Berge, Wüste und Korallen-Riffe
Wer kennt ihn nicht von Satelliten-Aufnahmen? Den Sinai, das goldene Dreieck umrahmt vom tiefblauen Wasser des Roten Meeres. Er entstand vor über 30 Millionen Jahren, als Arabien begann von Afrika wegzudriften. Zwischen den riesigen Erdplatten tat sich ein tiefer Bruch auf, der sich mit Wasser aus den angrenzenden Ozeanen füllte. Es formte sich das Rote Meer. Während der Sinai schon früh durch den Berg Moses in die biblische Geschichte einging, entwickelte sich an seinen Küsten erst in den letzten Jahren eine neue Attraktion: der Tauchtourismus.
Beschreibung:
Rolf Schmidt und Petra Röglin leiten seit über 30 Jahren die Sinai Divers Tauchbasen. Sie gehören zu den erfahrensten Tauchpionieren des Roten Meeres. Jahrelange Erfahrung, Beständigkeit, freundliches mehrsprachiges Personal und eine reibungslose Organisation sind die Hauptgründe ihres Erfolges.
Sinai Divers Tauchbasen befinden sich in Sharm el Sheikh im Ghazala Beach Hotel und im Conrad Resort. In Dahab im Hilton Resort und in Taba im Holiday Resort. Die Basis in Dahab ist als PADI Career Development Center und als National Geographic Dive Center ausgezeichnet worden.
Bericht 111 bis 119, Seite 12 von 12: [ Erste91011 12 ]
Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 27.07.2001 von Lorenz Fischer
7 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 19 Usern stimmten diesem Bericht zu.
War gerade da vom 19.6. bis 3.7.2001.
Eine zugegeben tolle Webseite und sonstwieviele Lobeshymnen und Auszeichnungen
machen zwar Lust aufs Tauchen, aber einen guten Ruf muß man täglich
neu erarbeiten. Und das ist bei den Sinai Divers wohl etwas in Vergessenheit
geraten. Dem Beitrag von Michael Frenzel hier auf der Seite kann ich nur
zustimmen.
Hier meine Erfahrungen (okay, was Positives ist auch dabei): Als Gruppe
von 9 Tauchern (die meisten mit über 100 TG) kamen wir an der Basis
an. Eine ausreichende Einführung in die Abläufe auf der Basis
gab´s nicht. Mal eben so zwischen Tür und Angel rief die Frau am Counter
einem gerade anwesenden Diveguide zu: "Kannst Du mal eben .. ?" Das haben
wir schon professioneller und besser organisiert erlebt. Man muß
wie üblich eine Erklärung unterschreiben, mit der man sämtliche
Schadensersatz-Ansprüche an die Basis aufgibt. Die war allerdings
nur in Englisch erhältlich. Und ich weiß gerne ganz genau, was
ich unterschreibe. Weniger angenehm ist auch das kleine und EINZIGE (!)
Bassin zum Tauchsachen-Spülen in der Basis.
Die Fahrt zur Thistlegorm haben wir uns geschenkt, weil total überteuert.
Das hätten wir letztes Jahr von Hurghada aus billiger haben können.
Den 3. TG am Tag kann man sich bei Local Dives sparen, die Sonne steht
dann tiefer überm Land und die Sicht ist dann nur mäßig.
Mein Diveguide als mein Buddy ging einmal ohne konkrete Absprache (wie
tief ist "tief" ?) auf über 60 Meter, wie ich später erfuhr,
da erinnerte ich mich an die Erklärung, die ich anfangs unterschrieben
hatte und dachte: "So einen Mist mache ich nicht mit ! Wenn jetzt was passiert
! Auf der Tiefe hat man nicht viel Zeit !". Daher ich bin bei 45 m alleine
umgekehrt (offiziell erlaubt sind 30). Es hingen auch keine Dekoflaschen
unterm Boot. Klar, Dekotauchgänge sind ja offiziell verboten.
Und jetzt was, wofür die Basis nichts kann und wovor uns die Dive-Guides
auch dankenswerter Weise gewarnt haben. Es kommt schon mal vor, daß
ein Tauchboot über eine flache Lagune fährt, ohne sich darum
zu kümmern, ob da unten Taucher sind. Uns ist eins 7 Meter über
unseren Köpfen hinweggefahren, also kann keiner erzählen, daß
unsere Blasen nicht zu sehen waren. Einmal sind wir im Blauwasser vor Yolanda
Reef aufgetaucht, da wir sehr lange unten bei dem riesigen Barrakuda-Schwarm
waren und nicht mehr genügend Zeit hatten, zum Riff zurückzutauchen.
Wir waren auf 5 Meter beim Sicherheitsstopp, unser Guide hatte die Boje
gesetzt, da fuhr in 10-15 Metern Entfernung ein Tauchboot über uns
hinweg. Ein anderes Mal am Jackson Reef erlebte ich Folgendes: Es lagen
4 oder 5 Boote im Päckchen ca. 15 Meter von der Riffkante entfernt.
Eines davon fuhr los, allerdings in Richtung Riffkante, drehte dann, sodaß
es mit dem Heck fast über der Riffkannte war. Deutlich zusehen war,
daß in 10 Meter Entfernung Taucher an der Riffkante entlang tauchten.
Das Boot hätte ja auch rückwärts aus dem Päckchen herausfahren
können. Man sollte also mit der Sorglosigkeit mancher Bottsführer
von vornherein rechnen.
Aber weiter im Text: Die Flaschen der Sina Divers hatten selten mehr
als 190 bar. Morgens im Hafen mußten wir des öfteren auf
das Boot warten, weil es entweder noch nicht da war oder erst noch
die Flaschen aufs Boot mußten. Einmal mußten wir mittags zurück
zum Hafen, weil morgens nicht genügend Flaschen da waren.
Wenigstens über die Tauchboote konnten wir uns nicht beklagen.
In der zweiten Woche hatten wir die Ghazala II, ein geräumiges Safari-Boot.
Wohl das beste der Basis.
Noch ein Tipp: Bei einem 5-Tage-Paket kommt man i.d.R. einmal zum Ras
Mohamed, einmal nach Tiran (Jackson, Gordon, Woodhouse und Thomas Reef)
und der Rest sind Local Dives, d.h. an der Küste, beim 10-Tage-Paket
entsprechend doppelt so oft. Mit dem richtigen Dive-Guide und einer großen
Gruppe, die das auch will, sind auch 4 Mal Ras Mohamed in 10 Tagen drin.
Bin ich etwa verwöhnt, weil ich soviel kritisiere ? Alle in der
Gruppe hatten die gleiche Meinung: Nochmal kommen wir nicht hierher.
Dann lieber wieder zum Blue Water Dive Resort in Hurghada. Da wird man
freundlich und familiär begrüßt und behandelt und auch
nicht sooo abgezockt.
Und es läuft auch besser organisiert ab. Z.B. das mit den den leeren
und vollen Flaschen auf dem Boot, jedesmal die Fragerei "Full ? - Not full
?". Und ob´s stimmt, erwies sich immer erst nach dem Fini-Check. Ja, einmal
hatte ich eine mit 100 bar. Schlecht, wenn man das erst im Wasser merkt.
Okay, jeder Roote-Meer-Fan hat seine eigene Lieblings-Basis, aber wer
am liebsten zu den Sinai-Divers fährt, der hat wohl noch nicht viel
gesehen.
Das Hotel "Ghazala Hotel", der Basis am nächsten, ist gut. Der
große Süßwasser-Pool ist schon angenehm. Die Bungalows
sind ganz nett, aber recht klein. Dafür hat man kurze Wege auf dem
Hotel-Gelände. Bis zur Touristen-Meile sind es ca. 400 Meter: Zum
Strand, dann rechts die Strandpromenade entlang, hinter dem "Mövenpick
Jolie Ville" wieder rechts und nächste links. Da ist sie schon. Am
Ende der Touristen-Meile ist das Sharm-Panorama, von da oben hat man einen
schönen Ausblick auf die Na`ama Bay.
Bilder demnächst auf http://mitglied.tripod.de/lofi/
Sorry, wenn ich nicht so ganz in die Lobeshmynen manch Anderer eingestimmt
habe. Aber das mußte ich einfach mal loswerden.
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 12.03.2001 von Uli
8 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tauchpakete buchen in Deutschland!
Sollte der Tauchurlaub in Sharm schon sicher gebucht sein, ist es viel
billiger die Tauchpakete gleich mitzubuchen oder extra über andere
Agenturen zu buchen. (Gilt für fast alle Basen in Sharm)
Z.B. LTU Düsseldorf, Thiesen Divers Kirchheim, Extratours Göttingen,
Sun and Fun Sportreisen München, Reisecenter Federsee Bad Buchau,
Tauchreisen Weltweit & Meer München, Tauchshop Flipper Zwickau.
Diese Firmen sind auch über Internet zu erreichen.
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( 6 von 6 Flossen )
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 08.12.2000 von Uli Mößlang
9 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 10 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Tauchbasis ist einfach super. Das Personal ist freundlich, die Tauchguides
kompetent und die Schiffe sauber und ordentlich. Wir fahren jetzt schon
10 Jahre immer zur Weihnachtszeit über Silvester zu Wolfgang May.
Dieses Mal belegen wir einen Nitroxkurs, dann können wir endlich in
Ruhe in der Thistlegorm fotografieren. Das Hausriff ist sehr schön
und auch für Schnorchler geeignet. Es befindet sich direkt am Strand
vor dem Sinai Dive Club. Fotos von den Wracks im Norden sind unter www.moesslang.net
anzusehen.
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( 6 von 6 Flossen )
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 03.11.2000 von Werner Henle
4 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 14 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich befand mich im Oktober 2000 für eine Woche in der Naàma
Bay.
Ich war Tauchanfänger und somit sicher etwas unerfahren und auch
nervös. Über die Sinai Divers hatte ich viel Positives im Internet
gelesen, somit machte ich mich also auf den Weg dorthin, ausgestattet mit
Brevet (OWD) und der freudigen Erwartung, bald im Roten Meer zu tauchen.
Zuerst hatte ich das Gefühl, ein Bienenstock sei um mich herum, soviele
Menschen schwirrten in vielen Sprachen umher. Dennoch war alles irgendwie
organisiert und am Counter kümmerte sich sogleich eine junge Dame,
englischsprechend, um mich.
Ich erklärte, ich sei Anfänger, hätte keine Ahnung und
was ich so alles machen sollte. Sie überlegte eine Weile und bat ihre
Kollegin, ebenso englischsprechend, um Rat. Auch ihr erklärte ich
geduldig, ich sei Anfänger, hätte noch nie im Meer und von einem
Boot getaucht, und wollte wissen, wie man sich bei den Sinai Divers, um
die Anfänger bemüht. Ich wollte wissen, wie groß eine Gruppe
sei, ob den jemand nach mir schauen würde, welches Tempo man unter
Wasser veranschlagen würde, usw. Für Fortgeschrittene sicher
alles kein Thema, doch als blutiger Neuling hatte ich eben noch ganz andere
Sorgen im Kopf.
Die lapidare Antwort lautete: mein Partner sei der Buddy und der würde
sich um mich kümmern. Wer die Gruppe führe, sei nicht bekannt
und auf dem Boot könnten 12 - 15 Taucher sein.
Es sei schon möglich, dass eine Gruppe aus 6-7 Tauchern bestehe.
Nach diesen Antworten fühlte ich mich als Anfänger völlig
überfordert, hatte auch nicht das Gefühl, ernst genommen zu werden,
von Kunde ganz zu schweigen, und so machte ich auf dem Absatz kehrt.
Schade, Sinai Divers, das war ungenügend, zumal man sich nicht
weit entfernt im Sinai Dive Club dann prima um mich annahm.
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( 1 von 6 Flossen )
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 22.04.2000 von Michael Frenzel
2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Zum Bericht über die Sinai Divers teilte uns Michael folgendes
mit:
Meinen Bericht hatte ich Rolf
Schmidt (Inhaber der Sinai Divers) zur Kenntnis und Kommentierung zugeschickt,
da es mir um sachliche, möglichts konstruktive Kritik und nicht vernichtende
Kritik geht. Er hat jetzt mit etwas Verspätung geantwortet wie folgt:
Servus Michael,
ich habe Dein Bericht ueber unsere Basis bekommen, aber wie schon in
unserem Gespraech erwaehnt ist es eine delikate Sache, wenn ein Leistungstraeger,
in diesem Falle wir als Tauchbasis Gegenargumente ueber Kundenbeschwerden/Komentare
veroeffentlicht. Aber ich werde es versuchen.
Es ist ganz normal, dass ein Taucher sein Brevet in der Basis hinterlegen
muss. Dies aus zwei Gruenden.
Auch wenn er ein Voucher hat, koennen Zusatzleistungen berechnet werden
und das Brevet ist als Hinterlegung.
Im Falle eines Tauchunfalls muessen wir das Brevet zur Hand haben.
Eine zusaetzliche Quittung ist nicht noetig. In Deinem Formular hast
Du eingetragen, welches Brevet Du hinterlegt hast.
Ein aerztliches Zeugnis ist nur bei Absolvierung eines Kurses noetig.
Checktauchgaenge werden verlangt, wenn der Taucher weniger als 20 Tauchgaenge
hat, seit dem Kurs nicht gataucht hat oder der letzte Tauchgang mehr als
1 Jahr zurueck liegt.
Was die Infos betrifft, kann ich nicht viel dazu sagen, warum dies nicht
geschehen ist. Wir sind ja selbst vor allen meist daran interessiert, dass
der Gast ueber den Ablauf informiert wird.
Der Taucher, der ein Computer ausleiht, wird an einen Tauchlehrer oder
Dive Master verwiesen, wenn er sich nicht auskennt. Das Personal am Counter
hat meistens nur eine Open Water Ausbildung. Es ist korrekt, dass der groesste
Teil vom Personal einheimisch oder international gemischt ist. Von den
ca. 15 Tauchlehrern und Dive Mastern sind 6 Deutsch sprachig.
Der Transport der Gaeste zu den beiden Jetties, ca. 1 Km wird mit 2
Toyota Land Cruisers, incl. Fahrer 14 Plaetze, und mit einem 15-sitzigen
Minibus durchgefuehrt, der allerdings waehrend Deines Aufenthaltes zur
Reparatur in Kairo war. Tauchkisten und Flaschen werden mit, an die Toyotas
gekoppelten Anhaengern und einem Pick-up Truck transportiert. Seit einiger
Zeit ist dies nicht mehr moeglich. Die Behoerden haben dies verboten, frage
bitte nicht warum.
Eigene Boote koennen natuerlich besser kontrolliert werden wie angemietete.
Sauerstoff Flaschen bzw. DAN Sauerstoff Koffer ( zum Teil ausgemietet von
der DAN Station, unter der Leitung von Dr. Adel) befinden sich auf jedem
Boot. Erste Hilfe Taschen oder Boxen hat jeder Dive Master seine eigene.
Das ist eigentlich alles was ich an Komentar zuzufuegen habe. Ich glaube
nicht, dass wir an den Dornenkronen schuldig sind. Auch ist der US$ Wechselkurs
zu DM nicht zu beinflussen .
viele Gruesse
Rolf
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 22.04.2000 von Michael Frenzel
3 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Nach vielen Besuchen von Hurghada wollte ich jetzt endlich die Tauchgründe
um Sharm El Sheik kennenlernen. Grundsätzlich folgendes: Ist Hurghada
fest in deutscher Hand, so ha-ben in Sharm El Sheik die Italiener die Oberhand.
Dazu gesellen sich viele Schweizer Touri-sten und weiteres internationales
Publikum sowie reiche Ägypter. Deutsche sind deutlich in der Minderzahl,
was bedeutet, das grundsätzliche englische Sprachkenntnisse in vielen
Be-reichen notwendig sind. Hinzu kommt ein z.T. recht hohes Preisniveau
im Bereich der Ne-benkosten.
Eine interessante Variante als Kombination Hurgahda/Sharm El Sheik bietet
sich jetzt an: Zwischen den beiden Orten verkehrt täglich ein- bis
zweimal eine nagelneue, superschnelle Katamaran-Fähre norwegischer
Bauart, die für die Strecke nur 90 (!!) Minuten braucht. Man sitzt
in der Fähre wie im Flugzeug. Der Preis für die einfache Strecke
liegt bei LE 120,00 (ca. DM 70,00). Genau Zeiten sollte man jedoch vor
Ort checken. Die Fähre verkehrt nach Aus-sagen Einheimischer sehr
pünktlich. Ich selbst bin am 26.3.2000 fast auf die Minute pünktlich
in von Hurghada kommend in Sharm El Sheik angekommen.
Zum Tauchen wurde die Basis von Sinai Divers gewählt.
Es gibt zwar schon Berichte über Sinai Divers, ich möchte
aber gern meine aktuellen Erfah-rungen beisteuern. Die Basis wurde vom
26.3. - 2.4.2000 besucht. Die Erwartung war au-ßerordentlich hoch,
da die Tauchbasis mit weltbekanntem Ruf wirbt und in der Zeitschrift "tauchen"
2 x als Basis des Jahres gerühmt wurde. Demzufolge ist man aber auch
um so kri-tischer.
Die recht große Basis liegt in einem Innenhof, der sich zum Strand
öffnet. Sie macht einen aufgeräumten, sauberen Eindruck.
Einchecken: Der Counter wird von mehreren hübschen Mädchen
blonder Haarfarbe bedient, die meist sehr freundlich sind. Zuerst wird
das Brevet "kassiert" - das man erst beim Au-schecken zurückbekommt
- sprich, wenn alles bezahlt ist (obwohl ein Tauch-Voucher von Air Aqua
vorlag). Ein vernünftiger Grund für diese Maßnahme konnte
mir nicht genannt wer-den. Erst nach mehrmaligem Nachhaken bekam ich wenigstens
eine Quittung für das abge-lieferte Brevet.
Nach Ausfüllen eines Fragebogens war´s das dann. Eine Kontrolle
über die Wahrheit der Angaben, z.B. Blick ins Log-Buch über Zahl
der TG oder den letzten TG oder letztes ärztli-ches Zeugnis erfolgte
nicht! Auch ein Check-Tauchgang wurde am nächsten Tag nicht durchgeführt.
Wegen weiterer Infos, wo läßt man sein Equipment, wann trifft
man sich am nächsten Mor-gen, welche Gruppe, welches Boot, wo bekommt
man Blei, muß intensiv nachgefragt wer-den.
Selbst erlebt: Ein Tauchgast wollte einen Computer ausleihen, den er
auch bekommt. Am Counter kann ihm jedoch keiner die Bedienung erläutern!
Die Tauchgäste sind überwiegend international, Deutsche in
der Minderzahl (recht erhol-sam), allerdings werden gute englische Sprachkenntnisse
erwartet, da die meisten Guides die Briefings nur in englisch machen (können).
Da in Naama Bay alle Boote nur an einem Jetty liegen, muß morgens
zunächst der Trans-port der Gäste und des Equipments von der
Basis zu den Booten erfolgen. Dazu bedient man sich bei Sinai Divers mehrerer
knüppelharter Land Rover Defender mit Querbänken auf der Pritsche,
in denen dann bis zu 12 (!) Leute reingequetscht werden, während die
Kisten mit dem Equipment oben auf dem Dach transportiert werden. Beim Ein-
und Aussteigen ist Vorsicht geboten: Nicht nur, das man sich am Pritschengestänge
schnell den Kopf anstößt, auch die scharfkantigen Stoßstangen
sorgen für gelegentliche Hautabschürfungen.
Am Jetty selbst ist morgens großes Gedränge. Auch hier Vorsicht:
Leicht stolpert man über quer hängende Taue der Boote, speziell
wenn man seine Kiste mit Blei zum Boot schleppt.
Die Qualität der Boote der Basis ist unterschiedlich: Die eigenen
Boote der Ghazala-Flotte meist recht gut - speziell die Ghazala II mit
viel Platz (obwohl keine der Toiletten ordentlich funktionierte), die angecharterten
Boote oft in einem miesen Zustand.
Gut: Die Guides sind bezüglich ihrer Fertigkeiten OK. Sehr gute
Briefings habe ich von ei-nem französischen Guide erlebt, der seine
Gruppe optimal betreute.
Weniger gut: Sauerstoff und 1. Hilfekoffer habe ich auf keinem der Boote
trotz Nachfragen entdecken können.
Die Tauchgründe ähneln denen in Hurghada, allerdings hat man
mehr drop offs und oft recht ordentliche Strömung (vergleichbar mit
Malediven), was aber viel Spaß machen kann, wenn man nicht gerade
dagegen anhalten muß. Besonders schön sind Tauchgründe
in der Straße von Tiran (speziell Jackson Reef und Thomas Reef).
Die Begeisterung vieler Taucher für das Ras Muhammed konnte ich trotz
mehrerer Tauchgänge dort nicht so teilen.
Im Bereich Ras Muhammed bereitet sich zudem die Dornenkrone im erschreckenden
Um-fang aus.
Gut: Optimal ist die Betreuung behinderter Taucher. Hier habe ich selbst
eine Rollstuhlfahre-rin erlebt, die mit Rollstuhl aufs Boot gebracht wurde
und später tauchte wie ein Fisch im Wasser (mit speziell geschulter
Begleiterin).
Nicht so gut: Nach dem 1. Tauchgang weiß man nie so recht, welche
Flaschen auf dem Boot gefüllt, und welche leer sind, da die vollen
nicht markiert werden (z.B. Klebestreifen). Zwar sollten alle vollen Flaschen
dann nur auf einer Seite des Bootes stehen. Da sich aber nicht alle Taucher
an diese Regel halten, findet man oft erst durch mehrfaches ausprobieren
eine gefüllte Flasche.
Gut: Die Basis ist auch sehr hilfsbereit. Als meine Frau gleich zu Beginn
eine Mittelohrent-zündung bekam, wurde sie umgehend per Basis-eigenem
Fahrzeug zum Arzt in Sharm El Sheik gefahren, der dort auch eine Druckkammer
betreibt.
Nicht nachvollziehbar ist die Preisgestaltung: Erwirbt man bei Air Aqua
für DM 380,00 einen Voucher für 10 TG, wird im Anschluß
für je weitere 2 Tauchgänge (Tagestour) US $ 47,50 = DM 98,00
verlangt, was ja doch recht happig ist. Ein Thema, daß vielen Tauchgästen
sauer aufstieß. Allerdings liegt das Preisniveau in Naama Bay insgesamt
(ungerechtfertigt) hoch, andere Tauchbasen verlangten ähnliche Preise.
(Da lernt man Hurghada und Safaga zu schätzen!).
Gesamteindruck: Bei der relativ großen Tauchbasis hat sich derart
viel Routine eingeschlif-fen, daß man in vielen Bereichen etwas betriebsblind
ist. Die sympathischen Betreiber der Basis, Petra Röglin und Rolf
Schmidt, sollten einfach einmal mehr Qualitätssicherung betrei-ben
und sich nicht nur um das Kaufmännische kümmern. Dann wird diese
Basis sicherlich auch wieder ihrem guten Ruf gerecht.
Bewertung :
( 3 von 6 Flossen )
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 31.03.2000 von Oliver Meise
2 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Stand Februar 2000
Diese Tauchbasis hat eine sehr schöne Homepage. Die Preisliste
ist leider in Dollar.Auf Anfrage war man nicht bereit, DM-Preise wegen
des hohen Dollars zu machen.Man verwies auf die Kooperation mit AirAqua.
(Kontakt: info@airaqua.de; www.airaqua.de) Dort könne man Tauchpakete
verbilligt bekommen. Jaaahaaaa,stimmt.Aber nur in Verbindung mit einer
Tauchreise von AirAqua. Ich Danke. Und was machen die Last-minute - Reisenden?
Und das 10 Tage-Paket mit 20 TG von Sinai Divers würde mich somit
laut Homepage von Sinai Divers 455 $ bzw. ca. 910 DM beim aktuellen Kurs
kosten. Das läßt nur hoffen, daß die Zusammenarbeit mit
ITS anders aussieht und man auch unabhängig von einer ITS-Reise verbilligte
Tauchpakete buchen kann.
Doch zuerst die Kontaktfacts:
Sinai Divers, Sharm el Sheikh Ghazala Hotel Südsinai, Ägypten
Tel.: +20 62 600697/1507151/152 Fax: +20 62 600 158/155
Cairo Office: 79 El Merghany St. Heliopolis Tel.: +20 41 873 310
Email: info@sinaidivers.com Homepage:
www.sinaidivers.com
Weiter freute ich mich beim Besuch auf dieser Basis, wieder eine CMAS
Basis zu besuchen. Überall wird damit geworben, daß dies ua.
eine Barakuda-Basis ist. Und Barakuda ist über VDST im CMAS. Tja.
Zur Zeit wo ich gefragt habe, war kein Barakuda oder sonstiger CMAS TL
auf der Basis angestellt. Auf meine Nachfrage, ob der Basenbesitzer denn
mit den Aspiranten ins Wasser ginge, bekam ich eine für diesen Herrn
nicht sehr schmeichelhafte Antwort. Nun denn:-)
Nitroxausbildung erfolgt via PADI und SSI. Also ist diese Basis zunächst
vom Angebot her eine reine PADI und SSI-Facility. Preise und Leistungen
lassen sich gut der Homepage entnehmen. Es sollen ca. 120 Komplettausrüstungen
vorrätig sein. Davon sind ca. 100 zweiteilige 5 mm Naßanzüge,
größtenteils von Bora-Bora. Die Lungenautomaten sind von Scubapro
und bestehen aus der Kombination Mk2/R 190 mit Finimeter und Tiefenmesser.
Die Jackets sind ebenfalls von Scubapro und vom Typ Top 100. Getaucht wird
mit ca. 330 12l Aluflaschen mit DIN/INT-Ventil zum herausschrauben. Adapter
sind kostenlos ausleihbar. Befüllt werden sie mit einem Bauerkompressor.
(c)2000 Oliver Meise
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 22.09.1999 von Olaf
2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Basis Sinai Divers an der Naama Bay ist mehr oder weniger dem Hotel
Ghazala angeschlossen, jedenfalls hat man von da den kürzsesten Weg
zum Counter. Angeboten werden so ziemlich alle Kurse, also OWD, Advanced,
Rescue und so weiter. Ausgebildet wird nach PADI, SSI und Barrakuda. Die
Preise sind normal, jedenfalls für Urlaubsbasen. Für meinen AOWD
war ich mit 225 US-Dollies dabei. Am Anfang mag die Größe der
Basis etwas schocken, das legt sich aber nach ein paar Tagen, wenn man
erstmal ein paar Guides und Mitarbeiter kennt. Täglich finden mehrehre
Ausfahrten statt, entweder geht es zu lokalen Tauchplätzen, nach Tiran
oder zum Ras Mohamed. Ausfahrten zur Thistlegorm bietet die Basis ebenfalls
an, da wird dann so lange gewartet, bis sich die Nachfrage lohnt. Ein Tag
Tauchen kostet 40$, Tiran und Ras Mo 50$, Thistlegorm kommt ein wenig teurer.
Natürlich gibt‘s auch Tauchpakete, die sind dann preiswerter *staun*.
Die Tauchboote sind soweit alle gut in Schuß, mir hat‘s auf der Luli
1 am besten gefallen. Die Guides waren allesamt schwer in Ordnung, mir
als Anfänger haben sie jedenfalls gut unter die Arme gegriffen. Besonders
empfehlen kann ich Hassan, der Mann ist die Ruhe selbst und die Briefings
vor dem Tauchgang sind detailliert und Spitze. Zu den anderen Guides kann
ich mir keine Meinung erlauben, weil ich mit denen meistens nur einen Tag
unterwegs war, sonderlich schlecht fand ich aber keinen. Besonders gut
hat‘s mir gefallen, als ein Guide ‘nen Ami mit 500 TGs unter Wasser zusammengefaltet
hat, weil der Kerl einer Schildkröte hinterhergejagt ist. Ansonsten
wird auch drauf geachtet, daß sich die Leute unter Wasser benehmen,
eben so, wie sich das gehört. Zur Leihausrüstung kann ich wenig
sagen, weil ich meinen eigenen Krempel mit hatte. Ansonsten leiht man sich
eben Klamotten der Marke Scubapro aus, sicherlich keine Top-Teile, aber
wo gibt‘s die schon? Getacuht wird dann mit 12l-Alu-Tanks, 12l-Stahl gibt‘s
auch. Wenn ihr viel Glück habt (oder wie ich einen fies hohen Luftverbrauch)
gibt‘s eventuell auch 15er, von denen aber nur wenige. Nachfragen lohnt
sich trotzdem. Noch ein paar Worte zu den Tauchplätzen: Ras Mohamed
und Tiran dürften ja bekannt sein, aber auch die lokalen Tauchplätze
wie Ras Nasrani, Ras um Sid oder White Knight‘s sind verdammt interessant.
Also nicht gleich weinen, wenn‘s „nur“ Local geht... Das Hausriff ist auch
in Ordnung und bietet sich für Nachttauchgänge an. Außerdem
gibt‘s an der Basis noch einen lustigen „Tarierkurs“, also mit allen möglichen
UW-Hindernissen, wird wohl auch Laune machen, da mal durchzutauchen. Also:
Ich kann die Basis durchweg empfehlen. Mit dem Kommerz hält es sich
in Grenzen (umsonst ist natürlich auch bei den Sinai Divers nur der
Tod *g*), aber mir war auch keiner böse, als ich dann den vorher bestellten
Rescue-Kurs doch nicht machen wollte. Gute Guides, gute Boote, und gut
organisiert. Im kommenden Urlaub bin ich dann wohl wieder da...
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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Sinai Divers, Naama Bay, Sharm el Sheikh Geschrieben am 11.03.1998 von Marc Oertle
2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Sinai Divers, Sharm-el-Sheikh, Naama Bay Direkt am Strand der Naama
Bucht gelegene Tauchbasis, alleHotels an derselben Bucht in kurzer Zeit
erreichbar (maximal 20min). Deutsch-ägyptisch geführt, sehr freundliche
und individuelle Betreuung.
Es werden sowohl Basiskurse für Open Water Diver (SSI, CMAS
oder PADI, Kostenpunkt für 5 tägigen Kurs ca 300$) als auch Advanced
Kurse inklusive Nachttauchen angeboten. Die Kurse werden sowohl in deutsch
als auch in französisch, englisch und seltener italienischdurchgeführt..Sehr
gut gewartete Ausrüstungsgegenstände.
Die Tagestouren beginnen bei der Tauchbasis selbst, Jeepfahrt zur
Jetty (ca 4km entfernt). 2 Tauchgänge kosten inklusive Miete der Ausrüstung
ca 60$, TL inklusive. Meist finden vorhergehend gute Briefings statt.
Bewertung :
( 5 von 6 Flossen )
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Bericht 111 bis 119, Seite 12 von 12: [ Erste91011 12 ]
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