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Basen/Shops Kap Verde

Sharkys Divecenter, Boa Vista

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 Datenbank - Basen/Shops - Kap Verde - 42 Berichte zu diesem Eintrag!

           

Datenbankeintrag 10747
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 04.09.2004 von Stachelrochen

25 von 29 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 28 von 42 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo zusammen, ich bin heute nach 14 Tagen von den Kap Verden, genauer von Boa Vista zurückgekommen und wollte meine Erfahrungen kundtun. Ich war vom 21. August bis zum 03. September auf der Insel und habe 10 Tauchgänge und einen AOWD-Kurs in Sharky`s Divecenter gemacht.
Ich bin ganz froh, daß ich vorher keine Kritiken gelesen habe und somit relativ unbedarft in den Urlaub gestartet bin. Nach all der negativen Kritik hätte ich es mir wohl auch anders überlegt und mir ein neues Ziel gesucht, aber so hätte ich einen fantastischen Urlaub verpaßt. Den negativen Meinungen einiger Verfasser kann ich mich absolut nicht anschließen. Ich war fasziniert von der vielfältigen und farbenprächtigen Unterwasserwelt der Kap Verden. Freilich kann man die Kap Verden nicht mit der Arten- und Farbenvielfalt des Roten Meeres vergleichen. Dafür sind diese beiden Spots einfach viel zu verschieden, was sich nicht nur in ihrer geologischen Entstehung wiederspiegelt. Noch dazu ist die Natur hier unter Wasser noch nahezu unberührt. Wenn jemand darauf steht, am Fließband abgefertigt zu werden, dann sollte er doch lieber zu einem der größeren Tauchreviere fahren. Kleine Tauchgruppen und individuelle Betreuung machen den Charme dieser Basis aus. Ich jedenfalls habe mich nach 2-jähriger Tauchabstinenz gut aufgehoben und betreut gefühlt und frage mich jetzt noch, wie ich solange ohne Wasser auskommen konnte.
Über schlechte Sichtweiten kann ich mich auch nicht beklagen. Auch wir hatten einmal einen Tag mit viel Plankton erwischt, aber letztendlich steckt man eh nicht drin und kann es nicht ändern. Wenn dann jemand nach einem solchen Tag behauptet, es wäre alles Scheiße, es gibt sowieso nichts vor Boa Vista zu sehen und womöglich noch andere Tauchgäste mit seiner schlechten Laune ansteckt, dann frage ich mich, was dann jemand auf den Kap Verden bzw. Boa Vista macht.
Eine Begegnung mit Großfischen kann man schließlich auch nicht erzwingen. Entweder die Walhaie, Mantas oder all die anderen Haie und Rochen zeigen sich von selbst oder eben nicht. Wenn man es darauf anlegt und nur unter dieser Zielsetzung hier tauchen geht, wird man in 99,999999% der Fälle enttäuscht werden und keinen Walhai sehen. Fragt mich nicht wie, aber irgendwie spüren sie, wenn sie bestaunt und fotografiert werden sollen. Aber es gibt ja auch noch Schildkröten. ;-)
Daß die Kap Verden und speziell Boa Vista touristisch noch unerschlossen sind, mußte ich am eigenen Leib erfahren und nach einer Nacht im Estoril ins Pousada Boa Vista umziehen, weil das Estoril überbucht war. Hier hatte ich dann einen kleinen Balkon mit Blick auf den Hafen und einen funktionierenden kleinen Kühlschrank, was besonders für die dringend notwendigen kühlen Getränke gesorgt hat. Übermäßigen Luxus kann man im Pousada nicht erwarten, aber im Schluß funktionell und sauber eingerichtet. Schließlich will man seine Tage ja nicht im Hotelzimmer verbringen, sondern im oder am großen Wasser oder auch bei der einen oder anderen Wanderung oder Exkursion per Aluguer oder Scooter über die Insel, um Land und Leute kennenzulernen. 2 Wochen reichen allerdings bei weitem nicht aus, um all die kleinen Kneipen und Bars in Sal Rei auszuprobieren und sich einmal durch sämtliche Speisekarten zu essen. :-)

Ein dickes Lob und vielan Dank an das Team Von Sharky. Ich werde noch lange in Erinnerungen an einen fantastischen Urlaub schwelgen und kann allen Reisewilligen nur raten, sich das Erlebnis Kap Verden über und unter Wasser anzutun und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Michael aus Jena

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7875
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 05.07.2004 von Wolfgang & Susi [AOWD, 187 TG]

17 von 21 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 20 von 39 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Servus Ihr Tauchratten in aller Welt!

Susi und ich waren vom 19.6.-29.6.2004 in Boa Vista! Unsere Eindrücke: Man muß es gesehen haben unter Wasser. Eine Mischung zwischen den Felsformationen Maltas und dem Fischreichtum des Roten Meeres. Das ´taucht´ auf jeden Fall. Planktonsuppe die immer neues auf den Tagesplan zaubert sonst nur wohl im karibischen Golfstrom zu finden. Genial! Was die Sichtweiten betrifft war es ab und zu eingetrübt. Aber es ist auch kein Spot für Badehopser des Roten Meeres. Hier kommt noch echte Abenteuerstimmung auf. Wen störts, daß ab und zu der Atlantik etwas rauher ist. Die Unterwassergeschichte ist Ihren Besuch allemal wert. Das Land könnt Ihr wie Ägypten den Einheimischen überlassen. Bis auf die kleinen schnuckeligen Tavernchen, welche absolut empfehlenswert sind (unser Tipp das ´Naida´). Die Taucher, welche keinen Schritt mehr ohne Caddy machen können haben hier auch nichts verloren. Ein bischen zupacken was das eigene Equipment betrifft hat ´eh noch keinem geschadet. Sowohl vom Estoril als auch vom Dunas waren wir beide nicht allzu begeistert. Aber wir nutzten es auch nur zum Schlafen. Die Tavernen zu studieren macht abends sowieso mehr Spaß als im Hotel herumzuhängen.
Ein Wort noch zu Georg und seinem ´sharkys´. Wenn ich einen Hut aufhätte würde ich diesen absetzen und aus Respekt vor seiner Leistung dort auf Boa Vista hineinstehen. So was von zuvorkommend und bemüht um das Wohl der Tauchgäste haben wir bislang noch kein zweites mal erlebt. Georg, Bernd und Daniel - ihr wart spitze!
Sodele und jetzt noch was zu den Nörglern, deren Berichte ich gerade eifrig studiert habe. Ich bin sehr froh das ich solche miespetrigen Zeitgenossen auf Boa Vista nicht angetroffen habe und vor allem die Berichte nicht vor unserem Abflug studiert habe. Seid Ihr eigentlich Taucher oder Sauerstoffjunkies, welche gerade mal gelernt haben die Nuckelpulle auf den Rücken zu schnallen? Man geht dort hin zum Tauchen oder Aussteigen - sonst wegen gar nichts. Bleibt bitte in Euren Swimmingpools da habt Ihr auch immer die genialsten Sichtweiten und stört zumindest nicht unseren Eindruck von Boa Vista!

Wir grüßen alle Miturlauber

Ice-women Susi (7 1/2mm) und shortyman Wolfi

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7808
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 01.07.2004 von Catrin [PADI-Rescue, ? TG]

16 von 19 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 16 von 30 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nachdem ich überwiegend nur positive Statements
über Sharkys-Divecenter gelesen hatte, wollte ich
mich selbst davon überzeugen und verbrachte eine
Woche (19.06.-25.06.) auf Boa Vista.
Die Begrüssung und das erste Info-Gespräch über die Basis, durch Bernd und Phillip, fand in entspannter Atmosphäre statt.
Beim einchecken am ersten Tag wird auch die noch
aktuelle tauchärztliche Untersuchung verlangt, so
wird von grundsätzlichen hier nicht abgewichen. Die Basis, die von Georg geleitet wird, bietet drei Räume für Equipment-damit ist das Platzangebot mehr als reichlich. Hinter der Basis befindet eine Bar mit Blick auf Strand und Meer-überdacht und auch Toiletten fehlen nicht. Baulich ist alles dem ursprünglichen Charakter von Boavista angepasst, so dass man auf Klimaanlagen & Co verzichten kann.
Es werden überwiegend Boots-Tauchgänge durchgeführt. Meine Boots-Tg wurden nur einmal durch technische Probleme unterbrochen: nach dem 1.TG musste eine Reparatur im Hafen durchgeführt werden, alternativ zu dem eigentlichen 2. Bootstauchgang wurde sofort ein Landtauchgang angeboten. Fatima Beach: Felsformationen, Muränen und diverse Schnecken, Sicht 2-3m
Insgesamt habe ich schöne Tauchgänge erlebt, mit Sichtweiten die dem Atlantik entsprechen(2-15m), Sandtigerhai, Schildkröten, vielen Nacktschnecken.... Sehr schön war Ka Rasta und der Landausflug an den wunderschönen, einsamen Strand von Santa Monica, wo wir 2 TG bei angenehmer Dünung geniessen konnten.
Wenn man wie ich viel im Indischen Ozean getaucht ist, dann ist das tauchen hier anders: rauher, kälter und weniger Sicht-aber trotzdem spannend!
Besonders beeindruckt hat mich hier die Herzlichkeit und Kritikfähigkeit von der Crew! Die
´karibische´ Lebensfreude und der Charme der Inselbewohner ist auch dem Team von Sharkys inne.
Vielen Dank Georg, vielen Dank Bernd (besonders Santa Monica und die Tanzeinlage), und natürlich vielen Dank Phillip (der Sonnenschein der Basis).

Eine Woche ist zu kurz---ich komme noch mal wieder!
Ich wünsche der Basis viel Erfolg für die Zukunft!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7762
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 28.06.2004 von Günter Scholl [Tauchlehrer CMA, 1165 TG]

9 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 14 von 30 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Sharkys-Diving-Center Boa Vista.
Auch ich war vom 12.06.2004 bis zum 26.06.2004 auf Boa Vista in Sharkys-Diving-Center.
Die Sichtweiten waren auch für mich nicht sehr befriedigend. Dies lag aber aber den allgemein schlechten Witterungsbedingungen. Das Wetter und Klima ist in diesem Jahr um ca. 1-1 1/2 Monate zurück. Das bedeutet, dass die Wassertemperatur ca. 2 Grad unter der sonst üblichen liegt, und durch den z.Z. noch starken Wind. die Sichtverhältnisse z.Z. noch stark eingeschränkt sind. Aber 10-15 Meter, manchmal auch mehr, reichen völlig aus.
Großfische wie auf dem Präsentierteller wird es wohl nirgendwo auf der Welt geben. Aber das kann man nun auch nicht der Tauchbasis anlasten. Mich hat der Artenreichtum und die Fischvielfalt auf jeden Fall überzeugt. Wenn ein Padi Divemaster mit 180 Tauchgängen schreibt, dass die Tauch-Tiefen zu groß waren ( wir sprechen hier von Tauchtiefen zwischen 12-33 Metern ), und er für Auf- und Abstieg länger gebraucht hat als die Grundzeit, dann muss in seiner Ausbildung irgend etwas falsch gelaufen sein. Nachhilfe gewünscht??? Ich kann nur sagen, dass ich mit Tauchern die nach Padi ausgebildet wurden, und ca. 35 Tauchgänge hatten hervorragende Tachgänge ohne diese Probleme erlebt habe.
Das beschriebene Tauchboot wurde von mir bei fast allen Tauchgängen benutzt, und lediglich 1 x war eine Lenzpumpe defekt, welche repariert wurde, und das Boot mit ca. 45 Minuten Verspätung auslaufen konnte. Alle Halterungen für die Tauchflaschen waren stabil, und wackelten selbst nicht bei hohem Seegang. Das Boot war in keinster Weise ´versifft´. Aber auf einem Tauchboot ist es nun mal naß.
Ein ganz besonderes Lob gilt der Crew der Basis, welche sich in herrvoragender Weise, nicht nur bei dem Tauchbetrieb um alles gekümmert haben. Frag Georg und er hilft Dir weiter!!!
Ein offenes Wort zu Boa Vista. Diese Insel steckt noch in den Kinderschuhen, und manche Dinge sind nun mal eben nicht sofort zu bekommen. Wer keinen Urlaubstrubel mag, einsame Strände ( fast zu einsam, in 4 Stunden am Strand entlang keinen Menschen getroffen), wer gemütliche Tavernen mit günstigen Preisen, und Kontakt zur netten einheimischen Bevölkerung mag, der findet hier noch ein Fleckchen Erde, welches Erholung pur anbietet.
Mal sehen wamnn ich wieder nach Boa Vista komme.
Günter Scholl aus Siegen

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7739
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 27.06.2004 von Gunter und Nadine [AOWD, 56 TG]

12 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 14 von 34 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,

wir waren die letzten drei Wochen auf Boa Vista und was sollen wir sagen???

„Dass wir uns mitnichten den vorangegangenen Bewertungen anschließen können!!!!“

Wären die Bedingungen wirklich so mies, wie manche meinen, hätten wir wohl keine 32 TGs gemacht! Alle die sich hier so negativ auslassen, sollten selbst mal probieren in einem Entwicklungsland eine Tauchbasis ordentlich zu betreiben. Auch bei unserem Aufenthalt gab es ab und zu mal ein Problem mit dem Boot, diese wurden aber immer schnell und zuverlässig durch die Crew und Guides gelöst, so dass immer, wenn auch vielleicht mit ein bisschen Verspätung, getaucht werden konnte. Auf Boa Vista kann man halt nicht einfach kurz den nächsten Laden aufsuchen und mal kurz ein Ersatzteil kaufen. Respekt, dass trotzdem alles am Laufen gehalten wird!!! Zum Thema schlecht gewartetes Material und abblasende Flaschen können wir nur anmerken, dass uns diese Sachen nicht untergekommen sind. Und diejenigen, die hier so laut nach einem TÜV für die Flaschen rufen, sollten sich mal besser informieren, da die „Druckgeräteverordnung“ eine nationale Regelung in D ist und daher für das Ausland nicht relevant ist. Uns ist jedenfalls keine Flasche aufgefallen, die einen besorgniserregenden Zustand gehabt hätte. Und wer in seinem Baggersee mehr sieht, ist vielleicht dort auch besser aufgehoben und wird dort sicher auch nicht seekrank!!!

Aber jetzt zu unseren Erlebnissen: Die Sichtweiten lagen meistens um die zehn Meter, nur bei ein paar TGs lagen sie darunter. Die Tauchplätze sind vielfältig und bieten auch bei mehreren TGs an einem Platz immer wieder neue Eindrücke. So gab es bei unseren TGs Ammenhaie, Schildkröten und auch einen Sandtigerhai. Die Tümmler, Walhai und Manta gab es leider nur vom Boot bei der Ausfahrt, aber auch das war ein tolles Erlebnis. Ein Meer ist nun mal kein Aquarium, wo mit Sicherheit jederzeit alles zu sehen ist. Selbst bei den Aufstiegen im Blauwasser gab es noch jede Menge zu sehen, wenn man die Augen aufmacht und nicht die ganze Zeit auf seinen Tauchcomputer starrt. Fischschwärme, pulsierende Quallen in allen möglichen Formen und Farben sind hierbei nur ein kleiner Ausschnitt. Und auch wenn die Begegnungen mit Großfisch (ab Thun oder Serra) nur einen Teil der TGs umfasste, so gibt’s doch jede Menge Muränen in allen Farben und Größen, Langusten, Krabben, Schnecken, und Kleinfisch zu sehen, so dass es sicherlich nicht langweilig wird. Wir haben jedenfalls wirklich jeden TG genossen und kommen sicher noch einmal zu Tauchen nach Boa Vista bzw. zu Georg, Jörg, Phillip, Bernd, Ang, Sunny, Danda und die vielen anderen freundlichen Leute. Wir hätten gerne noch einmal drei Wochen mit den lieben Menschen, die auch gerne ihre knappe Freizeit abends mit uns verbracht haben, und den gemeinsamen Erlebnissen dort verlebt.

Zum Schluss noch eine kleine Warnung an diejenigen, die deutsche Maßstäbe (Pünktlichkeit, Genauigkeit, etc.) auch im Urlaub nicht vergessen können: Bleibt lieber zuhause, dann regt ihr Euch und andere, die ihren Urlaub und das Tauchen auch unter „kapverdischen“ Bedingungen genießen, nicht unnötig auf. Für alle anderen, die nicht mit großen Erwartungen zum Tauchen gehen und sich auch für kleine Dinge begeistern können, sei diese Basis wärmstens empfohlen. Ihr werdet Euch sicher von Anfang an wie unter Freunden fühlen!!! Auf die Einstellung kommt es an!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7704
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 25.06.2004 von Frantic [PADI DM, 180 TG]

12 von 20 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 26 von 40 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
waren also auch mit grossen Erwartungen nach Boavista gekommen, die kurz gesagt enttäuscht wurden.

Viele Basen weltweit haben wir betaucht, aber so improvisiert wie hier war selten etwas. Die Crew super nett, Georg , besonders Phillip, Bernd... alle Top im Kundenumgang, aber das Material war schlecht gewartet, Ventile bliesen oft an den Flaschen ab, Tauchgangsorganisation mässig, zu viele Taucher für 1 Boot, bedeutete, dass nicht alle an jedem Tag tauchen konnten, was sich zum Glück dadurch entspannte, dass bei mässigem Wellengang viele seekrank wurden und so Plätze frei waren.

Das Boot abenteuerlich, 1x Motorschaden / Anlasser defekt, so dass der Motor die ganze Zeit laufen musste, um anzubleiben (Abgase), 1x Öl ausgelaufen, alles Zeug an Deck ölig, 1x Ankerkette gerissen, 1x Ankerwinsch rausgebrochen, so dass das Boot immer fahren musste und die Taucher nicht am gleichen Punkt ab-und auftauchen konnten etc. Dafür allein aus Sicherheitsaspekten ein ´ungenügend´, einen Abenteuerurlaub hatten die wenigsten gebucht.
Tauchplätze im Durchschnitt mit schlechter Sicht um 10 m, keine Grossfische, viel Nacktschnecken, teilweise sogar sehr bunt, keine Mantas oder gar Walhaie. Plätze im Schnitt zu tief, keine Nitrox-Möglichkeit für längere Nullzeiten, so dass z.T. Ab- und Aufstieg im Freiwasser länger als Grundzeit.
Zusammenfassend nur durchschnittliches Tauchrevier mit bedenklichen Sicherheitslücken seitens des Bootes und des Materials, super nette Basiscrew, Tauchplätze nicht wie beschrieben, auf SAL bessere Sichtweiten und gleiches Unterwasserspektrum.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7656
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 22.06.2004 von Barbara [OWSI, 640 TG]

9 von 17 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 28 von 41 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo zusammen,
auch ich habe meinen Urlaub im Mai/Juni auf Boa Vista verbracht. Die Insel hat mir sehr gut gefallen. Kilometer lange Sandstrände ohne Sonnenschirme und Menschenmengen, dafür mit Ruinen, Wracks und Schildkröten – Motive, die jedes Fotografenherz höher schlagen lassen – wirklich wunderschön. Das Hotel Estoril ist einfach und sauber, das Essen ist gut, allerdings wurde der positive Eindruck durch Baustellen von drei Seiten und herumflitzenden Kakis ziemlich getrübt. Die Kneipen im beschaulichen Ort sind sehr zu empfehlen – kann man doch nachmittags schon im Hafen sehen, was abends fangfrisch auf den Teller kommt. Probiert ruhig mal alle Bars und Restaurants aus – ein wirklich spannendes Unterfangen.

Der Weg zur Tauchbasis durch die Dünen war mit reichlich Bauschutt, Abfall und Glasscherben überhäuft. Die Basis selbst ist einfach ausgestattet, aber zweckmäßig. Hinter der Basis lagern zwei der 4 angegebenen speziellen Tauchboote – ausgeschlachtet und demoliert. Die noch verbliebenen Boote fielen dann auch nacheinander aus – ein seltenes Erlebnis, zwei Wochen voller Pleiten, Pech und Pannen durchzumachen. Während das „große“ Boot (angeblich für 15 Taucher) mit 10 Tauchern schon überfüllt war, kamen wir gar nicht erst in den Genuss des kleinen Bootes, da hier die Motoraufhängung gerissen war und es somit für den Rest der Zeit ausfiel. Das große Boot konnte dann auch nur teilweise eingesetzt werden, da entweder der Anker riss, die Ankerwinsch herausbrach oder das Boot wegen ausgefallener Pumpen fast voll lief (mind. 30 cm Wasserstand im Innenraum). Zudem wurden noch diverse Kleidungsstücke durch herumliegendes Rostwerkzeug und den sonstigen Schmutz und Öl ruiniert. (Sogar der Bootsführer mußte den Kopf aus dem Fenster halten, da die Scheiben blind vor Schmutz waren). Die Tauchplatz- und Basisbeschreibungen im Internet sind völlig überzogen und für mich Vortäuschung falscher Tatsachen. Schlechte Sicht, kaum ein Großfisch, wenige Fischschwärme (waren wohl gerade alle auf Urlaub) und Tauchgänge bei starker Dünung gehören auf Boa Vista zum Alltag. Einzig und allein kann ich anderen Reisenden zustimmen, was die Freundlichkeit der Crew angeht. Man hat sich große Mühe gegeben, die Pannen auszumerzen. Doch auch Freundlichkeit kann nicht über die enttäuschenden Tauchgänge hinweghelfen und der Spruch „das ist halt der Atlantik“ hängt mir bis heute zum Hals heraus.

    Bewertung : ( 2 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7617
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 20.06.2004 von PierreB [CMAS***, 550 TG]

7 von 13 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 26 von 37 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
wir waren zur selben Zeit auf BoaVista wie Thorsten.
Aufgrund der sagenhaften TP Beschreibungen im Katalog,Zitat Sun & Fun : ´Meist erwarteten die Taucher bereits bei der Ankunft ortsansässige Mantas mit Spannweiten bis 4,50m´ und der postiven Beurteilung hier im Datenbankbereich, haben wir uns zu einem Tauchurlaub hinreisen lassen.
Leider entsprachen sämtliche Beurteilung, nicht der von uns angetroffenen Realität.
Bei drei Tauchgängen am Mantapoint haben wir nicht einen ortsansässigen Manta gesehen.
Weitere Grossfisch Begegnungen waren leider auch nicht drin. Na gut,einen Ammenhai haben wir noch am wunderschönen Santa Monica Beach erwischt aber das war es dann auch.
Vieleicht lag es ja an den schlechten Sichtverhältnissen, das wir nichts gesehen haben aber dann soll man doch lieber die TP Beschreibungen etwas neutraler Verfassen.
Jetzt kommt wahrscheinlich der Einwand, das ist der Atlantik. Dazu kann ich sagen ich war schon mehrfach im Atlantik tauchen und auch nicht immer zu besten Reisezeit aber so schlecht und über zwei Wochen hinweg, habe ich es noch nie angetroffen.Soll doch mal einer nen Tip raushauen wann denn nun wirklich die beste Reisezeit ist.

Ganz im Gegensatz zu den TP war die Betreung auf der Basis und im Hotel, alle waren freundlich nett und hilfsbereit.
Die Insel Bosvista ist mit Sicherheit eine Reise wert aber das Tauchen koennt Ihr getrost vernachlässigen

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 7589
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 18.06.2004 von Theo [CMAS***, 580 TG]

8 von 12 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 29 von 35 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 29-5 bis 11-6 auf Boavista bei Sharky´s. Die sehr positiven Berichte auf dieser Homepage waren der Anlass das wir die Reise gebucht haben. Von der taucherischen Seite her, war es jedoch ein große Enttäuschung.
Doch um diesen Urlaub gerecht zu bewerten, muss man sich ihm auf vielfältige Weise nähern:
Die Insel:
Ein starkes Erlebniss ! Man muss sich Anfangs an die Ödniss gewöhnen, doch dann entfaltet sie ihre urtümliche Schönheit. Fantastische Wüstenlandschaften und traumhafte, saubere Strände mit einer Superbrandung.
Sehr freundliche Menschen und der Ort Sal Rei, mit seinen kleinen Restaurants und Kneipen einfach wunderbar.
Wir haben geschätzt, das ca. 50 Touristen auf der Insel waren.
Ein Geheimtip für Individualurlauber.
Das Hotel:
Relativ einfach aber sauber. Die Räume hatten alles notwendige und die Betreuung war freundlich und aufmerksam.
Die Staff der Tauchbasis:
Sehr nette Menschen, wir haben Georg, Bernd, Phillip und Jörg kennengelernt. Alle sehr um die Gäste bemüht, immer freundlich und aufmerksam und bemüht den Wünschen der Gäste zu entsprechen.
Die Taubasis:
Nichts besonderes. Einfach aber funktional.
Die Tauchplätze:
Eine große Enttäuschung. Sichtweiten unter 10 m. Zu Hause im Baggerloch sehe ich mehr. Es mag ja sein, das Sandtigerhaie da waren, aber man konnte sie nicht sehen. In 2 Wochen haben wir, außer 2 Ammenhaien keinen Großfisch gesehen.
Die Beschreibungen über die Tauchgebiete auf dieser Seite können einfach nicht nachvollzogen werden. Die sind entweder getürkt oder die Schreiber haben noch nicht viel erlebt.
Auf unsere Nachfrage nach den Großfischen wurde uns erklärt, das wir im Winter zwischen November und Februar kommen müßten um die zu sehen.
Es gab lediglich 2 Tauchplätze nämlich Padronas und Ka Rastra ( ich hoffe es ist richtig geschrieben ), die sehr gut waren. Es gabe dort mehrere riesige Fischschwärme. Leider war das Vergnügen begrenzt, denn sie liegen unter 30 m und der Ab- und Aufstieg erfolgt im Freiwasser.
Die Tauchausfahrten:
Immer ein Erlebnis besonderer Art. Erstmal braucht man viel Zeit, wie auf Cabo Verde üblich. Es wird schon irgendwann losgehen, um 9 , um 10 vielleicht auch mal um 10:30 , warum hetzen, wir haben doch Urlaub.
Das offene Boot war außer Gefecht, der Motor war nämlich abgerissen und ins Hafenbecken gefallen. Das zweite größere Boot, war mehrere Tage nicht einsatzbereit, weil der Motor gewartet werden musste. Also wurde ein fremdes Boot gemietet, das für Tauchausfahrten nicht sehr geeignet war.
Das Meer war sehr bewegt und es gab Tage an denen die Hälfte der Taucher seekrank war.
Nach 4 Tagen stand dann das Tauchboot wieder zu Verfügung. Was wir dann erlebten hätte gut in ´Pleiten , Pech und Pannen ´ erscheinen können.
Zuerst sprang mitten auf dem Meer der Bootsmotor nicht mehr an. Nach ca 2 Stunden kam dann ein Abschlepper, der aber erstmal unser Tauchboot rammte. Daraufhin fuhren wir die nächsten Tage mit einer gefährlich deformierten Reeeling raus.
Am nächsten Tag riss die Ankerkette, bei der Bergung gingen nacheinander 2 Personen über Bord.
Am Tag darauf riss die Ankerwinsch aus der Halterung und versenkte sich im Meer.
Die gute Nachricht: Das Klo funktionierte meistens.
Die Tauchausfahrten konnten gut als Erlebnissurlaub ausgegeben werden.
Fazit:
Ich würde gerne Georg plus Crew eine bessere Bewertung geben, weil sie menschlich sehr sympatisch sind, doch ich finde gerade die sehr positiven Bewertungen führen dazu, das sehr viele Taucher mit Erwartungen nach Boavista kommen, die dort einfach nicht erfüllt werden können.
Und weil es sich nicht um einen Billigurlaub handelt, sollte schon jeder wissen, was ihn erwartet.
Nach Cabo Verde werde ich ev. noch einmal fahren. Aber nicht zum Tauchen, sondern um die anderen Inseln kennenzulernen.

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Datenbankeintrag 7473
Sharkys Divecenter, Boa Vista
geschrieben am 10.06.2004 von Carla [AOWD, 120 TG]

10 von 18 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 15 von 42 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo,
ich war bereits zum zweiten Mal auf Boa Vista und kann mich den Vorwürfen von Marion und Thorsten wirklich nicht anschließen. Natürlich darf man Tauchgänge im Atlantik nicht mit dem Mittelmeer vergleichen. Boa Vista ist auch noch fern von Massentourismus und daher auch nicht für jeden Pauschaltori geeignet. Aber vielleicht macht genau dass den Reiz der Insel aus.
Wenn auf Boa Vista etwas schief geht, dauert es halt etwas länger, bis das passende Motorteil oder die Pumpe geliefert wird. Es kann immer mal etwas passieren, aber ich habe bei dem Team von Sharkys immer feststellen können, dass sie versucht haben uns einen schönen Urlaub zu gewährleisten. Ich musste allerdings auch feststellen, dass immer mehr deutsche Gäste anreisen, denen die Frankfurter Tabelle geläufiger ist als die Beschreibung der Insel. Solche Gäste sind fehl am Platz, denn wer täglich 10 Stunden nach Mängel sucht, wird auf Boa Vista sicherlich fündig. Genau so ist es mit der Tauchbasis. es gibt auf den Kapverden -insbesondere auf Sal - viele Tauchbasen. Alle fahren mit Schlauchbooten zu den Tauchplätzen. Sharky bietet zwei vernünftige Tauchboote an und es ist sicherlich keine Absicht gewesen, wenn ein Teil die Toilette ausser Gefecht setzt. So wie ich Georg und Jörg kennengelernt habe, waren sie sicherlich bemüht, die Situation schnellstmöglich zur Zufriedenheit der Gäste zu regeln.
Ich tauche auch schon ein paar Jahre und habe ein paar Tauchbasen erlebt. Viele waren spitzenmäßig ausgestattet, aber in keiner Basis habe ich bisher eine derartige Freundlichkeit und Zuvorkommenheit des Staff erlebt. Ich habe mich wirklich wohl gefühlt und es war nicht das letzte Mal für mich, dass ich auf Boa Vista war.
Zu den Tauchplätzen kann ich nur sagen: Ich hatte überwiegend wunderschöne Tauchgänge mit Begegnungen mit Sandtigerhaien, Mantas und riesigen Fischschwärmen. Es gab sicherlich auch Tage mit nicht so guter Sicht, aber ich hatte mich zuvor über den Atlantik etwas informiert und somit nicht enttäuscht.
Ich wünsche dem Team von Sharkys noch viel Erfolg - wir sehen uns bald wieder!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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