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Datenbank - Basen/Shops - Kap Verde - Stingray Dive, Sal



Basen/Shops Kap Verde

Stingray Dive, Sal

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 Datenbank - Basen/Shops - Kap Verde - 19 Berichte zu diesem Eintrag!

          

Datenbankeintrag 20641
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 11.09.2005 von ls777 [CMAS**, 230 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die Basis im Hotel Odjo d`Agua existiert seit November 2004 nicht mehr.

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Datenbankeintrag 11715
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 24.10.2004 von HDStebel [PADI AOWD, 230 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 2 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die Tauchbasis befindet sich nach eigener Aussage von Michael - Basisleiter (BL) - in Auflösung. Der BL legt seinen Schwerpunkt eindeutig auf sein neues Betätigungsfeld, der Unterwasserfischjagd (Versorgung der Hotels mit frischem Fisch und Meeresfrüchten). Dies merkt man als Taucher in der Baisis. 10l Flaschen für die Taucher, die 12 und 15l Flaschen für die Jäger. Die Leihausrüstungen sind eine Katastrophe.

Dass die Tauchgänge trotzdem noch sehr viel Spaß gemacht haben, ist Annette (Diveguide) und Thomas (Bootsführer) zu verdanken.

Fazit: Tauchbasis 1 Flosse
Tauchgänge mit Annette: 5 Flossen

Meine Tauchgänge fanden Mitte August 2004 statt.

    Bewertung : ( 3 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 6106
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 26.01.2004 von Tauchsportfreunde Troisdorf [VDTl/CMAS TL***, 3200 TG]

3 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Tauchen gut, Service gut, alles gut!
Ich war mit einer Gruppe von 22 Tauchern auf der Basis von Michael. Der este TG wurde im Flachwasserbereich durchgeführt, damit Michael sich ein Bild über die Gruppe machen konnte (nachdem er die Logbücher und Zertifikate genaustens studierte, incl. der tauchsportmedizinichen Untersuchnung). Danach wuden die besten Tauchplätze angefahren. Das Briefing fand jedesmal an der Tauchbasis statt. Es wurde unterstützt durch Foto´s, angefertigte Karten und stichhaltige Erklärungen. Selbst die Kompasskoordinaten fehlten nicht.

Nun zu den Tauchgängen:
Das Schlauchboot wäre wirklich zu erneuern, OK! Aber es wurden auf Grund der Gruppenstärke noch sep. Boote mit dazugenommen. Unterwasser kam alles so, wie im Briefing erklärt (nur sollte man da auch aufpassen). Das Tauchen war einfach spitze, da hier die Gruppen auf Grund ihres Könnens und ihrer Erfahrung auf verschiedene Wege geleitet wurden. Es kam jeder auf seine Kosten.

Nochmal: Hier werden die Taucher tatsächlich nach ihrem Können und ihrer Ausbildung bewertet. Die Crew steht einem jederzeit zur Verfügung, auch außerhalb ihrer Arbeitszeit. Tipps und Anregungen, was man nach dem TG alles machen könnte, weden gezielt vermittelt.

Doch es gibt auch einige Mankos:
Das Schlauchboot muss dringend ersetzt werden.
Auf jedes Boot gehört eine Sauerstoffbeatmungsmöglichkeit und Michael könnte ein bisschen `was gesprächiger werden.

Wir werden mit Sicherheit im Herbst die Basis wieder anfahren (bis jetzt sind es schon über 18 Vorab-Anmeldungen).

Fazit: Super Tauchgänge, gute Basis, astreines Drum und Dran, schlechtes Schlauchboot, netter, aber schweigsamer Basisleiter.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5667
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 03.12.2003 von paul  [CMAS TL, 3800 TG]

3 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo zunächst einmal an alle Tauchfreunde,

positives und negatives gibt es sicherlich von jeder Tauchbasis zu berichten.
Für mich ist es jedoch vollkommen unerklärlich, wie sich jemand, der vor Jahren auf der Tauchbasis bei Michael tauchen war ertreisst, sich derart negativ zu äussern, als wäre er erst vor kurzem hier gewesen. Zugegeben, das Equipment ist zum Teil schon etwas älter und Bootsfahrten sind auch nichts für „Karibiktaucher“, aber was ist denn für uns eigentlich das Wichtigste? Wir wollen sichere und schöne Tauchgänge erleben. Genau, dass ist es und ich habe bisher jeden der Tauchgänge genossen. Ob es die Betreuung, die Sicherheitsvorkehrungen (Sauerstoff, Telefon und Notsignale ect sind an Bord), oder die ausgewählten Tauchplätze waren, alles lief gut ab, wenn man einmal von evtl. Wartezeiten absieht. Aber mal ehrlich, sind wir im Urlaub oder nicht? Haben wir nicht einmal ein paar Minuten Zeit?
Also lieber Frank (CMAS TL). Du solltest Dich, denke ich einmal auf den Neuesten Stand bringen und dann ein Urteil abgeben, oder Dir in Zukunft ein ***** Tauchcenter suchen, wo es nichts zu kritisieren gibt, wenn das überhaupt möglich ist.


Fazit, ein alter VW Bus (er tut immer noch seinen Dienst), oder ein Flickenzodiac (auch das brachte mich bisher immer gut ans Ziel und wieder zurück), oder oder oder....., mir hat es gefallen und ich werde auch weiter dort tauchen.

Herzlichst

Paul (CMAS TL 3800 TG)

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 5421
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 06.11.2003 von tkbanker [OWD, 84 TG]

9 von 9 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 8 von 8 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Leider kann ich mich mit meiner Bewertung den vorherigen Bewertungen nicht anschließen. M.E. hat der eine oder andere unter dem Eindruck des Tauchgebiets die Basis bewertet. Denn eines steht ohne Einschränkung fest: Die Kap Verden sind ein Spitzentauchgebiet und die von der Basis angelaufenen Tauchplätze verdienen alle 5-6 Flossen.

Díes darf aber keinesfalls über die eklatanten Sicherheitsmängel die hier herrschen hinwegtäuschen! Der VW-Bus mit dem die Ausrüstung zu den Tauchpläzen transportiert wird ist ca. 30 Jahre alt. Das es hiermit vereinzelt zu Pannen kommt und man auf die Ausrüstung warten muss ist ja noch O.K. Das Quad mit dem die Ausrüstung zum Zodiac transportiert wird, wird morgens regelmässig mit Zündhilfe aus einer zweiten Batterie und Schlägen auf den Anlasser mehr oder weniger angelassen. Auch diese Verzögerungen kann man akzeptieren, ist man doch im Urlaub.

Keinesfalls kann man den Zustand in dem sich das Zodiac befindet akzeptieren. In der Woche in der ich auf der Basis Gast war, hatte es auf den Ausfahrten mehrfach Zündaussetzter. Bei dem vorherrschenden Wellengang im Oktober keine schöne Vorstellung 2-3 Kilometer in voller Montur bis zum Strand zurückschwimmen zu müssen. Mittlerweile besteht das Boot mehr aus Flicken als alles andere. So musste jedem TG erstmal mit Hilfe eines PTG Luft nachgefüllt werden. Die schwache Motorisierung von nur 50PS sowie die Zündaussetzer verlängerten die Ausfahrten gerade bei Wind und Seegang unnötig.

Bei unseren Ausfahrten war kein Notruftelefon oder Funkgerät an Bord.


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Datenbankeintrag 4580
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 27.08.2003 von Dani [CMAS*, 30 TG]

2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 7 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Stingray befindet sich am Ende des Strandes von Santa Maria auf Sal. Die Tauchbasis ist sehr groß und bietet reichlich Platz zum Unterstellen des Equipments. Die Crew war immer sehr hilfsbereit und nett. Ob es beim Anlegen der Flaschen oder beim Rausziehen aus dem Wasser war. Es war immer jemand zur Stelle. Das gemeinsame Reinschieben des Zodiacs ins Wasser war ganz schön anstrengend, aber das stärkt auch das "Zusammengehörigkeitsgefühl" der Tauchgruppe. Und irgendwie hat es ja auch Spaß. Michael war anfangs sehr ruhig und zurückhaltend, doch im Laufe der Zeit ist er richtig aufgetaut. Fernando war immer sehr freundlich und jeden Tag gut aufgelegt. Ein richtiger Sonnenschein. Bei Michael merkt man, dass er die Tauchbasis nicht aus Geldgier betreibt. Die Preise dort sind sehr moderat. 20 TG =360,00€. Auf unsere Wünsche, bezüglich des Tauchplatzes, ist er immer eingegangen. Einmal waren wir in Palmeira im Hafenbecken tauchen. Dort lag noch ein ziemlich unberührtes Wrack. Selbst Michael war dort noch nicht tauchen, aber er hat uns mitgenommen und für sein Vertrauen möchte ich mich noch einmal bedanken. Davor waren wir in einer Höhle tauchen ("La Costa Verde" auch ein sehr schöner Tauchplatz, wo ein Sandtigerhai lebt, den wir besucht haben) Diese Tauchgänge hatten richtigen Abenteuercharackter. Hinterher waren wir noch essen. Ein sehr schöner Tag! Aber auch der Tauchplatz zwischen 3 Grotten und Farol war sehr schön. Es gab sehr viel zu sehen. Durch die zum Teil starke Strömung war es manche Tage ziemlich anstrengend. Die Briefings waren auch in Ordnung. Was ich noch sehr positiv fand, war die äußerst lockere Atmosphäre in der Tauchbasis. An einer Pinwand in der Basis hängen immer Listen für die nächsten zwei Tage mit den Tauchplätzen, die angefahren werden sollen. Auf diese Listen kann man sich dann eintragen, wenn man Lust hat. Selbst wenn man mal indisponiert war und sich eingetragen hatte, war dies kein Problem. Man mußte nur Michael oder Fernado informieren und gut. Andere Basen kassieren den Tauchgang mit ab. Bei Stingray zahlt man nur die Leistungen, die man auch tatsächlich in Anspruch genommen hat.
Einziges Manko: Die Automaten von Stingray sind nicht unbedingt in tadellosen Zustand. Das heißt aber nicht, dass sie überhaupt nicht mehr zu gebrauchen sind. Und man kann keine Tauchcomputer oder Tiefenmesser ausleihen. Tauchcomputer wären eine echte Bereicherung für die Basis und würden sie noch attraktiver für Taucher ohne eigene Ausrüstung machen.
Wenn man aber seine eigene Ausrüstung hat, ist Stingray eine Top-Basis. Uns hat es dort sehr gut gefallen.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 4550
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 22.08.2003 von Kurt [CMAS**, 200 TG]

7 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Die deutsche Tauchbasis liegt am Ende von Santa Maria in einem Hotel. Die Basis ist großräumig, sein Equipment kann man gut verstauen. Die Tauchplätze sind alle prima, vom Wrack bis zur ca. 180m Höhle, an der ich ein Manta, ein Sandtigerhai und eine große Schildkröte bewundern durfte, individuelle Wünsche wurden auch gern erfüllt. Getaucht wird vom Schlauchboot und vom Land aus. Tauchen ist hier noch ein kleines Abenteuer, aber man wird belohnt durch eine intakte Unterwasserwelt mit zahlreichen Großfischen und durch die fachgerechte, freundliche Tauchbegleitung von Michael und dem Stingray Dive Team. Was ich ausgesprochen gut fand war der Preis fürs Tauchen, ich habe für 10 Tauchgänge 200€ bezahlt, was gegenüber den andren Basen knapp 80€ günstiger war. Geld spielt bei der Basis also nicht die erste Geige!

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 4376
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 05.08.2003 von Frank [CMAS TL, 250 TG]

5 von 7 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 15 von 19 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ich war selber mal vor zwei Jahren bei Stingray tauchen. Mit Erstaunen muss ich lesen, das sich anscheinend die Basis um 180 Grad gedreht hat oder nicht ? Tauchanfänger können sicher nur immer schwärmen wenn es gut war ! Sicherlich waren die Tauchgänge sehr gut, aber die Basis, so kann ich es von meinem heutigen Wissenstand sicher beurteilen war mehr als schlecht. Ich würde heute keinen Taucher und keinen Schüler dort tauchen lassen. Es gab weder Briefing oder Checkdive. Wenn mal ein Logbuch angesehen wurde dann anscheinend nur schlecht. So waren Taucher im Wasser, die 5 Jahre nicht mehr getaucht waren und das auf schwierigen Tauchgängen, nur weil sie 30 Tauchgänge hatten. Ferner fehlte es gänzlich am Notfallmanagment, d.h. kein Sauerstoffsystem usw. Und ich kann mir nicht vorstellen das sich das derart geändert hat in der kurzen Zeit und wenn doch dann hoffe ich das alle Punkte des "sicheren Tauchens" auch erfüllt sind mittlerweile.

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Datenbankeintrag 4359
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 04.08.2003 von Hermann & Carla  [VDTL Bronze, 7 TG]

2 von 4 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Eigentlich wollte nur Carla den Tauchschein machen und wir zwei Männer wollten surfen lernen. Aber dann dachte ich mir, dass das ne blöde Idee sei, weil wir uns dann auch im Urlaub nur morgens und abends sehen würden. Julius fand mit seinen 13 Jahren beide Ideen gleich gut und so war es schnell entschieden:
Wir machen alle drei den Komplettkurs bei der Tauchbasis Stingray in Santa Maria auf Sal.

Alles fing spannend an, die Einweisung in das Equipment, das Zusammenbauen und das Anlegen. Das Equipment war in gebrauchtem, aber einwandfreiem Zustand was auf uns blutige Anfänger beruhigend wirkte. Tauchlehrerassitent Matthias zeigte uns, was ein Finimeter ist, worin der Unterschied zwischen deutschen und internationalen Luftanschlüssen besteht und wie man alles so zusammenbaut, dass man beim Tauchen nicht absäuft.

Wir kamen uns wie die Ritter in Rüstung vor wie wir dann zum Pool gewackelt sind.
Der erste Teil der Ausbildung wird nämlich im Pool des angrenzenden Hotels durchgeführt.
Das ist sehr angenehm, weil keine Wellen stören und die Sicht sehr gut ist, so dass der Lehrer seine Schüler gut beobachten kann. Und Angst hat man als Schüler auch weniger, wenn das Wasser so klar ist, dass man jederzeit alles sehen kann.

Da Julius immer schon gern im Schwimmbad taucht und ich seit meiner Kindheit viel getaucht bin (ohne Brille, nur mit Atemanhalten), waren die Übungen, die Matthias von uns verlangte, kein Problem. Meiner Frau wurde jedoch zunehmend unwohl beim Gedanken unter Wasser die Brille zu fluten und wieder zu entlüften oder gar den Automaten aus dem Mund zu nehmen. Schließlich waren wir Männer mit dem gesamten Programm nach knapp zwei Stunden durch (alles hatte auf Anhieb geklappt) und Carla frustriert. „Das hat doch alles keinen Sinn, das lerne ich nie“.
So wurden es bei Carla dann noch zweimal 90 Minuten, die sie im Pool zubrachte, was sich am Ende aber auszahlte. Michael, einer der Besitzer der Tauchschule ließ alle seine didaktischen Muskeln spielen. Seine Ruhe (O-Ton meiner Frau: der sitzt im Wasser wie Buddha) und seine Souveränität im Umgang mit den Geräten ließen Carlas Fluchtgedanken schließlich schwinden.
Das Entwässern der Maske klappte ebenso wie das Ablegen und Aufnehmen von Ausrüstung unter Wasser. Na also. Wir konnten den ersten Tauchgang im Meer angehen.

Die Tauchbasis besitzt ein Zodiac mit einem 50PS Außenbordmotor. Das Boot ist nicht mehr ganz taufrisch, aber es tut, was man von einem Boot erwartet. Es fährt.
Das ins Wasser und aus dem Wasser Schieben wird von allen Teilnehmern zusammen erledigt, was das „Wir“-Gefühl der Truppe irgendwie stärkte. Wenn 8 Leute schieben ist das auch nicht mehr wirklich anstrengend. Und wer zufällig in der Nähe ist, beteiligt sich in der Regel auch noch am schieben und ziehen.
So waren die kleinen 5-jährigen capverdischen Jungs am fleißigsten, riefen aus voller Kraft „UN – DOS - TREEEES“ und zerrten noch wie wild an den Seilen, als wir schon längst mit dem Ausladen begonnen hatten.

Im Juli ist das Meer auf Sal recht ruhig, sowohl über wie unter Wasser. Das war gerade für uns blutige Anfänger recht angenehm. Wir sahen schon beim ersten Tauchgang bei einem Wrack in 10m Tiefe Moränen, Kugelfische und einige andere Fische und Kleintiere, deren Namen ich nicht kenne. Der Tauchplatz heißt „Santo Antao“. Es war für uns alle sehr beeindruckend. Julius war von der Schwerelosigkeit beim Tauchen am meisten fasziniert. Mich begeisterte wie nahe man doch an die Fische herankommt, ohne dass sie wegschwimmen. Und Carla war froh, das alles gemeistert zu haben.
Sie wurde bei ihrem ersten Tauchgang von dem Tauchlehrer Fernando begleitet. Fernando ist ein 35-jähriger Capverder mit der Statur eines Zehnkämpfers, der sie mit seinem Charme und seiner capverdischen Gelassenheit die ganze Zeit unter Wasser nicht von der Hand lies, was die beste aller Ideen war.

Neben den Übungen im Schwimmbad wurden wir von Matthias in der Theorie unterwiesen. Das klappte so gut, dass wir in den abschließenden Test problemlos bestanden. Julius auch.
Ich war doch erstaunt, wie viel an Informationen zusammenkommt, die man zum Tauchen benötigt und wie schnell die 3 Stunden Theorieunterricht verfliegen.

Bei einem Tauchgang sahen wir dann sogar einen Stingray. Nein, nicht einen Mitarbeiter der Tauschschule, sondern einen echten! Wir waren beeindruckt. Das hatte ich irgendwie nicht erwartet, obwohl Michael sagte, dass die gar nicht mal so selten anzutreffen sind. Moränen sahen wir so oft, dass die gar keine Attraktion mehr waren. Insgeheim hoffte ich immer, einen Hai zu sehen, das Glück war uns aber nicht beschieden, obwohl die Gewässer angeblich reich an Haien sind. So verflogen die Tage und am Ende war der Kurs schneller um, als wir gedacht hatten.

Carla, die zu Beginn die meiste Angst hatte, wurde zum größten Fan der Taucherei und hat nach ihrer Ankunft zuhause gleich die Bücherei nach Büchern über Tauchreviere durchforstet.
Sie meinte, „Dass das Spaß macht, das hab ich ja erwartet, aber dass es so viel Spaß macht, das hätte ich nicht gedacht“.

Bleibt abschließend noch zu sagen, dass die Zeit zwischen Juli und August die beste Zeit ist, um auf Sal zu tauchen. Es sind wenige Touristen dort und das Meer ist herrlich ruhig. Die Sicht ist meist sehr gut und Fische sind Sommers wie Winters gleich viele anzutreffen.

Die Mitarbeiter von Stingray sind allesamt angenehme Zeitgenossen. Michael ist kein Freund von zu vielen Worten, wenn er jedoch etwas zu sagen hat, dann hat das Hand und Fuß.

Die Tauchschule ist unserer Meinung nach typisch capverdisch. Alles wird sehr ruhig angegangen, ab und an wird improvisiert. Wir fühlten uns dort jederzeit gut aufgehoben.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 4343
Stingray Dive, Sal
geschrieben am 03.08.2003 von Lucie

3 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 12 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Hallo Tauchfreunde!

Nachdem wir die sehr gut aufgebaute und informative Internetseite von Stingray Dive durchgelesen hatten waren wir von den Cap Verden als unser Tauchziel überzeugt. In Sal angekommen haben wir Michael und Fernando gleich einen Besuch abgestattet und wurden dort offen empfangen. Die Betreuung war umfangreich, gewissenhaft und gut. Vor jedem Tauchgang fand ein ausführliches Breefing statt und Michael und Fernando waren immer engagiert daran interessiert uns die besonderen Plätze und Fische zu zeigen. Da wir einen absolut individuellen Urlaub geplant hatten war es kein Problem für uns bei den Vorbereitungen zur Ausfahrt (Flasche ins Boot tragen; Boot ins Wasser schieben helfen) mit Hand anzulegen. Michael hat uns immer viel Vertrauen entgegen gebracht und uns Tauchspots gezeigt die schon einiges an Können von uns erforderten. Fest steht die Cap Verden sind kein einfaches Tauchgebiet man muß körperlich schon fit sein aber wenn man sich an die Anweisungen hällt kann nichts passieren. Erwähnenswert ist die noch völlig intakte Unterwasserwelt, die jeden Taucher faszinieren wird. Wir haben uns bei Michael und Fernando sehr wohl gefühlt und sind Michael für sein Entgegenkommen sehr dankbar, daß wir einen Teil unserer Sachen wärend unserer 5-tägigen Tour nach San Antao in der Tauchschule unterstellen konnten. Michael ist bei der Planung sehr auf unsere Bedürfnisse eingegangen, beispielsweise hat er die für uns 2.Tagestour komplett umgestellt, da wir die ursprünglich geplante Route schon kannten.

Unsere Erfahrungen mit der Tauchschule Singray Dive sind durchweg positiv. Wir sind als Gäste gekommen und als Freunde gegangen. Deshalb 6 Flossen von uns. Einen Dank an Michael und Fernando.

Eure(r) Lucie & Christoph

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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