Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 25.11.2010 von Christian Varga [AOWD, 80 TG]
Meine Frau und ich waren im September 2010 bei Rolf Weyler zu Gast und der Korfu Divers Tauchbasis. Die Basis liegt idyllisch in einem Olivenhain und ist nur über ein kleines Stück Strand und einige Felsstufen zu erreichen. Dennoch ist hier alles sauber und gepflegt gewesen. Wir wurden sehr freundlich empfangen und über alles informiert , was es zu wissen gibt. Im Prinzip hat Rolf das Prozedere in seiner Stellungnahme exakt beschrieben. Jeder bekommt seinen Sitzplatz zugewiesen, so dass man immer weiss, mit wem man taucht und wo seine Sachen liegen. Jeden Tag ein neuer Tauchplatz. Die Briefings von Rolf sind wirklich sehr gut. Man hat immer das Gefühl, dass selbst wenn man sich verlieren sollte, man trotzdem immer weiss wo man ist und wohin man tauchen müsste um den TG sicher zu beenden. Das Wasser ist kristallklar, die Sichten weit und die Grotten einfach klasse. Insgesamt war das Tauchen dort viel besser als wir erwartet hätten. Das man die Flaschen selber tragen muss und sein Tauchgepäck auch nicht hinterhergetragen bekommt fanden wir nun nicht sehr schlimm. Schliesslich heisst es ja ´Tauchsport´ ;o) Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmal bei Rolf und seinem Team und wünsche allzeit gut Luft.
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 06.07.2009 von lektronis [DDR 3*, 1 TG]
Waren vom 28.6.2009- 4.7.2009 bei Rolf, Max und Manu zu Gast auf Korfu. Die Basis ist mit ein wenig Gymnastik über eine kieselige Bucht von der Haupstrasse aus zu erreichen. Das einchecken war problemlos . Nach kurzer Einweisung schnappten wir uns einen Platz zum umziehen. Flasche holen, Gerödel zum Kutter bringen, geht alles über einige Treppen und den Bootssteg. Diese Wege sind für Jedermann einfach zu bewältigen. Auf dem Boot angekommen, gibt es dann eine Ansage wohin es geht und wie lange die Fahrt dauert. In unserem Fall lagen die Fahrzeiten zwischen 5 und 45 Minuten. Am Tauchplatz gab es ein verständliches Briefing. Wir fanden immer interessante Tauchspots mit hervorragendem Bewuchs und sehr bizarre Felsformationen mit Höhlen , Überhängen und Canyons. Faunatechnisch gab es viele Brassen , Muränen, einige Zackis, Garnelen, Langusten und die mittelmeertypischen Kleinfische. Dies alles bei Wassertemperaturen von 15-23 Grad Celsius. An der Basis gab es dann Duschen und Spülbecken mit Süsswasser. Erfahrene Taucher haben hier die Möglichkeit selbständig und ohne gedängel zu tauchen. Gesehen haben wir auch das hier intensiv auf Beginner eingegangen wird. Die Basis und die Crew sind entspannt, unkompliziert und sehr ausgeglichen . Irgendwie ein bisschen Retrodiving.
kurzum : uns hat es ausgezeichnet gefallen
Ralf und Andre aus Schwerin
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 31.05.2009 von Hans [cmas **, 1200 TG]
War im Mai 2009 bei Rolf aus seiner Basis zum tauchen. Die Leute auf dieser Basis sind ausserordentlich freundlich und kompetent. Möchte mich bei allen für die sehr gute Ogansiation bedanken. Es waren für Mittelmeerverhältnisse wunderschöne Tauchgänge. Einen kleinen Kritikpunkt möchte ich trotzdem anbringen. Die Flaschenschlepperei von ganz oben nach ganz unten und umgekehrt ist für ältere Taucher mit Rückenbeschwerden doch ein wenig mühsam. Da könnte man doch mit ein wenig Fantasie einen Flaschenlift bauen. Sollte ich wieder mal Korfu besuchen, schaue ich auf jeden Fall bei Rolf vorbei.
Viele Grüsse
Hans
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 23.07.2008 von superseven [cmas, 3 TG]
Hallo !!!
Meine Freundin und ich haben uns letztes Jahr dazu entschieden mit dem Tauchen zu beginnen. Der Grund hierfür war ein Schnuppertauchgang bei unseren Urlaub auf Kreta ! Nun wurde dieses Jahr aus Spaß ernst ! Wir buchten über ein Reisebüro die Reise nach Korfu, leider in die falsche Ecke, was wir dann aber mit dem mieten eines Quads ausgebügelt hatten.Ich hatte mich im Vorfeld hier schon über die Tauchbasen auf Korfu Informiert und Rolf sollte den Zuschlag bekommen. Im Hotel angekommen war das erste der Anruf bei ihm in der Basis und wir bekammen die Info wir könnten am Sonntag beginnen !
Leider waren wir am ersten Tag etwas zu spät in der Basis angekommen, da der Quadvermieter nicht eher aufstehen wollte. Trotz allen wurden wir von Rolfs rechter Hand Max begrüßt und er wusste über alles bescheid, so das wir uns gleich mit der Theorie begonnen haben. Die Mittagspause von 2,5 h haben wir dann dazu genutzt die wunderschöne Gegend von Paleo zu erkunden. Nach dem Mittag ging es dann zurück zur Basis wo wir dann auch von Rolf und Jörg herzlich begrüßt worden sind. Wir sollten dann gleich unsere Anzügen anziehen und wir durften dann gleich mit auf die Barrakuda und dann sind wir mit den anderen Tauchern raus aufs Meer gefahren. Rolf hatte noch mit ein paar Schnuppertauchern zu tun und anschließend hatte er sich um uns zwei gekümmert. Wir hatten einige Übungen an den Dekostangen gemacht und anschließend noch ein paar auf dem Meeresboden, selbst meine Freundin die anfangs noch etwas Panik schob fühlte sich in seinen Händen sehr sicher und wohl. Nachdem alle Taucher wieder an Bord waren ging es zurück zur Basis. Sichtlich erschöpft gingen wir von Bord und alle halfen mit das Boot von den Taucherausrüstungen zu befreien, was mir gut gefallen hat, was der Gemeinschaft sehr zu gute kommt und den Teamgeist stärkt, weil Tauchen ist Teamsport. Am zweiten Tag war der Tagesablauf in etwa ähnlich nur das wir gleich mit Max ins Wasser gingen und dort Übungen machten. In der Mittagspause hatten wir mit unseren Quad wieder die Gegend erkundet und etwas gegessen. Am Nachmittag ging es dann wieder mit denn anderen Tauchern an Bord der Barrakuda und wir Fuhren wieder mit den „großen“ mit. Auch diesmal wurden wir nicht als „Die Anfänger“ bezeichnet,sondern wir sind fair von allen behandelt worden und wir hatten auch auf die Fragen die wir hatten stets eine Antwort bekommen. Dieses familiäre und soziale Verhalten der anderen Taucher hat uns beide stark beeindruckt und auch das ganze drumherum z.B. wenn der Kapitän der Barrakuda immer seine Ansprachen gehalten hat beim ab und anlegen der Barrakuda, in denen er immer Beschrieben hat wo wir hinfahren und was uns dort erwartet.
Alles in allen muss ich sagen das es eine sehr gute Entscheidung war zu Rolf zu gehen, und kann diese Tauchbasis auch jeden weiter empfehlen. Es hat Spaß gemacht und der Stoff ist auch sehr gut rübergebracht worden, und wir würden uns jederzeit wieder in die Hände dieser Basis begeben.
Und die Ausführungen die der Zweiflossentaucher gemacht hat kann ich so nicht bestätigen, von wegen keine Informationen, vielleicht sollte er sich mal das Wasser aus den Ohren machen. Wer zuhören kann ist klar im Vorteil.
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 05.02.2008 von Heinz Eberle [siehe Bericht, ? TG]
Bericht über meine/unsere Erlebnisse in Paleokastritsa bei Rolf: Die große Anzahl meine Tauchgänge in fast allen Weltmeeren kann ich nicht mehr nachvollziehen. Meine Tauchqualifikation: Erste Tauchversuche 1955 im Trochentauchanzug im Bodensee, Nasstauchausbildung ab Anfang der 60-iger, Tauchwart und Tauchausbilder bei der DLRG, Studium der Unterwasserarchäologie an der Uni Rostock. Erfahrungen: Nachttauchen, Eistauchen, Höhlentauchen, Wracktauchen, Schmutzwassertauchen sehr tief tauchen. Ich glaube also, dass ich etwas vom Tauchen verstehe und auch Tauchbasen beurteilen kann. Nun zu meinem Bericht über die Tauchschule von Rolf in Paleo in vergangenen Zeiten. 1969 war ich das erste mal bei Rolf, 1970 tauchte ich das zweite mal bei Rolf, 1971 tauchte ich dort mit meiner Frau. Ich kann über alle Punkte, die das Tauchen, die Betreuung vor, und nach dem Tauchen, die Unterkunft und die Verpflegung nur das Beste berichten. Wer zum Tauchen will muß auch Beschwerlichkeiten in Kauf nehmen. Es heist nicht umsonst Tauchsport, und Sport ist nicht ohne Kraftanstrengung möglich. Die Unterwasserwelt entschädigt uns. Ich erinnere mich an das Versenken der Poseidon 1 (Tauchdampfer) vor dem Klosterfelsen in 40 m Tiefe, an das 80 m-Tieftauchen am Odysseusfelsen mit Rolf zum Dekotesten mit allerbester, umsichtiger Organisation, an die Haiflossseninsel und Othoni, Wracktauchen 40 m in einem Zementfrachter vor Othoni, an Grillen und Tauchergerichte in der Hammelbucht, Höhlentauchen in der Bucht..., in der die große Ankerkette des exlodierten Munitionsschiffes liegt, an Delfine, Zackenbarsche, Meeresleuchten u.v. mehr. Und ich erinnere mich sehr sehr gerne an Rolf und Kapitän Spiro, der seine Hand beim Dynamitfischen verloren haben soll sowie an den damals weltbesten Unterwasserfotografen Ludwig Sillner, der dort die Kenntnisse der Unterwasserfotografie vermittelt hat siehe Revue der Unterwasserwelt ´Delphin´, Dez. 1970, Seite 19 und 20). Von Freunden, die ich zu Tauchern gemacht habe und denen ich Rolf in Paleo empfohlen habe, habe ich nur Bestes gehört. Aus diesen Gründen muss ich 6 Flossen geben.
Paleobucht vom Berg
Dies ist die Entfernung vom Hotel zum Tauchboot
so klar ist das Wasser aus 500 m Höhe
die Barakuda wird versenkt
Vorbereitung zum 80 m-Tauchgang
Ludwig Sillner und Rolf
Rolf und Spiro auf Barakuda 2
meine Frau und ich in 40 m bei der Barakuda 2, Bild von Ludwig Sillner
Schatten eines Tauchers am Grund, Der Fotograf als Embryo im Ei
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 03.09.2007 von Jagger36 [AOWD, 249 TG]
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Hallo und guten Tag, bin beim Stöbern hier auf diese tolle Seite gekommen... Ich möchte mal zu den Berichten bezgl. der Rolf Weyler Tauchbasis auf Korfu was erzählen.....Ich habe 1997 meinen Tauchschein hier in Deutschland (Baggersee) gemacht. Ich wolle unbedingt auf den Malediven, Karibik etc. tauchen gehen...Nach meinem Tauchschein bin ich auf die Malediven, Ägypten und auf andere ´bunte´ Tauchgebiete geflogen... Wie hat Rolf Weyler in seiner Stellungnahme zum negativen Bericht geschrieben....´SCHICKIMICKITAUCHER´-ja, genau in die Richtung ging ich auch...Beste, teuerste Ausrüstung, alle farblich abgestimmt,nur bei schönem Wetter usw. Als mich eines Tages ein Freund fragte, ob ich mit im nach Korfu zu Rolf Weyler tauchen gehe - hab ich zuerst gelacht. Korfu? Das konnte ich mir nicht vorstellen dort etwas besonderes zu erleben.- Aber ich ging mit... Nach diesem tollen Tauchurlaub hat sich meine Einstellung/ Verhalten zum Tauchen total geändert. Die Basis war superschön und absolut kollegial! Anfangs hatte man mich dort auch belächelt...aber trotzdem kann über diese Tauchbasis nur das beste erzählen.Jetzt weiss ich, das Sicherheit, Freundlichkeit,Erfahrenheit und die dort vorgefundene familiären Augenblicke wichtiger und schöner sind als ´Schickimicki´...ich werde nach meiner Tauchpause(kinderbedingt) auf jeden Fall diese Tauchbasis irgendwann mal wieder besuchen... Ich laufe gerne ein paar Meter am Strand entlang-wenn ich dafür gleich im Anschluß belohnt werde... Gruß aus Kirchzarten/ Schwarzwald
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 22.08.2007 von Odin78 [AOWD, 55 TG]
2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hallo! Ich war Mitte August 2007 in Korfu bei Rolf Weyler in Korfu an der Westküste tauchen und möchte kurz einen Erfahrungsbericht darüber abgeben. 1. Die Anreise: Mit dem Auto hat man keine Chance auch nur in die Nähe der Tauchbasis zu gelangen. Das heißt die ganze Ausrüstung, sofern man eine hat, 300-400m zu fuß über Kieselstrand und steilen Steinstufen hinauf zur Basis tragen. Tauchgänge gibts 2 am Tag, um 0930 und um 1430. Wenn man also zu Mittag hinkommt geht man in der prallen Mittagshitze den Weg hinauf und bekommt fast einen Hitzeschlag. 2. Die Basis: Sie liegt in einer echt schönen Bucht und ist mit viel Grün umgeben. Ein schöner Platz zum relaxen nach dem tauchen. Alles andre macht auch einen sehr geordneten und sauberen Eindruck. Die Ausrüstung ist ohne Zweifel völlig in Ordnung. Zum umziehen hat man allerdings nicht viel Platz, man muß sich in einem ca. 50cm schmalen Gang zwischen Felswand und einem ca. 1,70cm hohen Kleiderständer umziehen. Kopf und Ellenbogen sind da schnell angeschlagen. Ausserdem stand bei meinem Platz ein ROSTIGER NAGEL in Augenhöhe raus. naja... 3. Der Tauchgang: Recht pünktlich ging es dann aufs Boot wo man auf nummerierte Plätze zugewiesen wurde.Was das für einen Sinn hat, keine Ahnung, aber wir waren zu Gast und haben das Spiel einfach mitgespielt. Kurz zuvor wollte ich mich erkundigen wie lange und wohin wir denn fahren würden. Die Antwort war: Ins Ionische Meer, zwischen 5 und 35min. Also null Information wann wir uns den Neoprenanzug anziehen sollten. Denn 35min. in der prallen Sonne mit dem Anzug is wohl wie sicher jeder weiß kein Spaß. Abgesehen war das Boot mit dem wir raus sind das erste Tauchboot das ich gesehen habe das kein Dach hatte (Zwecks Schatten!). Das Briefing und der anschließende Tauchgang war tadellos und die Sicht war echt schön. Nach der Ankunft in der Basis mussten alle Ausrüstungen in einer sehr hektischen Art und Weise schnell vom Boot gebracht werden. Warum? Keine Ahnung. Es musste auch eine ´Kette´ gebildet werden die nicht funktionierte und so trug ich 4 komplette Ausrüstungen vom Boot und beendete dann mein Treiben um mich um meine eigene Ausrüstung zu kümmern. Plötzlich kam ein Mitarbeiter der Basis und fragte mich warum ich immer noch nicht meinen Bleigurt vom Boot gebracht habe (???). Als ob das einen Unterschied machen würde wenn ich den 5min. später runtergetragen hätte. Das Boot wurde an dem Tag nicht mehr gebraucht. Alles in allem ein sehr seltsamer Besuch der viel Schweiß gekostet hat und ein mulmiges Gefühl hinterlassen hat. Meiner Meinung verdient die Basis 2 von 6 Flossen. Da man hier im Forum aber mühsam ein Fax irgendwohin schicken muß damit man hier eine 2 Flossen Bewertung abgeben kann schreibe ich das hier rein und gebe 4 Flossen. Dafür benötigt man nämlich kein Fax :-)
Anmerkung der Redaktion Aufrgund der angebrachten Kritikpunkte hielten wir es für korrekt, die Basis dazu zu befragen, hier die Stellungnahme von Rolf Weyler, die gerade bei mir einging . Udo
Zu Punkt 1: Die Basis Korfu-Diving befindet sich in einer idyllischen kleinen Bucht entfernt vom Touristikrummel und Autoabgasen. Sie liegt mitten im Olivenhain und mit wenigen Schritten ist der Taucher auf dem Steg, um in das Tauchboot zu steigen. 99 % meiner Gäste lieben diese Idylle und Abgeschiedenheit und nehmen es gerne in Kauf, das keine Autostraße an der Basis vorbeiführt und man über einen Sandstrand laufen muss, um die Basis zu erreichen.
Zu Punkt 2: Die Organisation ist auf die Gegebenheiten in Paleokastritsa abgestimmt. Lang vorhergesagte Tauchplatzbenennungen sind nicht möglich. Daher wird dem Taucher empfohlen, die Ausrüstung auf der Basis herzurichten, den Tauchanzug bis zum Hüftbereich sowie Füsslinge anzulegen. Es gibt natürlich immer einige, die meinen, sie müssten sich von Kopf bis Fuß mit Neopren einkleiden. Beim Betreten des Bootes bekommen die Taucher einen numerierten Platz zugewiesen. Diese Regel haben wir aus dem Luftverkehr übernommen, um ein Chaos im Boot zu vermeiden. Das hat außerdem den Vorteil, dass ich in gut verständlicher Weise meine Gäste so nebeneinander setzen kann, wie sie später auch tauchen. Es wäre äußerst unglücklich, wenn der eine Partner im Heck und der andere im Bug sitzen würden. Bei mir an Bord gibt es folglich kein personelles Chaos - eine wichtige Voraussetzung für sicheres Tauchen.
Nach Ablegen des Bootes erklingt eine Schiffsglocke und ich als Kapitän begrüße meine Gäste. Bei diesem Ritual benenne ich das Fahrziel (Tauchgebiet) und wie viel Minuten wir bis dahin unterwegs sind. Ich nenne sogar die Fahrtgeschwindigkeit des Bootes. Wir haben über 25 Tauchgebiete. Die Fahrtzeiten betragen abhängig vom Tauchgebiet fünf bis 35 Minuten. Beim Anlegen an den Bootssteg machen wir eine Menschenkette um gemeinsam die Ausrüstung an Land zu bringen. Diese Praxis hat sich seit über 40 Jahren bewährt. Sie fördert nicht nur den Teamgeist sondern verringert auch die Verletzungsgefahr.
Wir sind eine familiäre Tauchbasis mit tollen Tauchgebieten bei kristallklarem Wasser. Die Tauchsicherheit steht bei uns an erster Stelle. Von daher können wir sagen, dass wir seit der Gründung 1963 noch nie einen Tauchunfall hatten - und das bei mittlerweile ca. 60 000 Tauchern, die zu einem großen Teil ungeübt oder das Tauchen erst bei uns lernten. Das ist das Gesicht der Basis. Und darauf sind wir stolz. Richtig ist: „Schickimicki-Taucher“, die meinen, das Personal meiner Basis müsste ihnen auch noch die Ausrüstung hin- und hertragen, die werden sich bei Korfu-Diving nicht wohl fühlen.
Die Äußerung mit dem Sonnensegel hat bei meinen Tauchlehrern, die alle eine jahrzehntelange Erfahrung auf allen Weltmeeren hinter sich haben, nur schallendes Gelächter hervorgerufen.
Auf den Blödsinn mit dem Alkohol will ich nicht näher eingehen, da sie mir einfach zu hanebüchend ist.
Viele Grüße aus Paleokastritsa von Rolf Weyler und seinem Team.
Korfu-Diving
Rolf Weyler
Paleokastritsa/Korfu/GR
Tel./Fax +30-26630-41604
basis@korfudiving.com
www.korfudiving.com
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 19.10.2005 von Heiko [CMAS*, ? TG]
Hallo Zusammen, ich war dieses Jahr nun endlich bei Rolf auf Korfu. Ich kenne Ihn gut und habe Ihn auch schon auf dem Feldberg bei seiner Skischule besucht. Ich hatte schon oft vor den Tauchschien zu machen aber leider hat mir die Zeit des öfteren einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nun dieses Jahr Anfang Sptember war es endlich soweit. Ich hatte viel über die Basis gehört und gelesen und war mir dehalb sicher nur dort meinen Tauchschein zu machen. War das die Richtige Entscheidung??? Auf Korfu gelandet verlief alles schon mal super nach Plan. Chris (Tauchlehrer) der auch die Buchungen übernimmt, stand mit dem Taxi am Flughafen, Nacht`s um zwölf. Wir fuhren zur Unterkunft, alles klasse wie ich mir es Vorgestellt hatte. Ich hatte viel Zeit so das ich erst nach eineigen Tagen mit dem ersten Schnuppertauchen begann. Reiner war mein Tauchlehrer, der erst seit diesem Jahr bei Rolf arbeitet. Er hat aber schon sehr viel Taucherfahrung und dieser Mann stellt absolut eine große Bereicherung für die Basis dar. Ich fühlte mich bei Ihm sofort wohl. Seine ruhige und Überzeugende Art, gab mir viel vertrauen. Nach einigen Übungen in der Bucht bis 12 Meter tiefe hatte ich mich schnell an die Anforderungen die unter Wasser gestellt werden gewöhnt. Reiner erklärte mir mit seiner lockeren Art, aber dennoch sachlich alles wichtige über das Tauchen. Ein Buch der Basis konnte ich mir ausleihen und selber noch einiges Nachlesen. So ging es dann noch den ersten bestandenen Übungen mit raus auf`s Meer. Mit der Barakuda fuhren wir zum Tauchgebiet Cristallo, wo ich mit Reiner und einer Tauchkollegin meine Prüfung machte...Klasse gelaufen !!! Danach stand relaxtes Tauchen auf dem Plan...sehr rutiniert führte mich Reiner die Steilwände hinab auf über 20 Meter, was für mich schon tief war. Es war atemberaubend...Vielen Dank...Nächstes Jahr bin ich sicher wieder in Paleo. Macht weiter so...Ihr könnt mir für mehr infos gern mailen (Kontakformular)
Blick auf die Basis
raus auf`s Meer...
einmalig...Rolf beim Diesel trosport
Blick auf die Basis vom Kloster
erster Tauchgang mit Rainer
ein Teil der Basisausrüstung...
Rolf bei der ´Inneren Einkehr´ nach dem Tauchen mit Schatzmeister Jörg
meine erste Ausfahrt zum ´Cristallo´
P>
Bis nächtes Jahr...wir kommen wieder !!!
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 18.09.2005 von Uwe [CMAS°°, 220 TG]
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Ich war vom 27.08.-10.09.2005 auf Korfu und eigentlich wollte ich bei Rolf Weyler Tauchen,war aber ziemlich entäuscht auf meine anfrage die Abholung vom Hotel betreffend als Antwort zu bekommen :´ Die Tauchbasis hat kein Personal und kein Fahrzeug für Abholungen´. Das ist das erste mal seit ca.10 Jahren Tauchen im Ausland das ich von einer Tauchbasis eine abschlägige Antwort betreffend transfer zur Tauchbasis erhalten habe!! Viele Grüße : Uwe
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Rolf Weyler - Paleokastritsa, Korfu Geschrieben am 15.09.2005 von Heinz-Hermann
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Tauchen lernen in Paleokastritsa
Vor vielen vielen Jahren als Student ?auf den Geschmack? gekommen und im letzten Jahr im Urlaub auf Zakynthos wieder Pressluft geschnuppert, wollte ich es in diesem Jahr zum anerkannten Tauchschein bringen. Wir (meine Frau und ich) haben in den letzten Jahren verschiedene griechische Inseln erkundet. In diesem Jahr stand Korfu auf unserer Liste ganz oben. Also ab ins Internet und nachgeschaut, ob diese superschöne Insel unseren Vorstellungen gerecht werden kann. Dabei sind wir auf den Ort Paloekastritsa und die Tauchbasis von Rolf Weyler gestoßen. Da wir (wieder einmal) zu den Spätbuchern zählten, war eine Buchung der Studios (Anlage Christina) nicht mehr möglich. Vielleicht aber in den nächsten Jahren. Vom Wissensdurst geplagt habe ich vor dem Urlaub dann nach Kommentaren zur Tauchbasis bzw. Tauchschule von Rolf Weyler gesucht und sie gefunden. Bis auf eine Ausnahme waren alle AutorenInnen voll des Lobes. Die eine Ausnahme gab mir zunächst zu denken. ?Anfänger seien auf der Tauchbasis nicht willkommen (Anfänger machen Arbeit und kosten Nerven - während die Profis die bequemen Kunden sind, die bezahlen, ohne dass man viel Zeit und Mühe in sie investieren muss)-. Na mal sehen. Die erste Kontaktaufnahme mit der Tauchbasis verlief sehr viel versprechend. Christian, kurz Chris genannt, gab mir in seiner lockeren und kompetenten Art alle nötigen Informationen (med. Voraussetzungen, Arten und Aufbau der ?Tauchscheine?, Kosten, Zeiten, ?). Am nächsten Tag ging es dann richtig los. Chris suchte mir alle Ausrüstungsgegenstände aus dem gut ausgestatteten Fundus (Anzug, ABC-Ausrüstung, ?) , zeigte mir den Zusammenbau von Jacket, Flasche, Atemregler mit Finimeter, usw. und erklärte mir im Rahmen der Gerätekunde die Funktionsweise und den Gebrauch. Bei allen nachfolgenden Tauchgängen galt auch für mich: Jeder ist für seine Ausrüstung selbst verantwortlich. Das ist auch gut so. Die ersten Tauchübungen im ?Meerwasserbecken? machten schon richtig Spaß. Mit dem Tauchlehrer, kein Problem. Ab dem vierten Tauchgang (ich durfte schon mit den Profis im Boot zu anderen TP mitfahren) hatte Bernhard die Aufgabe mich in die Geheimnisse des Tauchens einzuweisen. Es war Tauchenlernen zum Wohlfühlen. Die absolute Fachkompetenz und die souveräne Art ?meines? neuen Tauchlehrers geben mir immer das Gefühl von Sicherheit und ermöglichten mir damit einen völlig entspannten und stressfreien Lernprozess. Nach den Tauchgängen gab es an einem schattigen Plätzchen auf der Tauchbasis noch die notwendige Tauchtheorie (zur Prüfung gehört nun mal auch eine schriftliche Prüfung). Angenehm aufgelockert wurden diese Theoriestunden durch die Anwesenheit von Johanna, der Freundin von Bernhard. Mit dem Ablegen der theoretischen Prüfung war ich dann nach fünf Tagen Besitzer des Deutschen Tauchsportabzeichens CMAS*. Bei den anschließenden Tauchgängen durfte ich mit den Guides Borni und Hacki tauchen. Auch hier habe ich mich als Tauchanfänger sehr wohl gefühlt. Die oben erwähnte negative Bewertung kann ich in keiner Weise bestätigen. Für mich war es Tauchenlernen in lockerer Atmosphäre mit absolut kompetenten Lehrern. An dieser Stellen möchte ich mich für einen schönen Tauchurlaub bedanken bei Chris, Bernhard, Borni, Hacki, Nico, dem Kapitän der Barakuda, Johanna, ?
Heinz(-Hermann)
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