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Datenbank - Tauchplätze - Malediven - Reethi Beach



Tauchplätze Malediven

Reethi Beach

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  Reethi Beach, Fonimangoo (2 Meldungen - zuletzt vom 14.03.2006)

 Datenbank - Tauchplätze - Malediven - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 32321
Reethi Beach
geschrieben am 08.01.2007 von Dieter [PADI AOWD, CMAS, 472 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reethi Beach****, Malediven / Baa Atoll, 11.12. – 26.12.2006
Allgemeines:
Mit **** eigentlich mehr als man als Taucher braucht, aber leider werden die *** Inseln immer weniger, siehe die Wandlung von Kandooma zur Luxusinsel. Alles was ich schreibe, bezieht sich nur auf den o.g. Zeitraum, zu anderen Zeiten kann alles anders sein. Von den ca. 150 Gästen waren nur ca. 10 % Taucher. Die Tauchgründe sind sicher nichts für Hai-Fanatiker, da zuwenig Strömungsplätze. Von Mai bis September soll es von Mantas nur so wimmeln, sogar am Hausriff, Walhaie werden auch zwischen Juli und Sept. gesichtet.
Insel und Bungalows:
Sehr schöner Palmenbewuchs, schöne Strände, besonders breit bei Bungalows Nr. 140 – 160, allerdings hört man dort (besonders im Bereich der 150er Bungalows) nachts einen sehr lauten Generator o.ä., der zwischen Mitternacht und 05 Uhr läuft und das leisere Aggregat ablöst welches man tagsüber kaum hört, außerdem bemerkten wir im selben Zeitraum nachts Verbrennungsgeruch, angeblich von Laubverbrennung. Sehr ruhig sind die Bungalows mit 160er Nummern. Ab Nummer 169 sind es Doppelbungalows, sonst Einzelbungalows. Neben diesen Standardbungalows (Klima, Ventilator, TV, Kühlschrank, offenes Bad mit Dusch) gibt es deluxe Bungis (zusätzlich ein Wohnzimmer und anstelle Dusche eine Badewanne) und Wasservillen, die aber äußerlich hässlich und bei Brandung sehr laut sind, Bewohner dieser Bungis äußerten sich unzufrieden dazu. Die Standardbungis reichen völlig aus. Es gibt einen kleinen Pool, einen SPA mit vielen teuren Angeboten, nun ja, Dinge, die der Taucher nicht wirklich braucht…aber vielleicht die/der mitreisende nicht-tauchende gelangweilte Partner(in).
Essen:
Den **** in Qualität und Quantität voll entsprechend. Neben dem Hauptrestaurant gibt es 3 a- la-carte Spezialitätenrestaurants, die aber relativ wenig frequentiert werden. Verpflegung ÜF, HP, VP oder AI. Bei AI aufpassen, da nicht alles inklusive ist, die meisten Drinks z.B. nicht. Man bekommt ein Infoblatt, auf dem steht was AI ist, das muß man sich halt merken, oder den Kellner fragen, da die AI Artikel auf den Karten nicht explizite ausgewiesen sind. Aufgrund der hohen Preise (z.B. 1,5 L Wasser, 3,90 USD, Cocktail ab 12 USD) lohnt sich das AI jedoch allemal. Lästig ist, dass man auch für AI Artikel stets eine Rechnung bekommt und unterschreiben muß, Abrechnung am letzten Tag. Das Hotelpersonal sowohl an Rezeption wie in den Restaurants war sehr freundlich und zuvorkommend
Die Hauptsache: TAUCHEN
Sea Explorer Tauchbasis unter Schweizer Leitung, PADI. Leider sind die Preise an das **** Niveau der Insel angepasst. Getaucht wird mit 10 L Aluflaschen, 12 L Flaschen nur gegen 4 USD Aufpreis. Nitrox ohne Aufpreis. Nitroxkurs mit 2 TG für 227 USD. Tauchpakete NL 350 USD, Einzel-TG 42 USD, ab dem 3. TG 39 USD, ab dem 6. TG zusätzlich 5 % Rabatt auf die 39 USD. Bootsausfahrten: morgens 8:30 Uhr Ausfahrt mit 2 TG, 1 Stunde Oberflächenpause, zwischen 13-14 Uhr ist man zurück, nachmittags 15 Uhr weiterer BootsTG. Die Bootsfahrt kostet morgens 18 USD für die 2 TG und nachmittags 13 USD. Nacht-BootsTG zu 2 Thilas werden ab und an angeboten, ansonsten Nachttauchen am Hausriff. Tauchplätze: schöne Thilas mit intakten Korallen, kaum Plätze mit Strömung, daher sind Haie sehr selten. Hausriff: auf der Ostseite der Insel viel Sand (und Rochen) auf der Westseite Dropp-off und zum Schnorcheln und Tauchen besser geeignet. Wie viele andere Hausriffe der Malediven ist das Riff nicht mehr so toll (El Nino etc.). Auf der Website viel Fisch, auch mal Adlerrochen, Napoleons und Schwärme von Riff-Fischen. Jeden Abend 18 Uhr Fütterung am Steg auf der Ostseite, große Stachelrochen, Gittarenhaie, Ammenhaie waren regelmäßig vertreten, wo die bei den TGs waren, blieb mir ein Rätsel. Während der Fütterung ist das „Betreten des Wassers“ an dieser Stelle der Insel verboten: Tipp: die Rochen sind schon gut eine Stunde vorher da und können bei Flachwasser-TGs gesehen werden.
Das Personal der Tauchbasis war sehr freundlich, die Briefings waren ausführlich. Was ich ungewöhnlich fand: 1) beim Check-in wollte man weder Tauchbrevet noch ärztl. Attest sehen, die Unterschrift unter den bekannten „Persilschein“ genügte. 2) Tauchkurse wurden ohne Nachweis der Tauchtauglichkeit verkauft. Andererseits werden nach jedem TG umgehend Tiefe, Dauer und Restluft akribisch protokolliert.
Resümee:
Wer ruhiges relaxtes Tauchen anstelle „Kampftauchen“ liebt, und nicht unbedingt auf Hai & Co. aus ist, wird an Reethi Beach Gefallen finden. Aufgrund der hohen Wahrscheinlichkeit von Mantas zwischen Mai und September sei Tauchern eher diese Reisezeit angeraten. Gesamtbewertung 5 von 6 Flossen (Eine Flosse Abzug wegen Haimangel und ungünstigem Preis-/Leistungsverhältnis – aus Tauchersicht!)

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 25795
Reethi Beach
geschrieben am 28.03.2006 von H2O-Wolf [SSI AOWD, 50 TG]

Urlaub auf Reethi Beach vom 23.02. - 16.03.2006
Schönes Hausriff, mit vielen Schwarmfischen und bunter Korallenwelt (erholt sich - sehr gut zum Schnorcheln).
Schöne Bootstauchgänge, leider war Großfisch selten. TG im Innenriff eher ruhig und beschaulich. Schöne Korallenwelt und viele exotische Fische (Rotfeuerfisch, Steinfisch, Anglerfisch, Zebramuräne, ...)
Gut geführte Basis und aufmerksame, kompetente Guides / TL. Stets ausführliches Briefing (engl., ital., jap., deut., franz., je nach Bedarf) und gute Ortskenntnis der Guides . Leider waren zur o.a. Zeit nur wenige Taucher auf der Insel (ca. 50% Auslastung).

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13198
Reethi Beach
geschrieben am 12.04.2001 von Max Braun

11 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 10 Usern stimmten diesem Bericht zu.

3 Wochen Reethi Beach/Malediven vom 8.-30. November 2000:

Der Reisebericht wurde uns freundlicherweise von Maria + Max Braun zur Verfügung gestellt. Weitere Infos und Bilder gibts es auf ihrer Homepage.

Im November waren wir (wir leben nun als ehemalige „Unterfranken“ in Hannover) mit Brigitte & Horst (aus Wörthsee) und natürlich Deko Manni (aus Frankfurt; woher kommt wohl das "Deko"??) nun zum 3. Mal auf Reethi Beach, im östlichen Baa Atoll. In 1998 waren wir im November, also bereits vor der offiziellen Eröffnung, die am 1.12.99. statt fand, zum ersten mal auf der Insel. Von dem in 2000 stattgefundenen Managementwechsel war im Vergleich zu 1999 kein Unterschied festzustellen. Die Rezeption laß einem jeden Wunsch von den Lippen ab, das "internationale" Essen im Restaurant war weitgehendst vorzüglich, jedoch unserer Auffassung nach etwas weniger schmackhaft und weniger abwechslungsreich wie in noch 1999. Als "Repeater" (es war nun das 3. Mal!!) wurde uns wieder einsam am Strand ein Dinner kredenzt  (Fisch + Wein). Ein romantisches Lagerfeuer ließ uns in der Dunkelheit fast jede Gräte sofort erkennen. Der vom Resort spendierte Rosewein war super. Der Aufenthalt an Land, die Bar, die Unterkunft und auch das Ambiente ließen nichts zu Wünschen übrig. Besonders auffallend war, daß wir nicht alleine als "Repeater" auf der Insel waren, was natürlich bei dem großen Angebot an Malediveninseln für die Insel spricht. Alles in Allem war der Urlaub soweit o.k., wenn auch wegen des hohen Dollarkurses alles preislich etwas überhöht (speziell im Vergleich zu unserem Aufenthalt auf Sulawesi/Manado im April 2000; vergl. Reisebericht).


Walhai (gesehen in 19999)


Manta (ebenfalls aus 1999)

Die Tauchbasis:

Die BASIS "Sea-Explorer" steht unter Leitung des Schweizers Robert Schneider und seinem italienischen Partner Angelo Cantagalli und bietet etwas für jeden "Tauchgeschmack". Wir waren nun schon zum 5. Mal auf den Malediven und waren (wieder) sehr beeindruckt vom Fischreichtum der Tauchplätze. Personell hat sich im Vergleich zu 1999 einiges getan. Unser ungeschlagener "Liebling" war Tauchlehrer Bruno, bei dem wir diesmal unseren "NITROX" Kurs absolvierten, was uns erheblich längere Nullzeiten brachte. "Bruno" gläntzte nach unserer Erfahrung im Vergleich zu anderen Tauchlehrern (natürlich auf anderen Inseln) durch sein super Wissen und seine sehr höfliche Umgangsart, die bei uns allen sehr gut ankam. Ein weiterer "Liebling" war unsere "Tia", die sogar unter Wasser immer in bester Laune zu lachen schien. Tia´s Freund "Ian" und unser "Markus" (bei Ihm hatten wir letztes Jahr useren "Advanced Open Water" gemacht; Markus war der einzige "Alte") und natürlich nicht zu vergessen unsere "Inka" (Bruno´s Frau; Sie mußte anfangs mit uns anscheinend erst etwas "auftauen") waren immer (meist) gut gelaunt. Leider haben wir Rica, unser Liebling aus dem Vorjahr wegen ihrem Urlaub nur am letzten Tag beim Dinner getroffen. Die Wiedersehensfreude war groß.

Vor jedem Tauchgang wurde ein exaktes Briefing durchgeführt und IMMER die Strömung gecheckt. Besonders letzteres scheint nicht auf allen Basen üblich zu sein; vor Jahren waren wir auf Lilly Beach (Leitung: "Ocean Pro"); das Checken der Strömung war anscheinend Luxus und führte MEHRMALS !!! zum falschen Absetzen der Taucher. Aber nun zurück zu unseren SUPER Erlebnissen auf Reethi:

Dies ist Brigitte´s Absatz, Sie kann aufgrund Ihrer Erfahrung von uns allen das Tauchen auf "Reethi" am besten beschreiben:

Besonders zu empfehlen sind Roberts´ "two tank dives". Bei einer Bootsfahrt hat man die möglichkeit 2 Tauchgänge hintereinander (wie in der Karibik üblich) zu unternehmen, und man ist bis ca. 13 Uhr zurück auf der Insel. Man hat dann genügend Zeit, das traumhafte Ambiente der Insel, sowie alle andern Sportmöglichkeiten zu nutzen. Oder man kann einfach nur relaxen und dann den Nachttauchgang doppelt genießen. Besonders gefallen haben uns die riesigen Fischwärme die an uns an verschiedenen Tauchplätzen in wahrhaft gigantischen Ausmaßen vorhanden waren.

Bei einer Ausfahrt in Richtung Tauchplatz (bei Traumwetter und "Spiegelwasser") sahen wir weit entfernt das Waser stark kräuseln.Neugierig wie wir alle waren, fuhr das Dhoni in diese Richtung. Was wir dort sahen, war faszinierend: Tausende von Schnappern waren an der wasseroberfläche beim Fressen, und was schwamm dazwischen herum?:  ca. 15 - 20 Mantas und 2 Walhaie. Auf Roberts Frage: "Wollt Ihr hier tauchen ?" waren alle an Bord begeistert und sofort bei der Sache. Was uns dann unter Wasser erwartete, war unbeschreiblich: Fischwärme, daß es dunkel um uns wurde, dazwischen die Mantas und als dann noch ein Walhai langsam über uns hinwegschwamm, waren wir absolut hin und weg. (Diese Geschichte ereignete sich schon in 1999).

Robert hat sehr viele tolle Tauchplätze, einige erst in 2000 neu entdeckt,  zu bieten: Das "Blue Hole" mit Geistermuräne und mit 99%iger Sicherheit liegen 2-3 große Geigenrochen im Sand. Im sogenannten "Aquarium" waren teilweise ca. 40 Grauhaie in allen Größen einen ganzen Tauchgang zu bewundern. Die dazwischen schwimmenden Rochen und Adlerrochen darf man nicht vergessen. An diesen Platz entdeckten wir auch einen Schwarm kleiner Barakudas (schwer zu schätzen: ca. 1000 Tiere). Auch Nichttaucher konnten 2-3 Geigenrochen und ca. 4 große Stachelrochen bewundern. Sie gaben sich jeden Abend punkt 18 Uhr am Tauchjetty ein Stelldichein. Das Baa Atoll hat aber auch viele Überhänge und Höhlen zu bieten, die teilweise traumhaft bewachsen sind. Auch die kleinen Besonderheiten wie: Harlekingarnelen, wunderschöne Nacktschnecken, Garnelen in vielen Variationen, Bärenkrebse, Riffhummer, Schauckelfische und vieles mehr kann man dort bewundern. Nicht zu vergessen immer wieder viel, viel Schwarmfisch. Die Tauchplätze waren im Bereich von 0-10 m sicherlich vom Korallensterben betroffen, unterhalb von 10 m jedoch fast überall vollkommen intakt. Besonders im Bereich der Höhlen und Überhänge war von "Korallenbleiche" nichts zu sehen. Der Fischreichtum hatte durch dieses Phänomen in 1999 extrem zugenommen und sich nun schon wieder etwas abgeschwächt.  Das Neuwachstum des Korallen ist deutlich ausgeprägt! Im November 1999 bekamen wir wirklich bei jedem Tauchplatz in den ersten zwei Wochen Mantas zu sehen, auch Schildkröten gibt es sehr viele. In unserem Urlaub in 2000 waren Mantas nur die erste Woche zu sehen.

Besonders hervorzuheben ist für uns jedoch nochmal Robert und seine Crew. Robert mit seinem speziellen schweitzer Humor, macht für uns wirklich jeden Wunsch wahr und wir waren total begeistert. Auch die Basis ist sehr schön und toll organisiert, alles ordentlich und sauber. Die Tauchdhonis sind für die Malediven überdurchschnittlich groß. Die Mitglieder der Crew sind sehr freundlich und hilfsbereit. Wir hatten mit allen viel, viel Spaß und nach wie vor unseren Namen weg:  "Die Karnevalstruppe"  oder manchmal auch "Die FAMOUS FIVE" !




Vorbereitungen zum „Repeaterdinner“  ein Gast in unserem Badezimmer

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