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Datenbank - Basen/Shops - Kap Verde - Sharkys Divecenter, Boa Vista



Basen/Shops Kap Verde

Sharkys Divecenter, Boa Vista

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 Datenbank - Basen/Shops - Kap Verde - 42 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 15797
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 12.12.2004 von Heinz Jürgen [CMAS**, 1935 TG]

24 von 27 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 25 von 29 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Auch ich war Ende Oktober/Anfang November 14 Tage auf Boa Vista und möchte zu Rüdigers Bericht vom 23.11.2004 noch einiges ergänzen:
Die Kapverden zählen zu den ärmsten Ländern der Welt; es funktioniert dort einiges noch nicht reibungslos und es muss viel improvisiert werden, z.B. ist Ersatzteilebeschaffung sehr schwierig (es gibt sie einfach nicht oder sie müssen importiert werden), aber alle geben sich viel Mühe.
Dies Gewässer ist auch kein Ententeich, es treten Wellen bis über 2 m, starke Dünung (die manchmal auf 20 m noch spürbar ist) und deutliche Strömungen bei Sichtweiten von 6 bis max. 15 m auf, aber es scheint auch Zeiten zu geben, in denen es deutlich ruhiger ist (Juli/August?). Siehe auch der Bericht der Corneli´s in der ´tauchen´ 12/04! Auf den Strandaufnahmen ist keine Brandung zu sehen!
Wer leicht seekrank wird, hat hier bestimmt seine Probleme (Prämedikation dringend empfohlen!) und für Anfänger ist´s eher weniger geeignet.
Es gab auch Tage, an denen Tauchen ausfiel wegen widriger Wetterbedingungen. Es ist nun mal mitten im Atlantik!
Was die Großfische anbetrifft, so hatten wir 5x Haibegegnungen (Sandtigerhaie 2,5m und 3m Amenhaie 1,5m und 2,3m Länge), ansonsten riesige Schwärme von Großaugensoldatenfischen und Guineagrunzern; das ist doch schon ok und tröstet über die widrigen Umgebungsbedingungen hinweg!
Am Schiff traten technische Probleme auf (Ausfall Lichtmaschine; Lenzpumpe daher nur bedingt einsatzfähig), aber es wurde daraufhin vom kleinen Tauchboot und von Land aus getaucht, bis der Fehler behoben war.
Georg und die Diveguides Philip und Biggi verdienen ein dickes Lob; sie waren immer sehr hilfsbereit und haben mir einige Tauchgänge gerettet, als ich schon seekrank aufgeben wollte.
Fazit: Ein interessantes Tauchgebiet mit etwas rauhen Bedingungen (Atlantik!), eine immer sehr hilfsbereite Crew und eine sehr schöne Insel, auf der man jeglichen Perfektionismus ablegen muss.
Wenn man das alles weiß, kann man sich hier wohlfühlen, ich habe mich wohl gefühlt und dafür gibt es fünf Flossen!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15604
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 01.12.2004 von Thomas [120 TG]

36 von 39 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 36 von 44 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wie kann eine Basis so unterschiedlich bewertet werden, wie es hier bei Sharky geschieht? Wahrscheinlich weil vor allem die Erfüllung – oder Nichterfüllung - von Erwartungen bewertet wird, und die Erwartungen sind bei den Kapverden in den letzten Jahren unrealistisch stark in die Höhe getrieben worden. Ob werbetechnisch geschönt oder als überzogenes Taucherlatein sei einmal dahingestellt, aber man sollte nicht dorthin fliegen, um einen der absoluten Welt-Top-Tauchspots zu finden. Begriffe wie ´das Großfisch-Eldorado´ sind nicht wirklich hilfreich.

Dennoch, es ist ein Tauchplatz zum Genießen! Wenn man mit unvoreingenommener Neugier und Lust am Tauchen ins Wasser springt gibt es alle die Highlights, die in den Vorgänger-Artikeln, in Filmberichten (gerade bei ARTE, demnächst im BR) und in sonstigen Publikationen zu sehen sind. Aber nicht alle gleichzeitig, und nicht immer an jedem Riff. Ich war Ende November für zwei Wochen da, und aus der Rubrik ´mein Haus, mein Auto ...´ wären da Sandtigerhaie, Ammenhaie, Rochen, Manta und Walhai (die letzten beiden nur vom Boot aus) ... es gibt sie also!!! Als realistischer Wert gilt hier wohl die Aussage von unserem Guide, er habe in neun Monaten sechs Walhaie gesehen. Wie immer braucht man also etwas Glück! Aber es gibt ja nicht nur die Großfische ... Lavagestein mit Spalten und Löchern voller Leben, große Schwärme tropischer Fische ... Es gibt viel zu sehen!

Und die Basis selbst ... sehr improvisiert, aber durchaus liebevoll - und wirklich bemüht um die Gäste! Aber auch dies ist wieder eine Frage der Sichtweise. In den anderen Artikeln wird z.B. der zur Sicherheit ständig laufende Motor kritisiert. Also ich war froh, dass für die defekte starke Bootsbatterie behelfsmäßig zwei kleine Autobatterien montiert wurden. Sonst wären die Tauchgänge nämlich ausgefallen, bis mal wieder ein Versorgungsschiff mit Ersatzbatterie in den Hafen eingelaufen wäre.

Nur weil man mit westeuropäischem Geld gezahlt hat, darf man eben nicht so arrogant sein, und überall auf der Welt auch mit westeuropäischen Service-Standard und dem gewohnten Dienstleistungsgedanken rechnen.

Wer diese Insel noch in einigermaßen unberührtem Zustand erleben will, sollte bald dorthin. Wenn 2008 der internationale Flughafen eröffnet wird, werden auch die zur Zeit im Bau befindlichen Bettenburgen (bis zu 5.000 Betten bei 3.000 Einwohnern) gefüllt werden. Boavista droht dann das gleiche Schicksal wie Sal, das schon vom Tourismus entstellt ist. Aber immerhin, dann gibt es auch Nightlife ... und Souvenirhändler ... und Speisekarten in sechs Sprachen, ... mehrere Tauchboote gleichzeitig an den Riffen ...

Also mein zusammenfassender persönlicher Eindruck: Ich habe den Urlaub genossen und mich bei Sharky nie fahrlässig betreut gefühlt.

Wenn man einen Anfängerkurs belegen will, gibt es meiner Meinung nach aber deutlich geeignetere Orte. Starke Dünung und geringe Sichtweiten lassen auf Boavista ein entspanntes Beginnen fast unmöglich erscheinen, und das verdirbt dem einen oder anderen vielleicht ein Weitermachen.

Alles in allem, ein dickes Dankeschön an Georg, und sein Team.

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Datenbankeintrag 15584
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 30.11.2004 von Pasqualle

31 von 35 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 35 von 42 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo liebe Taucher, nachdem ich die letzten berichterstattungen über Sharkys Divecenter (Boa Vista) hier gefunden habe, musste ich mich kurzerhand entscheiden meine Erfahrungen hier zu veröffentlichen:
Im july dieses Jahres habe ich meinen Urlaub dort verbracht und ich war stets positiv überrascht. Nachdem ich auf dem kleinen Flughafen auf Boa Vista gelandet bin wurde ich von dem bereits wartenden deutsch sprechendem Fahrer von Sharkys in empfang genommen und in mein Hotel gebracht.
Abgesehen von einer Luxuseinrichtung, welche ich aber auch nicht gebucht hatte, war alles so wie es sein sollte: Ständig Strom und fließend warm Wasser,ein großes Bett, zwei Schränke, Deckenventilator, Fliegengitter usw. !
Nachdem ich mich soweit eingerichtet hatte bin ich in ich für eine Mahlzeit in den Speisesaal gegangen, dort wurde ich kurz zeit später auch von Sharkys Mitarbeiter Phillip aufgesucht. Nach einer einweisung in die Gegebenheiten sind wir so verblieben, dass ich am nächsten Morgen in der am Strand gelegenen Basis einchecken kann.

Gesagt getan, pünktlich um halb 9uhr bin ich an der zu fuß erreichbaren Station aufgelaufen.
Dort begrüßte mich Georg, ein weiterer Mitarbeiter. Er zeigte mir die Automaten, Flaschen, Anzüge, Trockenräume, Süsswasserspülbecken etc., welches allesamt einen gepflegten Eindruck machte ! Nachdem ich mir alles zusammengesucht hatte wurde die Ausrüstung in dafür bereitgestellte Tragetaschen gepackt und auf einen kleinen Pickup geladen. :-) ...aber erwartet keine Ledersitze, landesüblich sind wir dann auf auf der Ladefläche beferstigten Holzbänken zum ca. 2km entfernten Hafen gefahren.
Am Steg hatte die ´Labrit´ (oder so ähnlich) angelegt und das Tauchgepäck wurde verladen und ab gings...
Jetzt jeden Tauchgang zu beschreiben würde wohl zu lange dauern, aber es lohnt sich:
Schwärme von größeren Fischen, große Langusten, Schildkröten, Sandtiger- Ammenhaie, einen Manta, diverse Stachelrochen...alles war dabei. Die Sicht war zu dieser Zeit leider atlantiküblich eingeschränkt, jedoch ausreichend durch die Artenvielfalt.
Besonders die pickuptour zum Tauchplatz ´Santa Monica´ empfehle ich: Ein wunderschöner Km langer Strand und ein super Tauchplatz ! Auch sollte man einen der angebotenen Nachttauchgänge wahr nehmen !

Nun abschließend noch ein paar Zeilen zu der eigentlichen Insel:
Boa Vista ist eine ruhige, noch vom Tourismus weitgehenst verschonend gebliebene Insel. Die Einheimischen sind allezu SEHR freundlich. Wärend meines Aufenthaltes boten mir Georg und Phillip öfters an abends mit ihnen essen zu gehen,denn manch ein geheimtip ist wirklich schwer von aussen als Restaurant zu erkennen !!!
Wer auf übermäßiges Feiern aus ist muss sich wohl einen anderen Ferienort suchen, aber ´normal´ spaß kann man auch in den 2 wirklich modernen Discos und in einigen Bars haben !

Fazit:
Ein wirklich gelungener und entspannender Urlaub. Bemühte und fürsorgliche Mitarbeiter. Tolle Tauchplätze. Jederzeit wieder !

Ps.: Lasst euch nicht von einigen Miesepetern eure Laune verderben, es waren wirklich welche dabei die den ganzen Tag nur gepöbelt haben: z.B. ´Die Sonne ist viel zu stark´ ´Ich habe heute keinen Hai gesehen!!!´
I***** gibt es anscheinend überall !!?




    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15479
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 23.11.2004 von Rüdiger

40 von 44 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 45 von 55 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Aufenthalt auf Boa Vista im November 2004
Meine Freundin und ich haben im November 2004 2 Wochen auf Boa Vista verbracht und in dieser Zeit jeweils 12 Tauchgänge bei Sharkys gemacht. In dieser Zeit haben wir sehr schöne Tauchgänge gemacht und uns stets recht gut von Georg, Jörg und Philip betreut gefühlt. Mag sein, dass die Aluguer genannten Pick Up Trucks mit zwei auf der Ladefläche festgebundenen Holzbänken (die für den Transport in den Hafen benutzt werden, dem deutschen TÜV die Zornesröte ins Gesicht treiben, aber das gehört meiner Meinung nach zu den lokalen Gegebenheiten wie das leicht salzige Leitungswasser.
Auch, dass die Sicht im Wasser selten mehr als 5-8 m betrug, gehört zu den Punkten, auf die weder Georg noch Jörg irgendeinen Einfluss haben.
Wir waren jedenfalls von den Tauchgängen recht angetan, wenngleich der jenige, der glaubt bei jedem Tauchgang auf Mantas und Walhaie (beides haben wir leider nur vom Boot aus gesehen) zu stoßen mit Sicherheit enttäuscht werden wird. Wenn ich die Kritik meines Vorautors recht interpretiere, dann gibt es Tauchreviere mit Großfisch Garantie (man möge mir die Info zukommen lassen, wo dieses Revier liegt).
Es muss klar sein, dass auch auf den Kapverden tauchen in freier Natur stattfindet. Eine Garantie über Großfischbegegnungen ist deshalb nicht möglich.
Das hier oft kritisierte Tauchboot Labride wirkt auf den ersten Blick tatsächlich nicht besonders seetauglich, wir hatten jedoch den Eindruck, dass dies nur an der überall abblätternden der Farbe liegt. Die Labride wird noch diesen Monat aus dem Wasser gehoben und mit einem neuen Anstrich versehen werden.
Wir haben die Leute von Sharkys als überaus bemüht erlebt und können uns über eine schlechte Betreuung nicht beschweren. Auf einer Insel wie Boa Vista, auf der noch eine touristische Infrastruktur alá Male fehlt, kann man eben nicht davon ausgehen, dass auch die Ersatzteilversorgung unproblematisch ist.
Als Fazit bleibt uns folgende Erkenntnis:
Wer moderne Tauchboote mit Vollverpflegung, täglich gesäuberte Strände und ein gewisses Maß an Luxus erwartet, dem kann ich nur davon abraten nach Boa Vista zu fahren. Wer allerdings einen Ort sucht, der bisher noch weitgehend vom Tourismus verschont wurde und dem auch klar ist, dass dies nicht nur das Fehlen von Hotelburgen sondern auch teilweise fehlende Ersatzteile, Stromausfälle und allgegenwärtige Improvisation bedeutet, der wird wie wir auf Boa Vista und bei Sharkys alles finden was einen schönen Urlaub ausmacht. Es ist nicht möglich einen Ort zu finden, der einerseits vom Tourismus verschont geblieben ist und gleichzeitig mit einer Infrastruktur aufwartet, die man (nach vielen Jahren der Entwicklung) an Orten wie Hurghada, Male oder Mallorca findet.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 15332
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 17.11.2004 von Gunilla und Erik [CMAS **, 160 TG]

15 von 57 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 20 von 66 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Pioniergeist auf Boa Vista (?)

Zum Bericht in „tauchen“ Heft 12 / 2004 von Barbara und Helmut Corneli (ständiger Mitarbeiter von „tauchen“) über „Sharky’s Divecenter“
- seid Ihr anonym und wirklich selbst vor Ort gewesen?

Hätten wir doch nur früher gewusst, dass wir mit 15 Kameraden unseres Tauchclubs vom 3. bis 16. Oktober 2004 als Pioniere auf Boa Vista eingesetzt und „Sharky’s Divecenter“ ausgeliefert werden!!!

Unser Fazit vorweg:
1. Eine viel versprechende und extrem ausbaufähige Tauchbasis!
2. Alle negativen Berichte über die Tauchbasis „Sharky’s Divecenter“ in www.tauchernet.de sind nach unseren Eindrücken sicher wahr!

Im Juli 2004 hat uns Jörg Rosswinkel mit einem Vertreter unseres Reiseveranstalters Spillmann Reisen in Bietigheim-Bissingen an einem unserer Clubabende besucht und uns mit herrlichen Aufnahmen und tollen Versprechungen (großes Boot da ..., nur für Euch da ..., Getränkepreise ... usf.) den Mund regelrecht wässrig gemacht.

Der Flug mit TACV von München über Las Palmas nach Sal und weiter nach Boa Vista verlief unerwartet reibungslos. Der Transfer zum Hotel per Pick-up war den Straßen entsprechend holprig, aber undramatisch. Unser bei Spillmann Reisen (örtlicher Ansprechpartner war „Sharky’s Divecenter“ / Jörg Rosswinkel) gebuchtes und bestätigtes Hotel „Estoril Beach Resort“ war angeblich belegt, weshalb man uns gleich zum „das Dunas“ kutschiert hat. Nach unserer Weigerung dort auszusteigen, mehreren Telefongesprächen mit Deutschland und dreistündigem Sitzstreik bis zum Eintreffen von Jörg R. vor dem „Estoril Beach Resort“ sind wir dann doch dort und im benachbarten „Ca’Nicola“ untergekommen.

Zur Tauchbasis selbst nur ein paar stichwortartige Anmerkungen und Begebenheiten:
Das versprochene große Tauchboot kam erst nach 6 Tagen am Freitag den 8. Oktober. Bis dahin konnten wir (mit Ausnahme unserer beiden eigenen Tauchlehrer) nur auf massiven Druck erreichen, dass jeder wenigstens einen Tauchgang pro Tag machen konnte. Als Boot stand zunächst die „Labride“ für bis zu 11 Taucher zur Verfügung - wenn sie denn einsatzfähig war - ein jämmerliches Stück! Ständiger Dieselgestank, über 90% der Bordinstrumente defekt, bei der Fahrt zum Wrack „San Miguel“ bei voller Fahrt heftige Grundberührung, im Hafen Anker verloren, Startprobleme, später auch Ruderschaden wegen erneuter Grundberührung - „Schiffe mögen das nicht!“. Bei einem Tauchgang „reitet“ Jörg R. auf dem Anker an uns vorbei, um für die „Labride“ einen festen Halt zu finden - wer war da noch als kompetenter Schiffsführer an Bord? In der zweiten Woche regelmäßige Ausfahrten mit dem großen Schiff M/S „Estrela Nova“ (NL) und deren Eigner Kees Rol - ein alter holländischer Fischkutter mit etwas mitgenommenem Aussehen, aber welch ein Kontrastprogramm! Kees beherrscht sein Boot perfekt und - oh Wunder im tropischen Klima - es funktioniert dort alles! Leider ist dieses Boot für Tauchausfahrten nur bedingt ausgerüstet (3 Edelstahllitzen übers Vordeck gespannt zum Aufhängen der Tauchklamotten) sonst nichts! Keine Flaschenhalterungen, Ein- und Ausstieg über die seitliche Öffnung mit Fallreep ist bei der häufigen Dünung auch nicht immer jedermanns Sache.
Zur Basis selbst - siehe Fazit oben - zum Glück hatten wir bis auf Blei und Flaschen unsere eigene Ausrüstung komplett dabei. Atemluft anfangs zum Teil mit Abgasgeschmack vom Dieselgenerator. Auf unseren Hinweis wurde das Ansaugrohr vom Kompressor um ~ 1 m verlängert und nach unserem letzten Tauchgang schnell wieder entfernt. Der basiseigene Pick-up ist verkommen - Rost, fehlende Schrauben an den Radnaben, teilweise blank gefahrene Reifen, Ventilschutzkappen an den Reifen sind bei dem vielen Sand überflüssig oder behindern nur das häufige Aufpumpen der Reifen, Batterie startet den Motor meistens - manchmal auch nicht! Die Preise an der Bar neben der Basis doppelt so hoch als versprochen und höher als an der Hotelbar!

Insgesamt war’s also mehr als ein Abenteuerurlaub - wir waren ja Pioniere! Die Insel Boa Vista war einzigartig, aber zum Tauchen zieht es uns nicht mehr auf diese Basis - nur gut, dass sie nicht auch noch für die Tauchspots verantwortlich ist! Organisation ist dort nämlich ein Fremdwort und Jörg R. eine Seltenheit! In Anlehnung an Ralph Nader möchte man sagen „Unsafe at any time“! Die Diveguides bemühen sich jedoch redlich und nach besten Kräften.

Gunilla** und Erik**
Marbach am Neckar, den 16.11.2004

PS:
1. Nach dem schönen Bericht über Boa Vista und „Sharky’s Divecenter“ zweifeln wir daran, dass es sich um die gleiche Basis handelt, die wir auf unserer diesjährigen Clubausfahrt kennen gelernt haben. Sollte es trotzdem der Fall sein, möchten wir hiermit unser Abonnement der Zeitschrift „tauchen“ zum nächstmöglichen Termin kündigen, weil wir gewisse Differenzen zwischen der Berichterstattung und der Realität sehen.
2. Im Sinne einer ergänzenden Berichterstattung würden wir einer baldigen Veröffentlichung als Leserbrief in „tauchen“ nicht widersprechen.
3. Auf Wunsch senden wir Ihnen zum Vergleich gerne die nächste Ausgabe unserer Vereinszeitschrift „Finimeter“ mit einem ausführlichen Bericht über die diesjährige Clubausfahrt zu den Kapverdischen Inseln / Boa Vista zu - es war nicht unsere erste Clubausfahrt! Allerdings steht Boa Vista in allernächster Zeit nicht auf unserer Liste der Wunschziele.



**) = CMAS ** + SBF „Küste“

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11968
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 04.11.2004 von Thomas Maler [SSI-DiveCon, 400 TG]

18 von 57 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 31 von 74 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir -meine Frau und ich- waren vom 08.10.04 bis 28.10.04 auf Boa Vista zum Tauchen bei Sharky´s und müssen uns leider den vorangegangenen Ausführungen in vollem Umfang anschließen. Inspiriert von teilweise guten Berichten auch hier im Taucher-Net buchten wir sehr früh im Jahr auf der BOOT direkt am Stand von Sun + Fun und haben dort auch mit Jörg gesprochen. Der Eindruck war eigentlich recht positiv. Um so irritierter waren wir dann vor Ort, denn Jörg ließ sich in der ersten Woche gar nicht auf der Basis blicken. Nach einer Woche lief er dann einmal grußlos an uns vorbei; einer der Guides sagte uns dann, das dies der ´Chef´ wäre. Und so stellte sich auch die Organisation der Basis und der Tauchausfahrten dar. Die Chancen auf gute Sichtweiten am Morgen wurden meistens schon durch verspätete Ausfahrten vertan. Zum Teil saßen wir über eine Stunde am Anlegesteg, weil niemand von den Guides wußte, von wo und vor allem mit welchem Boot es denn nun rausgeht. Nachdem einige Tauchgäste !!!!!! dann die Organisation der Problemlösung übernahmen, kam Bewegung in die Dinge und schließlich mit immerhin schon 2 Stunden Verspätung ging es endlich los. Dies war keineswegs die Ausnahme sondern bedauerlicherweise die Regel.
Der Zustand des basiseigenen Tauchbootes war auch mehr als besorgniserregend. Das der Motor während der Tauchgänge und der Oberflächenpause durchlief und uns mit Dieselabgasen räucherte haben wir –ohne Erfolg- moniert. Der Kapitän hatte Angst, dass der Motor nicht wieder anspringt.......wahrscheinlich sogar zurecht. Wir haben noch zwei weitere angecharterte Tauchboote kennengelernt, eines davon war sehr gut, stand aber leider nach den ersten drei Tagen nicht mehr zur Verfügung. Das andere mag zwar für Kaffeefahrten , nicht aber als Tauchboot geeignet sein. Die seitlichen Gänge waren mit den Flaschen zugestellt und um zur „Einstiegsplattform“ zu kommen, musste man eine regelrechte Klettertour unternehmen. Bei dem dort vorherschenden Wellengang kein ungefährliches Unternehmen.
Zu den Guides können wir auch nur sagen, dass sie sich zwar alle Mühe gaben, das Chaos irgendwie zu beseitigen, sie waren z.T. aber auch nicht willens oder fähig, Entscheidungen zu treffen. Trotziges Schulterzucken auf die Frage, wie es denn jetzt weitergehen würde, half uns da auch nicht weiter. Fairerweise müssen wir aber auch eingestehen, dass ihre Bemühungen schon an der nicht vorhandenen und ausschließlich von der Basisleitung zu verantwortenden Grundorganisation gescheitert wären bzw. sind.
Als dann Georg nach einem Deutschlandaufenthalt in der letzten Woche wiederkam, war man zwar eifrig um Schadensbegrenzung bemüht, doch den Gesamteindruck konnte das nicht mehr retten. Unserer Meinung nach stellt das Tauchen bei Sharky´s ein nicht unerhebliches Sicherheitsrisiko dar.
Zum Tauchrevier selber können wir nur sagen, dass Boa Vista definitiv nicht DAS Großfischrevier ist, für das es verkauft wird. Fischreichtum ist zwar gegeben, aber wer wie wir der Großfischverlockung erlegen ist, wird mit Sicherheit enttäuscht werden.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11866
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 31.10.2004 von Frank Barnbeck [PADI AOWD, 200 TG]

12 von 54 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 23 von 65 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Aufenthalt 16.10.04-29.10.04
Angelockt durch attraktive Versprechungen bezüglich Grossfisch, Wracks( Hauswrack) etc, verbrachten wir erstmalig einen Tauchurlaub auf Boa Vista. Die zerrissene Tauchfahne am Strand steht als Symbol für den Zustand und die Führung der Basis. Die Tauchguides sind nett und bemüht, ihnen fehlt jedoch jegliche kompetente Anleitung.Trotz afrikanischer Gegebenheiten dürfte man ein Minimum an Sauberkeit, Sicherheit und Verlässlichkeit erwarten. Für Dünung und schlechte Sichtverhältnisse kann niemand verantwortlich gemacht werden, jedoch für Desorganisation und Schlamperei.Die Basis war deutlich überbucht. Durch Werbung versprochene Aktivitäten und Taucherlebnisse erwiesen sich als blanke Hochstapelei. Basis und Ausrüstung sind schlampert und unzuverlässig. Der Transfer zum ´Tauchschiff´ zeichnete sich durch regelmässige Verzögerungen und Desorganisation aus. Das Tauchboot befand sich in einem desolaten und verwahrlosten Zustand. Der Motor drohte ständig zu versagen und lief während der Tauchgänge beständig, da der einheimische Kapitan den Totalausfall befürchtete, was später dann anderen Tauchern auch widerfuhr. Flaschen waren defekt oder nicht vollständig gefüllt. Jörg war in keinerleiweise in der Lage,diesbezüglich die Taucher zu informieren oder gar Abhilfe zu schaffen. Georg war beredet und bemüht nach mehrwöchigem Deutschlandaufenthalt. Der Zustand der Basis und die Desorganisation liegen jedoch auch in seiner Verantwortung. Bezeichnend war, dass der einheimische Kapitän mehrfach entnervt nur abwinken konnte. Das Ersatzschiff nach Totalausfall des Basisschiffes war kein Tauchschiff (Einstieg mit Gefahr der Fingeramputation) und total überbucht. Die Tauchgänge waren in Anbetrcht der offerierten Erlebnisse und der weiten Anreise ihr Geld nicht wert. Die Sicherheit ist schlichtweg bedenklich. PADI und Tauchreiseveranstalter sollten diese Tauchbasis sehr kritisch überprüfen und neu bewerten. Wir haben das Tauchen aus genannten Gründen (Gott sei Dank kein Tauchpaket)frühzeitig abgebrochen.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11861
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 30.10.2004 von Gerhard Leurich [AOWD, 180 TG]

14 von 54 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 24 von 65 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Servus Taucher!
War mit meinem Sohn vom 16.10.04 - 28.10.04 auf Boa Vista bei Sharky zum Tauchen ! Auf grund der
vollmundigen Versprechungen seitens des Tauchsportreiseveranstalters Sun + Fun und der Hompage von Sharky ,haben wir den beschwerlichen Weg nach Boa Vista (Capo Verde Airline = Verspätung,Zwischenlandung ectr.)in Kauf genommen,um das angeblich so Tolle Tauchgebiet auf
den Kapwerden zu Genießen ! Es war der GRÖSSTE REINFALL meines Taucherlebens !!!!
Nachvollgent einige Anmerkungen im Telegrammstil!

1. Tauchbasis -Ein Chaos (Kaputte Flaschen,Organisation usw.)

2. Tauchboot -Eine Katastrophe ( verschlammt,überladen,verdreckt u.defekt- Motor konnte wärend der Tauchgänge nicht abgeschalltet werden,jeden Morgen kam ein anderer Defekt zum vorschein ,vor 11 Uhr Mittags war nicht ans Tauchen zu denken!!)

3.Tauchgebiet- wer sich von ein paar Muränen,Lobstern und mit etwas Glück einem Sandtigerhai begeistern lässt,wer schlechte Sicht,starke Strömung und hohe Wellen liebt,sollte nichts wie Hin !

Zum schluss noch eine kleine Anmerkung am Rande .
Wir waren im Aufenthaltszeitraum ca.25 Taucher vor
Ort ,davon ein Tauchclub aus Trostdorf!!
Alle ,einschließlich meiner wenigkeit,haben nach der Rückkehr Rechtliche Schritte gegen den Tauchsportreiseveranstallter Sun u. Fun sowie gegen Sharky wegen vorspielung falscher Tatsachen und Betrugs eingeleitet!!!

Einzige positive Anmerkung ist,das sich die Gides
der Tauchbasis redlich bemüht haben !

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 11158
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 27.09.2004 von christian [cmas *, 334 TG]

10 von 46 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 24 von 60 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tach allerseits,

wir waren vom 11.09 - 24.09.04 auf Boa Vista und haben zu zweit einen eher enttäuschenden Tauchurlaub erlebt.Wir wohnten im (von SAM-reisen empfohlenen )Parque das Dunas Hotel: GUT, jedoch war der 15 Min.Transfer zur Sharky´s Tauchbasis zulang, sehr schlecht organisiert und nur zweimal am Tag.Die Kombination Wohnen im Dunas und Tauchen bei Sharky´s funktioniert nicht.
Zur Basis:Die Mannschaft um Georg und Jörg herum (das waren Phillip,die ´neuen´ Christoph und Michael,sowie Biggi verdienen ein dickes Lob für Ihre Freundlichkeit.
Was den Tauchbetrieb angeht,ist es schwer,Lob auszusprechen.Wir kennen weltweit viele Tauchbasen die unter ähnlich schwierigen Bedingungen arbeiten müssen,aber keine war in einem so desolaten Zustand,was Organisation und Infrastruktur angeht.Auf der Basis gab es nur 1 Tauchbecken ohne Abfluss.Das Wasser wurde erst nach einigen Tagen und Protesten regelmäßig erneuert.Es wurden kleine Plastikwannen erst nach 3 Tagen hingestellt,die von uns Tauchern anfänglich selbst gefüllt wurden,damit Automaten und Füßlinge nicht zusammen im Becken lagen.
Der Pick up für den Shuttle zum Boot war in einem elenden Zustand.Sitzbänke waren nur unzureichend mit 2 Seilen fixiert.Beleuchtung hinten keine,vorne nur rechts eine trübe Funzel.Mit dem Pick up wurden wir zwei,(meine Partnerin vorne,ich auf der Bank hinten),jeden Tag, auch im dunkeln, 12 Km!! über sauschlechte Pisten zum Hotel gebracht.
Es war nur ein Boot einsatzbereit und dieses war in keinem guten Zustand.Aussen und innen stark abbröckelnder Lack versaute das Equipment.Abgase wurden während der Fahrt und im Stillstand ins Boot geweht.Häufige Motorprobleme sorgten für Verdruß draussen auf hoher See.Toilettenpapier brachte man besser selber mit.Sonnenschutz an Deck Fehlanzeige.Getränke an Bord ?
njet.Briefing?Ungenügend! Tauchguids kannten zum Teil Tauchplatz nicht oder waren erst einmal da.2 Tauchgänge abgebrochen.Riff verfehlt,falsches Briefing.Selbst Tauchguid mit uns in falsche Richtung getaucht.Wurden von Tauchguid getrennt und drifteten auf Riffdach.2 Meter Tiefe und 3,50 Meter hohe Brandung!
Zwei Tauchgänge wurden von der Basis nicht Berechnet.Fanden wir sehr fair.
Fazit:Da wir während 20( bzw.14 Tauchgängen von meiner Partnerin) auch noch in Sachen Großfisch (ausser 2 Ammenhaien und 1 Rochen)enttäuscht wurden,wird Boa Vista und vorallem Sharky`s Dive Center uns nicht mehr wiedersehen.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 10814
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 08.09.2004 von Christian

30 von 35 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 32 von 51 Usern stimmten diesem Bericht zu.

hallo taucher,
ich hatte das glück 2 wochen auf boa vista zu verbringen und 21 tauchgänge bei SHARKYS DIVECENTER zu machen.
die betreuung durch die basis war grandios - sowohl im bezug aufs tauchen wie auch im bezug zur sonstigen freizeitgestalltung bei der ich sehr hilfreiche tipps von der tauchbasis bekommen habe.
aber nun zum tacuhen an sich:
das boot ist sehr geräumig und hat genug platz um sich während der fahrt zum tauchplatz und auch während der oberflächenpause hinzulegen und zu entspannen.
beim fertigmachen gab es hilfe, so das man ganz bequem in seine ausrüßtung kam.
und wenn man dann abtaucht, dann kann man von mini schnecken bis zum walhai alles sehen!
eindrucksvoll sind vor allem mantas, rochen, haie, riesige langusten und natürlich der walhai!
aber auch jede menge bunte korallen und schwarmfische kann man unter wasser sehen.
also für war das sowohl von der betreuung wie auch von den unterwasseransichten der beste tauchplatz den ich besucht habe.
noch ein paar bilder - leider nicht all zu gute qualität (liegt an meiner kamera), aber ich denke man kann die schönheit trotzdem erkennen.
christian

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TIPP:Diskutieren über dies und das? Hauptsache es hat mit Tauchen zu tun - in der Diskussionsseite Diverses.


06.07.2008 08:01 Taucher Online : 66
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vom 04.03.2006 : Moin Moin, Ich suche seit geraumer Zeit einen Tauchmediziner in meiner Umgebung, hab google und die gelbenseiten auch schon ... [mehr]


   Forum TEK-Diving
Auszug aus diesem Forum:

Oxylyser von MAL Ligthing.....
vom 02.10.2004 : Hallo zusammen! Was ist denn von diesem Oxylyser zu halten? :denk Der Preis scheint nicht schlecht zu sein....... ... [mehr]

7 Liter 230 Bar?
vom 03.10.2004 : hallo Leute, auch wenn ich in der falschen Kategorie bin, denke ich das ich hier am wahrscheinlichsten eine Auskunft bekomme. ... [mehr]

Blei
vom 03.10.2004 : Habe mir eine D8 zugelegt und beabsichtige noch ein V-Wieght daran zu machen. Welche Vor- und Nachteile hätte diese Lösung ... [mehr]



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