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Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Niedersachsen - Speicherbecken Geeste, Lingen



Tauchplätze Deutschland - Niedersachsen

Speicherbecken Geeste, Lingen

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 Datenbank - Tauchplätze - Deutschland - Niedersachsen - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 30079
Speicherbecken Geeste, Lingen
geschrieben am 26.09.2006 von divegerald [CMAS****, 900 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Lingen, 22.09.2006

Wieder Aale, Aale satt, das zweite Mal!!

Wieder hat Ingrid in Ibbenbüren zu tun, wieder eine Möglichkeit weiter zum Speicherbecken Geeste, Lingen zu fahren um nach unseren Aalen vom 11.09.2006 zu sehen.
Ich glaube nicht, dass wir wieder so ein Glück haben - so viele Aale zu sehen.
Aber was soll’s, wichtig ist es, den Kopf unter Wasser zu stecken.
Wir haben Sonnenschein, fast 28°, starken Wind, und hohe Wellen im Speicherbecken, der Sand wird im Wasser richtig aufgewirbelt.
Mal schauen wie es unter Wasser ist.
Wir werden angenehm überrascht, ab 3m Tiefe ist eine Sicht von 3 bis 8 m, ab 10 m ist wieder null Sicht.
Zuerst wollen wir am Badezimmer vorbei zur Kante um von da aus zu dem Steinfeld tauchen. Kurz vor der Kante stoßen wir auf ein schwebendes Gebilde, mir fällt im ersten Moment nur ein, das ist eine riesige „Wolke Fadenalgen“, das kann doch in dieser Tiefe nicht sein.
Wir schalten die Lampen ein und die grüne Wolke wird sandfarben. Wir fassen mit den Händen hinein, nichts, aber das Loch in diesem Gebilde bleibt.
Unter dieser Wolke liegen mehrere tote kleine Barsche, schon sehr merkwürdig.
Weiter geht es in Richtung Steinfeld, durch den heutigen Sonnenschein haben wir eine besonders gute Sicht, wir lassen unsere Lampen an, um besser zwischen den Steinritzen sehen zu können.
Wie beim letzten Mal, begegnen wir dem großen Schwarm Barsche, diesmal kommen sie aber nicht ganz so dicht heran.
Guck ich richtig? Sind da die Aale? 6 dicke Burschen liegen zwischen den Steinen.
Dann wird es fast stockdunkel, wir schauen nach oben, ist die Sonne weg? Es wird doch kein Gewitter aufgezogen sein! Wir gehen höher und stecken mitten in einem mächtigen Schwarm Wasserflöhe. Hier futtern also die Barsche. Jetzt nutzen auch keine Lampen mehr, ab ins tiefere Wasser und zurück.
Es kommt die Stelle, wo wir vor Tagen die vielen Aale gesehen haben und auch heute sehen wir die ersten Aale auf dem Sand liegen. Einer neben dem anderen, teils mächtige Brocken, einige etwas kleiner, aber keine so genannten „Schnürsenkel“, allesamt richtig für den Angler.
Nicht alle bleiben ruhig liegen, manch einer zieht langsam von dannen, einer versucht durch schlängeln Mulm aufzuwirbeln um sich unsichtbar zu machen. Dann sehen wir etwas, was ich bei den Aalen noch nie gesehen habe, aber von den Schlangen kenne. Mehrere Aale sind ineinander verschlungen, ist das Paarungsverhalten? Sie liegen dabei ruhig.
Jedes Jahr ziehen Aale aus Europa, Nordafrika und Nordamerika zur Paarung ins Sargasso- Meer zu ihrer Brutstätte; wo sie sich paaren, ist mir nicht bekannt.
War das ein ähnliches (oder richtiges) Paarungsverhalten?
Wir tauchen weiter und zählen die Aale, bei 60 Stück hören wir auf, es sind wohl um die 100 (einhundert). Sollte es sich tatsächlich um Paarung handeln, so ist es verständlich, das diese vielen Aale an einer Stelle zu sehen sind.
Unglaublich, aber wir sehen es mit eigenen Augen!

Ingrid/ Gerald

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Datenbankeintrag 29976
Speicherbecken Geeste, Lingen
geschrieben am 22.09.2006 von Ingrid + Gerald

1 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Aale, Aale satt! Lingen, 11.09.2006

Abgesehen davon, dass wir jedes Jahr im Oktober zum Schatzkistentauchen nach Lingen fahren, ist es schon lange her, das wir hier zum Spaßtauchen waren. Ingrid hat in Ibbenbüren zu tun und schlägt vor, einige Stunden früher zu fahren um im Speicherbecken Lingen entspannt den Kopf unter Wasser zu stecken.

Wir sind überrascht, als wir das letzte Mal hier waren, lag der Wasserspiegel erheblich niedriger, auch ist das Wasser im Uferbereich fast glasklar.

Hoffentlich ist die Sicht ab vier Meter auch so!

Das Umziehen und der Partnercheck ist schnell gemacht und ab geht es in die Fluten. Über das Badezimmer hinweg soll es an der Kante entlang zum Steinfeld gehen. Aber die Sicht ist unterhalb 10 Meter gleich Null, wir tauchen etwas höher und können wieder 5 Meter weit sehen. Es geht in Richtung Steinfeld, hier habe ich die Hoffnung ein paar Aale zwischen den Steinbrocken zu finden.

Ab dem Steinfeld begleiten uns kleinere Schwärme Barsche, bis wir auf einmal in einem riesigen Schwarm Barsche stecken. Wir fühlen uns ins Meer versetzt, sehen nur noch Barsche, Barsche, Barsche. Sie schwimmen beim Ausatmen nicht weg, das ist schon ungewöhnlich.

Ohne jeglichen sichtbaren Anlass sind auf einmal alle Barsche verschwunden, ich sehe mich um, nichts, ich kenne dieses Verhalten nur wenn Gefahr droht. Weder die Barsche, noch ein anderer Raubfisch sind zu sehen, merkwürdig, sehr merkwürdig!

Weiter geht’s, ich will doch Aale sehen, nichts, das Steinfeld ist sauber.

Es geht zurück und die Sichtverhältnisse werden besser. Wir tauchen tiefer, hinter dem Steinfeld verschwindet in einer großen Wolke ein Tier. Neugierig geworden, achten wir jetzt auf alles. Es lohnt sich - und wie!. Wir sehen den ersten Aal, der auch gleich wieder verschwindet.

Nun geht es Schlag auf Schlag; teilweise liegen die Aale zu dritt im Abstand von einem Meter nebeneinander. Beim näher kommen tauchen die Aale langsam in die Tiefe - bis auf drei Mutige. Bei einem Burschen verharren wir minutenlang und betrachten uns gegenseitig. Einen freischwimmenden Aal sehen wir noch bei unserem Ausstieg. Wir sind uns einig: der Riesenschwarm Barsche und über dreißig Aale in einem Tauchgang - und das im Speicherbecken - kommt so schnell nicht wieder vor.

Gerald/Ingrid www.papageidiver.de

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Datenbankeintrag 12373
Speicherbecken Geeste, Lingen
geschrieben am 09.02.2001 von Oliver

18 von 26 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 12 von 15 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Speicherbecken Geeste

See- und Tauchordnung für Gasttaucher
 

  1. Das Speicherbecken Geeste ist kein öffentliches Gewässer und unterliegt damit nicht den Bestimmungen für den Gemeinbrauch von öffentlichen Gewässern in Niedersachsen.
  2. Das Recht, das Speicherbecken Geeste für den Tauchsport zu nutzen, liegt laut Nutzungsvertrag ausschließlich beim Tauchclub Hydra Lingen e.V. (TCH)
  3. Auswärtige bzw. vereinsfremde Taucher bedürfen in jedem Fall einer Tauchgenehmigung durch den TCH und müssen sich anmelden. (Kontaktadressen siehe am Schluss)
  4. Tauchschulen oder Tauchlehrer, die den See zu kommerziellen Zwecken nutzen, haben eine Jahresgebühr an den TCH zu entrichten. (näheres bei Roland Hollmann)
  5. Das Tauchen im Speicherbecken Geeste geschieht auf eigene Gefahr. Für auswärtige bzw. vereinsfremde Taucher wird von Seiten des TCH keinerlei Haftung übernommen.
  6. Voraussetzung für die Ausübung des Tauchsports ist die Einhaltung der Richtlinien des VDST oder vergleichbarer Standards anderer anerkannterVerbände.
  7. Offizielle Großveranstaltungen der Gemeinden Lingen oder Geeste bzw. der Betreibergesellschaft haben in jedem Fall Vorrang vor dem Tauchsport.
  8. Alle Nutzer verpflichten sich, den See selbst und seine Umgebung (Strand und Deich, Parkplätze, Zufahrten und Grünflächen) in einwandfreiem Zustand zu hinterlassen.
  9. Als Parkplätze für Taucher ist nur die zweite Parkebene, d.h. die tieferliegende Parkfläche vor dem Restaurant vorgesehen. Daß die Behindertenparkplätze nicht in Anspruch genommen werden, versteht sich von selbst !
  10. Die Parkordnung ist einzuhalten ( bitte kein "Querparken") ! Gespanne sind abzukoppeln und nebeneinander abzustellen.
Umkleiden ist nur im Freien möglich, wir bitten dabei dringend um diskretes Verhalten, um andere Besucher des Sees oder des Restaurantes nicht zu stören. Von außen zugängliche öffentliche Toiletten befinden sich am Ostgiebel der "Deichkrone".
Ruhestörungen (v.a.nachts) haben zu unterbleiben, der Betrieb von mitgebrachten Kompressoren ist nicht gestattet, auf dem Gelände innerhalb der Schranken sind Camping und Grillen streng untersagt. Tauchgebiet ist ausschließlich die sog. "Badebucht" (Bereich der Kiesaufschüttung), die mit einer Bojenkette abgegrenzt ist. Diese Begrenzung ist unbedingt einzuhalten.
Surfen und Segeln oder der Betrieb von Booten ist in der gesamten Badebucht untersagt. Taucherbojen müssen nicht mitgeführt werden.
Alle unter Wasser befindlichen Orientierungsmarken und Laichhilfen, aber auch alle Bojen etc. sind in dem Zustand zu belassen, in dem sie vorgefunden werden.
Das Einbringen von Gegenständen jeglicher Art ist untersagt.
Als Ein- und Ausstieg ist möglichst der Treppenaufgang am Ostgiebel des Restaurantes zu nutzen. Der Pflanzengürtel im Flachwasserbereich ist möglichst zu überschwimmen.
Die Flora und Fauna des Sees ist in besonderem Maße zu schützen. Für Übungszwecke - z.B. im Rahmen der Tauchausbildung - steht eine Unterwasser-Plattform zur Verfügung ( auf ca. 7 Metern; vom Einstieg 95°)
Die Durchführung von Eistauchgängen ist streng untersagt.
Der Tauchclub Hydra Lingen e.V. bittet alle Taucher, sich an diese Richtlinien zu halten und im eigenen Interesse auch andere auf eventuelles Fehlverhalten hinzuweisen.
Danke !

Kontaktadressen:

Roland Hollmann
1. Vorsitzender TCH
Fledderbergstraße 17
49809 Lingen
Tel: 0591 - 52555
Fax: 0591 - 59558
e-mail:
TC-Hydra.Lingen@t-online.de

Christoph Wallmann
Ausbildungsleiter TCH
Holterhues Hof 20
49811 Lingen
Tel: 05906 - 2299
Fax: 05906 - 2299
 
Wilfried Schiffer
Schriftführer TCH
Am Mühlenberg 20
49808 Lingen
Tel: 05907 - 1211
Fax: 05907 - 1211
e-mail:
W.Schiffer@gmx.de

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