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Datenbank - Tauchplätze - Saba - Saba



Tauchplätze Saba

Saba

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 Datenbank - Tauchplätze - Saba - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 25700
Saba
geschrieben am 23.03.2006 von Steffen Marquard [PADI AOWD, 270 TG]

Eigentlich haben wir Saba in Ägypten kennen gelernt. „Wie dass?“ wird sich jetzt so mancher fragen. Anja, eine unserer netten Dive Guides auf dem Boot, hatte dort schon gearbeitet und berichtete total begeistert von der Insel. Das gefiel uns so gut, dass wir uns sagten, da müssen wir unbedingt hin. Dieses Jahr war es dann soweit. Mit einigen Schwierigkeiten und die ersten Tage ohne Reisegepäck, erreichten wir über Amsterdam und St. Maarten und nach einem aufregenden Landeanflug endlich das Eiland unserer Begierde.

Gegend
Saba ist keine Karibikinsel im klassischen Sinne mit weißen Stränden und türkisblauen Badelagunen. Saba ist eine Vulkaninsel (der Vulkan ist seit mindestens 5000 Jahren inaktiv) und beheimatet im Übrigen Hollands höchsten Berg. Der heißt „Mount Scenery“ und ist 877 m hoch. Der Berg ist vollständig mit sekundärem Regenwald bewachsen und kann auch bestiegen werden. 1064 Stufen in eine Richtung gehen ganz schön in die Waden. Aber nicht nur der Berg ist so, die ganze Insel ist eigentlich ein einziger Berg voller Stufen und steiler Wege. Und bietet dadurch auch reizvolle „Trails“ für Wanderer. Es gibt 4 Ortschaften und eine Strasse die diese verbindet (fertiggestellt 1958). Sie schlängelt sich zwischen dem Flughafen im Nordosten und dem Hafen im Südwesten quer durch die Insel. Die „Inselhauptstadt“ ist Windwardside und wie der Name schon sagt kann es auch recht zugig werden. Die Restaurantdichte ist hier ziemlich hoch und die Qualität des Essens bemerkenswert gut. Der geneigte Urlauber sollte einfach die Specialties der Restaurants wahrnehmen und vor allem das Reservieren nicht vergessen! Sonst kann’s schon mal passieren, dass man im Restaurant seiner Wahl nichts zu Essen bekommt.

Unterkunft
Wir hatten uns für unseren Aufenthalt auf Saba die „El Momo Cottages“ ausgesucht. Was soll ich sagen, einfach super und für jeden, der schon immer in einem wunderschönen Garten mit aussergewöhnlichem Ausblick aufs Meer wohnen wollte absolut empfehlenswert. Das Hotel besteht neben der Rezeption im „Haupthaus“ und dem offenen Früh-stücksraum mit Riesen-Hängematte aus 6 einzelnen kleinen Hütten (Cottages) die sich am Berg in die grüne und blühende Natur schmiegen. Diese sind für maximal 2 Personen ausgelegt, sehr sauber und zweckmäßig eingerichtet. Neben den Cottages befinden sich die Badehäuschen mit Dusche und Toilette. Auch die bieten einen fantastischen Ausblick beim Duschen und... . Übrigens warmes Wasser macht die Sonne, was bedeutet keine Sonne - kühles Wasser. Wer also auf Luxus aus ist, der sollte sich wo anders umsehen. Wir haben das Erlebnis mitten in der Natur zu wohnen, Ruhe zu genießen und die familiäre Betreuung durch Angelika und Oliver sehr genossen. Ausführliche Informationen
gibt es hier: www.elmomo.com.

Tauchen
Auf Saba gibt es drei Tauchbasen. Wir hatten uns für das Tauchen mit den „Saba Divers“ entschieden. Diese sind im Hotel „Scouts Place“ untergebracht, was übrigens die ideale und bequemste Kombination ist. Unterkunft, Restaurant und Tauchbasis unter einem Dach. Dafür ist es auch etwas belebter, denn das „Scouts Place“ befindet sich fast mitten in der „Stadt“. Mehr Informationen gibt’s unter www.sabadivers.com. Wenn man will, wird man auch von seinem Hotel abgeholt. Die Fahrt zum Hafen erfolgt per Kleinbus. Im Hafen ist die eigentliche Basis mit dem ganzen drum herum. Das mitgebrachte Gerödel wird für die Zeit des Urlaubs dort untergebracht. Die Saba Divers haben zwei Boote, die „Blue Star“ und die „Big Blue“. Das gewährleistet, dass die Gruppen auf dem Boot immer überschaubar sind und individuellen Wünschen Rechnung getragen wird. Ich habe mich immer sehr wohl gefühlt. Nie gab es Hektik und ich habe keinen Tauchplatz zwei Mal gesehen. 30 Tauchplätze gibt es um Saba herum, hauptsächlich auf der Karibikseite. Das ist westlich und südlich der Insel. Acht Tauchplätze befinden sich auf der Ostseite. Es gibt also genug Möglichkeiten die Unterwasserwelt zu besuchen. Diese ist natürlich typisch karibisch geprägt. Es gibt alles was Tauchers Herz begehrt. Über Schildkröten, Barrakudas, Haie, Langusten, Rochen und anderen größeren Buddies bis hin zu den ganz kleinen Vertretern der belebten Unterwasserwelt wie Schnecken und winzige Garnelen. Und natürlich neben den Korallen, Schwämme über Schwämme, Gorgonien und Anemonen in allen Größen und Farben. Die Tauchplätze sind sehr abwechslungsreich, liegen hauptsächlich in Tiefen zwischen 5 und 30 Metern und sind auch für Anfänger relativ leicht betauchbar.

Sonstiges
Neben dem ganzen Positiven was die Insel zu bieten hat, hier auch ein paar kritische Töne. Wir haben selten so eine hilflose, und desorganisierte Airline wie KLM erlebt. Ein kaputtes Flugzeug kann schon mal vorkommen, aber dass erst mal eine Stunde tatenlos gewartet wird und danach vollkommen wahllos versucht wird die Passagiere zu ihrem Ziel umzubuchen, währen deren Anschlussflüge in Amsterdam nach und nach ohne sie losfliegen, ist schon ein „dicker Hund“. Wir haben noch einen Flieger nach Amsterdam bekommen, um dort zu erfahren, dass wir von Frankfurt nach New York fliegen!!!! Das unser Gepäck erst 5 Tage später vollständig bei uns ankam verwundert da wohl nicht.
Trotz alledem noch ein dickes Lob und Dankeschön an die „Saba Divers“ die mich, bis mein Tauchgerödel kam, mit kostenloser Leihausrüstung versorgten und unseren Reiseveranstalter „Nautilus Tauchreisen“, der sich für uns zwecks Kostenrück-erstattung mit KLM rumärgert.

Fazit
Absolut empfehlenswert und das nicht nur für Taucher. Auch Naturliebhaber und Wanderer sind hier sehr gut aufgehoben.

El Momo Badehausblick
El Momo Badehausblick

El Momo Cottages
El Momo Cottages

El Momo Frühstücksraum
El Momo Frühstücksraum

El Momo Rezeption und Pool
El Momo Rezeption und Pool

El Momo Lizard Cottage
El Momo Lizard Cottage

Windwardside
Windwardside

Flughafen
Flughafen

Saba Divers ´Blue Star´
Saba Divers ´Blue Star´

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 23168
Saba
geschrieben am 22.01.2006 von Hendrik Brunckhorst & Sina Clorius [Forschungstauch, 80 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Im Januar 2006 waren wir gut 3 Wochen mit Rucksack in der Karibik unterwegs. Wir besuchten Guadeloupe (1), Dominica (2), St. Martin (3), Anguilla (4) und Saba (5). Eine bunte Mischung: schöne (1, 3) bis großartige (4) Strände, bunte, reichhaltige Märkte (1), hohe Berge (2, 5,) primärer Regenwald (2), gute Wandermöglichkeiten (2, 5), sehr gute Walbeobachtungstouren (2) und französisches (1, 3), englisches (4) oder historisch-gemischtes (3, 5) Flair.

Auf Saba wohnten wir im Scout’s Place und tauchten und schnorchelten mit den Saba Divers (eine sehr praktische Kombination). Die Unterkunft gefiel uns sehr gut: Die Aussicht auf das 400 m tiefer gelegene, blaue Meer zwischen grünen Hängen und Puppenstuben-Häuschen ist kaum zu toppen und macht schon das Frühstück zu einem besonderen Vergnügen. Das Restaurant ist gut und Karaoke am Freitag wird man mitsingend lieben oder flüchtend fürchten. Die - allerdings milde - Selbstdarstellung als Piratenbar ist etwas albern, aber erträglich. Vermisst haben wir eine kleine Bibliothek über die Geschichte der Insel, ihre Attraktionen and Land und im Meer sowie gängige Bestimmungsbücher über Meerestiere, Vögel und Pflanzen sowie eine große Karte, die die Insel und den Nationalpark darstellt.

Trotz dieser kleinen Einschränkungen vergeben wir wegen des sehr hilfsbereiten und netten Hotel- und Tauchlehrer-Teams, der außergewöhnlich netten Einheimischen (man wird dauernd gegrüßt!) und der schuckeligen, von vielen Wanderwegen durchzogenen Insel und der hervorragenden Tauchgründe die maximale Flossenzahl.

Hendrik Brunckhorst und Sina Clorius

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15148
Saba
geschrieben am 27.09.2004 von Jürgen

5 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Saba

Nachdem wir (CMAS ***) 2003 das Hotel Colony auf der Schatzinsel (Kuba) besuchten, zog es uns dieses Jahr wieder in die Karibik. 2 Wochen verbrachten wir Ende August 2004 auf Saba, Niederländische Antillen.

Küste Saba
zerklüftete Küste von Saba

Wir buchten die Reise (wie im Vorjahr) bei Nautilus Tauchreisen. Dorthin vielen Dank für die einwandfreie Organisation unseres Urlaubs. Die Anreise erfolgte via Amsterdam nach St. Maarten, von dort mit Winair nach Saba. KLM bot guten Service und war sehr pünktlich. Als Nachteil erweist sich die Rückreise über Curacao, die über 12 Stunden dauert.(Ggf. über Air France nachdenken).
Die Insel: Saba ist ein kantiger Lavablock, der weitestgehend mit Regenwald bewachsen ist. 1200 Einwohner, 200 Medizinstudenten aus USA und einige Touris teilen sich das beschauliche Eiland, auf dem alles sehr entspannt zugeht und Zimmerschlüssel unbekannt sind. Die Einwohner sind sehr freundlich und aufgeschlossen, alle sprechen (ein manchmal schwer verständliches....) Englisch und sind immer zu einem Schwätzchen aufgelegt. Sandstrände gibt es keine,  die hauptsächlichen Beschäftigungen der Touristen sind Tauchen und Wandern. Zum Tauchen kommen  wir später.... Wandern ist auf Saba ein Muss. Auf den mit viel Mühe angelegten Wanderwegen durch den Regenwald und auf den höchsten Berg, den Mount Scenery, erfreut man sich an der intakten tropischen Flora und Fauna und genießt dramatische Ausblicke über Saba, die Karibik und je nach Fernsicht über die umliegenden Inseln. Empfehlenswert ist auf jeden Fall ein Abendessen in der „Ecolodge“, ein Restaurant mitten im Regenwald. Absolute Ruhe und vorzügliches Essen sind garantiert. Mittwochs gibt es vor dem Essen noch einen sehr interessanten Diavortrag über die Natur Sabas.

Windwardside, Saba
Windwardside, Saba

Wir bewohnten einen „Cottageroom“ im Hotel „Scouts Place“ in Windwaardside, welches genau wie die Tauchbasis „Sabadivers“ von Barbara und Wolfgang Tooten geleitet wird.

Die Cottagerooms sind ein wenig größer als die anderen Zimmer, haben einen eigenen kleinen Balkon und liegen ein wenig weiter von der Straße weg als die anderen Zimmer. Auf Saba herrscht zwar kein großer Verkehr, aber wenn morgens ein paar BoomBoom-Autos (das sind die mit dem 500W-Discosound) vorbeifahren, lernt man den Abstand zur Straße zu schätzen.
Ansonsten bietet das „Scouts“ einen kleinen Pool mit Aussicht, eine Bar und ein Restaurant mit guter Küche!
Überhaupt, die Küche auf Saba: Wir sind nie reingefallen beim Essen. Man muss zwar für ein Abendessen mit Salat als Vorspeise grundsätzlich mind. 25 US-$ einplanen, aber es gab  in allen Restaurants vorzügliches Essen. Hervorzuheben sind nebem dem „Scouts“ und der bereits erwähnten „Ecolodge“ u. a. das „Brigadoon“ und die Grillabende im „Swinging Doors“.

Hafen Saba
Hafen Saba

Das Tauchen:
Die Tauchgebiete liegen direkt entlang der Felsenküste, z. T. ca. 1 km von der Küste entfernt. Dort steigt aus der Tiefe ein Plateau mit ein paar Spitzen bis auf 30m auf. Die Tauchgänge dort fanden wir am schönsten und interessantesten, da die fast immer vorhandene Strömung für reichlich Leben sorgt (Riffhaie sind fast immer zu sehen..) und die Unterwasserwelt dort entsprechend spektakulär aussieht. Morgens wurde meist ein Tauchgang an eben diesen „Pinnacles“ angeboten, der 2. Tauchgang war dann flacher entlang der Küste.
Im allgemeinen sind die Tauchplätze sehr schön bewachsen und super intakt. Man sieht es den Riffen um Saba an, dass sie seit 1987 unter Naturschutz stehen. Auch im Verhältnis zu den Malediven brauchen sich die Tauchplätze um Saba unserer Meinung nach nicht zu verstecken, was den Bewuchs und die Artenvielfalt betrifft. Nur Mantas und Walhaie sind keine vorbeigekommen.....
Der Ablauf: Man fährt morgens um 9 oder 10 Uhr mit dem Minibus zum Hafen (ca. 20min) und steigt aufs Boot. Man muss nur seinen Anzug aus der Basis holen, die restliche Ausrüstung liegt schon auf dem Boot, teilweise bereits montiert. Die Ausfahrten dauern max. 15 Minuten, dann Briefing, 1. Tauchgang, dann bleibt das Boot meistens draussen, nach 1 Stunde Oberflächenpause folgt dann der 2. Tauchgang. Je nach Auslastung und Nachfrage werden auch mal 3 Tauchgänge angeboten. Je nachdem legt das Boot zwischen 13:30 und 15:00 wieder im Hafen an, man spült seinen Anzug (den Rest spült das Personal) und fährt wieder hoch nach Windwaardside ins Hotel.
Nitrox 32 steht jederzeit ohne Aufpreis zur Verfügung.

Barakuda, Saba
Barakuda

Leider gab es entgegen den Ankündigungen auf der Homepage www.sabadivers.com regelmäßig Tauchzeitbeschränkungen von max. 1 Stunde oder auch mal 50 Minuten. Ärgerlich ist es schon, wenn man mit 110 bar auftauchen muss..... Den Vogel schoss ein Guide beim Briefing ab: Wir waren wieder an den „Pinnacles“, geplant war ein Rechtecktauchgang, max. Tiefe 30-35m. Nullzeit mit Nitrox ca. 25min. Alle waren mit Nitroxcomputern ausgestattet, außer dem Guide. Wir sollten mit ihm nach 12-15 Min. auftauchen, da dies sein Computer im Luftprogramm als Nullzeit vorgab. Nach massivem Protest meinerseits konnten wir aber dann doch unseren Tauchgang nach dem Nitroxprogramm durchführen....
Es kam öfter vor, dass Tagesgäste mit der Fähre von St. Maarten kamen. Diese wurden dann um 10 Uhr im Hafen abgeholt und mussten bis spätestens 15 Uhr wieder zurück sein, da die Fähre dann wieder startet. Daraus resultierten dann die verkürzten Tauchgänge.

Krabbe, Saba

Weiter wurden trotz Absprache und Voranküdigung am Vorabend auch die „Pinnacles“ nicht immer angefahren, weil dann doch wieder neue Taucher an Bord waren, mit denen nicht der erste Tauchgang als „Tieftauchgang“ durchgeführt werden sollte. Erst nach Beschwerde unsererseits und diverser Diskussionen kamen wir auch zu unserem morgendlichen Tauchgang an den „Pinnacles“. Dies ist natürlich eine Frage der Organisation. Es kann sein, dass es zu anderen Jahreszeiten anders läuft oder besser funktioniert. In den Punkten „individuelle Betreuung und keine Tauchzeitbeschränkung“ stimmten die Versprechungen auf der Homepage leider nicht  mit der Realität überein.
Fazit: Sehr schöne Tauchplätze, entspanntes Tauchen, aber mit den beschriebenen organisatorischen Schwächen. Ruhige Insel, die von Massentourismus gänzlich verschont geblieben ist. Der Titel:“Saba, the unspoiled queen“ ist  wirklich angemessen. Wir hatten einen sehr schönen, entspannten Tauchurlaub. Hurricane Frances führte zu guter Letzt noch zu einer um einen Tag vorverlegten Abreise mit einer Übernachtung auf St. Maarten, die Barbara super organisierte (an dieser Stelle dafür noch mal vielen Dank dafür!).
Einige Taucher aus Belgien waren zuerst auf St. Eustatius und berichteten uns von dort. Wenn wir die Reise noch einmal machen, würden wir 1 Woche Saba mit  z.B. 1 Woche St. Eustatius kombinieren.

Großfische, Haie, Saba

Die Flossenzahl soll sich jeder anhand der Beschreibung  selbst vergeben, mancher würde 6 vergeben, andere wieder nur 3, das ist alles sehr subjektiv. Wer mehr wissen möchte, kann mir gerne eine Mail schicken.

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