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Datenbank - Tauchplätze - Philippinen - Sangat Island Palawan Busuanga Coron Bay



Tauchplätze Philippinen

Sangat Island Palawan Busuanga Coron Bay

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 Datenbank - Tauchplätze - Philippinen - 1 Bericht zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 14941
Sangat Island Palawan Busuanga Coron Bay
geschrieben am 08.08.2004 von Thomas K [CMAS *, 140 TG]

8 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Reisebericht Philippinen Palawan
Coron Bay Insel „Sangat Island“
vom 10.6. – 27.6.04


Wer eine Reise macht, hat auch etwas zu erzählen. Diesmal ging es auf die Philippinen, in die Bucht von Coron nahe der Insel Busuanga. Die Anreise mit Emirates Air mit Zwischenlandung in Dubai nach 6,5 Std. - Weiterflug nach Manila 8,5 Std. - in Manila OZ 21:30 Uhr ging es dann für 6 Std. ins Hotel zum schlafen. Am nächsten Morgen 4 Uhr wecken, Frühstück, dann um 7:20 Uhr, Weiterflug zur Insel Busuanga. Dort landet man auf einer Zement - Schotterpiste, der Flugplatz besteht nur aus einer Halle, zwei Holzbuden und einem weitern Haus.

Flugzeug Flughafenhalle
Flugzeug und Flughafenhalle

Von dort fährt man mit einem Bus weitere 45 Min. über Schotterstraßen und Brücken, über die wir wahrscheinlich nie mehr fahren würden, in die Stadt Coron. Dort wird man vom Tauchboot der Insel Sangat Island für die Überfahrt nach Sangat, die weitere 55 Min. dauert abgeholt.

unser Bus unser Boot
"unser" Bus und "unser" Boot


Die Bucht Coron Bay ist unter Tauchern berühmt für ihre 24  japanischen Wracks aus dem 2 Weltkrieg, bereits 12 dieser Wracks sind bekannt und zum Tauchen  geeignet.

Karte von Coron
Karte von Coron


Die kleine, ca. 4x3 km große, Insel Sangat Island bietet mit den zum Öko Ressort ausgebauten 10 Bungalows von Andy, einem Engländer, der seit ca. 20 Jahren auf dem Philippinen lebt, ein super Ressort an mit optimaler Lage zu den Wracks. Mit einer Fahrtzeit von 15 – 90 Min. sind alle 12 Wracks zu erreichen. Das Ressort selbst bietet 10 Bungalows mit je 3 Betten (bei Bedarf) und eine am separaten Strand und nur mit dem Boot zu erreichende Villa, die mit 2 – 6 Betten ausgestattet ist.

Inselbild vom Meer Inselbild vom Meer


Das Ressort hat eine eigene PADI Tauchschule mit 4 Divemastern, ( Andy, Ibing, Ilona und Bart), die Ausstattung mit 12 und 15 Liter Aluflaschen ist super. Nitrox Tauchen ist gegen Aufpreis von 7 USD auch möglich.

Tauchschule
Tauchschule

Die Bungalows, von denen 5 mit Fliegengittern an den Fenstern ausgestattet sind und 5 mit nur einem Moskitonetz über dem Bett, haben alle bis auf 3 einen Blick auf das Meer. In der Regenzeit von Ende Juni bis September sollte man unbedingt die Bungalows mit Moskitonetz buchen und sich viel Mückenschutzmittel mitbringen. Strom gibt es täglich nur von 18:00 – 24:00 Uhr (US Adapter nötig). Ein Internet-Anschluss, 30min/1 USD, Handyempfang  1min/ 3 USD und Telefon 1min/1USD sind vorhanden.

Bungalow
Wohnbungalow


Das Essen vom schweizer Koch Daniel und seiner Partnerin ist super, es gibt sehr viel Fisch und Krabben, Lobster usw. man kann natürlich auch Fleisch bekommen, unser Essen war immer vorzüglich.

Lobster zum Abendessen


Die Insel bietet als weitere Freizeitmöglichkeit ein kleines Bodybuilding-Center mit 6 Geräten (wer es bei der Hitze braucht) oder Kanufahrten zu ca. 1,5 km entfernten heißen Quellen sowie Wanderungen durch den Inseldschungel.

Bodybuilding Center Kanufahrt
Bodybuildingcenter und Kanus für kleinere Ausfahrten  


Weiterhin kann man auf die Nachbarinsel Culion in die Stadt Culion fahren, ca. 35 min mit dem Boot. Culion ist bekannt als Lepra Station von 1904. Dort befindet sich eine schöne Kirche sowie Reste einer alten Befestigung. Es gibt auch ein kleines Museum, das aus 4 Zimmern besteht und über die Geschichte der Leprakolonie berichtet.

Museum über die alte Leprakolonie Museum über die alte Leprakolonie
Museum über die alte Leprakolonie

In der kleinen Stadt kann man sich ein bisschen die Lebensumstände dieser armen Menschen an sehen. Für uns Europäer ist es schon erschreckend unter welchen Bedingungen hier gelebt wird. Die Familien leben in kleinen, meist im Wasser stehenden, Häusern. Darin lebt man auf ca. 30 m2 mit drei Generationen.

Aufnahmen der Stadt Conception Aufnahmen der Stadt Conception
Kirche und Wohnhaus in Conception

Ein weiteres Ziel ist die Stadt Conception auf der Insel Busuanga, ca. 90min mit dem Boot, im Norden. Dort befindet sich ein kleiner Wasserfall der ca. 45min zu Fuß vom Hafen entfernt liegt. Auch hier kann man sich über die sehr ärmlichen Lebensumstände der Philippiner informieren und natürlich in dem warmen Wasser des Wasserfalls baden.

Wasserfall

Die schönsten Ziele sind für Taucher, abgesehen von den Wracks, die Tauchplätze Baraccuda Lake und Cathederal Cave auf der Insel Coron.
Mit einer Tagesfahrt kann man hier in einer Höhle tauchen. Der Eingang  befindet sich in 9m Tiefe und geht durch einen Felskanal auf 13m Tiefe in die Höhle. In der Höhle ist ein Auftauchen möglich und sollte auch unbedingt gemacht werden. Durch die Höhlendecke ist ein Baum in die Höhle gestürzt und  hat ein ca. 2 qm großes Loch hinterlassen. Durch dieses Loch kommt Licht in die Höhle sowie Fledermäuse, der Höhlenboden besteht aus einer weißen Schlammschicht.

Cathedral Cave

Der zweite Tauchplatz Baraccuda Lake auf Coron liegt fast vor der Stadt Coron im Norden der Insel. Hier kann man in einem heißen Süßwassersee bei 38 – 40 Grad in bis zu 40m Tiefe tauchen. Allerdings muss man erst samt Ausrüstung ( Flasche, Blei, ABC usw.) über eine sehr scharfkantige Felswand zum See klettern. Daran denken, ca. 1 kg Blei kann man auf dem Boot lassen wegen dem Süßwasser. Wir haben uns für ein Trinkgeld unsere Ausrüstung vom Bootsmann zum See bringen lassen. Für das Klettern sollte man am besten Turnschuhe anziehen, da die Tauchfüßlinge nicht für diese spitzen Steine geeignet sind.

auf dem Weg zu Barracuda Lake Barracuda Lake

Am See angekommen steigt man in dieses badewannenwarme Wasser, an der Oberfläche hat es ca. 33 Grad.

Barracuda Lake

Beim Abtauchen kommt man durch Schlieren immer mehr ins warme Wasser. Wir hatten in 30m 38 Grad, für mich war nach 35 min im 3mm Tauchanzug, der weit geöffnet war, Schluss. Ich musste raus, es war einfach zu warm. Der Rückweg (in 15m Tiefe waren es immer noch 34 –35 Grad) kam mir schon wesentlich angenehmer vor. Im See findet man sehr viele Muscheln und viele kleine ca. 5 – 10cm große Welse, die angeblich manchmal vorhandenen Baraccudas waren nicht da !
Weiterhin sollte man beachten das diese Wassertemperatur nicht für jeden Kreislauf geeignet ist.

Die Wracks liegen alle in optimaler Tauchtiefe, das Oberdeck auf 15- 20m und eine maximale Tiefe von 40m. Weitere Infos gibt es im Internet unter http://www.sangat.com.ph/  und  http://evergreen-diving. com/deutsch/frameset.htm.

Wracktour

In alle Wracks kann man hineintauchen, es gibt viel zu sehen. Die Wracks haben alle einen sehr schönen Bewuchs mit Hart- und Weichkorallen. Es gibt sehr viele Skorpionsfische und Rotfeuerfische. An großen Fischen wie Haien oder Mantas fehlt es. Aber es gibt auch sehr viele kleine Lebewesen wie Nachtschnecken in allen Farben und Größen.

Unser einheimischer Tauchguide Ibing kennt die Schiffe in- und auswendig, er ist mit jedem Loch auf du und du und hat uns durch alle Wracks hervorragend geführt. Da wir in der ersten Woche die einzigen Taucher auf der Insel waren, hatten wir es mit drei Tauchlehrern natürlich optimal getroffen. Ilona und Bart. ein Paar aus Österreich, erst seit März auf den Philippinen und seit 3 Wochen auf Sangat haben uns perfekt betreut. Durch Ibing, den einheimischen Tauchguide, wurden wir mit Ilona und Bart in die Wracks eingewiesen.

Die Sicht an den Wracks war durch die Taifunausläufer mit etwa 10m in der 1. Woche zwar nicht super, aber in den Wracks spielt die Sichtweite eine nicht so große Rolle, es fehlte einem nur beim Abstieg der Gesamteindruck von diesen bis zu 180m langen Wracks.

Das Hausriff links vom Strand ist zum Tauchen und Schnorcheln auch wunderschön. Ein weiteres Muss ist der Tauchplatz „Dynamit Point“ vor der Stadt Culion. Hier macht man einen leichten Strömungstauchgang mit maximal 20m Tiefe. Das Riff hat einen herrlichen Bewuchs mit Korallen und es gibt hier Schildkröten, Blaupunktrochen und viele große Fischschwärme. Dieses Riff hat mich an die Malediven vor dem Korallensterben erinnert.

Leider musste ich nach 9 Tauchgängen eine Unterbrechung von 3 Tagen wegen einer starken Ohrenentzündung hinnehmen. Die Entzündung war so schmerzhaft, dass ich am zweiten Tag in das Krankenhaus nach Culion gefahren bin. Der Arzt, ein Philippine ca. 35-40 Jahre alt, war auch schon in England zur Weiterbildung und hat mich sehr gut behandelt. Erstaunt war ich über sein Honorar - man kann eine Spende an die Lepraklinik geben!
Die Schmerz- und Vitamin- sowie Antibiotikatabletten holt man sich dann in einem Laden, wo man jede Tablette abgezählt nach der ärztlichen Verordnung bekommt. Nicht wie bei uns, wo man den Rest der Packung dann nach Jahren weg wirft. Die Kosten von 35 USD sind für uns normal, aber ein Philippine kann sich das nicht leisten bei einem Tagesverdienst von 200 Pesos ( 3-4 USD).

beim Arzt


Nachdem meine Ohren wieder in Ordnung waren, haben wir noch den Rest der Wracks betaucht, und am letzten Tag sind wir mit dem Scooter getaucht und haben uns am Hausriff rechts ca. 1 km gegen die Strömung ziehen lassen. Das Scooter - Tauchen macht Spaß, man darf sich nur nicht in die Tiefe ziehen lassen, da man mit dem Druckausgleich nicht mitkommt. Das Gleiche gilt beim Aufstieg, man überschreitet sehr schnell die maximale Aufstiegsgeschwindigkeit.
So, nach 14 Übernachtungen und leider 8 Tagen Regen mit vielen Moskitos und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit, bei der uns die Kleidung und der Rucksack im Schrank geschimmelt sind, war der Urlaub auf der sehr schönen Insel Sangat vorbei.

Leider folgte jetzt der schlechte Teil der Reise.
Da wir unsere Inlands Flugtickets erst bei der Landung in Manila bekommen hatten, stellten wir auch erst hier fest, dass es nur einen Flug täglich von Busunga nach Manila gibt. Da dieser Flug um 8:45 Uhr abgeht und ca. 1 Stunde dauert, hatten wir einen 14-stündigen Aufenthalt in Manila, da Emirates erst um 23:55 Uhr nach Dubai fliegt.

Aber alles kam dann doch ganz anders:
Nachdem wir mit einem Frühstückspaket um 6:00 Uhr mit dem Boot von Sangat nach Coron in 55min gefahren sind und dort mit dem Jeep 45 min zum Flughafen stellte sich nach einer weiteren halben Stunde heraus, dass der Flug wegen schlechtem Wetter gestrichen wurde. Unsere Reisemanagerin, Frau Ruby, die auf dem Flugplatz einen regen Handykontakt mit Ilona vom Ressort und Asian Spirit hielt sagte uns, jetzt würden wir wieder mit dem Jeep nach Coron fahren und dort im Office würde Sie dann alles weitere klären. Also wieder bei strömendem Regen 45 min. nach Coron, dort im Office stellte sich dann heraus, dass heute definitiv kein Flugzeug mehr von Manila kommt.

Ob morgen ein Flug geht, weiss man auch noch nicht. Heike und ich, beide nur schlecht englisch sprechend, sowie ein australisches Pärchen von unserer Insel, versuchten jetzt mit Ilonas und Rubys Unterstützung zu klären, was mit unseren Anschlussflügen bei Emirates werden würde. Leider war weder mir noch dem Manager von Asian Spirit die Rufnummer von Emirates in Manila bekannt und eine Auskunft war wohl auch nicht so einfach zubekommen. Bei Emirates in Deutschland lief natürlich nur ein Band, da wir mit 7 Sunden Zeitverschiebung mitten in der deutschen Nacht keinen an den Hörer bekamen.
Unsere Reisemanagerin, Frau Ruby, sagte uns, es gäbe eine Alternative: Einen Charterflug mit einer kleinen Cessna. Die würde aus Manila kommen und uns vier für 400 USD fliegen. Was uns sehr wunderte, eine Cessna fliegt und Asian Spirit kann bei dem Wetter nicht fliegen ? Sind der Pilot und das Flugzeug okay  oder steigen wir hier in einen Kamikazeflieger ?
Nach einem weiteren Telefonat mit Ilona von Sangat, sagte sie mir, dass Andy, der Ressortleiter, den Pilot und die Firma in Manila kennt und der Flug schon okay wäre. Jetzt haben wir uns dafür entschlossen.
Nach Rückzahlung unserer nicht genutzten Tickets bei Asian Spirit von 75 USD, mussten wir noch eine Zahlung von 125 USD leisten und konnten dis Maschine chartern.
Die Maschine würde um 15:00 Uhr in Busunaga landen, da wir ja bis 23:55 Uhr Zeit hatten ,sollte das jetzt kein Problem mehr sein.

Wir entschlossen uns sofort zum Flughafen zu fahren und dort die 2 Stunden bis 15:00 Uhr zu warten. Also wieder in den Jeep und 45min zum Flughafen, jetzt wurde der Regen aber so stark, dass unser Fahrer zeitweise kaum die Schotterpiste sah.

Weg zum Flughafen

Nach einer Stunde hatten wir es geschafft, am Flugplatz setzten wir uns dann in eine Holzbude und warteten auf unsere Cessna .

Bretterbude als Abflughalle Bretterbude als Abflughalle

warten auf die Cessna warten auf die Cessna

Sie kam sogar pünktlich um 15:00 Uhr trotz der schlechten Sicht und dem starken Regen an.

Landung der Cessna Landung der Cessna

Ich hatte so meine Bedenken, dass wir 4 und das Gepäck mit einem Gewicht von 465 kg plus Pilot in die Maschine passen und sie mit der halben Tonne auch abheben kann. Es war zwar sehr eng, aber wir haben alle in die Maschine gepasst und sie hat sogar abgehoben. Ich durfte beim Piloten sitzen und war sehr beeindruckt wie er den Kurs von 3 Grad Nord einhielt. Mit einer Höhe von 300m ging es jetzt bei starkem Regen und einer Sicht von ca. 500 - 800m nach Manila. Der Pilot funkte alle 10min seinen Standort, den er mit einem GPS Gerät bestimmte, an den Tower. Nach weiteren 45min hatten wir die Regenwolken hinter uns gelassen, die Sicht auf das Meer und die vielen kleinen Inseln war möglich und uns ging es auch wieder besser.

Im Cockpit der Cessna
Im Cockpit der Cessna

Nach 75 min setzten wir zur Landung auf dem Flughafen auf, und uns fiel ein Stein vom Herzen. Wir hatten es geschafft ohne abzustürzen ! Jetzt erst mal einen Anruf bei den vorher informierten Verwandten in Deutschland.

Ankunft nach dem Abenteuerflug endlich entspannte Gesichter

Da der Charterflugplatz noch 10min vom International Airport weg liegt, hat uns unser Pilot mit einem Bus noch ohne weitere Kosten dorthin gebracht. Jetzt war es 17:30 Uhr und ein Check-In bei Emirates Air war erst 4 Stunden vor Abflug möglich, also noch bis 20:00 Uhr in der viel zu kalten Wartehalle herumsitzen. Leider hatte auch diese Maschine eine Stunde Verspätung. Um 1:00 Uhr ging unser Airbus dann in die Luft  und nach 8,5 Stunden waren wir in Dubai. Hier hatten wir 4 Stunden Zeit zum Shopping.

Nach weiteren 6,5 Stunden waren wir in Frankfurt und hatten jetzt mit der Heimfahrt von 40 min insgesamt 39 Stunden Transfer hinter uns.

Da ich mit den Reiseinfos zur Insel (Getränkekosten, Zahlungsmöglichkeit, Übergepäck im Inlandsflug usw.)  sowie mit dem Transferbedingungen natürlich nicht zufrieden war, rate ich von einer Buchung bei O....-Reisen ab. Die Reise sollte am besten direkt bei Andy auf der Homepage http://www.sangat.com.ph/   und den Fluggesellschaften gebucht werden mit einer Übernachtung auf dem Hin- und Rückflug in Manila.

Die Insel Sangat ist ein Traum für Taucher und Ruhesuchende, aber nur außerhalb der Regenzeit.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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