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Datenbank - Tauchplätze - Kuba - Schatzinsel - Hotel Colony



Tauchplätze Kuba

Schatzinsel - Hotel Colony

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  - Schatzinsel (Isla de Juve.. (2)  - Schatzinsel

 Datenbank - Tauchplätze - Kuba - 21 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 31917
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 17.12.2006 von DDSteffen [PADI, 6 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Das Hotel ist im Oktober 2006 als Zumutung anzusprechen. Pool in Reparatur, Haupthaus=Ruine. Die Bungalows sind modern und ok. Die Klimaanlage funktioniert. Leider waren wir neben 2 Norwegern die einzigen(!) Gäste. Nur am Wochenende kamen ca. 10 bis 15 ´ausgezeichnete´ Cubaner ins Hotel. Das Personal langweilte sich, aber überall gab es Sicherheitsposten. Die Stege am Hotel und im Nationalpark haben die letzten Hurricane nicht überstanden. Das Küchen- und Barpersonal gibt sich bei Verwendung begrenzter Materialien Mühe, die Preise sind klein.
Die Tauchspots sind hier schon mehrfach beschrieben worden: sie sind weiterhin sehr gut. Sogar Großfische wie Mantas, Haie sowie Schildkröten sind zu sehen! Die Tauchschiffe sind alt. Einmal warteten wir 2 h auf das Auslaufen: eine Leitung war defekt. Das Essen an Bord ist frisch und super schmackhaft.
Für Taucher mit geringen sonstigen Ansprüchen sehr zu empfehlen, Strandurlaub ausgeschlossen (Mücken)

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 17135
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 22.03.2005 von Achim [PADI / CMAS, 320 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Vom 26.2.05 bis 12.3.05 war ich, nun schon zum zweiten Mal, auf der Schatzinsel.
Zur Unterbringung: die erst kürzlich renovierten Bungalows sind absolute Spitze,die Zimmer im Hotel selbst Bruchbuden die eigentlich nicht mehr zumutbar sind, deshalb auf jeden Fall Bungalow buchen.

Essen: um es gleich auf den Punkt zu bringen, zum Schlemmen fährt man nicht nach Kuba! So ist auch im Colony das Essen eher eintönig und meist nicht sehr liebevoll zubereitet, was allerdings das Mittagessen anbelangt das auf dem Tauchboot auf einem zweiflammigen Gaskocher zubereitet wird, muß man sagen das die Jungs sich da echt Mühe geben.

Tauchen: der eigentliche Grund um zur Schatzinsel zu fahren. Drop Off´s, Höhlen, Canyons und eine Riesen Artenvielfalt an Korallen und Fischen, kurz das Tauchen ist hier einfach immer wieder ein Erlebnis.Vorsicht, die Schatzinsel ist nicht unbedingt als Anfängerrevier zu bezeichnen, die Tauchgänge gehen oft sehr tief (50m), und um Briefings oder sicherheitsvorkehrungen wird da kein kein grosses Brimborium gemacht. Man sollte auf sich selbst aufpassen können!

Die Guides sind ansonsten supernett und engagiert bei der Sache, Sonderwünsche sind in der Regel kein Problem wobei ein kleiner Bakschisch, wie überall in Kuba, die Sache beschleunigt. Insidertip:unbedingt die Cayos de los Indios mitnehmen, kostet extra,10 Dollar pro Person , aber solche Schwämme seht ihr nie wieder.

An den Tauchbooten müßte dringendst mal was getan werden die ölen mittlerweile auch schon mal ins Wasser, habe den Reiseveranstalter ( Nautilus ) drauf angesprochen, sie haben versprochen sich drum zu kümmern.

Was die Inlandsflüge anbetrifft: Ärger mit dem Tauchgepäck gibts immer wieder bei der Cubana,wegen Übergepäck, die Angestellten brauchen halt ihre Zusatzeinkünfte, hat sich bei mir aber immer in Grenzen gehalten, sprich: 10 Dollar und das Gepäck ist auf dem Band.

Fazit: wer keinen tollen Strandurlaub mit Luxushotel und Superbüffet erwartet,dafür aber einen Super Tauchurlaub sucht, ist hier richtig
aufgehoben.Ich komme jedenfalls wieder.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15842
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 15.12.2004 von tom [PADI, 380 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

hallo zusammen,
eure bericht finde ich klasse! ich war 1995/96 im colony, damals war der schuppen schon ziemlich runter, der ranchon war komplett hinueber und damals waren die bungalows nicht so sehr der hit:-}
auch wenn das tauchen dort wirklich nichts fuer anfaenger ist, und auch erfahrerne taucher, die noch nie unter derartigen bedingen getaucht haben, sollten sich das beherzigen -
die plätze sind schon einzgartig!!!
ein muß ist es, die besatzung so lange zu belabern, um ans punta frances zu fahren: solche schwämme werdet ihr kaum wo anders auf der welt zu sehen bekommen!
das verfahren um da hin zu kommen laeuft etwa so ab:
taucher: lasst uns an die punta frances fahren ( morgens, nach der ausfahrt aus dem hafen!)
guide: nein, das geht nicht - securidad, hafenpolizei bla bla bla
beim ersten mal dauert das spiel etwa 15 minuten mit ein bis zwei anlaeufen.
schneller gehts, wenn jeder legt. damals waren das 20 $ pro person - viel knete. aber bestens investiert. solltet ihr mit einplanen.

anscheined wird dort immer noch alles mit ins wasser genommen, was keine kiemen hat!
kontinuitaet hat doch was!

zu essen: damals geba es mirgen grapefruit in allen farben, mittags cerdo, abend schwein.
fisch gab es nie.

ach ja, als wir damals dort waren(Weihnachten/Neujahr), hat es geheißen, dass im naechsten jahr ein neuer investor kommen, solle, der das hotel und den ranchon wieder auf vordermann bringen wolle .....
abentuer pur - fuer jeden ein muss!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14970
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 15.08.2004 von Birte + Joe [AOWD, 50 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Erst mal vielen Dank an alle Schreiber - Eure Berichte haben uns bei der Auswahl unseres Urlaubsziels sehr geholfen.

Um nicht alles zu wiederholen, was meine ´Vorschreiber´ schon anmerkten, moechte ich nur noch einiges hinzufuegen, was wir erlebt haben.

Zunaechst ein Tipp - nicht unbedingt in der Regenzeit ins Hotel Colony zu fahren (Mai - September), denn die Mücken machen einen fertig. Falls doch in dieser Zeit auf jeden Fall ein Mückenmittel mit sogen. DEET Zusatz mitnehmen - über Autan lachen die kubanischen Mücken nur.

Die Tauchplätze waren phänomenal, wenn auch die Anmerkung bezüglich nicht speziell angekündigter Tauchtiefen in unserem Fall bis zu 55 Meter richtig sind. Aber das Erlebnis überwältigend, kopfüber durh einen canyon zu tauchen und auf 55 Metern immer noch die Wasseroberfläche zu sehen und überhaupt war kaum eine Lampe erforderlich.
Im Vergleich zu Tauchgebieten wie Cozumel ist man hier sozusagen unter sich - die max. Anzahl von Tauchern war bei uns bei 18 Leuten in 3 Gruppen. Wer einen frisch gefangenen Lobster in stattlicher Grösse geniessen möchte, ist mit 10 USD dabei, was wohl wirklich nicht zu viel ist. Ansonsten schliessen wir uns den Kritiken über eintöniges Menü und lieblos dargebotenes Frühstück an.

Und eins sollte man sich klar machen - im Colony steht in erster Linie Tauchen auf dem Programm. Wer z.B. aus irgendwelchen Gründen nicht tauchen kann oder will, hat wenig Chancen etwas unternehmen zu können, besonders abends ist ab halb 10 Totentanz im Hotel.

Alles in allem hat es uns jedenfalls gut gefallen und wir würden - trotz anfänglicher Schocks wieder hinfahren.

Tauchspots an der Punta Francés
Tauchspots an der Punta Francés

Joe beim Hummergenuss
Joe beim Hummergenuss

Nach 1 Woche funktionierte auch der Pool wieder...
Nach 1 Woche funktionierte auch der Pool wieder...

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14918
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 02.08.2004 von Sabine [PADI DM, 110 TG]

4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Mit Interesse lese ich gerade die diversen Berichte über eure Aufenthalte im HOtel Colony. Ich war mittlerweile schon 2x dort. 2001 und 2002 und da sich diese Destination auch für recht kurzfristige Tauchurlaube anbietet erwäge ich diesen Winter wiede mal hinzufahren. Zu den Berichten über die Anlage muss ich sagen, dass Ende 2002 die Bungalows schon wunderbar renoviert waren (grosse Klasse, die Zimmer im Hotel sicherlich aber noch in gleich katastrophalem Zustand wie bei meinem ersten Besuch (damals bröckelte der Deckenputz im Bad runter und der Abfluss wurde mit einem Korken verstöpselt). Allerdings sind die Angebote (wir buchten immer über Nautilus - Top Service)auch recht günstig, Wenn man das Tauchgebiet mit anderen vergleicht. Und wie schon von einem anderen Schreiber erwähnt: man geht ja in erster Linie zum Tauchen dorthin und nicht zum schick Essen gehen. Klar, in der Karibik muss man eben immer mit Insekten wie Sandflies etc. rechnen - nebenbei ein Tip: der vorort angebotene Insektenschutz ist eindeutig der Beste!!!!Gleich ein paar Dosen bunkern und der Urlaub ist gerettet!
Wir hatten auch niemals Schwierigkeiten mit verkehrten Abrechnungen. Im Gegenteil - der eine oder andere Drink ging sicherlich auf´s Haus. Ausserdem sollte man bedenken, ob man sich bei den doch relativ geringen Preisen auch noch aufregen will. Find ich persönlich etwas kleinlich... Und falls es nicht bekannt ist: der durchschnittliche Kubaner verdient ca. 10 USD pro Monat - tun uns da ein paar Dollar Trinkgeld weh???
Was wirklich zu beanstanden ist sind die Zustände auf dem Flughafen in Havanna. Dort fühlt man sich echt geneppt und ausgenommen. Wir hatten jedesmal die gleichen Probleme mit Kontrollen und Übergewicht wie auch schon vorher erwähnt. Das ist lästig und kann einem einen ansonsten schönen URlaub in den letzten Stunden echt noch mies machen. Aber wir werden das kubanische Beamtensystem wohl nicht so schnell ändern und sollten es vielleicht als eine Art Abenteuerurlaub ansehen. Ist letztendlich doch alles nur eine Einstellungssache, oder?

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14913
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 01.08.2004 von Oliver

8 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Taucher,

wir waren Ende Juni/Anfang Juli 2004 auf der Isla de la Juventud (Hotel Colony)

Es wurde hier schon viel über die der Isla de la Juventud geschrieben, und ich wundere mich oft, wie die Berichte so positiv ausfallen konnten. Da es außer Frage steht, das die Isla de la Juventud ein gutes Tauchziel ist, berichte ich Euch insbesondere über das, was nicht in Reiseprospekten geschrieben steht.

Flughafen
Auf den Flughäfen in Cuba wird gerne und viel kontrolliert. Alleine auf dem Weg zur Isla de la Juventud wurden meine Filme 3 x geröngt (1x Ankunft
internationaler Flughafen Havanna und 2 x Abflug nationaler Flughafen Havanna). Dort stehen im Abstand von 20 Metern 2 Röntgengeräte, die mit Sicherheit nicht zu den filmfreundlichsten zählen. Eine Handkontrolle wurde abgelehnt und da man seinen eigenen Kontrollen nicht traut wird die ganze Prozedur nach 20 Metern wiederholt. Hoffentlich fallen die Röntgenschäden auf den Bildern nicht auf.

Beim Einchecken müsste eine Familie vor uns ihren Koffer öffnen. Ihre Kulturtasche wurde um gefährliche Inhalte wie Nagellackentferner und Dosen mit Treibgas erleichtert. Ich weiß nicht, ob dies im Sinne der Flugsicherheit angesagt ist. Da die Kofferöffnung aber ohne vorheriges Röntgen erfolgte und die Mehrheit der Fluggäste nicht kontrolliert wird, hatte ich das Gefühl, das dass Bodenpersonal sich kostenlos bedienen wollte.

Gästezahl
Während unseres Aufenthaltes Ende Juni/Anfang Juli waren weniger als 10 Gäste in der Anlage (kurzzeitig sogar nur ein Gast außer uns).

Strand und Mücken
Es gab extrem viele Mücken und Sandflöhe. Am Strand war es nicht auszuhalten. Mein in 2 Minuten gemachtes Sonnenuntergangsbild am Strand bezahle ich mit über 100 (kein Schreibfehler) Sandfliegenbissen (oder stechen die?). Die Männer von der Security liefen ab der Dämmerung mit einer Art Mückenklatsche herum, mit der sie ununterbrochen Mücken verscheuchten, um nicht gestochen zu werden.

Bungalows
Die Zimmer haben unsere Erwartungen übertroffen. Sie sind sehr geräumig und gut eingerichtet.

Restaurant/Bar
Das Essen wurde gut zubereitet, war jedoch sehr eintönig. Auf der Karte gab es nur wenige Gerichte, die noch nicht einmal alle vorhanden waren. Wir haben Fisch gegessen. 4 Tagen Thunfisch folgten 4 Tage Red Snapper. Die Tischdecken wurden, egal wie schmutzig nur 1x wöchentlich gewechselt. Der gesamte Bedarf an stillem Wasser musste über 0,5 Liter Flaschen zu 1 USD gekauft werden. Das die Gäste auf auch den öffentlichen Toiletten der Anlage Toilettenpapier wünschen, scheint in Kuba allgemein unbekannt zu sein.

Von 17:00 – 18:00 ist Happy Hour. Die Drinks waren qualitativ und quantitativ großen Schwankungen unterlegen. Die Rechnungen waren oft falsch. Man rechnete „irrtümlich“ den Normalpreis ab oder setzte zu viel Drinks auf die Rechnung. Gästen, die immer sofort bar bezahlten, mussten wiederholt doppelt zahlen, weil der Barkeeper sich nicht daran erinnern konnte, dass die Drinks schon bezahlt waren. Ich habe mich immer gefragt, warum die Leute das ohne großes Murren mit sich machen lassen. Wir haben die Rechungen immer auf unser Zimmer schreiben lassen. Auf der Gesamtrechnung fanden sich Rechnungen von 2 weiteren Zimmern. Ich sortierte die Rechnungen, die sowohl an der Zimmernummer als auch durch die Unterschrift eindeutig nicht von uns waren aus, und bat um eine neue Rechnung. Bei der neuen Rechnung wurde nur ein Teil der von mir beanstandeten und heraussortierten Rechnungen herausgenommen. Nach erneuter Reklamation wurde korrekt gerechnet. Ich kann nur jedem Raten, rechtzeitig vor dem Transfer zu zahlen.

Tauchen
Es gibt schöne Steilwände mit Spalten, Tunneln und Kaminen. Wir haben viele Rochen und Tarpune sowie ein paar Barakudas gesehen. Einmal mussten wir umkehren, weil zu wenig
Blei auf dem Boot war. Ein anderes Mal wurde durch uns Taucher beim Ablegen festgestellt, das zu wenig Pressluftflaschen an Board waren. Die Flaschen waren mit 140 – 240 Bar gefüllt. Wer sichergehen will, dass er 200 bar in der Flasche hat, sollte vor dem Ablegen 2 Flaschen prüfen um reklamieren zu können. Die Tauchzeiten waren mit 30-50 Minuten eher knapp bemessen. Ich hatte immer das Gefühl, das die Guides hauptsächlich daran interessiert waren, Domino zu spielen als sich um die Gäste zukümmern. Wir sind auf 2 Schiffen mitgefahren, auf dem einen gab es ein sehr gutes Briefing, auf dem anderen war dies eine Katastrophe.

Die Isla de la Juventud ist ein Paradies für Tieftaucher. Bei einem Tauchgang ging es mit 2 Anfängern (weniger als 10 Tauchgänge) in einen Kamin mit Ausgang jenseits der 40 Meter und dann weiter auf etwa 50 Meter. Natürlich ohne Computer und mit Finimetern, die ohne Druck schon 40 bar anzeigten. Bei einem anderen Tauchgang ging 2 Tauchern die dies nicht bemerkten, weil sie erst nach dem Aufdrehen der Flaschen zu ersten Mal auf die Finimeter sahen die Luft aus.

Wer schon ein Tauchpaket gebucht hat und noch weitere Tauchgänge hinzubuchen will, muss bei Buchung im Hotel wieder am Anfang der Preisstaffel anfangen (35 USD für den 1. Tauchgang). Wenn man bei den Tauchguides nach dem Peis fragt, kann man 2 Tauchgänge schon für 30 USD bekommen.

Ranchon
Der Steg ist heil. Der Besuch des Strandes war aufgrund extrem vieler Mücken nicht möglich (wir hatten uns tagsüber und bei Sonnenschein in wenigen Minuten mehrere Stiche eingefangen - Regenzeit). Das Essen war sehr einfach und eintönig. Es gab immer Nudeln, Fleisch und Fisch. Das Fischgericht bestand bei uns an 4 aufeinanderfolgenden Tagen aus Dosenthunfisch und kostete 12 USD. Die Tauchguides tauschten übrigens täglich bei der An- oder Abfahrt zum Rancheon bei einem Fischerboot Nudeln gegen frischen Fisch für den Eigenbedarf. Als wir uns nach 4 Tagen Dosentunfisch beschwerten, gab 1 x Lobster. Den hätten wir auch schon früher haben können, jedoch nur für 10 USD Aufpreis.


Havanna
Da sicherlich viele Kubareisende ein paar Tage Havanna einplanen, möchte ich Euch meine Erfahrungen aus Havanna nicht vorenthalten.

In Havanna muss man insbesondere bei den Getränkepreisen aufpassen. Als wir mit einer Reisegruppe eines großen deutschen Reiseveranstalters im Cafe O`Reilly in der Altstadt waren, wollte der Kellner 4 USD für eine 0,5 Liter Wasserflasche haben. Dies erschien uns sehr viel, woraufhin der Kellner einen Irrtum vorgab (er dachte, wir hätten 2 Flaschen bestellt) und den Preis auf 2 USD reduzierte. Als wir eine Woche später ohne Reisegruppe noch einmal im Cafe O`Reilly waren, wollte man nur noch 1,05 USD für das Wasser haben. Ich vermute, dass der Reiseleiter an den überhöhten Preisen mitverdient und möchte nicht wissen, in wie vielen anderen Restaurants und Bars wir in Begleitung des Reiseleiters überhöhte Preise bezahlten.

Derselbe Reiseleiter verkaufte uns und anderen Gästen auch einen Cabarettbesuch mit 15 USD Aufpreis gegenüber dem Preis bei einer Buchung im Hotel. Der Reiseleiter war ein Cubaner, und man versicherte uns nach unserer Beschwerde, das es seine letzte Reise für den Veranstalter gewesen war.

Nachdem wir beim Besuch eines anderen Cabaretts merkten, dass der Kellner einen Teil des Rechnungsbetrages in der Hosentasche verschwinden ließ, bestellten wir nur noch, wenn es eine Getränkekarte gab, und mussten feststellen, dass es Restaurants und Bars gibt, die lieber auf Umsatz verzichten, als nur die offiziellen Preise in Rechnung stellen können.


Übergepäckprobleme
Die paar Kilo Übergepäck, die beim Hinflug aus Deutschland kein Problem waren, wurden es beim Rückflug von Cuba. Beim Einschecken wollte man von uns für jedes Kilo Übergepäck 25 USD haben. Die im Flugticket eingetragenen 10 Kilo Taucherfreigepäck wollte der Mann am Check-In nicht anerkennen. Nach meiner beharrlichen Weigerung für das eingetragene Tauchgepäck 500 USD extra zu zahlen (2x10 Kg mit für 25 USD) verschwand er zum Vorgesetzten. Nun wollte er nur noch 125 USD für die verbleibenden 5 Kilo Übergepäck haben. Ich sagte ihm, das ich nicht so viel Geld dabeihabe und 5 Kg Übergepäck normalerweise nicht beanstandet würden. Er bestand jedoch auf Zahlung. Daraufhin wollte ich mein Gepäck wiederhaben, um einige entbehrliche Dinge wie gelesene Taschenbücher auszumisten. In dem Augenblick ließ er das Gepäck auf das Transportband rollen. Er wollte wissen, wie viel Dollar wir denn noch haben. Ich entleerte mein Portemonaie vor ihm. Es waren 67 USD. Er war so gnädig uns die 50 Dollar für die Ausreisesteuer zu lassen und nahm sich die verbleibenden 17 USD, um sie sich in die Tasche zu stecken. Am Check-In neben uns gab es auch Übergepäckprobleme. Es scheint so, als werden von den Mitarbeitern am Check-In quasi im Minutentakt Zusatzeinnahmen in Monatsgehaltshöhen erzielt. Beim Check-In sollte man daher nach Möglichkeit neben den 25 USD Ausreisesteuer pro Person nur relativ wenig Geld im Portemonaie haben.


Gruß
Oliver

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14733
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 06.06.2004 von Peter Zeller

3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich möchte meinem Bericht noch einige Worte bezüglich des Hotel Colony hinzufügen.
Vor etwa zehn Jahren war ich das letzte mal dort es war alles wirklich super. Vom 4.5.-17.5.04 war ich mit zwei Freunden dort und es hat mir leid getan das ich sie zu dieser Reise animiert habe.
Im Hotel die Zimmer sind nicht bewohnbar, angeblich wird es in den nächsten Monaten renoviert. Es gibt 22 neue Bungalos und die sind wirklich erste Klasse.
Die meisten wege sind nur bei Tageslich begehbar im Dunkeln kann man mit einem Beinbruch rechnen.
Am schlimmsten aber war das Essen. Jeden Tag die selbe Speisekarte mit 5 Gerichten zur Auswahl, Geschmacklich allerdings gut. Wir haben fast jeden Tag Grillhähnchen gegessen, noch einige Tage und hätten zu gakern begonnen.
Für meine Begriffe gehört auch das Essen zum Urlaub zumal die Reise nicht gerade Billig war.
Peter

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Datenbankeintrag 14656
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 10.05.2004 von Tanja & Peter

3 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Abgesehen von ein paar kleinen Problemchen vor Ort (Hotel in Havanna, Transfers), die jedoch kurzfristig zu unserer vollen Zufriedenheit gelöst wurden, war es ein toller Urlaub.

Es war übrigens unsere erste Tauchreise in die Karibik - umso mehr waren wir natürlich gespannt! Da das Tauchen bei uns im Vordergrund stand, hofften wir natürlich, dass unsere Erwartungen erfüllt werden. -Das wurden sie auch!-

Nach einer anfänglichen Verwunderung über das untypische unorganisierte Vorgehen an Board (keine Einweisung) und beim Tauchen selbst (kein briefing, keine Gruppen- bzw. Partnereinteilung) nutzten wir diese "Freiheit" jedoch sehr schnell um alles so zu genießen, wie es uns gefällt. Für einige nicht so erfahrene Taucher war dies z.T. jedoch eher unangenehm, da sie sich allein gelassen fühlten. Der Hinweis in den Reiseunterlagen, dass diese Destination nicht für Anfänger geeignet ist erklärte sich damit aber!

Das Tauchgebiet selbst hat uns sehr gut gefallen. Vor allem die zerklüfteten Riffteile mit Kaminen, Tunnels, Spalten etc. zum durchtauchen waren sehr schön. Auch die riesigen Langusten, Baracudas und andere typische karibische Meeresbewohner haben uns jeden Tauchgang immer weider fasziniert. Die Wassertemperatur hätte für meinen Geschmack zwar etwas wärmer sein können (25°C - das ist ja fast eisig-kalt!), aber dank meines guten (7mm-)Neoprens war es auszuhalten!

Besonders schön war der Mittagsaufenthalt am Ranchon und dem Strand auf der Landzunge. Das Essen war großartig und die Siesta am Strand war genau das, was ich mir unter karibischer Ruhe vorgestellt hatte: pulverfeiner weißer Sandstrand, türkisfarbenes Wasser, Wellenrauschen und das Knistern der Palmenblätter im Wind - sonst nichts! Einfach großartig.

Der heimische Tip, einen Bungalow zu buchen war auch genau das richtige: der Bungalow war wirklich klasse. Alles neu, gut gepflegt und sehr geräumig.

Das Hotel selbst ist zwar in einem Zustand, der eine Renovierung förmlich herbeisehnt! Aber wir wußten ja, dass es keine Luxusanlage mit 12 Sternen ist - und haben es weder erwartet noch vermißt. Das Essen war in den ersten
8 Tagen wirklich gut. Da gab es nämlich jeden Abend Buffet. An den letzten Tagen waren leider nicht mehr genügend Gäste im Hotel, sodaß man a-la-card essen mußte. Dies konnte mit dem Buffet nicht mehr mithalten - war aber auch nicht schlecht.

Alles in allem ein schöner Urlaub. Wir haben es genossen und uns total gut erholt - und erinnern uns gerne immer wieder an die schönen Sonnenuntergänge, die wir beim Deko-Cocktail jeden abend genießen konnten....

Tanja & Peter

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Datenbankeintrag 14625
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 22.04.2004 von Tobias [489 TG]

9 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

habe gerade mit Interesse die ganzen Artikel über das Colony gelesen und da ich im März dort war, erzähle ich auch einfach mal meine Erfahrungen…

Also, in Sachen sämtlichen Renovierungsfragen ist zu sagen, dass das Ranchon komplett fertig ist, der Steg ist durchgehend einwandfrei und am Strand befinden sich viele Liegen. Dies liegt daran, dass alle 14 Tage ein Kreuzfahrtschiff dort für einen halben Tag anlegt. Dies ist eigentlich nicht weiter dramatisch, dass das Hauptschiff weit im Meer liegt und die Gäste mit kleinen Booten zu einem extra Steg gefahren werden. Die Marina wird ebenso gerade renoviert, sieht jetzt schon sehr gut aus, wobei ich mir vorstellen kann, dass eine Renovierung auch notwendig war. Die Mojito-Bar im Hotel wird abgerissen und komplett neu aufgebaut. Offensichtlich hat da ein Sturm gewütet… Die ganze Anlage macht aber einen recht guten Eindruck, es fällt auf, dass dort eine Art Aufbruch herrscht. Wie wir erfahren haben, hat die Besitzerorganisation gewechselt, die jetzt wohl ordentlich Geld investieren.

Die Bungalows sind sensationell, meine Vorgänger haben diese ja schon beschrieben, alles vom Feinsten, wirklich große Klasse!

Die Crew ist durchgehend cubanisch und die Jungs sprechen alle recht gebrochen Englisch. Man versteht sie ohne Probleme, aber wer Wert auf ein 15-minütiges Briefing legt, hat keine Chance. Es geben sich alle Mühe und die Gegebenheiten des Tauchplatzes werden auch erklärt, allerdings eben nicht in aller Ausführlichkeit. Bemerkenswert ist, dass alle Tauchguides dort wohl schon sehr lange arbeiten und demzufolge alle Tauchplätze aus Effeff kennen. Das haben wir gemerkt, als wir mal eine kleinere Gruppe, allesamt sehr erfahren, waren und der Tauchguide uns ein paar Specials gezeigt hat. Das war wirklich klasse!

Die Tauchplätze sind wirklich super. Auch hier haben meine Vorgänger ja schon viel berichtet. Wir haben sogar eine Schule Hammerhaie gesehen und zwar bei einem Tauchplatz, der offiziell nicht abgesteckt ist. Der Tauchgang ging ca. auf 40 Meter und in ca. 50 Meter konnte man sie deutlich sehen. Das war natürlich klar das Hailight!!! Ansonsten sind die Tauchplätze auch sehr gut, das muss man ganz klar so sagen. Wer in der Karibik tauchen will, sollte die Schatzinsel auf jeden Fall auf der Liste haben, denn die Beschaffenheit des Riffs, die Korallen und Fische sind für karibische Verhältnisse wirklich einzigartig.

Zusammengefasst, ein toller Tauchurlaub. Ich kann auch verstehen, dass einige Gäste vor Ort Freundschaften zu Angestellten aufgebaut haben. Alle sind wirklich sehr freundlich und immer für einen Spaß zu haben. Wenn man dann mal sieht, wie die Cubaner wohnen, ist man wirklich ergriffen von der Lebensfreude. Wir haben einmal Kinder tanzend und lachend aus der Schule kommen sehen, das war wirklich sehr besonders!

Ich denke, es gibt nur wenige Anbieter für Cuba, die hier in Frage kommen. Individuell alles zu organisieren, macht vermutlich keinen Sinn, da man bei Buchung in Deutschland preislich besser weg kommt und vor Ort stressfreier alles erleben kann. Wichtig ist, dass man alles aus einer Hand bucht, da wir von anderen Gästen gehört haben, dass bei Stückelung Probleme aufgetreten sind. Unser Veranstalter Nautilus scheint vor Ort so etwas wie „die Nummer eins“ zu sein. Gäste eines anderen Veranstalters wurden in jedem Fall spürbar weniger „beserviced“, da Nautilus andere Verträge und Abkommen hat. Dies zu mindestens hat uns die deutschsprechende Reiseleitung so erklärt. Wichtig ist auch noch, dass man eine Reisegepäckversicherung abschließt oder das Gepäck vor dem nationalen Flug verschließt, oder einen Gurt herumschnürt, da wohl hier und da schon mal etwas verschwindet.

Das war es. Bei Fragen, helfe ich gerne weiter. Bestes Tauchen…

Tobias



Traumstrand!!!
Traumstrand!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14546
Schatzinsel - Hotel Colony
geschrieben am 01.03.2004 von Torsten [PADI Resc., 77 TG]

4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
wir waren Anfang Februar im Colony. Zu den Tauchplätzen muss ich nicht mehr viel ergänzen. Die meisten sind sehr schön - es gibt aber auch wenige nicht so herausragende, aber die gibt es überall. Anzumerken ist vielleicht die Anfahrtszeit von 1 Stunde, zumindest mit unserem Boot. Sie haben auch etwas schnellere, die aber wegen der geringen Auslastung nicht zum Einsatz kamen. Die Guides sind echt in Ordnung, man muss sie einfach nur ansprechen.
Hier ist noch der aktuelle Stand des Hotels. Der Steg und die Bar ist noch nicht fertig und wurde während unseres Aufenthaltes auch nicht bearbeitet. Dafür sieht es so aus, als würde man sich an die Renovierung des eigentlichen Hotelkomplexes machen. Es waren nur die Appartments belegt (die sehr komfortabel sind). Somit war es auch ziemlich leer und ausser Tauchen konnte man wirklich nichts tun. Vergesst nicht ein Mittel gegen Moskitos mitzunehmen, da der Strand voller Sand flöhe ist. Hört sich nicht sehr toll an, aber hier kommt man zum Tauchen hin und das war klasse. Auch der Strand am Ranchon ist traumhaft.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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(19.07.2008) Ich hatte mal wieder das Glück vom 19.06. bis 26.06.2008 an einer Tauch Safari in den Süden und zu den St. Jones teilzunehmen. Ich buchte Last Minute auf der Navigator direkt bei Cici und Ihrem Team (mehr)


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