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Datenbank - Basen/Shops - Malaysia - Smart Divers, Mabul



Basen/Shops Malaysia

Smart Divers, Mabul

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dort dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Ist dies Deine Basis/Shop? - dann verlinke diese Berichte!



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 Datenbank - Basen/Shops - Malaysia - 18 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 43638
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 10.06.2008 von Divecula [*cmas, 104 TG]
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Haben nach kleinen Aufenthalten in Sepilog und Sukau 11 Tage Mabul-Tauchen ( Smart Divers ) über slow-dive gebucht. Organisation, Transfer, Empfang, Freundlichkeit usw -alles tadellos.Hierzu nochmals ein herzliches Dankeschön an slow-dive. Aufgrund von Berichten haben wir in Mabul einen nicht zu übertreffenden Tauchurlaub erwartet. In gewisser Hinsicht wurde dies auch erfüllt. Tauchen bzw. die Unterwasserwelt ist dort einzigartig - Korallenbewuchs, Grossfisch oder Makrowelt hat man hier alles in nächster Nachbarschaft. Hier will man auch nur tauchen und lässt deshalb auch keinen angebotenen Tauchgang aus. Ich, beispielsweise, kam aus meinen Neopren fast nicht mehr raus ....Schliesslich könnte man etwas verpassen.....Kleine Mängel liessen die Freude an diesem Urlaub etwas schrumpfen. Das Essen war sehr gewöhnungsbedürftig - kein Käse, selten geringer Aufschnitt - immer Marmelade mit Ameisen, oder Eier; immer Cornflakes aber selten Milch....Abwechslung bot sich dann eher beim Abendessen - hier gab es alle 2 Tage Barbeque oder Grillabende. Die Sicht Unterwasser war sehr begrenzt, da es jede Nacht regnete, meist sehr unterschiedliche Strömungsverhältnisse ( teilweise nur Dünung, oder heftige Strömung mit gleichzeitiger Tiefenströmung). Unsere Diveguides zeigten trotzdem keine Eigeninitiative - breefings dauerten selten länger als 20 Sekunden. Die Frage ´where are we going today?´ - wurden mit einem knappen ´ diving ´ beantwortet! Von den mehr als 40 Tauchplätzen die zur Verfügung stehen haben wir insgesamt ca. 12 gesehen! Heute frage ich mich, ob dies Taktik ist um Touristen zu einer Wiederkehr zu bewegen, oder als Routine und Lustlosigkeit zu bewerten ist?! Eigenes Equipement sollte man schon mitbringen, das Ausgeliehene ist meistens defekt ( hier kann Oliver-mein Zufalls-Buddy berichten !). Lobenswert ist allerdings unser Boots-Boy ( Asim ) zu erwähnen. Supper netter zuvorkommender Typ, auch ohne Englischkenntnisse... Den Flossenanziehservice durften allerdings auch nur die Frauen an Bord geniessen! Wie schon von meinen Vorschreibern erwähnt, muss man sich um die Tauchsachen nicht selber kümmern. Alles wir an Bord gebracht, verstaut, gewaschen ( wer hier sehr pingelig ist sollte dies eher selber tun! ). Auf der Insel tummelt sich sehr gemischtes Publikum: Deutsche, Franzosen, Spanier, Australier, Amerikaner - alle ausschliesslich Taucher. Kleiner Tip zu den Unterkünften: hier eher die etwas höherwertigen Bungalows buchen oder sogar die Water-Bungalows. Kosten zwar mehr, bieten aber auch tollen Komfort. In meinem Standartbungalow konnte ich die Toilette nutzend, im Waschecken Zähneputzen und gleichzeitig duschen. Das Toilettenpapier war allerdings gar nicht in Reichweite.....
Auch wenn man als ´Mabul-Anfänger´ in den ersten Tagen mit einem Dauerfragezeichen im Gesicht rumläuft, ist Mabul/Sipadan eine Reise/Erfahrung wert.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 41881
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 26.03.2008 von Maik
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Es ist alles in den voranstehende Berichten erwähnt. Toptauchziel, ich würde sagen mindestens unter den Top 10, Tauchbetrieb super organisiert, man hat nie das Gefühl, das sehr viele Taucher auf der Basis sind, da die Boote zu unterschiedlichen Zeiten fahren, superboote mit Aussenborder 2x150 Ps minimum, wenn man will selbstständiges tauchen, max 45min Tauchzeit, keine drohenden Zeigefinger bei Tauchgängen über 40m. Sind Anfang März dort gewesen, schlechte Sicht ca. 10-15m, sehr viel Fisch, überviel Schildkröten und Haie. Unterkunft top. Essen sehr fade...malayisch.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35066
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 30.05.2007 von Square-eye [CMAS **, 400 TG]
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Im Anschluss an Layang Layang wurde 2 Wochen in Mabul, Kapalai und Sipadan getaucht. Der Transfer war problemlos und alles reibungsfrei organisiert. Ebenso nahezu perfekt war auch der ganz Ablauf von Tauchen, Essen und Erholung. Im Mabul gab es eine Einzelnstehende Hütte – welch Wohltat und auch einen Sandstrand... Unterwasser war die Sicht meist etwa 15m und die Fische nicht so kamerascheu und reichhaltiger, was deutlich bessere Fotos ergab. Es wurden 3 Bootstauchgänge pro Tag angeboten und man konnte am künstlich angelegten Hausriff noch einige Runden drehen - für Nachttauchgänge durchaus brauchbar. Der Ablauf war gestaffelt und jeden 3. Tag ging es dann auch schon mit dem Boot um 5:30 Uhr los nach Sipadan. Der 3. Tauchgang began dann schon um 11:30 Uhr. Am den anderen Tagen um freundliche 9:00 Uhr. Der erste oder der letzte Tauchgang fand in Mabul / Kapalai statt. Insgesamt waren die Oberflächenpausen mit 60 oder 120min. doch recht kurz, so dass sich die Grundzeit doch stark verringerte. Nitrox war für ca.: 9€ pro Flasche zu bekommen... Es wurde von fast allen Guides penibel darauf geachtet, das die max. Tauchzeit von 50min. nicht überschritten wurde. Die Tauchplätze waren abwechslungsreich – in Mabul und Kapalai dominierte der Makrobereich, wobei der Vergleich mit Lembeh hinkt. Wenn man wirklich Muck-diving erleben will führt kein Weg an Nordsulawesi vorbei. Auf Sipadan wurden immer 2 Tauchgänge, als 2-Tank mit max. 60min. Oberflächenpause durchgeführt. Die wurde als kleine Lunchpause am Strand der Insel genutzt. Dort sahen wir noch junge Schildkröten, welche sicherheitshalber nach dem Schlüpfen eingesammelt wurden, um in der Dämmerung wieder frei gelassen zu werden. Damit Sie im Schutz der Dunkelheit ins Meer gelangen konnten.
Manchmal waren an den Tauchpläzen zu viele Boote, so dass man sich dann für einen anderen Tauchplatz entschieden hat, um dem Rudeltauchen auszuweichen. Insgesamt war dort ein stattlicher Fischreichtum mit vielen Schwärmen. Natürlich gab es auf fast jedem Tauchgang dort Schildkröten, Haie, Makrelenschwärme, Barakudas und Langnasen Büschelbarsche und vieles mehr zu sehen. Man sieht jedoch leider sehr deutlich, welche Schäden es durch den Tauchtourismus am Riff bereits gibt und es lässt sich erahnen wie phantastisch es dort mal vor 10 Jahren ausgesehen hat. In 10 Jahren wird dieses Riff aber wahrscheinlich nur noch ein Ruine sein…
Hervorzuheben war ein Extratauchgang in einer Höhle mit vielen Schildkrötenskeletten. So stieg man also mit 2. Stage und einigen Lampen bewaffnet los. Zunächst wurde die große Kaverne mit einem Seil durchspannt und durchquert. Passierte man den schmalen Übergang zur Haupthöhle, konnte man in vielen Ecken die Schädel und Panzer sehen, was wirklich eindrucksvoll war und eine schöne Aussicht durch das Window (Notausgang)... Auf dem Rückweg wurde die Kaverne genauer Angeschaut. Interessant waren die Felsformationen mit Ihren Stalaktiten und den versteinerten Korallen, sowie ein Skelett vom Schwertfisch. Nahezu blendend war der Blick durch den Ausgang der Kaverne zum Abschluss.

Man muss etwas Glück haben um hoch motivierte Guides zu bekommen. Man merkt den Massentourismus, Kommerz und die Menge der Taucher, so dass z.T. die Individualität doch schon etwas leidet.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33829
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 04.04.2007 von Anne Schweiger [AOWD+Nitrox, 197 TG]
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Wir waren Mitte bis Ende Februar bei den Smart Divers und im dazugehörigen Sipadan Mabul Resort.

Unser Bungalow war einer der älteren Generation mit einfacher Ausstattung, dafür aber mit kleiner Terrasse und Meerblick!
Das Resort ist schön zwischen den Palmen (alle durchnummeriert) gelegen. Am kleinen Strand gibt es Holzliegen mit Auflagen und feste Sonnenschirme aus Holz, falls die vorhandenen Palmen nicht genügend Schatten spenden.
Das Restaurant bietet eigentlich den ganzen Tag etwas zu essen an, kaltes Wasser, Tee und Kaffee stehen immer bereit. Frühstück, Mittag und Abendbrot gibt es in Buffetform, einmal in der Woche sogar ein schönes Barbecue mit frischem Fisch und Meeresfrüchten.

Die Tauchplätze rund um Mabul sind ein Traum für jeden Makrofan. Geisterfetzenfi-sche, Nacktschnecken, Frogfische, Seenadeln und vieles mehr…Obwohl keine Makrofans haben uns diese Tauchplätze doch überzeugt!

Rund um Sipadan ist eigentlich jeder Tauchplatz ein Abenteuer für sich. Man merkt, dass man in einem Nationalpark taucht, denn hier herrscht das Leben. Nicht nur der Korallenbewuchs ist wunderschön, sondern auch die Fischanzahl atemberaubend. Schwärme von Barracudas, Makrelen, Wimpelfischen und Fledermausfischen, jagende Thunfische und Blauflossenmakrelen… bei jedem Tauchgang stolpert man über Meeresschildkröten und Weißspitzenriffhaie gehören auch zu den alltäglichen Gästen. Herrscht mal ein bisschen Strömung zeigen sich auch die Grauen Riffhaie und sogar zwei Hammerhaie und drei Teufelsrochen haben unseren Weg gekreuzt!

Alles in allem ein super Tauchziel!
Einen ausführlichen Reisebericht von mir kann man unter
http://www.schoener-tauchen.de/deutsch/reiseberichte.php?typ=datum
nachlesen!




    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 33331
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 09.03.2007 von Rene Steinbach [A-OWD, 420 TG]
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2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir sind zurück, aus dem Sipadan-Mabul-Resort und gleich vorweg, es war mit Abstand der beste Tauchurlaub den wir bis zu dieser Zeit unternommen haben. Wir waren vom 18.02.07-04.03.07 in Mabul, bei den Smart Divers.
Alle Transfers haben ohne Probleme funktioniert, Flug von Frankfurt nach Kuala Lumpur dann nach Kota Kinabalu, dann nach Tawau von dort mit klimatisiertem Minibus nach Semporna ( ca. 1 stunden ) und von da mit dem Schnellboot nach Mabul ( ca. 45 Minuten ) Gesamtreisezeit 27 Stunden. In Mabul wurden wir freundlich empfangen und haben von unserem Diveguide eine Einweisung in das Sipadan-Mabul-Resort ( Essenszeiten usw... ) und über den Tauchbetrieb im Resort bekommen. Die Bungalows sind einfach ausgestattet, aber sie sind sauber und mit Klimaanlage, haben eine Terrasse und sind ausreichend. Die Bungalows werden nach und nach renoviert und bekommen offene Bäder und neue Fenster. Zur Anlage gehören noch ein Pool und ein Jacuzzi. Das Essen ist sehr vielfältig und ausreichend und für jeden ist etwas dabei. Die Essenszeiten werden auch sehr großzügig überschritten, das heißt, wenn man vom Early Morning Dive kommt bekommt man sein Frühstück auch noch um 10:30, obwohl es Frühstück zwischen 07:00 – 09:00 gibt.
Nun zum Tauchen, es werden täglich 3 Bootstauchgänge angeboten, davon zwei in Sipadan und einer in Mabul oder Kapalei, im Hausriff kann man sein Non Limit Tauchprogramm fortsetzen. Es sind nicht immer die ersten Tauchgänge in Sipadan so kann es auch sein, daß man zuerst in Mabul taucht und mittags nach Sipadan fährt, was aber keinen unterschied macht. In Mabul und Kapalei kann man die ganze Schönheit des Makrokosmos genießen und zu sehen gibt es Pygmy Seepferdchen, Anglerfische, Nacktschnecken, Flying Gunard, Geistermuränen, Flatwürmer, Schaukelfische, Garnelen und Shrimps in allen Farben und Größen. In Sipadan gibt es das gleiche, aber man schaut eher nach Großfischen. Bei meinem ersten Tauchgang in Sipadan um 13:00 Uhr am Barakuda Point haben wir viele Weißspitzenriffhaie, sieben große Graue Riffhaie und einen Leopardenhai gesehen, ich dachte ich bin im Kino und das war nicht die Ausnahme, die großen Grauen Riffhaie am Barakuda Point waren immer vorhanden, sowie die Weißspitzenriffhaie immer und überall vorhanden waren. Tauchen in Sipadan war immer genial, so gab es keinen einzigen Tauchgang, wo wir keine Haie sahen, von wo kann man das schon behaupten. Bei weiteren Tauchgängen in Sipadan sahen wir noch Hammerhaie, Schulen Graue Riffhaie ( 20 Stück ), Schwarzspitzenhaie, einen Manta, Schildkröten ohne Ende ( manchmal bis 30 Stück pro Tauchgang ), Barakudas, große Schulen Büffelkopfpapageifische und jede Menge Kleinkram.........
Überwasser hat die Insel auch etwas zu bieten so gibt es auf Sipadan Babyschildkröten, große freilebende Warane bis zwei Meter Länge, welche aber sehr scheu sind und Vögel in allen Größen und Farben.
Fazit es war ein perfekter Urlaub und wir kommen wieder, 100 prozentig und es gibt von uns 6 Flossen.
Jede Menge Bilder gibt es demnächst auf www.renesteinbach.de.tl und auch eine Auswahl im Tauchernet.

Immer viel Luft und Spaß beim Tauchen, René & Petra

Zum Abschluss waren wir noch für zwei Nächte im Sepilok-Nature-Ressort, eine Orang Utan Auswilderungsstation, wo wir bei der Fütterung immer die Waldmenschen sehen konnten.

www.renesteinbach.de.tl
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    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 32677
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 30.01.2007 von Sharkfinder
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 27.12.2006 bis zum 13.01.2007 bei den Smart Divers Mabul. Gebucht über Sun & Fun Touristik, hier nochmals unseren Dank an Frau Gonschior und Frau Schilling, bei denen alle Wünsche prompt erfüllt wurden. Wir kommen aus dem Ruhrgebiet uns hatten uns für die Anreise nach Frankfurt einen ICE der Bahn ausgesucht, um einfach und bequem dorthin zu gelangen. Das machen wir nie mehr. In Köln stand alles, angeblich Oberleitungsschaden. Mit mehr als 2 1/2 Stunden Verspätung tragen wir in Frankfurt ein, konnten aber am Fernbahnhof bei Malaysia Airlines einchecken. Danach ging es dann direkt zum Flieger. Nach ca. 13 Stunden landeten wir in Kuala Lumpur, es ging weiter nach Kota Kinabalu (ca. 1 1/2 Std.) und von da aus weiter nach Tawau (noch mal 45 Minuten). Nach kurzer Zeit konnten wir unser Gepäck in Empfang nehmen, welches komplett und heil war. Empfangen wurden wir vom Shuttlebus der Smart Divers und nach einer ca. 1 stündigen Fahrt vom Flughafen kamen wir in Semporna an. Es goss aus Eimern. Na prima. Schnell war das Gepäck aus zwei Shuttleboote der Smart Divers verladen und es ging in rasendem Tempo zu unserer Trauminsel. Dort kamen wir nach ca. 40 Minuten an und wurden herzlich Begrüßt und in den Speisesaal, gleichzeitig Aufenthaltsraum geleitet. Bevor wir diesen allerdings betreten durften, hieß es Schuhe und Socken ausziehen, Füße waschen und dann hinsetzen. Superschnell, so daß wir kaum zu Atem kamen wurde uns erklärt, wie der Betrieb läuft, unsere Brevetierung geprüft, wann der letzte TG war usw. Es git an der Wand eine ca. drei Meter lange Tafel auf der man eingetragen wird (wir standen schon mit Namen dort) zu welchem Boot man gehört, welcher Guide, wann Abfahrtzeit ist und welche Tauchplätze man am nächsten Tag anfährt. Nachdem die Formalitäten erledigt waren, konnten wir endlich in unseren Bungalow (einzeln stehend) und Duschen. Die Bungalows sind sehr einfach eingerichtet, was uns allerdings nichts ausmachte, da wir dort ja nur geschlafen haben. Das Bad war nicht der Hit, sehr klein und eng, wenn man geduscht hat, war die Toilette gleich mit sauber und leider gab es keine Steckdose zum Haare fönen. Das Essen war gut und von der Auswahl her vollkommen i.O. Nach einem Bier gingen wir ziemlich zügig ins Bett, denn unsere Anreise hatte 27 Stunden gedauert.

Am nächsten Morgen brachten wir dann unser Gerödel ins Divestore, dort stehen Plastikkisten mit dem Namen des Bootes, danach erst mal Frühstück. Neben Baguettbrot stehen Toastbrot, Marmelade, Käse, drei warmen Gerichten, Eier und verschiedene Cornflakes zur Auswahl. Es gibt Kaffee, Tee, Milch, Wasser und morgens Saft, also o.k. Gestärkt wollten wir nun unser Gerödel zum Boot bringen, aber pustekuchen, ausßer unseren Füßlingen und unserem Anzug war nichts mehr da.
Am Jetty wurden wir von unserem Guide Jasny empfangen, die Crew von Smart 1 Big wurde uns vorgestellt und wir staunten nicht schlecht. Unsere gesamte Ausrüstung war ordentlich auf dem Boot und zwar schon fix und fertig. Jacket und Automat an der Flasche, Bleitaschen und zwar die richtigen neben dem Jacket und Flossen davor.
Nun ging es ab nach Sipadan. Nach der Anmeldung durch unseren Guide konnten wir nach ein paar Minuten endlich ins Wasser (aber selbst das Anlegen unsere Jackets wurde uns abgenommen, auch die Flossen mußten wir nicht alleine anziehen, unser Schiffsjunge hatte Augen für alles, es war schon fast peinlich). Das Tauchen um Sipadan ist einfach klasse, bei jedem TG hatten wir ein anders Higlight. Haie und Schildkröten sowie Schnecken zu hauf, wunderschöne Hart und Weichkorallen, Schwämme und alles was das Taucherherz begehrt. Nach dem ersten TG vor Sipadan wird dann auf Sipadan eine ca. 1 stündige Oberflächenpause eingelegt. Die Crew hat Wasser, Kaffee und Tee dabei und es gibt Sandwiches. Als wir dann wieder aufs Boot gingen, trauten wir unseren Augen kaum. Es war wie am morgen, alles lag an seinem Platz, Jacket und Automat an der Flasche usw. auch beim Anziehen war Tom Tom unser Schiffsjunge oder Sajid unser Captain wieder zur Stelle. Und dies war bei jedem unserer 36 TG so, so was haben wir bis dato noch auf keiner Basis erlebt. Einfach easy nur reinspringen und tauchen.

Die Nachmittagstauchgänge um Mabul oder Kappalai sind vor allem was für Macrofans, dort haben wir unsere ersten Schaukelfische, Frogfische und Geisterpfeifenfische gesehen. Obwohl die Sicht dort ziemlich mies ist, haben auch dort die Tauchplätze etwas einzigartiges. Zu den Hausrifftauchgängen (non limit) sind wir nicht mehr gekommen, nach täglich fast 4 Stunden im Wasser waren wir einfach zu kaputt.

Aber nochmal was zum Boot Smart 1 Big. Wenn wir am Jetty angelegt haben, brauchten wir außer unseren Flossen und Maske nichts mit vom Boot nehmen, es wurde uns alles gebracht und wenn wir wollten auch noch gespühlt und zwar odentlich.

Es wurde einem praktisch der Hintern hinterhergetragen.

Also alles supereasy zum ausspannen und erholen, wenn man irgendwelche Wünsche hatte, nur sagen und alles wurde lächelnd und prompt erledigt.

Ein wunderschöner Urlaub der trotz der einfachen Verhältnisse einen absolut genialen Service hatte.

Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft des Personals ist einfach nur Klasse und das gilt wirklich für jeden.

Einen ganz besonderen Dank nochmals an unsere Guides Jasny und Amir und die Crew von Smart 1 Big.
Wir kommen auf jeden Fall wieder auch wenn es eine sehr anstregende An- und Abreise ist (zurück 31 1/2 Std.).

Es war einfach nur Klasse und auf jeden Fall empfehlenswert, deshalb von uns 6 Flossen

Vielen Dank
Bernd und Birgit

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 31149
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 09.11.2006 von Helga Cookson [CMAS ***, 678 TG]
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Nach mühsamer Anreise (4 Flugzeuge, ein Minivan und ein Boot)- aber wer etwas Besonderes sehen will, ist es ja gewohnt, macht SMART einen guten Eindruck. Man wird mit einem Drink im grossen Restaurant mit Videoecke und Bar empfangen, zeigt seine Qualifikation vor und hört sich die Einführungsrede des Verantwortlichen an: Frühstück, Mittag- und Abendessen sowie Abfahrts- und Tauchzeiten sind genau festgelegt. Das Herz des Restaurants ist eine grosse Anzeigetafel, der alle Aktivitäten festlegt (An- und Abreise, Tauchboot, Name des Guide, 3 Tauchplätze, Namen der Taucher an Bord, Höhlentauchgang, Nachttauchgang, usw.). Man ist gehalten, seinem Namen auf der Tafel bestimmte Symbole hinzuzufügen, wenn man Nichttaucher ist, krank ist oder nur morgens oder nachmittags tauchen will. Man zahlt einen Pauschalbetrag für Übernachtungen und Tauchgänge, egal ob man taucht oder nicht - Pech für Leute mit Ohrenschmerzen. Die Tauchzeiten sind auf 50 Minuten begrenzt und das Tragen von Handschuhen ist untersagt. Letzteres ist nachvollziehbar, aber 50 Minuten für Unterwasserfotografen??? Wenn man bedenkt, dass SMART über 22 Duplexbungalows, 22 freistehende und 15 luxuriöse Wasserbungalows (also Platz für max. 162 Personen), 13
Tauchboote (mit max. 12 Tauchern, 2 Mann Besatzung und Material bestückt), einen kleinen Pool, 4-sitzigen Jacuzzi, kleinen abgegrenzten Strand mit teilweise kaputten Liegen, und Buffet-Restaurant verfügt, kann man sich das Gedränge auf den Booten und im Restaurant bildlich vorstellen, ganz zu schweigen von Pool und Strand, wo man um Liegestühle kämpfen muss, und Jacuzzi, der ständig besetzt ist.
Obwohl sich das Management (Ben) redlich bemüht, Gruppen nicht auseinanderzureissen, dafür aber Paare und Alleinreisende aller Niveaus bunt zusammenwürfelt (mit dem Ergebnis, dass zwei bei 3 Meter filmen, zwei bei 35 Meter einen Leopardenhai bestaunen, Fotografen sich Objekte streitig machen und hinter den anderen herhinken und noch zwei nach 35 Minuten an der Oberfläche auf das Boot warten), bekommt man ein Bild davon, wie überfordert die Diveguides sind. Ihnen entgeht so, dass ein Taucher einen Hai am Schwanz zieht, ein anderer mit seiner Flasche voll in den Korallen landet, eine Schildkröte einen Russen am Kopf trifft, usw. Zur Mittagszeit ankern bis zu 15 Boote in Sipadan (SMART und Borneo Divers sowie Boote aus Semporna und Kapalai) vor dem Militärstützpunkt, der kräftig mitkassiert. Die ehemalige Tauchbasis von Borneo Divers zerfällt langsam aber sicher nach ihrer Schliessung und ein paar marode Tische, Bänke und Stühle auf einem handtuchgrossen Strand dienen der Dekompression mit Tee und Kaffee. Sipadan ist je nach Wetter eine halbe bis 3/4 Stunde von Mabul entfernt, deshalb finden dort 2 Tauchgänge statt und nur einer entweder vor Mabul oder Kapalai, wo man auf sandigem Boden viele interessante Makroobjekte finden kann. ´Weltberühmtes´ muck diving ist allerdings stark übertrieben, denn ausser der heimischen purple-gilled hyselodoris findet mann mehr Sorten (auch weil einem woanders mehr Zeit zur Verfügung steht) in Sulawesi und den Visayas. Was das Tauchen um Sipadan angeht, ist es einmalig und einfach toll mit klarer Sicht und seinen Schwärmen (great barracudas, jacks, bumphead parrotfish, reef sharks und Tausende von Schildkröten (green sea turtle und hawksbill turtle). Eine wahre Orgie an Farben und Spezies! Man wundert sich, dass man alle Arten zentimeternah bewundern kann bei diesen Horden von Tauchern, die die Insel das ganze Jahr über betauchen. Eine Schnorchlerin hat während 30 Minuten 77 Schildkröten gezählt! Wer einmal vor Ort ist und die nötige Erfahrung besitzt, sollte mit David Shaw, dem Höhlentaucher, den Schildkrötenfriedhof besuchen (zwei grosse Höhlen bei max. -20 Meter). Kostenpunkt 100 Euro + 25 Dollar für eine Kopie des Videos, die sich aber mehr lohnen als ein Pussy Foot (fruit shake) an der Jetty Bar, der stolze € 8,60 kostet (Achtung, hohe Nebenkosten!). Eine Massage für € 40 ist allerdings empfehlenswert.
Die Unterkünfte sind spartanisch, haben allerdings gute Matratzen und sind sehr sauber mit Warmwasserdusche, Ventilator, Klimaanlage und 24h Strom. Im teureren Water Village haben die Bungalows TV, Minibar und Satellit und es gibt eine eigene Tauchbasis. Man kann bequem von der Treppe aus das Hausriff betauchen, allerdings nur morgens, denn nachmittags zieht es dort wie Hechtsuppe und die Sicht ist schlecht. Man baut dort gerade einen Helikopter-Landeplatz.
Ein besonderes Lob dem australischen SMART-Chefkoch, der sein Handwerk wirklich versteht! Jeden Tag Fisch (zumeist Schwertfisch) als Sashimi oder gebraten, frisches knackiges Gemüse, Rind und Hühnchen, BBQs, Suppen, alles vom feinsten, blitzsauberes Restaurant und aufmerksame Bedienung.
Die Hälfte der Insel Mabul besteht aus den SMART und Borneo Divers-Basen, die andere Hälfte ist dicht mit einheimischen Bediensteten und Fischern zugebaut und man baut weiter ins Wasser hinaus. Nur die SMART-Palmen lassen erahnen, dass es sich um eine Insel handelt. Dann gibt es noch das Hotel Seadventure auf einer ehemaligen Ölplattform. Da kann man sich schlecht die Beine vertreten, dafür logiert man über einem der besten Sandtauchplätze auf Mabul!
Fazit: die Geldmaschine SMART eignet sich eher für die Mittelklasse (€ 3000 für 17 Nächte), PADI-Taucher mit max. 100 Tauchgängen und Gruppenreisende. Fotografen und erfahrenen Tauchern würde ich eher Sulawesi und die Visayas empfehlen, wo es ohne ´frills´ ruhiger und billiger ist und einem die Guides mehr Aufmerksamkeit und Zeit widmen können, denn darauf kommt es mir persönlich letzten Endes an.

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27136
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 28.05.2006 von Martina B. [AOW, 60 TG]
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren von 23. - 30. April 2006 in Mabul bei den Smart Divers. Auf Mabul kann man sich zwischen 4 Resorts entscheiden (Smart Divers Resort: ein eher spartanisches Resort direkt auf der Insel, Mabul Water Bungalows: auch Smart Divers, sehr nett, sehr klein, dh. derzeit 15 Bungalows, weitere werden gebaut, doch das merkt man nicht; Sipadan Water Village Resort: ebenso nur auf Stelzen, sieht auch sehr nett aus; Asiaventure-Plattform vor der Küste von Mabul: vor der Küste steht eine ehemalige Öl- oder Fischereiplattform - je nachdem wen man fragt, ist es eine Ölplattform oder eine fishing-plattform, eher nur für packbackers, garantiert einen sehr abteneurlichen Aufenthalt).

Wir haben uns für das Mabul Water Resort von Smart Divers entschieden und waren mit der Entscheidung sehr, sehr glücklich. Es ist ein kleines Resort, mit sehr nettes Bungalows mit jeweils einer herrlichen Terrasse. Die Guides sind 1A, die Organisation perfekt (es gibt eine große Tafel, auf der steht genau, welches Boot wann wohin fährt, den Booten ist man an sich vorab zugeteilt, Änderungen sind problemlos möglich), Freundlichkeit, Service und Qualität des Essens lässt keine Wünsche offen.

Und nun zum wichtigsten: Tauchen!!! Mit unseren 60 Tauchgängen zählten wir dort zu den Kücken, mit unserer kleinen Unterwasserkamera ebenso... ;-) Getaucht wird 3 Mal pro Tag (2 Tauchgänge am Vormittag in Sipadan, dazwischen gibt es 1 Stunde Pause auf Sipadan, nach dem zweiten Tauchgang fährt man wieder zurück nach Mabul zum Mittagessen und um 14:00 geht es wieder ins Wasser. Am Nachmittag wird hauptsächlich rund um Mabul getaucht, auf Wunsch auch in Kapalai). Weitere Tauchgänge sind möglich: entweder man geht alleine beim Hausriff tauchen (das ist im Preis inklusive, voll Flaschen stehen immer bereit) oder man mietet sich einen Guide und taucht mit ihm rund um Mabul. Die Tauchausrüstung wartet in der Früh auch schon am richtigen Boot, wir mussten uns nur um uns selbst kümmern, den Rest erledigte die Crew. Die meisten Taucher sind komplett ausgerüstet, wir haben uns Jacketes, Regler und Tauchcomputer ausgeborgt und waren sehr zufrieden mit der Qualität.

Ausbildungen sind auch möglich, mein Partner hat die AOW-Ausbildung gemacht und war begeistert. Die Ausbildungen, auch Nitrox, etc., sowie Höhlentauchgänge und Tieftauchgänge werden von Dave durchgeführt, der sein Handwerk versteht, beim ihm ist man wirklich in den besten Händen!).

Die Unterwasserwelt ist einzigartig, besser als alles was ich bisher gesehen habe! Mabul und Kapalai sind ein Paradies für Liebhaber von Muckdiving. Dort findet man alles kleine (vorausgesetzt man sieht und erkennt es). Für uns Kücken waren diese winzig kleinen Getierchen nur schwer auffindbar, doch hier hilft der Guide und spürt alles auf was man sehen möchte. Sipadan war da leichter für uns: Haie, Barracudas, Schildkröten, etc. waren nicht zu übersehen und fast überall wohin man sah. Wirklich unglaublich. Für uns steht fest: wir kommen auf jeden Fall wieder.

Es heißt immer wieder, Sipadan ist nichts für blutige Anfänger und ich denke das stimmt. Die Strömungen sind teilweise sehr heftig und es geht überall steil hinunter...

Allgemein zu Malaysien: Wir haben zuvor eine Rundreise gemacht (auf eigene Faust, eine Reisegruppe wäre nichts für uns). Wir sind in Kuala Lumpur gestartet und fuhren über die Cameron Highlands nach Penang. Dann 4 Tage in Kuching (unbedingt Bako National Park ansehen!!!), 2 Tage Brunei, 4 Tage Kota Kinabalu und dann 1 Woche Mabul. Insgesamt waren wir 3,5 Wochen unterwegs und es hat sich gelohnt. Fazit: Borneo hat uns besser gefallen als das Festland, die Natur war unglaublich. Auf Borneo selbst kann man locker 3 Wochen verbringen und sieht sicherlich dennoch immer wieder etwas neues!

Liebe Grüße aus Wien,
Markus & Martina

Suchbild - Krokodilfisch
Suchbild - Krokodilfisch

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 27018
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 22.05.2006 von Püppi [MSD, 210 TG]
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1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 18.04. – 30.04.06 bei den Smart Divers auf Mabul.
Nach einer ziemlich langen Anreise von Frankfurt über Kuala Lumpur nach Tawau mit dem Flieger, umsteigen in einen klimatisierten Bus nach Semporna und von dort weiter mit dem Speedboot über das Wasser, insgesamt ca. 27 Std. Reisezeit, kamen wir völlig erschöpft bei den Smart Divers auf Mabul an. Aber, es hat sich alles in allem gelohnt, dass schon mal vorab.

Nach einer sehr freundlichen Begrüßung und anschließenden Einweisung in das Inselleben und den Tauchbetrieb durch Dave (zuständig für Tec & Höhlentauchgänge), der wir allerdings nicht in voller Gänze auf Grund unserer Müdigkeit folgen konnten, durften wir unser Bungalow beziehen und endlich duschen. Wir hatten Glück und erhielten eines der begehrten Einzelbungalows. Die Bungalows sind auf Tauchreisende ausgerichtet und daher relativ spartanisch eingerichtet, aber für die paar Klamotten die Taucher so mitschleppen, reicht es vollkommen aus. Unser Bungalow war sehr geräumig und mit Klimaanlage und Ven ausgestattet, vor dem Haus ist eine kleine Terrasse, auf der man sich allerdings bei Einbruch der Dunkelheit ohne Mückenschutz nicht aufhalten sollte.

Die Insel selbst ist eine reine Barfussinsel, da es hier keine Straßen und auch keine Fahrzeuge außer Fahrräder und der resorteigene „Pendelcaddywagen“ gibt, selbst in den Bungalows und im Restaurant werden keine Schuhe getragen! Auf der Insel gibt es noch ein weiteres Tauchresort, ein Dorf wo die Angestellten des Resorts und deren Familien wohnen, eine Schule sowie die zum Resort gehörenden Wasserbungalows. Die Wasserbungalows sind sehr schick und sehr viel besser ausgestattet als die anderen Bungalows, etwas teurer und eher was für Leute, die wenig bis keinen Kontakt zu anderen haben möchten.

Das Restaurant unseres Resort ist Dreh- und Angelpunkt, hier trifft man sich zum Essen (immer in Buffetform) und Klönen nach dem Tauchen. Es gibt zwei Barbereiche, einen im Restaurant und einen an der Jetti sowie einen TV-Raum. Mobiltelefon kann übrigens getrost während des gesamten Urlaubs ausgeschaltet werden, da es hier keinen Empfang gibt.
Das Essen, Kaffee, Tee, Milch und Wasser stehen den ganzen zur freien Verfügung, für alle anderen Getränke muss man allerdings ziemlich viel bezahlen, leider hat man jedoch keine Alternative.

Die Tauchbasis ist gut organisiert, im Trockenbereich gibt es pro Boot zugeteilte Bereiche, in denen man seine Sachen deponiert. Alles was man am Vortag vom Boot nimmt und wieder in seine Kiste einsortiert, wird am nächsten Morgen von der Bootscrew auf die Boote getragen. Die Bootscrew ist super aufeinander eingespielt, hier sitzt jeder Handgriff und wenn mal was kaputt geht an der Ausrüstung der Taucher, wird sofort ein Ersatz geschaffen. Spätestens am zweiten Tag weiß die Bootscrew, die aus Kapitän und Bootsboy besteht, wem welche Ausrüstung, Flossen und/oder Kamera gehört. Man versucht hier wirklich jeden Tauchtraum und –wunsch zu erfüllen, dies umfasst auch Ausfahrzeiten und Tauchplätze. An dieser Stelle noch einmal großes Lob und Danke an unseren Guide Amir und die Crew der Smart 11, danke für alles!

Organisation wird sowieso sehr groß geschrieben, man ist immer wieder erstaunt, wie alles so fern ab von „Zivilisation“ klappt. Jeder Wunsch wird sofort erfüllt, jedes Ärgernis sofort entfernt und auch sonst ist man hier immer wieder sehr bemüht, alles zu tun, damit sich auch wirklich jeder wohlfühlt.

Die Tauchplätze vor Mabul sind nicht der Renner (Sipandan habe ich separat beschrieben), aber es gibt schlechtere. Vor Mabul trifft man hauptsächlich auf Makro und hier sollte man ständig seine Augen auf das Riff heften, denn sonst verpasst man die besten Sachen! Die Nachttauchgänge sind super, auf jeden Fall einen machen. Die Sicht vor Mabul ist allerdings bescheiden und häufig hat man auch hier Strömung, so dass ein entspanntes Tauchen nicht immer möglich ist.
Was uns negativ auffiel:
- Taucher werden auf die Boote verteilt, ohne Rücksicht auf Ausbildungsstand
- Fotografen und Filmer werden zusammen mit „normalen“ Tauchern auf die Boote gepackt
– da auf Sipandan keiner alleine Tauchen darf, kann es da schon mal zu Wartezeiten an beliebten Objekten kommen
- Niemand kontrolliert tauchärztliche Bescheinigungen, aber dies scheint allgemein in der Welt so zu sein
– wofür gibt es die dann und kosten auch noch soviel Geld?!
-da Sipandan ein Naturschutzgebiet ist, sollte man mehr Wert auf die Checkdives legen (hier: Tarierung!)
– vor allem bei Filmern und Fotografen
-sehr hohe Nebenkosten

Was uns positiv aufgefallen ist:
Das meiste habe ich ja schon im Bericht geschrieben, aber das einen oder andere sollte noch einmal erwähnt werden:
- gute Organisation
- Wunscherfüllung bei Tauchplatz, Ausfahrzeiten, Essen etc.
- Super freundlich, vom jüngsten bis zum ältesten Einwohner

Unser Resümee:
Die lange Anreise lohnt sich, Smart Divers ist empfehlenswert, auf das eine oder andere muss man sich halt einstellen, aber wir werden mit Sicherheit wiederkommen. Nicht empfehlenswert für Anfänger und „Alleintaucher“, sehr schönes Makrorevier (Mabul).

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 19435
Smart Divers, Mabul
geschrieben am 20.07.2005 von Melanie [PADI OWD, 30 TG]
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1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Zunächst erst einmal: Ich bin von Natur aus (schreib)faul und aufgrund der noch sehr geringen Taucherfahrung vielleicht auch nicht der optimale ´Bewerter´ für Tauchbasen. Dennoch möchte ich es nicht versäumen kurz meine wunderschönen Erfahrungen bei den SMART-Divers (Mabul) ´loszuwerden´:
Wir - mein Freund Stefan und ich - waren (leider nur) vom 15. - 20.06.05 auf Mabul (so ist das halt, wenn man vom Rest des Landes unbedingt auch noch was sehen will). Um meiner Schreibfaulheit gerecht zu werden möchte ich gerne die Ausführungen von Rüdiger in allen Punkten zu 100% bestätigen! Wir hatten eine phantastische Zeit und - selbst wenn ich noch mehr Zeit d´rauf verwende - mir fällt einfach nichts ein, worüber man meckern könnte. Bislang m. E. unerwähnt blieb, dass die Buchung übers Internet super geklappt hat und die noch so lästigen 1.000fachen Nachfragen meinerseits immer super-prompt und -freundlich bearbeitet wurden. Die tolle Organisation vor Ort wurde ja schon vielfach gelobt - absolut zu Recht. Zu Joel´s Kommentar möchte ich noch anmerken, dass es uns auch nicht ein einziges Mal passiert ist, dass das Equipement nicht auf dem Boot war! (Mal abgesehen davon, dass ein bißchen ´Mitdenken´ ja wohl nicht zuviel verlangt sein kann ;-)) Ein Beispiel vielleicht noch für den Super-Service: Unseligerweise verlor ich nach einem TG ein Flossenband (jaja - ist schon klar - immer diese Anfänger) ... es dauerte nicht lang, da hatte unser DG Ronny von einem anderen Boot ein Ersatzband organisiert und mein zweiter TG des Tages war gerettet! Zum Thema ´leidige´ Chinesen (es dürfen auch gerne mal Japaner und Italiener bei diesem Thema genannt werden) - tja - da herrscht das Prinzip fernhalten und möglichst ignorieren (trotz Flossen im Gesicht und ´entrissener´ Luftzufuhr). Ach ja - da wir ja nun doch nicht die einzigen Greenhorns sind, noch ein Punkt zum Thema Briefing: Nur nicht abschrecken lassen! Mal ganz ehrlich - ich brauche keine Stundenlangen Ausführungen ´bevor es los geht´. Und nachdem wir beim Einchecken direkt klar gemacht haben, dass wir uns freiwillig nicht zu weit von der Gruppe entfernen möchten, hatte ich auch immer das gute Gefühl, dass ein ´Auge mehr auf uns geworfen´ wurde.

Kurzes Fazit: Wir waren absolut begeistert und werden - trotz der elendig langen Anreise - auf jeden Fall nochmals zu den SMART-Divers fahren!!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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