Basen/Shops Grenada

Scuba Tech, Lance aux Epines

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1.2 kmAquanauts, St. George - T..1.4 kmAllgemein
2.9 kmNative Spirit Scuba2.9 kmGrande Anse Bay
3 kmSüdwesten6.6 kmDive Grenada, Grand Anse
9.5 kmMoliniere Reef10.3 kmBianca C
10.6 kmFlamingo Bay31.3 kmSandy Island
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 Datenbank - Basen/Shops - Grenada - 16 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Bericht 1 bis 10, Seite 1 von 2:   [ 1 2 ]

Datenbankeintrag 66737
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 20.06.2011 von Helmut [PADI RD, 480 TG]

Wir waren von Mitte Februar bis Anfang März 2011 auf Grenada und hatten uns nach Internet-Recherchen für Scubatech Grenada als Basis entschieden.
Wir haben die Entscheidung nicht bereut. Schon der email-Kontakt mit Buchungsanfrage und organisatorischen Fragen wurde von Sabine ausgesprochen nett und mit vielen kompetenten Informationen zu Insel + Hotels etc. geführt.
Der Empfang auf der Basis, Einchecken und Einweisung in den Tauchbetrieb waren sehr persönlich und freundlich. Logbuch und ärztliches Attest wurden intensiv besprochen.
Zur Basis: Die Basis ist relativ klein, der Service umfassend, sehr freundlich und persönlich. Vom pünktlichen Abholen im Hotel über Fertigmachen der Ausrüstung vor dem Tauchen und Ausspülen nach dem Tauchen (wer das nicht wollte, musste es nur sagen, dann konnte er das natürlich auch selbst tun) bis zum Angebot, beim Einkaufen auch mal was aus dem Supermarkt mitzubringen. Schön war auch, daß es für das Boot einen Steg in einer geschützten Bucht gibt, was Ein- und Aussteigen angenehm gemacht hat – wir haben das auf Grenada auch anders gesehen, da „durften“ Taucher schon mal bei Seegang vor unserem Hotel an Land schwimmen und hatten sichtlich wenig Spaß dabei.
Das Leih-Equipment sah gut aus, näheres kann ich nicht sagen, wir hatten eigene Ausrüstung dabei. Von der Technik her hatten wir nie Probleme, Nitrox war „for free“, Flaschen immer in Ordnung und mit über 200 bar gefüllt.
Mit etwas Flexibilität konnte man seine Tauchgänge super planen und die Plätze abstimmen, die man sehen wollte. Die Empfehlungen von Carsten und Jochen waren immer gut und auf unser Erfahrungsniveau abgestimmt. Wenn mal Taucher von einem Kreuzfahrtschiff abgeholt werden sollten, wusste man das rechtzeitig vorher und konnte entscheiden, ob man mit will (Marine Park mit den Skulpturen ist z.B. ganz nett – aber öfter als einmal haben wir dort nicht hingemusst). Wir waren so oft nur zu zweit oder zu dritt auf dem Boot und hatten einen Guide für uns. Die Gruppen waren eh nie größer als 3-4 Taucher pro Guide, wir hatten damit immer ziemlich relaxte Tauchgänge und konnten meist die angepeilten 60 Minuten unter Wasser bleiben.
Das Boot war/ist eine Zehnmeter- Piroge mit Sonnenschutz (haben wir meist als Regenschutz gebraucht, aber dafür konnte die Basis ja nun wirklich nichts) und Klappleiter zum Einsteigen. Der Platz war nicht üppig, wenn 8-10 Taucher/Schnorchler dabei waren und die Ablagemöglichkeiten sind da naturgemäß beschränkt, aber erstens waren wir meist weniger Leute und zweitens war das bei den meist recht kurzen Ausfahrten (zwischen 10 und 40 Minuten) nicht wirklich von Bedeutung.
Zu den Tauchplätzen: Wer Wracks mag, kommt ziemlich auf seine Kosten, die Beschreibungen der Tauchplätze auf der homepage von Scubatech kann man gut zur Info nutzen. Die Bianca C. ist schon beeindruckend, der TG aber tiefenbedingt auch mit NITROX recht kurz und anspruchsvoll, zumal es da durchaus eine ordentliche Strömung geben kann und man gegen die am Bojenseil abtauchen muß.
Die Plätze auf der Karibik-Seite waren bei unserem Besuch wetterbedingt von der Sicht her nicht so gut, aber es gab eigentlich immer bunte Schwärme Creole Wrasses und andere Schwarmfische, meist auch Muränen, ab und zu Schildkröten, Barrakudas und auch Adlerrochen zu sehen. Der Bewuchs ist lange nicht so bunt wie in Ägypten oder auf den Malediven, aber das sollte man wissen, wenn man sich für die Karibik als Ziel entscheidet und man kann eigentlich immer etwas Interessantes entdecken, wenn man sich mit offenen Augen umschaut.
Auf der Atlantik-Seite war die See meist etwas rauh, aber dafür die Sicht besser und die Ausfahrt von der Basis in der Regel recht kurz.
Uns hat dort das Shark-Reef gut gefallen, es gab immer etwas Neues zu sehen, Ammenhaie in allen Größen, Stechrochen, Flötenfische, Massen Creole Wrasses, große Seespinnen usw. Beim letzten Tauchgang hatten wir 60 Minuten den Gesang von Buckelwalen als Begleitung, die Wale selbst aber leider nicht gesehen.
Ein schöner Platz war auch Fishermens Paradise, an der Schnittstelle zwischen Karibik und Atlantik, der aber sinnvoll nur betaucht werden kann, wenn die Strömung nicht zu stark ist. Das Felsriff ist nicht sehr groß, aber wir haben dort von einem richtig massigen Ammenhai über große Schwärme bis zu Adlerrochen alles gesehen, was angekündigt war.
Fazit: Grenada hat uns als Insel mit interessanter Natur und überaus freundlichen Menschen sehr gut gefallen. Für einen reinen Tauchurlaub ist es eigentlich zu schade, man verpasst viel zu viel, wenn man sich nicht auch über Wasser umschaut.
Tauchen würden wir auf Grenada immer wieder mit Scubatech. Service, Kompetenz und Freundlichkeit haben wir selten so erlebt, wie bei Sabine, Carsten und Jochen, Käpt’n Sao und Pearl. Vielen Dank dafür und 6 von 6 Flossen.

Shark reef
Shark reef

Flamingozunge
Flamingozunge

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 64694
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 25.02.2011 von Julian [PADI AOW, 40 TG]

zu den Tauchplätzen: schöne, gesunde Riffe mit vielen Bewohnern und tolle Wracks (am besten hier die wunderschönen TG an der Bianca C und der Shakem), alle mit dem Basisboot in ~ 20-40 min. zu erreichen
zur Basis: an schöner Bucht auf dem Gelände eines Hotels gelegen; Scubatech verfügt über ein Boot mit tgl. 1-2 Ausfahrten. Super relaxte Atmosphäre mit den immer gut gelaunten Basenbesitzern Sabine, Jochen und Carsten. Stets freundliche und zuvorkommende Behandlung der Tauchgäste (inkl. dem morgendl. Milchkaffee). Perfekte Organisation und Rundumbetreuung vor und während des Urlaubs (inkl. Unterkunftstipps und Vermittlung eines Mietwagens, tgl. Abholung vom Hotel etc.). Kein Massenbetrieb sondern individuelle Betreuung mit 1:1 Unterricht im AOW Kurs, bei den restlichen Tauchgängen eigentlich nie mehr als 2-3 Taucher pro TL/guide. Korrektes ´briefing´ vor den TG, trotz häufiger Strömung auch immer problemlose Ein und Ausstiege dank dem erfahrenem Kapitän. Auf Wünsche bei der Tauchgangsplanung für die Ausfahrten/den anzusteuernden Tauchplätzen wurde ebenfalls stets Rücksicht genommen, natürlich angepasst an die Erfahrung der jew. Gruppe.
Also ganz herzlichen Dank an Scubatech für die gute Zeit! Wenn es die knappen Urlaubstage zulassen, kommen wir gerne jederzeit wieder...
6 Flossen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 60135
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 05.07.2010 von Thomas [CMAS ***, 500 TG]

Im Februar waren wir während unseres Karibikurlaubes u.a. auf Grenada.

Hier waren wir Gäste von Sabine, Jochen und Carsten.

Abgesehen von der fantastischen Unterwasserwelt (Wracks, Ammenhaie, Adlerrochen und und und) hat es uns besonders wegen der auffallend netten Atmosphäre super gut gefallen. Das sehr hilfsbereite Team hat immer Zeit für ein Schwätzchen (Kaffee inbegriffen).
Der Service war perfekt, wer wollte brauchte nur seine Nitroxmischung (for free) selber messen und konnte den Rest der Crew überlassen (Flaschen schleppen, aufrödeln etc.).

Wer aber (so wie wir) seine Ausrüstung selber zusammen schrauben wollte, konnte das natürlich auch tun. Man mußte nur sagen, was man wollte.

Die Tauchgänge wurden super gebrieft und genau an das Können der Taucher angepaßt. Man hatte spannende Tauchgänge ohne überfordert zu werden.

In unserer Tauchgruppe waren nie mehr als 2 Taucher plus Guide, individueller kann man eigentlich nicht mehr begleitet werden.

Alles in Allem: sehr empfehlenswert.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 58075
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 31.03.2010 von Uwe-Re [AOWD, 225 TG]

Habe im März 2010 12TG mit der Basis gemacht.
In dem Bericht hier vom 2.5.09 ist schon alles Wichtige gesagt und ich habe den gleichen Eindruck gewinnen können.
Hochprofessionelle und auch sehr individuelle Basis auf Grund eines super Teams.
Das der Basis angeschlossene Hotel ist erstklassig, mit einem Restaurant auf Sterneniveau.
An einigen Tagen war ich der einzige Taucher, sonst nie mehr als 2Taucher.
Meine Topspots: Bianca C und Fishermans Paradise.
Für mich ein perfekter Urlaub auf einer sehr schönen Insel mit einer tollen Unterwasserwelt.
Mein nochmaliger Dank an das gesamte Team.
Viele Grüße
Uwe

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 55865
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 26.11.2009 von Kathrin [PADI OWD, 140 TG]

Wir haben unseren zweiwöchigen Tauchurlaub mit Scuba Tech auf Grenada verbracht und haben lange nicht eine so gut organisierte und familiäre Tauchbasis erlebt. Die Tauchgänge werden immer durch einen gut ausgebildeten Guide begleitet und somit kann man sich als Taucher voll auf die Tauchgänge und das Riff und die Fische konzentrieren. Neben vielen bunten kleinen und mittleren Fischen hatten wir dieses Mal an verschiedenen Tauchplätzen auch Adlerrochen, Schildkröten, Barracudas, Flamingo Tongues, Lobsters und Ammenhaie.

Wir empfehlen allen diese Basis auszuprobieren, die das Rund-um-Sorglos-Paket für Ihren Tauchurlaub haben möchten.

Viel Spaß beim Ausprobieren und vielen Dank an das ganze Scuba Tech Team.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50595
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 02.05.2009 von ´ndrea

Auch meine Reise auf diese ´Insel über dem Winde´ habe ich in bester Erinnerung und ist allemal mindestens einen weiteren Besuch wert sowie uneingeschränkt weiter zu empfehlen. Nicht nur derjenige, der sich bei feucht-tropischem Klima und bei morgendlichen Lufttemperaturen von 30°C sowie Wassertemperaturen, die im annähernd gleichen Bereich liegen, erst so richtig wohl fühlt sollte einen Urlaub auf Grenada in Erwägung ziehen, sondern auch derjenige, der absolute Erholung, Ruhe, Abschalten und Tauchen fernab jeglichen Massentourismus´ sucht.

Grenada ist nicht nur über Wasser nicht mit anderen Inseln der Karibik zu vergleichen, sondern es eröffnet sich einem eine völlig unerwartet schöne Unterwasserwelt, die dem gleicht, was sich ein Taucher unter einer nahezu unberührten Tauchumgebung vorstellt.
Erholung, Tauchen und das Kennenlernen der bis dato unbekannten Tauchgegend um Grenada wurden Dank des professionellen und äußerst fürsorglichen Teams von Scubatech täglich aufs Neue erfüllt. Auch dafür möchte ich mich heute nochmals ausdrücklich bedanken.

Ich bin kein Urlauber, der Rundum-Sorglos-Pakete erwartet, geschweige denn diese gewohnt ist. Daher war ich sehr positiv überrascht, mit welchem Aufwand dieser Service den tauchenden Kunden offeriert wurde. Frei nach dem Motto: Nur tauchen musst Du selbst.
Während meines Urlaubes habe ich keinen Taucher getroffen, der sich nicht über diesen Service gefreut hatte. Es wurde von allen sehr begrüßt, dass sich beim Eintreffen des Kunden alles bereits zusammengebaut vor dem Tauchcenter und anschließend auf dem Boot befand. Ich kann keinesfalls nachvollziehen oder bestätigen, dass derjenige, der diese Leistung wie ich nicht in Anspruch nehmen wollte, seine Ausrüstung nicht selbst vorbereiten konnte.
Auch eine weitere Serviceleistung muss in diesem Zusammenhang erwähnt werden. Wer nicht zu Fuß über den feinsandigen Strand zur Tauchbasis geht, kommt in den Genuss eines Pick-Ups; auch, wenn man sich auf einem der Kreuzfahrtschiffe, die im Hafen der nahe gelegenen Hauptstadt St. George´s liegen, oder auf einem Segelboot ist, welches in der Bucht vor der Tauchbasis vor Anker liegt.
Unbedingt zu erwähnen ist ebenfalls der Einstieg ins Boot über einen Steg - auf Grenada keine Selbstverständlichkeit.

Tauchen um Grenada bietet für jede Ausbildungsstufe und jeden Erfahrungsstand optimale Möglichkeiten, das Meer genießen und entdecken sowie taucherische Erfahrungen sammeln zu können. Die Tauchplätze sind von sehr einfach bis anspruchsvoll einzustufen, und jeder Tauchgang wird nach der Konstellation der Gäste geplant, so dass keiner zu kurz kommt. Während der Fahrt zum Tauchplatz wurde einem das bevorstehende Taucherlebnis so umfangreich beschrieben, dass jeder den Tauchplatz visuell schon vor Augen hatte.

Aus meiner Sicht wären das besonders erwähnenswert die Wracks, die in einer Tiefe von 10m bis zu ca. 50m liegen, so dass nicht nur Anfänger ihre ersten Erfahrungen am Wrack sammeln können, sondern die alten Hasen auch viel zu Staunen haben.
Besonders hervorzuheben ist daher die Bianca C, die sich in größerer Tiefe befindet. Bei Strömung kann der Tauchgang zwar etwas anstrengend werden, aber für einen geübten und versierten Taucher sollten trotz der Minimaltiefe von ca. 30m 50 Minuten durchaus möglich sein, um diesen immens großen und spannenden Pott zumindest zu einem Drittel abzutauchen.
Sehr gemocht habe ich auch die Victoria, ein kleines unscheinbares Wrack auf ca. 10m, welches bei genauerer Betrachtung zum Leben erwacht, da unzählige Grüne Muränen und Fischschwärme wie aus dem Nichts auftauchen.
Die etwas tiefer liegende Hema1 kann nur zum Gezeitenwechsel betaucht werden. Auslassen sollte man diesen spannenden Tauchgang aber keinesfalls. Beim Abstieg am Seil werden zunächst nur schemenhaft die Umrisse des nahezu unbewachsenen Wracks erkennbar. Aber wenn man sich die Wrackteile anschauen möchte ist man fast unmerklich von passierendem und schlafendem Großfisch wie Haien und Rochen umzingelt und vergisst beinahe das Wrack.
Mein Lieblingsrwack, die Shakem, ein versunkener Betonfrachter auf ca. 25m - 35m ist traumhaft schön von Korallen überwachsen und für Fotografen ein absolutes Muss.

Ebenfalls nennenswert sind die Tauchplätze ohne Wracks, da sich einem neben einer unvorstellbar schönen Farben- und Artenvielfalt, intakten Riffen, großen und unzerstörten Korallen auch äußerst neugierige und zutrauliche Fische begegnen, da diese keine Taucher gewohnt sind.
Shark Reef ist, wie der Name schon sagt, ein Platz, an dem man die Haie jeglicher Größe schon fast auf die Seite schieben muss, um überhaupt tauchen zu können. Darüber hinaus ist dieser Platz von Hummern, Krebsen und Schildkröten überbesiedelte Platz ideal für Nachttauchgänge.
All diese und noch viele weitere erlesene Sehenswürdigkeiten konnte ich bei durchschnittlichen Sichtweiten von schätzungsweise 25m genießen. Als schlechte Sicht bei diesen Tauchspots würde ich 10m - 15m nennen.
Abwechslungsreich und interesssant gestalten sich ebenfalls die beiden Meere, in denen getaucht wird: der etwas unruhigere und teils strömungsreichere Atlantik und die verhältnismäßig ruhige Karibik.

Dass diese Welt noch so intakt ist, ist auch der Umsicht der Guides zu verdanken, die mit ihrer Gruppe in einem entsprechenden Sicherheitsabstand zu den Korallen tauchten. Sicherheit beim Tauchen für Mensch und Tier wird hier großgeschrieben. Dies zeigt sich neben dem Sicherheitsabstand zu den Meeresbewohnern auch im Mitführen der Boje, so dass nicht nur das eigene Tauchboot immer in der Nähe ist, sondern für andere auch als Hinweis darauf, dass sich Taucher im Wasser befinden und ein Sicherheitsabstand eingehalten werden muss, denn Tauchen um Grenada heißt, dass man in der Regel die einzigen Taucher am Tauchspot und es eher die Ausnahme ist, dass zwei Tauchboote am gleichen Platz zu finden sind.

Das Boot ist zweckdienlich, geräumig, mit Notfallausrüstung sowie zwei leistungsstarken Motoren ausgestattet, so dass man in kurzer Zeit auch entfernter gelegene Tauchplätze anfahren kann. Meine trockene Kleidung konnte ich auch ohne Drybag trocken verstauen; dafür hat die Crew immer gesorgt. Allerdings hätte ich diese auch in der Tauchbasis lassen können, da ich sie aufgrund der Temperaturen nie benötigte.
(BTW: Wer ein Ägyptisches Tauchboot gewöhnt ist, sollte bedenken, dass er sich in einer anderen Region befindet. Auf einem Maledivischen Dhoni gibt es auch keine Toiletten. Raus aus dem Anzug, ins Wasser springen, sich erleichtern und sich anschließend ins Handtuch ggf. ins Regencape (gehört in jedes Tauchgepäck) einwickeln. An Anzug- und Wasserpinkeln sollte jeder Taucher gewöhnt sein oder sich einen entsprechenden Reißverschluss in den Anzu einarbeiten lassen anstatt sich über örtliche Gegebenheiten aufzuregen! Be prepared!)
Um einer möglichen Dehydratation entgegenzuwirken werden auf dem Boot unentgeltlich Getränke gereicht.

Im Innen- und Außenbereich der Tauchbasis befindet sich ausreichend Platz zum Trocknen und Lagern der Ausrüstung. Das Wasser des Spülbeckens für die Ausrüstung wurde mindestens einmal täglich vollständig gewechselt. Die sanitären Anlagen sind in einer Größe vorhanden, dass sie ebenfalls als Umkleide genutzt werden können. Eine Duschgelegenheit befindet sich unmittelbar neben dem Tauchcenter.

Ich habe jeden Tauchgang genossen und es war für mich nach all den Jahren immer noch mit das Schönste, wenn die Köpfe der Taucher mit diesem unbeschreiblichen Strahlen wieder aus dem Wasser kommen und jeder am liebsten gleich wieder abtauchen würde. Während meines Aufenthaltes habe ich ausschließlich sehr zufriedene Taucher verschiedener Nationen und unterschiedlichster Ausbildungsstufen kennen gelernt, die sich durch die Reihe sehr gut aufgehoben gefühlt haben. Trotz des unvermeidlichen Kommens und Gehens haben wir immer überaus homogene Gruppen gebildet, die ihr Zusammensein und die gemeinsamen Tauchgänge sehr genossen haben. Taucher mit 6000 Tauchgängen waren genau so zufrieden und angetan wie Frischlinge mit zehn Tauchgängen. Und für diese Einigkeit sowie dem Genuss dieser Tauchgänge, dem Bewusstsein, dass wir keine Einzelkämpfer sind und dass wir uns beim Tauchen bei Scubatech wieder bewusst werden können, warum wir überhaupt tauchen, trägt das gesamte Team bei. Dafür nicht nur einen großen Dank sondern auch mindestens sechs Flossen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50282
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 18.04.2009 von Carmen u.Thomi [RD, 300 TG]

Wir sind seit 5 Wochen wieder in Deutschland und uns treibt die Sehnsucht wieder auf die Internetseiten der wunderschönen Insel Grenada, die Webcam von Subatech und durch Zufall auf diese Seite. Es ist immer wieder ein kleiner Ausflug, in die schöne Zeit die wir dort erlebt haben. Nun lese ich mit Erschrecken auf diese Internetseite einen Bericht, der von Menschen geschrieben wurde, denen man so oder so nichts recht machen kann. Wir sagen das nicht nur so, nein wir haben die Beiden kennengelernt.
Auch wir haben uns vor Antritt unserer Grenadareise über die Tauchbasis erkundigt und sie wurde uns wärmstens empfohlen. Die Basis mit dem „rundum Wohlfühlpaket“ !
Genauso haben wir es dann auch empfunden. Wir mussten uns um nichts selber kümmern. Kein schleppen der schweren Sachen zum Tauchboot. Kein auswaschen der Klamotten, nein man konnte sich gemütlich hinsetzen und hat seinen Tee oder, so wie wir, unseren Kaffee einmal mit Milch und einem Löffel Zucker und einmal mit Milch und zwei Löffel Zucker bekommen, ohne es jeden Tag erneut bestellen zu müssen. Ja, dass Boot ist nicht so groß wie die Tauchboote in Ägypten, aber nicht kleiner als die Donys auf den Malediven. Auch auf diesen Booten gibt es keine Toilette. Aber wo ist das Problem? Es ist warm und man kann den Anzug ausziehen und mal schnell ins Wasser springen:-).
Da wir kleine „Frostködel“ sind, haben wir uns natürlich vorher erkundigt mit welcher Neoprenstärke man auf Grenada tauchen sollte. Uns wurden 5 mm-Halbtrocken empfohlen. Wer dann natürlich mir 3 mm taucht und das Angebot der Basis eines Shorty zum überziehen ablehnt, hat selber schuld und muss frieren. Auch hier sei angemerkt, wer friert verbracht mehr Luft. Sollte man als DM wissen. Dann kann es schon mal passieren, dass man einen Tauchgang frühzeitig abbrechen muss. Wer schon auf den Malediven war, weiß was Strömung heißt. Hier war es weiß Gott nicht so schlimm. Dass es auf Grenada, wie in diesem Jahr auch das eine oder anderen Mal geregnet hat, dafür kann man nun wirklich niemanden verantwortlich machen. Auch nicht für die schlechte Sicht oder den Wellengang.
Das Tauchen mit den Guides war sehr entspannend. Man musste auf nichts achten, konnte ganz gemütlich hinterher tauchen und den Tauchgang genießen. Der Guide wartete immer wenn man sich etwas anschauen wollte oder hat einem schöne Dinge gezeigt, die wir übersehen hätten. Das Auftauchen dann, einfach entspannend. Das Boot war gleich in der Nähe. Nicht wie in Ägypten, welches ist jetzt unser Boot, wenn die Boote den Platz wechseln mussten. Wie alle wissen, muss man sich alle Boote von unten ansehen um dann das Richtige zu finden.
So, nun noch einmal unsere Meinung.

Die Basis ist top organisiert. Die schwere Arbeit wird einem komplett abgenommen. Man muss nur das Tauchen genießen. Die Guides werden super ausgebildet und achten auf alles, was auf dem Boot und unter Wasser vor sich geht. Erkennen Probleme, wo welche sind und handeln dementsprechend. Die Ausbildung zum OWD ist besser als alles andere was wir bis zum heutigen Tage mitbekommen haben. Mit Jochen und Carsten hat man sehr gute Ausbilder zum Tauchen gefunden.
Beim nächsten Grenadaurlaub werden wir Freunde mitnehmen und auf jeden Fall wieder in dieser Tauchbasis einchecken. Wir freuen uns schon darauf, die Menschen die uns verwöhnt haben wieder zu sehen.

„Groll mit uns herumtragen ist wie das Greifen nach einem glühenden Stück Kohle in der Absicht, es nach jemandem zu werfen. Man verbrennt sich nur selbst dabei.“ (Zitat: Buddha)

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50158
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 13.04.2009 von mof

Wenn man sich die Bewertung salsa23 anschaut, kann man nur mit dem Kopf schütteln. Das das Wetter nicht den Vorstellungen entsprach, dafür kann die Tauchbasis reichlich wenig.
Und schließlich soll ja hier die Tauchbasis und die Tauchsports bewertet werden.

Deshalb werde ich mal meine Erfahrungen hier schreiben. Ich tauche nun auch schon seit etlichen Jahren, war sehr, sehr oft in Ägypten (Norden, Süden, auf diversen Basen und Safaris), war zwei Wochen auf einer Malediven Safari und nun mehrmals in der Karibik.

Man muß sich darüber klar sein, daß die Karibik sich von den Tauchspots wie Ägypten oder Malediven komplett unterscheidet. Grenada bietet sehr viele Wracks (und ich betauche nun mal leidenschaftlich gerne Wracks), aber auch schön bewachsene Riffs wie Flamingo Bay.
Die Spots bieten für Anfänger ein geeignetes Terrain, aber auch Tec-Diver kommen hier voll auf ihre Kosten.

Nun aber erst einmal zur Basis Scuba Tech von Sabine, Jochen und Calle.
Sie gehört zu den besten Basen überhaupt und das gilt nicht nur für Grenada, sondern weltweit. Warum?, nun hier die Details.

Die Ausrüstung:
Hier ist alles vorhanden, von der Standard Ausrüstung über halbgeschlossenen Draeger Dolphin Rebreather bis zum CCR Inspiration.
Alles ist top gepflegt und falls mal was zu Bruch geht, sind genügend Ersatzteile vorhanden und Calle und Jochen helfen einem immer freundlich und geduldig bei jedem Problem. Die Basis verfügt über eine Nitrox Membrananlagen, aber es gibt nicht nur das Standard Gemisch, sondern man bekommt seine Flasche auch individuell gefüllt. Dies war für mich sehr wichtig, da ich viel mit meinem Dolphin SRC getaucht bin. Es war schon bemerkenswert, wir Calle oder Jochen das von mir gewünschte Gemisch haargenau abgefüllt haben. Nicht nur daran merkt man, dass die beiden ihr Handwerk absolut beherrschen!
Standard Nitrox ist for free, bei höheren Gemischen muß man einen kleinen Aufschlag bezahlen, aber schließlich müssen sie ja auch dem Sauerstoff kaufen und somit ist dies absolut gerechtfertigt. Für Tec-Diver gibt es auch Helium, eine Boosterpumpe ist auch vorhanden.
Für die Rebreather Fans ist auch immer genug Sofnolime verfügbar.

Die Basis:
Die Basis liegt an der geschützten Prickly Bay und verfügt über einen eigenen Bootssteg.
Die Bucht hat einen sehr schönen Sandstrand und lädt auch zum Baden ein. Ich hatte sehr oft das Vergnügen, den gesamten Strand für mich alleine zu haben.
Es gibt immer gekühlte Getränke, selbstverständlich auch das obligatorische Deko-Bier ;-)
Das Tauchboot ist ein in der Karibik sehr oft verwendeter Typ und bietet reichlich Platz.
Da die Tauchspots fast alle in der Nähe liegen, ist es natürlich nicht mit den großen Booten in Ägypten zu vergleichen, aber wer auf Massentourismus steht, ist hier eh am falschen Platz.
Es sind alle notwendigen Ausrüstungen wie Notsauerstoff, GPS, Funk, etc. vorhanden.
Gesteuert wird das Boot von Kapitän Godwin Boopsingh, oder auch kurz „Papa“ Sao genannt. Ich glaube, es gibt niemanden, der die Gewässer um die Insel so gut kennt wie er. Seine Kenntnisse über die Strömungen und die jeweilige Wetterlage sind einfach phänomenal. Außerdem ist er eine Seele von Mensch, immer freundlich und zuvorkommend.


Das Team:

Hier gibt es für zwei Dinge, die mir in einem Tauchurlaub absolut wichtig sind:
Eine sehr freundliche, lockere und familiäre Atmosphäre in Verbindung mit absoluter Professionalität! Abseits der Massenabfertigung wird hier sehr auf die individuellen Wünsche der Gäste eingegangen. Wer möchte, bekommt seine gesamte Ausrüstung vorbereitet (sein Nitroxgemisch muß man selbstverständlich selber überprüfen), auf das Boot getragen und nach den Tauchgängen auseinander gebaut und gewaschen. Und wer das nicht möchte, muß es einfach nur sagen! Ich habe meinen Rebreather selbstverständlich immer selber vorbereitet und auch nach den Tauchgängen selber gewaschen/gewartet. Das vor dem Tauchgang der begleitende TL oder DM prüft, ob die Flasche aufgedreht ist, gehört wohl zu seinen Basisaufgaben.

Und damit komme ich zum Thema Professionalität. Wer taucht, muß die Regeln beachten! Und es gibt wohl nichts schlimmeres, als Taucher, die meinen, die Weisheit mit den Löffeln gefressen zu haben. Ich habe jetzt auch schon einige hundert Tauchgänge auf dem Buckel und ich lerne jedes Mal dazu. Bei aller Lockerheit gehen Calle und Jochen jeden Tauchgang professionell an. Es gibt ein fundiertes Briefing, es werden alle Phasen des Tauchgangs genau besprochen. Wer meint, dass ist ja alles eh nur bla bla und ich tauch hier, wie ich will, ist fehl am Platz. Ich habe bei Jochen (Dolphin) und Calle (diverse, u.a. CCR Inspitaion) Ausbildungen gemacht. Und für beide gilt, eine schnelle „hopp hopp“ Ausbildung gibt es nicht. Im Gegenteil, wenn eine Übung nicht klappt( sei es Theorie oder Praxis), wird so oft wiederholt, bis es passt. Dabei geben beide ihr sehr fundiertes Wissen immer freundlich und verständlich weiter, verlieren nie die Geduld. Das gilt auch für die Tauchgänge. Ich habe wo anders schon so manchen Chaostauchgang erlebt, bei denen es auch zu gefährlichen Situationen gekommen ist. Die beiden sind Profis und verhalten sich auch so. Wer damit ein Problem hat, der taucht (und gefährdet sich und andere) gefälligst woanders!

Sabine kümmert sich um den gesamten administrativen Bereich der Basis. Sie organisiert das Ein- und Auschecken, Transfers vom Hotel zur Basis und alles, was mit dem leidigen Papierkram zu tun hat. Und über sie kann man nur sagen: Unmögliches wird sofort erledigt, Wunder dauern etwas länger. Es gibt fast nichts, was Sabine nicht organisieren kann. Sie hilft schon im Vorfeld bei der Suche nach einer geeigneten Unterkunft und allen sonstigen Fragen. Sie geht genauso geduldig und immer freundlich auf die Wünsche ihrer Gäste vor Ort ein. Auch hier merkt man, dass sie das Alles nicht seit gestern tut, Profis eben.

Tauchspots:
Hier möchte ich gar nicht viel schreiben, auf der Homepage findet man ausführliche Beschreibungen. Nur soviel, für den gemütlichen Dive für Anfänger bis zum sehr anspruchsvollen Tec-Dive ist alles vorhanden. Und wer auf Großfisch steht, der sollte sich die Wracks auf der Atlantikseite anschauen. Hier wimmelt es von großen Rochen, Nurse Sharks und Barrakudas. Für mich sind die beiden (zugegeben schon anspruchsvollen) Spots „King Mitch“ und „Hema 1“ die absoluten Highlights. Aber auch auf der Karibikseite ist die „Bianca C“ mit ihren riesigen Ausmaßen ein sehr lohnenswerter Tauchgang. Und den wohl (man verzeihe mir den Ausdruck) „geilsten“ Strömungstauchgang habe ich beim Shark Reef gemacht. Es hat wirklich „geblasen“ ohne Ende und dadurch ist man mit einem Hammerspeed über das Riff gerauscht. Nur fliegen ist schöner…

So, ich hoffe, ich konnte euch einen Einblick auf die Basis geben. Ich kann sie nur jedem empfehlen, vom Anfänger bis zum Tec-Diver. Es stimmt halt das Gesamtpaket und man fühlt sich bei Sabine, Jochen und Calle einfach sauwohl!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 50142
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 13.04.2009 von Ole [PADI Rescue, 350 TG]

Gerade bin ich von einem traumhaften Tauchurlaub aus Gredanda gekommen. Im Vorfeld hatte ich guten Kontakt mit der Tauchbasis und war so gut vorbereitet, auch dank der hilfreichen Berichte hier im Tauchernet. Den untenstehenden Bericht kann ich somit gar nicht nachvollziehen. Ich bin schon mit einigen Basen rund um die Welt getaucht und freundlicher und fmliliärer als bei Scuba Tech habe ich es noch nicht erlebt. Man findet traumhafte und abwechlungsreiche Tauchgründe vor. Ob gemütlich im einzigartigen Sculpterpark oder Drifttauchgänge mit Haien und Schildkröten oder die inzigartigen Wracks, hier gibt es was für jeden. Nie habe ich Handschuhe gesehen und wer ohne Toilette an Bord nicht überleben kann, sollte sich wohl einen anderen Sport suchen. Wir sind immer oligatorisch nach dem Tauchgang noch mal ins Wasser gesprungen.
Normaleweise schreibe ich nicht selber Berichte, aber in diesem Fall hat das Team von Scuba Tech einfach eine kleine Aufklärung verdient.
Noch mal vielen Dank für die unvergesslichen Tauchgänge und die schönen Stunden incl. Tauchertratsch vor der Basis an Sabiene, Jochen und Calle und nicht zu vergessen der einzigartige Captain Sao (ich habe ihn nur Auge genannt). Macht weiter so! Ich sag nur: 6 Flossen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 49605
Scuba Tech, Lance aux Epines
Geschrieben am 17.03.2009 von salsa23 [DM, CMAS***, 420 TG]

Vor Antritt unserer Reise nach Grenada sind wir mit der Basis in Kontakt getreten, da wir die letzten zehn Jahre fast ausschließlich in Ägypten getaucht haben und uns die Massentaucherei für Anfänger in Ägypten auf 8 – 10 m reichte. Zu bemerken ist, dass wir Verständnis für Anfänger und für die Wirtschaftlichkeit der Basen haben.

So wurde uns im Vorfeld auch individuelles Tauchen zugesagt.

Unsere Karibik-Erfahrungen sind schon einige Jahre her, so dass wir das derzeitige karibische System des Basenbetriebes nicht kannten bzw. völlig anders erlebten.

Autonomes Tauchen war nicht möglich, sondern nur mit Guide (DM oder DM in Ausbildung), der während des ganzen TGes ein Reel mit Boje mit sich führt, da die Spots nicht wie in Ägypten z. B. mit Bojen versehen sind, an denen die Boote festmachen. Boje hat man ja immer dabei, aber unser Reel haben wir vergessen. Der uns begleitende amerikanische DM tauchte seit gut einem Jahr ausschließlich in Grenada. Wir, „warmwasserliebende Urlaubstaucher´ tauchen seit 25 bzw. 12 Jahren.

Das Aufrödeln wurde uns komplett abgenommen, die Flaschen aufgedreht, ins Boot gebracht, wieder abgerödelt, das Equipement ausgewaschen etc. Für 99 % der Taucher wohl ein Traum, für mich ein Albtraum. Ich hasse fremde Hände an meinem Equipement, ich hasse es, wieder abzurödeln, weil mein Trimmblei vergessen und alles anderes angeclipst wurde, ich hasse es, meine Klamotten im Gemeinschaftsbecken auszuwaschen, ich hasse es, meine Flasche nicht selbst aufzudrehen. Nachdem ich dem Guide dann sagte, dass ich mich selbst darum kümmere, blieben seine Finger zwar von meiner Ausrüstung weg, aber meine aufgedrehte Flasche drehte er trotzdem wieder zu und auf. No comment. Das Briefing erfolgte kurz und knapp mündlich, es wurde nichts aufgemalt oder eine Karte gezeigt, warum auch. Wir hatten ja unsere DM. Das Buddy-System gab es gar nicht.

Unsere ersten 2-tank-dives waren alles andere als individuell, das Boot (ohne Klo) war mit über zehn Gästen und 4 Guides knallvoll, trockene Sachen konnten nicht mitgenommen werden aus Platzmangel. Das Wetter über Wasser war nicht prickelnd, bewölkt und die Sicht unter Wasser war wie in Deutschland im See. Wir waren zuerst mal total enttäuscht von der Karibik. Nach fast einer Stunde Tauchzeit gings mit voller Blase zurück aufs Boot, es regnete, war a….kalt und wir verbrachten unsere Oberflächenpause auf dem Boot in nassen Klamotten in strömendem Regen, wo es nach Aussage unseres TL so kalt sei wie in Ägypten im Februar. Total durchgefroren ging es dann zum Sculpture park, wo wir dann notgedrungen in unsere Anzüge pinkeln mussten. Wir waren jetzt nicht nur enttäuscht, sondern auch ziemlich stinkig, denn das war nicht das, was wir uns unter individuellem Tauchen vorstellten. Wir hatten fast nur Beginner an Bord, die dann innerhalb kurzer Zeit das eh schon trübe Wasser so aufwirbelten, dass wir wirklich fast nix mehr sahen.

Nach dreieinhalb Stunden in nass-verpinkelten Anzügen erreichten wir dann wieder die Basis. Ich war stinksauer und wollte schon wieder alles einpacken, aber Carsten überredete mich, es dann doch noch mal mit anderen Spots zu versuchen.

Danach hatten wir zwei wunderschöne Tauchgänge am Shark Reef, einen schönen, aber kurzen an der Bianca C. und einen richtig guten an der Hema 1, mit immer nur 3 oder 4 Gästen. Es war nicht zu vergleichen mit den Malediven, Ägypten oder Cuba, aber sie Spots waren viel besser als die Flamingo Bay und der Sculpture Park.

Dann erzählte uns unser DM von seinem Lieblingsspot „Fishermen’s“, einem kleinen, aber feinen Spot mit Strömung, der aber nur mit fortgeschrittenen Tauchern und bei guten Wetterbedingungen angefahren werde. Wir einigten uns dann darauf, dass wir drei Tage später dorthin fahren, da an den beiden Folgetagen nur Check-TGe angeboten wurden. Gesagt, getan. Unser DM und eine DM in Ausbildung begleiteten uns. Die See war rau, okay, aber für uns absolut in Ordnung, da wir das sehr gut von den Malediven und den Safaris kennen. Der DM briefte uns wie üblich verbal, wir würden uns dann bei zu starker Strömung ans Riff hängen und schauen. Die DM i. A. hatte auf dem Boot kurz vorm Reinplumsen nur noch Riesen-Augen in der Maske, wohl war ihr wohl nicht. Wir tauchten ab und hatten ziemlich starke Strömung. Okay, da wir den Spot nicht kannten tauchten wir unserem DM hinterher. Die DM hatten alle immer Handschuhe an, was uns sehr wunderte, da das Tragen von Handschuhen auf den meisten Basen verboten ist. Die DM hangelten sich dann beherzt und behandschuht quer übers Riff, schlugen wie große Kugeln in die Korallen ein und rissen ab, ein anderer Gast mit riesiger Cam ebenso, wir arbeiteten uns mit Muskelkraft quer durch die karibisch/atlantische Strömung und rissen uns, wenn es gar nicht mehr ging die Fingerkuppen auf, um so gut es ging, das Riff zu schützen. Dies ging dann zwanzig Minuten so weiter, obwohl sehr sportlich war eine unserer Flaschen fast schon leer, da fragte mich der Guide, ob ich abbrechen wollte. Natürlich wollten und mussten wir abbrechen, und so war der Tauchgang nach 25 Minuten mit Deko beendet und wir 100 $ ärmer. Mein Mann war so in Rage, dass ich das Schlimmste vermutete. Auf dem Boot stellte er unseren DM zur Rede, der dann kleinlaut zugab, sich spotmäßig total verpeilt zu haben, denn er hat den richtigen Einstieg nicht gefunden. Für mich war klar, das war der finale Tauchgang. Der arme Kerl entschuldigte sich dann mindestens 100 x.
Wieder zurück in der Basis beschwerte sich mein Mann natürlich, uns wurde ein kostenloser Folgetauchgang angeboten, den ich aber ablehnte, da ich die Nase voll hatte. Wir durften uns dann zwei T-Shirts aussuchen, der TG wurde natürlich berechnet und wir checkten aus.

Für Leute mit wenig Erfahrung ist das Tauchen allgemein auf Grenada oder in der Karibik bestimmt ein Traum, für uns, die Individualität suchen, weniger interessant.
Deshalb ist unser Bericht absolut subjektiv. Leider hatten wir auch Pech auf der Basis, die Besitzer, besonders Carsten, waren trotz allem sehr nett, wenn auch die versprochene Individualität gänzlich fehlte. Tauchen in der Karibik ist teuer und wir schuften das ganze Jahr für unser Geld, deshalb gibt es von uns nur…..

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