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Basen/Shops Ägypten - Sinai-Nord ab Dahab Sirtaki, Dahab
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Datenbank - Basen/Shops - Ägypten - Sinai-Nord ab Dahab - 7 Berichte zu diesem Eintrag!
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Sirtaki, Dahab geschrieben am 16.06.2005 von Ulli [PADI OWSI, 800 TG] |
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0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Wir waren letzte Woche seit langem Mal wieder im Süden Ägyptens zum Tauchen. Die Unterwasserwelt war ja ganz nett, aber nächstes Mal besuchen wir lieber wieder Heidi und Hassan im Sirtaki. Irgendwie hat uns die persönliche Betreuung der beiden sehr gefehlt. Und dann das wunderschöne Lighthouse Riff direkt vor der Tür....Mantas, Seepferde, Geisterpfeifenfische und jede Menge wundervolle Dinge machen diesen Platz für uns immer wieder zu einem ganz besonderen Erlebnis. Leben mitten in der Stadt, abends im Restaurant am Lagerfeuer sitzen und dem Plätschern der Wellen lauschen... Ein paar Bilder unserer letzten Reise füge ich bei, um ein paar Einblicke in das kleine Hotel am Lighthouse Riff zu geben. Wir werden bald wieder dort sein.... Liebe Heidi, lieber Hassan, vielen Dank für die nette Betreuung. Wir freuen uns schon, bald wieder Eure Gäste zu sein  Tauchbasis Sirtaki   Weichkoralle am Lighthouse Canyon Anemonenfisch Lighthouse Rotfeuerfisch Lighthouse Papageifisch  Langnasenbüschelbarsch Die wunderbare Fächerkoralle
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Sirtaki, Dahab geschrieben am 09.02.2005 von Stefan |
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0 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Hi All ! Es ist viel geschrieben worden über Sirtaki. Da mein Kumpel und ich ganz anderer Meinung sind, möchte ich etwas ergänzen. Ist natürlich nur unsere subjektive Meinung. 1. Es kam, anders als verabredet, niemand, um uns von Sharm abzuholen. Kein Problem, haben dann halt selbst ein Taxi genommen 2. Wir wurden freundlich empfangen, sollten aber sofort ein Paket unterschreiben, das wollten wir nicht. 3. Das Hotel wurde gerade renoviert. Wir waren die einzigen Gäste! Das war sehr negativ und darüber, trotz regen Mailverkehrs, hat uns niemand vorher etwas gesagt. Was heißt: Kein Pool eingelassen (war uns auch egal), Überall Schutthaufen und Krach. Kein nettes Beisammensein abends mit anderen Tauchern. Das Klo war ständig verstopft. Obendrein noch ein Anschiss von Hassan, wir hätten das Klo verstopft. Totaler Blödsinn, da wir unsere Sachen nie oben gereinigt hatten, außer uns selbst natürlich :) . 4. Das Frühstück war in Folie verpackt und nach einem Versuch haben wir es nicht mehr angerührt. 5. Das Tauchen war OK. Toller Instruktor mit viel Humor, leider hatte der nicht immer so den Blick auf seinen Computer gerichtet. Na ja, habe einen Suunto, der meckert bekanntlich ja etwas früher. Tauchplätze OK; zum Blue Hole sind wir nicht gefahren, warum, wissen wir auch nicht. Unser Nachttauchgang hat gerade mal 30 Min gedauert, was wohl daran lag, dass unser Guide das Europameisterschaftsendspiel rechtzeitig sehen wollte !!! Das Equipment war mangelhaft. Dachte erst, dass ich wohl zu viel rauche bei dem Luftverbrauch, war aber etwas undicht. Manchmal die Flaschen nicht voll und die Anzüge waren ein schlechter Witz. 6. Fazit: Heidi ist OK und sehr freundlich. Hassan betrachten wir als das Gegenteil. Auf unsere Frage, ob es Preisnachlass wegen der Mängel gibt, hat er nur überheblich gelächelt. Nicht, aber auch gar nicht zu empfehlen! Wir waren schon an vielen Plätzen tauchen, hatten auch immer unseren Spaß und sind voll freundliche Typen. Aber Sirtaki können und wollen wir nicht empfehlen.  Blick aus dem Zimmer
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Sirtaki, Dahab geschrieben am 10.04.2004 von Rolf Krause [CMAS, 350 TG] |
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8 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 6 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Auf der Suche nach einem preiswerten Tauchurlaub für eine kurze Woche wollten wir uns auf der Boot nach einem Schnäppchen umsehen. Da für meine Partnerin bisher nur Mittelmeer, Ostsee und die einheimischen Gewässser angesagt waren, sollte es diesmal warmes Wasser und bunte Fische geben. Auf der Boot angekommen wurden wir vom riesigen Angebot erst einmal erschlagen. Bis wir dann am Stand von Heidi und Hassan angekommen waren. Ein kurzes Informationsgespräch mit Hassan einige Flyer ergattert und schon waren wir wieder weg. Beim weiteren stöbern nach unserem Urlaub wurde uns immer klarer das uns von Hassan ein echtes Schnäppchen offeriert worden war. 1 Woche Hotel incl. Halbpension und Non Limit Tauchen am Lighthouseriff in Dahab für Sage und Schreibe 300 Euronen. Dieses Schnäppchen bewog uns dann zum Stand des Hotels Sirtaki zurückzufinden. Ein nun längeres Gespräch mit Heidi endete dann mit einer Reservierung für unseren Tauchurlaub ende März. Da im Preis kein Flug nach Sharm el Sheikh enthalten war hofften wir auch gleich am LTU Stand einen Flug festmachen zu können. Aber Fehlanzeige.........alle Server der LTU waren nicht erreichbar. So fuhren wir dann mit unserer Reservierung in der Tasche wieder Richtung Norden. Zuhause wurde dann ein Flug mit Air Berlin ab Tegel gebucht und Heidi per Mail unsere Ankunft mitgeteilt. Heidi versprach das zu unserer Ankunft ein Fahrzeug bereitstehen würde welches uns dann die ca. 80 Km nach Dahab fahren würde. Am Reisetag war ich dann aber schon ein bisschen neugierig ob denn nun auch alles ohne große Katastrophen ablaufen würde. Der Flug mit Air Berlin nach Sharm war dann auch in Ordnung und die Landung erfolgte auch zum vorgesehenen Zeitpunkt. Als die örtlichen Reiseleiter der großen Veranstalter mit offenen Händen auf uns zustürmten konnten sie alle nicht verstehen das es zwei deutsche Touris wagen ohne die Ach so guten Vorbereitungen eines kompetenten Veranstalters nach Sharm zu kommen. Das Visum zum absoluten Bakschischpreis von 20 Euro war eine Formalität die es noch zu erledigen galt und schon Standen wir vor dem Flugplatz von Sharm. Wie versprochen stand auch unser Minibus bereit für die Fahrt nach Dahab. Die ca. 80 Km wurden dann von dem Taxifahrer unter Missachtung aller Verkehrsregeln in einem höllischen Tempo in einer knappen Stunde geschafft. Als wir dann im Hotel angekommen waren, wurden wir rasch und unkompliziert eingebucht und auf unser Zimmer gebracht. Da ich schon öfter mal in Ägypten und auch in anderen arabischen Ländern war hatte ich so meine Befürchtungen im Bezug auf das Zimmer, welche sich aber mit betreten des Raumes als unbegründet erwiesen. Das Zimmer war sauber und zweckmäßig eingerichtet, mit Kühlschrank, Klimaanlage und Fernseher mit einigen deutsprachigen Sendern. Die Dusche brachte warmes Wasser und der Balkon lag auf der Seeseite mit einem wunderschönen Blick auf den Golf von Aquaba. Nachdem alle Sachen ausgepackt waren wurden die Wertsachen im kostenlosen Safe verstaut und die Tauchbasis, welche sich im Hotel befindet begutachtet. Alles sah alles ordentlich und aufgeräumt aus. Die ausreichend vorhandenen Flaschen und Leihausrüstungen waren in einem guten Zustand und ein ordentlich aussehender Kompressor war vorhanden. Für den nächsten Tag wurde sofort, nach dem für das einchecken auf einer Tauchbasis üblichen Anmelderituals, ein Morgentauchgang vereinbart. Danach ging es dann zum Abendessen. Wir hatten uns, nachdem Hassan uns auf der Boot griechisches Essen mit fünf Gängen ersprochen hatte, auf einiges gefasst gemacht. Jedoch wurden unsere Erwartungen um ein vielfaches übertroffen. Das Essen war während unseres gesamten Aufenthaltes einfach vorzüglich zubereitet, wurde sehr aufmerksam serviert und in einer Menge aufgetragen welche keinerlei wünsche offen ließ. Nach dem Essen saßen wir dann noch eine Weile auf der Hotelterrasse nahe des auch für Kinder geeigneten Swimmingpools und schauten der nicht aufdringlich gestalteten Aufführung zu und genossen ein kaltes Stella Bier zum sagenhaften Preis von fünf ägyptischen Pfund je Flasche ( nicht mal ein Euro ). Müde vom Tag ging es dann voller Erwartung auf den ersten Tauchgang in die wirklich sehr guten Betten. Nach dem umfangreichen Frühstücksbüfett wurde dann mit Tauchcomputern und Lampen die Tauchbasis gestürmt. Schnell waren die Ausrüstung mit Blei und Flasche ( 12 L Alu) erledigt und das Briefing zum Tauchplatz konnte abgehalten werden. Alles wissenswerte wurde uns vom ägyptischen Divemaster in einem Gemisch aus deutsch English und unter Zurrhilfenahme von eindeutiger Gebärdensprache vermittelt. Wir machten uns fertig wobei uns durch den Assi des Divemasters rege Hilfe zuteil wurde. Die 10 - 15 m zur Einstiegsstelle des Lighthouse Riff waren unter Ausrüstung ein Klacks. Hüfttiefes Wasser ohne Strömung am Einstieg ließ uns das anziehen der Flossen und der restlichen Ausrüstung recht easy erledigen. Abgetaucht ( ohne lästigen Diveguide) zeigte sich das Riff als für ägyptische Verhältnisse sehr gut erhalten. So ziemlich alles was man an Rotmeerlebewesen erwarten kann war vorhanden. Da wir keinerlei Auflagen bekommen hatten war nun wirklich unabhängiges Tauchen für uns angesagt. Insgesamt haben wir in den 5 Tagen welche wir zum Tauchen zur Verfügung hatten 12 Tauchgänge gemacht. Davon 3 Nachttauchgänge. Das Tauchen war zu jeder gewünschten Zeit möglich und wenn das Riff mal Langweilig war wurde eben die Seegraswiese nach Seepferdchen oder Minikraken abgesucht. Ein großer Napoleon welcher zwei recht große Barsche im Schlepptau hatte kreuzte mehrfach unseren Weg. Die große Muräne auf 15 m am Einstieg hatte maledivische Größe. Unsere Meinung das sich das Lighthouse Riff auch für mehr als 10 Tauchgänge lohnt hatte sich somit bestätigt. Da wir einen Morgen recht heftigen Wind hatten mit stärkerem Wellengang setzten wir einmal am Vormittag aus und charterten uns ein Quad mit Führer und fuhren auf der Küstenbuckelpiste zum Blue Hole um uns den Tauchplatz einmal anzusehen. Die Fahrt an sich war schon ein Erlebnis. Der Tauchplatz Blue Hole war auch ohne Tauchen überwältigend. Das Tauchen im Blue Hole steht, da wir sicher wieder nach Dahab fahren, für das nächste mal auf dem Programm. Der Ort Dahab ist im Vergleich zu Sharm oder Hurgahda ein recht kleiner Ort mit freundlichen Menschen und sehr sehr zivilen Preisen. So kommt man in den zahlreichen am Strand gelegenen Restaurants zu einem recht guten Mittagessen für das man in Hurgahda oder Sharm ein vielfaches auf den Tisch legen müsste. Das abseits von den gepflasterten Wegen nicht alles so sauber und ordentlich ist, dürfte jedem der schon mal in Ägypten war sicher klar sein. Auch das Hotel Sirtaki hat sicher einige Punkte über die man diskutieren könnte. Aber, bei der Diskussion sollte man nicht vergessen das man sich nicht in Deutschland befindet und das die Klimaeinwirkungen und die ägyptische Mentalität und Lebensweise eine andere ist. Im punkto Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Service, Tauchen und Sauberkeit blieben für uns keine Wünsche offen. Von der Tauchbasis wurden auch Fahrten mit dem Jeep zu umliegenden Tauchspots angeboten welche jedoch von uns nicht in Anspruch genommen wurden. Das haben wir uns für unseren nächsten Aufenthalt aufgespart.......... Denn eines ist uns Klar! Wir fahren wieder nach Dahab ins Sirtaki zu Heidi und Hassan. Rolf & Konstanze       Blue Hole
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Sirtaki, Dahab geschrieben am 14.11.2003 von smiling marlin [Padi AOWD, 40 TG] |
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8 von 11 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 17 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Die Basis ist direkt dem familieren Hotel Sirtaki angeschlossen. Hotel
und Basis sind unter der Führung von Heidi und Hassan. Die Basis ist
mit kompetenten und gut ausgebildeten Personal bestückt und sehr um
die Tauchgäste bemüht. Jeepausfahrten sind gut organisiert und
stressfrei. An Hotel und Basis ist das Light House Riff angeschlossen,
bei dem zahlreiche interessante Tauchgänge gemacht werden können.
Zum Hotel: Einfaches, familiäres Hotel, mit ausgezeichneter Küche
(Hassan war lange Zeit in Europa), bemühtes Personal.
Fazit: Wenn man von den Gebäuden und Zimmer keine 5 Sterne erwartet
ist alles in allem sehr zu empfehlen. Optimal auch für nichttauchende
Familienmitglieder, da das Hausriff nur wenige Meter von der Basis entfernt
ist.
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8 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 11 von 18 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Der abgedruckte Bericht übers Sirtaki ist sehr detailliert und beschreibt
die individuelle Lage der Basis / des Hotels exakt.
Die aufgeführten Mängel, aber auch die Beschreibung des "Drum
und Dran" kann ich allerdings nicht nachvollziehen.
Angaben über die Getränkepreise sind falsch, - die Qualität
des Essens würde ich für Ägyptische Verhältnisse mit
mindestens "gut" bewerten- und die Tauchbasis machte
auf mich einen sehr guten und auch verantwortungsvollen Eindruck.
Nachdem wir selbst im März im Sirtaki waren, habe ich beim lesen
des abgedrukten Berichtes den Eindruck, der Verfasser hatte ein persönliches
Problem mit Chefin Heidi. - Übrigens eine supernette Frau.
Für uns eine empfehlenswerte Adresse. ( ein Großteil
der anwesenden Gäste waren zu dieser Zeit übrigens Stammgäste
)
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Sirtaki, Dahab geschrieben am 08.02.2001 von Michael |
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7 von 19 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 18 von 34 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Tauchurlaub im Sirtaki-Dahab-Ägypten im März 2000
Das Hotel Sirtaki liegt am Ende von Dahab direkt am Lighthouse Reef.
Hotel:
Die Zimmer sind sauber und bis auf die Bäder OK. Putz fällt
an vielen Stellen von Decke und Wänden. In den Bädern gibt es
i.d.R. keine Duschvorhänge, so ist eine Überschwemmung beim Duschen
unvermeidlich. Wasser gibt es auch nicht immer in allen Stockwerken (aber
zum Rasensprengen ist genug da).
Restaurant. Die Bedienung ist sehr nett und engagiert. Aber das Essen
(Menü ohne Wahlmöglichkeit) ist eintönig (immer: Suppe;
Salat aus Tomate, Gurke, Grünzeug; Fleisch mit immer gleicher Beilage:Kartoffeln
fritiert oder gekocht, Möhren, Zucchini; zu süße Nachspeise)
aber meist genießbar. Das Fleisch ist aber oft sehr zäh.
Eine Auswahl an griechischen Spezialitäten sollte man nicht erwarten.
Preise: Getränkepreise im Hotel sind eine Frechheit. Hier wird
massiv versucht, die Gäste abzuzocken. So kostet im Sirtaki ein Bier
(0,5l) 14 LE (ca. 9,35.-). Im Gegensatz dazu kostest es im Hotel Nessima
nur 6-8 LE. Bei den anderen Getränken verhält es sich ähnlich.
Tauchbasis: Die Guides sind nett. Aber etwas mehr Verantwortungsbewußtsein
würde ihnen gut tun. Mit einer Anfängerin (5-6 TG), die massive
Probleme beim Tarieren hat, ins Blue Hole zu tauchen, ist nicht gerade
das, was man unter Verantwortung versteht. Ach ja, einen Notfallkoffer
gibt es auch nicht. So ist die Erstversorgung nach Tauchunfällen nicht
gewährleistet.
Es werden nur wenige Tauchplätze angefahren, die i.d.R. im Norden
von Dahab liegen. Wohin gefahren wird, bestimmt allein Heidi, die Chefin.
Eine Wahlmöglichkeit gibt es nicht. Bei zwei Wochen Aufenthalt bekommt
man v.a. den Canyon und das Blue Hole zu sehen. Und das oft genug.
Das Leihmaterial ist schlecht gewartet. Die Atemregler blasen ab (O-Ringe
defekt), ziehen Wasser und lassen sich an der zweiten Stufe kaum noch drehen.
Nachdem die Angestellten der TB darauf aufmerksam gemacht wurden, zuckten
diese nur mit den Schultern. Die Atemregler wurden weiter in diesem Zustand
ausgeliehen.
Die angeblich 100 Leihausrüstungen (Werbung) halte ich für
ein Gerücht. Bestenfalls hat es mal so viele Flaschen gegeben. Ist
etwas an eurer Ausrüstung defekt könnt ihr keine Hilfe erwarten.
Ein defekter Inflator war nach einer Woche immer noch nicht repariert (musste
nur zerlegt und gereinigt werden, aber es kümmerte sich niemand darum,
obwohl Heidi es versprochen und die Weste an sich genommen hatte). Die
für diesen Zeitraum geliehene Weste wurde voll berechnet. Der Inflator
wurde schließlich von einem anderer Gast repariert (10 Minuten Arbeit).
Im Tauchshop gibt es laut Heidi (Chefin) nix zu kaufen. Einen Tauchlehrer
gibt es nicht.
Organisation: Bloß keinen Ausflug über das Hotel buchen.
Im Hotel wird für einen Ausflug zum Berg Sinai 47US$ verlangt. Im
Ort bezahlt man für den gleichen Ausflug 50LE (34 DM). Also nur ein
Drittel. Wir haben aus diesem Grund im Ort bei einem Veranstalter einen
ganztags Ausflug mit Jeeps zum White und Colored Canyon plus Dolphin Bay
gebucht. Es war billig und gut organisiert. Sogar etwas zu Essen war im
Preis inbegriffen.
Diesen Ausflug sollte man unbedingt machen. Aber auf den Mosesberg
kann man getrost verzichten. Nach einem 2,5 stündigen, sehr anstrengenden
Aufstieg (bin Sportler) sieht man auf der Bergkuppe v.a. Verkaufsbuden.
Dahab:
Dahab ist für ägyptische Verhältnisse ein absolutes
Unikum. Man kann dort abends richtig bummeln gehen. An der "Buchtpromenade"
entlang sind viele Geschäfte,
Restaurants, Shisha Bars usw. Man sitzt an der Wasserseite i.d.R. auf
dem Boden, der mit Flickenteppichen ausgelegt ist.
Wollt ihr was Trinken gehen, so ist die Bar des Hotels Nessima die
erste Wahl. Man kann dort drinnen an der Theke, draußen in Korbstühlen
am Strand oder über der Bar auf einer Dachterrasse sitzen, Trinken
(faire Preise) und (Rock-)Musik hören. Auch das Hotel und die Tauchbasis
machen eine sehr guten Eindruck.
Fazit:
Das Sirtaki ist keine Empfehlung, obwohl es super Voraussetzungen (Lage
am Ligthouse Reef) hat. In diesem Hotel ist nicht der Gast König,
sondern die Chefin.
Es wird gemacht was Sie will. Wünsche der Gäste sind bestenfalls
zweitrangig.
Die Mehrheit der Hotelgäste, die wir kennen gelernt haben, wird
nicht wiederkommen und das Hotel auch nicht weiter empfehlen.
Wenn ihr nach Dahab fahrt und im Ort wohnen wollt, so steigt im Nessima
ab. Inmos liegt auch noch in Ortsnähe und soll ganz OK sein. Die Hotels
Swiss Inn, Novotel, liegen an einer Bucht im Süden weit außerhalb
des Ortes und sind bestens für Surfer geeignet. Das Laguna liegt im
Niemandsland zwischen dieser Bucht und Dahab. Das Hotel Daniela liegt nördlich
einsam an der Küste. Wollt ihr von einem dieser Hotels in den Ort,
ist immer Taxi fahren angesagt.
Tauchen:
Die wichtigsten Tauchplätze sind: Bells, Blue Hole, Canyon, Huts,
Eel Garden und Lighthouse im Norden und Islands im Süden (dort soll
es aber noch einige mehr geben). Der Marsch über die Riffdächer
ist z.T. sehr schwierig und anstrengend. Stürze sind an der Tagesordnung.
Leider war die Sicht Ende März sehr schlecht, da das Wasser von
Algen getrübt war. Die schönsten Tauchgänge sind:
1. Durch die Bells (ein „Schacht“ der durchs Riffdach nach unten führt)
an einer Steilwand entlang ins Blue Hole
2. Durch den Canyon
3. Eel Garden - Abhang mit Röhrenaalen, die sich in der Strömung
wiegen.
Bewertung :
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