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Sipadan/Mabul Geschrieben am 09.05.2006 von Püppi [MSD, 210 TG]
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Wir waren vom 17.04.06 - 30.04.06 auf Mabul und sind 2 x täglich an den Tauchplätzen vor Sipandan getaucht. Kann mich meinem Vorredner teilweise anschließen. In der ersten Woche hatten wir bei jedem Tauchgang mind. 10 kleine Weißspitzenriffhaie und mind. 15 - 20 Schildkröten. Wenn man etwas tiefer als 30 m geht kann man sogar das Glück haben, Fuchshaie und Hammerhaie zu sehen. Die drehenden Baracudas hatten wir auch erst bei unserem 3. oder 4. Anlauf und die Bumpheads waren zwar manchmal da aber nicht so zahlreich. Dafür gibt es sehr viel andere Schwärme, die auch schön anzusehen sind. Die Riffe sind wirklich sehr kaputt und leider nicht so schön bunt bewachsen, wie sie sein könnten. Das liegt m.E. natürlich noch an der Behandlung in den letzten Jahren, z.B. Entsorgung der Fäkal-Abfälle ins Meer usw. Man merkt schon eine kleine Verbesserung, seit es keine Tauchbasis mehr auf Sipandan gibt, aber es ist noch nicht gut! Dafür gibt es wunderschöne Riffdächer, die einen fast dazu veranlassen, nicht tiefer als 10 m zu gehen. Leider wird der Makrobereich auch von den Diveguids weniger beachtet, teilweise kennen sie es überhaupt nicht und man ist natürlich beim Anblick von Haien und Schildkröten sehr schnell abgelenkt, sollte sich aber ab und an dem Riff und weniger dem Blauwasser widmen. Ein ganz großes Manko und Ärgernis für die meisten Taucher sind die vielen Asiaten, die bewußt zu den Tauchbasen gehen, die keinerlei Regeln für das Tauchen vor Sipandan aufstellen. Für uns war es z.B. absolut selbstverständlich, uns nicht in die Riffe zu schmeißen um ein gutes Foto zu machen oder Handschuhe zu tragen, mit denen man sich überall ´festkrallen´ kann. Leider arbeiten hier die Tauchbasen nicht zusammen und stellen keine einheitlichen Regeln auf. Hier geht es schlicht und ergreifend nur um Geld - sehr kurzfristig gedacht, aber absolut üblich. Des weiteren zahlt man seit April diesen Jahres eine Gebühr von 40 RM pro Tag und Taucher (ca. 10 €), hierfür könnte man eigentlich erwarten, dass auch etwas für die Riffe getan wird, leider merkt man aber nicht sehr viel davon. Es gibt sogar eine Vorschrift, die besagt, dass nie mehr als 80 Taucher täglich Sipandan besuchen dürfen, aber wie sollte es anders sein, auch hier drückt man mal ganz gerne wegen des schnöden Mammons ein Auge zu und an einem Spitzentag hatten wir 21 Boote mit mind. je 10 Tauchern an Bord vor der Insel gezählt. In unserer zweiten Woche war es dann auch so, dass die Haie sich etwas rar gemacht haben und man unter Wasser teilweise mehr Taucher als Fische hatte - fast ägyptische Verhältnisse - und dann macht Tauchen auch keinen Spass mehr! Unser Fazit, es lohnt sich schon den langen Weg auf sich zu nehmen, aber leider halten die Tauchplätze nicht immer was sie versprechen und nur für Mabul dorthin zu reisen, lohnt sich definitiv nicht.
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Sipadan/Mabul Geschrieben am 20.12.2005 von Monika Straub
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Da die Insel Sipadan (Borneo, Malaysia) infolge Naturschutzgründen (Schildkröten-Brutplatz!) für Übernachtungen geschlossen wurde, gibt es die Möglichkeit auf der Inseln Mabul, Insel Kapalai oder auf dem Festland in Semporna zu übernachten, wo es Alternativen zu den superteuren Resorts gibt.
Die Tauchplätze liegen direkt vor der Insel Sipadan. Es handelt sich mehrheitlich um steile Drop-offs und es ist auch möglich, eine vollständig geschlossene Höhle mit 2 Kammern (Turtle Tomb) zu betauchen. Zum tauchen ist Sipadan unübertreffbar was Schildkröten und Weisspitz-Riffhaie anbelangt. Pro Tauchgang sieht man oft 10 und mehr Schildkröten; das Zählen gibt man spätestens nach dem 3.Tauchgang auf? Die Chance auf jeden Tauchgang Weisspitz-Riffhaie in Sipadan zu sehen liegt bei über 90%; ab und zu trifft man Zebrahaie (=Leopardenhaie) oder noch seltener Grauhaie oder Hammerhaie an. Weitere Highlights sind Hunderte von Barracudas am Barracuda-Point, dem wohl berühmtesten Tauchplatz auf Sipadan (allerdings brauchte es bei mir dafür 7 Anläufe), und der auch sehr oft von allen Tauchbasen angefahren wird. Riesige Schwärme von Büffelkopf-Pagpageifischen sind auch des öfteren anzutreffen. Der Zustand der Korallen auf Sipadan ist nicht gerade berauschend, da im Jahre 1997 angeblich ein Sturm relativ viel zerstört hat. Auch beim Schnorcheln hat man die Möglichkeit alles bis zu den Haien hin hautnah zu erleben. Die Insel selbst ist nur noch vom Militär, Polizei, Rangern und der Schildkröten-Aufzucht-Station bewohnt. Als Tourist darf man allerdings nicht frei herumspazieren. Die Boote legen aber jeweils für den Lunch an Land an, aber nur der Platz um die ehemaligen Gebäuden von Borneo Divers Resort ist betretbar. Dort befindet sich ebenfalls die noch in Betrieb befindliche Dekompressions-Kammer.
Das Makroleben besteht in erster Linie aus diversen Arten von Nacktschnecken, v.a. rund um die Insel Mabul sind davon sehr viele anzutreffen (mein letzter Tauchgang mit einem Rekord von ca. 50 Schnecken, davon mind. 10 verschiedene Arten!). Weitere Highlights sind einige Anglerfische, Mandarinfische (nur auf der Insel Mabul, Tauchplatz Paradise 2) und riesige Sepien. Der Zustand rund um Mabul betreffend Korallen ist miserabel und in Fischreichtum ebenso schlecht, da es sich hier um eine von Einheimischen bewohnten Insel handelt, und somit das Fischen dort auch erlaubt ist.
Nationalparks-Gebühr pro Woche kostet SFr. 14.- (RM 40.-)
Der komplette Bericht ist hier zu finden: http://www.taucher.net/berichte/bericht.html?nummer=302
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Sipadan/Mabul Geschrieben am 11.04.2005 von Gizmo CH [PADI Rescue, 165 TG]
2 von 3 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Sehr kurzfristig habe ich mich im Juli 2004 entschlossen, für zwei Wochen zu den Topspots Malaysias zu reisen. Ich habe insgesamt 7 Reiseunternehmen in der Schweiz und Deutschland per Email für eine Offerte angefragt, darunter auch Anbieter wie Manta Reisen, Orca oder Sub-Aqua. Die Anfrage habe ich u.a. aufgrund eines Berichtes über die Inseln Sipadan/Mabul/Kapalai in der Zeitschrift „Tauchen“ gestartet, in welchem diese 7 Reiseunternehmen als Veranstalter aufgelistet waren.
Die schnellste Antwort mit persönlicher Kontaktaufnahme per Telefon kam von Schöner Tauchen Schweiz. Die Professionalität hatte mich sofort beim ersten Gespräch überzeugt. Ich war mir bewusst, dass diese Reise nicht einfach aus einem Katalog gebucht werden kann, sondern alles individuell zusammengestellt werden muss und dies noch in sehr kurzer Zeit. Schöner Tauchen hat sich voll engagiert und mir prompt ein detailliertes Reiseprogramm nach meinen Wünschen zusammengestellt. Meinen Tauchferien in Malaysia stand somit nichts mehr im Wege.
Die gut 24-stündige Anreise von Zürich über Kuala Lumpur, Kota Kinabalu, Tawau, Semporna nach Mabul sollte sich auf jeden Fall lohnen. Während den 11 Tauchtagen mit jeweils 3 Tauchgängen pro Tag konnte ich auf Sipadan das Grossfischparadies voll und ganz auskosten. Aber auch der Makrobereich auf Mabul und Kapalai kam überhaupt nicht zu kurz. Eine sehr abwechslungsreiche Vielfalt von Meeresbewohnern auf kleinem Raum. Ich habe während diesen 11 Tagen so viele Eindrücke beim Tauchen sammeln können, wie noch nirgends zuvor. Ich kann diese Reise wärmstens empfehlen. Ich bin bestimmt nicht das letzte Mal da gewesen!
Das Sipadan Mabul Resort (SMART) auf Mabul ist voll und ganz auf Taucher und den Tauchbetrieb ausgerichtet. Grosser Vorteil: Man kann halbe Doppelzimmer buchen! So kann man zum einen sehr viel Geld sparen und zum andern auch nette Leute kennenlernen. Die Angestellten sind alle super nett und auf persönliche Bedürfnisse wird eingegangen. Das Essen war absolute spitzenklasse und ebenfalls abwechslungsreich.
Während der ganzen Hin- und Rückreise (mit Aufenthalt in Kuala Lumpur) lief alles reibungslos ab. Es waren traumhaft schöne Ferien mit absolut professioneller Organisation von Schöner Tauchen. Aufgrund dieser positiven Erfahrung werde ich mich auch künftig bei der Organisation meiner Tauchreisen auf das kompetente Team von Schöner Tauchen Schweiz verlassen.
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Sipadan/Mabul Geschrieben am 21.10.2003 von Ruth Höner [AOWD, 234 TG]
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Im September 2003 tauchten mein Mann Martin und ich 8 Tage mit den Smart Divers auf Mabul Sipadan. Obwohl die Insel Mabul nicht so romantisch wie Lankayan ist, übertraf die Fauna unter Wasser alle Erwartungen: (endlich!) Seepferdchen, Harlekin Geisterpfeifenfische, Anglerfische (Frogfish), Brunnenbauer (Jawfish), Mandarinenfische, usw. Die berühmt "berüchtigte" Insel Sipadan fuhren wir jeden Morgen für 2 Tauchgänge an. Nur schon die Erscheinung der Insel ist die lange Reise wert: Wie ein Pilz steht sie in der Celebessee und ist wohl nach Palau und Galapagos eines der bekanntesten Taucherziele der Welt. Die Tauchplätze wie Barrakuda Point (Büffelkopfpapageienfische, Barrakudas, überall Schildkröten, Weisspitzenriffhaie) und das Drop off mit dem Eingang zur unheimlichen Turtle cavern sind wirklich sehenswert, aber nach dem 4. Mal Barrakuda Point wären wir auch am Morgen lieber auf Mabul und Kapalai getaucht. Leider wird der Tauchplan sehr unflexibel gehandhabt: die Gruppen werden ohne Rücksprache mit den Tauchern gebildet und jeden Morgen Tauchplätze um Sipadan und am Nachmittag Mabul oder Kapalai angefahren. Am letzten Tag äusserten wir dann den Wunsch, den ganzen Tag auf Mabul und Kapalai zu tauchen. An diesem Tag fuhr ein fast leeres Boot nach Sipadan, da mehrere Taucher unserem Beispiel folgten und auf unser Boot umstiegen. Niemand hat dies bereut, denn wir erlebten einen tollen Tauchtag!
Fazit: Sipadan mit seinen Drop offs und Schildkröten muss man wahrscheinlich einmal gesehen haben, aber für uns waren dort viel zu viele Taucher. Auf Mabul und Kapalai findet man – wie auch auf Sipadan – praktisch keine Korallen, dafür stellen diese zwei Inseln ein faszinierendes Makroparadies mit den seltensten Unterwasserkreaturen dar.
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Sipadan/Mabul Geschrieben am 29.09.2002 von M.Keller
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Ost-Malaysia (Borneo) – Sabah – Sipadan
-SIPADAN- wie oft schon hat man schwärmerische Berichte von Tauchern gehört und Faszinierendes darüber gelesen. Die lange Reise nach Borneo würde sich aber nicht nur wegen der sagenhaften Tauchgründe lohnen, sondern auch wegen der Naturlandschaften über Wasser und nicht zuletzt der Orang-Utans wegen. Seit Jahren war klar, dass wir eines Tages in dieses Gebiet fliegen würden, doch gab es immer wieder Gründe, diese Pläne zu verschieben. Im August 2002 wurde der lange Traum wahr! Da die Flüge oft schon lange im Voraus ausgebucht sein sollen, haben wir schon einige Monate im Voraus gebucht und einen Flug von Frankfurt/M über Kuala Lumpur nach Kota Kinabalu (und zurück) bei Malaysian Airlines für ca. 880.- Euro bekommen. Mit etwas Glück sollen aber noch günstigere Angebote erhältlich sein. Zur Reiseplanung verwendeten wir das wohl bekannte Travel Handbuch mit „orange-farbenem Umschlag“ und „Infos aus dem Internet“. Schon Wochen vor Reisebeginn haben wir per „email“ Informationen angefordert, Unterkünfte vorreserviert und das Tauchangebot der auf Sipadan ansässigen Tauchorganisationen verglichen und über Preise verhandelt. „Borneo Divers“ waren die Einzigen, die einen deutlichen Nachlass anboten (www.jaring.my/bdivers bdivers@po.jaring.my diving@bdiver.po.my). Wir zahlten etwa 60 % des regulären Preises, der bei Buchung von Europa aus erhoben würde. Dieses Angebot entspricht übrigens etwa dem Preis bei direkter Buchung vor Ort im „Office“ von „Borneo Divers“ in Kota Kinabalu (Ground Floor , G-07 Wisma Sabah , Kota Kinabalu). Über „emails“ ließ sich weiterhin völlig problemlos mit den freundlichen Leuten von „Borneo Divers“ organisieren, dass unsere schwere Tauchtasche (2 Ausrüstungen) nach dem geplanten Sipadan-Aufenthalt über hunderte von Kilometern nach Kota Kinabalu zurücktransportiert und dort verwahrt wird. Während unserer darauf folgenden Rundreise durch Sabah war ein Transportieren von schwerem Gepäck somit nicht mehr nötig (berechnet wurde dafür 8.- Euro). Wir waren begeistert von dem Service. Auf Sipadan wird man sich dann noch weiterer Vorzüge von „Borneo Divers“ bewusst......so liegt beispielsweise die schöne, saubere Anlage direkt am Drop Off .
Dann endlich war es soweit..........die Reise konnte beginnen ! (www.visitborneo.com/sabah.htm) Mit kurzem Zwischenstopp in Kuala Lumpur erreichten wir nach insgesamt etwa 18 Stunden Flug Sabah`s Hauptstadt „Kota Kinabalu“ (auch nur „KK“ genannt !). In KK wohnten wir 2 Tage zum Akklimatisieren im „Ang`s Hotel“, einem alten etwas schmuddeligen chinesischen Mittelklassehotel im Altstadtbereich (luckycup@tm.net.my). Touristenbüro und Filiale von „Borneo Divers“ sind in der unmittelbaren Nachbarschaft und das hotel-zugehörige Restaurant im Erdgeschoss ist nicht ohne Grund sehr beliebt ! Für die Anreise von KK zur Insel Sipadan muß man mit etwa 6 Stunden rechnen (Abholung vom Hotel, Inlandsflug nach Tawau (ca 30.- Euro), Bustransport nach Semporna und Übersetzen mit dem Schnellboot). Inlandsflüge sind relativ günstig (www.airasia.com). Die normalerweise ca. 60 min. dauernde Überfahrt kann bei unruhiger See um ein Vielfaches länger dauern (Medikamente gegen Seekrankheit?). Irgendwann erscheint dann endlich unsere Trauminsel als grüner Fleck mit weißem Saum am Horizont. Sipadan erinnert sehr an eine runde Malediveninsel, doch ist der zentral gelegene Wald wie ein Dickicht und kaum begehbar. Am Sandstrand sieht man immer wieder die Spuren von größeren Waranen. Das Korallenriff hat Riffwände, die steil bis in große Tiefen abfallen. An einer kleinen Stelle liegt die Riffwand keine 7 m vom Sandstrand entfernt, hier ist eine große Bootsanlegestelle und auch die Anlage von „Borneo Divers“. Unterkünfte und Organisation waren sehr gut und das Personal hilfsbereit und freundlich. Im Tauchpaket enthalten sind 3 Bootstauchgänge täglich sowie auf Wunsch zusätzliche Tauchgänge vom Ufer aus. In der Basis komplett „aufgerödelt“ schleppt man sich über den Sandstrand zu den Booten - bei Borneo Divers glücklicherweise nur ein paar Meter entfernt ! Die Bootsausfahrten dauern nur wenige Minuten, bei rauher See kann oft nur ein kleiner Riffbereich im Strömungsschatten betaucht werden. Von der Unterwasserlandschaft waren wir dann leider etwas enttäuscht, was sicherlich aber auch mit unserer hohen Erwartungshaltung zusammenhing. Ähnlich wie auf den Malediven ist ein Großteil der Steinkorallen durch „Coral bleeching“ zerstört und so imponierten viele Riffhänge als Stein- und Geröllwüsten; Artenvielfalt und Reichtum der Korallenfische war entsprechend eingeschränkt. Bei unseren Tauchgängen sahen wir häufig Weißspitzenriffhaie und eine Vielzahl von Meeresschildkröten; letzteres bedingt durch einen künstlichen Selektionsvorteil (Parkranger sammeln die gelegten Eier, lassen sie in geschützten Arealen ausbrüten und bringen die frisch Geschlüpften sicher zum Wasser). Großfischbegegnungen, Mantas, Adlerrochen usw. haben wir und auch die anderen Taucher in der Anlage nicht gesehen. Bester Tauchplatz war der „Barrakuda-Point“; hier konnte man einem Schwarm von mittelgroßen Barrakudas und Makrelen sehen und natürlich wieder eine stattliche Anzahl an „Turtles“. Enttäuschend war auch die Sichtweite unter Wasser, die sich etwa bei 8 – 15 m bewegte. Wie so häufig an Urlaubsorten als Begründung angeführt, wurde auch diesmal wieder ein Taifun bei den Philippinen beschuldigt. Im Gespräch mit ortsansässigen Tauchern war jedoch dann zu erfahren, dass die Sichtweite auch sonst nur selten einmal 20 m überschreitet und auch ein kritischer fotografischer Blick auf UW-Bilder in Fotoalben offenbart die Wassertrübung in einigen Metern Entfernung. Im Gespräch mit anderen weitgereisten Tauchern war man sich einig – man hatte mehr erwartet. Mit etwas gedrückter Stimmung verließen wir nach 5 Tagen Sipadan und starteten unsere 3-wöchige Rundreise durch Sabah. Mit dem Speedboot nach Semporna zurückgekehrt, verbrachten wir eine Nacht im schönen Hotel „Dragon Inn“ , welches sich direkt an der Bootsanlegestelle befindet (DZ für 13.- Euro). Im zugehörigen, gemütlichen Restaurant „Pearl City“ konnte man gut essen gehen. Am nächsten Morgen fuhren wir mit einem Minibus zum Office des „Danum Valley Field Centre“ (DVFC) in Lahat Datu (Block 3, MDLD 3286, Ground floor, Fajar Centre, Lahad Datu) (saningahmat@hotmail.com) . Nachdem wir uns bereits von Deutschland aus per email im DVFC vorangemeldet (pchongls@icsbrbj.po.my) und uns sicherheitshalber von Semporna aus noch einmal telefonisch dort gemeldet hatten (empfehlenswertes Vorgehen), wurden wir am Nachmittag im Office in Lahat Datu abgeholt und in etwa 2 ½ Stunden über staubige Urwaldpisten ins Danum Valley gebracht. In dieser Region gibt es noch richtigen „Primären Regenwald“ mit der Möglichkeit für Spaziergänge, Touren, Tierbeobachtungen und Ausflüge. Außerdem existiert im Danum Valley noch ein teures Luxusresort, das „Borneo Rainforest Lodge“. Die Preise sind schwindelerregend. Das schon deutlich günstigere DVFC war lange Zeit nur als Forschungsstätte für Wissenschaftler, Botaniker, Biologen und Studenten gedacht, welche hier oft jahrelang lebten. Zwischenzeitlich werden so langsam auch für Touristen die Tore geöffnet, wobei bislang jedoch noch keine Werbung gemacht wird. So kam es, dass wir nur eine Hand voll Touristen unter vielen Forschern waren. Das Ambiente war großartig. Die Zimmer im „Resthouse“ waren verhältnismäßig luxuriös und sauber, billigere Unterkünfte in einer Herberge sowie eine Campingmöglichkeit sind auch vorhanden, von letzterer ist allerdings abzuraten. Treffpunkt zum Essen, Lesen und Diskutieren ist ein großes Holzhaus auf Stelzen mit einer großen gemütlichen Veranda, von der aus man durchaus auch Tiere ganz bequem beobachten kann. Der Blick fällt auf eine Flussschleife und angrenzenden Urwald. Wir saßen hier oft früh morgens und in der Abenddämmerung, also zu den interessanten Zeiten und beobachteten die Szenerie. Wanderungen beginnt man am besten bereits in der Morgendämmerung im Nahbereich in eigener Regie oder in entfernteren Regionen mit einem „Guide“ (Mike war ein sehr sympathischer Indonesier und war für ca. 1 Euro pro Stunde Führung zu „chartern“). Die wunderschöne Urwaldstimmung, Vogelbeobachtungen (u.a. Nashornvögel), wilde Affen in den Bäumen und allerlei interessantes Kleingetier waren faszinierend und wir hätten es im Danum Valley durchaus noch länger als 5 Tage ausgehalten. Danach ging es per Minibus in Richtung Sandakan; kurz vor dieser mittelgroßen Stadt befindet sich der Sepilok Nationalpark mit seiner Orang-Utan-Auswilderungs-Station. Eine sehr empfehlenswerte Traveller-Unterkunft ist das Sepilok Resthouse wenige Meter vor dem Parkeingang (imejbs@tm.net.my sephse@tm.net.my Tel/Fax: 6089 534900) . Hier lassen sich auch vergleichsweise günstige Touren zum einige Stunden per Auto entfernten River Kinabatangan organisieren. Da beliebt und oft lange im Voraus ausgebucht, empfiehlt sich rechtzeitige Reservierung per email oder Telefon im Sepilok Resthouse. Um es abzukürzen und vorwegzunehmen – während die Orang-Utan Fütterung im teuren Sepilok Park eine sehr künstliche zooähnliche Atmosphäre aufweist, empfanden wir die Flusstour auf dem River Kinabatangan als phantastisches Erlebnis und jeden bezahlten Euro wert. Unbedingt sollte man eine „River-Tour“ mit mindestens 1 Übernachtung bei Sukau (sipadan@po.jaring.my) und mehreren Bootsausfahrten (Abenddämmerung, Nacht und früher Morgen) buchen. In den Seitenarmen des Flusses sieht man, insbesondere am späten Nachmittag, eine Vielzahl an Tieren wie beispielsweise Nasenaffen, Makaken, gelegentlich wilde Orangs, Seeadler, Nashornvögel, Eisvögel, Krokodile und Pfauen. Nach Besichtigung der Orang-Utan Fütterung im Sepilok führte unsere Reise in die kühlere Bergregion am Mount Kinabalu (Höhe ~ 4100 m). Organisatorisch gehören zum „Kinabalu Nature Resort“ (Lot G15,Ground Floor,Wisma Sabah,Kota Kinabalu) (www.kinabalunatureresorts.com) (info@kinabalunatureresorts.com) sowohl das Parkareal am Bergmassiv („Kinabalu Park Headquarters“, Höhe ~1500 m) mit Unterkünften, Büros und zugehörigen Berghütten auf ca. 3300 m Höhe als auch die etwa 45 min. per Auto entfernte Parklandschaft „Poring Hot Springs“ (Höhe ~1100 m) mit Waldpark und heißen Schwefelquellen. Die Eintrittskarte gilt für beide Gebiete ! „Organisatorisches Nadelöhr“ bei der Planung einer Bergbesteigung ist die Anzahl der noch freien Berghütten. Auch ohne Vorreservierung gelingt meist nach 1-2 Tagen auf der Warteliste die Buchung einer Übernachtung in einer Hütte. Vorzugsweise sollte man versuchen, einen Platz in einer beheizten Hütte zu bekommen, denn auf 3300 m Höhe wird es nachts sehr kalt ! Wir haben uns nahe des Park-Headquarters eine Unterkunft gesucht und uns jeweils früh morgens nach frei gewordenen Plätzen erkundigt. Schon am nächsten Morgen bekamen wir einen Hüttenplatz zugewiesen und der lange Aufstieg konnte beginnen. Durch eine reizvolle Nebelwaldlandschaft mit riesigen Farnen, Flechten und Flora der gemäßigteren Klimazonen führte eine anstrengende „Treppe“ bergauf........ja Tatsache, der Bergwanderweg bestand großteils aus einer Treppe, wobei jede Stufe eine unterschiedliche Breite und Höhe hatte. Alle 1-2 km kommt man an Rastplätzen mit Trinkwassermöglichkeit vorbei (Wassermitnahme nicht notwendig). Am Nachmittag erreicht man die Berghütten und ruht sich nach einem Mahl schon früh am Abend aus, denn schon morgens gegen 3.00 Uhr beginnt der Endaufstieg zum Gipfel (warme Kleidung, Handschuhe und Taschenlampe empfohlen). Nach ca. 2-3 Stunden kann man vom Gipfel aus den Sonnenaufgang bewundern, bevor der lange Abstieg bis zur „Talstation“ beginnt. Nach dieser 2 Tages-Tour krampft fast bei allen „Touris“ dermaßen die Beinmuskulatur, dass man recht froh ist, im Anschluss seine „Knochen“ ins warme Schwefelwasser bei Poring Hot Springs zu legen. Eine Übernachtung in Poring Hot Springs sollte man möglichst bereits in Verbindung mit der Bergtour buchen, da die Bettenzahl dort recht begrenzt ist. Poring Hot Springs hat uns trotz eines angenehmen Warmwasserbads nicht so recht gefallen; die Bademöglichkeit bestand aus einer Vielzahl von zusammengebauten, rechteckig weißgekachelten Badewannen, die schmuddelig und ungemütlich waren. Ein Warmwasserbecken existierte nicht, die Duschen waren unsauber und in der Umkleide gab es keinerlei Verschlussmöglichkeiten. Die alternative Nutzung eines kleinen abgeschlossenen Badehäuschens gegen Aufpreis war schon deutlich angenehmer ! Nach den anstrengenden Tagen im Kinabalu Resort fuhren wir per Minibus weiter in Richtung Kota Kinabalu und fanden nach telefonischer Voranmeldung eine schöne Bungalowanlage an einem langen Sandstrand etwa 30 km südlich der Hauptstadt (www.beringgis.com.my bbrpapar@tm.net.my). Einige Tage gönnten wir uns nur Strand, Pool, Sonne und gutes Essen. In der Folgezeit unternahmen wir noch einige Tagesausflüge und besichtigten die Hauptstadt mit vorgelagertem Inselpark (Naherholungsgebiet „Tunku Abdul Rahman National Park“), die Hügellandschaft der „Crocker Range“ und unternahmen eine abenteuerliche Eisenbahnfahrt durch die Padas-Schlucht, in der auch Wildwasserfahrten veranstaltet werden. Unser schweres Tauchgepäck, das zwischenzeitlich von „Borneo Divers“ nach KK transportiert wurde, konnten wir wohlbehalten entgegennehmen. Der Rückflugtermin kam immer näher und so endete bald unsere Reise. Trotz der etwas enttäuschenden Tauchgänge auf der Insel Sipadan haben wir einen sehr schönen und erlebnisreichen Urlaub in Sabah verbracht, an den wir uns noch lange mit Freude erinnern werden.
M. und C. Keller
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11 von 14 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich war im Februar 99 2 Wochen auf der Insel Mabul im Sipadan Mabul
Resort.
Von hier aus werden täglich Tauchausfahrten zu den berühmten
Tauchgründen der Insel Sipadan (ca. 18 km entfernt - 15-20 Minuten
Fahrt mit dem Speedboat) durchgeführt. Aber auch um Mabul und ein
nicht weit entferntes Riff Kapelei kann man gut tauchen.
Die Tauchgründe unterscheiden sich deutlich. Findet man rund um
Sipadan vorwiegend Großfische (Weißspitzenriffhaie, Leopardenhaie,
Bonitos, Barrakudaschwärme, Schildkröten und vieles andre) so
findet man um Mabul und Kapelei viele Kleinlebewesen (Krokodilfische, Krötenfische,
Seeschlangen, Seepferdchen, Rochen, Muränen). Dies stellt meiner Meinung
ein passenden Ausgleich dar und ist für Unterwasserfotografen ein
Eldorado im Normal- als auch im Makrobereich.
Ein Highlight ist die Turtle-Cave auf Sipadan. In dieser Höhle
unterhalb der Insel befinden sich zahlreiche Skelette von Schildkröten,
die sich verirrt haben und ertrunken sind (Achtung!!! Hierfür ist
eine Höhlentauchausbildung/-ausrüstung erforderlich). Die Tauchgründe
um diese Inseln sind durch jahrelanges Dynamitfischen ziemlich kaputt und
die Sichtweiten betragen durch das viele Plankton im Wasser oft nur wenige
Meter, jedoch dies ändert am enormen Fischreichtum nichts.
Ich war im Sipadan Mabul Resort auf der Insel Mabul. Täglich werden
3 geführte Tauchgänge angeboten. Nachttauchgänge sind möglich.
Das Resort bietet einigen Komfort (Swimming pool), was auf der Insel Sipadan
vergeblich zu suchen ist (Inselkern ist noch Urwald). Nitroxtauchen und
Einstieg in das technische Tauchen ist möglich. Unterkunft, Service,
Tauchgründe, Fluggesellschaft (Malaysia Airlines) waren sehr gut,
negativ war nur die lange Anreise (ab Frankfurt 28 Stunden), allerdings
ohne Verlust eines Tages durch Zwischenübernachtungen.
Insgesamt ein sehr zu empfehlendes Tauchgebiet
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Kuba - Karabik-Feeling - Tauchen. Infos zum Thema findest Du in unserem Kuba-Guide. Hier sind übersichtlich nach Regionen die Tauchmöglichkeiten auf der Insel beschrieben und mit vielen weiteren interessanten Informationen bestückt.
Atlantis Diving, Marsalforn/.. (24.05.2012) Hallo, Ich möchte mich kurz fassen. Viel gibt es für mich auch nicht zum schreiben, ausser ein dickes DAUMEN HOCH für diese BASIS. Top Infrastruktur, Top Material, sehr Hilfsbereit, und sie wissen (mehr) Wolfgang`s Tauchshop, Prora,.. (23.05.2012) Hallo, anbei ein kleiner Bericht über meinen Tauchgang am 1705.2012 auf Rügen: Um 9:30 Uhr war das Treffen an der Basis von Wolfgang Frank in Prora. Nach der Anmeldung und dem obligatorischen (mehr) Daivoon Dive Center (Big Blu.. (23.05.2012) ... Eine Woche voller Spaß und Spannung...... ..... Leider viel zu schnell vorbei...... In der kleinen Basis geben sich Michi und Götz größte Mühe eine sehr familiäre Athmosphäre zu schaffen..... (mehr)
Forum Tauchausrüstung
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Umfrage - Ägypten als Tauchziel
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