Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 24.04.2012 von Gemini_shark [TDI Tauchlehrer, 680 TG]
Ich habe auch den Bericht des DM vom 26.01.12 gelesen ebenso die Stellungnahme von Stefan Heidler und kann nur unterstreichen was Stefan selbst& sein ehemaliger Mitarbeiter schrieb.Ich arbeite selber öfter als TL im Ausland und habe in Deutschland eine eigene Tauchunternehmung wo ich auch den Einstieg in technische Tauchen anbiete. Ich denke einfach,dass der Tauchgast einen noch nicht so ganz ausgereiften Tauchlehrer bei der Arbeit zusehen konnte und leider weder diesen TL noch Stefan selbst wegen des beobachteten Vorfalls angesprochen hat, so dass man schon während des Aufenthalts des Gastes hätte reagieren können. Wenn ich mal wieder nach Fuerte komme würde ich auf jeden Fall auch als Gast wieder dort tauchen. Das nicht nur wegen Stefans Qualitäten als Mensch und TL, sondern auch gerade wegen der taucherischen Freiheit die einem in dieser Basis gewährt wird. In diesem Jahr wird es zwar nicht mehr klappen weil ich da schon auf Mallorca arbeite....aber wer weiß...irgendwann sicher wieder.
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 05.04.2012 von Fingi [ich darf, 157 TG]
Eher spontan verschlug es mich zu dieser Tauchbasis - und ich war hellauf begeistert.
Das Team: Stefan und Elke sind ein super Team und sorgen für eine tolle Atmosphäre, so dass ich mich direkt willkommen gefühlt habe. Es wird ein ausführliches Briefing durchgeführt, so dass keine Fragen mehr offen bleiben. Durch Manni, den Mann aus Atlantis, wird nicht nur das Team sondern auch der TG perfekt. Die Betreuung war rundum klasse und auch mit einem sehr unerfahrenen Buddy an meiner Seite konnte ich völlig entspannt tauchen, weil entweder Manni oder Stefan mit dabei waren und immer alles im Blick hatten - und immer genug Luft dabei. Auch um zwei jugendliche Tauchschülerinnen kümmerten sich alle sehr professionell, - egal ob es darum ging sie in mehreren Schichten Neopren warm einzupacken oder ihnen die Angst vor dem Wasser zu nehmen.
Die Basis: Die Basis an sich ist sehr sauber und sehr gut ausgestattet, es gibt sogar heiße Duschen zum Aufwärmen, sowie Kaffee, Eistee und Gebäck - und das alles gratis. Die Tauchsachen kann man in offenen Kisten aufbewahren und sie werden nachts sicher eingeschlossen.
Die Tauchplätze: Egal welcher Tauchspot angesteuert wird, - überall wimmelt es von Fisch. Ganz egal ob große Makrelenschwärme, Barrakudas, Drückerfische oder Zackenbarsche - hier kann man sich in ein fröhliches Getummel aus quasi handzahmen Fischen werfen, die alle einen sehr neugierigen Eindruck machen und einem auch schonmal ungefragt beim Fotografieren mitten ins Objektiv schwimmen. Es gab viele Oktopoden zu sehen und - dank Manni - sogar einen Engelhai. Die Tauchtiefen variieren von ca. 15 m bis 50 m. Das Wasser war jetzt mit ca. 18°C noch etwas frisch, lies sich aber bei TG bis 60 min. gut aushalten.
Darüber hinaus: Stefan und Elke veranstalten regelmäßig ein BBQ an der Tauchbasis - ein kulinarisches Highlight!!! Yummi, yummi
Vielen Dank für eine tolle Zeit! Ihr seid SPITZE!
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 19.02.2012 von Buzz-Lightyear [CMAS TL**, ? TG]
Kommentar zum Bericht von UnterwasserTaucher
Ich kenne die Basis inzwischen einige Jahre und habe dort auch bereits 2 Jahre als TL gearbeitet. Die von UnterwasserTaucher geschilderten Ereignisse sind absolut unglaubwürdig.
Stefan, der Besitzer der Basis ist als Course Director absolut gewissenhaft und zuverlässig. Habe viele Tauchgänge, auch TEC Tauchgänge mit Ihm gemacht und vertraure Ihm zu 100%.
Ein Schnorchel gehört zur Taucherausrüstung. Ob man Ihn dabei hat oder nicht sollte jedem selber überlassen sein. Ich denke es war nur ein Hinweis, das auch die Mitnahme eines Schnorchels nicht seitens der Basis bestanden wird. Zur Erklärung sei gesagt, das alle Tauchgänge vom Boot aus erfolgen und das Boot immer an einem Festmacher festgemacht ist. Auf- und Abstieg erfolgt immer an einem Seil, an dem auch auf 5 Metern eine Stange für den Stop montiert ist. Ich selber habe trotz 2m Welle nie einen Schnorchel benötigt. Aber wie gesagt, es wird einem nicht verboten sondern freigestellt!
Die Ausbildung bei Stefan gehört mit Sicherheit mit zu dem Besten, was man auf einer Basis erleben kann, deshalb ist gerade diese Basis mehr als geeignet für Tauchausbildung. Stefan verfügt über ein fundamentales Wissen, auch aus dem medizinischen Bereich.
Ich habe mit einem Taucher Kontakt, der mit UnterwasserTaucher alle Tauchgänge gemacht hat und dieser bestätigt, das der Kommentar nicht der Wahrheit entspricht.
@UnterwasserTaucher:
Wieviele Tauchgänge hast Du als DM bereits? Warum gibst Du das nicht an?
Bevor man über Tiefen etc. diskutiert, sollte man sich über die Ausbildungsstandards der anderen Verbände informieren, die sehen nämlich bei Tauchausbildung für den OWD auch Tiefen jenseits der 18m Marke vor und hören nicht wie PADI bei 18m auf. Das macht ja auch Sinn, weil viele Tauchgebiete größere Tiefen als 18m haben und auch ein OWD sich über die Risiken und das Gefühl im Klaren sein sollte. In einer guten Fahrschule lernt man für den Führerschein auch mal 200 km/h zu fahren und hört nicht bei 120 km/h auf.
Nicht alles ist auf einer Tauchbasis perfekt, und auch auf dieser Basis gibt es bestimmt ein paar Kritikpunkte, aber Kritik sollte ehrlich und objektiv sein und nicht aus der Luft gegriffen!
Buzz
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 16.02.2012 von Ralf [7500 TG]
Sehr angenehm und sauber geführte Basis auf Fuerteventura
Nettes Personal, sehr Hilfsbereit und kompetent. Ich war an dieser Tauchschule das erste mal und habe mich sehr wohl gefühlt. Wir haben hier vor 6 Tagen unseren Jahresurlaub mit der Familie und einem Freund verbracht, der echt gelungen war.
Schönes Tauchrevier, nette Gäste und Betreiber.
Im Oktober werde ich euch wieder belästigen und vorbei kommen.
Es hat mich sehr gefreut euch kennen zu lernen
Ralf Baumann
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 26.01.2012 von UnterwasserTaucher [PADI DM, ? TG]
1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Am Ende des Berichts folgt eine Stellungnahme der Tauchbasis
Hallo zusammen,
ich war im Januar 2012 eine Woche im Urlaub auf Fuerte und habe an der dortigen Tauchbasis 3 TG an 3 unterschiedlichen Tagen mitgemacht.
Zuerstmal das Positive: Stefan, der Inhaber der Tauchbasis ist ein sympathischer, netter Kerl und war sehr zuvorkommend. Die Tauchsschule ist sauber, gut sortiert, es gibt heisse Duschen hinterher. Die Tauchspots, welche angefahren werden, sind sehr attraktiv.
Nun die Kritikpunkte:
1) Bei meinem ersten Willkommen-Heissen an der Tauchbasis werde ich von A. einem OWSI, der vor Ort tätig ist, direkt darauf hingewiesen, dass es überflüssig ist, den Schnorchel mitzunehmen, ich könne ihn gerne an der Basis lassen. Da ich grundsätzlich IMMER mit Schnorchel tauche und diese Unart vom Weglassen des Schnorchels nicht verstehe (als ob das so störend wäre..) habe ich ihn mitgenommen und bei dem relativ starken Wellengang im Atlantik gerne verwendet. Mein Kritikpunkt: Es ist letztendlich jedem selbst überlassen, ob er mit Schnorchel taucht, jedoch muss man Leute nicht dazu bewusst ermutigen, einen Sicherheits-Aspekt zu unterlassen.
2) Während einem der Tauchgänge hat A. ein junges Mädchen (Mitte 20, schlank) dabei, welche laut eigenen Angaben die Ausbildung zum OWD mit A. macht. Der TG besteht aus 6 Personen. 4 erfahrene Taucher (inkl. mir), dann der OWSI und das Mädchen.
Dass das Mädchen erst in der OWD Ausbildung ist und dies einer ihrer ersten Freiwasser-TG ist, wurde mir erst auf der Fahrt mit dem Boot zum Tauchplatz im Gespräch bewusst, ich dachte mir aber nichts dabei, da der OWSI sicherlich schon weiss, was er tut. Sieh sah vor dem TG etwas ängstlich aus und äußerte Bedenken wegen der Rolle rückwärts vom Zodiac. Ich gab ihr den Tip, dass man sich auch wie auf ein Pferd, aufs Schlauchboot setzen könne und seitlich reingleiten lassen kann - zumindest für den Anfang. Das lockerte ihre Stimmung ein wenig auf.
Naja, jedenfalls ist folgendes (zum Glück ohne Unfall) passiert:
a) Die junge Dame hatte bei 18°C im Atlantik weder Füßlinge an, noch eine Kopfhaube, noch Handschuhe, sondern nur einen normalen 5mm von der Tauchbasis mit Schnorchelflossen. Mangels Erfahrung hat sie die Ausrüstung einfach so akzeptiert. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass sie später fast gestorben ist vor Kälte. Übrigens ist der TL mit Trocki unterwegs gewesen...
b) Während des TG sah man dann den OWSI mit der Schülerin auf 28m wieder und ich traute meinen Augen kaum. Die Tiefe war mehr als unangemessen für eine Anfängerin und entspricht sicherlich nicht den Verbands-Vorschriften.
c) Während die Schülerin mit ihrer Tarierung und Körperhaltung kämpfte, machte der OWSI in Ruhe Fotos von der UW Fauna.
Nach einiger Zeit verloren wir (ein 4er Team) die beiden aus den Augen. Als wir später auf 5m beim Sicherheitsstop hingen (Freiwasser) konnten wir 15 Meter unter uns (also auf 20m) die Schülerin erkennen und der TL verabschiedete sie mit einem Nicken zum Auftauchen zu uns, damit wir sie ´übernehmen´. Er selbst wollte noch ein paar Fotos machen.
d) Die Schülerin taucht also alleine auf und man sieht, wie sie hoch schießt und droht an uns vorbei zu sausen, weil ihr nicht bekannt war, dass man beim Auftauchen Luft aus dem Jacket lassen sollte. Ich halte sie fest und packe ihren Inflator und tue was nötig ist. Sie guckt mich fragend an. Hinterher bekomme ich eiskalt den Kommentar zu hören: ´Davon hat er mir nichts gesagt - das haben wir bisher nie besprochen oder gemacht - dieses Luftablassen war mir neu.´ Ich war so irritiert und würde jetzt den Bericht hier gar nicht schreiben, wenn mich das nicht so schockiert hätte. Ich habe NOCHMAL gefragt, ob sie das wirklich NIE geübt hätten. Sie bestätigt, dass sie das zum ersten Mal hört.
e) Auf der Rückfahrt zur Tauchbasis schmeisst der OWSI die Schülerin ein Stück vom Strand entfernt aus dem Boot mit einem anderen brevetierten Taucher und bittet sie, ihn zum Ufer zu schleppen oder zu schieben ´sonst wird das heute nix mehr mit dem Brevet´. Er lacht und fährt mit dem Boot weiter Richtung Ufer. Ich habe daraufhin eingewendet, dass man einen Schüler nicht einfach alleine im Wasser lässt.. Da hat er wohl kurz ein schlechtes Gewissen gehabt und hat dann vom Boot aus die Schülerin begleitet.
3) Mein letzter Tauchgang war mit Stefan persönlich, dem Chef. Wir sind wieder mit bekannten Gesichtern zum Tauchplatz gefahren, doch diesmal war ein junger Kerl dabei, der seit langem nicht mehr getaucht hat und vom Gefühl her höchstens 10 TG hatte. Beim Zusammenbau der Leihausrüstung blickte er völlig verstört auf den Automaten, hilt den Inflator-Schlauch in die Luft und fragte mich: ´Für was war dieser Schlauch hier nochmal gut?´ Da hatte ich schon meine Bedenken. Ich habe ihm geholfen, hoffte aber dass sich der TL als Buddy anbietet.
Stefan (Chef) hat den Tauchgang mit dem Anfänger durchgeführt, jedoch ließ er ihn ebenfalls mehr oder weniger hängen. Der Kerl hatte keinen eigenen Tauchcomputer dabei, nur ein Fini und Tiefenmesser und wir waren längere Zeit auf knapp 30 Meter. Alle hatten Nitrox dabei, außer mir und dem Anfänger. Ich habe den Tauchgang bewusst auf den gleichen Tiefen durchgeführt und kam 5 Minuten über meine Nullzeit in die Deko - das muss also dem Anfänger ebenso passiert sein, da dieser sogar streckenweise noch ein wenig tiefer war als ich, während Chef natürlich ebenfalls munter fotografierte und fast gar nicht nach seinem Buddy geguckt hat.
Klar ist unter Wasser niemand in dem Sinne verantwortlich für einen anderen Taucher, dass er Babysitter spielen muss, aber als Chef bzw. Betreiber der Tauchbasis und vor allem in der Rolle als TL erwarte ich eigentlich ein anderes Verhalten gegenüber einem Anfänger. Das ist in meinen Augen schlichtweg unprofessionell. Jedenfalls wurde hinterher normal aufgetaucht, ohne die notwendige Dekozeit (zumindest laut meinem Computer) einzuhalten. Ich habe noch ein paar Minuten länger meinen angegebenen Stop auf 3 Meter zu Ende geführt, während der Anfänger schon im Boot war.
Zum Glück gab es keinerlei Probleme.
Mein Fazit:
+ Schöne saubere und ordentlich Basis + Nettes und freundliches Personal immer mit einem lockeren Spruch auf den Lippen + Attraktive Tauchplätze - Nicht geeignet für Ausbildung oder für Anfänger - Sicherheit wird nicht groß geschrieben.
Stellungnahme der Tauchbasis: 1. Niemand hat Herrn Unterwasser-Taucher die Mitnahme seines Schnorchels untersagt, er kann dies natürlich nach eigenem Ermessen entscheiden. Wir bevorzugen für die kurzen Wege vom Boot zur Abtauchboje, bei starkem Wellengang, die Nutzung des Atemreglers (auch wenn dies eine Einbuße von ca. 10 bar bedeutet), was ganz sicher vermeidet, dass derjenige Wasser in den Schnorchel bekommt und sich verschluckt. Weite Schnorchelstrecken fallen bei unseren Tauchgängen nicht an. Ich glaube auch nicht, dass die Benutzung des Schnorchels anstatt des Reglers, bei Wind und Welle im offenen Meer, ein „Sicherheitsaspekt“ ist. Nicht umsonst haben mehrere CMAS Verbände die Benutzung des Schnorchels im Meer, für die Wartezeit bis zum Abtauchen, aus dem Ausbildungsprogramm entfernt. 2. Einen anderen Einstieg als rückwärts (wohlgemerkt rückwärtsfallen, ein „Rolle rückwärts“ gilt es zu vermeiden und bilden wir auch nicht aus) ins Wasser vom Boot akzeptieren wir aufgrund der Verletzungsgefahr nicht. Für ein 5m langes Schlauchboot habe ich noch nirgendwo eine vernünftigere Lösung gesehen. Hier ist natürlich der Tauchlehrer gefragt, dem Schüler/der Schülerin die Angst zu nehmen und ihm/ihr behilflich zu sein – das ist selbstverständlich. Scheinbar ist das durch A., besagten OWSI, nicht geschehen, was natürlich nicht akzeptabel ist.
Zu a) Füsslinge und Handschuhe haben wir nicht im Verleih. Wir selber tauchen hier zu keiner Jahreszeit mit Handschuhen, weil es ganz einfach nicht notwendig ist. Eine Haube kann bei einem Beginner sehr schnell zu Barotraumen führen, wenn sie nicht damit umgehen können. Allerdings hätte man der Schülerin natürlich einen Unterzieher geben können, das ist korrekt.
Zu b) Die Tiefe von 28 m für eine Beginnerin im 1. Tauchgang ist sicherlich nicht korrekt, auch dies können wir nur bestätigen. Geloggt hat A. für diesen Tauchgang eine Tiefe von 18 m und dies wurde von anderen Tauchern, die dabei waren bestätigt.
Zu c) Fotografieren während eines Beginner-Tauchgangs ist sicher nicht verwerflich, allerdings sollte man als Tauchlehrer selbstverständlich den bzw. die Schüler gut im Auge behalten und auf keinen Fall vernachlässigen – auch hier stimmen wir voll und ganz zu.
Zu d) Eine Übergabe einer Schülerin an einen Nicht-Tauchlehrer um selber weiter zu fotografieren ist weder korrekt, noch von uns gewünscht oder auch nur geduldet. Die Einweisung von Schülern in be- und entlüften des Jackets ist natürlich absolut unerlässlich und eine der wichtigsten Ausbildungsinhalte überhaupt – auch hier geben wir Herrn Unterwasser-Taucher absolut recht.
Zu e) Auch das alleine lassen von Schülern im Wasser ist nicht in Ordnung. Transportübungen sind im Wasser von dem Tauchlehrer zu beaufsichtigen und gegebenenfalls Fehler zu korrigieren. Niemand wird hier „aus dem Boot geschmissen“ aber um eine Schnorchelübung zu absolvieren, ist das Verlassen des Bootes leider notwendig. Diese Übungen werden bei uns, wenn mehrere Schüler im Wasser sind, vom Boot aus überwacht. Dies erlaubt uns im Übrigen ein deutlich schnelleres Eingreifen, falls jemand einen Krampf haben sollte oder erschöpft ist.
Um die meisten o.a. Punkte zu klären: der OWSI A. wurde (aufgrund von Kompatibiliätsproblemen mit dem Basisbetrieb generell sowie Fehlverhaltens in mehreren Fällen) von der Basis entfernt. Er hatte bereits wenige Tage nach dem Erscheinen dieses Berichtes (den wir übrigens erst in der vergangenen Woche vorfanden) seinen letzten Arbeitstag bei uns. Dies klärt evtl. manche Beschwerdepunkte von Herrn Unterwasser-Taucher – welche wir bevorzugt in einem persönlichen Gespräch geklärt hätten. Einen PADI OWSI mit einer Ausbildung, wie sie A. genossen hat, wird es bei uns auch nicht mehr geben, da vertrauen wir lieber auf einen „gestandenen Tauchlehrer“.
3. Der vermeintliche Anfänger mit „gefühlten“ 10 Tauchgängen war ein AOWD mit geloggten 56 Tauchgängen. Ein Anfänger war also in dieser Gruppe nicht dabei. Auch bei folgenden Tauchgängen hat derjenige den Anfänger „gespielt“ und immer einen begeisterten Helfer gefunden, der für ihn die Ausrüstung versorgt.
Dass wir Taucher „hängenlassen“, ist ganz einfach nicht korrekt. Gerne hätten wir hierzu ein Beispiel erfahren, wo ich, nach Herrn Unterwasser-Tauchers Meinung hätte eingreifen müssen oder sollen. Bei uns darf jeder seinen Tauchgang genießen ohne ständig gegängelt zu werden, ich greife aber selbstverständlich dann ein, wenn es notwendig ist. Tauchcomputer sind bei uns kostenpflichtig im Verleih (3,-€) wurde aber von dem Taucher nicht gewünscht und deshalb hatte er einen Tiefenmesser bekommen, der kostenlos ist. Laut meines Tauchprofils waren wir für 4,5 min auf 28,5 m und meine Restnullzeit waren 4 Min. als ich mit ihm den Aufstieg begonnen habe. Sicherheitsstopp ist eingehalten worden, genauso wie der Deepstop. Als Divemaster sollte Herr Unterwasser-Taucher wissen, dass Computer nach unterschiedlichen Modellen und Tabellen arbeiten, er z.B. hatte eine Vorsättigung, mein Buddy nicht, und vermeintlich „ganz ähnliche“ Profile unterscheiden sich doch immer wieder gravierend. Dass ich Deko-Zeiten missachten würde, ist genauso wenig korrekt wie die Behauptung, wir würden Taucher „hängenlassen“. Soweit mir bekannt ist, hat Herr Unterwasser-Taucher keinen Zugang zu meinem Tauchcomputer… Wenn er ihn hätte, würde er die Daten dieses Rechners als regulären Nullzeit-Tauchgang abrufen können. Bei Verwendung unterschiedlicher Rechner sind bei Tauchgängen im 25-m- Bereich Abweichungen bei der RNZ von bis zu 14 Min. möglich ! Als bedenklich empfinde ich, dass Herr Unterwasser-Taucher ohne vorherige Absprache diesen Tauchgang für ihn selber zu einem Deko-Tauchgang hat werden lassen, ohne, dass er das Ablaufen der Nullzeit angezeigt hätte. Was das Fotografieren angeht: Für mich, als gelernten Fotografen, bedarf ein UW-Bild etwa 5-10 Sek., da ist meine Aufmerksamkeit sicher nicht allzu weit von meinem Buddy abgelenkt, falls er nicht, wie zumeist, selber das Motiv ist. Ferner bin ich der Meinung, dass es auch einem ausgebildeten Divemaster mit ? Tauchgängen nur schlecht möglich ist, zu beurteilen, was ich, als Tauchlehrer, mit über 20 Jahren Tauch- und über 15 Jahren Berufserfahrung, im Blick habe oder nicht.
Sicherheit wird bei uns immer in den Vordergrund gestellt, Glück ist hier für keinen Taucher erforderlich, dafür sorgen mein Team und ich hier, in Jandia, nunmehr seit über 11 Jahren. Ohne Unfall, ohne Verletzte mit vielen begeisterten Neu- Stamm-Tauchern, wie man an den restlichen Erfahrungsberichten ablesen kann.
Leider wurden in dem Erfahrungsbericht von Herrn Unterwasser-Taucher hier mehrere Dinge veröffentlicht, die ganz einfach nicht den Tatsachen entsprechen. Die Mittaucher haben diesbezüglich bereits Stellungnahmen bei uns hinterlassen.
Stefan Heidler Inhaber und Geschäftsführer Ende Stellungnahme
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 11.10.2011 von divingCool [CMAS **, 340 TG]
Super Betreuung und tolle Tauchgänge! Hatte leider nur eine Woche... Kann Stefan und Elke nur weiterempfehlen! Alles in allem kann ich den Bericht von Martin vom 14.8. nur bestätigen.
Werde gerne wieder kommen
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 14.08.2011 von Martin [CMAS *, 83 TG]
Wir waren ab Mitte Juni für 3 Wochen in der Robinson-Tauchbasis von Stefan und Elke, die wir schon von unserem Ersten Aufenthalt 2008 als sehr professionelle und engagierte Taucher und Basen-Leiter sowie als liebenswerte Menschen kennengelernt haben. [WIR = Martin (83TG, CMAS-*), Conny (54TG, CMAS-*) und Tochter Svenja (19, 25TG, PADI-OWD)]
== Unterkunft == Leider hat sich Robinson entschieden, nach der kleinen Renovierung zum 40sten Jubiläum im letzten Jahr nun dieses Jahr in der Hauptsaison (!) komplett zu schließen um nochmal (?!) alles zu renovieren. So konnten wir nicht von den kurzen Wegen im Club (vom Frühstücks-Buffet in die Tauchbasis sind´s keine 50 Meter!) profitieren, sondern mussten uns entscheiden nebenan im Riu Jandia Palace unterzukommen (5 Minuten zu Fuß, über etliche Treppen). [Dort gibts deutlich weniger Animation, dafür ein gehobeneres Ambiente mit vielen ´Silberrücken´ - zumindest war das während unseres Aufenthalts so, der noch _vor_ den Schulferien in Deutschland lag. Das Riu oben auf dem Felsen hat zwar keine Rasenflächen wie der Robinson aber auch sehr bequeme Liegen - und die sind im Gegensatz zum Strand (12 Euro pro Tag!) sogar gratis. Und eine unbeschreibliche Aussicht vom Bett bis zum Meeres-Horizont hat´s auch.]
== UMGEBUNG == Als wir ankamen, hatte es die ersten Tage gute 42 Grad, da ein heißer Wind von Afrika herübergeweht kam - die restliche Zeit waren es dann meist um die 30 Grad - also absolut erträglich. Außer Tauchen hatten wir uns für den zweiten Aufenthalt auf Fuerte auch einen Mietwagen gegönnt. Die Tour nach Betancuria war ein wunderbares Erlebnis!
== KONTAKT == Der Vorab-Kontakt mit der Basis wurde von Elke sofort per E-Mail beantwortet: ´Ja, wir haben trotzdem offen, und ...´ und wir haben zum Check-In gleich wieder den ´Draht´ zu Elke und Stefan gehabt, wie damals (2008 mit Jeannette, Antje und Patti). Sandro war auch wieder vor Ort und hat dafür gesorgt, dass die Tauchgänge erlebnisreich waren und After-Dive-Talk auch schon mal bis 1 Uhr morgens dauerte.
== AUSRÜSTUNG und SICHERHEIT == Die direkt in der Basis vorhandene Druckkammer beruhigt alle nervösen Taucher vorab. Sie nicht benötigt zu haben bestätigt einen selbst nach einem erfolgreichen Tauch-Urlaub. Zum Check-In ist neben Brevet und Logbuch natürlich ein aktuelles, tauchärztliches Attest notwendig. Wir haben seit dem Aufenthalt vor 3 Jahren eine Auslands-Krankenversicherung, die auch Tauch-Unfälle und Deko-Einsätze abdeckt. Die Leihausrüstung der Basis ist in den letzten 3 Jahren deutlich aufgestockt worden; neben dem umfangreichen Vorrat an Anzügen gab es fast neuwertige Jackets auszuleihen - diejenigen, die ich noch vor 3 Jahren nutzte waren allerdings auch noch da und kamen zum Einsatz, wenn zu viele Taucher gleichzeitig z.B. die Größe ´XL´ brauchten - die alten sind optisch nicht mehr so schön, leisten aber immernoch treu ihre Dienste. Unsere eigene Ausrüstung konnten wir in einer belüfteten Kiste in der Basis einschließen lassen.
Das Montieren der Ausrüstung erfolgte regelmäßig unter den wachsamen Augen der Basisleistung, so dass weder Anfänger Anfänger-Fehler machen konnten, noch dass die routinierten Profis betriebsblind wurden. Danach gab es ein umfangreiches Briefing über die Boots-Benutzung (Zodiac/Schlauchboot), Ablauf am Tauchplatz, Tauch-Zeichen, den Tauch-Ablauf, Sicherheits-Stops beim Austauchen an der Stange und die Rückfahrt. Nach Buddy-Check gehts über den Strand zum Boot - mit Füsslingen stört dabei der heiße Sand überhaupt nicht ;-) Etwas beschwerlich war das Einsteigen ins Boot über die Leiter, sowohl am Strand als auch nach dem Tauchgang. Leider erlaubt die Regierung keine Stege am Strand, und da zusammen mit dem Robinson-Club auch die Surfschule geschlossen war, musste sich das Boot den Platz in der Boots-Zone mit den dort unwissend badenden Strand-Trouristen teilen.
An einem Nachmittag war sehr starker Wind, woraufhin wir nicht zum Tauchgang gestartet sind - das Einsteigen ins Boot wäre besonders schwierig gewesen, und auch die Bedingungen unter Wasser waren (vom Vormittags-TG bekannt) nicht üppig. - Ein unterschwelliges Zeichen dass es hier nicht nur darum geht, die Touris gegen Geld ´durchs Wasser zu ziehen´ (diesen Eindruck hatten wir NIE), sondern jeden Tauchgang zu einem positiven Erlebnis zu machen.
== TAUCHGÄNGE == Wir haben zusammen 19 TG in den 3 Wochen gemacht, davon gingen die Meisten zu den Muränen-Riffen (auch Drift, 23-28m), andere zum Anemonenfeld (14m) und der allererster TG war an der Mole (13m), wobei wir schon beim Abtauchen einem Engelhai begegnet sind und unterwegs noch das Ausflugs-U-Boot getroffen haben. Die Wassertemperatur lag immer bei angenehmen 24 Grad, an der Sicht gab es nichts auszusetzen. Die Anfahrt zu den Muränen-Riffen dauerte etwa 10 Minuten, zur Mole etwas länger, und zum Anemonen-Feld hat´s fast 20 Minuten gedauert. Daher haben wir da auf dem Rückweg in den Hafen hinein abgekürzt und sind die restlichen Strecke bequem im Auto zurück gefahren worden. Da wir alle fast ein Jahr lang nicht getaucht sind, haben wir uns meist 12-Flaschen gegönnt und damit Tauchgänge von meist 40 bis 50 Minuten machen können. Während unseres Aufenthalts war in der Basis relativ wenig los (da noch vor den Schulferien, und der Robinson-Club geschlossen), so dass unsere Tauchgänge oft quasi ´Privat-Tauchgänge´ nur mit Stefan als Guide waren.
== FAUNA == Auf jedem Tauchgang haben wir mehrere Rochen gesehen - imposant war der 2m breite Schmetterlingsrochen an der Mole sowie ein großer Manta, den wir in der Ferne im Freiwasser schwimmen sahen. Und dann war da noch der Torpedo-Rochen (Zitterrochen) dessen wahre Bedeutung wir erst bei De-Briefing erkannten. Auch die Kleinen Details der Unterwasserwelt vor Jandia waren sehenswert: Herden von Sandaalen, eine Leoparden-Nacktschnecke, Gespenster-Krabben und Seesterne. Dazu dann noch Barakkudas (im 5er-Pack) und immer wieder auch Flötenfische (teilweise über 1m lang) und bunte Mini-Fische im Anemonenfeld.
== TRAINING == Elke hat sich zusätzlich zu den normalen Tauchgängen extra Zeit genommen, um Conny in einem Strand-Tauchgang mit Unmengen an Geduld und Verständnis die Masken-Ausblas-Hemmung abzutrainieren - Vielen Dank dafür auch nochmal an dieser Stelle!
Alles in Allem war es ein sehr schöner Urlaub, mit prima Tauchgängen in äußerst angenehmer Atmosphäre. Wenn wir Rotem Meer und Thailand (für die nächsten Jahre geplant) den Rücken kehren, wird die Tauchbasis im Robinson Club Jandia Playa mit Sicherheit wieder Ausgangspunkt unserer nächsten Tauchgänge im Atlantik sein.
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 03.08.2011 von erdbeermuetze
Nach drei Jahren Pause konnte ich mich davon überzeugen, dass auf der Basis von Stefan und Elke alles beim Alten ist: Das Team ist super nett und absolut kompetent, man wird kostenlos und pünktlich auch von anderen Hotels abgeholt und das Wichtigste: ich habe wieder wunderschöne Tauchgänge mit Sandro und der ´Fischflüsterin´ Elke erlebt! Vielen Dank und viele Grüße aus Deutschland...
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 24.07.2011 von Sandy & Rudi [PADI AOWD, 51 TG]
Die Tauchbasis Robinson Club auf Fuerteventura ist schön, sauber und gepflegt. Elke und Stefan sind nett und gehen auf die Wünsche Ihrer Taucher ein :-) Vielen Dank auch auf diesem Wege für die schönen Tauchgänge. Uns hat es dort sehr gut gefallen und wir kommen auf jeden Fall wieder. Auf unsere schriftliche Anfrage vor der Anreise bekamen wir schnelle Antwort und konnten unsere Tauchtasche dementsprechend packen. Der Abholservice von anderen Hotels ist kostenlos und wird vom Personal gerne ausgeführt. Wir wurden immer mit guter Laune begrüßt und hatten auch über Wasser viel Spaß.
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Robinson Club, Jandia, Fuerteventura Geschrieben am 06.06.2011 von Michael [AOWD, 37 TG]
Einfach Klasse!
Wir waren für 2 Wochen auf Fuerteventura bei Stefan und Elke zum Tauchen. Super nett die beiden. Alles, von der Abholung , über die Tauchgänge, bis zu den Specialties, war einfach klasse. Von der Basis bis zum Boot musste man nur über den Strand spazieren und nach etwa 5 min. Bootsfahrt war man bereits im herrlich, blauen Wasser des Atlantiks! Wir waren so begeistert, dass wir uns schon für den nächsten Urlaub angemeldet haben. Dann gibt es auch wieder ein paar Zusatzausbildungen bei Stefan! Freu mich schon auf die kleinen Gemeinheiten, die er sich für mich ausdenkt! Nein...jetzt mal im Ernst, die Ausbildungen werden gewissenhaft, mit fundiertem Fachwissen und viel Spass durchgeführt. Die Basis verfügt sogar über eine eigene Druckkammer! Mehr Sicherheit geht nun wirklich nicht!
Dieser Basis hätte ich auch gerne mehr Flossen verpasst!
Viel Spass beim selber Testen!
Copyright by Stefan Heidler
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