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Basen/Shops Südafrika

Tauchen mit Rainer, Expert-Tours, Port Elisabeth

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 Datenbank - Basen/Shops - Südafrika - 1 Bericht zu diesem Eintrag!

Datenbankeintrag 17273
Tauchen mit Rainer, Expert-Tours, Port Elisabeth
geschrieben am 31.03.2005 von fuchshai [TL PADI /CMAS, 3000 TG]

5 von 5 Usern fanden diesen Bericht hilfreich, 2 von 3 Usern stimmten diesem Bericht zu.

Wir waren vom 12.02.05 bis 19.03.05 in Südafrika und Mosambik, nebst allen Sehenswürdigkeiten auch zum Tauchen.
Nach 6 tagen Kapstadt fuhren wir im Mietauto nach Outshorn. Dort verbrachten wir einige Tage mit Straussen-, Wildfarmen- und Höhlenbesichtigungen. Nun zog es uns wieder ans Meer zum tauchen. Mit Rainer hatten wir schon ein paar Monate vorher alles klar gemacht und an der Boot nochmals alles besprochen. Ein kurzer Anruf, damit wir uns treffen können, denn Port Elisabeth ist groß. Was wir nach einigen Falschfahrten und Rückrufen bemerkten. Doch endlich hat es geklappt und Rainer brachte uns wohlbehalten in sein Guesthouse.
Dort wurden wir herzlich von seiner Frau Petra und Sohn Jonas begrüßt. Bei Rainer fühlt man sich gleich zu Hause.
Da er für den nächsten Tag noch eine Gruppe Schnorchler zu betreuen hatte, entschlossen wir uns, zum Addo Elefantenpark zu fahren. Rainer gab uns darauf hin seine Jahreskarte, somit wir freien Eintritt hatten. Das Glück war mit uns, nach zwei Stunden suchen, war erst ein Löwenpärchen nahe der Straße und gleich danach kam eine kleine Elefantenherde von 12 Tieren des Weges. Vorher hatten wir schon Zebras, Kudus, Springböcke, Strauße, Wildschweine, Hyänen ect. gesehen. Zurück bei Rainer waren wir zum grillen am Strand eingeladen.

Am nächsten Tag um 6.00 ging es dann zum Tauchen. Wir wollten im Blauwasser am Trapez mit der Strömung treiben. Der Skipper Greg kam mit seinem Sportfischerboot zum Hafen. Dort wurde nochmals das Wetter geprüft. Laut Vorhersage eine laue Brise. Doch nun hat es aufgefrischt zu einer steifen Brise. Nach mehrmaligen Anfunken der Fischer die draußen sind, entschied er dass man es riskieren könne. Nun wurde das Boot zu Wasser gelassen und unsere Tauchgeräte verstaut. Kurzes melden für die ausfahrt und dann ging es los. 80 km raus aufs offene Meer zum Aguhlhas-Strom. Das Boot hatte ein Länge von ca. 8m und 3m Breite mit 2 Zodiacmotoren von je 145 PS.

So sind wir 2 Std. über die 3-4m hohen Wellen gehüpft, dabei haben wir mehrere Delphinschulen, 3 Wale, 1 Makohai, 1 kleinen Mondfisch, und kurz einen weißen Hai vom Boot gesehen. Wir versuchten nun unser Glück mit Fischen, denn wenn wir einen am Haken haben, kommen bekanntlich auch die großen Räuber. So verging eine weitere Stunde und langsam wird es einem flau im Magen. Das Wenige das im Magen war, wollte nun wieder raus. Die Fische blieben trotzdem weg, vielleicht weil wir inmitten von 6 großen Fischtrawlern waren. Außerdem war das Wasser nicht klar wir es normalerweise hier sein sollte. Die letzten Tage war es oft recht stürmisch, sodass sich die Strömungen vermischt haben. Wir versuchten es trotzdem ins Wasser zu gehen, doch leider kam nichts vorbei. auch hier ist das Wetter im Winter besser.

Am nächsten Tag ging es dann nach St. Croix, 30km weit weg. Felsklippen mit Seehunden und garantiert mit Haien.
Kaum angekommen sprang auch schon ein kleiner weißer aus dem Wasser. Wir versuchten in nun mit Fische füttern ans Boot zu locken. Doch leider ließ er sich nicht blicken. Als wir abgetaucht sind, gab es kurz eine Begegnung mit einem Raegged Tooth (Sandtiger), viele Fischschwärme umkreisten uns. Immer wieder einen kurzen Blick auf einen Sandtiger der vorüberzog. Am Schluss zeigte sich noch ein Hundshai. Die Sichtweiten hier sind bescheidene 5-10m. Dadurch sind die Haie schnell außer Sicht. Für den nächsten Tauchgang fuhren wir nochmals 20km, aber auch hier war die Sicht nicht besser. Nebst den Sandtigern ließ sich noch ein Seehund blicken. auch an diesem Tag war das Wetter rau.
Rainer hat uns noch für 1 Tauchgang bei pro Dive angemeldet. so sind wir am nächsten Tag runter zum Strand gefahren und sind auf dem Schlauchboot mit 2 Zodiacmotoren mit je 85 PS über die Wellen gedonnert. nach 25 Minuten Fahrt, sollten alle gemeinsam abtauchen und hinter dem Guide her. Hier herrscht permanent mittlere bis starke Strömung. Nach 5 Minuten war Abbruch, da die Sicht sich auf 3m verschlechtert hatte. Nun wurde ein neuer Platz angefahren. der bessere Sichtweiten (8m) aufwies. Die Südafrikaner tauchen in der Regel max. 30m für 30 Minuten. Das Starten und Landen der Boote ist sicher gewöhnungsbedürftig.
Die Wassertemperatur waren zwischen 22 Grad im Blauwasser und 16 Grad im Innenbereich.
Auch hier gilt es, dass im Winter die Sichtweiten größer sind und auch die Begegnungen mit Grossfisch häufiger sind.
Rainer organisiert jedes Jahr im Juni tauchen im Sardinenrun, da hat seine Schaukel sich schon oft bewährt. Auch die Eiablage der Kalamare im November ist ein Höhepunkt den man sich nicht entgehen lassen sollte. Darum werden wir wieder kommen.

Nicht zu vergessen sind seine und auch Petras Gastfreundschaft. Nach dem Tauchen gemeinsames tratschen mit frischen Kaffee aus Deutschland. Abends gemeinsames essen in super guten Restaurants, sei es thailändisch, italienisch, mediterran, österreichisch oder, oder, oder. es gibt soviel Auswahl hier. Es macht richtig Spass einiges auszuprobieren mit Rainer und Petra als Gastgeber.
Wer nach Südafrika fährt, auch nicht nur zum Tauchen, sollte sich unbedingt sich bei Rainer melden. Er kennt sich hier bestens aus. Er kann euch auch schöne Inlandtouren vermitteln.

Rainer verfügt nun über 4 Gästezimmer und heißt jeden herzlich willkommen in seiner Villa Chameleon. Auf seiner Homepage findet ihr alle weiteren Informationen www.expert-tours.de.
Wir sehen uns sicher bald wieder, macht weiter so.

Yvonne und Hansruedi

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