Tauchplätze Indonesien

Sulawesi

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 Datenbank - Tauchplätze - Indonesien - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 68849
Sulawesi
Geschrieben am 22.09.2011 von Dieter Möbus [advanced open w, 350 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Prince John Dive Resort: Meine Frau Petra und ich waren im August - September für 3 Wochen bei Alex und seinem Team im Prince John Dive Resort. Es ist schon eine lange Anreise! Dafür wird man aber mit exclusivem tauchen belohnt! Unter Wasser kommen keine anderen Tauchgruppen entgegen! Das Hausriff ist sehr vielfaltig! Sehr zu empfehlen sind die Nachttauchgänge am Hausriff! In einem Holzwrack, welches auf maximal 28 Meter liegt, hat sich reges Leben eingestellt! Ab und zu schaut auch einmal ein Weißspitzenhai vorbei. Sehr schön war unsere Reise nach Marantale und Parigi! Dort taucht man in einer anderen Welt! Super große Gorgonien, mächtige Fass und Röhrenschwämme und eine Sicht, welche die 40 Meter überschreitet! Schon die Fahrt über den mehr als 1000 Meter hohen Berg ist ein Erlebnis gewesen! Alex und sein Taucherteam sind sehr freundlich und helfen gern bei Problemen! Sehr angenehm ist die Tatsache, das die Ausrüstung gespült und gewartet wird! So hat man mehr Zeit zum relaxen! Da ich Fotograf bin und Platz benötige, hatten wir einen Steinbungalow. Die Bungalows sind einfach, aber sauber und es werden gerade einige renoviert. Das Duschen per Mandi ist in Asien nichts neues und klappte wunderbar! Super gut hat uns das Mittag und Abendessen gefallen! Echt lecker und reichhaltig waren die Speisen! Das es in den Tropen nicht gerade Wurst und Käse zum Frühstück gibt, ist für diese Zeit zu verkraften. Wer keinen Luxus braucht, Ruhe zu schätzen weiß und tauchen ohne Massen liebt, der ist bei Alex genau richtig!!!

Prince John Dive Resort
Prince John Dive Resort

Einsiedlerkrebs in Seeanemone
Einsiedlerkrebs in Seeanemone

Fangschreckenkrebs mit Nachwuchs
Fangschreckenkrebs mit Nachwuchs

Leben in der Gorgonie
Leben in der Gorgonie

Am Hausriff
Am Hausriff

wohnen am Wrack
wohnen am Wrack

Bei den Röhrenschwämmen
Bei den Röhrenschwämmen

Seepeitschen
Seepeitschen

Bei Marantale
Bei Marantale

An der Steilwand
An der Steilwand

Tauchguide Basir
Tauchguide Basir

Riesen Gorgonie bei Marantale
Riesen Gorgonie bei Marantale

Röhrenschwämme
Röhrenschwämme

Alex
Alex

Dieter
Dieter

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Datenbankeintrag 47707
Sulawesi
Geschrieben am 28.11.2008 von sandbar

Wir waren im Juli in Manado, Minahasa Lagoon. Ein super schönes Resort, dass ich nur empfehlen kann. Die Bungalows sind schön eingerichtet, am Strand, oder direkt am Wasser. Sehr nettes und zuvorkommendes Personal (Resort wie Tauchcrew) super Essen(es gibt täglich eine neue Speisekarte-kommt keine Langeweile auf und es ist für jeden Geschmack was dabei;)Kann das Resort nur wärmstens weiter empfehlen!!
Vom tauchen war ich auch sehr begeistert. Trotzdem uns das Wetter die meiste Zeit einen Strich durch die Rechnung gemacht hat(von 3 Wochen hat es fast 2 Wochen geregnet) War aber alles halb so schlimm, weil wir viel Spass unter als auch über Wasser hatten!Also Daumen hoch-weiter so!! Besten Dank noch an das ganze Team, habe ne super Zeit bei euch gehabt!!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13242
Sulawesi
Geschrieben am 12.04.2001 von Max Braun

9 von 10 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 5 von 6 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Indonesien, Sulawesi, Manado, Bunaken Unterwasser-Nationalpark im April 2000:

Der Reisebericht wurde uns freundlicherweise von Maria + Max Braun zur Verfügung gestellt. Weitere Infos und Bilder gibts es auf ihrer Homepage.


Traumhafter Blick vom Hotel Santika auf Manado Tua

Im Anschluß an unserer Bali-Woche flogen wir im April 2000 für einen Aufenthalt von 2 Wochen von Denpassar (Bali) nach Manado auf Sulawesi, nahezu der nördlichste Ausläufer von Indonesien. Der Flug mit Garuda Indonesia verlief über eine Zwischenlandung in Ujung Pandang sehr zufriedenstellend. In Ujung Pandang kamen mehrere Hundert Pilger wahrscheinliuh von Mekka vollbeladen mit Mitbringsel in das Flugzeug; nach der Landung in Manado schienen die Pilger von ihren Familien und Bekannten (gefeiert als "Helden") abgeholt zu werden, weshalb der Flughafen und die Zufahrtsstraßen zum Flughafen etwas verstopft waren; ein interessantes Erlebnis !. Unser Ziel jedoch war das Santika Hotel außerhalb im Westen der Stadt, genau gegenüber der Insel Bunaken, Zentrum des gleichnamigen Unterwassernationalparkes, unser Tauchrevier !.


Super Pool im Santika

Das Hotel Santika hat mehrere Gebäude mit einem Schwimming Pool im Zentrum und von allen Zimmern unserer Einschätzung nach einen guten Blick auf das Meer. Das Hotel war in dieser Zeit alles andere als voll besetzt, d.h. wir hatten das Personal zumindest die erste Woche unseres Aufenthaltes fast für uns alleine. Die Zimmer sind zweckmäßig und sauber, aber natürlich kein Vergleich zu dem luxuriösen Ambiente der Vorwoche im "Matahari" auf Bali (siehe Urlaubsbericht). Es gibt dort internationales Essen (Hamburger, Pizza, Steak, Salate etc. ) oder einheimische indonesische Küche. Am Abend gönnten wir uns gerne ein Bierchen; von Wein ist abzuraten, denn wenn man vor der Bestellung nicht in die Karte schaut, kann man bei einem Preis von mehreren Hundert Mark pro Flasche (keine Ahnung warum der so teuer ist) eine böse Überraschung erleben. Das Essen haben wir hervorragend vertragen, kein einziger hatte Probleme.

Das Tauchen im Unterwassernationalpark von Bunaken:

Die Tauchschule "Thalassa" ist eine 5 Sterne PADI Tauchschule mit sehr gutem Equipment und einer freundlichen Crew. Zum Tauchboot mußte man über einen elend langen Steg (sind bestimmt mehrere 100 m); das spielte aber keine Rolle da die Ausrüstung sich vor dem Tauchgang schon als „Service der Tauchschule“ zusammengebaut auf dem Boot befand.

Der nächste Part wurde wieder von unserer Tauchexpertin „Brigitte“ geschrieben:

Wie in meinem Bali Bericht (Bali war zum „Eintauchen“) schon angedeutet, flogen wir nun für weitere zwei hoffentlich erholsame Wochen nach Manado, auf Nordsulawesi. Die 5* Thalassa-Tauchschule steht unter Leitung von Simone Gerritsen. Die Basis ist sehr groß mit viel Personal (ca. 45 Personen), sauber und gut organisiert. Die Tauchboote sind sehr schön, geräumig und es gibt immer genügend Softdrinks. Das Personal ist, wie wir in ganz Indonesien erfahren haben, sehr hilfsbereit und freundlich. Der Transport der Ausrüstung zum und vom Tauchboot wird von den Tauchguides durchgeführt, was wir aufgrund dieses oben schon erwähnten sehr langen Steges sehr begrüßt haben. Am Ende des Tauchtages wird die Ausrüstung vom Personal gespült und in klimatisierten Räumen innerhalb der Tauchbasis zum Trocknen aufgehängt. In dieser Zeit wird Tauchern in der Bar der Tauchbasis kostenlos Tee, Kaffee und Kuchen gereicht und man kann dabei reichlich „Taucherlatein“ austauschen.

Wir betauchten die Küste entlang des Festlandes um Manado, sowie die vorgelagerten Inseln des „Bunaken Unterwassernationalparks“. Bei den Tauchplätzen handelt es sich überwiegend um Steilwände mit schönen Höhlen und sehr schönem Bewuchs. Teilweise hatten wir sehr starke Strömung aus allen Richtungen (unserer Meinung nach also nichts für „Anfänger“), was jedoch auch seinen Reiz hat. Bei einer Überfahrt vom Hotel auf die nahezu gegenüberliegende Insel Bunaken begegneten wir einer Herde „Pilotwale“. Das war für uns ein unglaubliches Erlebnis! Wir konnten mit dem Bootganz nah an die Tiere heranfahren und diese beobachten, „einfach faszinierend“.


Blick beim Mittagessen auf die Bucht der Insel Bunaken

Die Tauchplätze bieten ansonsten alles, was das Taucherherz begehrt: eine rießige Artenvielfalt im Kleinfischbereich, Nacktschnecken und die von mir über alles geliebten kleinen Besonderheiten wie: Fetzen (Harlekin)- und Seegras-Geisterpfeifenfische, Geistermuränen in schwarz, blau, gelb, Schauckelfische, Schnepfenmesserfische, Seepferdchen, Spinnen-krebse, sowie sehr viele Arten von Garnelen und Krebsen, und .....“Seeschlangen“. Diese sind zwar sehr giftig, können aber (so wurde uns gesagt) aufgrund ihrer sehr kleinen Mundöffnung Taucher nicht zubeißen. Als „Maria“ bei einem Tauchgang Ihre erste Seeschlange sah, ging ein (sehr) lautes Kreischen durch das Wasser, anschließend gehörten die Schlangen jedoch zur „Normalität“. Bei vielen Tauchgängen wurde es beim Auftauchen ab 10 m meistens so spannend, dass wir das Tauchlimit von 60 min vergaßen und oft bis zu 90 min mit unseren 12 l Flaschen im Wasser wahren, bis sogar so manchen Tauchguide die Luft ausging. Fährerweise muß man aber sagen, daß die Tauchguides sehr bemüht waren, den Tauchern ständig etwas zu zeigen, was nur durch verstärktes Umherschwimmen möglich war und sich natürlich bei den Guides im Luftverbrauch widerspiegelte (wer rechnet schon mit 90 min Tauchzeit ??). Manchmal trieb uns auch die Kälte aus dem Wasser (ich gehöre leider auch zu den „Frostbeulen“ die nach dieser Zeit trotz 30°C Wassertemperatur frieren).


Seepferdchen beobachtet in der Bucht von Bunaken

Einen Tauchtag verbrachten wir in der „Lembeh Street“.

Wir fuhren mit dem Auto von Manado nach Bitung (ca. 2 Std.) und gingen dort an Bord unseres Tauchschiffes. Das Tauchen dort kann man jedem Makrofan nur sehr empfehlen. Während eines einzigen Tauchganges konnten wir Krötenfische, Pygmäenseepferdchen, Schauckelfische, Kakaduschauckelfische, Teufelsfische, Flügel-rossfische (Pegasus) und vieles mehr beobachten. Wir waren alle total begeistert. Wenn auch das Wasser an der Oberfläche der Hafeneinfahrt nicht unbedingt zum Tauchen einlud (es schwamm einiger Abfall herum). Alles in allem hat es uns in Nordsulawesi sehr gut gefallen. Dies ist ein Gebiet, in dem man sehr viel im Kleintierbereich sehen kann. Vereinzelt sahen wir auch einige Haie und Großfische, jedoch wenig Schwarmfisch.  Es war bestimmt nicht unser letzter Urlaub in Indonesien ! Auch diese Wochen haben wir bei Uwe Nehls von Schoener Tauchen gebucht, dessen ausgezeichneten Service wir hiermit nochmals empfehlen.

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Datenbankeintrag 13164
Sulawesi
Geschrieben am 21.10.1997 von Taki Papadopoulos

6 von 6 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 3 von 5 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir (4 Taucher/innen) hatten uns für unseren September/Oktober Urlaub diesmal das Ziel Sulawesi gesetzt. Über einen sehr guten Reiseveranstalter (Sun and Fun, München)wurden wir auf ein kleines Ressort in Sulawesi aufmerksam. Das Prince John Dive Ressort. Es liegt in Central Sulawesi bei Donggala und ist leider etwas umständlich zu erreichen.

Wir sind von Frankfurt über Jakarta nach Ujung Padang geflogen, hatten dort eine Übernachtung und am nächsten Morgen ging es nochmals mit dem Flugzeug nach Palu. Von dort hatten wir Autotransfer von ca 1 Stunde.Alles war sehr gut organisiert gewesen vom Reiseveranstalter. Nach all diesen Strapazen (Wir hatten es auf dem Langstreckenflug sehr bequem, da wir einen Super Tourist Flug gebucht hatten d.h. Mehr Platz und mehr Gewicht) kamen wir im Hotel an und es hat uns von Anfang an gefallen.

Die Hütten stehen auf Pfählen entlang der Küste und man hat einen traumhaften Blick. Es gibt kein Strom und kein richtig fließendes Wasser. Aber dafür ein indonesisches Mandi, eine Art Dusche mit Schöpfkelle. Strom benötigt man dort nicht. Jeden Abend gegen 17:30 Uhr wurde uns eine Petroleumlampe gebracht. Diese gab dann Licht bis morgens. Lampen/Blitze konnte man immer in der Tauchbasis laden lassen. Das Hotelrestaurant war am Strand und die Speisen waren alle sehr schmackhaft. Allgemein muß man wirklich sagen, daß sich alle sehr um unser bzw. aller Touristen Wohl gekümmert haben.

Das Hausriff zog sich einige hundert Meter am Strand lang und selten haben wir so viele Hausrifftauchgänge gemacht wie dort.Man hat so weit ich weiß ca. 25 Tauchplätze in der Umgebung. Die Fülle an kleinen Sachen hat mich fasziniert. Auch große Sachen gab es zu sehen. Wenn man aber nur auf extreme Tauchgänge Wert legt, sollte man anderswo hinfahren.Ein Highlight war für uns die Büffelkopfpapageienfische. Ebenso die Fülle an Nacktschnecken und Geistermuränen.

Es war Tauchen zum Entspannen und genießen. Die Tauchguides Martin und Gide haben uns immer ein guter Briefing gegeben und auch alle notwendigen Dinge gut erklärt. Am Hausriff konnten wir selbstständig Tauchen gehen. Tagesfahrten haben wir auch gemacht zu sehr schönen Steilwänden. Man wird dort bald ein größeres und schnelleres Boot besorgen um auch Mehrtagesfahrten unternehmen zu können. Preislich war das Tauchen auch ok. Die Lebenshaltungskosten sind sehr niedrig in Sulawesi. Fazit des Urlaubs: Ein sehr idyllisches Hotel mit einer sehr guten Tauchbasis. Leider etwas schwierig hinzukommen, dafür ist man dort noch nicht von uns Touristen so versaut. Ein sehr gutes Revier für Unterwasserfotographen.

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Das luxuriöse in traditioneller Holzbauweise gebaute Tauchschiff mit einer Kapazität von bis zu 16 Tauchern lässt keine Wünsche offen. Touren führen zu den Waigeon und Missol Inseln sowie Komodo.

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