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Tauchbasis Sparmann in Kamenz

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 Datenbank - Basen/Shops - Deutschland - Sachsen - 3 Berichte zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 44647
Tauchbasis Sparmann in Kamenz
geschrieben am 25.07.2008 von Sebastian Müller [543 TG]

Tauchbasis Sparmann - mit Stören tauchen !

Der bis zu 70m tiefe Steinbruch Sparmann in Kamenz, bitte eigentlich alles, was das tauchen interessant und vorallem spannend macht.
Man kann hier wunderschöne Steilwände genießen, und hin und wieder trifft man auf alte Relikte, wie zum Beispiel ein Pumpenhaus, alte Rohrleitungen,alte Arbeitsbühnen oder versunkene Bäume.In der Tiefe ist der Steinbruch dunkel und mystisch, eine besondere Unterwasserlandschaft! Auch der Flachwasserbereich ist sehr interessant, hier gibt es viele Fische zu beobachten, wie zum Beispiel Rotfeder-Schwärme, Barsche und Hechte. Aber das wirklich einmalige sind die Störe im Sparmann, welche von Jost Krause selber eingesetzt wurden. Häufig trifft man auf einen der Störe im Einstiegsbereich, der sich anfassen und streicheln läßt !! Überhaupt reagieren die Störe neugierig auf Taucher und sehen sich diese ´ Gestalten´ ersteinmal an, bevor sie dann haiartig davon schwimmen.
Auf jeden Fall reichen nicht ein Wochenende aus um alles erkundet zu haben.
Überwasser ist die Anlage und die Basis in einem super gepflegten Zustand und bitte sehr viel, was das Taucherleben einfacher und angenehmer macht. Hier wurde ganz klar vom Taucher, für Taucher eingerichtet und gebaut. Ersteinmal kann man im Sparmann alles füllen und in sehr guter Qualität
(Luft,Nitrox,Trimix,Argon,Sauerstoff,200 bis 300 bar!). Und gibt eine Außenfüllanlage mit körpergerechten Abstellbrett. Super ist auch das ´Anrödel-Haus´, auch hier ist alles für die Taucher zugeschnitten. Hohe Tische zum bequemen abstellen der Ausrüstung,Licht,Steckdosen zum laden der Lampen und im Winter wird das Haus beheizt. Die Anzüge können draußen auf einer Stange aufgehangen werden, welche sogar nochmal Überdacht ist (schont den Anzug vor Sonneneinstrahlung oder Regen).Ist eingentlich schon Luxus! Eis gibt sänitäre Einrichtungen mit Duschen, eine super Terrasse auf der man dann etwas trinken und essen kann. Zum Übernachten stehen mehrere Zimmer zu Verfügung, auch mit kleiner Terrasse. Daneben gibt es noch eine Liegewiese zum entspannen. Auf jeden Fall merkt man, das Jost Krause sehr viel Wert auf eine gepflegte und durchdachte Tauchbasis legt und auch immer mal in neue Annehmlichkeiten für die Taucher investiert.
Die Basis ist immer offen, man braucht Jost nur anzurufen und mitteilen wann man vorbeikommen will.

Fazit, der Steinbruch Sparmann ist sehr vielseitig und die Tauchbasis bittet sehr viel, hier dürfe jeder Taucher auf seine Kosten kommen!

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 42761
Tauchbasis Sparmann in Kamenz
geschrieben am 07.05.2008 von klarwassertaucher [AOWD, 350 TG]

Die Tauchbasis Sparmann liegt recht unauffällig und für den ´Nichteingeweihten´ etwas schwierig zu finden am gleichnamigen Steinbruch mitten in einem Wohngebiet von Kamenz. Sie besteht aus dem eigentlichen Basisgebäude, einem Steinbau mit Aufenthaltsraum, Bewirtschaftung, Toiletten/ Duschen und dem Füll- und Kompressorraum, und einem Holzbau mit Gästezimmern und einem Nass/ Anrödelraum. Man merkt allen Baulichkeiten die sorgsame Hand des Basenbetreibers Jost Krause an, alle Anlagen sind gut gestaltet, sehr sauber und offensichtlich ständig in Schuss gehalten. Das schliesst auch den Steinbruch selbst mit ein, dessen Wasserqualität durch eine Belüftungsanlage so verbessert wurde, dass unterhalb der Sprungschicht der See Trinkwasserqualität hat. Für einen Steinbruch mit einer Menge biologischem Material darin ist das nicht unbedingt selbstverständlich- allerdings ist es auch nicht selbstverständlich, dass vom Basenbetreiber in den See gewehte Blätter mittels Kahn und Netz entfernt werden.... Hier also ein ganz großes Lob für das Engagement und die Pflege der Anlage.
Mit fast 70m Maximaltiefe ist der Steinbruch ein Eldorado für Techtaucher. Gefüllt werden an der Basis praktisch alle Gase- zu meiner Meinung nach sehr fairen Preisen und mit wohltuender Professionalität. Auch als ´gemeiner Lufttaucher´ konnte ich mit der Füllung der Flaschen sehr zufrieden sein, sowohl was die gefüllte Menge wie auch die Qualität der Pressluft betrifft.
Der Steinbruchsee selbst hat eigene und durchaus verschiedene Reize, ist aber sicher in der Tiefe am schönsten. Der Einstieg in den See erfolgt über eine relativ steile, aber kurze Treppe mit einer kleinen Plattform daran. Da die Tiefe unterhalb der Plattform schon beträchtlich ist, sollte beim anrödeln Vorsicht walten- entfleuchte Ausrüstungsteile können sonst für den Buddy schon einen ungewollten und recht tiefen Solotauchgang bedeuten. Im See selbst sind markante Stellen mit Bojen gekennzeichnet. Zusammen mit einer ausliegende, detailreich und gut gezeichneten Seekarte mit vielen markanten Punkten erleichtern sie Tauchgangsplanung und Orientierung nicht unwesentlich.
Für den TEC- und den ambitionierten Sporttaucher am reizvollsten dürfte die nach einigen schmalen Vorsprüngen im Flachwasserbereich steil auf über 50m abfallende Nordwand mit ihren noch Spuren des Abbaus zeigenden senkrechten Gesteinsstrukturen sein. Von der Ästhetik her kann sie sich meiner Meinung nach durchaus mit einigen der berühmten Steilwände in Süddeutschland und der Alpenregion messen. Rohre und in die Wand eingelassene Bergbaurelikte gliedern die Wand bis auf 40m hinab, so dass Orientierungsprobleme kaum aufkommen können. Ein gute Lampe ist allerdings Pflicht, da spätestens unterhalb von 20m das Tageslicht bestenfalls noch als grüner Schimmer wahrnehmbar ist. Dafür liegt die Sicht unterhalb der Sprungschicht selten unter 10m. Durchaus auch für Anfänger geeignet ist die Ostwand des Steinbruchs, die breite Simse bis etwa 20m bietet. Hier liegen neben diversem Zivilisationsmüll und Bergbaurelikten auch einige Attraktionen die es wert sind, betaucht zu werden. Ebenfalls reichhaltig ist hier der Fischbestand, einschließlich sehr zutraulicher Störe, die von Jost ausgesetzt worden sind und schon eine respektable Größe erreicht haben. Im Süden schließt ein tief reichender, versunkener Wald mit besonders in der Tiefe noch ausgezeichnet erhaltenen Aststrukturen den See ab.
Zwei Dinge, die ich am ´sparmann´ besonders angenehm fand, möchte ich zum Abschluss noch erwähnen: Einmal, das Jost in stetiger Freundlichkeit und Selbstverständlichkeit mir (und wie ich beobachten konnte, auch den anderen Gästen) jede Hilfe gewährte um die er gebeten wurde und auch von sich aus unaufdringlich Ratschläge gab, wenn es ihm angebracht erschien, er aber nie die taucherische Selbstverantwortung seiner Gäste in Frage stellte. Da das -leider- nicht mehr überall selbstverständlich ist, wollte ich es hier einmal besonders hervorgehoben haben. Zum anderen habe ich bisher noch nie erlebt, dass selbst weit ausserhalb jeder Saison ein Tauchen am ´Sparmann´ nicht möglich war- auch für nur ein Buddyteam wurde bisher immer zumindestens der Anrödelraum geöffnet und die Flaschen gefüllt. Auch dafür Dank und damit die längst verdienten 6 Flossen.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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Datenbankeintrag 35419
Tauchbasis Sparmann in Kamenz
geschrieben am 12.06.2007 von Weltverbandsseniorenbeauftragte [CMAS***, 1500 TG]

1 von 1 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 1 von 1 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren Anfang Juni für zwei Tage mit dem Wohnmobil dort und konnten auf einem befestigten Platz (mit Stromanschluss) direkt an der Gerätehütte stehen. Die Basis ist nur ein paar Meter entfernt, dort gibt es schicke Toiletten und Duschen und eine kleine Wirtschaft. Auch der Kompressor ist dort untergebracht, zum Transport der Flaschen steht ein Rolli in der Gerätehütte. Die Gerätehütte ist funktional ausgestattet und wird nachts abgeschlossen, man kann also die Sachen dort lassen. Muss allerdings dann warten, bis morgens gegen 10 Uhr wieder aufgeschlossen wird.
Es gibt auch vier Hütten mit je 6 Schlafplätzen (auf zwei Ebenen) zur Übernachtung. Die Hütten sehen sehr einladend aus, haben eine große Terasse und direkten Blick zum See.
Der Einstieg ist nur wenige Meter entfernt. Frühstück ist inklusive.
Zelten ist momentan schwierig aber eine große Wiese wird vorbereitet.
Jost ist sehr nett und locker und gibt gut gelaunt alle Auskünfte, die man braucht. Geduldig beantwortet er auch drei Mal die gleichen Fragen. *grins
An Tauchgasen gibt es alles, was man so braucht, die Flaschen waren immer gut gefüllt, die Luft schmeckte gut.
Der See hat was. Steilwände bis ganz unten. Im Flachen war die Sicht zu der Zeit nicht so überwältigend aber unter der ersten Sprungschicht wurde es besser und unter der zweiten wars glasklar aber dunkelschwarz.
Trotz Steilwänden gibt es jede Menge zu sehen, Büsche, Bäume, Rohre, ein Gebäude und alles mögliche sonst noch.
Uns hat alles gut gefallen, das Wetter war gut und vor allem die Stimmung passte. Wir kommen wieder.

    Bewertung : ( 6 von 6 Flossen )

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