Tauchboote Indonesien

Tambora

Hier liegt eine Übersicht der vorhandenen Berichte zu diesem Eintrag. Hast du dasselbe erlebt? Oder wars etwa ganz anders? Wenn Du selbst einen Bericht hinzufügen möchtest, benutze bitte dieses Formular oder sende uns den Text (ggf.mit Bildern) per Mail. Natürlich kannst du auch einen einzelnen Tauchlehrer / Guide dieses Centers/Schiff/Club eingeben und ggf. bewerten! Ist dies Dein Safariboot? - dann verlinke diese Berichte!



Kontaktdaten dieses Eintrags:  

 Datenbank - Tauchboote - Indonesien - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

 

Datenbankeintrag 65375
Tambora
Geschrieben am 11.04.2011 von mimiki [PADI Rescue, 1500 TG]

2 von 2 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Von der Tauchsafari vom 17. bis 31. März 2011 auf der Tambora habe ich, ausser der Freundlichkeit und Hilfsbereitsaft der Crew, nichts positives zu berichten.

- Es wurde nicht die ausgeschriebene und gebuchte Route gefahren. Angegebene Begründung von Uwe Günther (Bootseigner): ein französisches Filmteam in Raja Ampat ........ Wahrscheinlicher ist, dass Uwe eine exploratory Tour machen wollte, denn auf vielen Tauchplätzen war er entweder überhaupt nie oder letztmals vor einem Jahr. Ich habe nichts gegen eine exploratory Tour, dann soll diese aber auch als solche angegeben werden.
- Grobfahrlässig und unverantwortliches Tauchverhalten von Uwe. Die Taucher von unserem Schlaucbboot warteten über 15 Minuten auf das Auftauchen von Uwe. Als er schliesslich auftauchte sagte er dem dive guide „ich bin in Deko, gib mir Deine Flasche, gib mir Deine Flasche“. Als ihm diese ins Wasser gereicht wurde tauchte er wieder ab! Also warteten wir erneut und machten uns zusätzlich Sorgen. Da auf den Booten auch keine walkie-talkies vorhanden sind, zog der Bootsfahrer sein weisses T-shirt aus und winkte damit zur Tambora. Als uns diese sahen, schickten sie ein Boot um zu sehen was los ist. Aber auch dieses Boot hatte keine Reserveflasche dabei. Der dive guide sagte wir sollten mit diesem zur Tambora fahren und der Bootsfahrer solle eine volle Flasche zurückbringen. Als Uwe zur Tambora kam sagte er lediglich „sorry, ich hatte 50 Minuten Deko“ - Uwe machte für den Rest des Tages keine weiteren Tauchgänge.........
Was hätte der Bootseigner wohl gesagt, wenn sich einer von uns so unverantwortlich verhalten hätte?!
- Unzumutbare Kabinen. Bei Seegang knarrte das Holz der Tambora dermassen, dass es sich wie das knallen und rattern von Maschinengewehre anhöhrte - von einem ruhigen Schlaf konnte nicht die Rede sein und alle waren froh, als wir in einer ruhigen Bucht endlich wieder mal durchschlafen konnten. Ausserdem tropfte in 2 Kabinen das Wasser von der Decke auf das Bett und in mehreren Kabinen drang aus dem Abflussrohr des Badezimmers ein Fäkalgestank – meine Kabinen-partnerin flüchtete in der Nacht sogar einmal in den Salon weil sie es nicht mehr aushielt........
Ich war auf 6 Holzboot-Tauchsafaris, aber keines knarrte und wie die Tambora!
- Die Segel waren unprofessionell zusammengebunden. Weil die Segel nicht korrekt zusammengebunden waren, löste sich auf der Fahrt ein Segel, flatterte herum und beschädigte dabei den oberen Teil der Antenne. Das Schiff musste dann gewendet damit das Segel eingenommen und korrekt zusammengebunden werden konnte. Am Abend sagte ich (Hobby-Seglerin mit B-Ausweis) zu Uwe: wenn Du das vordere Hauptsegel (welches nur in der Mitte mit einem Seil zusammengebunden war!) nicht fachmännisch sicherst, wird sich dieses ebenfalls „verselbständigen“ und dann hast Du nicht ein kleines sondern ein sehr grosses Problem!! Dies hat er dann am nächsten Tag veranlasst.


Ich war auf 24 Tauchsafaris und habe gute Vergleichsmöglichkeiten.
Auf die Tambora werde ich garantiert nie mehr gehen und kann sie, vor allem wegen des fehlenden Sicherheitsverhalten des Bootseigner, meinen Tauchfreunden auch nicht empfehlen.

    Bewertung : ( 1 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Datenbankeintrag 60162
Tambora
Geschrieben am 07.07.2010 von Andreas [CMAS*, 550 TG]

Wir waren vom 24.05.2010 für 10 Tage auf der SMY Tambora auf dem Trip ´ Pearls of Borneo´. Gebucht haben wir diese Safarie wie fast alle Touren in den letzten 15 Jahren über Manfred Seitz von Worldwide Diving. Die Anreise erfolgte mit der Singapore Airline über Singapore, Balikpapan nach Tarakan auf Borneo. Vom Flughafen aus ging es mit kurzem Transfer über den Hafen direkt zur Tambora. Die SMY Tambora ist ein neu gebautes Holzschiff in orginal indonesischen Stil für max. 16 Taucher. 8 sehr großzügige Doppelkabinen mit geräumigen Bad, viel Platz für die Klamotten und Bullaugen mit Tageslicht. Es gibt zum Aufenthalt 2 geräumige Decks ( Sonnendeck oben/Schattendeck unten ) und einen großen klimatisierten Aufenthalts- und Speiseraum. Von dort geht eine offene Treppe in die einsehbare Küche in der zwei einheimische Köche mit japanischer Kochausbildung ihr kulinarisches ´Unwesen´ treiben. Das Essen war wie wir Taucher es gerne haben... leicht, sehr lecker und vor allem abwechslungsreich. Am letzten Abend gab es große Sushiplatten... eine echte Schau.
Zum Tauchen: unser Trip war eine Mischung aus Makro- und Strömungstauchgängen mit Großfisch. Es war für uns alles dabei was das Taucherherz höher schlagen lässt... Mantas, Bumpheadfamilien, Barrakudaschwärme, Leopardenhai, Schildkröten ohne Ende, viel Sepien zum spielen, große und kleine Muränen aller Art, Langusten, große Fledermausfischgruppen, wundervolle Hart- und Weichkorallenriffe zum Teil extrem gut erhalten. Auch die Makrofans waren regelmäßig aus dem Häuschen. Höhepunkt für diese spezielle Taucherzunft war ein Tauchgang morgens um 5.00 h wo Gobies ihren Nachwuchs aus dem Maul in den Ozean entliesen ( zu diesem Zeitpunkt lagen wir allerdings noch in der Koje ). Der übliche Tagesablauf war 3-4 Tauchgänge, der 4. te war meißtens ein Nachttauchgang. Die Tauchguides ( 2 Engländer, 1 Indonesier der sich an den Plätzen hervorragend auskannte ) machten sehr ausführliche und gute Briefings, waren unter Wasser sehr aufmerksam und über Wasser gut drauf. Wir hatten viel Spass miteinander. Die ganze Crew war sehr freundlich und hilfsbereit. Und nun noch ein Wort zu Uwe, dem deutschen Bootseigner der sich persönlich mit seiner Freundin um das Wohl seiner Gäste kümmert. Obwohl Uwe schon seit 15 Jahren in Indonesien lebt und auch perfekt die Landessprache spricht hat er ein ´ deutsches Schiff ´ bauen lassen :-). Die technische Ausstattung sowie viele weitere Bootdetails sind durchdacht und zeigen...da war ein Tüftler mit viel Liebe am Werk. Z.B. Haushalten mit dem Frischwasser beim Duschen.....kein Problem...die Meerwasseranlage läßt jedes Duscherherz höher springen. Darüber hinaus haben wir diverse Abende bei diversen Bierchen unter einem unglaublichen Sternenhimmel verbracht und uns Land und Leute ausführlich von Uwe erklären lassen.
Unterm Strich war es eine tolle Tour auf einem tollem Schiff und einer sehr netten Crew. Da die Tambora verschieden Touren macht werden wir garantiert wiederkommen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.
Datenbankeintrag 57896
Tambora
Geschrieben am 19.03.2010 von muckihoch [AOWD, 250 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 0 von 0 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Ende Januar 2010 verbrachte ich knapp 2 Wochen auf der Tambora in Raja Ampat.
Zu dem Tauchgebiet braucht man ja nicht mehr viel zu sagen, darüber wird überall geschrieben und berechtigterweise gelobt.

Die Tambora ist ein neues Boot in der Tauchsafariszene. Und mit neu meine ich neu, da das Schiff erst kürzlich gebaut wurde. Dies hat zum einen den Vorteil, daß alles funktioniert und sauber ist und zum anderen, daß alles auf diesem Schiff klar durchdacht und strukturiert ist. Es wurde nicht zum Tauchboot umfunktioniert, wobei immer irgendwelche Kompromisse gemacht werden müssen, sondern es wurde von Anfang an als Tauchboot konzipiert. D.h. alles ist für Taucher logisch angeordnet, es gibt einen guten Naßbereich, daneben den Trockenbereich, Unmengen an Steckdosen (für deutsche Stecker!), eine Tauchplatform, wo andere Schiffe tlw. nur eine Treppe haben, 2 starke Dinggis usw.
Die Tambora ist ausreichend groß, so daß man sich nicht ständig auf den Füßen steht und es gibt u.a. 2 Sonnen- bzw. Schattendecks mit komfortablen Liegestühlen.
Daneben wird alles für die Gäste getan, angefangen von gutem Essen über Superservice vor und nach den Tauchgängen bis hin zum Zimmerservice mit mehrmaligem Handtuchwechsel. Auch eine Waschmaschine und ein Trockner sind an Bord und die Crew freut sich auf die dreckige Wäsche.
Getoppt wird das ganze dann noch von der absolut netten und hilfsbereiten Crew, denen man anmerkt, daß ihnen der Job viel Spaß bereitet. Uwe, der Eigner spricht fließend Indonesisch, so daß auch in der Kommunikation keine Wünsche offen bleiben.

Buchen kann man das ganze, inkl. aller Flüge zu günstigen Preisen, bei worldwidediving.de. Dort ist man sehr bemüht auf ganz persönliche Wünsche einzugehen und die Kommunikation ist sehr nett und vor allem sehr schnell.

Fazit: Alles rundum gelungen, mache ich bestimmt wieder.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

Abstimmungsmöglichkeit nur für registrierte und eingeloggte Benutzer.

Infos

Tauchausrüstungs-Berichte gefällig? Unsere Equipment-Datenbank hilft Dir weiter - mit vielen Berichten, Tipps und Kommentaren zu Ausrüstung rund um den Tauchsport. Und natürlich kannst Du dich auch einbringen!


26.05.2012 04:41 Taucher Online : 68
Heute 1513, ges. 61683260 Besucher
Login:  Autologin: 
Passwort:  
Gast : Registrieren - zur Login-Seite


Deine Bookmarks:
Taucher-News - Kalender - Sichtweiten - Postkarten

Alle Infos zum Tauchen in
Indonesien


Zwei Videos aus Indonesien:
Bunaken
Bunaken
 

Aus unserer Foto-Datenbank:
Und noch über 20.000 weitere Fotos...


Wetterkarte Indonesien
© WetterOnline.de



Aktuelle Tauchfotos:


 Protea Banks
(23.05.2012, 10 Fotos)

   

 Lembeh Strait, Nord Sulawesi
(21.05.2012, 54 Fotos)

   

 Alona Beach Hausriff, Bohol
(21.05.2012, 8 Fotos)

   

Forum Foto / Video

Auszug aus diesem Forum:


Inon D 2000
vom 08.05.2012 : Hallo weis jemand was genaues warum der Inon D 2000 lieferschwirigkeiten hat sind die so weit im Rückstand oder was ? WIe lang ... [mehr]

UCL oder geht auch CL?
vom 08.05.2012 : Hi, ich spiele gerade mit dem Gedanken mir einen Makrovorsatz zu kaufen. Allerdings sind die Dinger ja richtig teuer (Also die ... [mehr]

Fotoserie Malta
vom 08.05.2012 : Hallo zusammen, nachdem ich frisch aus Malta zurück bin und zum erstem Mal im Meer meine Kamera dabei hatte, wollte ich euch ... [mehr]

Aktuelle Bootsberichte:

Black Pearl
(23.05.2012) War im Januar für eine Woche auf der Black Pearl und hab einen kleinen Abriss der Reise auf meiner Webseite www.World2Visit.net hochgeladen.(Anmerkung Redaktion: In englischer Sprache) Kann mich dem (mehr)

M/Y Seven7Seas
(19.05.2012) St. Johns Safari Mai 2012 Einfach perfekt. Boot, Crew, Guides verdienen die volle Flossenzahl. Besonderen Dank an Wolfi für die gelungene Wahl der Tauchplätze. Gruß Kaleun (mehr)

M/Y Firebird
(19.05.2012) Ich war vom 19. - 26.04.12 auf der Firebird( 2. Mal).Hurghda bis Tiran. Kein neues Boot aber gut und zweckmäßig ausgerüstet. Genügend (!) Ablageplatz für Ausrüstung und die Kleinteile wie Lampen (mehr)



Pindito, Irian Jaya, Indonesien

Das luxuriöse in traditioneller Holzbauweise gebaute Tauchschiff mit einer Kapazität von bis zu 16 Tauchern lässt keine Wünsche offen. Touren führen zu den Waigeon und Missol Inseln sowie Komodo.

Weitere Infos hier

Aktuelle Tauchplätze:

Borneo - Lankayan
(24.05.2012) Einer der Top10 Tauchdestinationen weltweit, dazu ein enspruchsvolles Hotel auf einer Spiegeleiinsel. Das hat uns gereizt, leider wurden wir etwas enttäuscht: Die Anreise über Kuala Lumpur, Kota (mehr)

Lütschetalsperre, Frankenhain
(21.05.2012) Ich hätte es wissen sollen, als mich mein Tauchkumpel am Freitag euphorisch anrief und mir sogar ein Bild vom klaren Wasser im Uferbereich auf´s Handy schickte und von Top Sichtverhältnissen (mehr)

Steinbrüche Löbejün
(21.05.2012) Wir waren am Wochenende mit einer größeren Tauchgruppe dort tauchen. Nachdem ich vor 2 Jahren schon einmal in Löbejün getaucht bin und super Sichtweiten hatte, waren die Erwartung natürlich sehr (mehr)