Tauchboote Frankreich

S/C Sea Anemone, Clownfish Diving

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European Diving St. Tropez

European Diving St. Tropez / Frankreich - Betauche unser U-Boot Wrack! Wir sind die Spezialisten in Frankreichs Mittelmeer-Küste. Tolle und interessante (Wrack-)Tauchplätze sind bei uns selbstverständlich. Beste Tauchbasis Mittelmeer 2003 ausgezeichnet mit dem Tauchen Award! Weitere Infos gibt es hier

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 Datenbank - Tauchboote - Frankreich - 16 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 11 bis 16, Seite 2 von 2:   [ 1 2 ]

Datenbankeintrag 37831
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 09.09.2007 von wolfsbarsch [AOWD, 80 TG , 80 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ein befreundetes Ehepaar, mein Mann und ich verbrachten Mitte August eine Ferienwoche auf der ´Sea Anemone´ mit lohnenden Tauchgängen, Landausflügen und der malerischen Fahrt von Hyères – La Ciotat, und wieder zurück.

Über den Kat gibt es nicht mehr viel hinzuzufügen, der wurde in den vorherigen Berichten schon be-schrieben. Was noch niemand erwähnt hatte, und ich persönlich ein absoluter Fan geworden bin, ist die „Eiscreme-Maschine“!! Vor allem als es nachmittags windstill und heiss war, stand Andreas bereits mit der kühlen Überraschung bereit…

Zum Frühstück gab es dann auch selbstgebackenes Brot. So ein Brotbackautomat ist eine geniale Idee für alle, die nicht eine ganze Woche Baguette essen wollen (so wie ich !)…
Die ganze Woche hatten wir gut gegessen mit vielen Gerichten, die ich so noch nicht kannte.
Micha und Fabienne hatten im Teamwork die Küche voll im Griff: vom Lammgigot nach provenzali-scher Art, über die Delikatesse der Entenleber-Pastete, bis zum selbst gemachten Schoggi-Mousse zauberten die beiden viele weitere Leckereien zwischen den Tauchgängen auf den Tisch, sodaß mein Neopren zu klein zu werden drohte ;-)
Neu kennen gelernt habe ich die feinen französischen Weine! Besonders mochte ich den Rosé von der Insel Porquerol, und die Weine der Provence.

Zu den Warmwasserduschen am Heck muss ich auch nichts mehr hinzufügen, die sind einfach Spitze !! Leider konnten wir noch nicht von der Plattform tauchen, denn die musste nochmals neu angepasst werden. Wie uns die Skipper erklärt hatten, wird diese im Winter endgültig eingebaut, was den Tauch-betrieb weiter vereinfacht.

Generell kann man sagen: Sicherheit kam beim Tauchen und Manövrieren des Schiffes zuerst, was auf Erfahrung der beiden Skipper und Tauchlehrer schliessen lässt. Man merkt, daß Andreas seit seiner Kindheit segelt; er hatte den Katamaran bei jedem Manöver souverän im Griff und „parkt“ ihn zentimetergenau im Hafen ein ! Die Tauchplätze werden mit GPS und digitalen Seekarten angefah-ren, wobei Andreas vor allen Dingen die Tauchplätze in der Bucht von La Ciotat auswendig kennt und …… (Wie ich jetzt auf der Internetseite erfahren habe, wurde der von Andreas bereits angekündigte ´Fish-Finder´ in Betrieb genommen.)

Leider hatten wir bei Hyeres sehr starken Mistral und konnten nicht die vorgesehenen Orte anfahren, schade. Trotz mehrfacher Versuche von Andreas, trotzdem ankern zu können, war es wegen dem starken Wind (bis 8 Windstärken !) einfach nicht möglich. So wichen wir auf besser geschützte Buch-ten aus, die auch sehr schön waren. Manche Tauchplätze haben wir einfachheitshalber mit dem Bei-boot betaucht, welches kaum nur als Beiboot zu bezeichnen ist: ein 6-Meter-Bombard mit 100PS !!

Fazit zum Tauchen: Für Mitttelmeerverhältnisse absolut top, Makro-Fans kommen voll auf Ihre Kos-ten. Im Nationalpark von Port Cros taucht man mit vielen Zackenbarschen, die zum Teil echt gross sind. Ich kannte Frankreich noch nicht zum tauchen, bin daher sehr positiv überrascht.

Alles in allem haben die beiden sich 5 Flossen verdient !
Wir kommen wieder !

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 37520
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 29.08.2007 von anni_delphin [PADI Jr. AOWD, 19 TG]

2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.


Diesen Sommer habe ich Urlaub auf dem wunderschönen segel- und tauch- Cat von Fabienne und Andreas gemacht habe nur leider noch keine zeit gefunden meine Erlebnisse aufzuschreiben.
Es war eine tolle Woche:
-das essen war immer lecker (trotz fehlendem koch)
-das tauchen hat Spaß gemacht
-die Leute an Bord waren super freundlich
-und die Atmosphäre war immer entspannt und angenehm.

Weiterhin hatten wir den Vorteil nicht an überfüllten Stränden schwimmen zu müssen sondern konnten wann immer wir wollten ankern und kurz ins Wasser springen um uns abzukühlen.
Danach haben wir uns in die Netze gechillt uns gebräunt und trockenen lassen.

Das Boot war auch super komfortabel und groß so das es sich bequem mit 10 Leuten darauf wohnen ließ nur beim Essen am Tisch wurde es etwas eng = ) (was aber bald durch einen Anbau am Tisch geändert werden soll)

Das tauchen war auch cool. Fabienne hat mir alles noch einmal genau erklärt und abgecheckt ob ich noch alles weiß (ich habe erst letzten Sommer den Junior Advanced Open Water Diver Schein gemacht und bin seit dem nicht wieder zum Tauchen gekommen) und los ging es. Als ersten Tauchplatz hatten wir uns Cap de Medes ausgesucht, wo wir viele Schneckchen gesehen haben für die Fabienne ein besonders gutes Auge hat. Es war leider etwas kalt, doch wir konnten danach ja direkt warm Duschen.

Später hatten wir glücklicher Weise noch guten Wind und konnten segeln und entspannen.

Insgesamt war es ein unvergesslicher Urlaub den ich gerne wiederholen würde.
Vielleicht schaffe ich es ja nächstes Jahr wieder zu kommen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 37073
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 13.08.2007 von Lars u. Franzi [CMAS ***, 250 TG]

1 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Bonjour liebe Tauchgemeinde,

vor 3 Wochen mußten wir leider das traumhafte Südfrankreich verlassen, nun haben wir die Zeit gefunden unsere Reiseerlebnisse wieder zu geben.

Reisezeit: 14.07. - 26.07.2007

Reisepreis: pro Tag und Person € 235,-- abzüglich 10% Rabatt ist insgesamt € 5.076,00

Verpflegung: Essen war insgesamt lecker, jedoch sehr der schweizer Küche angepasst, hier fehlte der mediterrane Einfluß ein wenig ( Züricher Geschnetzeltes usw. auf See ist nicht jedermanns Sache )
Wasser und Softdrinks waren an Bord, Wein und Bier mußte selber besorgt werden, der Tafelwein zum Essen beschränkte sich auf ca. 1 kleines Gläschen pro Person und Abend.

Das Schiff: sehr schön !!!
Jedoch war von der angekündigten Tauchplattform nichts zu sehen.
Das 100 PS Bombard Schlauchboot ist bisher ein 4 PS Dingi.

Tauchgebiet: traumhaft !!!

Frankreich: auch mit Englisch kein Problem

Nach unserer Anreise wurden wir prompt von Fabienne abgeholt und nach unserem Gepäck zum Cat gebracht, zum Glück hatten wasserdichte Taschen dabei, da im Dingi Wasser stand.

Nach der kurzen Einweisung haben wir erst einmal entspannt und hatten einen wunderschönen Abend an Bord!
Das Feuerwerk aufgrund des Nationalfeiertages war traumhaft!!!

Am Sonntag hatten wir unseren ersten Checktauchgang in der Bucht von Antibes, dieser war sehr schön. Wir sind erst am Montag weiter gefahren, da die Schwester von Fabienne noch zum Flughafen mußte.

Am Montag sind wir noch einkaufen gefahren, da nun doch kein Getränkeverkauf an Bord statt gefunden hat.
Wenn wir dies vorher gewußt hätten, wären wir vor dem check in einkaufen gegangen.
Am Nachmittag haben wir vor Cannes bei den Ile Sainte Marguerite einen schönen Tauchgang an einer Steilwand gemacht.
Hier wollte ich Andreas helfen und sprang mit ins Wasser, da sich der Anker auf 25m an der zuvor betauchten Steilwand verkeilt hatte. Danach wurde ich von beiden belehrt, das ich nur etwas im Wasser zu suchen habe, wenn mir die oder der Skipper sein ausdrückliches OK gegeben hat, obwohl die Motoren im Leerlauf waren!
Leider habe ich meine Tauchmaske bei diesem Versuch der Hilfsbereitschaft verloren, diese durfte ich erst am nächsten Tag wieder suchen, mit Erfolg trotz einiger Skeptiker!

Dienstag war zuerst das Wrack Le Robuste II vor Cannes angesagt, mit Leihmaske versteht sich!
Dieses war traumhaft mit vielen Muränen und Congeraalen.
Unser erstes und letzter Wrack, leider!

Mittwoch hatten wir einen schönen Tauchgang bei La Roche Finie in der Nähe von Cannes, wobei ich nach dem Auftauchen in einem sehr forschen Ton erfuhr, dass die Leiter zum Einstieg nur eine Badeleiter ist, wo war die Tauchplattform lt. Homepage ???

Am Donnerstag haben wir einen early morning dive gegen 7.30 Uhr an dem legendären U-Boot Wrack ´ Rubis ´ unternommen, leider haben wir nur Sand und die Ankerkette gesehen, trotz scharfer Anweisungen diese nicht zu verlassen, der genaue Wortlaut von Fabienne ´ wenn ihr diese loslaßt erlebt ihr mich mal richtig ´, hat leider auch keine Rubis herbei gezaubert.
Nach der ersten Pleite folgte sogleich die Zweite, das Amphibienwrack DUKW bei Cavalaire sur Mer wurde trotz drei Versuchen und zwei Daten im Tauchreiseführer nicht gefunden, zwei Wracks an einem Tag nicht gefunden!
Wracktour nein danke !!!
Es lag lt. Skipperaussage am nicht vorhandenen Fishfinder an Bord.
Wir haben dann eine Felsformation mit dem Namen Le Dattier betaucht und einen großen Bärenkrebs gesehen.

Am Freitag haben wir zwei sehr sehr schöne Tauchgänge im Nationalpark Port Cros gemacht, mit vielen Zackis, Muränen, Brassen und blauen Gorgonien. Es war traumhaft, obwohl Andreas mit seiner übertriebenen ängstlichen Art wieder eine Unterweisung in Sachen Bojen setzen auf Lager hatte, keine halbe Stunde später überfuhr er eine große Fischerboje in der Nähe der Insel Port Cros - dies hätte auch ein Taucher oder Schwimmer sein können !!!

Am Samstag verließen uns nun auch die Eltern von Fabienne, wir waren nun nur noch mit den Eignern an Bord.
Fabienne traf um 17.30 nach 6 Stunden Einkauf wieder ein, wir fuhren mit dem Dingi nach Hyeres zum Abendessen.

Sonntags sind wir unter Segel nach Porquerolles gefahren, da mehr Wind aufgekommen ist.
Bei Cap de Medes hatten wir einen schönen Tauchgang mit Oktopussis !

Fabienne und Andreas haben sich bei Port Cros am Montag netter Weise abgewechselt und mich zum tauchen begleitet, da meine Lebensgefährtin ein Nasennebenhöhlenproblem hatte, diese Tauchgänge waren sehr schön, mit vielen Zackis.

Dienstag habe ich mit Andreas leider meinen letzten Tauchgang in Agay ´ Roche Maeva ´ unternommen, hier habe ich 3 kleine Barakudas gesehen.
Eigentlich wollten wir bei Saint Raphael ´ Ile lion de terre ´ tauchen, jedoch haben die zwei erfahrenen Skipper Andreas und Fabienne trotz einer 30 Minuten langen Besprechung und Umrundung der Insel, keine Boje oder Ankerplatz gefunden.

Mittwoch und Donnerstag habe wir Richtung Antibes begeben.

Zusammenfassung:

Tauchplätze wurden nur aus dem französischen Tauchreiseführer mit GPS Daten angesteuert, da bisher keine eigenen Erfahrungen in diesem Gebiet vorlagen.

Die Homepage macht den Eindruck bei zwei erfahrenen Skippern den Urlaub zu verbringen, dies ist absolut nicht der Fall.
Beide haben erst im letzten Winter Ihren Skipperschein ´SSS´ gemacht, nur Andreas hatte vorher Erfahrung mit Segelbooten.
Von daher war ein sehr unentspannter Tagesablauf wie aus dem Lehrbuch ´ gute Seemannschaft ´ an der Tagesordnung.
Die ´ Navigation ´ bzw. Fahrt mit dem Catamaran wurde meist von beiden zusammen ausgeführt, so dass sie sehr gestresst waren und die Reinlichkeit an manchen Tagen etwas vernachlässigt wurde, hier hilft auch kein geplanter Teakboden.

Da es die Sea Annemone erst seit 04/2007 gibt, hat es eindeutig an Routine gefehlt.
Genehmigungen oder Erfahrungen für die Kanaren liegen lt. eigenen Angaben bisher auch nicht vor.

Als willkommener Gast haben wir uns nicht gefühlt!

Wir haben beide den SBF und das LRC hatten schon mehrere Charterurlaube und können daher von Erfahrung sprechen !

Einen unseren nächsten Urlaube verbringen wir mit Sicherheit wieder in Frankreich, jedoch bei einem entspannten Seebären oder Bärin mit entsprechender Lässigkeit und Routine.

Liebe Grüße

Lars und Franzi

Bärenkrebs
Bärenkrebs

Muräne
Muräne

Languste
Languste

Zacki
Zacki

Conger
Conger

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 36778
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 02.08.2007 von quietscheäntli [PADI AOWD, 220 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Soeben habe ich (Taucher) mit meiner Frau (Schnorchlerin) zwei unvergessliche Wochen bei Fabienne und Andreas verbracht, die sich wesentlich von anderen Ferienerfahrungen unterscheiden:

Der KATAMARAN von hinten beeindruckte uns zuerst durch die gewaltige Breite (ich glaube 8.5 Meter). Die Platzverhältnisse sind dadurch sehr komfortabel. Der Essplatz hinter dem Salon ist auch bei starkem Wind angenehm geschützt. Normale Wellen sind kaum zu spüren. Das gemütliche Reisen ist echt entspannend.

TAUCHVORBEREITUNG auf dem Schiff: so viel Platz, die Ausrüstung zusammen zu bauen, hatte ich noch nie! Alles in Reichweite von 3 Schritten. Flaschen, Bleigurt und Ausrüstung schleppen waren nicht nötig. Das selbe nach dem Tauchgang: Alles konnte an Ort und Stelle bleiben / versorgt werden. Höhepunkt: Beim Wasserausstieg stehen zwei Süsswasserduschen mit warmem (!) Wasser zur Verfügung.

TAUCHEN: Zwei Schritte, und das Vergnügen konnte beginnen. Bei allen angefahrenen Plätzen waren wir die einzigen Vier. (Ich war immer wieder beeindruckt vom Gegensatz zu den vollgestopften französischen Tauchbooten).
Die Unterwasserwelt ist sehr abwechslungsreich, und braucht den Vergleich mit viel bekannteren Gebieten nicht zu scheuen! Langusten, Nacktschnecken, Riffbarsche und Muränen präsentierten sich praktisch jedes Mal als ideale Foto-Objekte. Am besten gefiel mir der Nationalpark von Port Cros, wo man problemlos eine lohnende Woche bleiben möchte. Dort ist auch DER Zackenbarsch-Spot, wo wir gleichzeitig über ein Dutzend dieser Prachtsexemplare bis ungefähr 120 cm Grösse bewunderten.

SCHNORCHELN: In Port Cros gibt es sogar einen beschilderten lehrreichen Unterwasserparcours für Schnorchler, den wir aus Zeitgründen leider nicht absolvieren konnten. Aber auch ohne diesen Besuch war meine Frau als Schnorchlerin zufrieden.

ESSEN: abwechslungsreich, fantasievoll, und mit überraschenden, nicht erwarteten Höhepunkten!

ZUSAMMENFASSUNG: Empfehlenswert, entspannend, Preis-wert. Betreuung lässt keine Wünsche offen. Wir kommen wieder im 2008.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35717
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 22.06.2007 von mantishrimp [CMAS/PADI, 948 TG]

3 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nun ist es doch einmal passiert: wir haben tatsächlich einen Urlaub in Frankreich verlebt – obwohl wir uns geschworen hatten, als Nichtfranzösischsprechende darauf zu verzichten. „Schuld“ daran waren zum einen die Entzugserscheinungen wegen zu langem Nichttauchens und zum anderen Fabienne und Andreas, die uns während der „boot 2007“ ihre „Sea Anemone“
vorgestellt haben.

Somit haben wir uns in der Pfingstwoche auf den Weg nach Port Napoleon bei Fos sur Mer gemacht. Die 12 Stunden Fahrt saß uns in den Knochen, doch der herzliche Empfang von Fabienne und Andreas und natürlich der Anblick des Segelkatamarans machen das sehr schnell vergessen. Wer wie wir bereits
mehrere Safaris mitgemacht hat, wird aus dem Staunen nicht mehr herauskommen!

Mit einer Breite von ca. 9m ist dieses Boot fast doppelt so breit wie andere Tauchboote, bietet enorm viel Platz und liegt dementsprechend stabil im Wasser. Der große Salon mit integrierter Kochnische lädt ein zum gemütlichen Beisammensitzen bei schlechterem Wetter, man kann sich hier wunderbar weiterbilden - sowohl in Tauchfragen als auch beim Segeln (gell, Fabienne:
Palstek, Webelein und Konstriktor sitzen!) - oder aber dem Koch über die Schulter schauen (Mitkocher werden immer gern involviert). Zum Heck hin gibt
es eine überdachte Sitzecke, wo bei gutem Wetter zusammen gegessen wird - vor Tauchgängen wird der Tisch verstaut und man hat hier wunderbar viel
Platz zum Umziehen. Der Bug des Bootes bietet dann nochmal richtig viel Platz zum Sonnen, aber Achtung: gerade auf den Trapezen zwischen den zwei
Kufen liegt es sich so klasse, dass ein Sonnenbrand fast schon vorprogrammiert ist!
Der Hammer sind aber ohne Übertreibung die Kabinen. Wer erwartet auf einem Safariboot denn Doppelbetten, die fast gemütlicher sind als daheim? Genügend Stauraum für Kleidung für eine Woche ist mehr als gegeben – sogar wenn man
Anfang der Saison auch noch ein paar dickere Sachen und Regenzeug dabei hat.
Das kabineneigene Bad mit Toilette und separater Dusche (Heißwasser ist gerade in der Vorsaison ein Geschenk nach dem Tauchen) runden den Luxus dann
rundherum ab.

Sobald alle Gäste an Bord sind wird Kurs genommen, bei unserer Tour war dies Marseille und weiter Richtung Osten nach La Ciotat. Atemberaubende
Küstenabschnitte mit tollen kleinen Buchten und Stränden und zerklüfteten Felsformationen und später dann die kleineren, vorgelagerten Inseln
faszinieren und gestalten die Überfahrt kurzweilig. Wenn unter vollen Segeln gefahren wird, sitzt man lieber neben Skipper Fabienne und lässt sich in die Geheimnisse des Wolken- oder Wellenlesens einweisen, als das man die
mitgebrachte Urlaubslektüre in Anspruch nimmt. Auch die Nichtsegler werden gern mit eingespannt und es ist ein echtes Highlight, wenn man beim
Einfahren in einen der Häfen mit anpacken darf oder beim Ankern in einer der vielen Buchten beobachtet, wie die Kette im klaren Wasser hinabrauscht.
Das Essen an Bord ist natürlich von der französischen Küche angehaucht – somit ist ein Aperitif mit Pastis, Oliven und Baguette der gelungene Abschluß eines tollen Urlaubstages. Getränke sind ausreichend an Bord und die Eiswürfelmaschine ein gern gesehenes Gerät in der Mittagshitze. Ein Tischwein ist übrigens abends auch inklusive – wo gibt’s denn sowas?
Ein- bis zweimal wird ein kleinerer Hafen angefahren und Fabienne und Andreas geben Tipps zu Sehenswürdigkeiten oder Besonderheiten. Wir haben
beispielsweise einen ganz urigen Weinhandel gefunden, wo uns unsere Urlaubsmitbringsel, natürlich Rot-und Roséwein aus großen Fässern in
Plastikflaschen abgefüllt wurde. Ungewöhnliche Verpackung aber dafür superlecker! Ganz nebenbei erhalten wir als Nichtfranzösischsprecher die ein
oder andere Minilektion Französisch von Fabienne, so dass man am Urlaubsende im Hafen angekommen, ein wenig von den Gesprächen der anderen Boote
aufschnappt und versteht!

Zum Tauchen:
Der Küstenabschnitt zwischen Fos sur Mer und St. Tropez bietet unzählbar viele Tauchplätze, daher ist es ein Riesenvorteil, dass Fabienne und Andreas bereits seit Längerem in Frankreich heimisch sind und sich so extrem gut auskennen. Somit ist die Auswahl der Tauchplätze immer genau richtig auf die Tauchgruppe abgestimmt. Die Briefings werden stets ausführlich gehalten und
Unterwasser kann man sich somit jederzeit gut orientieren. Wir haben hier Felsformationen betaucht mit Tunnels, die überzogen sind mit Schwämmen (unbedingt UW-Lampe mitnehmen!), Einsiedlerkrebse, Oktopoden, Langusten,
Drachenköpfe waren stete Begleiter und ganz nebenbei fällt einem sehr schnell auf, dass es Fabienne vor allen Dingen Flabelinas und andere
klitzekleine Nacktschnecken besonders angetan haben. Innerhalb eines Tauchganges (wir haben mitgezählt!) zeigt sie uns tatsächlich 9 verschiedene Nacktschneckenarten! Andreas weiß dafür ganz genau, wo er die schönsten Gorgonien und tolle Anemonen findet und wie man sich den riesigen Zackenbarschen bis auf Zentimeter nähern kann. Das Ganze erlebt man bei superklarem Wasser und überhaupt keiner merkbaren Strömung.
Die Wassertemperaturen liegen in der Vorsaison bei ca. 18-21°C, was uns leider zu kürzeren Tauchgängen zwang, als geplant – wir sind halt doch Warmwassertaucher.

Wenn man einen Tauchkurs gebucht hat, wird die Theorie auch gern von einem der beiden ausgebildeten Tauchlehrer Andreas oder Fabienne während der Fahrt vermittelt. Und wieder muß erwähnt werden: da der Kat so toll im Wasser
liegt, erlebt man hierbei auch kaum jemanden, der seekrank wird! Die Praxistauchgänge werden dann beim nächsten Stopp durchgeführt.

Fazit:
Frankreich hat uns gepackt! Andreas und Fabienne haben uns am Haken! Die Woche war zu kurz und viel zu schnell herum. Der Preis für eine Tour ist bei
dem gebotenen Service absolut gerechtfertigt. Wir freuen uns schon auf eine weitere Tour – wir werden auf jeden Fall im nächsten Jahr noch einmal mit der „Sea Anemone“ in See stechen! Allerdings wird das eher im Hoch- oder Spätsommer sein.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32313
S/C Sea Anemone, Clownfish Diving
Geschrieben am 08.01.2007 von clownsfish

7 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

HINWEIS : Dies ist Werbung in eigener Sache !

Bevor hier die ersten Berichte über uns auftauchen, wollen wir uns kurz selbst beschreiben :
Der Segel-Katamaran ´Sea Anemone´ (Lagoon 500, Bénénteau-Gruppe) ist mit beinahe 16m Länge und 9m Breite ein schwimmendes Hochsee-Hotel und bietet ein enormes Platzangebot für 8 Gäste (Vollcharter max.10 Gäste). Durch die geringe Schräglage beim Segeln eignet er sich selbst für Leute, die sonst Probleme mit Seekrankheit haben. Es werden die Top-Tauchplätze der französischen Mittelmeerküste angefahren, wie z.B. die Rubis, Togo, Donator, die Messerschmitt bei Marseille oder auch der Nationalpark Port Cros bei Hyeres. Individuelles Tauchen zu Zeiten, wo keine andere ´normale´ Tauchbasis anwesend ist, garantiert einmalige Tauchgänge. Ob WRACKTOUR, BEST OF, EASY DIVE oder SAIL & DIVE : für jeden ist etwas dabei ! Nur Tauchen, ab und zu Landgänge mit Sightseeing oder eine Mischung aus Tauchen und Segeln..... Alles ist möglich ! UW-Foto-Workshops mit Kurt Amsler, UW-Video-Workshops SILVERFISH oder TILLY TEC-Tauchlampen-Testtauchen runden das Programm ab.
Wer jetzt Lust auf exklusive Tauch-&Segeltouren bekommen hat, der wendet sich bitte an :
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Urlaub in einer neuen Dimension
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