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Datenbank - Basen/Shops - Französisch-Polynesien - RAIE MANTA Club Rangiroa



Basen/Shops Französisch-Polynesien

RAIE MANTA Club Rangiroa

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 Datenbank - Basen/Shops - Französisch-Polynesien - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 32372
RAIE MANTA Club Rangiroa
geschrieben am 11.01.2007 von Rupert [PADI DM, 419 TG]

Ich habe mit meiner Partnerin Annemarie Ende Oktober 2006 in Rangiroa beim Raie Manta Club 11x getaucht. Wir kamen mit etwas gemischten Gefühlen an, da sowohl einige Berichte im Internet als auch persönliche Erzählungen von Tauchern die wir in Moorea getroffen hatten nicht unbedingt positiv geklungen hatten. So war von ´Briefing nur in Französisch´, ´Guides kümmern sich zu wenig um ihre Taucher´, ´man wird rough ins Boot gezerrt´, ´Muskelkater, weil man gegen die starke Strömung climben musste´, ´Boot abgesoffen´,´Basis nicht sauber´, etc.
Nun, wie haben wir die Praxis erlebt? Schon bei der wirklich herzlich Begrüßung stellten wir fest, dass Englisch auf der Basis durchaus gängig war.
Für alle ´Nichtfranzosen´ erfolgt das Briefing auch in dieser Sprache. Wir verlangten, dass Tauchgänge in starker Strömung mit uns erst nach einigen Eingwöhnungstauchgängen erfolgen sollten. Dem wurde voll und ganz entsprochen, sodass dann die Tauchgänge im strömungsstarken Tiputa-Channel zu traumhaften Erlebnissen wurden. Natürlich wurde man nach Tauchgangsende in das Zodiac gezogen wenn man den Einstieg aus eigener Kraft nicht schaffte. Aber das geschah nicht rauher als nötig. Die Sauberkeit der Basis entsprach durchaus dem Schnitt anderer. Mit der Betreuung durch die Guides Katy und Yann waren wir bestens zufrieden. Sowohl Briefing als auch die Tauchgangsbegleitung entsprach unseren Vorstellungen. Bei starken Stömungen kann der Guide nicht mit jedem Taucher ´Händchenhalten´. Blutigen Anfängern ist Rangiroa auch nicht zu empfehlen. Wenn man sich mehr seiner Ausrüstung widmen muss als der tollen Ungebung ist es schade ums Geld. Wir haben uns also bei Raie Manta sehr wohl gefühlt. Es herrschte trotz des manchmal schlechten Wetters immer eine gute Stimmung, vor allem wenn Yann als neuseeländischer Cheer-Leader auftrat. Sehr wertvoll waren auch die Tips von Peter Schneider, ein Deutscher und professioneller Filmer. Er begleitet Tauchgänge und produziert tolle DVDs. Von uns hat er zwei Tauchgänge aufgenommen und wir haben somit super Erinnerungen. Die Tauchgänge in Rangiroa sind phantastisch. Die starken Stömungen durch Avatoru- und Tiputa-Channel garantiern Großfische. Wir haben Grauheie, Silberspitzenhaie, Barrakudaschwärme, Mantas, Schildkröten, Delphine und große Nopoleon gesehen. Natürlich auch viele Schwarmfische wie Makrelen, Doktofische, Snapper, Igelfische, etc. Höhepunkte waren immer die Strömungstauchgänge durch den Tiputa-Channel, in 40m Tiefe mit mehreren Knoten Geschwindigkeit durch ein Rudel von Grauheien, über uns ein Schwarm großer Barrakudas im Spiegel des Sonnenlichts, unvergeßlich!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32166
RAIE MANTA Club Rangiroa
geschrieben am 31.12.2006 von Dieter Kamphues [AOWD, 250 TG]

Waren in der dritten Oktoberwoche für ca. 8 Tage auf Rangiroa und tauchten mit Raie Manta Club in beiden Passagen (Tiputa und Avatoru) täglich. Das Tauchen ist hier einfach gigantisch: Großfische (Riff- und Hochseehaie), Delfine, Schildkröten und Fischschwärme bei fast jedem Tauchgang. Hier hat man als Taucher -fast- alles, wir hatten noch das Glück mit 2 großen Hammerhaien am letzten Tauchtag. Vielen Dank an dieser Stelle an unseren begeisternden und immer noch selbst begeisterten Guide Raphael. Vielleicht sieht man sich mal wieder. Leider ist die Anreise nach Rangiroa sehr lang (ca. 40 Stunden mit Zwischenaufenthalten !).
Der Raie Manta Club ist hinsichtlich Crew in Ordnung, die Basis selbst vermittelt den Eindruck einer nötigen Renovierung. Das Leihequipment ist nicht immer auf gewartetem Niveau bzw. teilweise schon stark abgenutzt. Trotzdem 6 Flossen wegen der tollen Tauchtage und Erlebnisse.

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Datenbankeintrag 31666
RAIE MANTA Club Rangiroa
geschrieben am 03.12.2006 von knobber01 [TL 2 CMAS, ? TG]

Es gibt 2 Tauchplätze, welche von der Basis RAIE MANTA Club mit Schlauchbooten angefahren werden, den Tiputa Passe und den Avatoru Passe. Es handelt sich um 2 Strömungskanäle, welche enorme Wassermassen zu den jeweiligen Gezeiten in das Atoll ein- oder ausströmen lassen. Man kann dort konzentriert Begegnungen mit mehreren pelargischen Haiarten und anderen Großfischen erleben. So konnten wir neben den bekannten Riffhaien große Silbersitzenhochseehaie und selbst 2 gelegentlich dort auftauchende große Hammerhaie bestaunen. In mittleren bis größeren Tiefen steht eine Population von angeblich über 200 grauen Riffhaien. Auch wenn Haie keine Schwarmfische sind, so erlebten wir diese bei Tauchgängen über 40 m (nur dem erfahrenen Taucher vorbehalten - siehe später) in einer Zahl von über 50 Tieren!! Unbeschreiblich schön ist auch der Kontakt mit einer Gruppe standorttreuer Delphine im Tiputa Passe, welche ihre Scheu vor Tauchern völlig vergessen zu haben scheinen. Die Konzentration dieser Highlights auf so engem Raum läßt auch die Strapazen des doch sehr weiten Fluges vergessen. Zur Basis selbst: Man darf nicht zu viel an neuen Tauchgerätschaften erwarten und doch ist die Tauchausrüstung für die große Abgelegenheit des Spots ausreichend. Eigene Automaten empfehlen sich immer. Die Guides haben wir als sehr umsorgend erfahren. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern gilt hier keine generale Tauchtiefenregel, viel mehr wird eine maximale Tiefenbegrenzung nach Erfahrung und Brevetierung ausgelebt. Dennoch steht Sicherheit auf der Basis absolut im Vordergrund. Also wer viel Spektakuläres in kurzer Zeit erleben will, ist bei guter Betreuung dort auch gut aufgehoben. Nachtleben darf man allerdings auf der recht eintönigen Insel nicht erwarten. Aber man kommt ja als eingefleischter Taucher. Bewertung 5 Flossen - einziger Abzug sind sehr abgenutzte Jackets.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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