile. Auf der anderen Seite des Gebäudes steht eine große Tonne zum Spülen der Ausrüstung parat und Stangen zum Aufhängen und Trocknen der Anzüge.
Cavern-Tauchkurs: An dem 4-tägien Cavern-Tauchkurs haben neben mir noch eine weitere Teilnehmerin und Urs von der Protec-Basis teilgenommen. Urs ist bereits zertifizierter Cave-Diver, er macht aber gerade seine Ausbildung zum Cavern Instructor Diver und hat zu Ausbildungszwecken wie ein normaler Schüler teilgenommen - wir waren im Endeffekt zu dritt.
Ich muß ganz ehrlich sagen: einen so anstrengenden, aber intensiven Tauchkurs hatte ich bisher noch nirgends erlebt. Die ganzen 4 Tage hindurch hat Patrick Tschanz, unser Cavern-Tauchlehrer, uns nicht mehr ´losgelassen´. Jeden Tag starteten wir morgens um 8:30 Uhr, und es ging meist ohne größere Pause bis abends meist nach 20 Uhr und durchaus auch bis 21 Uhr. Jeder Tag war voll verplant und es wurde für mich zur Regel, als Mittag- und als Abendessen von der Küche des Hotesl La Playa belegte Brötchen zu ordern, weil für ein richtiges Essen einfach keine Zeit war.
Zentraler Erfolgsgarant für diesen Kurs war eindeutig Patrick. Er war zwar sehr anspruchsvoll, aber sehr fair und hat uns immer begründet erläutert, warum ein Skill so wichtig oder eine bestimmte Konfiguration zweckdienlich oder nachteilig ist. Er hat uns sehr offen und direkt, aber eben nachvollziehbar und ehrlich unsere Schwächen offen gelegt ohne sich oder uns etwas vorzumachen. Dabei ist er sehr individuell auf unsere verschiedenen Stärken und Schwächen eingegangen. Ich hatte gleich von Anfang an ein sehr großes Vertrauen zu ihm.
Für mich immer noch unbegreiflich und beispielhaft ist sein unendliches Engagement bei der Ausbildung - auch er hatte sich nie eine richtige Pause gegönnt, immer wieder Drills und Schickanen eingebaut, er hatte sein Auge überall und auch er hat ja auch jeden Abend bis spät mit uns zusammengesessen, wo andere schon lange Feierabend gemacht hätten. Ich hatte das Gefühl, daß er es sich zu seinem eigenen persönlichen Ziel gesetzt hat, uns zu ´anständigen´ Cavern-Tauchern auszubilden, und dass er sich das sehr sehr zu Herzen genommen hat.
Tauchbetrieb: Bei ´normalen´ Tauchgängen erfolgt morgens noch auf der Basis ein sehr ausführliches (Höhlen-TG)-Briefing. Anschließend wird die Tauchausrüstung in Seesäcken verstaut und jeder packt an beim Verladen in den Transporter. Jeder Taucher bekommt (s)eine mit Nahmensaufkleber versehene D12, und jeder ist selber dafür verantwortlch, noch an der Basis den Fülldruck und das Gemisch zu analysieren, bevor man die Flasche in den Transporter hievt. Damit geht es ab in den Hafen und die Flaschen und Seesäcke werden auf das Hartschalen-Schlauchboot umgeladen. Das Boot ist nicht sonderlich groß, es kann da durchaus etwas eng werden. Die Neopren- oder Trockianzüge werden dann noch im Hafen angezogen und die Ausrüstung an die D12 montiert. Dann geht die Fahrt die Küste entlang zu den Höhlen los. Das Boot ist wahnsinnig schnell - laut Toddy mach der Außenborder bis zu 40 Knoten. Der TG beginnt mit einer Rolle rückwärts ins Wasser, zum wieder einsteigen wird eine Stahlleiter herab geklappt. Die Oberflächenpause zwischen zwei TG findet auf dem Boot statt, dann wird evtl. umgesteuert zu einer anderen Höhle oder eben auch nicht, je nach Plan. Anschließend ein zweiter TG, und dann geht es wieder mit hoher Geschwindigkeit in den Hafen. Auch hier helfen die Tauchgäste beim Entladen des Bootes. Zurück auf der Basis versorgt dann jeder seine Ausrüstung.
Preise: Achtung! Tek-Tauchen und Höhlen-Tauchen ist nicht billig! Die Preise tendieren schon an (m)einer oberen Schmerzgrenze. Zusätzlich zu dem Tagespreis meines Cavern-Kurses kam noch die Doppelflaschenmiete obendrauf, und jedes Stück Leihequipment wird sauber separat in Rechnung gestellt. Da kommt dann schon ein Sümmchen zusammen. Allerdings sind alle Preise vollständig und übersichtlich auf der Homepage (www.protecsardinia.com) aufgelistet, so daß man vorher weiß, auf was man sich einlässt. Toddy hält sich auch sauber daran, so daß die Rechnung korrekt und nachvollziehbar ist.
Service: Toddy hat eine komplett eingerichtete Werkstatt, er und auch die übrige Besatzung ist sehr hilfreich bei Bastelarbeiten an der eigenen Ausrüstung. In der Ausrüstungskammer hängt auch extra für die Gäste ein Sortiment an Werkzeugen, Kneifzangen, Seitenschneidern etc. für Arbeiten an der Konfiguration parat. Als ich nach ein paar Kabelbindern gefragt hat, habe sich sie auch problemlos von Patrick bekommen. Er hat mich auch beim Umrüsten meines Harness gut beraten.
Hotel La Playa: Man merkt sehr schnell, daß das Hotel inhabergeführt und von einer großen Familie betrieben wird, wo alle Generationen unter einem Dach mithelfen. Da es kein sehr großes Hotel ist, wurde auch sehr individuell auf die Gäste eingegangen und es wird einem jeder Sonderwunsch erfüllt. Die Bedienungen sind sehr aufmerksam und flink und bringen auch gerne den Cappuchino in Toddy´s Schulungsraum vorbei. Die Zimmer sind ansprechend und freundlich, mit Dusche, WC und Telefon sowie TV eingerichtet. Allerdings hat mein Fernseher nur italienische Programme wiedergegeben. Viele Zimmer haben einen Balkon, manche mit seitlichem Meerblick. Hinter dem Gebäude ist ein kleiner Süßwasserpool angelegt mit schattigen Baumen und mehreren Liegestühlen. Der Pool wird auch für die Ausrüstung und zum Training benutzt. Im kleinen schattigen Garten befinden sich Tische, wo man gemütlich zusammen sitzen kann. Das Hotel liegt an einer ruhigen Nebenstraße, es herrscht nur wenig Verkehr und die Gegend ist ruhig.
Besonders hervorheben möchte ich die Küche. Die Menükarte ist zwar sehr klein, aber die Qualität des Essens ist wirklich einmalig und geschmacklich ausgezeichnet. Ich wusste gar nicht, wie wunderbar simple Spaghetti schmecken können. Und auch die Fischgerichte und Meeresfrüchte waren erstklassig.
Fazit: Hochkarätiges und anspruchsvolles Tauchen auf einer kleinen aber sehr professionell geführten und engagierten auf Tek-Tauchen spezialisierten Tauchbasis
Die Tauchbasis
Die Tauchbasis
Das Kompressorgebäude
Der Kompressorraum
Der Kompressorraum
Die Werkstatt im Kompressorraum
Der Schulungsraum
Der Schulungsraum
Der Schulungsraum
Die Schulungsunterlagen lagen bereits parat
Tauchlehrer Patrick Tschanz
Patrick zeigt uns das Leinenlegen ´tie off´
Training im Hotelpool
Der Hotelpool
Der Frühstücks-/Restaurantbereich des Hotels
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 01.07.2010 von Uli [OWD, 10 TG]
Wir waren im Juni 2010 an zwei Tagen mit dem Team von Protec bei drei Tauchgängen. Wie hier schon beschrieben, bietet Sardinien nicht sehr viel für verwöhnte Urlaubs-Taucher. Aber bei Protec schaute es ganz anders aus. Hier wird nicht das Meer an und für sich erkundet, sonder eher das Land! Auf Nachfrage haben wir mit Toddy dem super netten Boss der Basis zunächst zwei Kavernen-Tauchgänge vereinbart. So ging es mit 250PS und Guide Patrick durch den Golf von Orsai zu den Kavernen. Es war ein unglaubliches Erlebnis. So konnten wir (3 Taucher und ein Guide) in glasklarem Wasser in das Hölentauchen hinein schnuppern. Jede Kaverne hatte mehrere Räume die wir erkunden konnten. Mit der Restluft haben wir dann noch die Steilküste erkundet. Auch hier gab es angenehme Überraschungen: Das Szenario und interessante Lebewesen wie Bärenkrebse rundeten das Bild ab. Am folgenden Tag haben wir dann noch das Wrack der TK12 besucht. Da ich noch nie auf 30m war, wurde sehr genau geschaut, so dass ich mich 100% sicher fühlte. Der ganze Tauchgang war sehr ruhig aber dennoch sehr spannend und ebenso unvergesslich. Protec bietet super Professionelle Guides die einem Dinge und Orte zeigen können an die man sich kaum hin-geträumt hätte. Das ganze immer in kleinen Gruppen und individuell angepasst. Das Material war gut, es war immer eine helfende Hand da und man hat sich wirklich fürsorglich gekümmert. Trotz der außergewöhnlichen Tauchgänge und der sehr guten Betreuung bietet Protec normale Preise. Nicht zuletzt hatten wir einen riesen Spass! Wenn ich meine 60 TG habe komme ich wieder. Mit meinem Schnürli…
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 01.11.2009 von Roberto [CMAS***, 250 TG]
Ich war Mitte September bis Anfang Oktober 2009 für 2 Wochen auf Rundreise in Sardinien und bin dabei bei insgesamt 4 Basen getaucht (L’Argonauta, Scuola Sub M&M, Morgan diving center und ProTec Sardinia).
Generell gibt es in Sardinien eher wenig Fische und natürlich auch keine bunte Korallen wie am Roten Meer; dafür bieten die Tauchplätze meist sehr gute Sichtweiten und schöne UW-Landschaften mit Canyons, Überhängen und auch einige Grotten und Höhlen. Absolut spektakulär waren für mich die Wracks. Sardinien ist allgemein nicht ganz billig, ebenso das Tauchen: ein Tauchgang kostet meist zwischen 35 und 45 Euro, dazu kommen dann teilw. noch Aufschläge für Wrack/Höhle, weite Ausfahrten und Nitrox.
Die Basis Protec Sardinia liegt im Hotel „La Playa“, am Hang im Dorf in einer Nebenstraße. Der Transfer zum rund 500 m entfernten Hafen erfolgt per Minibus. Die Ausfahrten werden mit einem sehr schnellen Hartschalen-Schlauchboot mit 250 PS Außenborder durchgeführt.
Die Basis ist auf dem neuesten Stand, sowohl in Bezug auf Technik (Nitrox, Trimix, Tec-Equipment) als auch Ausbildung, sie hat sich aufs Höhlentauchen spezialisiert. Sowohl der Tauchbasenleiter Toddy als auch die Guides (Deutsche und Schweitzer) sind sehr freundlich, sehr angenehm fand ich persönlich, dass nicht geraucht wurde :-) (ist selten bei Taucher)
Das Briefing erfolgt vorab in der Basis, topmodern am Notebook mit Skizzen, genauen Erläuterungen und Verhaltensbeschreibungen fürs Grottentauchen.
Wegen ungewöhnlich viel Regen war die Sicht in den Höhlen/Grotten leider schlecht und so sind einige Höhlentaucher abgereist. Dadurch war ich dann der einzige Gast, dennoch wurde mit mir eine Ausfahrt gemacht (Bootsfahrer Gregor, Guide Bruno und ich) – das ist durchaus nicht selbstverständlich, dafür vielen Dank! Es waren zwei sehr schöne Grottentauchgänge, Bruno war ein sehr angenehmer Guide, die TG wurden sicher und diszipliniert durchgeführt.
Da ich nicht mehr Zeit hatte, konnte ich leider nicht häufiger mit Protec Tauchen.
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 21.12.2006 von Michael & Margaretha [PADI RD, 180 TG]
Vom 7. bis 11.08.2006 waren wir auf Sardinien in Cala Gonone Gast bei ProTech Sardinia - für acht wunderbare Tauchgänge.
Angelockt wurden wir ursprünglich durch den Artikel ´Klare Sache´ in der Zeitschrift Tauchen 5/2006 mit seinen Beschreibungen über die interessanten Küstenformationen, super Sichtweiten, spannende Höhlen und eine gute Tauchbasis, ProTec Sardinia eben. Hat alles gestimmt !
Die Tauchbasis liegt etwas oberhalb des Ortes Cala Gonone und ist mit dem Hotel La Playa gekoppelt, in dem wir sehr gut untergebracht waren. Mit ´Playa´ hat das Hotel zwar nix zu tun, aber einen schönen Meerblick hatten wir. Nur der Hochsaison-Preis des Hotel würde uns beim nächsten Mal dazu drängen, nicht unbedingt im August zu kommen. Mit dem Jeep fährt man in 5 Minuten zum Hafen, von wo aus es mit dem Boot weitergeht. Die Facilities der Basis sind klein aber fein, die Ausrüstung wird in einem abschliessbaren Kisten-Spind untergebracht und dass es (noch) an einem Tauchbecken zum Auswaschen der Ausrüstung fehlt, kann man verschmerzen - ausserdem arbeitet man wohl bereits an dem Thema.
Einige Wracktauchgänge haben wir gemacht - unter anderem an der sensationellen KT12. Vom feinsten ! Freiwassertauchgänge zwischen den Formationen der steilen Klippen mit wunderbaren Lichtspielen im Wasser. Und natürlich etliche Grottentauchgänge - mit beeindruckenden Über- und Unterwasser-Tropfstein-Formationen. Wie zum Beispiel in der Grotta del Fico, die man zuerst ´von unten´ betauchen kann, um sie anschliessend über den Eingang der Trockenhöhle ´von oben´ zu bewundern.
Man mag es schon herausgelesen haben: wir sind gar keine Teckies und haben auch gar kein Cave Zertifikat. ´Ganz normale´ AOWD Taucher (naja, inzwischen sogar stolze Rescue Diver) sind wir. Umso mehr bemerkenswert, dass wir auf einer Tauchbasis mit Namen ´Protech´ nicht als Taucher zweiter Klasse behandelt wurden. Toddy mit seinen abertausenden Höhlentauchgängen hat uns superfreundlich empfangen, die Tauchplätze erklärt, Unterschiede zwischen Höhlen und Grotten erklärt und auf den Ausfahrten dafür gesorgt, dass man sich willkommen und gut aufgehoben fühlt. Ausführliche Briefings und professionelles Führung bei allen Tauchgängen durch Martijn. Richtig schade, dass wir vor Beginn der eigentlichen Höhlen kehrt machen mussten - und uns die Zeit für ein Cave Diver Certifikat nicht gereicht hätte. Vielleicht kommen wir ja hierfür doch noch einmal wieder.
In jedem Fall war das Taucherlebnis bei ProTech Sardinia wirklich beeindruckend und hat Appetit gemacht auf ´richtiges´ Höhlentauchen. Wir hoffen aber, mit diesem Artikel auch ganz normale Taucher ´wie Du und ich´ für Sardinien und ProTech Sardinia erwärmt zu haben.
Michael & Margaretha
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 30.04.2006 von Manfred Reise [Full Cave , ? TG]
Mexikotripp 2006 mit Protec Sardinia
Ein Reisebericht von Manfred Reise
1. Fotos und mehrfindet ihr unter www.protecsardinia.com 2. Nächste Expedition Januar/Februar 2007
Vom 07. bis 17.01.2006 war ich mit Pro-Tec-Sardinia in Mexico. Das vierte Mal saß ich jetzt wieder zum Höhlentauchen im Flieger nach Cancun. Angekommen kam ich das erste mal reibungslos durch den Zoll, es dauerte nur 30 Min.
Gegen 14.30 hatte mich das geile Klima Yucatans wieder. Pat (Patrik Wiget) wartete bereits am Flughafenausgang.
Im fast neuen, gemieteten Van lernte ich Pat’s Freundin Vero kennen. Schön gemütlich, mit einem kühlen Getränk in der Hand fuhren wir gemeinsam nach Tulum runter,wo wir Toddy(Thorsten Wälde) und seine Freundin Claudia treffen wollten.
Im Aktun angekommen wurden wir von Toddy, Claudia und Lina( Gunnis Frau) herzlich in Empfang genommen. Bei Cola und Tortillia ( von Toddys Teller) plauderten wir erst einmal ein Stündchen.
Nach div. Vorbereitungen für die nächsten Tage haben wir dann die erste Nacht im Aktun verbracht.
Am nächsten Morgen nach dem Frühstück dann die erste Überraschung für mich: Wir residieren die ersten 5 Tage in Merida, in einer alten Hazienda, die der Großmutter von Chris (Freund von Toddy) gehört. Geplant war eigentlich 5 Tage Merida und 3 Tage Dschungelcamp, alles in der Hängematte und zwischendurch 2 mal Hotelbett.
Nachmittags angekommen auf der Hazienda hörte das Staunen gar nicht mehr auf. Es ist ein riesiges Anwesen mit Haupthaus, 3 Gästehäusern, Kapelle, Haus für die angestellten Gärtner und einem wunderschönen Garten.
Klamotten ausgeladen, wollte ich natürlich gleich eine Höhle oder eines dieser berühmten Sinkholes betauchen. Bie der ersten Cenote war wohl noch keiner.
Das Teil war zwar schön gelegen, hatte aber nur braune Brühe und keinen Höhlengang.
Ich hab den dive dann als check-explorer abgehakt (grins) Am nächsten Tag ging es dann richtig zur Sache. Wir sind am berühmten Sinkhole “Saba Ja“.
Das Loch ist wunderschön gelegen, mitten in der Pampa. Besonders zu empfehlen ist es für die Mischgasfreunde, bis 160 m wurde es schon betaucht. Man muß das einfach gesehen haben, ca. 50 m im Durchmesser, Kreisrund und tiefer als 160 m. Der Wahnsinn!
Abends besuchten wir eine amerikanische Truppe cave-explorer um Kurt Bowen vom advanced-diver-magazin. Pat und Toddy knüpfen hier den Kontakt durch deren Majaführer zu Dinizio und Pedro, die uns die nächsten Tage begleiten sollten.
Den vierten Tag führten uns Dinizio und Pedro. Die beiden waren übrigens eine super Bereicherung für unser Team. Sie kannten nicht nur die versteckten Cenoten, sondern waren auch immer hilfsbereit und mit viel Spaß bei der Sache.
Sie führten uns also zu einer ehemaligen Hazienda, hier gab es einen Brunnenschacht in den man sich abseilen musste um in die Höhle zu gelangen.
Das Abseilen mit Klettergeschirr und Sidemountconfiguration ging dann nach Einweisung von Toddy auch ganz locker.
Unterwasser, dann der Hammer: „Artefakte“, drei zerfallene Menschenskelette (Grusel) , eine Kuh oder Ähnliches und div. Majatöpfe waren zu sehen, der reine Wahnsinn. Nachdem wir uns an der Wasseroberfläche ausgeruht und viel Spaß mit auf dem Wasser laufenden Ameisen hatten, ging es an den Aufstieg.
10 - 15 m frei senkrecht am Seil, Toddy zuerst, sah ganz locker aus wie er da hoch gedüst ist. Der Zweite war ich: meine Herren, die ersten Meter noch zügig aber dann..., oben angelangt und 5 min. Hyperventilieren schwor ich mir wieder Joggen zu gehen.
Dann kamen Vero und Claudia, wo Pat und Toddy vorher noch dachten die Mädels müssten hochgezogen werden, staunten alle nicht schlecht mit welch einer Leichtigkeit die Beiden da hochgedüst kamen.
Bevor Pat hoch durfte musste er erst einmal alle Flaschen einhängen, die Dinizio und Pedro dann hochzogen. Wir, die oben schon wieder normal Atmen konnten, hatten jetzt richtig Spaß. Pats Fußacender wollte erst nicht passen, aber letztendlich hat er den Elefantenfuß doch noch in die Schlaufe bekommen (grins) ansonsten hätte die Höhle ein Artefakt mehr bekommen, denn hochziehen wollte ihn keiner.
Abends waren wir dann noch von Dinizios Frau an ihren Geburtstag zum Essen eingeladen. Ich war ja erst skeptisch aber alles schmeckte sehr gut.
Geburtstag Photo by Patrick Wiget Und diese Gastfreundschaft, einfach unglaublich
Der nächste Tag führte uns zu einer anderen Cenote. Vor einen Felsenbogen liegt der glasklare mit Seerosen bewachsene Teich (paradiesisch).
Wir machten uns fertig, vorsichtig durch die Seerosen an die Felskante. Bubblecheck,Matching, Luftplanung und los.
Vorne schwimmt Toddy, Nummer Zwei ist Claudia, drei bin ich und Pat mit der Videocamera ist hinten und überall. Vero muss leider draußen bleiben, sie hat noch keinen fullcave, aber das wird sich sicher bald ändern.
Nach ein paar Metern haben wir die Hauptleine, ab hier fällt die Höhle schnell ab. Nach 15- bis 20 min. sind wir um die 40 m. Vor einer Engstelle ,flutsch,flutsch sind Toddy und Claudia durch. Ich gleite langsam in den Spalt und „bang“ doch an die Decke gestoßen. Auf dem Rückweg werde ich’s besser machen. Hinter der Engstelle fragt Toddy uns ob wir noch ein kleines Stück weiter wollen, natürlich wollten wir, aber die Tiefe lässt unsere Finis fallen und bald hebt einer den Daumen. Gemütlich zurück, noch ein paar Minuten Deko und die Sonne Meridas hat uns wieder.
Am Abend waren wir dann wieder bei Dinizio eingeladen. In seinen Garten füllten wir unsere Flaschen und 10 m daneben wurde über dem Lagerfeuer schon gebrutzelt.Aber vor dem Essen wollten Pat und ich uns noch einmal abseilen. 500 m vom Haus entfernt gab es eine Cenote ein kreisrundes, mit Baumwurzeln verziertes ca. 9 m tiefes Loch.
Im Wasser ging es mit dem Primary zur Hauptleine. Ein großer Gang, anfangs mit schlechter Sicht führte uns zu einem T , das wir rechts gingen weil die Hauptleine wieder steil hoch führte, hier gelangten wir in eine riesige weiße Halle mit großen herumliegenden Felsbrocken. Die Höhle war wieder ziemlich tief, so das ich auch bald das Umkehrzeichen gab. Im abendlichen Schummerlicht an der Cenote angelangt war viel Zeit zum Fotografieren, ich hatte 40 min. Deco auf der Uhr. Das Rausklettern war dann leicht, waren ja nur 9 m.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gab es am nächsten Vormittag ein neues Abenteuer. Auf meine Frage wo es denn hinginge meinte Toddy nur “Überraschung“. Pedro und Dinizio wurden abgeholt, gemeinsam ging es in ein Dorf wo Esel kleine Schienenwagen zogen. ( Diese wurden wahrscheinlich ehemals zum Sisaltransport genutzt.) Unsere Flaschen, Gerödel, Pausensnack und wir selbst saßen dann auf 3 Wagen mit Esel davor.
45 min. ging die Schienenkutsche geradezu in die Pampa zur Cenote. Diese war dann unter der Erde im Cavernbereich Traum.
Da Toddy seine Hauptlampen in der Türverkleidung des Autos vergaß, hatten wir vor dem Tauchen noch viel Zeit zum Rumalbern, Baden und Fotogafieren. Getaucht haben hier Claudia, Toddy und ich, Vero und Pat blieben im Cavernbereich.
Die Höhle ging gleich wieder bis um die 30- bis 35 m, um dann irgendwann in einer engen Röhre brutal senkrecht zur Oberfläche aufzusteigen. Dieses Profil wollten wir uns hier nicht antun, wir drehten nach ein paar Metern der Röhre folgend wieder um. Da wir noch genug Zeit/ Luft hatten, kroch Toddy explorermäßig in diverse engen Löcher. Claudia schimpfend und ich grinsend schauten uns das von der Hauptleine aus an.
Abends im Sonnenuntergang vor dem Gästehaus der Hazienda sitzend besprachen wir die Abreise für den nächsten Tag.
5 Tage Merida waren wie im Fluge vergangen
Am folgenden Tag ging es wieder runter Richtung Tulum. Ein kurzer Zwischenstop wurde noch an einer Cenote eingelegt. Hier geht man durch die Tür eines Stallgebäudes die Treppen runter Richtung Keller und steht plötzlich vor dem Wasser. ( so etwas hätte ich auch gerne unter meinem Haus)
Die Höhle hat zwar nur einen großen Cavernbereich war aber schön dekoriert.
Im Aktun angekommen wurde erst einmal wieder Flaschen gefüllt, eingekauft und Toddy hatte glaube ich noch die halbe Nacht damit zu tun diverse Dinge zu organisieren.
Nächsten Vormittag ging es dann mit einem nicht mehr ganz so neuen Geländewagen Richtung Dschungelcamp. Auf der Straße nach Playa fuhren wir irgendwann links auf einen Schotterweg. 30-40 min. holperte die alte Karre uns in den Urwald, dann war der Weg zu ende. Nun ging es heftig zur Sache, 5 Menschen schleppten ihre Doppelgeräte, das andere Tauchgerödel, reichlich Vorräte und sonstige Klamotten auf einem Majapfad durch den Dschungel. Den Bauer-Junior II schleppte Pat alleine auf den Rücken ( ich dachte der Kerl ist ja härter wie ein Pferd).
Ein Weg dauert 20 min. jeder musste 4 mal hin und zurück laufen bis wir alles da hatten.
Im Camp namens Affenhaus Tux kubasha stehen schon 3 Palappas und eine Holzplattform am Wasser.
Hier ist es einfach nut traumhaft. Nachdem die Hängematten und alles gerichtet ist, schauten Pat und ich mal kurz apnoemäßig unter die Höhlendecke. Der Raum fängt gleich riesig breit an, ein Primary wird nicht benötigt, da die Leine bis draußen liegt, aber zum Tauchen waren wir zu platt.
Derweil hatten die Mädels und Toddy schon wieder das Essen vorbereitet.
Ich wurde wieder bekocht und bemuttert wie die ganzen Tage schon. Die erste Nacht in der Hängematte erinnerte mich an meine Pfadfinderzeiten als Jugendlicher. Unter freiem Himmel mitten im Dschungel ist aber noch eine Steigerung.
Am Morgen ging es dann ab in die Höhle Richtung Mastodonknochen, Nach ca. 50 min. erreichten wir diese, was mir vom Erzählen bekannt war, sahen wir im Original.
Bestimmt einige Minuten schwebte ich regungslos vor Ehrfurcht davor. Dann ging es weiter, Stalaktiten und Stalkmiten-Wälder, Dekoration wie ich sie noch niemals vorher gesehen habe, diese Höhle ist der Hammer. Nachdem wir unsere Stagepullen eingesammelt hatten waren wir nach 180 min. wieder draußen. Ein Höhlentauchgang der Extraklasse, Den nächsten Höhlentauchgang machten Toddy und ich alleine ( die Anderen schwächelten irgendwie).
Er führte mich zu einer anderen Cenote wo wir mitten im Urwald kurz auftauchten. Im Tageslichtbereich war die Stimmung unglaublich, das Wasser leicht gelbstichig, wachsen hier die Baumwurzeln durch die Decke, durch die wassergefüllte Höhle und wieder in den Boden. Der dive dauerte 200 min. bei einer max. Tiefe von 14 m. Kein Problem aber meinen Waden hat es gereicht. Leider gibt es für diesen Tauchgang keine Bilder.
Am dritten Tag wurde alles wieder zum Auto geschleppt und die Reise ging Richtung Tulum.
Die letzte Nacht im Aktun und meine 10 Tage waren schon wieder vorbei.
Bei Pat und Vero in Playa gab es dann am Abreisetag noch ein Plauderchen beim Frühstück. Danach brachten Toddy und Claudia mich zum Airport nach Cancun.
Fazit: Für mich war dieser Trip mit den Jungs und Mädels von Pro-tec-Sardinia eines der letzten Abenteuer unserer Zeit. Man schläft teilweise in der Hängematte mitten in der Natur, sitzt am Lagerfeuer, isst gutes Selbstgemachtes und das wichtigste für mich, man betaucht Höhlen die soooo unglaublich schön sind.
Jetzt Ende März 2006 kann ich immer noch von diesen Tagen zehren, mal sehen ob es bis zum Sommer hält, denn dann sehen wir uns in Sardinien wieder.
Viele liebe Grüße
Manfred Reise
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 24.11.2005 von Finn-Jarle Mathisen
Sardinia October 2005
Due to the global weatherchanges that threatens especially the Caribia, our trip to Mexico and Belize went down the drain. The alternative whitch we thought would be a poor substitute proved to be fantastic. We packed our bags and went to Sardinia. In advance we had contacted a local divingcenter on the eastcoast at the Golfo the Orosei. In the small town of Cala Gonone we came in contact with the tecnical divingcenter called Pro-Tec. The facility is run by the two eager soles of Thorsten Waelde and Patrick Wiget. They would prove to be very serious and proffesionel. At our arrival on the 6th of october we dropped by the divingcenter to have a look, half an hour later we found ourselves taking lessions in the IANTD /NACD Cavern Course. Not exactly planned, but since we had brought all our equipment exept dobble-tanks, the choice of a cource was easy.
Sardinia is an island that would remind you of a Swiss cheese, and it would be a shame not to be able to explore some of the fantastic caverns situated on the coast. Thorsten “Toddy” Waelde is an expirienced Cavediver and instructor with many expeditions in caves, both here in Sardinia and Mexico. He and his co-owner Patrick Wiget have explored a dusin of the Sardinian Caves and disided to settle down here in Cala Gonone.
After classroom sessions and dryland practice the trip went out to the Caverns and caves in the 7,5 m RIB . The open-waterdrills , - out-off air, no-mask, valvetraining etc was done in about one hour. Our next dive went into the Cavern and we were about to get a totaly new and exiting experience. Personally i am into wreckdiving, but this was something else, surely an overhead environment, but what a beautifull one ! On this and the later coursedives we did not get to much time to enjoy the senery, due to a sertain stresslevel with lineplacement, out-off air drills, valvetraining and navigation. The beauty would be explored later. In total we had 5 training dives.
After passing the course we where finaly ready to enter our first Cavern, as Cavern divers with no stress or obligations. This turned out to bee an experience out of the ordinary. In spite of the limititations on this level and max penetration of 60 meters we had a fantastic experience. We entered the cavern and swam into a passage filled with breatheble air. Ripped our masks and regulater off and smiled and screamed of joy. Fantastic formations, stalagmites and stalagtites, unbeliveble colors. With a max depht of 10,5m and total divetime of 90 minutes we regretably had to leave the cavern.
Sardinia does not only provide you with fantastic caves but also wrecks on all levels. We visited the wreck of the German WWII freighter KT-12, that was torpedoed by a Brtitish Sub in 1943. The wreck is situated on aprox 36 meters and is in a good shape. It alows both simple and more demanding penetration, and with the visibility of about 20-30 meters this was a great experience as well. A good dive on a nice Nitroxmix.
If anyone should get the impression that you have to dive caves and wrecks to enjoy Sardinia, this is wrong. The visibility is fantastic, the marine life is totaly different from what we find her at home, and the water is warm and nice. Sardinia can offer something for every taste.
September and october is low-seeson, and it is possible to get here and live here at affordable prices. Personally I think it was a great time to be here. Good service , plenty of time and no stress at the divecenter.
Our two weeks went way to fast, here back in Norway we are already trying to plan the next trip. Maybe Plura (Norwegian cavesystem) will be next before we go back, maybe with a new sertification and new possibilities in Sardinia.
Sardinia is approwed and hereby recommended.
FJ
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 21.08.2005 von Solodiver [Trimix, Cave, ? TG]
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In Sardinien angekommen, eine erdrückende Hitze anders als auf dem Festland. Nach dem ich die Unterkunft bezog, machte ich mich auf die Suche nach der ProTec Sardinien Tauchbasis, die seit etwa einen halben Jahr geöffnet hat. Nach einigen Minuten des Marsches, der immer wieder Berg auf oder abgeht, fand ich sie. Im großen und ganzen alles vorhanden was man braucht, Luft, Nitrox Trimix alles kein Problem. Die Ausrüstungen alles in einem sehr guten zustand (neu). Die Tauchbasis wird professionell von Patrik und Toddy geführt. Beide sind freundlich und sehr Erfahren. Ihre Erfahrung haben Sie aus Mexiko mitgebracht und man merkt das beide mit ganzen Herzen dabei sind.
Eine Sache die mir überhaupt nicht gefallen hat, war der Zwischenfall mit meiner Freundin, als Sie mit einem Guide Marco zusammen einen Wracktauchgang auf 30 Metern tiefe absolvierte, Schoss Sie unkontrolliert von der Grundtiefe bei Strömung nach oben. Zum Glück wurde Sie von Uns bemerkt, als wir gerade beim abtauchen waren, sonst würde Sie wahrscheinlich von der großen Strömung abtreiben worden sein. Toddy verabreichte Ihr sofort Sauerstoff auf 6 Metern und verhinderte somit ein Unfall. Etwa 10 Minuten nach dem Vorfall, ist der Guide aufgetaucht. Ich möchte gar nicht daran denken, was passiert wäre, wenn wir zwei Minuten eher zum Abtauchen bereit wehren und unseren geplanten 80 Minutigen Decotauchgang begonnen hätten. Erste Höhlen Tauchgang. Vor dem Abtauchen Bubbel Check Ventildrill, ohne Air Situation und Matching wie essich gehört. Dann entfernten wir uns vom Boot und tauchten langsam aber sicher in die Höhle Bel Torennte ein. Primary Reel gesetzt und kurze Zeit später der erste Jump. Die Sichtverhältnisse waren etwa 30 Meter. Dann kam enge restruktion und die Stages wurden abgelegt. Von hier aus nur mit Backmount. In einem neuen Gang haben wir nun die Leine verlegt, obwohl hier eigentlich schon Sidemount besser gewesen wäre, tauchten wir weiter Backmoumt. Überall an den Wänden und Böden befand sich Slick, die Sicht wurde langsam immer schlechter. Nach einigen Minuten ereichten wir unseren Umkehrpunkt. Da es zu eng war um zu drehen, ging es erstmal rückwärts zurück. Dabei wirbelten wir alles auf und die Sicht war gleich Null. Am übernächsten Tag absolvierte ich erst einen Tauchgang zusammen mit meiner Freundin vor der Grotta Bel Torrenti.
Danach ging es in die Höhle hinein. Wunderschöne Dekorationen, natürlich nicht vergleichbar mit Mexico aber den noch ließen wir es hinter uns zurück. Ein Jump, noch ein Jump und vor uns ein unbekannter gang, also hinein in einen engen schmalen Gang mit weißen Wänden, unter uns Slick, genau so wie ich es liebe verlegten wir neue Leine. Viele Fische, einige Krebse und sogar ein Al zogen an uns vorbei. Unbekannte Knochen die Aussahen wie Reste eines Kiefers usw. fanden wir unterwegs. So schön wie es auch war, aber jeder Tauchgang geht nun mal zu Ende. Es war also wieder Zeit umzukehren.
Zwischen durch haben wir noch zwei Wracktauchgänge auf Sardinien gemacht, die KT 12 und Nassalo beide sind optimal mit Nitrox zu betauchen.
Die KT 12 ist ein sehr schönes Wrack das maximal auf 34 Meter liegt und ist also predistiniert für Technical Nitrox. Tauchgänge mit 80 min Grundzeit und mehr sind durchaus drin, es sei den, die See wird plötzlich rau wenn man gerade auf der deco ist. So was nennt man Glück und das habe ich immer.
Trimix Tauchgänge zum anderen Wrack waren auch geplant, aber aus zeitlichen Gründen nicht absolviert, denn sonst müsste ich eine Fahrt von 3Stunden mit dem Auto in Kauf nehmen. Denn in der Gegend gibt es nichts das ein Trimix Tauchgang wert wäre.
So nun wieder zum Cave Dive auf Sardinien. Es gibt unheimlich viel potential das noch nicht ein mal annährend erforscht ist. Ich spreche hier von über 60 bekannten Caves und täglich kommen neue hinzu. Unter anderem befindet sich dort die längste Höhle Europas. In vielen Höhlen sind die Seitengänge noch unerforscht, viele ´Relikte´, die ich aus Rechtlichen Gründen nicht veröffentlichen darf, kann man dort vorfinden. Aber eins steht fest die Höhlen sind alle wert, sie mal genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die Höhlen sind predistiniert zum Cave Ausbildung, da es in vielen der Höhlen die ersten 40-50 Minuten relativ unspektakulär und mit wenig Dekoration versehen sind. Meistens sind die Höhlen auch sehr flach so etwa 5 bis12 Meter in den vorderen Bereichen und 20 bis 40 in den hinteren Bereichen die nur mit Stages zur erreihen sind. Dadurch kann man auch nicht viel Dekoration kaputt machen wie in Mexiko. Heloklines in hülle und fülle. Wassertemperatur in den inneren Passagen hat etwa 16 Grad C° perfekt für Trocki Tauchgänge ganzjährig. Die hintere Bereiche kann man fast mit Mexiko vergleichen, zumindest von der Helligkeit des Gesteins. Die Haupt-Gänge sind zwischen 3 und 15 Meter breit gehen immer wieder rauf und runter, also ideal für die meisten Höhlen Taucher obwohl sie es nicht zugeben würden.
Mich faszinieren vor allem die engen Restruktionen, wo man sich richtig durch quetschen muss oder die nur mit Sidemount zu betauchen sind. Bei denen war die Sicht auf dem hinweg wie in Mexiko und auf den Rückweg so gegen Null, was sich gar nicht vermeiden lässt, denn die Ablagerung an den sehr engen Seitenwenden haben noch keine Taucher gesehen oder nur sehr wenige. Also konnten sie sich noch nicht auf dem Boden absetzen. Wie es so nach jedem anstrengenden Tag ist, bekommt man ja schnell Hunger! Zum bedauern muss ich sagen, dass ich etwas enttäuscht war. Trotzt allem, dass ich Italienisches Essen liebe, aber nach ein paar Tagen konnte ich es nicht mehr sehen ´Nudeln, Pizza, Nudeln, Pizza und wieder Nudeln´ u s.w. egal welches Restaurante man besuchte, alles war irgendwie gleich. Und jeden Abend konnte ich mich nicht immer gleich entscheiden ob Nudeln oder Pizza. Die Auswahl fiel mir schwer.
Im Gegensatz dazu, war es sehr leicht das Essen wieder loszuwerden. Ich weiß nicht warum, hatte eigentlich nie Probleme damit, aber die Fische haben sich bestimmt nicht beschwert. Na ja, vor dem Tauchgang und nach dem Tauchgang gehörte es einfach dazu. Selbst auf der Free-Deco bin ich nicht davon verschont geblieben. Nach einigen Tauchgängen ist es fast schon zum Ritual geworden und ich bekam einen Spitznamen den ich lieber nicht nennen möchte.
Da wir nicht jeden Tag Tauchen wollten besuchten wir den Strand, der aber nicht groß erwähnenswert ist. Eine Kiesgrube wäre vergleichbar gewesen, aber dafür wurden wir mit der Landschaft von Cala Gonone und der Umgebung belohnt.
Wrack KT12
Wrack KT12
Wrack KT12
Wrack KT12
Wrack KT12
Cave
Stage
Bewertung :
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 25.07.2005 von Matthias [Trimix/Cave , ? TG]
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An dieser Stelle möchte ich euch die Tauchbasis ProTec Sadinia vorstellen. Diese Basis wurde in Cala Gonone neu eröffnet und bietet alles was das Tekkie-Herz begehrt.
Thorsten (Toddy) Wälde wurde in Deutschland geboren, und eröffnete in Freiburg einen Tauchshop. Dies war für ihn aber nicht genug und so zog es ihn nach Mexico. Dort arbeitete er als Guide und Instructor im Bereich Cave-Diving und Technical-Diving. Nach ein paar Jahren erfüllte er sich einen Traum mit ProTec-Sardinia.
Patrick (Pat) Wiget in der Schweiz Geboren. Durch seine Eltern vorbelastet, die in Hurghada die Tauchbasis Jasmin Diving Center besitzen, fand er den Weg zum Tauchen. Allerdings verschlug es ihn ebenfalls nach Mexico, wo er Toddy kennenlernte. Dort planten beide den Weg nach Sardinien.
Mit einem Plan und guten Mutes , starteten beide in das Abenteuer Sardinien. Eine perfekte Unterstützung und Ergänzung des ganzen ist auch noch Claudia , die Lebensgefährtin von Toddy. Somit begann der manchmal steinige Weg durch Behörden , die Suche nach geeigneten Räumlichkeit und überhaupt die Suche nach der richtigen Gegend auf Sardinien. Es wurde bald der geeignette Ort mit dem malerischen Cala Gonone gefunden. Sowie die richtigen Räume , um eine Basis zu eröffnen. Diese Räume befinden sich auch noch idealer weise in einem kleinen Hotel.
Aber jetzt genug mit der Geschichte und ab zu den Fakten
Die Basis befindet sich in Cala Gonone (ca. 100km südlich von Olbia) , im Hotel Laplaya. Es gibt dort einen Raum für die Tauchausrüstungen , die Rezeption der Basis mit Verkauf und ein extra Gebäude , in dem der Kompressor (Fabrikat Bauer) und die kompletten Flaschenpakete oder Stageflaschen stehen. In diesem Gebäude ist auch die Werkstatt untergebracht. Die Basis und das Hotel liegen in einer Nebenstraße womit zum Abend hin Ruhe garantiert werden kann. ProTec ist so ausgestattet , daß sie jedes Gemisch vorbereiten können. Luft , Nitrox oder Trimix kann in die vorhandenen Flaschen oder auch mitgebrachten Flaschen gefüllt und später über Analizer gemessen werden.
Wer nichts ausser seinem Kosmetikkoffer mitbrigen möchte , hat hier auch kein Problem. Es steht genügend Leihausrüstung zur Verfügung. Die Basis ist ca. 500 m vom Hafen entfernt. Der Weg bis zum Hafen wird mit dem Auto überbrückt.
Nach dem Tauchen kann hinter dem Kompressorgebäude die Ausrüstung versorgt und mit Frischwasser abgespült werden.
An dieser Stelle ist es Zeit zu einem weiteren Teammitglied zu kommen. Sein Name ist Marco und er ist Schweizer Bürger. Marco ist der Skipper, Bootsführer, Safty-Man und und und . Marco steht immer mit einer helfenden Hand zur Seite und sichert den Tauchgang vom Boot aus.
Wir sind nun im Hafen und beladen das Boot. Das Boot ist ein Schlauchboot mit Kunststoffboden und Aussenborder. Es bietet ausreichend Platz für mehrere Taucher. Wir waren meistens zu sechst auf dem Boot mit folgender Aussrüstung . 6 x Doppelgerät (von 12 - 20l) 12 x Stageflaschen 4 x Scooter und noch zwei bis drei Safety-Stageflaschen. Das Boot ist mit GPS ausgerüstet. Weiterhin befindet sich ein Notfallkoffer an Bord.
Die Tauchplätze um Cala Gonone sind nur mit dem Boot zu erreichen. Auf der Fahrt zu den Tauchplätzen fährt man an imposanten Klippen entlang , die teilweise bis zu 400m in die Höhe ragen. Es wird einem hier alles geboten , von Steilwandtauchen, über Caverntauchen, Wracktauchen und Höhlentauchen bleibt fast kein Wunsch offen. In dem Küstenstreifen um Cala Gonone wurden ca. 66 registrierte Höhlen gezählt. Der größte Teil dieser Höhlen ist noch nicht richtig erforscht. Somit kann hier noch so richtig explored werden. Wir hatten auch das Vergnügen neue Leine zu verlegen. Die Wracks liegen in verschiedenen Tiefen , womit von Luft bis Trimix alles getaucht werden kann.
Fazit:
Die Tauchbasis ProTec ist professionel geführt. Toddy und Patrick bringen ihre ganze Mexico Erfahrungen in den Tauchbetrieb ein. Die Höhlen sind in Europa einzigartig und haben alle noch unentdeckte Geheimnisse. Wir hätten es nicht für möglich gehalten , so etwas in Europa vorzutreffen. Dort zu Tauchen ist ein absolutes muss für jeden Höhlentaucher. Es ist aber auch für jeden Taucher oder die es noch werden möchten etwas vorhanden. Bei ProTec seit ihr in den besten Händen.
Dies war ein kleiner Bericht über ProTec . Wenn ihr etwas mehr wissen möchtet , seht euch die Internetseite an www.protecsardinia.com.
Bewertung :
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ProTec Sardinia, Cala Gonone (Sardinien) Geschrieben am 17.05.2005 von Patrick und Toddy [IANTD/NACD, ? TG]
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Das Protec Sardinia Team (Claudia, Marco, Toddy und Patrick) bietet Euch, den ambitionierten Tauchern, den idealen einstiege und Weiterbildung in der technische Taucherwelt. Euch erwartet nach einer kurzen Reisezeit ein professionelles Team, das euch in kurzer Zeit das unvergesslich Erlebnis des Höhlen- Wrack- und technischen Tauchens vermittelt. Unser an die Basis angeschlossenes Hotel sorgt mit seinem italienischen Flair und der sardischen Gastfreundschaft für einen relaxten Ausklang des anspruchsvollen Tauchtages.
Eine Küste zum Träumen: Der Golf von Orosei erstreckt sich an der Ostseite Sardiniens, im Norden von Punta Nera bis in den Süden von Capo di Monte. Der Golf wird in zwei Zonen getrennt, mit unterschiedlicher Landschaft und Ursprung: der nördliche Teil hat ein niedriges Küstenprofil, mit Sandstränden und dahinterliegenden Pinienwäldern. Der Süden bedeckt mit mächtigen Gebirgsmasiven und Steinformationen, wo sich auch Cala Gonone befindet, ein kleines Dorf am Fusse des Monte Irveri. Die Ausläufer des Monte Irveri fallen auf einer Seite vertikal ins Meer ab, auf der Anderen vereinen sie sich mit dem Monte Bardia (882 m) und mit dem Monte Tului (916 m). Diese kleine Gebirgskette bildet ein natürliches Amphitheater, in welchem sich auch das Dorf Cala Gonone befindet.
Höhlentauchen: beginnt mit der Suche nach der richtigen Tauchschule und Tauchlehrer. Hier bei Protec findest Du professionelle Tauchlehrer, die jahrelange Erfahrung im Höhlenbereich mit sich bringen und auch in anderen Ländern wie Mexiko gelebt und unterrichtet haben. Unsere Kurse werden nach den Richtlinien von NACD & IANTD in mehreren Sprachen unterrichtet; wie Deutsch, Englisch und Spanisch!
Hast Du Fragen, bitte zögere nicht und kontaktiere uns via Email!
Mehr über unsere Höhlen-Programme findest Du hier auf unserer Höhlentrainings-Seite!
Technisches Tauchen: Die Welt des technischen Tauchens befindet sich mitten in einer Entwicklung: neue Ideen, Denkweisen, Ausrüstungen und Konfigurationen etablieren sich. Dies hat uns ermöglicht, neue Grenzen zu setzen und neue Herausforderungen wahrzunehmen. Wir sind hier in Sardinien auf eines der längsten betauchbaren Höhlensystemen Europas gestossen. Steilwände wie auch Wracks bieten Möglichkeiten für Tauchkurse, die sowohl für Anfänger als auch für Fortgeschrittene geeignet sind!
Wir reisen auch jährlich zu anderen Destinationen, um eine professionelle und solide Tauchausbildung vermitteln zu können!
Wrack KT12 Cala Gonone - Sardinien
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Wrack Nasselo Cala Gonone - Sardinien
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Gruppenreisen nach Merida - Mexico
Gruppenreisen nach Playa del Carmen - Mexico
Gruppenreisen nach Tulum - Mexico
Sporttauchen Cala Gonone - Sardinien
Sporttauchen Cala Gonone - Sardinien
Instructor Trainer Protec Mexico and Sardinia Matt W. Matthes
Leitung Tauchbasis Sardinien - Patrick Wiget
Leitung Tauchbasis Sardinien - Thorsten Waelde
Leitung Administration - Claudi Decandia
Hoehlentauchen Cala Gonone - Sardinien
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