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Basen/Shops Indonesien - Allgemein

Reefseekers, Labuan Bajo

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 Datenbank - Basen/Shops - Indonesien - Allgemein - 7 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 54620
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 08.10.2009 von Jörg [AOWD, 160 TG]

Vor gut 3 Wochen haben meine Frau und ich den ersten Teil unseres Flores-Urlaubs in Labuhan Bajo verbracht und sind dort 11 Tage mit den Reefseekers getaucht.

Eigentlich können wir nur nochmals den super Eindruck der vorangegangen Berichte bestätigen. Das Tauchrevier ist eines der Besten, die wir bisher betaucht haben. Selbst das Great Barrier Reef, welches bisher unser Favorit war, kommt bei uns nun auf den 2. Platz.
Bei jedem Tauchgang gab es Haie, Schildkröten und an dem speziellen Manta-Platz ´Airstrip´ haben wir an 3 verschieden Tagen immer Mantas gesehen. Am letzten Tauchtag waren es sogar 14. Begleitet wurden wir zumeist von den beiden sehr erfahrenen Guides Emma und John, die uns wie auch schon beschrieben, Wissenswertes zur Maritimen Welt auf sehr interessante Weise vermittelt haben. Ein großes Lob auch der ganzen Besatzung. Die Jungs waren jederzeit sehr hilfsbereit und immer bemüht, uns das Leben an Bord so angenehm wie möglich zu gestalten.
An allen Tauchplätzen hatten wir z.T. recht starke Strömungen, was mit einer grandiosen Fischvielfalt belohnt wurde. Besonders das Tauchen am ´Full-Moon´, einem Unterwasser-Berg hat uns besonders fasziniert. ´Giant Trevally´s´ im Jagtrausch innerhalb riesiger Fischschwärme - einfach fantastisch!!
Auch unser Fazit: Da wir in Indonesien auf Java leben, werden wir häufiger dieses super Tauchgebiet besuchen und ganz sicher auch wieder mit den Reefseekers tauchen.


    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50577
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 01.05.2009 von Fred [350 TG]

Im April 2009 haben wir unseren Tauchurlaub mit den Reefseekers verbracht. Unabhängig davon, daß das Tauchgebiet erste Klasse ist, und wir außer Walhaien fast alles gesehen haben, was uns begeistert hat, gilt dieser Bericht ja der Tauchbasis.

Die Reefseekers, damit meine ich die Tauchbasenbesitzer Kath und Ernest sind bisher die Besten gewesen, mit denen wir getaucht sind. Es sind viele Details, die diese Beurteilung ausmachen. Überwiegend sind wir mit Kath und Ernest getaucht, also direkt mit den Besitzern. Sie sind beide leidenschaftliche Taucher und übertragen diese Leidenschaft an ihre Gäste. Gleichermaßen sind sie in die Natur verliebt und haben einen großen Respekt davor und ein ausgeprägtes Interesse, die Natur zu verstehen und zu schützen.
Das ist bestimmt auch der Grund, weshalb wir auf jeder der manchmal recht langen Ausfahrten einen Biologieunterricht genießen durften. Wir erfuhren über die Reinigungsarbeiten von Shrimps und Putzerfischen oder die Symbiose zwischen Amenonen und Anemonenfischen und vieles mehr. Kath und Ernest haben mit Begeisterung und Witz über diese Themen referiert, und alle haben diese Ausführungen genossen. Inzwischen hat sich die Crew um das Equippment gekümmert und mit Hilfe einer Checkliste alles an jeden Taucher verteilt. Es gab nie eine Panne oder Verwechselung. Alles hat perfekt geklappt. Das war wohl ein Stück Erziehung von Ernest.
Noch ein Wort zur Crew: Die Boys waren immer freundlich und um unser Wohl besorgt. Gern haben sie sich mit uns unterhalten und haben das auch entsprechend ihrer und unserer Möglichkeiten getan.
Unterwegs wurde immer ausreichend Wasser, Tee oder Kaffee gereicht und einen indonesischen Lunch gab es ebenso zwischen den Tauchgängen.
Vor den Tauchgängen haben die Guides mit ihrer Gruppe ein Briefing abgehalten, wie es sich gehört. Auch dabei wurden besondere Sicherheitsregeln für Plätze mit mehr Strömung angesprochen. Nur bei einfachen Plätzen wurde etwas gekürzt.
Vor dem Tauchen wurden immer die Strömungsverhältnisse gecheckt und im Zweifelsfall auch schon mal der Tauchspot gewechselt, wenn die Strömung zu heftig war. Nie gab es ein ungutes Gefühl. Sicherheit hatte immer einen hohen Stellenwert. Der Bodycheck wurde stets mit der gesamten Gruppe gemacht. Auch wenn manch einer das vielleicht etwas blöd findet, ist es ein Zeichen für einen hohen Qualitätsanspruch. Dementsprechend gut waren dann auch die Taucherlebnisse. Selbst bei heftigen Driftdives konnte man entspannt tauchen und genießen. Auch unter Wasser haben die Guides darauf geachtet, dass wir die Natur respektieren und sorgfältig tauchen.
Bei den Reefsekers hatten wir das Gefühl, in einer Familie zu tauchen. So war es nicht verwunderlich, daß uns der Abschied sehr schwergefallen ist.

Also werden wir noch in diesem Jahr zu Wiederholungstätern.

Fazit: Das Tauchgebiet ist erstklassig; die Reefseekers sind absolut empfehlenswert. Hier ist sicheres Tauchen mit erfahrenen und begeisterten Guides garantiert. Die Leistungen stimmen. Die Preise sind ok. Das ausgeliehene Equippment ist bestens gepflegt. Die Crew ist freundlich und hilfsbereit. Die Reefseekers sind darüber hinaus gern bereit, bei vielen Dienstleistungen behilfich zu sein, z.B. Flugtickets.

Blick auf die Inseln Siaba Besar, Tatawa Besar  und Rinca im Hintergrund
Blick auf die Inseln Siaba Besar, Tatawa Besar und Rinca im Hintergrund

Die Inseln Lawalaut, Lawadarat mit Komodo im Hintergrund.
Die Inseln Lawalaut, Lawadarat mit Komodo im Hintergrund.

Beim Spot White Sands gab es fast eine Stunde Mantas satt.
Beim Spot White Sands gab es fast eine Stunde Mantas satt.

Die Fangschreckenkrebse beäugten uns mit scharfen Augen.
Die Fangschreckenkrebse beäugten uns mit scharfen Augen.

Hier nur ein Beispiel für die unglaubliche Schneckenvielfalt.
Hier nur ein Beispiel für die unglaubliche Schneckenvielfalt.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41284
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 25.02.2008 von mofin [AOWD, 96 TG]

Also ob mir mein Vorredner die Worte aus dem Mund genommen hätte. Ja, offensichtlich immer noch der gleiche hervorragende Standard. Weiter so!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 39813
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 28.11.2007 von Julia [PADI Rescue, 201 TG]

Eigentlich wurde hier schon fast alles geschrieben, was man über Reefseekers schreiben kann. Absolut professionell und absolut liebenswerte Leute, durch und durch.
Als mir beim ersten Briefing extrem detailliert erklärt wurde, an welcher Stelle die Strömung wie verlaufen wird, grinste ich noch heimlich in mich und dachte ´jaja....!´ Noch nie habe ich erlebt, dass dies genau so eintrifft, wie vorher beschrieben. Bei Reefseekers machen die Guides ihren Job aber schon bevor die Gäste ins Wasser springen. Es kam immer ganz genau so wie vorher gesagt. Der besondere Verdienst: Man springt in die absolut verrücktesten Strömungstauchgänge und fühlt sich dabei völlig sicher. Respekt!

Erfahrene und weniger erfahrene Taucher kamen dank der guten Gruppeneinteilung alle auf ihre Kosten. Anfänger wurden einfach ein paar Meter weiter, wo die Strömung nicht so dolle war, geführt. So kam niemand in Nöte und alle wieder sicher aufs Boot.

Wir haben schon viele Basen gesehen. Oft werden wir belächelt, wenn wir wie ´die Anfänger´ unseren Buddy-Check durchführen. Sehr angenehm, dass dieser bei Reefseekers obligatorisch ist. So springt wenigstens keiner ohne Blei und Flossen ins Wasser und es gab tatsächlich keine einzige Panne.

Die Tauchgebiete im Komodo Nationalpark sind kaum zu übertreffen. Für den nächsten Urlaub werden wir ein bisschen mehr Zeit für Flores einplanen und unseren Tauchrausch mit Reefseekers hemmungslos ausleben.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33429
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 15.03.2007 von shadow17495 [owd, 31 TG]

Die erste Frage die mir nach meiner Heimkehr gestellt wurde war: Was habt ihr gesehen? Und
ich konnte Antworten: ALLES! Na ja um bei der Wahrheit zu bleiben, alles, außer Wahlhaie .
Denn die sind nur immer Sommer in Komodo zu finden.
Aber ich sollte am Anfang beginnen. Wir waren vom 8.02.2007 bis zum 17.02.07 auf der Insel
Labuan Bajo.
Es war unser erster Tauchurlaub seit wir im Sommer unseren Schein in Deutschland
gemacht hatten. Dementsprechend kannten wir nur unsere heimischen Fische und die typischen
0,5 m Sicht bei der wir unsere Ausbildung gemacht hatten.
Aber nun wollten wir von Labuan Bajo aus den Komodo Nationalpark erkunden. Die bericht in
Taucher.net waren ja sehr viel versprechend.
Getaucht sind wir mit Reefseekers über die man nur positives schreiben kann. Alle waren sehr
freundlich und haben uns einen unvergesslichen Urlaub geschenkt. Unser Guide Nurdin hat, für
uns blutigen Anfänger (20 TG am Anfang), immer die richtigen Plätze gefunden. Mit seinem guten
Auge und einem Zeigestock konnte er uns auch die kleinsten Attraktionen Komodos zeigen.
Zu den Highlights gehörten: Haie, Seeschlange, Giant Travelly, Batfish, Zackenbarsche, viele Schnecken, Rochen, Muränen und jede Menge andere Rifffische. Man ist fast den kompletten Debelius für Indonesien mit einem ´Hab ich gesehen´ durchgegangen. Auch ein Nachttauchgang haben wir gemach. Er zählte zu meinen persönlichen Highlights. Getaucht wurde vom Strand von Angelisland, wo Reefseeker jetzt ein Hotel baut.
Abschließend kann ich sagen, dass dieser Urlaub wohl schwer zu Toppen seihen wird. Wer nicht viel wert auf ein luxuriöses Hotel legt ( bei uns GOLO HILL), der sollte unbedingt nach Komodo.
Wer noch mehr Info oder Bilder will, kann mir gerne eine Mail schreiben. shadow17495@aol.com

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31507
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 25.11.2006 von Tropentaucher [PADI Rescue, 275 TG]

Vom 25. Juni bis zum 8. Juli 2006 waren wir in Labuan Bajo/Flores. In dieser Zeit haben meine Frau und ich mit den Reefseekers je 22 Tauchgänge gemacht – es war einfach grandios!
Nach vielen schönen TG an der Westküste Thailands und rund um Bali stand uns der Sinn in diesem Sommer nach etwas Neuem. Persönliche Empfehlungen und Berichte im Internet machten uns neugierig auf die Tauchplätze im Komodo National Park vor der Westküste von Flores. Aufgrund eines sehr positiven Berichts im Tauchernet nahmen wir Mail-Kontakt zu den Reefseekers auf.
Von Anfang an waren wir mit den Leistungen von Reefseekers (Kath und Ernest) sehr zufrieden. Alle Fragen wurden immer wieder schnell und ausführlich beantwortet. Besonders gefiel uns, dass keinerlei feste Buchungen verlangt wurden, abgesehen von der Unterkunft für die erste Woche. Die Zwischenübernachtung auf Bali nach der Anreise sowie der Flug von Bali nach Flores wurden von dem balinesischen Reisebüro, dass uns Kath empfohlen hatte, zuverlässig organisiert.
Eine Mitarbeiterin von Reefseekers holte uns von dem recht übersichtlichen Flughafen nahe Labuan Bajo ab und brachte uns direkt zu unserer Unterkunft Golo Hill Top, etwas außerhalb von LB, sehr ruhig und mit einer traumhaften Aussicht. Da die Stadt touristisch wenig bietet und wir ja nun mal zum Tauchen gekommen waren, checkten wir anschließend gleich bei den Reefseekers für den nächsten Tag ein. Das Büro liegt an der Hauptstraße der Stadt, sehr nah zum Anleger der Tauchboote. Der Service im Office (2 junge Indonesierinnen) war immer freundlich und kompetent, die Leihausrüstungen (5 mm sehr empfehlenswert!) gepflegt und technisch o. k.
Wenig ´urlaubsmäßig´ allerdings war der zeitliche Ablauf der Tauchtage: Abfahrt nach Ankündigung zwischen 7.00 und spätestens 8.00 Uhr (auf die Minute pünktlich, wenn nicht mal wieder einer der Gäste verpennt hatte), 2 Stunden und länger Anfahrt zu den meisten Tauchplätzen und natürlich auch wieder zurück. Mehrfach erreichten wir den Hafen erst zum Sonnenuntergang (Foto!). Jahreszeitlich bedingt wurden nur die nördlichen Tauchplätze angefahren, in den Süden dauern die Touren locker 1 bis 2 Stunden länger. Dazu kommt, dass die derzeitigen Boote der Reefseekers zwar sauber und zuverlässig sind, in den Kriterien Größe, Komfort und Verpflegung aber weit hinter dem z. B. aus Thailand gewohnten Standard zurückbleiben. Da wir außerdem an einigen Tagen ungewöhnlich starken Wind mit entsprechendem Seegang hatten, gestalteten sich Hin- und Rückfahrt wiederholt sehr abenteuerlich. Ausfahrten mit einem Speedboat wurden wegen der hohen Treibstoffpreise nicht angeboten. Wer die Region auf diese Art betauchen will und nicht im Rahmen eines Liveaboards, sollte diese Aspekte bedenken.
Damit ist die Aufzählung der negativen Punkte allerdings auch abgeschlossen, alles andere war vom Feinsten und so professionell, wie wir es vorher noch nie erlebt hatten, und das zu einem den Leistungen absolut angemessenen Preis. Boot und Ausrüstung (um die wir uns während der ganzen Zeit nicht mehr kümmern mussten) kamen morgens von einer vorgelagerten Insel, auf der Kath und Ernest momentan ein eigenes Resort bauen. Ein einziges Mal war eine falsche Maske dabei, ansonsten stimmte immer alles, egal ob 2 oder 10 Gäste. Die Crew war ausnahmlos freundlich, zuvorkommend, gut geschult, kompetent und immer gut drauf. Das Beste aber war – natürlich – das Tauchen mit Kath und Ernest. Wir hatten das große Glück, dass die beiden meist mit an Bord waren und nach langer Zeit der Bauaufsicht an Land ein Stickstoff-Defizit hatten. Ganz gleich ob nur wir zwei oder acht weitere Taucher mitfuhren, die beiden ließen es sich nicht nehmen, persönlich zu guiden. Es war einfach unglaublich, mit wie viel Begeisterung Kath mit ihren über 3.000 geloggten TG und Ernest mit noch einigen mehr tauchten und sich bemühten, uns so viel wie möglich unter Wasser zu zeigen. TG unter 60 Minuten waren die Ausnahme, und nur Böswillige würden behaupten, dass Ernest diese Zeit gelegentlich braucht, um mit der Lupe die Korallen nach ganz spektakulärem Kleinzeug abzusuchen. Da beide selbst gern fotografieren, hatten Sie auch viel Verständnis und gute Tipps für uns Anfänger der U/W-Fotografie.
Manchmal war allerdings schwer zu entscheiden, ob der TG selbst oder aber das Briefing spannender war. Eigentlich passte der Ausdruck Briefing nicht, es waren vielmehr meeresbiologische Vorlesungen zu immer neuen Themen, sehr fundiert und lehrreich, mit großem Respekt vor der Natur, aber gleichzeitig mit unnachahmlichem schottischem (Ernest) bzw. irischem (Kath) Humor. Wer schon immer wissen wollte, was die Lebewesen unter Wasser so tun und denken und warum, sollte den beiden einmal zuhören und zuschauen. Wir sind mehrfach vor Lachen fast über Bord gefallen, vor allem wenn die beiden versuchten, sich gegenseitig zu übertrumpfen.
Eigentlich hatten wir nicht geplant, jeden Tag zu tauchen, aber der Top-Service und die traumhaften TG sorgten dafür, dass wir noch auf der Rückfahrt die Planung für den nächsten Tag erledigten – übrigens ohne jeden Verkaufsdruck. Kurzfristige Änderungen, z. B. durch zusätzliche Gäste, erfuhren wir abends im der Unterkunft – es hat einfach immer alles funktioniert. Nur mit Mühe konnten wir uns losreißen, um doch noch eine 4-tägige Floresrundfahrt zu machen, immerhin entgingen uns dadurch 8 TG. Im Nachhinein sind wir aber doch sehr froh, diese traumhafte Tour noch erlebt zu haben.
So weit unsere Erfahrungen mit den Reefseekers im Sommer 2006. Wir haben uns in der sehr familiär geführten Tauchbasis wirklich wohlgefühlt. Im nächsten Jahr soll das eigene All-inclusive-Luxus-Tauchresort auf einer kleinen Insel mit feinem Sandstrand fertig sein, im obersten (indonesischen) Preissegment angesiedelt und für eine andere Zielgruppe konzipiert. Wir gönnen den beiden von Herzen den verdienten Erfolg und hoffen, dass sie auch mit den neuen Gästen klar kommen. Aber ein wenig schade ist es ja doch...
Wer weitere Informationen, auch zu Tauchplätzen, -bedingungen, Unterkünften, Landschaft usw. haben möchte, schicke uns eine Mail. Und wer sich entschließt, Kath und Ernest zu besuchen, kann mit Schwarzbrot, Dauerwurst und Käse aus Deutschland echte Begeisterung auslösen.
Immer gut Luft und viel Spaß beim Tauchen, wo auch immer!

Kath und Ernest (Mitte) mit zwei zufriedenen Gästen
Kath und Ernest (Mitte) mit zwei zufriedenen Gästen

Schaukelfische sind ruhig und deshalb sehr fotogen
Schaukelfische sind ruhig und deshalb sehr fotogen

Auch Skorpionfische sind dankbare Objekte für Foto-Anfänger
Auch Skorpionfische sind dankbare Objekte für Foto-Anfänger

Ein neugieriger Langnasenbüschelbarsch
Ein neugieriger Langnasenbüschelbarsch

Ständige Begleiter am Batu Bolong - ein Weißspitzenriffhai
Ständige Begleiter am Batu Bolong - ein Weißspitzenriffhai

An diesem Spot sollte es interessantes Kleinzeug geben - der Manta kam trotzdem
An diesem Spot sollte es interessantes Kleinzeug geben - der Manta kam trotzdem

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23019
Reefseekers, Labuan Bajo
Geschrieben am 12.01.2006 von shellseeker [PADI AOWD, 25 TG]

Auf Anraten von Karin, einer Arbeitskollegin (und Verfasserin des Veriss des Bajo Dive Clubs in Labuan Bajo), fuhren Gitta und ich auf unseren ersten Tauchurlaub nach Flores. Indonesien kannten wir beide schon von früheren Reisen, aber so weit in die Provinz haben wir uns noch nie zuvor gewagt.

Nach Kontaktaufnahme mit Kath von Reefseekers war eine Anreise aus Bali schnell und problemlos organisiert. Made, ein Travelagent in Kuta, hat uns die Flüge mit GT Air und Merpati gebucht und die Anreise erfolgte ohne Pannen. Man muss aus Europa kommend mit mindestens 3 Tagen Anreisezeit rechnen (dasselbe am Retourflug). Es gibt immer noch keine tägliche Verbindung Bali-Labuan Bajo.

In Labuan Bajo, einem kleinen Fischerdorf, wurden wir von einem einheimischen Angestellten am Flugplatz abgeholt und erst zum Tauchshop gebracht. Hier erfolgte alles Organisatorische (wir leihten das gesamte Equipment - im Preis inklusive) und man brachte uns zur empfehlenswerten Unterkunft ´Golo Hill Top´. Einfache Bungalows, auf einer Anhöhe ungefähr 1,5km vom Hafen entfernt, ruhig, sauber und nett - geführt von 2 Holländerinnen.

Dort trafen wir auch auf unsere beiden italienischen Diving Instructors, Sissi & Marco. Sissi begleitete uns auf allen TG´s in der folgenden Woche und meistens waren wir bloß zu dritt. An Board erfolgte für jeden TG ein eingehendes biologisches Briefing (Sissi ist studierte Meeresbiologin) und eine umfassende Erläuterung des Tauchplatzes. Marco (er ist Grafiker) hat anschauliche Skizzen der einzelnen Plätze mit den wechselnden Strömungsverhältnissen angefertigt. So kann man sich relativ einfach vorstellen, wie der TG ablaufen wird. Und nach einem ´Einführungstag´ ins Strömungstauchen ist das auch für Anfänger zu schaffen.

Das Equipment wurde jeden Tag auf der zur Tauchbasis gehörenden Insel aufgenommen. Niemals wurde etwas vergessen, alles passte perfekt. Die schottischen Besitzer haben ihre Leute sehr gut geschult.

Die Fahrt zu den Tauchplätzen nahm jeden Tag 4h (hin und retour) in Anspruch. Genügend Zeit für die Briefings. Wir entschieden uns auch, den Advanced OW Kurs zu absolvieren, mit besonderen Augenmerk auf das Strömungstauchen.

Das Tauchen an sich ist absolut unbeschreiblich gewesen. Wir sind wohl sehr verwöhnt, dass wir diese unvergesslichen Erlebnisse bereits am Anfang unserer Tauchkarriere machen durften. Unzählige Grossfischschwärme (Makrelen, Thunfisch, etc.), Haie, Schildkröten, Napoleons, Adlerrochen fast an jedem Tauchplatz. Der Höhepunkt war der Tag mit den Mantarochen bei Batu Bolong, dem Airstrip (ein Schnorchel-TG) und Pulau Penga. Insgesamt haben wir ca. 30 Mantarochen gesichtet. Der Schnorchel-TG war der beeindruckendste, da man sich wirklich wie ein Geisterfahrer auf der Manta-Autobahn vorkommt.
Batu Bolong, Pulau Penga und ´The Couldron´ zwischen den beiden Gili Lawa Inseln gehörten zu unseren Toptauchplätzen.

Aber natürlich das wahre Füllhorn der Tierwelt schüttet sich erst im Kleinen aus: Nacktschnecken in ungezählter Anzahl und Art, Seepferdchen (Pygmäen und Co), Hart und Weichkorallen, völlig unversehrt und die vielen Fischarten, die wir alle noch nicht benennen konnten. Aber wir lernten einige dzu und am Ende der Tauchtage waren wir schon viel besser bei der Fischbestimmung anhand guter Bücher.

Die Sicht war Ende November nicht mehr ganz so gut (15-25m) und an der Küste regnete es fast täglich für 1-2h.

Im Rahmen eines Tage machten wir auch einen sehr empfehlenswerten Ausflug auf Pulau Rinca, einer der Inseln, auf denen der Komodo Waran lebt. Sehr eindrucksvolle Tour über die trockenes, savannenartige insel mit einem Ranger.

Anschließend an den Aufenthalt in LB, der viel zu kurz war, machten wir noch eine 4-Tages-Tour mit einem Mietauto und Fahrer bis nach Maumere im Osten Flores. Der Abstecher nach Bajawa, Moni und Kelimutu (die 3 verschiedenfarbigen Kraterseen)gehört absolut dazu, weil man feststellt, dass Flores eine wunderschöne und sehr ursprüngliche Insel ist - auch abseits des bekannten Komodo Nationalparks.

Reefseekers ist eine Tauchbasis die ich ohne Einschränkungen nur wärmstens weiter empfehlen kann. Kath und ihr Mann dürften auch immer sehr qualifizierte Tauchlehrer auswählen und legen wert auf eine edukative und umweltschonende Planung. In Zukunft wird ihren Kunden auf ihrer privaten Insel eine Bungalow-Anlage vor Labuan Bajo zur Verfügung stehen. Dann steht unkomplizierten, erholsamen Tauchgängen nichts mehr im Weg.

www.reefseekers.net

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