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Anfahrt/Anreise:
Mit Flieger (Southafrican Airlines) via Johannesburg nach Durban und von dort mit einem Mietauto die Küstenstraße einfach ca. 120 km Richtung Süden fahren.
Protea Banks Geschrieben am 05.04.2010 von Willi Duijts [CMAS ***, 800 TG]
Das allgemeine zu diesem Tauchplatz ist von meinem Vorgänger hinreichend beschrieben und kann dies nur so bestätigen. Ich war genau in der Woche danach dort vom 21.03 bis 26.03. Die Sicht war am Anfang noch gut, war dann 3 bis 4 Tage schlecht und dann wieder gut. Und daher meine Empfehlung für dieses Tauchgebiet: Bitte 1 Woche einplanen. Wer nur mal 2 Tage tauchen will ist schnell enttäuscht und sieht möglicherweise nichts. Ich habe am ersten und zweiten Tag jeweils 2 Tigerhaie am dritten bei schlechter Sicht einen Tigerhai gesehen. Tag 4 und 5 konnte man vergessen und Tag 6 bei guter Sicht sehr schön die Bullenhaie und die Schwarzspitzenhaie. Die Haisichtungen gelten nur für die geköderten Tauchgänge. Während der Normaltauchgänge sieht man nur Haie wenn Strömung ist. Dies war nur an Tag 6 der Fall (2 Hammerhaie). Ich war dort schon einmal im November 2008. Da hatten wir viel Strömung und mehr Haie bei den Normaltauchgängen. Bei den geköderten Tauchgängen gab es viele Bullen und Schwarzspitzenhaie aber keine Tiger. Deswegen bin ich zurückgekehrt. Damals gab es auch Sandtigerhaie. Es lohnt sich aber zweimal zu verschiedenen Jahreszeiten zu kommen. Auch ich bin verwöhnt durch Cocos, Galapagos und Mosambik. Aber die Show, die hier durch Roland geboten wird ist einzigartig.
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Protea Banks Geschrieben am 03.04.2010 von Robert Fischer [rescue diver, 350 TG]
Tauchen mit Tiger- und Bullenhaien
Reisezeit: 13. bis 23.03.2010 Reiseort: Shelly Beach (ca. 120 km von Durban am Indischen Ozean) Unterkunft: Breakerview Apartments (50 m vom Hafen entfernt)
Ich wollte einmal Tigerhaie sehen und die gab’s satt. Ich muss zugeben, durch Tauchen um Galapagos und Cocos Island bin ich etwas verwöhnt. Dieser Tauchurlaub war sicher vergleichbar.
Gebucht hatte ich über Schöner Tauchen (www.Schöner-Tauchen.com), geflogen bin ich mit Emirats von Düsseldorf über Dubai nach Durban. Weil bei Emirates durchaus erschwinglich habe ich mir Business Class gegönnt und konnte den langen Flug sogar halbwegs genießen.
Von Durban aus geht es die 120 km mit Mietwagen zur Shelly Beach, einem kleinen Urlaubsort am Indischen Ozean. Gewohnt hab ich in einem gut ausgestatteten Apartment mit Selbstversorgung. Im Umkreis gibt es genügend Restaurants und Supermärkte (täglich geöffnet), in denen man sich problemlos (und für europäische Verhältnisse sehr günstig) mit allem, was das Herz begehrt, eindecken kann.
Getaucht wird an der Protea Bank, einem Außenriff ca. 8 km von der Küste entfernt. Das Tauchen vor Ort wurde von Roland Mauz, einem Deutschen, der seit vielen Jahren in Südafrika lebt, und seiner Frau Beulah (Infos z.B. über die Homepage www.africandiveadventures.com).
Die Tauchgänge waren gut organisiert und geführt, das Equipment tadellos und die Betreuung während des Tauchens hervorragend.
Je nach Jahreszeit kann man an der Protea Bank Sand- und Sandtigerhaie, Hammerhaie und Wale beobachten. Ich war Tigerhai-Saison da und die gab’s satt.
In der Woche, in der ich zum Tauchen da war, gab es nur 1 Tauchgang, bei dem wir keinen Tigerhai (dafür Bullenhaie) gesehen haben. Getaucht wird am Riff (bis ca. 36 m), wo von Mai bis November tagsüber die Sandtigerhaie liegen. Die verschiedenen Tauchplätze bieten, sofern man mal nicht nach Haien schaut eine Vielzahl an Nacktschnecken, Rochen sowie reichlich kleinerem und größerem Getier. Die Sichtweiten hängen von der jeweils vorherrschenden Windrichtung (und Strömung) ab, sie waren während meiner Zeit fast immer zumindest ausreichend gut. Bei den Tauchgängen am Riff sahen wir jedes Mal einen oder mehrere Bullenhaie. Auch ein Tiger kam fast regelmäßig vorbei.
Die Gruppe bestand von Montag bis Freitag aus 3 Tauchern und 2 Guides, nur am Wochenende waren wir zu acht auf dem Boot.
Unschlagbar waren die baited dives, bei denen die Haie mit Thunfischen und Fischresten geködert werden. Sie finden am Riff in ca. 12 m Wassertiefe statt. Man kann lange über das Anfüttern von Haien diskutieren. Der unschlagbare Vorteil ist für alle, die Haie sehen wollen, dass (fast) jeder Tauchgangspektakulär ist und die Haie über lange Zeit den Futterplatz umkreisen und so über einen sehr langen Zeitraum hautnah beobachtet werden können.
Und hautnah im wahrsten Sinne des Wortes. Bei unseren Tauchgängen hatten wir in der Regel 2 Tigerhaie von 3-4 m Größe, die zum Großteil während des ganzen Tauchgangs (nach 90 Minuten ging auch mir die Luft aus) um uns herum schwammen. Nachdem sie ihre anfängliche Scheu verloren hatten, kamen sie immer näher und schwammen ganz dicht an uns vorbei. Bei der zu meiner Zeit vorherrschenden guten Sicht ein sensationeller Anblick. Die Bullenhaie hielten Abstand so lange die Tiger um den Köder kreisten. In der Regel kreisten 5-6 Bullen direkt unter unseren Flossen und schnappten sich die Fischbrocken.
Vor jedem Tauchgang gab es eine Schulung über das Verhalten beim Tauchen mit Haien. Ich empfand das Tauchen als sehr sicher, von aggressivem Verhalten der Haie am Köder war nichts zu merken. Wenn man sich ruhig im Wasser verhielt kamen sie zwar nah an die Taucher heran, einmal Ausatmen über den Regulator reichte jedoch, um sie zum Abdrehen zu bringen.
Ähnlich nah habe ich Haie bisher nur an den Putzerstationen um Cocos Island gesehen. Im Gegensatz dazu kann man hier die Tauchplätze vom Strand aus erreichen und spart sich die lange Anreise. Den Nachmittag kann man dann am Strand, dem Pool oder mit dem Auto in der Umgebung verbringen, eine schöne Alternative zum Nur-Tauchen auf einem Tauchboot.
Fazit: Für Leute mit Interesse an Großfischen absolut empfehlenswert. Gegenüber Tauchurlauben mit vergleichbarem Spektrum ist der Urlaub kostengünstig, ich werde auf jeden Fall zu einer anderen Jahreszeit wieder kommen, Tauchgänge mit Walen fehlen mir noch.
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Protea Banks Geschrieben am 30.03.2009 von instructor [IDCS / TL 2**, ? TG]
Hallo, wir waren letztes Jahr auch bei Roland und Beulah und ich kann mich den Vorrednern nur anschließen: - tolle Tauchgänge mit Hai aller Arten satt (schade nur, dass Photographieren unter serh viel Schwebeteilchen ein wenig leidet) - sehr präzise Briefings (manchmal ein bissel zu ernst im Ton - aber inhaltlich absolut super und darauf kommt es an) - Tauchen für Leute, die es können ohne Bevormundung - super! - Deko, Luftverbrauch etc. sind eigene Verantwortung - super - nix für Anfänger ... Strömungserfahrung und ein Erfahrung mit Tauchgängen jenseits der 30m nötig (sollte aber selbstverständlich für solche Ziele sein) - Baited Dives absolut lohnenswert und aufgrund der Art der Durchführung auch mit einem ´guten Öko-Gewissen´ machbar - Breakerview Appartments super - im Umland gibt es viel zu entdecken (Leihwagen aber Pflicht!) --> wir kommen sicher wieder!
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Protea Banks Geschrieben am 29.03.2009 von Slim [Padi/DM, 183 TG]
Besser gehts einfach nicht!!!!!! Wir waren in der Zeit von 23/02 bis 05/03/2009 Haitauchen in Protea Banks,bei Belauh und Roland Mauz.africandiveadventures.co.za!Und wir können nur sagen,ein Traum ist in Erfüllung gegangen:-))Bei 16 von 17 Tauchgänge hatten wir jede Menge Haie gesehen Blacktips,Sandtiger,Bullenhaie und Tigerhaie.Die riesigen Tuna und die wunderschönen grossen Zackenbarsche ca. 2,5 meter,und Rudel von Stachelnrochen.Das war einfach super!!!!Noch mal vielen Dank an Belauh und Roland und ihre gesamtes Profiteam.Wie gesagt besser geht es nicht!!! Bis bald. P.S:Wir empfehlen das Gasthouse Breakerview weiter!!!!!
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Protea Banks Geschrieben am 02.01.2009 von Mantaandreas [MSCD, 310 TG]
Zu Gast in einer anderen Welt (Haitauchen mit AfricanDiveAdventures im Mai 2008 an den Protea Banks)
Nahezu jeder Taucher darf in seinem Taucherleben auf ganz besondere Erlebnisse und Begegnungen zurückblicken.
Wer sich dem Thema Haie verschreiben hat und Gefallen an den faszinierenden Tieren findet ohne dabei irgendwelche Gitterkäfige besteigen zu wollen, der ist an den Protea Banks bei AfricanDiveAdventures (www.africandiveadventures.com oder www.divingwithtigersharks.com ) bestens aufgehoben.
Die vielen lobenden Berichte im Netz über die Betreiber Beulah und Roland Mauz sprechen für sich und daher ist es müßig, hier nochmals detailliert auf Acts und Facts einzugehen.
Zusammenfassend nur soviel: Wer Haien sehr nahe kommen möchte, wer ihr Verhalten und ihre Eigenheiten hautnah erleben möchte und wer so sicher und gut vorbereitet Begegnungen erleben will, auf die dann auch er sein ganzes Leben lang beeindruckt zurückblicken wird, der ist bei Beulah und Roland genau richtig.
Auch ich durfte dieses Jahr (2008) Ende Mai solch intensive und tolle Begegnungen erleben.
AfricanDiveAdventures bietet Tauchgänge an den Protea Banks an, einem vorgelagerten Riff, daß ca. eine halbe Stunde Bootsfahrt vor der Küste bis auf ca. 35 Meter unter die Meeresoberfläche empor ragt. Dort hat man die Möglichkeit, je nach Saison und Verhältnissen vor Ort die Süd- oder die Nordseite zu betauchen. Beides tolle Spots, die einen Haibegegnung fast immer garantieren. Ob Bullenhaie, Hammerhaie, Blacktips, Seidenhaie, Duskys, Silvertips, Gitarrenhaie, Sandtigerhaie oder auch Tigerhaie – hier hat man die Chance auf ALLES zu treffen. Selbst der Great White war hier schon im Deep Blue ohne Käfig zu bewundern – leider war mir persönlich das Great-White-Erlebnis bis dato nicht vergönnt.
Seit geraumer Zeit bietet Roland Mauz mit seiner Crew nun auch Bait-Dives an. Das bedeutet, daß Haie zusätzlich durch Lockstoffe wie Fischtran und kleine Fischfetzen angelockt, aber nicht gefüttert werden. Hierfür wird eine Waschmaschinentrommel (kurz Bait genannt) mit Fischresten gefüllt und mit allerlei „gut riechenden“ Flüssigkeiten getränkt ins Wasser gelassen. Haie riechen diese Kombination aus –zig Kilometer Entfernung und nähern sich langsam der Duftquelle, untersuchen diese ausgiebig und verabschieden sich dann wieder in ihre Jagdgründe.
Die Zeit dieser ausgiebigen Untersuchung nutzt Roland und seine hierfür eigens ausgebildete Crew, um mit einer handvoll Tauchern vorsichtig ins Wasser zu gleiten und dem bunten Treiben zuzusehen. Je nach Situation erlaubt ist es den Tauchern dann auch gestattet , sich dem Bait bis auf wenige Meter zu nähern, immer als Gruppe und unter strenger Aufsicht der Guides.
Der ganze Vorgang mit allen Eventualitäten wird übrigens vorher in einem sehr gründlichen, professionellen und intensiven Brieving besprochen, so daß unter Wasser wirklich nichts dem Zufall überlassen bleibt.
Beispielhaft möchte ich einen solchen Tauchgang im Folgenden kurz schildern:
21.05.2008, ca. 9.30 Uhr – Ausfahrt zu den Protea Banks – Baited Dive:
Wir lassen nach eingehender Beobachtung der Strömungsverhältnisse diverse Flüssigkeiten ins Wasser und warten, bis die Strömung die Schlieren über das Wasser zieht. Dann wird der Bait an einer Leine mit Boje befestigt ins Wasser gelassen und einige hundert Meter hinter dem Boot hergezogen. Nach einiger Zeit wird dann die Boje mit dem Bait vom Boot aus losgelassen und treibt nun im Meer, beobachtet von lauter angespannten Augenpaaren, die die Boje wie beim Angeln einen Schwimmer nicht mehr aus den Augen lassen.
Durch den Seegang und das Gewicht des Bai ist es nicht einfach zu beurteilen, was sich wohl 15 Meter weiter unterhalb der Wasseroberfläche abspielt. Sind da vielleicht schon die Jäger der Meere eingetroffen, um den Bait zu untersuchen ? Mark, ein speziell geschultes Mitglied der AfricanDiveAdventures –Crew geht mit einer Tauchermaske bewaffnet ins Wasser, um an der Boje nach unten zu sehen. Nach ein paar Minuten kommt er wieder mit den Worten „Well, there’s some activity goin’ on….“ zurück ans Boot. Im gleichen Augenblick wird die Boje einige Meter durchs Wasser gezogen – und das war nicht die Dünung, sondern eindeutig ein Zeichen für „some activity“ !!!
Also machen wir uns fertig und gehen, wie vorher intensiv besprochen langsam über die Bootskante ins Wasser, sammeln uns in 5 Metern Tiefe und tauchen gemeinsam in Richtung Bait. Und dann ist da auch schon ein erster Schatten. Ein riesiger Schatten der keinen Zweifel übrig lässt: Ein stattlicher Tigerhai, der die Quelle der „guten Düfte“ näher untersucht. Wir bleiben – wie besprochen – in gebührendem Abstand, um das Tier nicht zu verjagen und es auch langsam an uns zu gewöhnen. Langsam kommt es zu ersten Annäherungsversuchen, denn der große Tigerhai umkreist nicht nur den Bait, sondern beginnt nun auch, sich für uns sonderbare Wesen zu suchen, die uns anmaßen, in sein Reich einzudringen. So ergeben sich beeindruckende Situationen, in denen der Tigerhai mit seinen ausdrucksstarken Augen echten Augenkontakt mit dem Taucher aufnimmt und seine Kreise dabei immer enger zieht und das bis auf wenige Zentimeter. Einem solchen Giganten so nahe zu kommen macht einem immer wieder bewusst, daß wir nur geduldetet Gäste in seiner Welt sind, die wir zu achten und zu respektieren haben.
Jetzt taucht wie aus dem Nichts ein zweiter Tigerhai auf, der ebenso Bait wie Taucher zu inspizieren beginnt, aber ebenso mit dem anderen Tigerhai in Kommunikation tritt. Als ob die für uns Gäste der Show nicht schon spannend genug wäre kommt nun ein dritter Tigerhai auf die Bühne und reiht sich nahtlos in den Reigen ein. Das Gefühl, Teil der Szenen zu sein und inmitten der Tigerhaie zu tauchen wir einem erst später bewusst – jetzt ist keine Zeit dafür.
Wir sind nun schon ca. 15 Minuten im Wasser und wer meint, damit wäre der Tauchgang schon erzählt, der irrt gewaltig.
Der Guide deutet ein Z wie Zorro ins Wasser und zeigt unter den Bait. Z steht in dem Fall für Zambesi, wie die Südafrikaner liebevoll zum Bullenhai sagen. Gleich 3 Exemplare dieser Spezies versammeln sich nun ein paar Meter unter dem Bait und jetzt passiert etwas ganz besonderes. Die drei Tigerhaie beginnen, um und zwischen die Bullenhaie zu tauchen. Für mich als Laie sieht das aus, wie ein offensichtliches Kräftemessen.
Erst sieht es so aus, als ob die Tigerhaie versuchen, die Bullenhaie zu verjagen. Doch dann gesellen sich zu den drei Zambezis weitere Artgenossen und die Tigerhaie verlassen langsam das Terrain. Einer der drei Tiger bleib noch weitere 15 Minuten als Beobachter im Hintergrund, greift aber am Bait selber nicht mehr aktiv ins Geschehen ein.
Dafür finden sich aber immer mehr Bullenhaie am Bait ein und sind nun auf Augenhöhe mit uns. Die massigen Körper kommen nun on allen Seiten auf uns zu uns es scheint, als wollen die Bullenhaie uns nur kurz aufzeigen: Paßt auf Jungs – wir sind hier die Herren im Ring. Da wir aber durch das professionelle Brieving auf jegliche Situation gut vorbereitet sind ist dies für uns die lehrbuchmäßige Umsetzung des bereits gesagten.
Mittlerweile wimmelt es am Bait von Bullenhaien und die Gruppe rückt näher zusammen. Interessant ist, daß sich nun auch der letzte Tiger nach immerhin 40 Minuten Präsenz verabschiedet hat und an dessen Stelle zu den Bullenhaien zusätzlich Blacktips die Bühne betreten. Sie tummeln sich zwischen den Bullenhaien und sorgen für zusätzlich Adrenalinschübe.
Nach einer knappen Stunde, 3 Tigerhaien, ca. 20 Bullenhaien und –zig Blacktips Zeit für uns, um wieder in unsere Welt zurück zu kehren. Auch dies geschieht in der vorher eindringlich besprochenen Form und so sind nach kurzer Zeit wieder alle Taucher sicher an Bord und mit einem Grinsen im Gesicht, das Glücksgefühle schöner nicht zum Ausdruck bringen kann.
Dieser Tauchgang war nur eines der „Hailights“ meiner Trips zu AfricanDiveAdventures in diesem Jahr. Dazu habe ich auch noch Filmsequenzen ins Netz gestellt, die man unter http://www.youtube.com/watch?v=ojnTdkYgcH8 ansehen kann.
Wie auch auf der Homepage von Beulah und Roland Mauz schon beschrieben, ist nur eines an der Sache wirklich gefährlich – ES ZU VERPASSEN !!!
Danke an Beulah, Roland und das ganze Team von AfricanDiveAdventures.
Andreas Wilkens
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Protea Banks Geschrieben am 21.12.2008 von Eva Hengeler [PADI AOW, 500 TG]
Mein Mann und ich waren vom 08.-16.11.2008 in Protea Banks bei African Dive Adventures, Roland und Beulah Mauz, beim Tauchen und ich kann nur die vielen positiven Kommentare zu dieser Tauchbasis und ihren Besitzern bestätigen. Unsere Erwartungen bezüglich Haisichtungen wurden trotz der zu dieser Jahreszeit oft mittelmäßigen Sicht mehr als erfüllt.. Aber nun der Reihe nach. Zuerst einmal möchte ich die Hilfsbereitschaft und Professionalität von Roland und Beulah herausstellen. Roland hat nicht nur meine Emailanfragen aus Deutschland zu wie ist das Tauchen, wo kann man übernachten, wie bekomme ich einen Mietwagen, wie komme ich nach Shelly Beach, ….. immer zügig, genau und mit viel Geduld beantwortet. Ich konnte über ihn aber auch die absolut zu empfehlenswerte Unterkunft bei Belinda und Bruce im Breaker View reservieren lassen. Zudem hat mir Beulah mit Rat und Tat (sie hat mit die Buchung im Internet abgenommen!!!) bei der Reservierung der Unterkunft im Krüger Nationalpark geholfen, wo wir unsere 3. Woche in Südafrika verbracht haben. Hierfür möchte ich Beulah noch im Nachhinein ganz, ganz herzlich danken. Es hat alles super geklappt und die von ihr ausgewählten Camps waren einfach spitze – besonders das Zeltcamp. Wir konnten von Ihnen auch immer Tipps erhalten, was man außer Tauchen rund um Shelly Beach unternehmen kann, wo man gut isst usw. Sie haben immer Zeit für ihre Gäste und auch wenn dies manchmal nicht so einfach ist, da beide natürlich für alle Tauchgäste Ansprechpartner sind. Ich habe mich bei ihnen rundum perfekt aufgehoben gefühlt. Auch das Breaker View kann ich sehr empfehlen – sauber, in 1. Reihe zum Meer, nicht mal 5 Min. zu Fuß vom Treffpunkt entfernt gelegen, schöne Holzveranda, gut eingerichtete Küche, gute Betten, kleiner Swimming Pool und sehr, sehr nette Vermieter – Belinda und Bruce. Nun zu den Tauchgängen: Eines vorweg: Protea Banks ist nicht für Anfänger geeignet, da oft starke Strömung, tiefe Tauchgänge (immer auf ca. 35 M) und daher je nach Tauchprofil oft Dekotauchgänge. Roland betont dies auch immer und er achtet auch darauf, dass seine Regeln eingehalten werden, damit nicht die ganze Gruppe gefährdet ist. Seine Divebriefs vor jedem Tauchgang sind sehr professionell, ausführlich und genau. Jeder Taucher sollte eine eigene Boje und meiner Meinung nach auch einen eigenen Computer haben. Man trifft sich jeden Tag kurz vor 7:00 Uhr im Hafen von Shelly Beach, wo Roland einen kleinen Raum für seine Geräte, Flaschen, Bleis, etc. gemietet hat. Dort baut man seine Flasche zusammen, wobei gegen evtl. Sand eine Folie am Boden ausgelegt wird. Vorhanden sind auch Sonnenschirme und Süßwasserbecken zum Auswaschen der Ausrüstung nach dem Tauchgang. Nach dem Divebrief lässt man gemeinsam das Tauchboot zu Wasser, was wegen der oft hohen Brandung nicht ganz einfach ist und jede Hand benötigt. Danach geht es raus zu den ca. 10 km entfernten Protea Banks – zuerst über die Brandung – ähnlich einem Ritt auf einem elektrischen Bullen. Mein Mann hat dies immer sehr genossen. Protea Banks hat 2 Tauchpätze: Nord und Süd und es sind immer Strömungstauchgänge. Aber Genaueres könnt Ihr auf Roland’s Homepage ersehen, die für mich zu einen der besten gehört, die ich bisher mit meinen 580 TG gesehen habe, was Information und Ausführlichkeit angeht. Wir hatten Anfang November etwas Pech mit dem Wetter – es hat sehr oft geregnet und somit war die Sicht nicht die beste. Aber so ist es halt mal mit einem Outdoorsport – man kann es nicht bestellen. Dennoch hatten wir super Tauchgänge und insgesamt habe ich 6 verschiedene Haiarten gesehen: angefangen vom Tigerhai (schon unser 1. Baittauchgang war ein Erfolg), der Anfang Nov. nicht immer gesichtet werden kann, über Zambezi, Blacktipps, Dusky, Hammerhai, Guitarrenhai. Zudem hatten wir wahnsinnig nahe Buckelwalsichtungen vom Boot aus – ebenfalls sehr beeindruckend. Ich habe jede Ausfahrt genossen. Wir machten 2 Baittauchgänge – die meiner Meinung nach sehr professionell und sicher geführt sind. Auch achtet Roland darauf, nicht zu sehr in die Natur einzugreifen; d.h. er achtet darauf, dass sich die Haie nicht zu sehr an das Baiten gewöhnen. Kurz und gut, es war ein runder Tauchurlaub, den ich unbedingt noch einmal machen muss – dieses Mal eher Ende Frühjahr/Anfang Sommer. Dies sei lt. Auskunft doch die bessere Tauchjahreszeit(kein Regen!!) und vor allem habe ich dann auch die Chance, ggf. andere Haie zu sehen. Ich kann allen erfahrenen Tauchern nur empfehlen, einmal dort zu tauchen. Es ist aktuell noch nicht so überlaufen (aber vermeidet die Ferienzeit in SA!) und ein – im Vergleich zu anderen Topspots der Welt – recht günstiger Tauchplatz. Zudem hat Südafrika natürlich auch von Land und Natur über Wasser sehr viel zu bieten. Wir wünschen Roland und Beulah noch viel Erfolg mit Ihrer Basis und immer genug Luft in den Flaschen. Wir kommen wieder!! Eva und Henge
Sicht vom Breakerview auf den Hafen
Launching
Über die Brandung
Haifischsuppe
Blacktip
Zambezis
Haifutter
Guitar Shark
Breaching Whale
Tiger
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Protea Banks Geschrieben am 03.07.2008 von Franzel [CMAS* AOWD , 115 TG]
1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Südafrika Mai 2008, Shelly Beach- Protea Banks
Wer sich als Leser nur einen kurzen Überblick verschaffen will und
nicht an einem etwas ausführlicheren Bericht interessiert ist, nehme
ich es an dieser Stelle schon mal vorweg...
Ich bin noch nie in meinem Leben zweimal an demselben Urlaubsort gewesen,
aber soeben habe ich für April/Mai 2009 alles unter Dach und Fach gebracht.
Protea Banks – Tauchen bei Roland Mauz, gebucht über seinen Bruder Günter,
Unterkunft wieder das Breaker View von Belinda und Bruce. Hier die wesentlichen
links, das Reisebüro Günter Mauz in Sigmaringen könnt ihr ‚googlen’.
Es fällt mir wirklich nicht leicht, diesen Bericht zu schreiben. Warum?
Weil zwei Herzen in meiner Brust schlagen! Einerseits denke ich mir, dass
solche Erlebnisse unbedingt geteilt werden müssen, damit auch andere
Taucher derart glückliche Momente erleben dürfen. Anderseits blicke
ich aber auch mit großer Sorge auf die Entwicklung unserer Unterwasserwelten,
die es zu schützen gilt. Doch wie kann ich diesen Schutz am besten praktizieren?
Durch „Ver-Schweigen“ dieser wenigen einzigartigen Orte? Oder vielleicht
doch besser durch Aufklärung, um ein besseres Verständnis für
die komplexen maritimen Zusammenhänge zu schaffen? In der Hoffnung,
die Verantwortungsbewussten und Hilfsbereiten unserer Zunft anzusprechen,
habe ich mich also nun doch für letzteres entschieden, wobei die eigentliche
Arbeit zum Schutz der Haie von Roland und seinem Team vor Ort geleistet wird.
Alle hirnlosen Adrenalin-Junkies, die rücksichtslos ihre eigenen Interessen
verfolgen, um daheim an der Theke mit mörderischen Haibegegnungen prahlen
zu können, sollten sich also spätestens jetzt doch lieber für
einen Tauchurlaub in der heimischen Badewanne entscheiden.
Doch nun ein exemplarischer Tagesablauf an den Protea Banks. Wir waren im
Breaker View untergebracht, das sich für Taucher in erster Linie durch
die unmittelbare Nähe zur Kit-Up-Area auszeichnet. Das ist ein nicht
zu unterschätzender Vorteil, denn Roland betreibt dort sein Open-Air-Office
ohne großen Schnickschnack. Man kann sich also bequem auf der großen
Terrasse vor seinem Appartement vorbereiten und dabei den phantastischen
Blick auf den „Hafen“ und den Strand von Shelly Beach genießen. Direkt
am Breaker View ist übrigens eine webcam angebracht, die genau diesen
Ausblick einfängt. Nicht nur einmal konnten wir von dort am frühen
Morgen Delphine beobachten, aber wir hatten noch mehr Glück und konnten
sogar Buckelwale sehen. Fertig angerödelt geht es dann die ca. 150m
zum Treffpunkt, zur besagten Kit-Up-Area. Hier werden dann Flaschen und Blei
ausgegeben, auf Vorbestellung ist auch Nitrox erhältlich. Während
ein Teil der Crew das Boot vorbereitet, kann man in aller Ruhe sein Equipment
zusammenbasteln.
Dann erfolgt das Briefing, welches an dieser Stelle ganz besonders erwähnt
werden muss. Ich habe noch nie eine so intensive Vorbesprechung erlebt und
kann nur nachdrücklich empfehlen, hier genau zuzuhören! Um es vorweg
zu nehmen, ich habe mich bei jedem Tauchgang eigentlich zu 100% sicher gefühlt.
Leider gab es eine Ausnahme, die aber definitiv nicht aus einer Nachlässigkeit
der Crew resultierte, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass da jemand war,
der sich eben nicht an die Anweisungen gehalten hat. Die daraus entstandene
Situation war zwar nicht sehr gefährlich, aber sehr stressig für
ein paar Sandtiger, die aus ihrem Unterschlupf vertrieben wurden. Wie heißt
es doch so schön? Shit happens! But it doesn´t happen by itsself
– it´s always made by an asshole! Schon die “normalen” Tauchgänge
haben es in sich, doch jeder sollte spätestens dann in sich gehen, wenn
er vor den “gebaiteten” zusätzlich eine Erklärung unterschreiben
muss, dass es sich hier um einen „High-Risk-Dive“ handelt. Doch ich möchte
in keiner Weise Ängste schüren, wie schon gesagt, das Team um Roland
arbeitet äußerst professionell und man kann wirklich jede Menge
Spaß haben.
Nachdem alles vorbereitet wurde, wird dann gemeinsam das Boot zu Wasser gelassen.
Jetzt ist Man-Power gefragt, denn die See kann ganz schön kabbelig sein.
Auch hier bitte den Anweisungen des Skippers folgen und nicht einfach nach
dem Motto „Ich bin drin, wir können losfahren!“ reinhüpfen, während
sich die anderen bemühen, das Boot festzuhalten, damit im tieferen Wasser
die Motoren gestartet werden können! Die Fahrt durch die Brandung ist
dann gelegentlich schon etwas heftig. Ich persönlich hatte dabei immer
ein breites Grinsen im Gesicht, andere Touristen haben für diesen Spaß
nämlich extra ein Boot gemietet und mussten richtig Geld bezahlen. Nach
diesem kleinen Abenteuer wird die Ausfahrt aber wesentlich ruhiger und via
GPS werden die Tauchgebiete angesteuert. Dennoch empfehle ich den nicht wirklich
Seefesten unter euch, mittels Pflaster oder Pille ein wenig Prophylaxe zu
betreiben. Gerade wenn die Motoren abgeschaltet werden und das Boot durch
die Wellenberge dümpelt, wurde dem ein oder anderen schon mal etwas
mulmig. Am Ziel angekommen wird dann jedenfalls der Rest der Ausrüstung
angelegt und auf „3 – 2 – 1“ lässt man sich nach hinten ins Wasser
fallen. Da die Strömung mitunter schon etwas stärker sein kann,
ist es wirklich wichtig, dass alle gleichzeitig ins Wasser kommen und ohne
Pause sofort aktiv als Gruppe abtauchen. Und dann... Leute! Dann werdet ihr
etwas erleben, das zumindest bei mir zu unvergleichlichen Glücksgefühlen
führte und das ein oder andere Mal hatte ich sogar Pippi in den Augen.
Schon nach meinem vierten Tauchgang hatte ich eigentlich alles erlebt, wovon
ich mein ganzes Taucherleben geträumt hatte. Hammerhaie im Big Blue,
Sandwiesen mit unzähligen Gitarrenrochen, Sandtiger in den Höhlen,
Blacktips, Zambesis und Tigerhaie am Bait. Das eindrucksvollste Erlebnis
war für mich ein großer Tigerhai, der einige Male die Trommel
mit dem „Geruchsköder“ (Bait) umkreiste und sich dann für die silbernen
Streifen auf meinen Splitfins interessierte. Geradezu behutsam nahm er unter
mir mit diesen merkwürdigen Dingern Kontakt auf, stupste mich sanft
an und wendete sich dann wieder dem Köder zu. Völlig berauscht
von dieser Begegnung wollte ich eigentlich gar nicht mehr aus dem Wasser.
Doch irgendwann ist eben jede Flasche mal leer und somit blieb beim Austauchen
nur die Vorfreude auf eine andere Pulle – mein Dekobier! Die Rückfahrten
waren manchmal auch lustig. Je nach Höhe des Wasserstandes kachelten
wir durch die Brandung und steuerten auf das Ufer zu, um dann ungebremst
auf dem Strand zu landen. Und da war es wieder... dieses breite Grinsen!
Aber Südafrika bietet weitaus mehr, als „nur“ das Tauchen. Land und
Leute sind schon faszinierend. Wir waren ein paar Tage im Hluhluwe Nationalpark
auf Safari, besuchten Lake Eland und Oribi Gorge – Amazing! Doch das ist
ein andere Geschichte...
Abschließend unseren herzlichen Dank an alle, die diesen Traumurlaub
ermöglichten und mit Rat, Tat und Hilfe zur Seite standen. Roland hat
offensichtlich sehr gute Verbindungen dort unten und ermöglichte es
unter anderem auch, dass mein defektes Jacket in Umkoomas repariert werden
konnte.
Mein besonderer Dank gilt Mr. Graeme S. Grant, der von Roland zu seinem Abschied
von African Dive Adventures als „Baitmaster“ ausgezeichnet wurde. Er ermöglichte
es mir, mich nicht wie ein Tourist, sondern wie eine „local person“ zu fühlen
und integrierte mich in die Welt von Shelly Beach Harbour.
Dear Graeme... friendship for a lifetime! May you stay 40 years in heaven…
Last not least möchte ich noch erwähnen, dass es sich bei diesem
Bericht um meine ganz persönlichen Erfahrungen handelt. Sicherlich gibt
es noch andere tolle Tauchgebiete, andere Crews, die klasse arbeiten und
auch andere gute Unterkünfte. Aber dort bin ich nicht gewesen und deshalb
kann ich sie auch nicht beurteilen! Ich schrieb diesen Bericht nicht, weil
ich kommerzielle Interessen verfolge, sondern weil ich euch eine von vielen
Möglichkeiten für einen ganz besonderen Urlaub in Südafrika
aufzeigen möchte. Wer noch Fragen hat... feel free!
Franzel
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Protea Banks Geschrieben am 26.07.2007 von Andreas [PADI MSCD, 280 TG]
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Nach dem Motto „never change a running system“ haben sich mein Buddy Jochen und ich vom 01. bis 12.Juni erneut auf den Weg nach Südafrika an die Ostküste 100 Kilometer südlich von Durban nach Shelly Beach zu Roland Mauz und African Dive Adventures (www.africandiveadventures.co.za - !! Hinweis: nehmt die englische Version, denn der Link zur deutschen Seite funktioniert noch nicht. Die „alte Hompage“ www.africandiveadventures.com wird nicht mehr regelmäßig aktualisiert ) gemacht.
Wir waren im November 2005 schon einmal vor Ort und mehr als begeistert. Nun wollten wir die Protea Banks zu einer anderen Jahreszeit betauchen um so weitere Eindrücke zu gewinnen. Diesmal mit der wagen Hoffnung auf den eventuell vorbeikommenden Sardinenrun, der Chance auf ein „Deepsea-Adventure“, das Betauchen eines neuen Riffs, das Erleben von Rolands neu eingeführtem gebaiteten Tauchen (www.divingwithtigersharks.com) und einen Abstecher nach Umkomaas zum angefütterten Tigerhaitauchen bei Walter Bernardi (www.africanwatersports.com).
Doch der Reihe nach: Jede gute Reise fängt mit einem gut organisierten Flug an. Den hatten wir über ein sehr kompetentes Reisebüro in Freiburg (www.aktivreise.de) gebucht. Hier bekommt man neben einer guten Beratung und Top-Infos auch die Möglichkeit eingeräumt, zumindest 10 Kg freies Tauchgepäck bei der Southafrikan Airline zu bekommen und evtl. Übergewicht (natürlich nur auf das Gepäck bezogen) durch eine Sonderregelung mit nur € 8,- pro zusätzliches Kilo (normal sind € 30,- pro Kilogramm) abzugelten. Das für den Trip sehr empfehlenswerte Mietauto für die Woche haben wir gleich bei Aktivreisen mitgebucht.
Wer anspruchsvoll taucht möchte auch ebenso untergebracht sein. Auch hierfür gibt es nur eine vernünftige Antwort: Die Breakerview-Appartements (www.breakerview.co.za). Top Preis– Leistungsverhältnis, eine tolle Ausstattung und eine ideale Lage machen die Appartements zum idealen Basis-Camp für alle Unternehmungen – über und unter Wasser. Neben den großzügigen und sehr freundlichen Räumlichkeiten runden eine tolle Veranda mit Meerblick, ein sauberer Pool, eigene Parkplätze und der Grill vor der Haustüre das Ambiente perfekt ab. Von dort aus sind es übrigens zum Kitup-Area,wo die allmorgentlichen Tauchtrips starten ca. 100 Meter und man kann also voll angerödelt über den Parkplatz laufen.
Neu ist, dass die Chefin Belinda und ihr Mann eine Webcam installiert haben, die jede 2 Minuten ein Live-Bild vom Blick aus den Appartements aufs Meer liefert. Unter www.margate.co.za (dann auf Shelly Beach klicken) kann man also Vorfreude tanken und auch den Daheimgebliebenen zuwinken. Roland kann Euch auf Wunsch je nach Verfügbarkeit Zimmer bei Belina organisieren. Taucher bei AfricanDiveAdventures bekommen natürlich eine Specialrate bei Belinda.
Das Tauchen selbst wurde ja schon eindrucksvoll in vielen Berichten dargestellt und es wiederholt sich immer wieder, was auch ich nur wieder bestätigen kann: Die Protea Banks sind Tummelplatz für alle Arten von Haien und so kann einem bei jedem Tauchgang ALLES passieren. Hier geht es um die Haibegegnung und nicht um Korallengärten und Riffformationen. Gleich vorneweg: es gab KEINEN Tauchgang ohne mehrfache Haibegegnung.
Nach sehr ausführlichem und kompetentem Brieving geht es über die Welle raus aufs Meer und nach ca. 20 Minuten „Ritt“ ist man vor Ort. Die Protea Banks, ein langgezogenes Riff auf ca. 35 Metern Tiefe mit einer Nord- und Südseite, die betaucht werden. Alle weiteren Details findet man auf Rolands interessanten und ausführlichen Homepage und in vielen Berichten im Tauchernet.
Was bestimmt interessieren wird, ist das selbst Erlebte und die persönlichen Haisichtungen der Tauchgänge: Mehrere verschiedene Haie bei JEDEM Tauchgang am Riff und im Blauwasser, tolle Hautnah-Begegnungen mit Sandtigerhaien in und an den Höhlen auf der Nordseite, Hammerhaie, Blacktips und Bullenhaie, die teilweise sehr nahe gekommen sind. Desweiteren Delfine sowie Mink- und Buckelwale an der Oberfläche, die man bei den Ausfahrten zum Riff bestaunen konnte.
Auch das neue Riff, welches wir bei einem Tauchgang anvisiert haben, hatte jede Menge Hai für uns parat. Hier gibt es übrigens auch schöne Felsformationen zu betrachten und bei jedem Dive entdeckt man eine neue Schönheit. Wie gesagt, Hai gibt sich dort auch die Ehre und so setzt Roland hier einen weiteren Glanzpunkt in seinem Angebot.
Ein weiteres echtes Hailight stellt das „Baiten“ dar. Ich versuche mal, das als Laie zu erklären: Hier wird ebenfalls an den Protea Banks mittels Fischöl und tiefgefrorenen Fischstücken eine Art Duftspur (Chumslick) im Wasser gelegt, die dann die Haie anlockt und so ihr Interesse an einem Bait (einer kleinen durchlöcherten Tonne mit Öl und Sardinen) anregt. Wichtig hierbei ist die klare Differenzierung zum klassischen Anfüttern, wie es in Umkomaas betrieben wird. Bei Roland wir nur gelockt und nicht gefüttert und es wird auch kein stationärer Bait wie in Umkomaas angebracht, der quasi immer am Riff ausliegt.
Wenn also nun die Duftspur gesetzt ist, wird der Bait an einer Boje ins Wasser gelassen und dann wie beim Angeln gewartet, bis die Boje außergewöhnliche Bewegungen macht. Dies bedeutet dann, dass sich in ca. 15 Metern Tiefe ein Hai am Bait zu schaffen macht und versucht, herauszufinden, was da leckeres aus der seltsamen blauen Tonne durftet (zugegebener Maßen für die normale Menschennase ein sehr intensiver Gestank, der schon machen Gast auf dem Boot zum Würgen veranlasst hat.)
Spannend ist allein schon die Phase des Wartens, denn je nach persönlicher Einschätzung innerhalb der Gruppe schätzt jeder die Bewegungen der Boje auf ruhiger oder rauer See anders ein. Wenn sich aber ein Tigerhai am Bait zu schaffen macht, dann sieht man das, denn das erinnert doch sehr an die gelben Bojen beim Spielberg-Klassiker „Der weiße Hai“.
Sobald dann also Aktivitäten am Bait zu verzeichnen sind, gehen die Taucher in etwas Abstand zur Boje ins Wasser und nähern sich langsam und vor allem behutsam dem Bait bis auf einen genau einzuhaltenden Abstand. Gemeinsam mit dem Bait treibt man dann in konstanter Tiefe mit der Strömung und beobachtet, was sich tut.
Je nach Aktivitäten am Bait kann man dann als Gruppe den Abstand zum Bait verringern, immer so, dass die Haie nicht gestört werden und so der Gruppe als Beobachtungsobjekt möglichst lange zur Verfügung stehen.
Alle Schritte werden vorher natürlich eingehend gebrievt und mit besonderer Sorgfalt erläutert. Verhaltensregeln hierzu werden auch auf Rolands Homepage dargestellt und garantieren ein tolles UW-Erlebnis.
Roland Mauz und sein Guide Graeme sind übrigens zwei der ganz wenigen „offiziellen“ Shark-Guides, die das gebaitete Tauchen gelernt haben. Ein Aspekt, den man vor Buchung eines solchen Trips in meinen Augen auch berücksichtigen sollte.
Wir haben das Baiten dreimal gemacht und es war jedes mal sehr aufregend. Zweimal gab sich – wenn auch nur kurz – ein Tigerhai die Ehre. Aber auch Hammerhaie, Blacktipps und große Bullenhaie haben sich für die blaue Tonne interessiert und besonders die Bullenhaie blieben den kompletten Tauchgang in einer herrlich nahen Entfernung um uns herum.
Eine tolle Naturerfahrung, noch sehr ursprünglich und mit allen möglichen Überraschungen versehen. Hier sind echte Interaktionen mit den tollen Tieren in Ihrer natürlichen Umgebung möglich
Was Roland als Deepsea-Adventure bezeichnet, ist übrigens auch ein Baiten, allerdings in ca. 30 Kilometer Entfernung vor der Küste im Deep Blue bei den Kontinentalplatten. Hier kann ja auch ALLES möglich sein und wer weiß, was einem da unter Wasser begegnet. Leider konnten wir wegen der Wetterbedingungen dieses Experiment nicht durchführen – Schade, aber wir kommen ja bestimmt wieder.
Ganz anders läuft das Tigerhaitauchen in Umkomaas ab. Hier werden die Haie bewusst und regelmäßig (an)gefüttert, was natürlich Auswirkungen auf ihr Verhalten am Bait und den Taucher gegenüber hat.
Köder liegen 24 Stunden fest mit dem Riff verbunden an Bojen aus und werden bei den Dives dann noch um einen zusätzlich ins Wasser gesetzten Bait ergänzt.
Wo an den Protea Banks noch die natürliche Scheu der Tiere vorherrscht, haben die Tiere in Umkomaas jeglichen Respekt und jegliche Zurückhaltung und auch jeden inneren Kreis (soweit wie ich das als Amateur beurteilen kann) gegenüber den Tauchern im Wasser verloren. Dies führt natürlich zu einem Nervenkitzel und erhöhten Adrenalinausstoß unter Wasser. Entsprechend intensiv und nervenaufreibend ist alleine schon das Brieving, welches dem Dive vorausgeht. So manch eine(r) ist nach dem Brieving wieder abgesprungen (…aber in Richtung Land…)
Man muß sich immer vor Augen halten: Wir sind Gast in der Welt dieser herrlichen Tiere und sollten uns auch so verhalten. Man stelle sich vor, man werfe eine tote Kuh in mitten von 40 Hyänen und einer Hand voll Löwen und setzt sich dann ins Gras direkt vor die Kuh um das „große Fressen“ aus nächster Nähe zu betrachten.
Natürlich wird auch in Umkomaas alles Menschenmögliche für die Sicherheit der Taucher getan, damit der Beobachter zwischen den Löwen und Hyänen nicht zur Kuh wird.
Grundsätzlich gilt bei beiden Bait-Dives: Augen auf, gut austariert die vorgeschriebene Tiefe und den entsprechenden Abstand zum Bait halten und in jeder Situation ruhig bleiben.
Ich möchte hier keine Wertung abgeben, welches Baiten „besser“ ist. Was ist besser ??? Sicherheit, Erfolg, Naturerfahrung, Nervenkitzel oder Anzahl und Entfernung der gesehenen Haie – das muß jeder für sich entscheiden !
Für meinen Buddy und mich ganz persönlich war Umkomaas eine aufregende Erfahrung, aber das Baiten und das „normale“ Tauchen an den Protea Banks hat uns besser gefallen.
WICHTIGER HINWEIS: In Kürze werde ich in der Video-Datenbank einen kleinen UW-Film über den Tauchtrip einstellen – Viel Spaß schon jetzt beim Anschauen !
An dieser Stelle noch einen ganz kurzen Exkurs zum Thema: „Was kann man über Wasser machen.“ Da in der Regel 2 Dives morgens ab 7 Uhr stattfinden, hat man Mittags noch genügend Zeit, sich das Umland anzusehen. Hier stehen die verschiedensten Optionen im Umkreis von Shelly Beach zur Verfügung. Shopping-Malls, Krokodilfarm, Wanderschluchten, Rundflüge, kleine Nationalparks o.ä. sind relativ schnell erreichbar und daher immer eine tolle Abwechslung nach einem erlebnisreichen Tauchvormittag. Alle Infos dazu geben Euch Belinda und Ihr Mann vom Breakerviews sowie Beulah und Roland gerne. Darüber hinaus ist auch in dem Shopping-Mall hinter dem Breakerviews ein Tourist-Information-Desk, wo Ihr alles findet und wo Euch die netten Ladies auch gerne weiterhelfen.
Abschließend Dank an meinen Buddy Jochen, an Diana Hilbert von Aktivreisen, an Belinda und Ihren Mann vom Breakerview-Appartement, an Beulah und Roland Mauz, an seinen Guide Graeme, den Skipper Spike und Brian, sowie den Rest der Crew und ALLE, die ich jetzt vergessen habe.
African-Dive ist echt ein Adventure !!!
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Protea Banks Geschrieben am 04.03.2007 von workaholic67 [PADI AOWD, ? TG]
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Servus beinand,
komme gerade aus Südafrika zurück. Von meiner Frau zum Eintritt ins Schwabenalter 1 Woche Tauchen pur verordnet bekommen. Keine Ahnung was mich erwartete aber DAS dann wirklich genossen!
Also, bzgl. der Tauchbasis und Chef Roland Maunz schaut einfach: http://www.africandiveadventures.com
da steht einfach alles drin! Ich wunderte mich nach dem ersten Studium dieser HP über die ´kleine´ Zahl der Spots. Aber ich kann jetzt wohl sagen die sind bei meinen 10 Tauchgängen (21.-27.2.2007)dort immer wieder eine neue Großfischbegegnung wert gewesen. Eine? Pustekuchen - hier gilt Großfisch satt: Bullenhaie (Zambesi), Hammerhaie und Tigerhaie neben Gitarrenhaien was will man mehr. Ich jedenfalls bin so restlos begeistert von diesen Plätzen, daß ich ernsthaft an Verlängerung des Aufenthalts dort gedacht habe falls es beruflich möglich gewesen wäre.
Man sollte Wellengang gewöhnt sein, keine Angst vor Strömung haben, Taucherfahrung besitzen (leidiges Tarierthema bei anderen Gästen), eine Boje mit sich führen (!)und Schlauchboot fahren wollen.
Ich wohnte in Nolengi Lodge bei Herbert und Bev. Auch die beiden sind eine Empfehlung wert! Vermittelt wurde ich dahin über den Bruder von Roland Maunz, welcher ein Reisebüro in Sigmaringen betreibt. Es handelt sich hierbei gewiß nicht um Kundenfang. Ich glaube das Gegenteil ist der Fall, daß Roland sich mittelfristig vor Empfehlungen seiner Tauchgäste nicht mehr retten kann.
Meinen innigsten Dank für wundervolle Haitauchgänge an Roland, Beulath, Graham und guest star Chris!
Deswegen taucht man - Tiger!
Zähneputzen gefällig?
Zambesi macht luckilucki!
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Protea Banks Geschrieben am 10.12.2006 von hhartmann [CMAS ***, 1200 TG]
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Tauchen und Reisen in Südafrika ist anders als man das von vielen konventionellen Tauchzielen gewohnt ist.
Für einen reinen Tauchurlaub ist das Land zu schön und das Tauchen doch mit Einschränkungen versehen. Die tauchenden Südafrikaner sind zwar von ihren Tauchplätzen und Riffen meist recht begeistert, waren aber selten im Roten Meer oder in Südostasien und haben daher wenig Vergleichsmöglichkeiten. Gut - man kommt ja wegen der allerorts gepriesenen Haie und Großfische. Aber man muss aufpassen nicht mit zu großen Erwartungen heran zu gehen. Auch ich hatte zunächst die Vorstellung es würde da vor Haien nur so wimmeln und man würde ständig von ihnen umzingelt sein. Mag in manchen Jahreszeiten auch so stimmen - leider oft dann wenn man gerade nicht selbst dort ist.
Der anfangs als Witz gesagte Satz ´ein erfolgreicher Haitauchgang, ist ein Tauchgang bei dem mindestens ein Taucher der Gruppe einen Hai sieht - und wir haben 99% erfolgreiche Haitauchgänge´ wurde dann zum ´running gag´ wenn bei einem Tauchgang nur ein oder zwei Taucher einen oder zwei Haie für 20 Sekunden vorbei schwimmen sahen.
Aber nach herunter schrauben der überzogenen Erwartungen blieb dann als beeindruckende Bilanz aus 15 Tauchgängen: * 42 Hammerhaie (einmal ca. 40 und zweimal je einer lang und nah) * 2 Duskysharks * 2 Zambesies (Bullenhaie) * 1 Tigerhai * 3 Tauchgänge mit 20-30 Teufelsrochen (Mobula, Kleinform der Mantas) immer wieder um uns rum * 2 Tauchgänge mit hunderten sich paarender Squids, wenn auch wg. 2m Sichtweite kaum erkennbar * ein Gruppe mit 10 Delfinen unter Wasser ganz nah! * sowie etliche sehr große Rochen, Schildkröten, Zackenbarsche, Langusten .. * Wale an der Oberflächen bei vielen Ausfahrten und Walgesang beim Tauchen
Fazit: Fast vier Wochen Südafrika sind immer noch viel zu wenig. Land und Leute sind toll. Das Tauchen anspruchsvoll und spannend. Mit etwas Glück kann man einmalige Begegnungen haben - trotzdem Erwartungen nicht zu hoch schrauben! Wir kommen sicher wieder.
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Tauchclub i4d Ansbach (30.08.2010) Wir sind der Tauchclub i4d Ansbach. Wir treffen uns zu vielen Tauchausfahrten, Reisen und auch sonstigen Events. Bei uns kannst Du als Mitglied von zahlreichen Vergünstigungen profitieren: - 50% (mehr) Tauchclub Gerolstein (13.08.2010) Mitglieder: 70
Training: ja
Leihausrüstung: ja
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Ausbildung nach: CMAS
Tauchlehrer: 2 (mehr) BlueStarDivingResort/Boh ol (22.08.2010) Ich komme gerade von einem aussergewoehnlichen Urlaub von den Philippinen. Ich habe mich auf die Empfehlung eines Tauchfreundes mit dem BlueStarDiving Tauchresort in Verbindung gesetzt, dessen (mehr)
Forum Ausbildung
Auszug aus diesem Forum:
Zodiac vom 12.08.2010 : Hallo!
Im September werde ich wohl zum ersten Mal bei einer Safarie von einem Zodiac aus tauchen. Ich habe vergeblich im Netz ... [mehr] rescue diver vom 12.08.2010 : hallo,
ich überlege einen rescue scuba diver zu machen.wie ich schon in einige foren gelesen habe ist wohl ein kurs der nicht an ... [mehr] Vernünftig?? vom 08.08.2010 : Hallo,ich habe das PADI-OWD,div. Tauchgänge hinter mir,nun hatte ich keinen Buddy und wollte dennoch tauchen gehen,bin ca 10m ... [mehr]