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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 09.01.2008 von bein [SSI Century-Div, 180 TG]
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Haben im Nov. 2007 an einer von Peter Menzel organsierten Tauchreisen nacu Süd-Sulawesi- Bira teilgenommen.Die Unterkunft in den Anda-Bungalows gleich neben der Basis von Elvis Mielke ist gut. Die Mitarbeiter der Anlage sind zu jeder Zeit zu erreichen und stets sehr (fast liebevoll)freundlich. Nur zu empfehlen. Gott sei Dank ist Bira noch nicht von Touris überlaufen und so wird jeder Tauchgang zu einem besonderen Erlebnis da auf jeden möglichen Wunsch professionel eingegangen wird. Die Besatzungen der Tauchboote sind überaus Hilfsbereit und nehmen -außer Tauchen- dem Diver alles andere ab. Service großartig. Tauchen vor Bira ist ein Erlebnis, das Wasser ist Superklar, sehen so weit das Blau es zuläßt. In der Unterwasserwelt gibt es alles, von der kleinsten Nacktschnecke bis zum schönsten Hai, von großen Zacki`s bis zur Tourtle ist alles im angenehm warmen Wasser zu finden. Die An,-und Abreise ist etwas beschwerlich, der Aufwand wird aber durch das Erlebnis gerechtfertigt. Unseren besonderen Dank richten meine Frau Claudia und ich an unseren ´Betreuer´ Peter Menzel der unsere Reise geplant und die Durchführung hervorragend arrangiert hat.
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 24.11.2007 von Thomas und Ines Kliem [CMAS**, 350 TG]
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Haben uns nach 9 Jahren Ägypten auf das Abenteuer Sulawesi/Bira eingelassen. So starteten wir am 15.9.2007 in Frankfurt gen Bira.In Bali legten wir einen Zwischenstop ein, was wir jedem nur empfehlen können, denn die Anreise ist schon ganz schön ´schlauchend´.In Makassar Mitternacht angekommen und 4,5 Stunden im Jeep über Stock und Stein nach Bira.Nur noch ins Bett und schlafen!Frühstück dann mittags mit praktischer Einweisung in alle ´Dinge des Lebens und Tauchens´in und um Bira durch Elvis.Wir fühlten uns endlich angekommen! UNTERKUNFT:Die Anda Bungalows gibt es in Holz-oder Stein, beide haben Klima,sind ordentlich ,sauber und praktisch.Sie liegen inmitten eines grünen Gartens, welchen die Herrin der Anlage(Ida) wie Ihren Augapfel hütet und pflegt.Erwartet keinen Luxus,wer Disco,Bars und Nigthlife sucht ist hier falsch.Ab und an fehlt Wasser oder Strom. Letzteres war am Abschlußabend -was denkt Ihr wie hell die vielen Sterne (incl.Kreuz des Südens)da leuchteten! ESSEN/TRINKEN:Wir müssen ehrlich sagen,dass uns das Frühstück nach 3 Wochen zum H... raushing.1 Woche ja,aber dann sehnte man sich doch nach etwas Abwechslung.Nehmt Euch da was mit(ne harte Wurst oder Nutella,Brot...). Aber das Mittag oder Abendbrot riss alles wieder raus!Fisch,Huhn, Reis ,Suppen,Nudeln,Obst...ob mild oder scharf-es schmeckte lecker. Und geht nicht nur in der Anlage essen.Auch im Bira-Beach schmeckt es prima(Tsunamirolle ist sehr zu empfehlen!).Wir haben noch nie so viele schmackhafte Fruchttrinks geschlürft(Melone,Banane,Papaya,Ananas)und alles frisch vom Markt(ca 70ct.).Tipp:Fragt mal bei Elvis oder Ida nach einem Barbecue am Strand nach(lohnt sich aber erst ab ca.6 Personen).Da wird das Abendbrot am Strand eingenommen.Frisch gegrillter Fisch+ Shrims, gegr.Ziegenspieße(mh!), Früchte,Suppen,Beilagen und den Sternenhimmel gratis! TAUCHEN:Wer Großfisch erleben möchte,ist hier genau richtig!Wir hatten schon beim ersten Tauchgang Hammerhai und Gefährten und eigentlich gab es keinen Tag ohne sie.Große Fischschwärme (Makrelen, Tunas...), Schwarzfleckstechrochen,Schildis,Barakudas,Adlerrochen,Napoleons....und am letzten Tag:Ein Gigant Grouper(weit über 2m!!!) hob sich majestätisch an der Steilwand herauf!Wir vergaßen fast zu atmen.Aber auch Makro-Fans kommen voll auf Ihre Kosten.Von Riesenlangusten bis Minnigarnelen/ Nacktschnecken und Seeschlangen,alles bei max. Tiefe von 12 m(Liukan West). Es gibt die wunderschönsten Riffe, Steilwände und Corallengärten.Sie sind sehr abwechslungsreich und viele auch anspruchsvoll.Da teis doch heftige Strömung herrscht und die meisten der Spots doch etwas tiefer liegen,ist Bira für Anfänger eher ungeeignet.Wegen der Strömung, ist eine Boje und event.ein Strömungshacken sicher nicht verkehrt.Alles hat noch so einen Hauch von Abenteuer. Herausgefahren wird mit typischen Fischerbooten, welche klein sind und bei Wellengang mächtig schauckeln. Aber das neue,größere Boot von Elvis müsste fertig sein- wir haben es auf der Werft schon bewundern dürfen!Wir waren immer allein im Wasser-kein anderes Tauchboot weit und breit!Die größte Zahl Taucher auf der Basis von Elvis waren mal 7!!!Da liefen dann 2 Boote aus-natürlich zu unterschiedlichen Spots!Auf unsere Wünsche wurde immer eingegangen.Elvis Basis funktioniert prima-unser Gerödel war immer bereits an Bord-dank Firman, der guten Seele der Basis!Luft holen und ´gucken´mußt Du noch selber,ansonsten zeigen Dir Elvis ,Arif oder Hadi alles was es zu sehen gibt. ORT:Für Nichttaucher eher wenig geeignet.Der Strand mit feinstem Pulversand ist eine Begehung zur Ebbe wert!Man trifft da höchstens noch paar Krabben.Sonnencreme+Wasser nicht vergessen!Liegen+Schirme=gibts nicht.Man ist ebend noch richtig in der Natur und die Sonnenuntergänge sind so was von schööööön!Ein Ausflug nach Bulukumba ist ein Muß-das glatte Gegenteil von der Ruhe in Bira.Die weißen Langnasen sind da eher eine ´Rarität´.Man kann auf dem Markt frisches Obst für einen Spotpreis kaufen (Melone=50ct.)und das schmeckt so was von gut!!!! Die Bootswerften in Tanaberu müßt Ihr Euch anschauen!Kann man nicht beschreiben, wie mit einfachen Mitteln diese Schiffe entstehen. Abens sind wir meist zu an Tokos ein Bitang-Deko- Bier trinken gegangen (ca.0,7 l=1.80€).Täglich ein anderes Toko,damit alle mal eine Einnahme haben.Die Leute hier sind größtenteils sehr arm und haben zum Überleben so eine Verkaufsbüdchen(Toko).Haben deshalb auch all unser Wasser da gekauft.Anfangs waren alle etwas zurückhaltend, was sich aber schnell gab.Man gehörte dann irgendwie ´dazu´.Leider mussten wir nach 3 Wochen wieder ins kühle Dtl.-aber wir kommen sicher wieder Elvis!!!! ZULETZT:Waren uns auch mal die neue Luxusanlage des Spaniers anschauen.Fazit:Rundherum gelungen!Ein richtiges abgaschnittenes Paradies, wo man morgens schon mit Blick aufs Meer aufwacht.Alles in die Natur eingebunden,mit viel Holz+eigenem Zugang zum Meer... aber so preisintensiv-wer das möchte(Elvis vermittelt die Unterkunft auch). Uns hat die Anda Anlage völlig gereicht. Also nochmal ein großes Dankeschön an Elvis und das ganze Team (könnt Ihr auf der ´Boot´ Löcher in den Bauch fragen),sowie Herbert,der die Reise vermittelt hat(TSL-Reisen).Wir kommen sicher wieder!!! Ines und Thomas
5 Sterne weil-es gibt immer noch was zu toppen!
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 17.01.2007 von Hanno Griess [CMAS*, 100 TG]
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Unsere Reisezeit: 12. November bis 2. Dezember 2006 1. Anreise: wir haben Mitte November 2006 vier Flüge gebraucht, um hinzukommen (Frankfurt-Bangkok-Brunei-Bali-Makassar). Sulawesi ist einfach schlecht zu erreichen, und der letzte Flug von Bali nach Makassar läuft über ne indonesische Inlandsfluglinie. Die Sicherheitsstandards sind gerade jetzt, nach dem Absturz der Adam Air vor Makassar, wieder deutlich geworden. Die fliegen halt mit alten Maschinen, wobei wir mit Lion Air unterwegs waren. Modell Boing 737-300. Vom Alter geht das noch, die Maschine wurde seit 1984 gebaut und hat Triebwerke neueren Typs. Wir haben aber auch die 737-Ur-Version der Linie ´Merpati´ auf dem Flughafen gesehen, mit der ich lieber nicht fliegen möchte. Mit Triebwerken, die in Europa weder Start- noch Landeerlaubnis bekämen. Das Ding wurde seit 1969 (!!!) gebaut, die Lufthansa hat schon bis 1982 alle Maschinen weiter verkauft. Vielleicht sind die das heute. Also: Merpati ist billig, könnte man aber auch in ´Never-Come-Back-Air´ umbenennen. Weil wir ziemlich fertig waren, haben wir nach den Flügen erstmal einen Akklimatisierungsabend in Makassar gemacht, das erste Bintang getrunken und uns im Hotel einquartiert. Tipp: Lonely Planet listet haufenweise brauchbare Hotels auf. Erst am zweiten Tag sind wir mit dem Bus vier Stunden über immer holprigere Pisten runter nach Bira gefahren. Ich würds wieder so machen, ist alles viel entspannter. 2. Bira: Bira ist das Ende der Welt, die Straßen schlecht, die Häuser und Hütten nach unseren Maßstäben eher ärmlich, fast keine touristische Infrastruktur, keine Einkaufszentren, kein Internet, kein vernünftiges Fernsehen, kein Radio auf UKW, keine Zeitung, keine Apotheke/Drogerie. Kurz: Der ideale Ort, wenn man WIRKLICH abschalten will. Man sollte sich genügend Sonnenschutz mitnehmen, das gibts in Bira auch nirgends! Meist problemlos geht SMS-Empfang, telefonieren mit dem deutschen Handy kostet ein Vermögen, bei Vodafone gibts dafür die Kategorie Welt 3 (4,99 Euro/Minute, SMS 0,49 Euro). Die Anda Bungalows sind so was wie eine Oase des Luxus in Bira, gepflegte und hübsche Holz-Bungalows, umgeben von Bäumen und mit einfacher Ausstattung (Klima). Es mangelt natürlich an Details wie Leselampen, man sollte sich ne LED-Kopflampe mitnehmen. Auch weil der Strom immer mal ausfällt, meist tagsüber, da ist man eh auf dem Meer, aber wenn er abends noch nicht wieder da ist, wirds richtig heiß, denn die Klimaanlage läuft dann auch nicht. Das Wasser fällt auch immer mal für ´n Stündchen aus, das ist in Bira normal. 3. Tauchbasis: Elvis´ Basis macht einen guten Eindruck, es ist alles da, was man braucht. Elvis hat allerdings keine große angeschlossene Werkstatt wie häufig in Ägypten (die eigene Technik sollte einfach ok sein), auch kein Shop für T-Shirts und andere Devotionalien. Das Wesentliche halt. Dafür einen klasse Assistenten direkt aus dem Ort. Man packt am Anfang seine Sachen aus, Firman (so heißt er) merkt sich, wem was gehört, und fortan ist man für den gesamten Urlaub alle Sorgen los. Das heißt, man findet morgens seine Sachen inkl. Anzug und Jacket schon auf dem Boot, man muss nichts selber schleppen, noch nicht mal selber montieren. Alles ist schon an der Flasche, nach dem Auftauchen nehmen er und der Käptn auf dem Boot einem alles ab und machen es fertig für den nächsten Tauchgang. Ein himmelweiter Unterschied zu Ägypten, wo sich jeder um sich selber kümmern muss. Hier mussten wir uns nur noch checken. Ergebnis: Ich bin noch nie so stressfrei und entspannt getaucht wie bei Elvis! Das ist übrigens keine Ausbeutung eines Einheimischen, sondern ein ziemlich gut bezahlter Job. Firman ernährt damit seine Familie. 4. Tauchen: Elvis hat enorm viel Rücksicht auf unsere Bedürfnisse genommen, sowohl was die unterschiedliche Erfahrung in unserer Gruppe als auch persönliche Vorlieben betraf. Ein zwei TG zum Eingewöhnen, dann allmählich gesteigerter Anspruch, immer in Absprache mit uns. Das geht bis zur Untiefe ´Fischmarkt´. Östlich kommt der Meeresboden aus 2000m-Tiefe, westlich sinds etwa 500m, und die Untiefe kommt bis auf etwa 10 Meter hoch. Darüber rauscht die Tiden-Strömung. Jeder kann sich vorstellen, was da abgeht. Abtauchen im Freiwasser an der Ankerleine, an Korallenblöcken festhalten, viel Luft verbrauchen, ne funktionierende Boje parat haben. Wir hatten im Vergleich zu Ägypten wesentlich vielfältigere Tauchprofile, wunderschön bewachsene und Hunderte Meter abfallende Steilriffe, Sandstraßen mit hinter einander liegenden, schlafenden Weißspitzenriffhaien (die etwa 3m langen), denen man sich bis auf 6-7 Meter nähern kann, ausgedehnte Korallengärten und und und. Bis hin zu etwas komplizierteren Tiefen-Profilen. Unbedingt Computer dabei haben, wir haben auch angekündigte Deko-TG gemacht. Es gibt einfach Stellen (z.b. das Kap Bira), wo man sich in 30 Meter an die Riffkante legt und schaut, was passiert und wer so vorbei kommt. Das sind dann manchmal Haie, Schildkröten und große Napoleons kurz nacheinander. Größte Tiefe: Für mich war bei 46 Meter Ende (CMAS). Es gibt leider auch graue und zertrümmerte Korallengärten, es wird immer noch - obwohl verboten - mit Dynamit gefischt. Elvis fährt etwa 25 verschiedene Tauchplätze an, sowohl an der eigenen Küste als auch an den vorgelagerten Inseln Liukan, Pulau Gamping und Pulau Parsi, bis südlich nach Selayar, das sind allerdings anderthalb Stunden Fahrt. Schön fand ich auch, dass man mit der eigenen Gruppe allein unter Wasser ist, keine anderen Boote, und man fragt sich unter Wasser nicht: gehört der noch zu mir oder ist das schon einer von der italienischen oder russischen Gruppe. Egal wo, wir waren immer das einzige Boot. Elvis weist übrigens deutlich auf die eigene Verantwortung hin, die nächste Druckkammer ist 200 km weit weg in Makassar, die Fahrt dahin dauert etwa 5 Stunden, westliche Ärzte gibt es in Bira nicht. Jeder muss sich also zwangsläufig unter Wasser benehmen! Auch den persönlichen Bedarf an Medikamenten sollte man dabei haben. Was die Fauna betrifft, es gibt eigentlich nichts, was es nicht gibt, uns fehlten eigentlich nur ein Walhai und ein paar Mantas. Obwohl, letztere sind vor unserem Boot bei voller Fahrt plötzlich aus dem Wasser gesprungen. Ich habe jeden Tag genossen, und das nicht nur, weil ich nach der Rückkehr vom Boot nichts mehr zu schleppen hatte. Das Boot ist bislang noch eines der traditionellen, langen und recht schmalen Fischerboote, für Taucher umgebaut. Hat aber genug Platz für etwa 7 Leute, wir hatten jedenfalls kein Gedränge, auch nicht beim Anziehen. Was man übrigens bei 30 Grad an der Oberfläche prima im Wasser machen kann. Dieses oder nächstes Jahr soll übrigens ein neues Boot dazu kommen. 5. Essen etc.: Lecker asiatisch, die Anda-Bungalows haben ne gute Küche, ich hab mindestens jeden zweiten Tag Fisch oder Shrimps gegessen. Die Karte ist zwar nicht wirklich reichhaltig, aber man fragt einfach in der Küche nach Variationen. Nach dem Abendessen gabs häufig ne reife Melone oder super aromatische Bananen für alle. Wer will, nimmt sich übrigens eine Lunchbox mit Nasi Goreng, Mie Goreng, Pfannkuchen etc. mit aufs Boot. Das Frühstück ist ziemlich einfach, zu Kaffee (leckerer indonesischer Anbau) oder Tee haben wir meistens Toast und Spiegel/Rührei gegessen, bei Marmeladen sind sie schlecht ausgerüstet, da sollte man seine Lieblingssorte mitnehmen, auch Nutella gibts dort nicht. Mich hats nicht gestört, bei der tropischen Hitze hab ich morgens eh kaum was gegessen. Aber wie gesagt, abends drehen die in der Küche richtig auf. 6. Der Ort Bira und die Menschen: siehe auch andere Berichte, die Enheimischen leben extrem einfach, Bira ist nach unseren Maßstäben dritte Welt, als Taucher ist man nicht wie in irgendwelchen Touristengebieten sonstwo davor ´geschützt´, sondern bekommt halt mit, wie die Menschen leben. Ich habe aber selten so viele fröhliche Menschen gesehen. Natürlich müssen manche um ihren Lebensunterhalt kämpfen, aber das ändert nichts an ihrer unglaublichen Lebensfreude. Man muss nur mal den Kindern ins Gesicht schauen. Und nochwas: Obwohl islamisch, schlägt einem nirgendwo Aggressivität entgegen, man wird nicht als wandelnder Bankautomat angesehen. Auf dem Markt in der nächsten größeren Stadt Bulukumba natürlich schon ein bisschen, jeder will einem was verkaufen. Aber auch da mit asiatischer Höflichkeit und Zurückhaltung. In Bira wird übrigens gerade von einem Spanier ein Luxusquartier für Touristen gebaut, jeder Raum individuell bis hin zum Sessel und der Dusche durch-designt. Soll ab Sommer 07 auf machen, wird wohl etwa 180 Dollar/Nacht kosten, mit Bilderbuch-Meerblick von der Steilküste herab, eigenem Meer-Zugang etc. Wers braucht, ich fühlte mich auch in den Anda-Bungalows gut aufgehoben. Am Ende der Reise haben wir uns noch zwei Tage Makassar angeguckt, das ist das pralle, hektische indonesische Leben, heiß, staubig, laut, aufregend.
Fazit: Drei Wochen Sulawesi waren für mich ein traumhafter Urlaub, das Tauchen bislang unvergleichlich, und wenns nicht so weit weg wäre, würde ich sofort wieder hinfliegen.
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 05.01.2007 von Frank H. Schlawe [600 TG]
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Eindrücke rund um das Kap von Bira, Südsulawesi, Indonesien (Reisereport von Manuela und Frank Schlawe) Im Süden der Indonesischen Inselwelten liegt unser Ziel: Sulawesi. Wo zwei gigantische Weltmeere aufeinander treffen, der Indische und der Pazifische Ozean, befindet sich ein geografisches Dreieck mit einer solchen Vielfalt und Menge an Meereslebewesen wie nirgendwo sonst auf der Welt.
Tauchen mit Elvis Folgt uns in die paradiesischen Geheimnisse von Bira, und entdeckt mit uns eine der schönsten und vielfältigsten Unterwasserwelten unserer Erde. Die faszinierenden, wenig bekannten Riffformationen, locken uns bereits zum wiederholten Mal in die Tiefen vor Bira. Vom 14. August bis 6. September 2006 waren wir mit dabei, wenn es heißt, „tauchen mit Elvis“.
Bira ist Natur Ihr liebt Trubel, Horden von Touristen, 5-Sterne-Hotels, hohes Diskothekenfieber und das passende Wellness-Programm, dann solltet Ihr sofort aufhören weiter zu lesen. Denn hier erwartet Euch Ruhe, Abgeschiedenheit, zurückhaltend freundliche Dorfbewohner, schneeweiße Sandstrände ohne Hoteldiener und türkisfarbenes Wasser – einfach wunderschöne, wenig berührte Natur.
Der Ort Bira ist ein kleines, verschlafenes Dörfchen mit rund 2.500 Einwohnern, die - wenn man Glück hat - sogar ein wenig Englisch sprechen. Wer weiterkommen will, muss es mit „Händen und Füßen“ angehen, was bei der Mentalität wirklich prima klappt . Mit kleinen Geschenken wie Stiften, Malbüchern, Bonbons oder Spielsachen für die Kinder ist man bei der oft sehr armen Bevölkerung jedenfalls keineswegs unwillkommen.
Wer noch besser ankommen will, teilt die bereits legendäre Leidenschaft der Einwohner für Fotos von sich und natürlich auch mit den „weißen Langnasen“. Gerade an Wochenenden , wenn Bira beliebtes Familien-Ausflugsziel der umliegenden Gegend wird und ein wenig mehr los ist, heißt es immer wieder Foto – Foto – Foto. Also Digitalkamera nicht vergessen und Fotos gleich zeigen!!! Das gibt `nen riesen Spaß – versprochen!
Die Reise: Kofferklar am Montag um 7:25 Uhr und mit dem ICE von Duisburg nach Frankfurt. Von dort aus mit der Air Malaysia (bisher 15 kg Freigepäck für Taucher) über Kuala Lumpur nach Bali und mit Lion Air weiter nach Ujung Pandang. Dann noch eine vierstündige Autofahrt bis Bira und Ankunft am Mittwoch um 3:30 Uhr in der Anda-Bungalow-Anlage.
Dann den Bungalowschlüssel in Empfang nehmen und ab ins Bett … Die Holz- und Steinbungalows liegen verstreut in einer Gartenanlage und bestehen aus einem Wohnraum mit Waschbecken und Klimaanlage, einem Bad mit Toilette und Kaltwasserdusche sowie einem kleinen Außenraum zum Wäsche trocknen. Die Ausstattung ist einfach, aber sauber.
„Nurie“, ein gefiederter Hausgenosse im Clownskostüm begrüßt uns morgens mit einem „hallo“ oder „kuckuck“ (wenn man genau hinhört). Er liebt Bananen und Knabber-Äste und freut sich stets über etwas Zuwendung
Mit einem „selamat pagi“ werden die Ankömmlinge am Morgen von den Inhabern der Tokos freundlich begrüßt, eine Art Tante-Emma-Läden auf dem Weg in Richtung Strand, in der auch banale Nachrichten, wie unsere Ankunft, bereits längstens bekannt sind.
Good to know: Wir kaufen regelmäßig in anderen Tokos unsere tägliche Verpflegung, Autan etc., denn mit nur ein paar Cents sorgen wir so ganz nebenbei für den Lebensunterhalt vieler dankbarer Familien.
South Sulawesi Divers Direkt an der Anda-Bungalow-Anlage angeschlossen ist die Tauchbasis von Elvis Mielke. (www.south-sulawesi-diver.com/html/tauchen.html). In kleinen Gruppen geht es hinaus auf Tauchgang ganz nach den Wünschen der Gäste. Denn erlebnishungrige Gäste sind Elvis sehr willkommen. Mit entsprechender Ausbildung sind auch anspruchsvolle Tauchgänge auf größere Tiefe oder strömungsbehaftete Hänge möglich. Makrofans tauchen bei „Levis 501“ und für Großfischfans geht´s tiefer bei Kambing, Leokan, Kap West oder Kap Bira.
Bira ist eher erfahrenen Tauchern vorbehalten, da jahreszeit- und gezeitenbedingt starke Strömungen auftreten können. Auch hat das Dynamitfischen manche Tiere scheu gemacht.
Aber wer sich auf Leute wie Elvis verlässt, wird nicht enttäuscht und kann gar den einen oder anderen Nachttauchgang wagen.
Wer vorhat, länger zu bleiben, sollte auf eigenes Gerät vertrauen. Firman die gute Seele der Tauchbasis, hat das Equipment immer voll im Griff. Selbst um das Auswaschen der Tauchanzüge mussten wir uns nicht selbst kümmern. Die Ausfahrt erfolgt mit landestypischen Fischerbooten, ohne besonderen Komfort. Eine kleine Herausforderung an die Seefestigkeit der Taucher.
UW-Sicht Jahreszeitenabhängig sind die Sichtweiten sehr unterschiedlich. Für Fotografen und Filmer war die Sicht bei unserem letzten Urlaub Mitte September 2005 bedeutend besser als jetzt Mitte August 2006, allerdings waren damals auch deutlich weniger Großfische zu bewundern.
Tauchplätze mit Tiefgang
Der erste Kontakt Am 17. August 2006 ging es bei ziemlich heftigem Wellengang raus nach Pulau Kambing Nord. Alles begann showreif, da ich mein Tape für die UW-Videokamera im Bungalow vergessen hatte – aber was soll’s – Kamera an Bord gelassen und ab ins holde Nass. Bereits beim Abstieg begrüßten uns ein Rudel Riffhaie, ein großer Barrakuda, Schwärme von Doktorfischen und sogar drei riesige Pferdekopfmakrelen. Am Abhang angekommen schwebte mir ein „großes“ Schwarzfleck-Stechrochenweibchen aus dem Dunkel der Tiefe über das Riffdach entgegen – und ich meine wirklich groß (ca. 1,5 m Durchmesser) – und beäugte mich neugierig. Uns trennte nur etwa eine Armlänge voneinander und ich streckte vorsichtig meinen Arm nach ihr aus, ohne sie zu berühren. Sie kam noch ein Stückchen näher und ließ ihren Flossensaum über meinen Arm laufen, ganz so als wollte sie mir die Hand schütteln. Sie fühlte sich an wie nasser Samt. Hey, sind das nicht die wahren Begegnungen der unbekannten Art? Ich werd´s sicher nie vergessen. Anschließend drehte meine Rochen-Dame noch eine Runde – wie zum Abschied – und neigte sich dann wieder in die Tiefe.
Kambing West, der 2. Tauchgang des Tages. Auch hier war die Sicht nicht besonders, dennoch konnten wir an der Steilwand die typischen Riffbewohner und wunderschöne Gorgonienfächer bewundern. Drei besondere Sichtungen hatten wir dennoch: Einen ca. 3,50 m großen Fuchshai, einen 1,50 m großen Kartoffel-Zacki und einen stattlichen Napoleon – na bitteschön.
Der Tauchplatz Kap Bira ist - wie der Name schon sagt - eine Landspitze vor Bira, eines der Kaps. Der Tauchgang startet, wie alle anderen auch, vom Boot aus. Üblicherweise herrscht hier immer Strömung, da wir eine Stufe auf 30 m betauchen, die ins Blaue hin abfällt. An dieser Stufe ist daher regelmäßig Großfisch anzutreffen. Zum Glück erwischen wir den Strömungssplitt, so dass wir entspannt abtauchen können. Große Rochen, Haie, Zackenbarsche, Barrakudas und ein riesiger glitzernder Schwamm warteten mit uns auf die Strömung. Ein überwältigendes Gefühl, mit den Tieren Auge in Auge auf gleicher Höhe zu tauchen – aus dem Blauen kommend – schwebend über dem Abgrund. Der Aufstieg erfolgt dann über eine „Hügelpiste“ aus pilzförmigen Korallenblöcken. Trotz einsetzender Strömung sollte sich noch ein wenig Luft reservieren, denn unter den Korallenblöcken liegen oft schlafende Haie, die sich gut und gerne fotografieren lassen.
Am Kap West sichteten wir bei unserem vorletzten Tauchgang im letzen Jahr einen fast 3 m langen Gitarren-Rochen. Das war Grund genug, einen der ersten Tauchgänge in diesem Jahr wieder dort zu begehen und wir wurden auch nicht enttäuscht. Direkt beim Abstieg zum überwiegend sandigen Grund auf 30 m begrüßte uns eine große Karrettschildkröte, die aus dem auf der rechten Seite liegenden Kanal kam, dazu drei kleinere Weißspitzen-Riffhaie und zwei Napoleons. Unseren Gitarrenrochen haben wir leider nicht wieder gefunden, aber umrahmt von jeder Menge Schwarmfischen „stolperten“ wir beim Aufstieg noch über einen ansehnlichen Schwarzfleck-Stechrochen, der sich mit Sand bemehlt zu tarnen versuchte.
Als Kontrast zu diesem Riesen haben auch Fangschreckenkrebse hier ihre Reviere. Beim Sicherheitsstopp bei 5 m fand ich noch einen sehr interessanten Block, auf dem ein brauner Schaukelfisch, Mengen an Glasfischen, eine hellblaue Fadenschnecke und viele kleinere Riffbewohner ihr Zuhause haben. Mein absolutes Highlight folgte dann aber, nachdem ich meine Fotokamera nebst Blitzanlage gerade ausgeschaltet und für’s Herausheben aufs Boot gesichert hatte: Ein Adlerrochen kam in schönster Fotonähe „angeflogen“. Sein Lachen im Gesicht war deutlich zu erkennen und ich konnte seine weißen Tupfen auf der Oberfläche zählen. Nun ja, zwar kein Foto aber eine schöne Erinnerung.
Am Theater/View Inn wohnen zwei (oft mehr) ortstreue Geistermuränen (männlich und weiblich) und ein weiß-gelblicher Schaukelfisch.
Sapolohe/Weißes Haus ist ein schöner Platz für Blockfans und Nahaufnahmen. Hier leben jede Menge juveniler Krugfische, Riffbarsche, Kaiserfische, Rotfeuerfische, Drückerfische und Korallenbarsche. Durban-Tanzgarnelen und Pfeffer- und Salzgarnelen, Seenadeln sowie Weißrückengarnelen, die auch auf die Hand wandern, um den „Hausputz“ vorzunehmen. Soweit es die Strömung zulässt, sollte man sich die Zeit nehmen und genauer hinschauen. Jahreszeitabhängig sind hier auch Anglerfische zu entdecken.
Die Stingray Bay bietet sich vor allem morgens an, da dann der Sonneneinfall ideal zum fotografieren ist. Es gibt hier zwei Blocks auf ca. 15 m, auf denen rote Korallen, eine große Prachtanemone mit Weißrücken-Anemonenfischen, jede Menge Garnelen, Glasfische, etc. beheimatet sind. Geht man ein Stück weiter über die Sandfläche nach rechts, kann man japanische Röhrenaale beobachten, die zu unserer großen Verwunderung nicht besonders scheu waren. Dieses Jahr hatten wir auch noch das Glück, eine Sepia aus nächster Nähe vor die Linse zu bekommen, deren Farbspiel einfach fantastisch war. Im letzten Jahr konnte ich ein schönes Portrait von einem ausgewachsenen gewöhnlichen Rotfeuerfisch machen, der mich – wie ein kleiner Hund – während des Tauchgangs am Block sprichwörtlich „verfolgte“.
Pulau Leokan ist dafür bekannt, dass – wenn die Wassertemperatur stimmt – hier die schwangeren Haiweibchen ruhen und im letzten Jahr diverse Rochenpaarungen der großen Schwarzfleck-Stechrochen zu beobachten waren. Der Tauchplatz hat ansonsten leider eine Menge Korallenbruch aufgrund der Naturgewalt und als Folge der Dynamitfischerei.
Leokan – Levis 501 ist ein Tauchplatz, der mit einer Tauchttiefe von max. 12 m viele Überraschungen bieten kann. Wir filmten hier eine Seekobra aus nächster Nähe. In den Zylinderrosen verstecken sich jede Menge Hohlkreuzgarnelen und in den Glasperlenanemonen viele Preussen- und Anemonenfische. Diverse kleine Muränen und jede Menge unterschiedlicher Einsiedlerkrebse und Schnecken sind hier beheimatet und mit etwas Glück findet man auch mal ein Tritonshorn.
Pulau Pasi ist einer meiner Lieblingstauchplätze. Er hat einen wirklich einmaligen Korallengarten der zum effektvollen Fotoshooting einlädt. Es fehlen mir einfach die Worte, um diese wunderschöne Landschaft zu beschreiben. Wie mir berichtet wurde, sind dieses Jahr Dornenkronenseesterne in das Revier eingefallen und ich mag mir nicht vorstellen, wie dieses „Blumenmeer unter Wasser“ nun wohl gelitten hat. Jedenfalls treffen sich hier Blaupunktrochen, Kugel-, Igel-, Stein- und Skorpionsfische und hin und wieder eine Seekobra.
Der sogenannte Fischmarkt ist definitiv nur etwas für Taucher, die keine Angst vor Strömung haben. Ich habe hier unten einen Teil meines Films gedreht, bei dem unsere Luftblasen die Oberfläche nicht erreichen, sondern kreisförmig in die Tiefe gingen. Sicher ist dies nicht immer der Fall, aber dadurch, dass dieses Riff unmittelbar an einem Hang über unendlicher Tiefe liegt, entstehen hier mit den Gezeiten gewaltige Strömungen. Gerade das aber verbindet die zahlreichen Raubfische mit den wenigen Motivjägern, die hier stets reichlich Beute für ihre Fotosafaris machen können.
Weitere Ausflugsmöglichkeiten Wer nicht nur unter Wasser strampeln möchte, dem empfiehlt sich der Fußmarsch auf den höchsten Berg von Bira (Sonnencreme und Wasser nicht vergessen!). Mit etwas Glück kann der Taucher auf Abwegen hier sogar wild lebende Affen beobachten. Mit dem „öffentlichen“ Bus, gelegentlich auch inklusive Holz-, Fisch-, Hühner- transport und entsprechendem „Kuschel- effekt“ geht es ca. 1,5 Stunden in Richtung Provinzhauptstadt nach Bulukumba und hier zum Markt. Wie so oft wurden wir von den Einheimischen kurz mal am Arm berührt (das soll Glück bringen) und haben viele, viele Fotos machen „müssen“. Die weißen „Langnasen“ sind hier eben noch etwas Besonderes.
Daneben lohnt der Ausflug zum Ban Tai-Wasserfall bei Bulukumba (Fahrtzeit ca. 2,5 Stunden mit dem PKW).
Tannah Beru, das Bootsbauer-Dorf ist ca. eine Stunde mit dem Auto von Bira entfernt. Hier konnten wir die Entstehung der landestypischen Holzboote in jeder Bauphase beobachten. Für Holzbootfans ein wirkliches „Muss“. Auf dem Rückweg besuchten wir noch eine Weberei, wo wir die landestypischen Sarongs nicht unberührt zurückließen. Eine lohnende Investition, die ihren Preis hat.
Und last but not least die Ara-Süßwasserhöhle Die landschaftlich schöne Strecke führt durch das ansehnliche und sehr saubere Dörfchen Ara mit auffallend vielen Blumen vor den Häusern, über eine Huckelpiste, vorbei am alten 50 m tiefen Dorfbrunnen, zur Süßwasserhöhle. Der Abstieg zur Tropfsteinhöhle ist nicht ganz einfach (festes Schuhwerk ist zu empfehlen, da es sehr rutschig ist). Für diesen Ausflug hat Elvis einen Bus mit Fahrer organisiert. Tipp: Immer vorher nach den Fahr-Preisen fragen.
Wer Natur mag und einen Spaziergang – auch mal durchs Gestrüpp – ans Kap von Bira wagt, wird nicht enttäuscht. Mit festen Schuhen ist man auch hier im Vorteil. Die Umgebung lädt zum fotografieren ein. Doch wer im urwüchsigen Gelände längere Zeit stehen bleibt, muss leider damit rechnen, von großen roten oder schwarzen Ameisen irgendwie mit einem Baum verwechselt zu werden…
Wer jetzt Lust bekommen hat auf einen Individualurlaub mit Kontakt zur örtlichen Bevölkerung und echten Naturerlebnissen statt Luxus und Wellness, für den ist Bira das Erlebnis. Scheut Euch nicht, drei Wochen einzuplanen, denn nicht jeder Tag muss ein Tauchtag sein und Erholung findet man in Bira auf vielerlei Wegen. „Tauchen mit Elvis“ ist Tauchen ohne Stress aber mit der Garantie ganz persönlicher Taucherlebnisse mit einem Hauch von Abenteuer. Habt Ihr Fragen oder interessiert Euch für weitere Details oder unsere DVD, dann sendet uns eine Mail an f.schlawe@ws-beraterteam.de
Zu guter letzt für die Techniker: Film: SONY TRV 900 mit Amphibico Navigator, Foto: Nikonos V mit 15, 20, 28 mm Objektiven und Close Up.
Immer gut Luft! Manuela und Frank Schlawe
Bira-Strand
Anda-Bungalows
`mal nicht Tauchen Teil 1
doch Tauchen ?
natürlich auch Tauchen !
`mal nicht Tauchen Teil 2
`mal nicht Tauchen Teil 3
Die Küste rund um Bira
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 15.12.2006 von Peter Menzel [CMAS ***, 560 TG]
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Hallo an alle Taucher ! Am 03. Dez. bin ich von einer 3-wöchigen Reise nach Bira wieder in Deutschland gelandet. Ich hatte diese Tauchreise als Gruppenreise organisiert. Die Flüge wurden über Fly.de gebucht und es ging mit Royal Brunei von Frankfurt über Bangkok, Brunei, Bali nach Makassar. Dort hatte ich für alle eine Nacht zum erholen im Losari Beach Hotel reserviert, denn die Anreise ist schon recht anstrengend. Am nächsten Morgen ging es dann mit dem Auto die restlichen 180 km nach Bira, wo wir um 13:00 Uhr ankamen. Wir wurde schon erwartet und konnten sofort unsere Bungalows beziehen. Es gibt in Bira, in den Anda-Bungalows zwei Kategorien von Bungalows. Erstens die neu errichteten aus Stein und die etwas älteren, auf Pfählen stehenden aus Holz. Beide sind jedoch mit Dusche und Aircon ausgestattet, sauber und gemütlich. Da wir im November unten waren, was die heisseste Zeit des Jahres ist, waren wir für die Aircon sehr dankbar. Sie hat den Raum auf angenehme 28 Grad herunter gekühlt ! :-) Frühstück (im Preis incl.) und Abendbrot gibt es in der Regel im Restaurant in den Anda-Bungalows. Das Frühstück könnte zugegeben manchmal etwas abwechslungsreicher sein aber zumindest gibt es Tee, Kaffee, Toast, Pancake, Rühr- oder Spiegelei, bzw. Omelette. Auch zwei Marmeladen sind vorhanden,meistens jedenfalls. Zum Abendbrot kann man nach der Karte bestellen oder man äußert einfach seinen Wunsch und wenn es möglich ist, wird dieser auch prompt erfüllt. Das Essen ist geschmacklich sehr gut und ausreichend. Fischliebhaber werden besonders auf ihre Kosten kommen. Das Tauchen läuft wie folgt ab: Die Gäste bekommen am Abend die Ausfahrtzeit und das Ziel für den nächsten Tag genannt. Die Zeit richtet sich nach den Gezeiten. Elvis sit sehr darauf bedacht, in Sachen Tauchplatz auf die Wünsche der Gäste einzugehen. Es gibt mehr als 15 Tauchplätze die angefahren werden können. Man ist mit seinem Boot an jedem Tauchplatz allein, also Zustände wie in Sharm oder Hurghada, wo die Boote gekennzeichnet werden müssen, damit man sich auch wieder zurückfindet, kennt man in Bira nicht. Die Tauchplätze selbst unterscheiden sich von einander sehr stark, es gibt Plätze mit einer max. Tiefe von 12-15 Metern, welche ein Paradies für Makrofotografen sind und adnn wiederum gibt es Plätze mit herrlichen Steilwänden,starken Strömungen und wunderbaren Korallengärten zum Austauchen. Elvis begleitet fast jeden Tauchgang, die Buddieteams können aber auch individuell tauchen. Als sehr angenehm wurde von allen empfunden, das die gesamte Ausrüstung von dem Staff jeden Tag aufs Boot gebracht wird, dort montiert und auch nach dem Tauchgang auf eine andere Flasche gewechselt wird. Wenn man gegen 14:00 / 15:00 Uhr wieder an Land ist, kümmert sich das Team um den Transpot der Ausrüstung in die Basis wo es gespült und getrocknet wird. Ihr braucht also nur Tauchen und Relaxen ! Die Ausfahrten erfolgen mit traditionellen Fischerbooten. Ein neues Boot, welches genau auf den Bedarf des Tauchens ausgerichtet ist befindet sich zur Zeit im Bau und wird nächstes Jahr fertig sein.
Da es allen Teilnehmern sehr gut gefallen hat und einige gern wieder mitkommen möchten habe ich mich entschlossen, im nächsten Jahr wieder eine Grupe für den Zeitraum von 3 Wochen ab dem 05. Nov.07 zusammen zu stellen. Ich würde mich sehr freuen, wenn sich noch mehr Interessierte hier bei mir melden.
Bis dahin alles Gute und Danke an Elvis und sein Team!
Infos unter www.peters-divesite.de !
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 11.12.2006 von Daniela [AOWD, 160 TG]
Hallo zusammen!
Ich habe in diesem Jahr an einer Gruppenreise nach Bira im Nov. / Dez. teilgenommen. Die Reise war privat organisiert. Unterkunft und Tauchen hatten wir bei den South-Sulawesi-Diver in Bira und den Anda-Bungalows gebucht. Ich muss sagen, das dies mein schönster Tauchurlaub bisher gewesen ist. Bira ist ein Dörfchen im Südosten von Sulawesi und liegt fernab der Touristenströme. Den Taucher erwarten dort herrliche Korallengärten, Steilwände an den vorgelagerten Inseln wie Pulau Gamping und Pulau Parsi. Es gibt Großfisch ebenso wie unzählige Motive im Makrobereich. Unbedingt muß ich aber erwähnen, das jeder tauchgang in Ruhe und Entspannung stattfindet...., man ist an jedem Spot allein!!!!! Elvis und sein Team sind sehr hilfsbereit und immer bemüht, den Gästen spannende Erlebnisse zu bieten. Auch wird auf die Wünsche der Gäste eingegangen. Die Unterkunft ist zwar etwas einfacher, als man es möglicherweise von Bali gewöhnt ist, aber es ist sauber und schon fast familiär. Das Essen, welches in den Anda-Bungalows angeboten wird ist ausreichen, schmackhaft und gut und wer möchte, kann in der Küche noch spezielle Wünsche äußern, so das auch hierbei niemand zu kurz kommt. Insgesamt ein sehr lohnender Urlaub und dazu zu einem sehr guten Preis. Danke an Elvis und seinem Team und auch vielen Dank an Peter für die gute Organisation ! ICH KOMME WIEDER
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South - Sulawesi - Diver (Bira) geschrieben am 27.09.2005 von Frank Hartfeld [PADI Rescue, 950 TG]
Gleich vorweg: Wer auf 5-Sterne-Hotels und voll reguliertes Tauchen im Pauschal-Packet steht, ist hier fehl am Platz.
Bira liegt an der südlichen Spitze der Hauptinsel von Sulawesi. Deshalb wird allein die Anreise wird einige abschrecken - allein für die Anreise sollte man 1 - 2 Tage (inklusive den 4-stündigen Auto-Transfer) einrechnen - denn Bira liegt wirklich abseits der üblichen touristische Pfade: Dies ist nicht Asien ´light´ - wie z.B. Phuket oder Bali.
Genau das haben wir jedoch gesucht!
Untergebracht waren wir in den Anda Bungalows & Hotels. Die Unterbringung erfolgt entweder in Steinbugalows mit AC oder Holzbungalows mit Ventilator. Letzteres fand ich vollkommend ausreichend. Das Essen ist landestypisch und lecker - erwartet aber keine Hamburger, Fritten, Spaghetti etc. !!!
Tauchen: Wir waren zu dritt und 14 Tage (nahezu) die einzigsten Taucher weit und breit. Wer immer schon mal einen Hai sehen wollte - hier hört man irgendwann auf zu zählen. In der Regel sind dies Whitetips - jedoch hauen die nicht sofort ab (wie in Ägypten) und schwimmen auch schon mal in 1 - 2 m an einem vorbei. Auch sonst sind Großfischbegegnungen drin (kl. Mantas (Mobula), Napoleon, Riesen-Zackis, Pferdekopfmakrelen...) aber es sind u.a. auch große Schwärme an Wimpelfisch sind zu sehen.
Was sofort sehr angenehm auffällt, das hier das Tauchen sehr individuell gestaltet ist. Da wir ja nur zu dritt waren, wurden alle Tauchplätze nach unseren Vorlieben ausgewählt. Was mich bei meinem letzten Tauchurlaub in Ägypten abgenervt hat - massenhaft Regelungen à la ´PADI-Kindergarten´ - fehlt hier vollkommen. Der Service ums Tauchen stimmt nun mal - so muss man nicht mal die Tauchkiste bzw. Flaschen zum Boot schleppen bzw. die Sachen spülen. Dies übernimmt die Crew !
Die Boote sind ortstypische Fischerboote, die auch bei rel. geringen Wellengang schön etwas schaukeliger sind. Erwartet hier also nicht zu viel Komfort. Ins Wasser geht´s mit ´ner Rolle rückwärts - rein ins Boot über eine kleine Leiter, nachdem man Blei, Jacket und Flossen vorher angereicht hat.
Die Tauchplätze sind sehr abwechslungsreich - vielfach sehr schön und artenreich. Leider gibt es - wie inzwischen in vielen Gegenden der Welt - auch Ecken zu sehen, wo das Dynamitfischen seine Spuren hinterlassen hat. Die besten Plätze haben ggf. schon was Strömung - aber war dies regelbar.
Der Basisleiter Elvis legt wohl sehr wert auf sichere Tauchgänge ( Dekokammer in der Nähe kann man knicken) - aber er bekommt auch nicht direkt einen Herzanfall, wenn´s mal tiefer als 30m geht. Die interesanten Sachen gibts halt manchmal tiefer. Für erfahrene Taucher ist das als äußerst angenehm anzusehen - da z.B. Ägypten hier immer ´nerviger´ wird.
Rahmenprogramm: Wenn man nicht taucht, wird es in Bira schon was problematisch. Es gibt wohl einen feinsandigen Strand - jedoch ohne Infrastruktur, wie z.B. Sonnenschirme. Auch ist der Sand - gerade in Nähe der Hauptzugangs - mit Müll bestückt. Ausflüge sind nur begrenzt möglich: Wir waren einen Tag mit einem Sammeltaxi (hoher ´Kuschelfaktor´!) auf den Markt in der Provinzzentrale Bolokumba. Hier war man wirklich der einzigste Weiße. Ansonsten kann man noch auf einen Aussichtspunkt auf einen Berg bei Bira hochlaufen (Wasser und Sonnencreme nicht vergessen). Für Nichttaucher könnte Bira etwas öde werden.
Abends ging es jeweils auf ein Bitang-Bier in eines der Tokos. Dies sind kleine Bretterverschläge, wo man allerlei Kleinigkeiten bis hin zu Medikamenten kaufen kann. Hier sitzen i.d.R. den ganzen Tag (und Nacht) Frauen, die darauf warten, das irgendjemand eine Kleinigkeit kauft. Wenn man dann hört, das unsere 2 Dekobiere am Abend für die Besitzerinnen einen außergewöhnlichen Umsatz darstellen, wird einem erst mal die materielle Armut der Menschen bewusst. Bei all dieser Armut habe ich mich dort bedeutend sicherer gefühlt, als wenn ich in Deutschland vor meine Haustür gehe.
Bewertung: Ich vergebe für diese Basis 5 Flossen - da ich den hier üblichen inflationären Gebrauch von 6 Flossen (= excelletes Tauchen) für übertrieben halte. Ich hab halt schon ein paar Tauchbasen ´durch´ - wobei das Tauchen in Bira sicherlich zu meinen positivsten Erfahrungen zählt!
Bewertung :
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