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Anfahrt/Anreise:
A27-Abfahrt "Dreieck Industriehafen" auf die A281. Bis zur Ampelkreuzung, dann scharf links Abbiegen zur "Auf den Delben". Am Stahlwerk vorbei. Links auf die Grambker Heerstraße bis zum Schild "Sportpark Grambke Badestelle" auf der linken Seite. Die kleine Straße ganz durchfahren bis zum Parkplatz.
Örtlichkeit/Einstieg:
Der nächste Einstieg ist in der Badebucht. Liegewiese mit kleinem Sandstrand. Abbruchkante nach fünf Metern. Welliger Boden in der Badebucht. Sechs bis sieben Meter tief.
Kompass und Boje mitnehmen!
Wasser:
Süßwasser
Erreichbarkeit:
Landtauchgang
Max. Tiefe:
9
Schwierigkeit:
Anfänger-TG
Wrack-TG
Strömung
Höhlen-TG
Bergsee
Füllmöglichkeit:
Tauchregulierung:
Notruf/Kammer:
Zentrum für Tauch- und Überdruckmedizin
Bremen (ZETÜM)
Ermlandstr. 55
28777 Bremen
Tel.: 0421 / 60 07 577
Sportparksee Grambke geschrieben am 07.03.2007 von Tzwenn
Da ich ganz in der Nähe des Sees wohne tauche ich hier eigentlich recht häufig. Die beste Zeit ist Mai bis Juli, dann können die Sichtweiten bis 8 Meter betragen, sehr hoher Bewuchs bietet Fischen Schutz. man sieht fast nur zwei- oder dreijährige Hecht, davon dann nachts aber auch bis zu 20 Stück in kurzer Zeit. Es gibt größere Barsche, die sieht man aber eher auch selten. Häufig und in großer Stückzahl kleine Barsche und Plötzen. Besonders erwähnenswert Steinbeißer (nur nachts zu sehen) und sehr häufig (besonders im Herbst/Winter) Schwebegarnelen, ursprünglich aus der Mittelmeerregion stammend. Verschiedene Schnecken, Fischegel, Plattwürmer, Asseln, usw. lassen sich auch finden, wenn man sucht. Bie Orientierung ist eigentlich ganz einfach: Man peilt vom Ufer in der Badebucht kurz die Mitte an und taucht dann nach Gefühl bis zu der schon beschriebenen Kante. Rechterhand/Richtung DLRG sieht man meistens mehr, Seemitte lohnt sich m.M. nicht und dann sollte man einen Kompass mitnehmen. Wenn man giezielt nach Hechten sucht findet man auch am Tage meistens recht viele. Die Badebucht ist übrigens der beste Platz. Links die Ruderstrecke ist konstant 3-4 Meter tief und total zugewuchert. Das entgegengestzte Ufer erreicht man schlecht und es bietet unwesentlich mehr Fisch. Die Orientierung ist hier schwierig, da auch hier die Tiefe recht konstant ist.
Der Sportparksee ist insgesammt die beste Möglichkeit in Bremen selbst zu tauchen. Wenn der Fischbestand irgendwann mal an Artenvielfalt gewonnen hat und es auch mehr größere Exemplare zu sehen gibt, fällt auch dieser Nachteil dem unisee gegenüber weitgehend weg.
Sven Gust/tauchprojekt.de
Schwebegarnele
Kleiner Hecht
Steinbeisser
Bis zu drei Meter hohe Pflanzen.
Hecht und Fischegel.
Hecht mit erbeutetem Barsch bei einem Nachttauchgang.
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Sportparksee Grambke geschrieben am 05.07.2006 von raczze [PADI DM, 279 TG]
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Ich war bereits im Sommer 2005 im Sportpark tauchen und war sehr enttäuscht. Hatte Sichtweiten von max. 30 cm und sehr viel Pflanzenbewuchs das man kaum durchkam. Also erstmal erledigt der See. Aber ich habe nicht aufgegeben. War letzten Freitag den 30.06.06 wieder da. Sind vom Parkplatz aus ca. 200 m gelaufen und dann vom Badestrand auf ca. 240° getaucht. Sichtweite war ca. 6 m (BOH - wenn ich da an letztes Jahr denke). Erst Sand dann einige Pflanzen. Und wie bereits mein Vorgänger beschrieben hat, etwas später die Kante wo es schnell bis 6 m geht. Wir sind ziemlich weit rein getaucht und haben die Sanddünen bis in den 9 m bereich genossen. Wassertemperatur war da unten 14°C. Zurück sind wir dann die Kante entlang und haben einige große Hechte gesehen. Natürlich auch einiges an Kleinfisch und einen größeren Barschschwarm. Sind der Meinung das es doch lohnenswert ist hier zu tauchen. Der nächste TG ist bereits geplant.
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Sportparksee Grambke geschrieben am 06.06.2006 von Marko [CMAS*, 32 TG]
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An einem kalten und windigen Tag im Juli haben wir uns den neuen Sportparksee in Bremen-Grambke vorgenommen. Vom Parkplatz muss man eine kleine Strecke laufen, um in die Badebucht zu kommen. Bei wärmeren Temperaturen sicher kein Vergnügen. An dem Tag waren einige Surfer unterwegs und auch die Besatzung der DLRG-Station war mit ihren Booten am Üben. Wir nahmen uns also vor, nur in der Badebucht zu bleiben, die auch genügend groß ist. Wir stiegen in der Nähe des Volleyballfelds ins Wasser. Es wurde nach ein paar Meter schnell tief und nach etwa fünf Metern kam eine Abbruchkante. Bis zur Abbruchkante gab es viel Bewuchs mir viel Laich, dahinter wechselten sich Sand und Bewuchs ab. Die Orientierung ist schwer, wenn man nicht der Abbruchkante gefolgt ist. Bodenhügel und -täler wechselten sich ab. Die Tiefe lag dabei zwischen sechs und sieben Metern. Im trüben Wasser (1,5 bis 2 m Sicht) sahen wir keine Fische, aber viele Kleinstlebewesen: Garnelen, Insektenlarven und Schnecken waren überall.
Ein interessanter See. Vielleicht ist die Sicht besser, wenn es weniger windig ist. Zu sehen gibt es sonst eine Menge und der Laich lässt auf viele Fische hoffen. Unbedingt einen Kompass mitnehmen und, wegen der vielen Surfer, eine Boje. Uns hatten die Jungs von der DLRG-Station eine Boje ausgeliehen. Vielen Dank noch mal dafür.
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