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Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern - Schmaler Luzin, Feldberger Seenplatte



Tauchplätze Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern

Schmaler Luzin, Feldberger Seenplatte

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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern - 1 Bericht zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 18083
Schmaler Luzin, Feldberger Seenplatte
geschrieben am 17.05.2005 von Robster [SSI-AOWD, 62 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Der Schmale Luzin ist ebenso wie sein Nachbar Breiter Luzin einer der zahlreichen Seen der Feldberger Seenplatte. Wie dort üblich, ist eine Tauchgenehmigung für 5,- EUR pro Tag zu erwerben, möglich ist dies z.B. bei der TB ´Octopus´ auf dem Campingplatz am Dreetzsee.

Mit dem Auto geht es bis Feldberg, dann der Beschilderung Richtung Luzinklinik folgen. Hinter der Klinik gabelt sich der Weg und wenn man sich linkerhand hält, gelangt man über einen Sandweg zu einem großen Parkplatz. Dort ist genügend Fläche für die Autos und die ein oder andere Plane, die manch einer ja auch gerne ausbreitet. Bevor man damit loslegt, sollte man allerdings einen Abstieg zum See in Angriff nehmen. Vom Parkplatz geht es bergab zum See, man kann dann die Natursteintreppe mit über 100 Stufen nehmen oder die etwas weitläufigere Serpentine, die allerdings mit reichlich Steinen ´geplastert´ ist. Unten angekommen trifft man einen kleinen Picknickplatz nebst Kiosk, in dem der Fährmann seine Dienste anbietet. An dieser schmalsten Stelle ist der See nur ca. 200m breit und schnell ist der Fährmann hin und zurück. Ihr könnt aber an dieser Seite bleiben und schon mal die Aussicht vom Steg aus geniessen.
Spätestens auf dem Rückweg solltet ihr euch überlegen, ob ihr nun die Treppe oder den Umweg benutzt, und ob ihr euch oben anrödelt oder alles runterschleppt.
Wie dem auch sei, letzte Vorbereitungen trefft ihr dann auf dem Steg bzw. daneben im Wasser. Aber Vorsicht: hier findet ihr schon kleinere und größere Steine, die einen schnell den Halt verlieren lassen.
Wenn dann alles geprüft ist, kann es nach links oder rechts losgehen. Das steil abfallende Ufer setzt sich auch unter Wasser fort, so dass man fix auf Tiefe kommt. Der Grund wird ab 3m schlammig und ist mit Laub und Muscheln bedeckt. Außerdem finden sich auch hier Feldsteine von teilweise imposanten Ausmaßen. Apopros Laub: die Bäume ragen teilweise über das Ufer, und viele Bäume wachsen auch ´in´ das Wasser. Das sieht natürlich nicht nur schön aus (gerade bei einem Blick zur Wasseroberfläche), sondern bietet auch Versteck und Behausung für allerlei Fische. Überhaupt herrscht schon in geringen Tiefen reges Treiben kleiner Schwarmfische, dazu gesellen sich auch Barsche und vereinzelt Hechte. Die haben schon nette Ausmaße, wobei die wirklich großen Exemplare jenseits der 5m-Marke abgammeln sollen.
Wir haben uns für einen gemütlichen TG rechts der Fähre entschieden, bis 8m Tiefe waren eigentlich genug. Hier gibt es das meiste zu sehen und die Temperaturen sind noch recht angenehm.
Das Tauchen ist generell auch nur auf dieser Seite gestattet, aber so lange ihr nocht gerade drüben auftaucht, sollte es wohl kein Problem geben. Ansonsten ist es wie üblich im Naherholungsgebiet, viele Ausflugsgäste zu lande und auf dem Wasser. Das zuständige Umweltschutzamt läßt sich auch ab und an blicken, insofern sollte die Tauchgenehmigung sichtbar im Auto liegen. Gefüllt wird auch an der TB am Dreetzsee, dort müsst ihr auch eure Brevets hinterlegen.
Alles in allem ein interessanter Tauchgang, der mit einigen Mühen versehen ist. Wir hatten Mitte Mai gut 5m Sicht und 12° Wassertemperatur. Da nicht gefüllt werden kann und der Weg doch recht beschwerlich ist gibt es 4 Flossen.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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