Tauch- u. Expeditionsschiff MS Fritz Reuter Geschrieben am 14.08.2009 von Detlev Eberhard [CMAS T3, 490 TG]
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Hallo Leute Hier noch kurz die Eindrücke einer aufgestellten Schweizer Tauchcrew - 11 Mann aus 4 Clubs plus zwei Clublose - von ihrer Wracktauchwoche Ostsee 23. - 31. Juli 2009.
Wir hatten bereits im Vorfeld die Kommentare hier zur Kenntnis genommen, und unsere Spannung auf das, was uns erwartete, war entsprechend gross. Von Anfang an aber war glasklar und wurde von den Organisierenden auch so kommuniziert: Wracktauchen in der Ostsee ist für erfahrene, sportliche Taucher und nicht geeignet für warmwasserliebende Gelegenheitstaucher.
Wir haben die einfache, kameradschaftliche Atmosphäre auf dem Schiff geschätzt, was nicht nur dem robusten, wettererprobten Kahn zu verdanken ist, sondern ebenso der heiteren und unkomplizierten Crew.
Die kameradschaftliche Haltung hat sich auch sehr wohltuend auf den Tauchbetrieb ausgewirkt: Die Crew unterstützte uns Taucher nach Möglichkeit, sah aber von jeglicher Bevormundung ab, was wir danken. Denn im Wissen, dass wir uns auf einen tauchtechnisch anspruchsvollen Törn begeben, haben wir die Teilnehmer entsprechend ausgewählt. So kam eine selbständige, hervorragend ausgebildete Gruppe zusammen, die entsprechend nicht unbedingt auf eine Tauchamme und Steigbügelhilfe auf Schiff aus waren.
Es ist auch zu sagen, dass die Sicherheit jederzeit gewährleistet war: Durch die hervorragende Instrumentalisierung des Schiffs mit Navigations-, Funk- und Notsignalmitteln, durch zwei sachkundige und see-erfahrene Kapitäne mit Fingerspitzengefühl für Lee-Aufnahme von Tauchern bei etwas erhöhtem Seegang, durch die Präsenz eines Zodiac auf dem Wasser, das wie ein Hütehund das Tauchgebiet nicht aus den Augen liess und den Überblick über getrennt auftauchende und in der Oberflächenströmung treibende Taucherteams behielt. Logisch, dass von den Tauchern ein selbständiger Umgang mit Dekobojen vorausgesetzt wurde.
Die Markierungen der Wracks waren vielleicht nicht immer auf den Zentimeter genau - doch in jedem Fall war das Wrack höchstens einige Meter weit vom Wrack entfernt, etwas weggeschleppt von der Strömung.
Die angefahrenen Wracks liessen an taucherischer Herausforderung nichts zu wünschen übrig: Die Fu Shan Hai führte an die Grenzen des Sporttauchens, und meist lagen durchaus saftige Deko-Tauchgänge in Tiefen zwischen 30 und 40 Metern drin. Einen Schubkahn auf neun Metern Tiefe jedenfalls war nicht im Sortiment, für den hätten wir uns auch kaum ins Wasser bewegt *g.
Und last but not least: Dass die Törns auf der MS Fritz Reute keine Luxus-Tauchreisen sind, sollte in Anbetracht der fairen Preise klar sein - wir jedenfalls fanden den Törn absolut seinen Preis wert, und nicht in Zahlen ausdrücken können wir das schöne, einmalige Erlebnis, das uns lange in guter Erinnerung bleiben wird.
Also, als Tauchabenteuer der speziellen Art für erfahrene Taucher mit garantiertem Teambildungscharakter möchte ich eine Fahrt mit der MS Reuter durchaus empfehlen!
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Tauch- u. Expeditionsschiff MS Fritz Reuter Geschrieben am 21.06.2007 von dr. dive [PADI Rescue d., ? TG]
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Anfang dieses Jahres hatten wir für 4 Mitglieder unseres Tauchvereins eine Tagestour am 16.06.07 zum Wracktauchen auf der MS Fritz Reuter gebucht. Nach sofortiger Anzahlung von 50% des Reisepreises und Restzahlung etwa 4 Wochen vor dem Termin hatten wir uns alle Urlaub zur Anreise genommen und jeweils 2 Hotelübernachtungen in Wismar gebucht. Als wir wenige Tage vor der Tour per e-mail nachfragten, wann wir den am Vorabend wohl unsere Ausrüstung auf das Boot bringen könnten, begann der unerfreuliche Teil: knapper e-mail-Dreizeiler, dass die Tour ausfallen müsste. Begründung: Fehlanzeige - auf telefonische Nachfrage der längst beendete G8-Gipfel (was soll das denn?). Reaktion auf unsere Beschwerde wegen gebuchten Hotels und Urlaubsanmeldung: Pech gehabt! Kurze Aufforderung zur Angabe der Kontoverbindung zur Rücküberweisung des Reisepreises. Nach einer Woche: immer noch keine Erstattung auf dem Konto. Erneute Aufforderung zur Überweisung mit Fristsetzung, dann endlich Erstattung - allerdings ohne Verzugszinsen für die ganzen Monate, auf denen die Betreiber auf unserem Geld gehockt haben. Liebe Leute von der MS Fritz Reuter: so geht man mit der Tauchgemeinde nicht um! Was uns das Wochenende gerettet hat: Ein von Peter Klink ganz kurzfristig möglich gemachter Tagestripp mit seinem Bubblewatchers-Boot - danke Peter, das war ein Supererlebnis! Also: MS Fritz Reuter - bitte zwei mal überlegen!
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Tauch- u. Expeditionsschiff MS Fritz Reuter Geschrieben am 17.05.2006 von Sammy [SSI Master, 112 TG]
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Hallo,
vor zwei Wochen haben wir kurz entschlossen an einem Wochenendtrip auf der Fritz Reuter teilgenommen. Die Tour dauerte von Donnerstag bis Montag und wir waren voller Vorfreude auf unserem 630 Kilometer langen Weg nach Wismar. Dort angekommen bekamen wir erst mal einen kleinen Dämpfer. Das Schiff stand mit einem defekten Anlasser in Warnemünde. Kurzer Hand wurde ein Taxibus bestellt und wir fuhren samt Gepäck nach Warnemünde. Unsere erste Nacht verlief dann ziemlich planlos im Hafen von Warnemünde denn keiner wusste so richtig wie es am nächsten Morgen weitergeht. Am Freitag Vormittag wurde dann der Anlasser getauscht und die Fahrt ging hinaus auf die Ostsee. An diesem Tag wurde dann der oben beschriebene Kahn betaucht. Leider blieb es bei diesem Tauchgang ( Wetter und Strömung ließen weitere nicht zu ). Am Samstag dann ein weiteres Wrack und der Seehund ( 2 Mann U-Boot aus dem 2. Weltkrieg ). Dieses Wrack war ein absolutes Highlight und rundete den Tag ab ( Abends lecker Grillen auf dem Schiff ). Am Sonntag noch ein Tauchgang und dann mussten wir das Schiff gegen Abend wieder verlassen. Der Job schrie nach uns. Wir hatten auf unserem 6-stündigen Heimweg viel Zeit um über diese Tour nachzudenken und wollen Euch diese Gedanken nicht vorenthalten. Vorab möchte ich allen unerfahrenen Tauchern die mit schlechter Sicht, Strömung, Kälte ( 4 ° ) und Wellengang keine Erfahrung bzw. Probleme haben warnen unvorbereitet auf dieses Schiff zu gehen. Vielleicht verwechseln hier einige Leute die Ostsee mit einem tropischen Meer ( Bericht zuvor ). Selbst als sportlicher und erfahrener Taucher kann man in der Ostsee schnell an seine Grenzen stoßen. Auf unserer Tour gab es leider kein Zodiac und wir mussten auf einer Flossenleiter über die Bordwand steigen ( sehr kräftezerend ). Dies soll sich aber nach Angaben der Eigner demnächst ändern !! Einige Leute haben sich über die wenigen Tauchgänge beschwert aber seien wir doch ehrlich, ein Skipper der die Leute bei jedem Wetter über Bord wirft ist ja wohl kein guter Skipper. Die Atemluft war ohne Beanstandung und das Essen war auch gut.( hätte vielleicht etwas organisierter ablaufen können ) Wir haben auf dieser Tour einige einzigartige Tauchgänge gemacht und Dinge gesehen und erlebt die nur wenige Taucher sehen. Ich kann jedem empfehlen diese Tour zu machen. Man sollte jedoch nicht die Crew für schlechtes Wetter, raue See oder sonstige Umstände verantwortlich machen. Wer an die Ostsee fährt darf kein Ägypten erwarten und sollte auf alles gefasst sein. Wir werden im nächsten Jahr wieder hinfahren und hoffentlich ein bisschen mehr Zeit und besseres Wetter haben.
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Tauch- u. Expeditionsschiff MS Fritz Reuter Geschrieben am 14.05.2004 von Antonia und Jürgen [PADI DM, 300 TG]
7 von 8 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 10 von 11 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Als erstens ein herzliches "Vergelts Gott" der ganzen Fritz Reuter Crew für die geniale Zeit.
Wir wussten nicht was auf uns zukommt und liessen und einfach überraschen und die Überraschung ist gelungen.
Überrascht hat uns auch der negative Bericht auf dieser Homepage, weil gerade das was dort als negativ empfunden wurde für uns das Erlebnis war. Ein gemütliches Boot mit einer unkomplizierten Crew, tolle, einzigartige Tauchgänge im Grün der Ostsee und an Platzangst hat an Board auch niemand gelitten. Es hatte jeder seinen Platz in der Kabine, beim Esstisch und auf Deck. Gut, das Boot ist einfach, aber gerade das macht es aus.
Die Tauchgänge haben Spass gemacht und die gemütlichen Hafenübernachtungen waren erholsam. Weit weg von Stress und Massentourismus hatten wir genau das Richtige für unseren Tauchurlaub gefunden.
Die Kameradschaft war super, es wurde kein Unterschied zwischen Crew und Kunde gemacht, alle hatten Spass. Wir haben gemeinsam gekocht, abgewaschen, getaucht und viel gelacht.
Wir empfehlen die Fritz Reuter jedem Taucher, der des Tauchens wegen an die Ostsee kommt und eine unkomplizierte Gesellschaft geniessen möchte.
Für uns alle waren es 10 perfekte Tage und wir freuen uns schon bald wieder mit der Fritz Reuter rauszufahren.
Antonia und Jürgen TauchClub Rheintal Austria
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Tauch- u. Expeditionsschiff MS Fritz Reuter Geschrieben am 20.11.2001 von Jörg Riepenhusen
20 von 27 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 14 von 38 Usern stimmten diesem Bericht zu.
Der erste Bericht zur FRITZ Reuter hat vom Autoren fünf Flossen erhalten. Logisch - da die Eigner ihn selbst verfasst haben. Aber nicht alles ist Gold, was auf der FRITZ Reuter glänzt. Bei einem Wochenendtörn habe ich mit einer Gruppe weniger positive Erlebnisse gehabt.
- Die Atemluft war mit den Dämpfen von Farben, Lacken und Verdünner verunreinigt. der Kompressor stand unter Deck. Im gleichen Raum lagerten die Malerartikel. Der Ansaugrüssel wurde nur an den Lukenrand gehängt, so dass die ungewünschetn Bestandteile angesaugt wurden.
- Das Absetzen der Taucher erfolgte unprofessionell, so dass man recht weite Strecken gegen die (kräftige) Strömung zur Boje schwimmen musste, die das Wrack markieren sollte. Leider lag die Boje nicht immer passend. Die mittauchenden Frauen hatten ihre argen Probleme, sich außen an den Schlauchbooten festzuhalten, die sie als "Service" zu Boje schleppten.
- Die angesteuerten Wracks boten teilweise wenig Erwähnenswertes. Ein auf dem Kopf liegender Schubkahn in 9 m Tiefe ist für den betriebenen Aufwand ein ärmliches Ziel.
- Die Kabinen sind eng. Die sanitären Anlagen dürftig. Es steht nur eine Toilette und eine Dusche für alle Gäste zur Verfügung.
- Ist das Schiff voll ausgebucht, haben nicht alle am Esstisch Platz.
Mein Fazit: Für mich gilt : nie wieder FRITZ REUTER. Für das Geld kann man sich schönere Tauchwochenenden machen.
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Tauchen Sie mit uns zu den schönsten Wracks der westlichen und südlichen Ostsee.
Unser Ostsee Tauch- & Expeditionsschiff "Fritz Reuter läuft regelmäßig zum Wracktauchen in die Ostsee aus. Das Schiff mit einer Länge von 26 m ist mit 24 Kojen, einen großen beheizten Aufenthaltsraum, Duschen, Sauna, Solarium, 500 lt. Atemluftkompressoren für 225 bar und 300 bar, Schlauchboot und auf Wunsch mit Unterwasserscootern ausgestattet. Eine reichhaltige Verpflegung ist selbstverständlich. Die "Fritz Reuter" kann bis zu 16 Gasttaucher bequem aufnehmen.
Über 100 Wracks sind in der Navigationselektronik gespeichert z. B. das KDF - Schiff "Wilhelm Gustloff" oder ein Russisches U-Boot der " Whisky-Klasse". Der neuste Fund ist ein Zweimann U-Boot "Seehund" welches noch in einem sehr guten Zustand ist
Hier noch ein kleiner Überblick über die Wracks die wir anfahren:"
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Wie wird der Tauchgang am nächsten Wochenende? Aktuelle Sichtweiten aus hiesigen Gewässern und der ganzen Welt gibts in unseren Sichtweiten-Seiten! Natürlich kannst Du auch Deine Erfahrungen nach einem Tauchgang einpflegen und somit anderen Tauchern helfen!
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