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Anfahrt/Anreise:
A14 Halle Richtung Magdeburg, Ausfahrt Löbejün ausfahren, dann rechts abbiegen und nach ca. 300 Metern wieder rechts auf den Feldweg einfahren. Dieser führt direkt zum großen Parkplatz vor der Basis.
Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 15.08.2002 von Tom [AOWD, 150 TG]
6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 9 von 9 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Anfang August waren wir in einem der drei Steinbrüche bei Löbejün, direkt an der zugehörigen Autobahnabfahrt der BAB Leipzig rtg. Magdeburg. Wenn man den holperweg erst mal hinter sich gelassen hat kommt man an einen kleinen Parkplatz, von dort geht es direkt zum ersten der drei Kessel. Als wir ankamen konnte man von der Steinbruchkante bis auf den 15m tiefen Grund sehen - wow. Die DLRG hat an dem Donnerstag noch Rettungsübungen für die Taucher gemacht, und es waren noch ein zwei andere PKW´s da. Als wir rein sind waren die andern schon am aufbrechen, da wir erst abends hingefahren sind. Direkt mit uns sind nur noch zwei Taucher aus Berlin (roter VW Bus) mit ins Wasser um den UW-Foto Special zu machen. Als die uns überholten war die Sicht stellenweise 1-2m statt wie vorher 10m. Da sollte man doch meinen der Special für richtiges Tarieren ist vor dem für UW-Foto dran .... Der See / Steinbruch selbst hat sonst wirklich klares Wasser, einige Fische (hauptsächlich Barsche) und es liegen viele Reste an Loren u.ä. aus Bergbau Zeit im See herum. Da es in strömen Regnete als wir rauskamen, haben wir uns die beiden anderen Kessel leider nicht mehr angesehen. Aber kann eigentlich nur genauso gut sein. Die 4 Flossen sind auf die größe des Steinruchs bezogen, man schaffte eine Runde locker mit einer Kanne.Sonst super. Allerdings auch keine Sanitären Anlagen oder Fressbuden, also Stullen selber einpacken!
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Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 29.03.2002 von Uwe [SSI MasterDiver, 220 TG]
4 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 14 von 15 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Ich habe zwar keine neue Tauchplatzbeschreibung zu den Löbejüner Steinbrüchen, muss aber an dieser Stelle mal ein Lob loswerden. Am vergangenen Wochenende war ich nach ca. 1 Jahr wieder in der Nähe von Löbejün und hab mal vorbeigeschaut, um die Lage zu peilen. Tauchen wollte ich diesmal nicht. Es waren, trotz des relativ miesen Wetters, viele Taucher anwesend. Am dritten Kessel tauchte eine DLRG-Rettungstauchergruppe und am ersten Kessel eine größere Tauchertruppe mit Zelten und allem Drum und Dran. Sah aus wie `ne Ausbildungsfahrt. Leider hab ich die Herkunft dieser Truppe nicht erfragt. Die DLRG-Taucher waren jedenfalls aus Zeitz. Ich weiß nicht, ob es abgesprochen war, jedenfalls begannen beide Truppen mit dem Einsammeln von dem, mittlerweise Zentnerweise (!!!) verteilten Zivilisationsmüll. Damit wurde meineserachtens unkompliziert und ohne großen Aufhebens (wie passend :-) ) ein Zeichen für alle naturliebenden Taucher gesetzt. Wenn wir`s nicht aufräumen (egal wer es verursacht hat) dann kommt unser schönes Hobby schnell in Verruf. Auch wenn es manchmal ein Kampf gegen Windmühlen zu sein scheint - nur so kann es funktionieren. Und ich weiß, wovon ich spreche, denn ich betreue als Mitglied einer DLRG-Rettungstauchstaffel Badegewässer, wo es jedes Frühjahr wieder so aussieht, wie vor der Aufräumaktion in Löbejün. Man kann alle Taucher nur ermutigen, dem nachzueifern, auch wenn mancher jetzt sagen möge "ich mach doch nicht den Dreck von anderen weg". Also großes Lob meinerseits an die betreffenden Taucher in Löbejün, vielleicht liest es hier jemand von denen, und kann mal posten, ob das geplant war oder eine spontane Aktion. Wenn es geplant war, dann wäre es gut, wenn solche Aktion vorher publiziert würden, um eine breitere Resonanz zu haben. Das Taucher.net wäre sicher eine gute Plattform dafür.
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Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 23.01.2002 von Lauti
4 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Von den 3 Kesseln in Löbejün habe ich nur den kleinsten betaucht: Viele Fische und Flußkrebse können beobachtet werden; besonders interessant für Taucher sind die alten Schienen und Loren, diese können zum Teil noch bewegt werden. Das alte Pumpenhäuschen ist betauchbar und eignet sich als "Plattform" gut für die Ausbildung. Die Sicht ist schon recht beeindruckend; zwischen 5 und 10m. Ich war im Herbst vor Ort und Gesellschaft leisteten mir nur eine Handvoll Taucher -> Abfälle unter Wasser lassen jedoch auf "Tauchtourismus" im Sommer schließen. Der 3. Kessel ist nicht viel tiefer als 12m. Anfahrt über die A9 - Abfahrt Zörbig, in Richtung Zörbig, von Zörbig kommend durch Löbejün durch in Richtung Könnern und hinter Löbejün noch ca. 500 m, dann links in einen Feldweg abbiegen.
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Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 29.08.2001 von Jens Rabe
4 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
In Löbejün soll es 3 Steinbruchseen geben, von welchen ich
nur einen kenne, das ist glaube ich auch der bekannteste. Einstieg ist
über einen Ponton. Das Wasser ist sehr sauber, die Sicht ist auch
meistens gut, wenn nicht all zu viele Taucher drin sind. Bis gestern gab
es hier Unmengen von Krebsen, die leider zur Zeit absterben durch die Massen
von Müll, die im See liegen. Es gibt aber auch interessante Dinge
zu beobachten. Wenn man vom Ponton aus nach links die Runde herum taucht,
kommt man zuerst zu einem Grabstein, welcher auf ca. 17 Metern liegt. Taucht
man weiter an der Steilwand entlang, sieht man nach einiger Zeit ein "Sprengarbeiten
- Betreten verboten" Schild und auch eine "Sperber" (DDR-Moped).
Es gibt auch ein Pumpenhäuschen auf ca. 12 Metern, wo oft Ausbildung
durchgeführt wird. Weiterhin sieht man des öfteren vermoderte
Bäume, auf einem von ihnen steckt ein alter Stiefel sowie Teile von
Schienen und Loren. Fische gibt es nicht so viele, es ist eher Glückssache,
wenn man mal einen ganzen Schwarm Barsche sieht.
Sieht man vom Müll ab, ist es ein ganz angenehmer Tauchplatz. Man
sollte jedoch möglichst verhindern, am Wochenende zu kommen, weil
dann sehr viele Taucher drin sind, die die Sicht ziemlich beeinträchtigen.
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Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 11.07.2001 von Olli
5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 7 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Der Tauchlatzbeschreibung von Uwe giebt es kaum etwas hinzuzufügen.
Trotzdem möchte ich hier einen kurzen Erfahrungsbericht von unserem
Tauchwochenende am 7.7.01 in Löbejün veröffentlichen, der
die Situation an mitlerweile vielen Tauchplätzen, ehemaligen Geheimtips,
ganz gut wiederspiegelt. Vieleicht wäre das auch mal ein Thema für
ein Diskusionsforum. Als wir (5 Taucher) am 6.7.01 gegen 21.30 Uhr an den
Steinbrüchen ankamen, waren wir natürlich nicht die Ersten.
Diverse Taucher und auch "normale" Zeltgäste hatten sich schon um
die Steinbrüche verteilt. Hier sei noch mal erwähnt, dass hier
alle "schwarz" Zelten und es von der Gemeinde lediglich geduldet wird Stromaggregate
dröhnten mit Lautsprechern um die Wette, alles in allem ruhig und
idyllisch ;-|
Am nächsten Morgen war dann die Anzahl der Taucher und Zeltler
in vollem Maße zu sehen. Schätzungsweise an die 100 Taucher,
ca. 30 einfache Zeltler und im laufe des Tages noch etliche Badegäste
aus der Umgebung tummelten sich rund um die Steinbrüche. Überall
lag breits Müll in Mengen herum, der sich im Laufe der nächsten
2 Tage leider noch vermehren sollte. Keine Spur einer Tauchbasis, die das
Gelände verwaltet Mülltonnen und das Dixiklo, welche schon einmal
vorhanden waren, sind ebenfalls verschwunden. Hier drängte sich mir
die Frage auf: Hat hier jemand aufgegeben?
Nun zum Tauchen: Wie gesagt es waren etliche Taucher da, die natürlich
mehrere Tauchgänge am Tag absolvierten. Darunter auch einige Gruppen,
die Ausbildungen durchführten. Getaucht wurde fast ausschlieslich
im Kessel Nr.1 und 3.
Am Kessel 1 (dem größten) waren die Tauchbedingungen bis
auf das Gebiet um die Einstiegsstelle trotz der Menge an Tauchern recht
gut, was wohl auf die Größe und Tiefe des Gewässers zurückzuführen
ist. Die Sicht betrug ca. 10 - 15m. Aufgewühlte Stellen haben wir
keine gesehen, das Gewässer schiehn in Ordnung und wir konnten einen
sehr schönen Tauchgang durchführen. Am Kessel 3 sah die Situation
etwas anders aus:
Das relatief kleine und mit 10-12m doch flache Gewässer war sichtlich
übertaucht. Unvorsichtige Taucher können hier sehr leicht Sedimente
aufwirbeln. Ein unbedachter Flossenschlag selbst 2m über dem Grund
genügt dazu. Dem entsprechend war die Sicht bereits auf ca.6m eingetrübt.
Immer wieder sahen wir Schlammwolken. Unbegreiflicher Weise führten
hier einige Tauchlehrer Anffängerausbildung durch. In meinen Augen
ein der Umwelt und den anderen Tauchern gegenüber unverantwortliches
Handeln. Selbst die natürliche Temperaturschichtung des Wassers (Sprungschicht
normalerweise bei ca. 9m) war durch die aufsteigenden Luftblasen
nahezu aufgehoben. Der See war bis zum Grund "warm"!
Lediglich der Kessel 2 war durch seine Unzugänglichkeit von den
meißten Tauchern "verschont" geblieben. Keine Aufwirbelungen, normale
Schichtung, gute Sichtverhältnisse in der Tiefe. Die Oberfläche
ist durch Einleitung von Spülwasser aus dem in Betrieb befindlichen
Nachbarsteinbruch eingetrübt.
Am Sonntag konnte man dann nach Abreise der meißten Besucher die
Folgen eines solchen "schönen" Wochenendes gut beobachten: Für
Lagerfeuer wurden sogar Bäume und Büsche gefällt. Noch mehr
Müll an und in den Steinbrüchen sowie spürbare Verschlechterung
der Sichtweiten durch aufgewirbelte Sedimente. Bei solch sensiblen Gewässer
kann das fatale Folgen haben. Schließlich giebt es hier noch den
Deutschen Edelkrebs
und sogar Süßwasserquallen soll es hier geben (bzw. gegeben
haben). Sollte dieses Gebiet weiterhin derart belastet werden, wäre
es nur logisch, wenn es früher oder später gesperrt wird!
Ich bin zwar auch kein Freund von Reglementierungen, aber hier ist vielleicht
die Begrenzung der Anzahl von Tauchern pro Tag und Kontrolle über
deren Tauchaktivitäten die einzige Möglichkeit, uns allen dieses
einzigartige Tauchgebiet zu erhalten! Deshalb noch ein Aufruf an uns alle!!!:
Geht so schonend wie möglich mit unserer Umwelt um. Nehmt jeglichen
Müll, auch schon vor Euch dagewesenen mit. Taucht so umsichtig wie
irgend möglich. Springt nicht zu hunderten in die kleinsten Tümpel,
auch wenn´s schwer fällt!
Vermeidet jegliche Beeinträchtigung der Natur (dazu gehört
auch Krach)! Lagerfeuer muß nicht sein, nehmt ´nen Grill mit, der
tut´s auch. Wenn wir Taucher nicht Vorbild für Andere sind, brauchen
wir nicht aufschreien, wenn irgendwo wieder ein Gewässer gesperrt
wird!!!
Postet doch mal Eure Meinung und Erfahrungen zum Thema Reglementierung,
Tauchverhalten und Umwelt im Forum.
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Steinbrüche Löbejün Geschrieben am 09.05.2000 von Uwe Stadel
3 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Anfahrt etwas kompliziert (B6 Halle Richtung Magdeburg vor Domnitz Richtung
Löbejün / Rechts auf Feld Hügel mit Betonsilo obenauf /
nach rechts über Feldweg zu den Steinbrüchen / Schranke an Einfahrt
ist von Tauchschule (immer offen))
3 betauchbare Kessel
Sicht meist ordentlich (5-10m)
Viel altes Gerät (Loren, Schienen u.ä.) sowie Unrat im Wasser
!
Achtung im Bereich der Geröllhalden und Steilwände - Absturzgefahr
!
Fische sind Mangelware (außer Barsche oder die eine oder andere
Schleie, dafür viele Edelkrebse)
Kessel 1 - Einstieg über Ponton der Tauchschule, welche
das Gelände gepachtet hat (wenn diese vor Ort ist, meist am Wochenende,
sind 10,00 DM pro Taucher fällig) / Tauchtiefe ca. 15m im Pumpensumpf
(rechts vom Einstieg) bis 18m / relativ gerader Grund
Kessel 2 - Einstieg gefährlich !!! Nur über Geröllhalde
oder über schmalen, nach Regen rutschigen Pfad zu erreichen / Betauchen
dieses Kessels nur für erfahrene Taucher mit entsprechender Ausrüstung
(Abstieg mit rutschfestem Schuhwerk, gegebenenfalls Sicherung durch Seil)
/ unter Wasser viel Geröll und Gestelle aus Stahl / Sicht durch manchmal
eingepumptes Spülwasser des benachbarten, noch in Betrieb befindlichen
Steinbruchs schlechter / Tauchtiefe ca. 12m
Kessel 3 (kleinster) - Einstieg über Pfad zu erreichen (leicht
begehbar) / viele Loren und Gleisanlagen / ein altes Elektrohäuschen
ist betauchbar / viel Zivilisationsmüll zwischen den Geröllhalden
unter Wasser / Tauchtiefe ca. 12m
Ist die Tauchbasis am zukünftigen Urlaubsort wirklich erste Wahl? Unsere Tauchbasendatenbank hilft! Hier gibt es jede Menge Erfahrungsberichte aus der ganzen Welt, die Dir bei Deiner Urlaubsplanung enorm weiterhelfen werden. Reinschauen lohnt sich!
Gulf Air (19.05.2012) von 3.5.12 bis 18.5.12 von Frankfurt über Bahrain nach Manila und zurück. Gewählt wegen dem günstigen Preis von 680 € p.P und den kurzen Stop Over Zeiten - auf dem Hinflug 1:45 Stunden - auf dem (mehr) Ukraine International Airlin.. (12.05.2012) Geflogen: Am 5.5.2012 von Wien (VIE) nach Odessa (ODS) und am 11.5. wieder zurück. Die riesige Bucht von Odessa ist ein gigantischer Schiffsfriedhof. Der Zweite Weltkrieg tobte hier zwei Mal in (mehr) Luxair (12.05.2012) War vom 04.05.2012 bis 11.05.2012 in Marsa Alam. Den Flug habe ich über Luxair gebucht. Die Fluglinie transportiert das Tauchgepäck immer noch kostenlos. Das Gepäck musste vorher angemeldet werden (mehr)
Akt. Restaurantberichte:
Biergarten Vinogradoff, Odes.. (20.05.2012) Die schöne Gasthausbrauerei liegt in prominenter Lage am Stadtpark von Odessa. Pils, helles und dunkles Bier wird hier selbst gebraut und schmeckt wirklich gut. Der Gasthof erinnert absichtlich oder (mehr) Kompot, Odessa (19.05.2012) Kompot bedeutet auch auf Russisch oder Ukrainisch das, was man vermutet: Nämlich Kompott! Das ist bei uns ein zuckersüßer Nachtisch, aber im „Kompot“ ist es eine kalte fruchtig- erfrischende (mehr) Steakhouse Meat & Wine, Odes.. (18.05.2012) Das Steakhaus gehört wohl zu den besten Adressen in Odessa. Es liegt direkt an der Derybasivska, der Fußgängerzone in der Innenstadt. Nicht nur die Steaks sind HERVORRAGEND, die Küche hat einen (mehr)
Tauchen in Jemen heißt Abenteuer pur! Die Top-Tauchgebiete liegen an der Insel Socotra vor dem Horn von Afrika. Socotra weist einen enormen Fischreichtum auf und zahlreiche endemische Arten. Urlaub heißt hier Improvisation: Wer nicht campen will findet [mehr]