Tauchplätze Australien

Swan Wreck, Dunsborough

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 Datenbank - Tauchplätze - Australien - 4 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 15247
Swan Wreck, Dunsborough
Geschrieben am 09.11.2004 von Stephan Delker-Wegener [PADI AOWD, 11 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Kommen gerade aus Dunsborough und haben dort unsere Advanced Course gemacht. Stimmen den vorhergehenden Berichten zu und möchten ein paar aktuelle Entwicklungen hinzufügen.

1. Capedives neuer Senior Instructor ist Heidi Palmer eine Australierin die 3 Jahre in Österreich gelebt habt und Europe Ihre 2. Heimat nennt. Sie ist quit keen to train her German....was sehr lustig ist....denn sie spricht sehr gutes Deutsch mit österreichischen Akzent!

2. don´t miss the Deep dive ( auf 31 m )neben dem Wrack wenn möglich als specialty....die Tierwelt und der Blick aufs Wrack sind es wert !

Auf der anderen Seite des Caps also im Nordwesten gibt es zahlreiche off Coast Reviere, die man auch gut im Alleingang tauchen kann.( Weather und vor allem Wind! permitting bei NW Winden ist es sinnlos. Bei Bedarf geben auch die Leute von Capedive alle Infos incl. Karten in die Hand.

Alles in allem ein Super Revier

Cape Dive als 5 Star Ressort ebenfalls super !

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 14340
Swan Wreck, Dunsborough
Geschrieben am 14.10.2003 von Werner [PADI AOWD, 40 TG]

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Bin auch beim Swan Wrack gewesen und möchte meinen Eindruck schildern.

Gerade erst in Austalien angekommen machte ich meinen Weg von Perth aus zu den doch recht weit davon entfernten Tauchplatz (ca. 3 Stunden Fahrt) - aber für Austalien nur relativ weit. Bei Cape Dive erfolgte ein angemessenes Briefing über die nachfolgenden geplanten zwei Tauchgänge (140 AU$ incl. kompletter Ausrüstung; typische australische Kosten).

Die (relativ lange) Ausfahrt erfolgte mit einer doch ziemlich kleinen Nuss-Schale bei nicht gerade ruhiger See, was mir letztlich etwas zum Verhängnis wurde, da dies auch noch mein erster eigenständiger Tauchgang im Meer nach den örtlichen "Tümpeln" war. Im Nachhinein ziemlich Schade, denn das Wrack ist trotz der Tiefe (trotz nur OWD bei mir 24m aber mit Instructor, der selbstverstädnlich dabei war) meiner Meinung nach auch für Anfänger, die zumindest schon Erfahrung im Meer gesammelt haben und ggf. seefest sind, gut machbar. Ab- und Auftauchen kann problemlos an einer Leine erfolgen, Instructor ist eh mit dabei und auch die genannte Sicht ist nach Rücksprache mit den Betreibern von Cape Dive stark saisonabhängig.

Das Wrack selbst ist wohl nicht gerade typisch, aber trotz der kurzen dort befindlichen Zeit doch schon mit Leben übersäht.

Ich selbst habe aus Sicherheitsgründen (angesichts Übelkeit) dann doch vorgezogen, den zweiten Tauchgang in diese Tiefe auszulassen, würde aber das Wrack doch jedem empfehlen, der in diese Gegend kommt - die größe des Wrackes (über 100m) ist doch recht beeindruckend.

    Bewertung : ( 5 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 13976
Swan Wreck, Dunsborough
Geschrieben am 07.05.2003 von Denise B [PADI Adv, ? TG]

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Ich habe gerade den Bericht Über die Swan gelesen und wollte nur hinzufügen dass das einer meiner besten Tauchgänge bisher war. Natürlich mag ich jeden Tauchgang aber dieser war ein ganz besonderer.
Ich hatte 2Monate bevor ich an der SWAN getaucht bin einen überwältigenden Tauchgang an der HMAS PERTH bei Albany.
Ich muss sagen das die Swan einfach voller Leben steckt. Überall Fische und Korallen was bei der Perth nicht der Fall war. Dafür kann man dort wenn man Glück hat Robben antreffen.
Meiner Meinung nach, ist diese Wrack nichts für Anfänger da (zumindest bei mir) die Sicht nicht mehr als 5m betrug und es sehr eng war.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 12514
Swan Wreck, Dunsborough
Geschrieben am 24.11.2001 von Volker Siedt

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 4 von 4 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Swan Wreck

Seit Dezember 1997 ist Westaustralien um eine Tauchattraktion reicher. Bei Dunsborough wurde die von der australischen Marine ausgemusterte Fregatte H.M.A.S. Swan versenkt und dient seither in 31 m Tiefe als künstliches Riff. Vor der Versenkung wurde das Schiff tauchsicher gemacht, z.B. wurden alle Kabel, in denen man sich verheddern könnte, entfernt, der Maschinenraum versiegelt und jede Menge Öffnungen in den Rumpf geschnitten. Die Swan bietet daher auch weniger erfahrenen Tauchern die Möglichkeit in den Genuß eines "echten" Wracktauchgangs zu kommen, bei dem man auch ins Wrack vorstößt und nicht nur außen herum schwimmt.

In Dunsborough gibt es zwei Tauchshops, die Trips zum Wrack mit je zwei Tauchgängen anbieten, Cape Dive und Diving Ventures, wobei ich mit ersteren unterwegs war. Das Einchecken war zwar ein wenig chaotisch (drei verschiedene Leute haben mich etwa fünf mal gefragt, ob ich meine Ausrüstung zusammen habe), aber sonst gab`s nichts zu beanstanden, Briefing, Equipment, Service, etc. waren 1a. Vom Strand aus ist man mit den Zodiac bereits nach knapp 15 min an der Dive Site. In mehreren Gruppen ging`s dann ins Wasser, zwar hatte keine Gruppe hatte mehr als sechs Taucher plus einen Divemaster, der einen durch das Wrack führt, aber damit wird`s dann eigentlich schon zu eng im Wrack. Der untere Teil des Wracks in gut 30 m Tiefe war den Tauchern mit Advanced Brevet vorbehalten, Taucher ohne dieses Brevet mußten sich mit dem oberen Teil bei etwa 20 m begnügen.

Der Tag, den wir uns ausgesucht hatten, war ideal, 30 Grad Lufttemperatur, kein Wind, kein Seegang, traumhafte Bedingungen. Das bestätigte sich auch gleich beim Sprung ins Wasser, denn wohin ich nur schaute, war alles blau. Die Sicht dürfte gut 20 m betragen haben, ungewöhnlich gut für diesen Spot. An der Referenzleine ging`s dann hinab und schon nach kurzer Zeit konnte man schemenhaft in der Entfernung einen dunklen Schatten ausmachen, der sich beim Näherkommen als Bug der Swan entpuppte. Ein Blick auf den Rumpf zeigte sofort, daß das Schiff noch nicht lange den Grund des Meeres ziert, denn von einer Besiedlung durch Korallen o.ä., wie z.B. an der Yongala, war nichts zu sehen. Der Rumpf war eher glatt wie ein Kinderpopo. Nach kurzem Schwimmen an der Außenseite entlang ging`s dann durch eine der zahlreichen Öffnungen ins Wrack hinein. Mein Eindruck war ein ganz anderer als in der King Cruiser in Thailand, zwei Jahre zuvor: alles irgendwie klinisch rein hier, nichts, was bröckelt oder gleich droht, in sich zusammenzustürzen. Allerdings hat es auch noch nicht viel Leben, mehr als ein paar kleine Fischschwärme waren nicht zu sehen. Das hat dem Spaß aber keinen Abbruch getan, es war für mich einfach etwas Besonderes, in den Gängen über die gesamte Länge eines Schiffes, vom Bug bis zum Heck, herumzutauchen und mit der Lampe die dunklen Ecken zu erkunden. Natürlich haben wir auch die Brücke durchschwommen und wer wollte, konnte sich in 28 m Tiefe auf eines der nun eher verlassen daliegenden Klos setzen. Gibt bestimmt ein gutes Erinnerungsfoto. Wenn man dann zum Abschluß in 15 m Tiefe vor`m Krähennest hängt, will man eigentlich gar nicht wieder hoch.

Fazit: Für Wracktauchprofis wohl eher uninteressant, da es sich ja um ein extra zurechtgemachtes Bötchen handelt. Für weniger erfahrene Taucher, die mal ein bißchen Wrack erleben wollen, absolut lohnenswert, auch wenn sich das Leben innen und außen noch eher spärlich ausnimmt. Geben wir der Swan einfach noch 50 Jahre auf dem Meeresgrund, dann ist es ein richtig schön lebendiges Riff...

Info:
Cape Dive, http://www.capedive.com
Diving Ventures, http://www.dventures.com.au

    Bewertung : ( 4 von 6 Flossen )

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