Die Reiseplanung


Ende Juli 2003 erreichte uns die Nachricht, dass vor St. Eustatius das größte Wrack der Karibik versenkt wurde (Siehe T.Net Nachrichten). Der ehemalige Kabelleger Charles L. Brown wurde von der lokalen Regierung mit Unterstützung der Tauchbasis Scubaqua erworben und gereinigt und sollte als Tauchattraktion dienen.

Da uns die Destination St. Eustatius zwar namentlich bekannt war, aber jegliche Erfahrung mit den dortigen Gebieten fehlte – entschlossen wir uns auf Tour zu gehen und über die Insel zu berichten. Durch Angelika, der Hausherrin von El-Momo auf Saba, wurde hervorragende logistische Unterstützung geleistet und so planten wir die Reise auf beide Inseln schon für Ende September.

Die Erreichbarkeit aus Europa ist relativ gut, die Fluglinien Air-France (via Paris), KLM (via Amsterdam) und die neue Air Sint Maarten mit dem Carrier Air Holland fliegen St. Maarten - als zentralen Anlaufpunkt in diesem Teil der Karibik - mehrmals wöchentlich an.

Bitte beachtet die ergänzende Information zu Air Holland am Ende des Artikels.

Air Sint Maarten erschien uns sowohl preislich als auch bei Anfragen (zB Tauchgepäck) als die freundlichste Alternative. Daraufhin beschäftigten wir uns etwas näher mit dieser interessanten Fluglinie: Air St. Maarten ist vorerst eine virtuelle Fluglinie, deren einziger Zweck war/ist, andere Fluglinien davon zu überzeugen die karibische Destination anzufliegen und besondere Preise auszuhandeln.

Terrance Rey, der Manager der Linie, schaffte ein Abkommen mit dem bekannten Niederländischen Charterunternehmen Air Holland und handelte extrem günstige Preise aus. Für nur 299 EUR gibt es den Hin- und Rückflug in der Budget Class – einer Art Touristenklasse aber ohne Bedienung. Die Gäste können aber Getränke und Essen nach eigener Wahl an Bord bringen. Eine klasse Idee finden wir.

Die Preise der anderen Klassen lassen sich auch sehen, ab 499 EUR fliegt man in der Tourist Class mit 30 kg Freigepäck und bereits für 899 EUR ist der Flug in der Business Class mit 40 kg Freigepäck und extrem komfortablen Schlafsitzen möglich.

Das reisefreundliche Auftreten von Air Sint Maarten zeigt auch bei den anderen Fluglinien Resultate. Sowohl Air France als auch die KLM haben ihre Flugpreise in die Karibik nach unten korrigiert.

Einziger Wehrmutstropfen momentan ist der frühe Abflug der 767 von Air St.Maarten/ Air Holland. Bereits um 08:45 starten die Flieger in Amsterdam, die Anreise aus Deutschland wird somit ein sehr frühes Unternehmen. Mittlerweile hat Air St. Maarten einen Abflug-Slot um 10:00 erhalten, eine Anreise aus zB Deutschland ist somit kein Problem mehr.


Ergänzung zu Air St.Maarten / Air Holland:

Seit dem Frühjahr 2004 ist die Fluglinie Air Holland insolvent, damit entfällt leider auch das günstige Angebot dass in unserem Artikel beschrieben ist.
Air St.Maarten betreibt nun ausschliessliche eine reine Vermittlung von Flügen mit den verschiedensten Carriern wie zB. Air France, KLM oder der Dutch Carribean.


Viel Spaß nun mit den Erlebnissen auf Saba und Statia.

Weiter mit dem Reisebericht aus Saba.


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